Kommt Joost Klein wirklich zum ESC zurück? Vorstellbar wäre es, denn der Niederländer ist immer wieder für Überraschungen gut und scheint Chancen im Leben gerne direkt zu ergreifen. So ist der Musiker trotz Wirbel um seine Person und die Malmö-Geschehnisse schon seit Wochen wieder auf der Bühne zurück und kündigt jetzt erneut sein ESC-Comeback an – allerdings nicht für die Niederlande.
Direkt nach dem ESC war Joost nicht gut auf den Contest zu sprechen. Auf einem Konzert fand er sogar ziemlich unschöne und negative Worte über den ESC. Nur wenige Wochen später schien er seine Meinung aber geändert zu haben und deutete auf dem Pinkpop Festival 2024 an, beim kommenden ESC in der Schweiz wieder anzutreten. Jetzt gibt es diesbezüglich wieder einen Kommentar – mit einer interessanten Wendung.
Für welches Land will Joost Klein zum ESC?
Bei einem weiteren Konzert am vergangenen Wochenende entdeckte der Joost Klein ein Poster im Publikum, auf dem stand, der Niederländer solle unbedingt am ESC 2025 in der Schweiz teilnehmen. Joost hat dieses Poster, auf dem auch die Niederlande-Flagge zu sehen war, daraufhin direkt analysiert und vor seinem Publikum kommentiert:
„Wer hat dir gesagt, dass ich dieses Land [die Niederlande] vertreten möchte? Belgien, ruf mich an!“
Ohne weiter ins Detail zu gehen hinterließ der Musiker seine Fans also mit der völlig neuen Idee, das Projekt ESC 2025 anders anzugehen und den Nachbarn Belgien zu vertreten. Dazu sollte gesagt sein, dass das besagte Konzert in Belgien stattfand und es sein könnte, dass Joost lediglich spontan etwas sagte, um die Menge zum Jubeln zu bringen. Doch nun tut sich auch von Seiten der belgischen Verantwortlichen etwas…
Jetzt hat nämlich Studio Brussel, ein Radiosender, der dem belgischen Rundfunk VRT angehört, auf Joosts Aufruf geantwortet. Was lediglich ein PR-Gag sein könnte, ist insofern spannend, dass VRT der zuständige Rundfunk für den kommenden belgischen ESC-Beitrag ist. Zudem handelt es sich hier um den niederländisch-sprachigen Rundfunk Belgiens, der im kommenden Jahr für die ESC-Auswahl zuständig ist. Der Radiosender hat Fans jedenfalls mit einem Instagram-Post neugierig gemacht.
Laut dem VRT-Radiosender Studio Brussel habe man Joost also bereits per Instagram kontaktiert. Wie realistisch es ist, dass Joost am Ende tatsächlich nicht sein Heimatland vertritt, sondern lieber Belgien, ist schwer zu sagen. VRT plant jedenfalls einen öffentlichen Vorentscheid für Belgien 2025, dem sich Joost erst einmal stellen müsste. Insofern ist eine Teilnahme für die Niederlande also weiterhin realistischer, da hier höchstwahrscheinlich intern entschieden wird.
Die Zukunft des Eurovision Song Contest in den Niederlanden
Apropos Niederlande: Beim zuständigen Rundfunk AVROTROS ist aktuell einiges los. Zunächst sei gesagt, dass sich der Sender offiziell immer noch nicht entschieden hat, ob er 2025 dabei sein möchte. Laut niederländischer Medien haben es die Verantwortlichen beim Sender positiv aufgenommen, dass die EBU die Strukturen des Wettbewerbs überarbeiten will, jedoch werde man zunächst abwarten, ob auf die angekündigten Änderungen auch wirklich Taten folgen.
Innerhalb des Senders gibt es dennoch bereits jetzt ESC-Neuigkeiten. Nach nur einem einzigen Jahr hat der Delegationsleiter Twan van de Nieuwenhuijzen nämlich verkündet, von dieser Position zurückzutreten (siehe unten). Noch ist kein Ersatz für ihn in Sicht. Es scheint, als wolle man bei AVROTROS nun also tatsächlich nichts überstürzen und reiflich überlegen, wie man das Projekt ESC in Zukunft angeht.
