Aktuell haben noch 32 Songs die Chance, bei der deutschen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2024 dabei zu sein. Darunter seien einerseits viele ruhige Titel, aber auch auffällig viele deutschsprachige, die eine wirklich gute Qualität hätten. Das verrieten die deutsche Head of Delegation, Alexandra Wolfslast, und ESC-Redakteur Stefan Leidner am Samstagabend beim ECG-Fanclubtreffen im Kölner Gloria (Aufmacherbild). Während klar sei, dass „Das deutsche Finale“ wieder erst ab 22 Uhr gesendet wird und „weniger als zehn“ Songs antreten würden, laufen aktuell noch Verhandlungen für die Nachfolge von Peter Urban als ESC-Kommentator. Hier hoffen die NDR-Verantwortlichen, Anfang des Jahres mehr sagen zu können.
Rückblick auf Liverpool
Im ersten Teil des Fanclubtreffens des ECGermany in Köln stellten sich Alexandra Wolfslast und Stefan Leidner den Fragen des Moderators Bernd Ochs. Zunächst wurde dabei zurückgeschaut auf den ESC in Liverpool. Für beide war das eine sensationelle Erfahrung … „bis zur Punktevergabe.“ Während Wolfslast Highlights wie den Schulbesuch von Lord of the Lost und den Auftritt der Band im Cavern Club in den Mittelpunkt stellte, war es für Leidner die Erfahrung, überhaupt als Fan an diesem grandiosen Event mitarbeiten zu können und damit Großes zu erreichen. So hätten sie mit dem ESC den Marktanteil bei den 14-29-Jährigen in Deutschland in diesem Jahr auf 72% steigern können.
Für beide war das Ergebnis natürlich eine Enttäuschung und die Kritik danach anstrengend. Allerdings zeigten sie sich damit zufrieden, dass diese nie auf Lord of the Lost ausgerichtet war. Eher hatte Alexandra Wolfslast den Eindruck, dass hier Deutschland generell in der Kritik stehe. Das führte sogar soweit, dass Stefan Leidner für den NDR-Rundfunkrat nachweisen musste, was die Übertragung des Events denn kosten würde. Und da sei das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar: Die gesamten 700 ESC-Sendeminuten kosten in Relation nur halb so viel wie eine Florian-Silbereisen-Show.
Daher ist es für die beiden NDR-Verantwortlichen auch keine Frage, ob Deutschland beim ESC aussetzen solle. „Auf gar keinen Fall. Es ist absurd, darüber nachzudenken“, sagte Wolfslast und bekam dafür viel Applaus. Es sei nicht zuletzt auch eine Aufgabe des großen Deutschlands, kleineren Ländern die Teilnahme an so einem internationalen Event zu ermöglichen.
Nicht mehr Geld für die Vorentscheidung 2024
Ob man dann nicht „ein paar Scheinchen“ bei der Vorenscheid-Produktion draufpacken könne, fragte Bernd Ochs. Da hätten weder Leidner noch Wolfslast etwas dagegen. Allerdings würde beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk gerade „jeder Pfennig“ dreimal umgedreht und man müsse sich für jede Ausgabe rechtfertigen. Insofern versuchen sie schon, die beste Show auf die Bühne zu stellen. Im Übrigen habe man sich sehr über die Auszeichnung für die Vorenscheidung für die besten Moderation beim Deutschen Fernsehpreis gefreut und dies auch als Anerkennung für ihre Arbeit gesehen. Leidner: „Ich war bei Barbara direkt im Ohr und konnte so auch schnell eingreifen.“ Das Nachtreten von Ikke Hüftgold nach der Vorentscheidung gegen den NDR wollten beide am liebsten nicht weiter kommentieren.
Darum heißt die Vorentscheidung „Das deutsche Finale“
Anschließend ging der Blick auf die Vorentscheidung 2024. Trotz des letzten Platzes in Liverpool stand recht schnell fest, dass es 2024 wieder eine Vorentscheidung geben solle. So konnten die NDR-Leute bereits im Juli auf Künstler/innen und Labels zugehen. Dabei zeigten sich die Labels grundsätzlich offener. „Nichtsdestotrotz haben sie dann nicht immer den ESC-Gedanken,“ so Wolfslast. Die Überzeugungsarbeit bei den Künstler/innen sei schwieriger. „Sie haben Sorge, ihren Song schon bei einer deutschen Vorentscheidung zu verbrennen“, so die Head of Delegation weiter. Daher haben sie sich auch für den neuen Namen für die Vorentscheidung entschieden: Das deutsche Finale. Damit wollen sie ein ähnliches Standing erreichen, wie es der UMK in Finnland hat, wo sich die Künstler gezielt und vorrangig um die Teilnahme an der Show bewerben, um so Promotion für ihre Songs zu erhalten.
Etwa 50 Songs kamen nach Deadline-Verlängerung
Die Verlängerung der Bewerbungs-Deadline für die Vorentscheidung haben die NDR-Verantwortlichen nicht als Problem von zu wenigen Bewerbungen gesehen. Vielmehr sei bei etlichen Künstler/innen „die Maschinerie nach der Sommerpause“ noch nicht angelaufen gewesen. Und hätte man dann nur gesagt, ihr habt jetzt noch zwei Tage, um eure Bewerbung einzureichen, wäre das auch zu kurz gewesen. Daher habe man sich für eine Woche entschieden. Das hätte dann noch mal ca. 50 weitere Bewerbungen gebracht. Da seien in der Tat viele etablierte Künstler/innen dabei gewesen.
Im Gespräch mit ESC kompakt bestätigten Alexandra Wolfslast und Stefan Leidner noch einmal, dass beide wirklich alle fast 700 eingereichte Beiträge gehört hätten. Man habe dann mit „einer Reihe von Menschen unterschiedlichen Alters und Profession“ die Anzahl der Songs auf aktuell 32 reduziert. Diese werden nun von einer 20-köpfigen, internationalen Jury bewertet. „Im Prinzip das, was wir in den letzten Tagen von Luxemburg gehört haben“, so Wolfslast. Beim NDR würde das aber geheimer laufen; die Namen der Juroren sollen erst nach der Vorentscheidung veröffentlicht werden. Wie in früheren Jahren waren die Juroren schon in der Vergangenheit Mitglieder von ESC-Jurys, die mit ihrer Wertung nah am späteren Endergebnis gelegen hätten.
Überraschungen unter den letzten Songs
Ob denn unter den 32 Beiträgen auch bekannte Namen sein, wollte Bernd Ochs wissen. Hier deuteten die NDR-Verantwortlichen an, dass noch „die eine oder andere Überraschung“ auf uns zukommen wird. Allerdings schränkte Wolfslast im Gespräch mit ESC kompakt dann ein, dass es nun aber in der Händen der internationalen Jury läge, ob diese auch von den Juror/innen gut bewertet würde. Diese neutrale Entscheidungsinstanz sei aber ganz bewusst gewollt.
Wolfslast und Leidner hoben aber hervor, dass auffallend viele deutschsprachige Titel eingereicht worden seien. Das konkretisierte Stefan Leidner im Nachgespräch: „Aktuell ist das etwa ein Drittel der Songs.“ Rap sei darunter aber eher weniger vertreten. Vielmehr sollen insgesamt viele eher ruhige Titel eingereicht worden sein. Aber beide NDR-Persönlichkeiten zeigten sich von der Qualität der deutschsprachigen Beiträge wirklich angetan.
Vorentscheidung-Produktion ab 2025 offen
Ob ein Siegerbeitrag für Malmö dabei wäre, könne natürlich keiner sagen. Aber Leidner versicherte: „Ziel ist, dass das Deutsche Finale ein bunter Abend wird.“ Grundsätzlich würde aber mit weniger als zehn Beiträge für die Show geplant. Dabei steht für 2024 die Beauftragung von Bildergarten als Produktionsfirma fest. Danach sei Vieles möglich. Man würde dann auch mit allen reden, auch mit den Produktionsgesellschaften von Jan Böhmermann und Stefan Raab, die zuletzt Interesse signalisiert hatten, den deutschen Vorentscheid zu übernehmen.
