Ralph Siegels Hoffnung für „Das deutsche Finale“ und den ESC 2024 in Malmö: Aileen Sager im Interview

Auch in diesem Jahr startet – wie bereits berichtet – die deutsche ESC-Legende Ralph Siegel einen Versuch: Mit der Schlager-Pop-Newcomerin Aileen Sager möchte er als Komponist Deutschland beim kommenden Eurovision Song Contest in Malmö vertreten. Einige Hürden hat die DSDS-Halbfinalistin von 2023 bereits genommen; nun wartet sie gemeinsam mit Siegel auf den erlösenden Anruf vom NDR mit dem Go für den Vorentscheid in Berlin.

Aileen Sager ist 23 Jahre alt und stammt aus Birkenfeld bei Pforzheim. Bereits vor ihrer Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ trat sie bei Festen und anderen Events auf – häufig auch mit ihrem Großvater, wie die Zuschauer von DSDS erfuhren. Wie bereits erwähnt, schaffte sie es in der jüngsten Staffel der RTL-Castingshow fast bis ins Finale. Aileen wurde dabei bekannt für ihre positive Art und ihre Liebe zum Pop-Schlager. Seit DSDS arbeitet die 23-Jährige weiter an ihrer Karriere, trat etwa im Vorprogramm von Andrea Berg auf und gewann in Österreich den „Top of the Mountain Music Award 2023“ (im Aufmacherbild zu sehen).

In einem exklusiven Gespräch mit ESC kompakt erzählt die Birkenfelderin unter anderem von ihrer Verbindung zu Ralph Siegel und ihrem möglichen Beitrag für das deutsche Finale 2024.

Max: Erst DSDS und vielleicht demnächst beim ESC, verrückt oder?

Aileen Sager: Ja! Das wäre es tatsächlich. Es gibt sogar einige Parallelen im Bewerbungsprozess: Auch wenn man zum ESC will, muss man sich wohl in Geduld üben (lacht). Aber eigentlich kann man diese zwei Dinge nicht miteinander vergleichen. Der ESC ist einfach größer, viel viel größer…

Wie kommst Du zu Deinem ESC-Abenteuer?

Direkt nach dem Finale von DSDS kontaktierte mich Ralph Siegel. Als ich ihn dann kennenlernte und ihn in seinem Studio besuchte, war für mich klar, dass ich mit ihm auf alle Fälle weiterarbeiten wollte. Er hat mich dann auch kurz darauf gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, mich beim deutschen Vorentscheid für den ESC zu bewerben. Er zeigte mir einen Song, den er dafür bereits im Hinterkopf hatte. Als ich den zum ersten Mal hörte, war ich einfach schockverliebt.

Für Dich war dann sofort klar, dass Du damit zum ESC möchtest…

Absolut. Das Lied ist einfach etwas ganz Besonderes, und tatsächlich hebt es sich, was den Stil angeht, sehr von dem ab, was ich bisher gemacht und performt habe. Mir war klar, dass ich es mit dem Song probieren möchte.

Der mögliche ESC-Beitrag ist also nicht Deine neue Single „Küss mich, wenn du kannst“ oder generell ein Schlager?

Nein, das Lied, mit dem ich mich beworben habe, ist eher eine Pop-Ballade, die aber auch tanzbare Elemente beinhaltet. Zudem ist es ein sehr gefühlvoller Song, der viele Emotionen in mir weckt, gerade auch wegen des Textes. So würde ich ihn beschreiben. Zudem ist das Lied auf Englisch, sonst singe ich ja eher Schlager – natürlich auf Deutsch.

Du wartest noch auf Antwort vom NDR. Wie bereitest Du Dich auf eine mögliche Teilnahme beim Vorentscheid vor?

Ich übe meinen Song jeden Tag (lacht). Aber tatsächlich ist es mir natürlich wichtig, dass ich gesanglich abliefere. Dafür arbeite ich hart. Zudem beschäftige ich mich auch intensiv mit meinem Auftritt, falls ich beim Vorentscheid antreten darf. Ich schaue mir auch frühere Auftritte vom ESC und deutsche Vorentscheide an.

Hast Du den ESC vor Deiner jetzigen Bewerbung verfolgt?

Ich habe den ESC schon immer gerne mit meiner Familie angeschaut. Tatsächlich kam ich, wie so viele, durch Lena und ihren Sieg so richtig zum ESC. Damals hat es mich auch inspiriert und ermutigt, meine Gesangskarriere zu verfolgen. Gemeinsam mit DSDS war der ESC einer meiner Träume. Einer wurde bereits wahr, für den zweiten checke ich jeden Tag eifrig meine Emails…

Und falls es nichts mit einer Teilnahme am Vorentscheid wird?

Geht es für mich natürlich weiter. Ich arbeite mit Ralph Siegel an weiteren Songs für mein erstes Album, für das ich selbst auch Lieder beisteuern werde. Bei meinen Auftritten habe ich bislang Coverversionen von Songs gesungen, die ich mag oder für die ich auch durch DSDS bekannt geworden bin. Das Ziel ist es, mit meinem Album ein Repertoire an eigenen Liedern zu haben.

Jetzt seid Ihr wieder dran! Schaffen es Aileen und Siegel zum deutschen Finale 2024? Was denkt ihr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!



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65 Comments
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byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor

Sie war also…. Schockverliebt? 😂 Alex wird sie mögen!