Joost beim ESC 2025? Das sagt die EBU
Auch die European Broadcasting Union, die EBU, musste sich in den letzten Wochen immer wieder mit „der Akte Joost Klein“ beschäftigen. Da sich der Malmö-Vorfall aber mittlerweile nicht mehr im Zuständigkeitsbereich der EBU befindet, scheint man hier inzwischen wieder etwas besser auf den Niederländer zu sprechen zu sein.
Nach wie vor ist es wichtig anzumerken, dass weiterhin nicht ganz klar ist, was in Malmö vorgefallen ist und die gerichtliche Entscheidung zu dem Fall noch aussteht. Dennoch wurde Jean Philip De Tender, der Mediendirektor der EBU, in einem Interview mit dem schwedischen Radio auf die Möglichkeit angesprochen, Joost könnte auch 2025 am Wettbewerb teilnehmen. De Tender antwortete darauf ziemlich diplomatisch:
„Ich finde, es ist die Aufgabe von AVROTROS [Anm.: zuständiger niederländischer Rundfunk], zu entscheiden, welchen Act sie zum ESC schicken werden. Solange die Teilnahme unter Einhaltung der Regeln stattfindet, sehe ich keinen Grund, warum er [Anm.: Joost Klein] ausgeschlossen werden sollte.“
Was sagst Du zum Hin und Her rund um Joost und einer möglichen erneuten ESC-Teilnahme? Würdest Du ihn gerne wieder auf der ESC-Bühne sehen? Lass gerne Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Gibt zwar auch einige die ihn nicht mehr sehen wollen, ich finde vieles um ihn wurde aber total überdramatisiert, auch weil wir viele Infos nicht haben und hatten und dann gerüchte gespreadet wurden, die ihn zusätzlich in ein schlechtes Licht rückten. Für mich ist Europapa der hit des jahres und ich mag auch seine neuen lieder sehr, daher wäre ich sehr offen für eine Rückkehr des friesenjung:D
Ich habe schon anderer Stelle geschrieben dass ich Joost sehr gerne bei uns in der Schweiz begrüßen würde. Er macht auf mich auch weiterhin einen recht sympathischen Eindruck (bis auf den Vorfall bei der PK).
Irgendwie mag ich den Joost Klein nicht. Ist aber eher mein Problem.
Ist auch mein Problem. Damit stehen wir aber sicher nicht alleine da.
meines ist es auch.
Die Niederlande sollte definitiv am ESC 2025 teilnehmen, aber dann mit einem Künstler oder Künstlerin. Eine Gruppe wäre auch eine Abwechslung. Die letzte war OG3NE vor sieben Jahren.
Das einzige was man joost klein bis jetzt wirklich vorwerfen könnte, ist sein unterirdisches verhalten an dieser pk. Ich glaub ja nach wie vor dass das alles reine promo war, was ja tadellos funktioniert hat……wäre da nicht diese unvorhergesehene disqualifikation dazwischengekommen.
Jetzt heisst es dieses eisen schmieden solange es noch heiss ist. Ich vermute das joost klein nächstes jahr teilnimmt, für wen auch immer. Vielleicht sogar für deutschland, was natürlich die finanziell erfolgversprechenste variante wäre.
Meine glaskugel sagt: joost singt für jemanden “ euromama“, spielt um den televoting-sieg mit und wird bei der jury wieder abserbeln🥱🥱🥱😴😴
Bitte nicht für Deutschland antreten lassen – der liebe Joost kann ja für South-Africa an den Start gehen. Wie? South-Africa macht beim ESC nicht mit? – Dann hat der nette Herr Pech gehabt.
Für Deutschland wäre doch mega, endlich mal wieder ein Act der uns Punkte beim Publikum bringt. Für realistisch halte ich es nicht.
Ich persönlich möchte diesen Herrn nicht mehr beim ESC sehen. Das ist meine Meinung dazu.
Meine auch…
Zum Glück sind ja noch über 300 Tage bis zum nächsten ESC und für gut 50 Fortsetzungsartikel ausreichend Gelegenheiten. Stand heute würde ich tippen, er reicht seinen upcoming Siegersong als Persiflage über Eurovision ein – dessen Lyrics die EBU selbstverständlich beanstanden wird …
Ich habe auch das Gefühl, dass zumindest die Sommerpause lang, uns die Blogger mit dem wöchentlichen Joost Artikel versorgen werden. vermutlich sind die Zugriffszahlen zu gut.
Auch wenn er dann doch nur bei San Marino landet.