Leidner wies aber auch darauf hin, dass es wirklich nicht einfach sei, mit neuer deutscher Musik Einschaltquote zu machen. Das hätte nun auch Jan Böhmermann mit seiner deutschen Vorentscheidung erfahren müssen, die trotz aufwändiger Produktion die niedrigste Einschaltquote der aktuellen Magazin Royal-Staffel gehabt hätte. Vor diesem Hintergrund stehen die NDR-Verantwortlichen auch hinter der Entscheidung, dass „Das deutsche Finale“ wieder erst nach 22 Uhr gesendet werden würde, wofür sie vom Publikum Buh-Rufe erhielten. Wolfslast ordnete das ein: 20:15 Uhr wäre die richtige Wertschätzung für den ESC, 22 Uhr aber die bessere Sendezeit für das ESC-Publikum. Die Zuschauerzahlen aus dem Frühjahr 2023 wären da durchaus ermutigend gewesen.
Verhandlungen mit ESC-Kommentator
Wer der Nachfolger bzw. die Nachfolgerin von Peter Urban als deutscher ESC-Kommentator sein wird, ließen die beiden NDR-Persönlichkeiten offen. Hier sei man noch in Verhandlungen, was es wahrscheinlich erscheinen lässt, dass die Person nicht zum festen NDR- bzw. ARD-Inventar gehört. Diese Vermutung wurde von Wolfslast und Leidner nicht kommentiert. Anfang der Jahres wolle man aber soweit sein, dass weitere Informationen gegeben werden könnten.
Auf welche Künstler hoffst Du bei der deutschen Vorentscheidung 2024? Wie findest Du den Sendeplatz um 22 Uhr? Und wen hättest Du gern als Nachfolger von Peter Urban? Lass uns Deine Meinung gern in den Kommentaren da.
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„….Rap seid darunter aber eher weniger vertreten…“
Oh je, das wird wieder für einen ganzen Roman vom Statistik-Fetischisten sorgen.
Zur Uhrzeit: War leider nicht anders erwartbar, dadurch sind zwar mehr ESC-Kernfans bei der Abstimmung, so findet der Vorentscheid allerdings mal wieder irgendwie von der Öffentlichkeit versteckt statt.
Zum Kommentator: Würde mir immer noch Consi wünschen.
Consi findet auf Spotify praktisch nicht statt. Jetzt noch 12 Absätze.
@4porcelli
12?? Ach, der Statistik-Fetischist macht gleich 24 daraus um uns den Pöbel weißzumachen dass NATÜÜÜRLICH nur Rap retten kann und dass auf bekannt charmante Weise. 😉
Guckst du eigentlich Wetten dass?? Ich nicht, fand die Sendung schon damals unter Gottschalk ziemlich lahm.
@ESC1994 -ich werd’s morgen sicher in der Mediathek abchecken, dann kann man ja ggf. weiterspulen. Die Wetten sind meistens ganz cool und Cher tritt auf
Leider waren die Wetten abgesehen von der Letzte ziemlich langweilig.
Danke, also viel zappen 😖
Der Kandidat der Hahnenwette war allerdings ulkig.
..und Matthias Schweinsteiger war auch zu Gast.
Der spielt wo, bei Tennis Borussia Berlin?
@ 4porcelli
Nein, in Stappenbeck.
Hä? Verstehe ich nicht. Es sind viele langsame Titel eingereicht worden. Aber der NDR will eine möglichst vielfältigenl Show erreichen. Also werden potentiell erfolgreiche Songs für eine nationale Sendung rausgeschmissen, die wir nie hören werden, radiotaugliche Songs werden uns präsentiert, von denen ausgewählt wird, wer beim internationalen Wettbewerb verliert. Wann kapieren sie, dass der nationale Vorentscheid fast irrelevant ist und nicht dazu da, um damit gute Einschaltquoten zu machen. Es geht um die internationale Show und darum vorher Deutschland von dem gewählten, potentiell erfolgreichen Beitrag zu überzeugen, nicht andersrum….
Wird ohne viel Glück wohl nix
Das Image des Vorentscheids hat sehr wohl eine bedeutende Rolle für den internationalen Wettbewerb. Wenn unsere deutschen Künstler sehen, dass es sich lohnt, sich beim Vorentscheid anzumelden, selbst wenn man nicht zum ESC fährt, melden sich auch wesentlich mehr und bessere/bekanntere Künstler an. Aktuell sehen viele Künstler eine Teilnahme am deutschen Vorentscheid eher nachteilhaft für die eigene Karierre. Wenn wir aber mal nach Norwegen, Schweden oder Finnland schauen, dann sehen wir, dass nicht nur der Sieger etwas von der Teilnahme hat. Umso stärker ist das Lineup. Also ist es wichtig für uns, dass wir einen Vorentscheid kreieren, der auch ohne das oberste Ziel (den ESC) als Musikwettbewerb funktioniert.
@4porcelli
Oh mein Gott! Tatsächlich jemand hier, der Tebe kennt?!? Ist mein Lieblinsverein, bin regelmäßig zum Mommsenstadion gepilgert, als ich noch in Berlin gewohnt habe! ❤️
Viel deutsch macht Hoffnung auf Großstadtgeflüster und Vinta.
Vielleicht aber auch Beiträge von denen wir bisher nichts wissen.
Das denke ich auch !
Bei fast 700 einreichungen will ich das doch hoffen
Ich denke Vinta ist nicht dabei, weil sie erst vor rund 2 Wochen verkpmdet haben Supportact für eien andere Band zu sein im Mai, genau im ESC-Zeitraum
Schade.
Also ich kann mir kaum vorstellen, dass die nicht zum vorentscheid fahren wenn sie ausgewählt werden und diese Chance bekommen sollten. Sind ja auch „nur“ Vorband 🌝
Das sehe ich ganz genauso !
Vinta war tatsächlich bisher der einzige Song, der mich irgendwie angesprochen hat. Sollte nicht viel nachkommen, dann hoe ich, dass wenistens Vinta im VE dabei ist.
Grossstadtgeflüster ist aber nicht ruhig, sondern geil.
Interessant👍Vielen Dank für diese so schnellen News vom heutigen Clubtreffen in Köln.
Consi können wir nun als Kommentator von der Liste streichen. Ich hoffe sehr auf Anke. Viele deutschsprachige Lieder= Schlager😀.
@ Douze Point. Also bleibt die ESC- Verantwortung auch 2025 beim NDR?
@Andi
Consi ist beim SWR, könnte mir da vorstellen dass es da auch nicht so einfach ist jemanden von einer anderen Anstalt zu nehmen.
Und deutsche Musik besteht nun wirklich nicht nur aus Schlager.
@ ESC 1994. Ein oder vielleicht zwei starke Schlager reichen mir. Ich möchte ja auch Abwechslung. Gerne könnte auch Shirin David dabei sein. Wenn Rap dann sie.
An Consi glaube ich nicht. Da würden sich die Verhandlungen nicht ziehen.
Peter Urban hat meines Wissens Anke Engelke als seine Nachfolgerin vorgeschlagen. Das wäre schon mal eine deutliche Bereicherung.
Stimmt, das war auch Thema: sie wissen es nicht
Ich hoffe sehr das EES dabei ist. Er hat sich so oft schon beworben und wurde dann nicht genommen. Jetzt muss es einfach mal klappen. #EES4ESC
Danke euch für den echt gut zusammengefassten Artikel, da waren doch einige Neuigkeiten dabei! Startzeit 22:15 war mir fast klar, sehe ich nach wie vor nicht so dramatisch. Viele deutsche Beiträge find ich gut, ich würde mich total darüber freuen, mal einen nicht-englischen Song für uns zu sehen. Insgesamt bleibt man dem Konzept von letztem Jahr (internationale Fachjury) weiter treu, für mich eine nachvollziehbare Entscheidung. Auch positiv zu sehen, dass man offen für andere Produktionsfirmen zu sein scheint.