Das mit Belgien klingt wohl eher nach ganz spontanem Gag auf einem Konzert und der netten Idee eines Radiosenders damit ein paar Likes zu generieren. Hat Rick ja auch schon entsprechend eingeordnet, daher wundert es mich, dass er das als Headline wählt. Ich dachte für die Boulevard-Themen wäre Peter zuständig. 🙂
Zu Joost: Habe nichts gegen ihn, auch wenn er ja offenbar ein streitbarer Mensch zu sein scheint. Wenn er teilnehmen will, dann gerne, weil mir sein Song Spaß gemacht hat (im Video mehr als auf der Bühne, aber immerhin das).
Glauben tue ich es aber definitiv erst, wenn ich es sehe. Aktuell gehe ich eher davon aus, dass die Anspielungen kommen, um sich in den Medien zu halten und das funktioniert ja auch. Ob Joost da echte Pläne hegt oder ob er nur eine PR-Masche wie Ikke Hüftgold 2024 anstrengt, werden wir sehen.
Die Idee, ihn auf der Bühne 2025 zu sehen fände ich auf jeden Fall lustig, da man davon ausgehen könnte, dass er definitiv die Geschehnisse von Malmö thematisieren würde. Potenziell wäre es auch möglich, dass er bewusst Textvorschläge einreicht, die die EBU schlecht da stehen lassen. Und die EBU wäre dann gezwungen (in aller Öffentlichkeit) die Kritik an sich selbst zu kommentieren.
Aber wie gesagt: Das sehe ich eher als lustige Theorie, damit die Saison 2025 genauso viele Schlagzeilen fabrizieren könnte. Nicht als wirklich wahrscheinliche Variante.
Egal wie die Verhandlung dann am Ende ausgehen wird, finde ich, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Insofern habe ich nichts dagegen, wenn Joost Klein nochmals antreten würde, sofern er aus seinen Fehlern, u.a. eben sein benehmen auf der PK nach dem 2. Semi, gelernt hat.
Trotzdem braucht es eben, tut mir Leid, dass ich mich da immer wieder wiederhole, eben ganz klare Regeln was jemand beim ESC darf und was nicht und dazu dann auch gleich eine Info über die Konsequenzen was dieser Regelbruch für folgen haben kann. Es nützt nichts, wenn man Regeln aufstellt, sich manche Acts/Länder aber nicht daran halten. Und ja, dazu gehören eben auch Konsequenzen dafür eine andere Flagge bei der Flaggenparade auf die Bühne zu schmuggeln, solange dies als Regel eben verboten ist. Man muss ja nicht gleich komplett ausgeschlossen werden, aber vielleicht kann man für etwas das jetzt nicht so schlimm ist vielleicht eine Punktestrafe geben, also dass eine gewisse Punktanzahl für den Regelbruch dann abgezogen wird. Wie eben beim Sport! Und nur mal als Beispiel wie dies z.B. mit politischen Statements bei der UEFA Euro aktuell so gehandhabt wird:
https://www.deutschlandfunk.de/uefa-schliesst-tv-reporter-aus-dem-kosovo-von-der-em-aus-100.html
https://www.transfermarkt.de/nationalistische-gesange-albaniens-daku-von-der-uefa-fur-zwei-spiele-gesperrt/view/news/439531
https://www.ran.de/sports/fussball/europameisterschaft/news/em2024-merih-demiral-nach-wolfsgruss-eklat-von-uefa-gesperrt-400811
Das Problem von Punkabzügen ist, dass man das nur schwer nachträglich machen kann. Wenn du z.B. nach dem ESC-Finale beschließt, Nemo 50 Punkte wegen einer hereingeschmuggelten Fahne abzuziehen und dann Kroatien am grünen Tisch gewinnt, entwertest du die TV-Übertragung total. Eine Entscheidung zwischen Show-Beginn und Ergebnisbekanntgabe müsste so schnell erfolgen, dass es keine hinreichenden Widerspruchsmöglichkeiten gäbe, funktioniert also nicht.
Eine Punktstrafe für das Folgejahr wäre komplett ungerecht, weil die Strafe jemanden treffen würde, der nichts für Nemos Verhalten kann (und die Schweiz hätte dann riesen Probleme motivierte KandidatInnen zu finden).