Was wieder nach 22 Uhr. Ich mache da weniger dem ESC-Team vom NDR einen Vorwurf, sondern eher den ARD-VERANTWORTLICHEN. Die sollten sich wirklich in Grund und Boden schämen. Sonst bin ich aber mit den Neuigkeiten zufrieden. Ich habe damit nicht gerechnet, dass es heute Abend schon so konkrete Infos geben wird. Allerdings kann man über den Zeitpunkt und das Timing auch streiten, denn morgen findet der Junior ESC 2023 statt. Und der sollte eigentlich beim NDR derzeit im Fokus stehen, damit uns ein erneutes Debakel erspart bleibt. Aber wieder Mal typisch NDR. Einen unpassenderen Zeitpunkt kann es kaum geben.
Für den Termin vom Kölner Fantreffen können die beiden aber nichts und genau da sollte es ja stattfinden.
Davon abgesehen sind die beiden beim JESC ja nicht in der Hauptverantwortung – warum soll man das dann also nicht schonvom ESC 2024 berichten?
Für den JESC ist nicht der NDR sondern Kika verantwortlich
Kevinhomealone, da liegst du nicht ganz richtig. Der Junior ESC ist eine Gemeinschaftsproduktion vom NDR und vom Kika. Der NDR ist also schon für den Junior ESC verantwortlich.
Ich finde den Sendeplatz o.k.. Um 22 Uhr sind genügend Fernsehzuschauer auf allen Kanälen unterwegs und finden beim Zappen sicher den Weg auch zur Vorentscheidung.
20.15 hat mehr was von gewohnheitsmäßiger und gepflegter Fernsehunterhaltung als von einer Show, die Interesse wecken soll und die es nur 1x im Jahr gibt.
Mein Favorit der auf esc-kompakt vorgestellten Bewerbungen ist eindeutig Spielhagen mit „Love on the Dancefloor“. Die Aussage,dass noch viele deutschsprachige Songs im Rennen sind, macht mir Hoffnung,dass sie noch dabei sein könnten.
Das verstehe ich nicht.
Beim Moderator(en-Duo) wachsen gerade meine Hoffnungen, dass es tatsächlich Alexander Bommes und Caroline Kebekus sein werden.
Ich war schon immer zuversichtlich, dass beim deutschen Finale gute bis sehr gute Newcomer (m/w/d) dabei sein werden und ein, zwei oder drei etablierte Künstler (m/w/d), welche man bereits kennt.
Und immer noch habe ich eine (hoffentlich realistische) Hoffnung, dass vielleicht Shirin David und eine erfolgreiche Schlagerproduzentin (Kristina Bach oder Maite Kelly) als Komponistenteam für einen Song am Start sind. Da Shirin David gemeinsam mit Helene Fischer heute Abend bei „Wetten, dass“ einen Auftritt mit dem Song „Atemlos“ in einer Neuaufnahme haben, lasse ich jetzt bezüglich des deutschen Finale für den ESC meinen Hoffnungen einfach mal freien Lauf.
Um es korrekt zu formulieren: Ich meine natürlich ESC-Kommentatoren-Duo.
Shirin David bei Gottschalk war einfach nur schrecklich. Sowas will ich weder beim ESC noch sonstwo sehen und schon gar nicht hören.
Findest du wirklich ?
Ich fand, dass sie bei Gottschalk gestern eine gute Figur abgegeben hat. Das was sie sagte hatte alles Hand und Fuß. Von ihrer Art her finde ich die wirklich in Ordnung.
Als alleinige Songproduzentin für einen ESC-Song war jetzt auch nicht mein Gedanke. Ich dachte da wirklich an eine gemeinsame Songproduktion zwischen Shirin David und bspw. Kristina Bach, Maite Kelly, Jean Frankfurter Nico Santos oder wem auch immer.
Grundsätzlich bin ich fein damit, bei diesem Konzept und auch bei der Uhrzeit zu bleiben. Wichtig wäre vor allem, dass man 2024 wieder einen deutlichen Fortschritt macht, wie es von 2022 auf 2023 gelungen ist. Dann könnte das was werden. Vor allem ein größerer Rahmen wäre wünschenswert, es muss nicht gleich die Lanxess-Arena sein, aber so eine kleine vierstellige Zuschauerzahl und eine größere Bühne sollten schon drin sein.
Ich hoffe Anna Maria ziklov ist dabei
Oh ja Anna-Maria Zivkov ist eine sehr gute Option für den ESC Vorentscheid. Es wären einige überrascht was Sie kann.
Das klingt alles sehr gut, nachvollziehbar, richtig und vielversprechend. Ich habe auch mit der späten Sendezeit des VEs kein Problem mehr. Ich glaube, gerade letztes Jahr hatte sie doch einen sehr positiven Einfluss aufs Ergebnis.
Mir gefällt auch, das große nationale Namen noch von der internationalen Jury ausgesiebt werden können, bevor sie in den VE kommen. So etwas wie einen Bonus für die Giesingers des Landes darf es tatsächlich auch einfach nicht geben, wenn man im Mai was reißen will – so sehr ich mich auch über ein paar bekannte Namen im Line-up freuen würde.*
Dass Leidner aber zum NDR-Rundfunkrat musste, um eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen … oh-oh, da schwant mir Böses. Hätte nicht gedacht, dass irgendjemand bei der ARD jemals auf die Idee käme, den Stecker zu ziehen. Da hat sich irgendjemand als sehr dumm und sehr dünnhäutig präsentiert.
„Noch in Verhandlungen mit dem neuen Kommentator“ … soso. Für mich spricht das auch für einen großen Namen, der mit dem Sender nichts zu tun hat. Vielleicht ja tatsächlich Anke? Wobei: Müsste man da so lange verhandeln? Chris Harms scheint mir damit raus zu sein. Denke mal, der hätte es für einen Appel und ein Ei getan.
* Heute festgestellt, dass Grönemeyers neues Lied „Kaltes Berlin“ alle formalen Anforderungen erfüllen würde. Just sayin‘.
Wäre schon interessant Fliege an der Wand zu sein, was da wohl so hinter den Kulissen bei der Auswahl alles abgewägt wird.
Mein Favorit ist weiter Wait What? mit Leave, die bringt so eine Energie mit das find ich einfahc mega.
Bin aber schon hart gespannt auf nächstes Jahr.
Ich freue mich auf auf 2025. wenn dann hoffentlich diese ganzen langweiligen uninteressanten Menschen kein Sagen mehr haben
Anke Engelke wäre die ideale Kommentatorin! Zusammen mit Raab!
Aber nur, solange Raab ihr nur den Wasserträger und Stichwortgeber macht, wie es Lukas Heinser für Peter Urban getan hat. Sonst wird das zu respektlos – und anders als Urban beherrscht Raab auch keine feinen Spitzen, sondern nur Hau-drauf-Humor.
Ich weiß ja nicht, ob eine internationale Jury als „neutrale Entscheidungsinstanz“ wirklich notwendig ist. Hat man kein Vertrauen in das eigene Urteil? Und wenn es außerdem „Ziel ist, dass das Deutsche Finale ein bunter Abend wird“, lässt sich die Buntheit doch redaktionell viel einfacher gewährleisten als durch eine Jury, die theoretisch auch 8 ähnliche Balladen sehr hoch bewerten können.
Ich finde eine internationale Jury auch überflüssig. Der Aufwand Leute zu finden, die nah am Ergebnis der letzten Jahre lagen, lohnt sich gar nicht. Es gibt in Deutschland genug Experten, die das Regeln können. Zumindest solange sich darunter keine Radioleute befinden.
Vorallem muss man davon ausgehen, dass die internationale Jury vorallem englische Songs durchlassen wird. Würde mich nicht wundern wenn am Ende höchstens 1-2 deutsche dabei sind.
War es nicht letztes mal so, dass die internationale Jury die Songs zwar bewertet, die endgültige Auswahl für den Vorentscheid aber redaktionell bestimmt wurde. Aus dem Artikel geht jetzt nicht hervor, ob das dieses mal wieder genau so gehandhabt wird oder ob die internationalen Jurys das letzte Wort haben.