Daher sollten Verstöße aus meiner Sicht (weiterhin) mit Geldstrafen geahndet werden. Im ganz großen Ausnahmefällen auch mal mit Ausschlüssen (wobei es natürlich nicht im Interesse des ESC läge, das Teilnehmerfeld weiter zu verkleinern). Kreativ könnte ich mir aus Restriktionen bzgl. möglicher Akkreditierungen im Folgejahr o.Ä. vorstellen. Wäre aber natürlich auch eher auf dem Rücken Unbeteiligter und sehe da keinen Vorteil gegenüber einer Geldstrafe.
Also ich habe es schon so gemeint, dass man es während der Show macht. Nehmen wir als Beispiel eben mal eine nicht zugelassene Flagge bei der Flaggenparade, dann weiß man ja schon zu Anfang der Show, dass hier ein Regelverstoß vorliegt und dann könnte am Anfang der Punkteverteilung, wenn noch alles auf 0 steht, z.B. bei dem betroffenen Land, welches den Regelverstoß begannen hat, eine -35 stehen.
Und nein ich finde es nicht ungerecht, falls wegen der Widerspruchsmöglichkeiten, es nicht während der Show funktionieren würde, sondern dann erst im nächsten Jahr die Punktestrafe dafür kommt, denn der zuständige Sender sollte darauf ein Auge haben, dass sich sein Act regelkonform verhält. Und vielleicht schreckt eine Punktestrafe für das nächste Jahr, dann vielleicht nocht mehr ab, weil man ja keinen anderen Act damit hineinreiten möchte und vielleicht dann auch noch in der Öffentlichkeit dafür durch z.B. einen Shitstorm abgestraft werden möchte.
Wie wäre es mal mit folgenden Vorschlägen als Teilnehmer für die Niederlande im kommenden Jahr:
Oopsiwoopsi, hier der richtige Link:
Ich finde Joost unsympathisch und Krawallig. Mit der Musik kann ich auch nichts anfangen, Von daher gerne etwas neues.l
Ich weiß nicht, ob ich ihn nochmal brauche im nächsten Jahr , dafür war mir zu viel Kinderkram dabei in diesem Jahr (gerade diese peinliche PK von ihm ). Und sein Song von offenen Grenzen und alle sind gleich , war wohl auch nur so dahin gesungen. Obwohl der Song an sich ja gut war , aber leider außerhalb der Bühne nicht gut umgesetzt.
Müssen wir uns jetzt ein Jahr mit diesem Menschen beschäftigen, der den ESC zwar offenbar nicht so toll findet, ihn aber für PR jederzeit gerne ausnutzt? Danke, nein.
Bester Kommentar unter diesem Artikel. 👍
Ich möchte Joost Klein nicht einfach so verurteilen,doch dieses ganze Hin und Her scheint in meinen Augen eine PR Masche zu sein. Unverständlich finde ich auch,dass sein Vorfall in Malmö immer noch nicht gerichtlich geklärt ist. Für mich persönlich braucht er für kein Land beim ESC mehr antreten,das würde doch die ganze Sache wieder neu aufgekocht und kleingeredet. Europapa habe ich in Malmö live gesehen, hat Stimmung gemacht in der Halle,andere Songs und Auftritte waren aber weitaus besser.
Seh ich auch so Rusty – war zwar schade, wie es geendet ist, aber irgendwann muss dann auch mal gut sein. Für die Schweiz wünsch ich mir was Neues, Unbelastetes, egal aus welchem Land. Was mir dieses Jahr aber positiv auffällt, es gibt immer noch überdurchnittlich viele Lieder aus diesem Jahrgang die ich weiterhin sehr gerne höre, das war in den letzten Jahren eher nicht so – obwohl es wahrscheinlich auch damit zusammen hängt, dass man live dabei war – diese Jahrgänge nehme ich definitiv immer intensiver wahr und ich bin mit den Songs stärker verbunden, dann hängt bei allem was man in Verbindung damit erlebt hat einfach mehr Herz dran☺️
Der Kerl nervt nur noch!
Die Teilnahme eines Acts, die sich hauptsächlich durch vergangenes Fehlverhalten des Künstlers erklären lässt, wäre für mich doch etwas unangebracht und indiskutabel.
Puh… na ja… also mich nervt er und seine Musik, um ehrlich zu sein. Das hat nichts mit den Vorkommnissen in Malmö zu tun, ist ja immer noch nicht ganz klar, was genau vorgefallen ist. „Im Zweifel für den Angeklagten“. Wird man vielleicht auch nie ganz herausfinden, glaube ich. Nein, mich nervt einfach seine Musik und sein persönliches Gehabe, was wohl aber, zugegebenermaßen wohl zu dem ganzen Konzept passt. (War aber auch schon vor diesem angeblichen Vorfall in Malmö so). Aber ist ja auch Geschmacksache, bin für so eine Musik wohl auch nicht die Zielgruppe…
Erinnert ein bisschen an Ikke Hüftgold. Viel heiße Luft.
Ich glaube ihm kein Wort mehr. Man hat ja bei der PK ganz gut gesehen, wie sehr er hinter der Message „vereintes Europa“ steht…
Hätte nicht gedacht, dass es etwas gibt, was mich mehr nervt als seine Songs, aber das habe ich nun gefunden, nämlich in der Kunstfigur JK.
Das Thema nervt langsam. Gut war es, dass es dazu geführt hat, dass sich die EBU scheinbar doch länger schon schwelenden Unzufriedenheiten jetzt einmal stellen musste und das Regelwerk mal etwas auffrischt (hoffentlich). Der Rest und dieser, überspitzt gesagt, Personen-Kult um Joost nervt etwas.
Die PR-Maschine names J.K. scheint gut zu laufen, auch hier bei ESC kompakt. Das ist seine Artikelbilanz (alle Artikel die sich inhaltlich mit dem Künstler bzw. seiner Musik befassen) seit dem ESC-Finale:
13.5 (+ Aufmacherbild)
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30.6
1.7 (+ Aufmacherbild)
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16 Artikel und 11 Aufmacherbilder in weniger als zwei Monaten 👏
Da weiß jemand, wie er auf sich aufmerksam machen kann. Nur komisch, dass er in Malmö auf einmal keine Aufmerksamkeit in Form von Kameras ertragen wollte/konnte. 🤔
Das bestätigt meinen Eindruck, dass Herr Klein sich in die Liste von Künstlern einreiht, die ihr Image bzw. ihre Außendarstellung zu 100% selbst kontrollieren wollen. Sobald aber das wahre Ich ans Licht zu kommen scheint, verlieren diese Künstler ihre Fassung.
This!
Ich finde es legitim, wenn sich die Niederlande verbesserte Strukturen erhoffen und „abwarten“, wie diese konkret umgesetzt werden. Würde mir nur erhoffen, dass man sich in den Niederlanden ebenfalls mal kritisch hinterfragt und an den eigenen Strukturen feilt – denn deren Reise nach Malmö war nun wahrlich auch nicht gelungen. So wirkt es auf mich nur gönnerhaft, wie man sich zu der EBU Ankündigung äußert.
Zudem sollte man sich auch nicht von Joost vor sich hertreiben lassen, was eine mögliche Besetzung beim ESC 2025 angeht. Ja, es ist unbestritten, dass er im Vorfeld viel positive Aufmerksamkeit erhalten hat. Aber den Niederlanden mangelt es nicht an Qualität. Ich erinnere an Anouk, Common Linnets, S 10, Duncan Laurence, usw. und bin mir sicher, es finden sich mehr als genug neue Talente und Künstler, die eine starke ESC Performance hinlegen können. Warum also kalten Kaffee wieder aufwärmen? Mich überzeugt das jedenfalls nicht.
Jetzt wo ich meinen Text nochmal lese, stimme ich allerdings den Leuten zu die sagen: eigentlich ist zu dem Thema längst alles gesagt 😂🙋🏻♂️ Deswegen sag ich nur noch: Happy SCC 2024! 😉
Bin und war auch schon vor dem ESC ein großer Fan von Joost, finde jedoch, dass es etwas langweilig und vielleicht auch unfair den anderen Teilnehmern gegenüber wäre, wenn Joost noch einmal teilnimmt, da sein Song 1. die Originalität und Qualität von seinem Vorgänger „Europapa“ nicht übertreffen könnte und für keine Überraschung mehr sorgen würde, was seinen Außergewöhnlichen Stil in den Schatten stellen würde und somit auch ihm schaden könnte, da er vielen dann vielleicht nach einiger Zeit auch einfach auf den Sack geht und er somit weniger Stimmen als er verdient hat bekommt 🙂 Andererseits könnte es aber auch sein, dass viele ihn nur aus Midleid wählen und die anderen talentierten Teilnehmer geringere Chancen hätten.