Stimmt. Ich habe auch im Kopf, dass sie da nur beratende Funktion hatten. Klingt jetzt allerdings noch nicht so.
Eine internationale Jury ist wichtig, weil wir hier einen ganz anderen Geschmack haben als in den meisten anderen Ländern. Nicht umsonst gelten wir als emotionslose Menschen, die weder lachen noch Liebe äußern wollen.
Was ich allerdings skeptisch sehe, ist, wenn wieder in Stufen gesiebt wird. Dann kommen nur die Lieder weiter, die nicht mutig, sondern eher risikolos – und damit belanglos – sind. Bei Lotl und den Jahren davor war von vornherein klar, dass wir unten landen, weil die Lieder so trivial waren. Schaut nach England, was sie mit Space Man erreicht haben im Vergleich zu dem, was sie vorher hatten.
Wolfslast rafft es immer noch nicht; die Kritik ist nicht an „Deutschland“, sondern an ihr, ihrem Team und dem NDR. Passend dazu auch dien Begeisterung für Liverpool, die sehr stark an die Aussagen der ganzen Lavinias, Maliks, etc. erinnert. „Das war ein superspannender Ausflug und ich habe viele superspannende Erfahrungen gemacht“.
„Die“ eine Kritik gab es nicht, und es gab durchaus einige Stimmen hier, die Wolfslasts und Leidners Engagement im letzten Jahr gewürdigt haben. Zur von Dir kritisierten „Begeisterung für Liverpool“ (bzw. für Kiew oder für Turin): Wäre es Dir lieber, wenn die von Dir genannten Personen über ihre ESC-Wochen-Erlebnisse gesagt hätten „es war voll doof“ oder „wir hätten wegen unserer Platzierung die schönen Tage beim ESC überhaupt nicht verdient gehabt, zum Ausgleich werden wir uns nun einer Selbstkasteiung unterziehen“?
Es zeigt halt eine mangelnd ernsthafte Herangehensweise; man hat immer den Eindruck „Hauptsache ich hab Spaß gehabt, sonst interessiert mich das nicht so“. Paradebeispiel waren Maliks Styling und Staging, wo es hieß „aber er fühlt sich wohl.“ War aber nun mal nicht das Schulfest. Bei unseren Fußballern ist das zT auch sehr ausgeprägt, die denken mehr an Frisör und social media, die Ergebnisse sind vorhersehbar.
Nun ja, wenn man „zugibt“, beim ESC eine schöne Zeit gehabt zu haben, muss das noch lange nicht mangelnde Ernsthaftigkeit bedeuten. Und selbst wenn, mir ist das deutlich lieber als deutsche Verbissenheit, unbändiger Ehrgeiz und unbedingter Siegeswillen (um jeden Preis).
Bei mir ist Frau Wolflast seit letztem Jahr auch um einiges in der Gunst gewachsen. Gut, das Radio-Jahr war der absolute Tiefpunkt und das gesamte Konzept daran war bescheuert, aber das hat man auch eingesehen. Letztes Jahr war schon ein guter Schritt in die richtige Richtung und bisher sieht es so aus, als hätte man die Kritik (Tiktok, Wildcard, Online-Voting) gehört und endlich verstanden, worum es beim ESC geht. Ich glaube ihr jedenfalls, dass sie viel für den ESC kämpft gegenüber der ARD und dass sie den ESC gerne größer machen würde. Ich glaube ihr auch, dass die Qualität gut ist – und nur das ist wichtig VE hin oder her. Von den Bekannten waren ja auch bereits gute Lieder dabei.
Dann die verstärkte Interaktion mit den Fans. Sich in Livestreams mit ESC-Kompakt zu setzen, hätte TS vermutlich nie gemacht.
An so Worthülsen wie „Liverpool war eine gute Zeit“ sich künstlich aufzuhängen, verfehlt so ein bisschen den Blick für’s Ganze.
Genau, das haben leider nicht alle verstanden. Frau Wolfslast steht für den ESC, aber der NDR veranstaltet ihn in Deutschland. Was einfach heißt der NDR steckt Frau Wolfslast Grenzen in dem sie sich bewegen kann.
Denke sie hat aus dem möglichen im letzten Jahr das beste rausgeholt. Wie andere Songs und Konzepte beim ESC dann abgeschnitten hätten werden wir nie Wissen, aber immerhin wurde von den meisten die Richtung von Frau Wolfslast unterstützt und der ausgewählte Song auch für gut empfunden. Das ist schon mal Grundvoraussetzung das „Deutschland“ auch hinter seinem Song steht.
Danke für den informativen Artikel.
Muss aber ehrlich sagen, dafür, dass der ESC ja angeblich beim NDR eine so große Wertschätzung erfährt, wird aber die Vorentscheidung leider recht stiefmütterlich behandelt. Natürlich klar, „dabei sein ist alles“, ist ja auch eine sehr edle Einstellung. Aber ich vermisse ein bißchen den sportlichen Ehrgeiz, die Bottom 5 zu verlassen. Das merkt man doch schon daran, dass es wieder weniger als 10 Beiträge in die deutsche Vorentscheidung schaffen werden. Mache der Frau Wolfslast und dem Herrn Leidner ja keinen Vorwurf, sie müssen sich wohl auch den Sparzwängen beugen. Aber es ist nun einmal leider so, dass man für den Erfolg auch ein bißchen investieren muss, so braucht man schon extrem viel Glück, die eine richtige Perle zu finden. Dieses Glück und Gespür wünsche ich der internationalen Fachjury von Herzen.
P. S. Herr Leidner und Frau Wolfslast wirken wirklich sehr sympathisch auf mich, aber sie können auch nur mit den Mitteln arbeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.
Wie du schon sagst: Sie können auch nur mit den Mitteln arbeiten, die ihnen zur Verfügung stehen. Könnte man den Vorentscheid zigtausendfach als Konserve versenden, spränge mit Sicherheit der eine oder andere Euro mehr für die Produktion raus. So gibt man stattdessen halt lieber eine zusätzliche Folge „Neues aus Büttenwarder“ in Auftrag und Wolfslast und Leidner dürfen zusehen, wie sie aus Sch…e Gold machen – mit den entsprechenden Konsequenzen.
Ich war live vor Ort.
Vielleicht habe ich ein anderes Interview gehört, aber für mich gab es nur eine einzige Neuigkeit: Man hat intern 32 Songs ausgewählt und eine nicht genannte Jury wählt dann eine nicht genannte Zahl nach nicht genannten Kriterien aus.
Ansonsten hörte und sah ich:
– ein inhaltsleeres Interview von einem Fanboy an einen Fanboy
– eine wirklich nach einer Sekunde dermaßen unsympathische Frau, der man sichtlich anmerkte, daß sie da nicht sein wollte
– keine einzige kritische Frage
– einen verwirrten Moderator, der mehrfach fünf Fragen in verschachtelte Sätze packte (seine wirklich schlechteste bisherige Moderationsleistung)
– Antworten, die mal wieder die Schuld woanders suchten; die Presseabteilung des NDR hätte es nicht besser machen können
Was wissen wir also wirklich?
Den NDR trifft eh keine Schuld, egal wie das Ergebnis ausfallen wird und gesagt wird nur dann etwas, wenn es etwas zu kommunizieren gibt. Warum die Beiden dann interviewt wurden, ist nicht ersichtlich.
Nun, die (gewollte) Wahrnehmung ist ja von Person zu Person immer unterschiedlich und das teilweise extrem. Ich vertraue da ESC-Kompakt.
Frau Wolfslast hat offiziell verkündet von ihrem Posten zurück zu treten, falls LotL letzter werden..man sieht wie ernst man ihre Aussagen nehmen kann..Bock auf diesen Job hatte sie eh noch nie und Ahnung erst recht nicht..
und ja, Fanboy antwortet Fanboy..wer erwartet auch ernsthaft kritische Fragen auf einem Fanclubtreffen? Ich persönlich schreibe die Saison 24 aus deutscher Sicht schon ab bevor sie überhaupt begonnen hat..mit diesem Personal hinter den Kulissen ist die nächste Pleite doch schon vorprogrammiert..
Genau, ich trete zurück hatte sie ja gesagt…. erinnert mich allgemein etwas an die Lambrecht, die wollte ja auch sichtlich was anderes machen.
Wieso wird der ESC-Vorentscheid, wenn es um den Sendeplatz geht, denn ausgerechnet in Deutschland so *piep* behandelt? Lieber einen Degeto-Film in der Primetime zeigen. Kann den ARD-Verantwortlichen -und damit meine ich nicht das ESC-Team vom NDR- vielleicht mal irgendjemand erklären, dass „Das Erste“ ein öffentlich-rechtlicher Sender ist und kein privater wo die Quote stimmen muss, damit man mit den anderen privaten Sendern mithalten kann und somit Werbekunden für sich gewinnen kann? Für eines der teuersten Rundfunksysteme der Welt echt miserabel! Sorry, aber die ARD braucht echt eine Reform!
Mit dem Sendeplatz vom JuniorESC verhält es sich ähnlich. Während dieser in den anderen Ländern vom ersten oder zweiten Programm der jeweiligen Rundfunkanstalt übertragen wird, wird er in Deutschland nur bei KiKA übertragen. In Spanien läuft der JESC z.B. bei La1, in Italien bei Rai1, in Frankreich bei France2 und in UK bei BBC Two UND dem Kinderkanal CBBC.
Was soll ich sagen Alex ….wo Du Recht hast, da hast Du Recht. Andere Länder „verstecken“ den ESC / JESC nicht ….sondern leben und genießen ihn mit Stolz ….aber genau da steckt bei uns das Problem. Seit Generationen wird einem doch eingetrichtert, dass wir Deutschen an allem Übel in der Welt schuld sind und uns lieber ganz ruhig und ehrfürchtig verhalten müssen. Darum sieht man auch nirgendwo die Deutsche Flagge hängen, außer bei Behörden. Wir müssen es mit dem Nationalstolz ja nicht so übertreiben wie die USA …aber ein wenig mehr Stolz auf unser Land könnte nicht schaden – und dazu gehört nun mal auch der ESC / JESC. So schließt sich der Kreis.
Ach Gott, jetzt geht diese bekloppte Debatte wieder los. Warum soll ich bitte auf etwas Stolz sein worauf ich überhaupt keinen Einfluss habe?? Ich habe mir nicht ausgesucht hier geboren zu sein, ich lebe gerne hier, aber ich bin da nicht stolz drauf. Stolz bin ich nur auf Dinge die ich selber vollbracht habe, wie z.B. die Ausbildung zu schaffen obwohl ich als Autist oft große Probleme habe auf andere Leute zuzugehen. Darauf bin ich stolz, aber doch nicht drauf dass meine Eltern sich entschieden haben nach Deutschland zu ziehen und nicht nach Österreich oder sowas.
Da hast du wirklich Recht 👍🏻
Du solltest stolz auf den JESC sein. Er bringt ja einige Kommentatoren sehr in Erregung. Auch wenn es falscherweise immer Mädchen sind, die wir schicken.
Mein vorheroger Kommentar war als Antwort auf @ESC1994 gedacht.
@4porcelli
Nope, auf diese komische Sendung bin ich ganz sicherlich nicht stolz.😉
Gehe jetzt eh schlafen, dir noch eine erholsame Nacht.🙂😴
Was hat der ESC mit Patriotismus zu tun? Das Gegenteil ist der Fall: Wenn sich Deutschland vor allem verstecken und schämen müsste, ist eine internationale Show, bei der die anderen Länder Deutschland permament in den Schatten stellen, doch die perfekte Gelegenheit dazu. Dieses Internationale findet man aber unwichtig mit dem typischen „Die hassen uns alle“-Argument und stattdessen konzentriert man sich auf deutsche Eigenprodutkionen und zeigt den 1000sten deutschen Tatort mit deutschen Schauspielern und der in Deutschland gedreht wurde, damit Oma Gertrude sagen kann „Ach, Hamburg, da waren wir Sommer 1984 mal!“
Deutschland schämt sich Deutschland zu sein und deswegen gibt es nur deutschen Kram im Fernsehen? Wie passt das zusammen? Oder geht’s doch nur ums Flaggen schwenken und „Schlaaaand!“ rufen?
Alex‘ Kommentar ist völlig richtig, aber diese Schlussfolgerung ist irrsinnig. Deutschland versagt seit 10 Jahren beim ESC, beim JESC macht man seit 2020 erfolglos mit und selbst die deutschen Fans schauen den ESC nicht wegen Deutschland, sondern wegen den anderen Ländern. DESWEGEN ist die Senderplatzierung so. Niemanden juckt es, was Deutschland macht und wo die Show nun übertragen wird.
Fehlt nur noch der Mist, dass LOTL letzter wurden, weil sie nicht die Flagge schwenken wollten und wir haben das typische Bullshit-Bingo.
4porcelli – Keep the 🦦 warm United24 – „Du solltest stolz auf den JESC sein. Er bringt ja einige Kommentatoren sehr in Erregung.“ Geht das wieder los mit den „Kinderliebhaber Vorwürfen“?
Alter, Du hast echt einen an der Klatsche. Das solltest Du mal von einem Arzt untersuchen lassen und den ESC1994 kannst Du gleich mitnehmen – vielleicht gibt es ja Rabatt.
@Thoddy, ich hätte jetzt nicht den Begriff Nationalstolz gewählt sondern Patriotismus. Patriotismus ist die einfache Liebe zum Vaterland während der Nationalist eher dazu neigt die Vaterländer anderer zu verachten.
@ESC 1994
Es geht Thoddy hier doch gar nicht um stolz an sich, er hätte es anders ausdrücken sollen, es geht ihm vielmehr um Vaterlandsliebe. Darum das wir Deutschen, viel zu sehr gehemmt sind die zu zeigen.
@Thoddy mit deinem letzten Kommentar bist du übers Ziel hinaus geschossen. Fand ich jetzt sehr verletzend zu schreiben ESC1994 soll sich mit in Behandlung geben, wissentlich das er Autist ist.
@Alle , ich finde das was Alex geschrieben hat ganz richtig. Der ESC wird schon lange nicht mehr von der ARD angemessen gewürdigt
Wenn ich hier lese „Aber beide NDR-Persönlichkeiten zeigten sich von der Qualität der deutschsprachigen Beiträge wirklich angetan.“ ….dann bekomme ich Angst! Fehlt nur noch das Wort „schockverliebt“ ….dann ist es komplett.
Ich glaube es erst, wenn da 9 verschiedene Lieder auf der Bühne mit einer hohen Qualität auf der Bühne stehen im Februar und nicht alle „einheitsgrau und belanglos sind“.
Aber immerhin kann man es dann gut auf die internationale Jury schieben, falls Letzteres der Fall ist.
In Schweden, Norwegen wird an mehreren Abenden um einen geeigneten Beitrag „gekämpft“. Die Beiträge sind vielfältig und sehr oft auch erfolgreich. Anstatt sich daran wenigstens etwas zu orientieren, wird hier der Vorentscheid zur späten Stunde ausgestrahlt werden, auch werden hier wohl lediglich ca 8 Beiträge ins Rennen gehen. Da wird es schwer mit einer großen Vielfalt. Wirkt auch seit Jahren so, als wenn es für den NDR auch nur eine lästiges Ereignis ist. Und welch merkwürdigen Musikgeschmack die Wolfslast hat, hat sie schon oft genug bewiesen. Meine Favoriten sind bis heute Tilly Electronics mit Tanzen und David Vidano mit Mond. Sie werden mit dem ESC in Verbindung gebracht. Aber „man“ weiß ja nicht mal, ob sie ihre Songs auch eingereicht haben.