Meine Meinung; Joost kann gerne noch einmal teilnehmen, vielleicht aber lieber in ein paar Jahren, wenn das Thema nicht mehr so aktuell ist. Ich werde ihn aber trotzdem supporten, egal ob er nun teilnimmt oder nicht 🙂
Wie peinlich kann eine Farce noch werden?
Joost: Ja.
Wenn er für Belgien antreten sollte ist er meiner Meinung nach ein Verräter die Niederlande war nicht Schuld weswegen er disqualifiziert wurde sondern ER allein
??? Wer nicht für sein eigenes Land antritt, ist ein „Verräter“???
Der geht penetrant den Ikke-Weg.
Ich find’s weiterhin ein Jammer, dass das geniale „Europapa“ nicht beim ESC-Finale zu sehen war. Daher würde ich mich freuen, wenn Joost nächstes Jahr wieder beim ESC dabei wäre und vor allem, wenn er die zweite Chance, sich von einer sympathischen Seite zu zeigen, nicht wieder vergeigen würde.
Thomas! Das gefällt mir sehr gut, was du sagst. Ich gebe zu, ich sehe Joost kritisch, seit Malmö. Aber so wie DU das sagst, finde ich es fair! Ein Kompliment mit Selbstkritik und Eigenverantwortung – Respekt, der Ansatz ist gut 👍🏻
Er hat ja in einem Interview gesagt, dass er kein guter Musiker sei aber dass er Marketing liebt. Und das merkt man.
Provokation und PR – darauf kann man verzichten.
Meinetwegen auch irgendwann eine zweite Chance, wenn man ihr ein aufgeräumtes Feld, Ernst- und Glaubhaftigkeit unterstellen kann. Aber sowas geht nicht schon im Folgejahr. Da ist das dann nur Ätz- und Rachemittel. Sowas braucht der ESC nicht.
Darf man eigentlich auch für mehrere Länder antreten? Ich bin dafür, dass Joost für Belgien, Niederlande und Deutschland antritt. Dann hätten wir 3 unterhaltende Musikstücke an einem Abend..
Ist das eine ernst gemeinte Frage??
Satire
Nein, gibt sogar eine Regel im offiziellen Regelwerk des ESC, die das verbietet.
Lass gut sein, Joost! Ein Witz, der einem zweimal erzählt wird, ist nicht mehr lustig. Es müsste schon ein absoluter Knaller-Song sein, ein völlig neuer Song, dann, und nur dann, ist die Rückkehr zum ESC sinnvoll. Remember Jedward: Düsseldorf super, Baku Mist.
Ein wenig irritiert mich die Aussage Jean Philip De Tenders schon.
Die Frage, ob er seitens der EBU noch einmal teilnehmen dürfte, ist ja mehr als berechtigt und keineswegs so indirekt als relativ abwegig abzuwinken, wie seine Aussage zumindest für mich impliziert.
Es wurde ja immer noch nicht geklärt, was da im Detail vorgefallen ist und das durchaus relativ lange nach dem „Urteil“, dass er zumindest für dieses Jahr vom ESC ausgeschlossen wurde.
Da hilft es zumindest meiner Meinung nach auch nicht, die Verantwortung jetzt voll und ganz der Justiz zu übergeben. Dies schien ja – vielleicht aus verständlichen Gründen – auch keine Option bei der Entscheidungsfindung für das diesjährige Finale gewesen zu sein.
Die Niederlande stehen im Halbfinale der Fußball-EM!
Ob Joost wieder mitmacht ist mir genauso egal wie wenn ein Sack Reis in China umfällt.
🤮
Mehr habe ich zu diesem “Künstler” nicht zu sagen… Schluß aus Ende
Mir geht die Überinflation des Begriffes Künstler auch auf die Nerven. Nicht jeder der auf der Bühne steht Israelin Künstler sondern bestenfalls ein Sängerin. Nemo ja, Slimane ja, Joost eher nicht.
Jede Meldung über ihn macht es für mich absurder. Sein Nachname ist inzwischen Programm.
Joost ist mittlerweile weltbekannt und mit Abstand der unterhaltsamste Künstler, den ich je live gesehen habe. ESC 2025 hätte die ganze Welt als Zuschauer, wenn Joost mitmacht und ich wäre auch überglücklich, dass ein Mensch mehr auf dieser Welt vor Freude lächelt und sein Traum in Erfüllung geht. #spreadlove