Sommerpause, hm? Dann weiß der NDR ja nun, wie er den nächsten Bewerbungszeitraum zu planen hat.
Also ich sehe Anna-Maria Zivkov defintiv beim ESC Vorentscheid. Anna kann berühren und kann meiner Meinung nach Deutschland oben platzieren beim ESC.
Leider ist es enttäuschend, dass der ESC eher um seinen Platz kämpfen muss als dass mehr Geld für ihn bereit gestellt wird, Also weiterhin eher ein Zufall ob ein passender Titel und Interpret dabei ist, als dass man einen wirklich selbst sucht. Die ARD hat immer noch nicht erkannt, welches Juwel sie da Geschenkt bekommt.
Danke für die ausführliche Zusammenfassung, da ist ja einiges interessantes dabei.
Eine internationale Jury als Auswahlinstanz finde ich ähnlich wie @Porsteinn eher schwierig. Die letztinstanzliche Entscheidung sollte mMn schon von einer Redaktion getroffen werden, gerade auch mit dem Ziel, bekanntere Namen in der Show zu haben.
Das Argument von Alex Wolfslast zum Sendeplatz kann ich verstehen; der Einfluss des ARD-20:15-Publikums auf das Televoting ist ja schon mehrfach hier besprochen worden (insbesondere 2019). Allerdings ist das konkrete Umfeld am Freitag nach zehn mit heute-show und Böhmermann ungefähr das unvorteilhafteste, was es für die avisierte Zielgruppe gibt. Grundsätzlich hat Stefan Leidner allerdings recht, dass das ZDF-Magazin-Special letzte Woche schon zeigt, dass neue originale Musik im deutschen Fernsehen nicht richtig zieht (außer vielleicht beim Schlager, aber da schalten die Leute auch wegen der Klassiker ein und nehmen Neuerscheinungen so mit). Das ist einfach eine schwierige Situation in der sich der deutsche ESC-Vorentscheid bewegt.
Dieses Argument mit 2019 ärgert mich. Wen hätte das Publikum denn sonst wählen sollen??? Aly sang schlecht, BB Thomaz war auch seltsam performt, die Sistars sangen als letztes und haben echt tolle Performance, Staging gehabt im Gegensatz zum planlosen ESC-Staging welches nicht mal ein Konzept oder roten Faden hatte, zumindest nichts zum Erinnern vorhanden war, im Gegensatz zum Vorentscheid mit der Drehbühne. Lily war krank, hat man leider an der Stimme gehört, Linus war nicht schlecht, Gregor war zum Vergessen. Also immer dem Publikum die Schuld zu geben, wenn es das Beste unter einer Auswahl aus nicht perfektem Material auszusuchen, finde ich nicht schlimm. Wird wahrscheinlich wieder an Let’s Dance auf RTL liegen oder hat man extra den 16.02. ausgesucht, weil am Freitag nach Aschermittwoch eh nichts im TV läuft? Zumindest hat Fasching auch bei früheren Vorentscheidungsterminen eine Rolle gespielt.
Tolles Staging? Die standen auf einer rotierenden Scheibe. Fertig, aus, gesamte Idee. Wirklich jeder andere Beitrag des Jahres war besser, insbesondere natürlich Lily among Clouds und Aly Ryan. Die S!stets waren zwar nette Mädels, als Beitrag aber eine Katastrophe.
Lily all the way!
Egal ob krank oder nicht, diese Performance war speziell, ihre Stimme stach heraus, ihre Bewegungen und Interpretation des Liedes erst recht.
Für mich die größte vertane Chance!
Bei ihr wäre ein Verlieren für mich ähnlich gewesen wie bei LOTL:
Völliger Unglaube, eine schlechte Woche mit Niedergeschlagenheit, aber niemals Scham für unseren Beitrag!
Volle Zustimmung, Meckie. Ich hatte mich im Vorfeld nicht mit den Titeln befasst, lediglich ein- oder zweimal kurz reingehört. Am Vorentscheid-Abend war für mich ganz klar „Sister“ das beste Lied und der beste Auftritt, und ich war überglücklich, dass endlich einmal wieder mein Favorit die VE gewonnen hatte.
Alex ist ja wiedergewählt als Mitglied im Inner Circle der EBU EntscheidungsGruppe und Deutschland wird beim ESC 2024 endlich wieder eine solide Position, vielleicht sogar Top10 kriegen. Auch eine gute Position in der Startreihenfolge ist sicher, egal ob 1. oder 2. Hälfte. Hier habt ihr es zuerst gelesen!
Außerdem wird der NDR auch nach 2014 wieder ESC-verantwortlich sein. Waren wohl Fake News mit dem MDR!
Das mit der Sendezeit ist sicher nicht perfekt, aber finde es nicht tragisch.
Die Nachfolge von Urban ist mir persönlich nicht so wichtig, aber wünsche uns allen jemanden, die/der etwas mehr Leidenschaft in die Kommentare packt.
Persönlich hätte ich so gerne Ivy nochmals dabei. Allerdings müsste ein wirklich deutlich stärkerer Song für sie gefunden werden, damit sie Chancen auf einen Sieg hat. Ansonsten überzeugen mich Aura und Stimme bei ihr immer noch.
….viele ruhige Lieder und dann noch auf Deutsch. Damit ist eindeutig diese tolle ruhige deutsche Ballade gemeint:
Absolut top ! Genau das, was ESC-Deutschland braucht.
Kein Friedenslied. lol
Denke, Nachfolger wird Consi und die müssen noch mit dem SWR und Radio SWR3 verhandeln. Oder wird es wieder Gottschalk?
Auf keinen Fall Gottschalk, er ist ja nicht gerade bekannt dafür, sich vorzubereiten.
Wenn man sieht wie die internationale Jury im letzten Jahr beim Vorentscheid abgestimmt hat, dann würde dies bedeuten dass wirklich auffällige Sachen die beim Televoting ziehen vom vornherein ausgesiebt werden und wir am Ende 8 Songs bekommen , die einfach nur Pop sind.
Das schränkt dann wiederum die Vielfalt erheblich ein.
Ich hoffe , dass wir wirklich gute, auffällige und unterschiedliche Songs bekommen die sowohl Publikum als auch Jury verzaubern können.
Wenn ich mir gesichtete und vermutete Bewerbungen anschaue dann müsste das am Ende so aussehen:
Versengold mit „Glimmer und Gloria“ – Folk Rock
Will Church mit „Lullabies“ – Popballade
Frogpop feat. Jazka mit „Wasted Love“ – Dancebanger
Siiri mit „Hold on“ – Countrypop
Julian Pfoertner mit „Circles“ – Midtempo Singersongwriter Pop a la Ed Sheeran
From Fall To Spring mit „Cast away“ – 2000er Nu Metal
Simona mit „Wasser“ – Emotionale Popballade
Großstadtgeflüster mit „Ich kündige“ – Deutscher Electro-Punk
Ich glaube auch dass „Casually Cruel“ von Leslie Clio , was von Kim Wennerström (u.a. La Voix von Malena Ernman , The Righteous Ones von Ben Ivory ) geschrieben und komponiert wurde auch noch einer der 32 Songs ist die im Rennen sind .
Außerdem sprach Wolfslast von einer Überraschung für uns so wie es hier beschrieben wird. Ich glaube , dass diese Überraschung eine Person sein könnte die wir alle kennen und uns schon mal vertreten hat 😉
Und es könnte gut sein , dass dieser auch im Vorentscheid gesetzt ist , weil die Ballade „Nothing Left Of Me“ die Jury berührt.
Hat ja in einem TikTok mal gesagt dass er offen dafür ist sich irgendwann wieder zu bewerben.
Bin schon richtig gespannt welche Sänger es letztendlich in den Vorentscheid schaffen :). Würde mich natürlich wirklich sehr freuen, wenn darunter auch Wait!What? ist. Finde ihren Song leave einfach perfekt dafür 😄. Der würde auf der Esc Bühne bestimmt super rüberkommen
“ Insofern versuchen sie schon, die beste Show auf die Bühne zu stellen“
Der NDR und Bildergarten waren stets bemüht, gelangt hat es aber für eine gute Show beim VE in den letzten Jahren trotzdem nie
Und unzählige andere europäische Vorentscheide, die mit noch viel weniger Geld auskommen müssen beweisen doch jedes Jahr aufs neue dass Geld nicht das Hauptproblem beim NDR ist
Spanien übt schon seit Anfang November seine Benidorm-Show ein, dem NDR reicht jedes Jahr dafür locker eine Woche Vorlaufzeit.
Das logische Ergebnis, eine total dilettantische Songpräsentation (für die die Künstler nichts können und auch jegliche große Namen für die Zukunft abschreckt) gehört dann eher ins Nachtprogramm verlegt als nach vorn verschoben.
„Das deutsche Finale“ strahlt ja auch schon so viel Glamour aus wie „Die neue Heckenschere von Bosch“, wird daher als Titel der Veranstaltung die uns im März präsentiert werden wird ganz passend sein
Für mich hört sich das alles nicht wirklich gut an. Eigentlich genau wie 2023 nur dass weniger Acts auftreten. Also eigentlich schlechter. Und bei „mehrere deutsche Songs“ hab ich Bedenken. Wenn das dann sowas wie Max Giesinger ist. Also Radiomusik. Und was bisher hier als Bewerbung präsentiert worden ist, hat mir nicht gefallen. Nein, bin noch nicht überzeugt.
Ich könnte mit Anke Engelke als Kommentatorin allerdings gut leben.
Und warum Bildergarten wieder ran darf, verstehe ich beim besten Willen nicht. Ist ja alles wie bisher. Außer dem neuen Namen bleibt alles wie vorher. Wenn Alexandra von einer Überraschung spricht, bleib ich skeptisch.
[…] ESC Kompakt | Image Source: Sarah Louise Bennett / […]
Die deutschen Schnarchnasen reden das ESC Potential klein und kleine Länder machen das ESC Potential groß.
O je, mir schwant wieder Schlimmes. Warum lernt Deutschland, der NDR, nie, dass es um ein Gesamtpaket geht: Einen Knaller-Song, Interpreten mit Charisma und eine überzeugende Präsentation (Licht, Kostüm, Back-drop etc.). Die bisherigen Ex-und-hopp-Stagings des „deutschen Finales“ wirkten wie innerhalb von 24 Stunden zusammengeschustert. Für ein 84-Millionen-Land erscheinen mir 700 Einreichungen äußerst dürftig. Ich habe es schon bei der Jendrick-Katastrophe gesagt: der NDR verwaltet lediglich den Mangel und das eigene Unvermögen, er gestaltet nicht. Es fehlt der Wille.
Es wird nix mit dem ESC und dem NDR, das ist wohl klar. Frau Wolfslast erzählt uns das Märchen vom ESC Publikum um 22:00 Uhr und gleichzeitig die schlechte Quote der ZDF Magazin Royal ESC Folge. Ich erwarte nix und da ich Fremdschämen nicht so mag, sehe ich mir das „Deutsche Finale“ (als ob es auch Halbfinale gäbe) sicher wieder nicht an.
Ich geh mit San Remo, Mello und anderen Ländern, die es einfach können, lieben und mit Herz und Verstand produzieren.
Ich finde es erstmal gut, dass es Neuigkeiten bezüglich des deutschen Finales 2024 gibt und dass Alexandra Wolfslast scheinbar guter Dinge dabei ist und nicht zurücktritt. Sie ist meiner Meinung nach eher nicht das Problem bei NDR und ARD, was den ESC angeht.
Die Sendezeit ist zwar nicht optimal, war aber abzusehen und ist denke ich auch eher sekundär, da ich einen früheren Sendeplatz wenn auch eher bei einem anderen, etwas attraktiverem Konzept erwarte. Dass beim öffentlich-rechtlichem Rundfunk aktuell auch „jeder Pfennig drei mal umgedreht“ werde, ist ein Problem auf einer ganz anderen Ebene, mir dennoch aber unverständlich, da dieser in Deutschland vermutlich finanziell europaweit am breitesten aufgestellt ist und die ARD z.B. auch als größter öffentlich-rechtlicher Rundfunk der Welt gilt.
Somit alles vermutlich nach wie vor eher eine Frage des Willens und der Prioritätensetzung.
Die versuchte Aufwertung des Vorentscheides durch die getroffene Namenswahl und dass somit eine Teilnahme am deutschen Finale selbst im Vordergrund steht und dass dieses scheinbar auch in der Kommunikation mit gewünschten Acts kommuniziert wird, beurteile ich auch als positiv, sofern diese dennoch bereit sind, am Ende im Falle eines Sieges zum ESC zu fahren.
Shows wie Sanremo, in denen auch die Teilnahme an einem nationalen Finale im Vordergrund stehen, sind zumindest für mich positive Beispiele sowohl, was Teilnehmer, als auch was den Sieger angeht. Zumindest gedanklich meiner Meinung nach die richtige Richtung, die dort eingeschlagen worden ist.
Negativ stimmt mich die Einbindung einer internationalen Jury, bei deren Einsatz ich mich schon frage, wann Deutschland beim ESC jemals besonders gute Erfahrungen mit einer internationalen Jury gemacht hat. Wenn wir den Vorentscheid 2019 oder andere zum Beispiel nehmen, würde ich eher noch Jurys wie die Italiens 2019 oder so ansprechen, die z.B. Lilly among clouds eine Chance geben wollten und nicht die Sisters oben hatten. Auch, wenn wir natürlich nicht wissen, wie gut Lilly abgeschnitten hätte, sehen wir aber zum Beispiel im jährlichen Voting von Aussievision, dass dort nicht nur für meinen Geschmack, sondern scheinbar auch international gesehen Potenzial gewesen wäre. Was internationale Jurys allgemein eher nicht sehen wollten und die Sisters für ESC-tauglicher hielten. Dass dann dieses Jahr wieder eine internationale Jury entscheidet, die dann auch noch aus Mitgliedern von ehemaligen ESC-Jurys besteht, über die Endauswahl entscheidet, finde ich sehr enorm enttäuschend. Hier ist die Gefahr denke ich schon wieder enorm hoch, dass sie einfach die Songs hoch bewerten, die am ehesten Songs gleichen, die solchen vergangener Ausgaben ähneln oder damals besonders gut abgeschnitten hätten und solche Songs, die eher neuartig wären, weniger Chancen haben könnten. Da es bei den vergangenen Ausgaben eher keine deutschsprachigen Songs gab, dürften diese es dann noch einmal besonders schwer haben. Die aktuell noch relativ hohe Anzahl an deutschsprachigen Songs mit einem Drittel (eigentlich eine Supernachricht) dürfte dadurch wohl drastisch minimiert werden und vielleicht bleibt im schlechtesten Fall einer bis zwei übrig. Selbst, wenn diese Jurys andersartigen Songs gegenüber aufgeschlossen sind. Deutschsprachige Songs beim ESC sind dann doch mittlerweile eher so lange her, dass dies bei einer solchen Jury aufgrund fehlender Erwartungswerte mittlerweile als Unsicherheitsfaktor eingestuft werden könnte. Und solche Kriterien dürften bei einer Jury im Stadium der Auswahl von Finalteilnehmern wohl im Gegensatz zu einer Bewertung einer Jury beim ESC selbst wohl auch eine Rolle spielen.
Dass Rap „eher weniger vertreten“ sei werte ich mal schon fast so, dass er gar nicht wirklich vertreten ist. Schade eigentlich. Aber auch, wenn ein möglichst diverses Finale das Ziel sein muss, sollte die Qualität der sich jetzt noch im Rennen befindlichen Songs im Vordergrund stehen und an diesem Punkt im Auswahlverfahren würde ich dieses Kriterium dann eigentlich auch lieber vernachlässigen, da sonst, da ja scheinbar viele ruhige Songs vorliegen, die Gefahr von Quotensongs auf Kosten höherwertiger anderer Songs besteht.
Dass 2024 Bildergarten als Produktionsfirma feststeht, überrascht nicht und eine Flexibilität in der Hinsicht wäre schon eher überraschend gewesen.
Sehr positiv empfinde ich die angedeutete prinzipielle Offenheit immerhin Kooperationen in Folgejahren gegenüber.
Das Problem ist, das der ganz überwiegende Teil des ÖR-Geldes nicht ins Programm fließt, sondern von den völlig veralteten Strukturen und vor allem den massiven Rentenzahlungen aufgezehrt wird.
Der ESC muss einfach eine Angelegenheit der gesamten ARD werden, der NDR allein ist inzwischen an der Grenze des Machbaren.
@floppy1992
„…Der ESC muss einfach eine Angelegenheit der gesamten ARD werden,…“
Tja, die anderen Anstalten scheinen sich leider nicht gerade drum zu reißen.
Ich stimme dir da vollumfänglich zu, floppy1992.
Ja, die Setzung der Prioritäten fängt schon alleine da an und zieht sich natürlich auch weiter in Bereiche, in denen es dann böse gesagt im das Restbudget für das Programm geht. Das sage ich natürlich, ohne jemanden um seine existenzsichernde und auch hoffentlich lebensqualitäterfüllende Rente bringen zu wollen. Die sollte ja unabhängig davon, ob jemand für den ÖRR gearbeitet hat oder nicht das Ziel sein in Deutschland.
Der ESC sollte definitiv Sache der gesamten ARD werden oder eben des ZDF.
Als Nachfolger von Herrn Urban würde ich mir z.B. Anke Engelke, Michael Schulte oder Consi wünschen – gerne auch alle oder einige davon zusammen oder vielleicht auch ganz jemand anderen, die oder den wir nicht auf dem Schirm haben.
Spannend, dass einige hier die Null-Aussagen „Es sind viele langsame / deutsche Titel dabei!“ als felsenfesten Beweis ansehen, dass Act xy dabei ist 😀
Verstehe ich das richtig, dass dieses Jahr nur das Votum der int. Jury entscheidet, wer in der Show vertreten ist ohne „redaktionelle Komponente“ des NDR? Wurde etwas dazu gesagt, ob es wieder eine Audition gab / gibt?
[…] Πηγή: ESC Kompakt […]
Ich kann mir sehr gut die Achterbahnfahrt der Gefühle der beiden in diesem Jahr in Liverpool vorstellen. LOTL waren Profis, die internationale Fans schon im Vorfeld hatten. Sie fielen auf, waren freundliche aufgeschlossene respektvolle Repräsentanten Deutschlands und kamen in Liverpool gut an. Sie hatten sicher mit einer Plazierung mindestens im Mittelfeld gerechnet, wie viele von uns zu Hause auch.
Dieses Jahr hatte ich den Vorentscheid als einen Schritt nach vorne empfunden. Dass es eine höhere Einschaltquote gab, lag vielleicht auch daran, dass LOTL und Ikke mit dabei waren, die polarisiert haben. Ich habe z.B. gezielt Leute darum gebeten für LOTL zu stimmen, von denen ich wusste, dass sie solche Musik mögen, aber keinen Bezug zum ESC haben.
Mir tat dann im Nachhinein leid, dass Künstelerinnen wie Anica Russo so wenig Punkte im Televotig bekamen. In einem anderen Jahr hätte sie einen Teil meiner Anrufe bekommen, aber diesmal habe ich alles auf eine Karte gesetzt.
Ich denke ähnliches ist beim ESC-Finale passiert. Leute, die normalerweise einen Teil ihrer Anrufe für LOTL getätigt hätten, haben alles auf eine Karte gesetzt und nur für Finnland angerufen, um das favorisierte Schweden schlagen zu können. So meine Theorie!
Für den deutschen ESC-Beitrag habe ich zu diesem Zeitpunkt mehr Hoffnung als Ende 2022.
Wenn gute und vielfältige Songs im deutschen Finale dabei sind, dann ist die Anzahl unter 10 auch nicht schlimm (siehe UMK mit 7 Künstlern). Ich hoffe nur, dass die Internationale Jury auch gut auswählt. Irgendwie würde ich ihnen eher nur eine beratende Funktion zugestehen und letztendlich selber entscheiden.
Hoffentlich ist auch dieses Jahr Rock/Metal mit vertreten. Wir wissen ja schon von „From Fall to Spring“, hoffentlich werden sie nicht aussortiert. Auch Großstadtgeflüster fände ich Klasse. Lassen wir uns überraschen, was da kommt!
Als Moderator hätte ich noch immer Chris Harms als Favoriten. Er ist ja zu der Zeit sowieso in Malmö, es würde also auch in den Zeitplan passen. Anke Engelke wäre auch ok.
Über die Sendezeit rege ich mich nicht auf, aber die Qualität der Präsentation, des Stagings und des Rahmenprogramms hat noch Platz nach oben.
Mein Fazit: Abwarten und Tee trinken und die Hoffnung nicht aufgeben!!
Wenn sich die ESC Delegation schon an oberster Stelle für den ESC rechtfertigen muss, lässt das tief blicken. Da ist null Verständnis für so etwas besonderes und einmaliges wie den ESC da.
Er wäre nach 2024 wahrscheinlich wirklich besser bei Leuten aufgehoben, die den ESC lieben und sein Potenzial erkennen.
Hab ich das geträumt oder was ? Frau Wolfslast hatte doch ihren Rücktritt angekündigt ? Hä ? Haben wir doch alle mitbekommen ?!
DIe kann ich ja echt nicht mehr ernst nehmen. Megapeinlich.
Traue niemandem der naja Supertramp und Queen ganz gut findet, und das 2020. Hab ich aber sowieso nicht ..
Peinlich ist Ansichtssache. Frau Wolfslast wird es damals wahrscheinlich im Überschwang gesagt haben, als Zeichen dafür wie sehr sie in diesem Jahr hinter unserem Act stand. Kann ich verstehen. Ein Großteil der Fan-Bubble war schließlich ebenfalls sehr optimistisch, vom letzten Platz wegzukommen, und für viele war die Vorentscheidung und die Songs 2023 ein Schritt in die richtige Richtung. Dass der NDR dann weiter auf dem Team Wolfslast/Leidner aufbauen möchte, ist deshalb doch auch nicht ganz unverständlich. Es muss dann jetzt nur geliefert werden.
Mal schauen was wird.
Aber Hoffnung macht das alles nicht.
Und das die Kosten zumindest schonmal hinterfragt werden,lässt bei mir die Alarmglocken schwungvoll läuten.
Irgendwann zieht auch das Argument der niedrigeren Kosten nicht mehr.
Schade,das man seitens der ARD nicht mehr Energie in den ESC steckt.
Bekanntlich gilt ja : No risk-no fun.
Der Hinweis auf ruhige Songs lässt mich ja persönlich schaudern.
Aber mal abwarten was kommt.
Erwartungen habe ich kein. Hoffnung auch kaum.
Zitat“
Ob denn unter den 32 Beiträgen auch bekannte Namen sein, wollte Bernd Ochs wissen. Hier deuteten die NDR-Verantwortlichen an, dass noch „die eine oder andere Überraschung“ auf uns zukommen wird“
# Team Lilly
Dank Geheimniskrämerei wurde man von Jahr zu Jahr erfolgreicher. Erfolgsrezept fes NDR Geheimniskrämerei.
Immer dieses Gemecker hier… kein Wunder, wenn Deutschland als Land der Miesmacher gesehen wird. Freut euch auf die neue Saison und wartet doch erst einmal ab was kommt. Aber nee… sicherheitshalber erstmal stänkern, was alles falsch gemacht wird, obwohl noch gar nichts Offensichtliches gemacht wurde. Dann hat man wenigstens recht gehabt, wenn es schief läuft und kann weitermeckern… wie praktisch, man muss also sein Hobby nicht wechseln.
Das Gemecker über das Gemecker geht auch auf die Nerven.
Ruhig deutschsprachige Songs gleich Friedenssong. gähn