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Schockverliebt? Was soll da schief gehen?

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

😂😂😂

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

„(…) eher eine Pop-Ballade, die aber auch tanzbare Elemente beinhaltet. Zudem ist es ein sehr gefühlvoller Song (…)“

Das klingt ja wieder nach eierlegender Wollmilchsau wie Crisalide…

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Mal positiv formuliert: Ich wünsche Ralph Siegel gesundheitlich alles Gute, Aileen eine Einladung zu Florian Silbereisen und allen die es mögen einen flotten Discofox.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Dem kann ich mich nur anschließen! 😜

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor

Uff, also schockverliebt ist nicht das Wort, das man im Zusammenhang mit einem (potenziellen) deutschen Beitrag hören möchte.

Also mit einem guten Schlagersong könnte man es beim ESC als Konzept denke ich schon wiedermal probieren, da dieser gerade in deutscher Sprache Alleinstellungsmerkmale zu bieten hätte. So hätte man die Chance, aufzufallen, man würde sofort als deutscher Beitrag hängen bleiben (Schlager als durchaus bekanntes und mit Deutschland bzw. mindestens dem deutschsprachigen Teil Europas assoziiertes Genre) und könnte bester Song seiner Art sein. An sich vielleicht nicht das allerbeste denkbare Konzept, aber durchaus eins, auf dem man meiner Meinung nach irgendwie aufbauen könnte Richtung Top 15 Platzierung oder so.

Nun scheint dieses Konzept aber nichtmal verfolgt zu werden, es wird eine per se schlechter auffallende Popballade, die vermutlich sofort in Konkurrenz mit dutzenden anderen tritt. An sich nichts spektakuläres und besonderes beim ESC. Um hier nochmal sicher zu gehen, ist diese dann natürlich auch noch auf Englisch.
Also per se wirklich vom Konzept scheinbar eher das Paradebeispiel einer 0815-Nummer.

Da müsste der Song schon sehr außergewöhnlich sein, um auch nur in irgendeiner Art zu überzeugen. Klar kann dies der Fall sein, ohne Frage – aber ich denke, so wird es umso schwieriger.

Ist natürlich nur meine Einschätzung, aber es verwundert mich doch immer wieder, wie man zumindest im Ansatz irgendwie noch halbwegs erfolgsversprechende oder zumindest etwas herausstechende Konzepte scheinbar bewusst seiner wenigen interessanten Elemente beraubt und auf völlig Austauschbares herunterstutzt. Warum? Sie ist eine Schlagersängerin, also kann sie doch mit einem Schlagersong antreten.

Rainer Gille
Rainer Gille
2 Jahre zuvor
Reply to  Rheez

Der perfekte Kommentar. Für Deutschland kann man nur in deutscher Sprache etwas erreichen. Dies sagte sogar Björn von ABBA. Alles andere ist Zeitverschwendung.

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Gille

Danke dir! Nur auf Deutsch würde ich nicht sagen, aber es sollte doch wenigstens gelegentlich und nicht zu selten probiert werden, wie ich finde. Der ESC findet ja jedes Jahr statt.
Dass dies aber nicht nur vernachlässigt, sondern offensichtlich wirklich irgendwie um jeden Preis vermieden wird, ist für mich wirklich jenseits jeglichen Verständnisses. Beim besten Willen, das zu verstehen oder nachzuvollziehen.
Ja, Björn ist da ein prominentes Beispiel, aus dem Ausland gibt es da durchaus viele.

Thomas K
Thomas K
2 Jahre zuvor

Hier gibt es jetzt weitere Einzelheiten in den Programmhinweisen zu alles Folgen der Serie „Ich will zum ESC!“ ( Namen weiterer Coaches, inhaltlicher Ablauf, etc.)

https://www.fernsehserien.de/ich-will-zum-esc/folgen/01-die-auditions-teil-1-1690955

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor

Ich frage mich mittlerweile wirklich, was aus z.B. Käärijä oder anderen geworden wären, wenn sie Deutsche wären und mit deutschen Verantwortlichen und der deutschen Musikindustrie in Kontakt gekommen wären, wenn sie sich für den ESC beworben hätten.

Käärijä wäre vermutlich erstmal zum Friseur und danach zu H&M geschickt, seine Choreographie wäre gestrichen worden, sein zu wilder Stilmix auch, geht auch als Popballade in radiotauglicher. Aus „Cha Cha Cha“ wird bedeutungsschwanger „Dance of Freedom and Tolerance“, alles auf Englisch, selbstredend.

Wenn sogar schon Schlager beim ESC zu crazy ist, würde ich den Song „My love“ von Slimane in der Endfassung als deutscher Beitrag glaube ich auch nicht mehr hören wollen so als radiotauglicher, unauffällige Popballade mit tanzbaren Elementen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Sie singt normalerweise auf Deutsch, hat sich aber mit einem englischsprachigen Song beworben…🤔
Finde ich irgendwie so „aufgesetzt“. Mittlerweile sollte es sich wohl rumgesprochen haben, dass ein englischsprachiger Song nicht unbedingt erfolgreicher sein muß. Wenn sie normalerweise auf auf Englisch singt… okay. Aber ich denke schon, dass man Popschlager auch auf Deutsch in eine schöne Melodie verpacken kann. Ohne den Song zu kennen, denke ich, dass allein schon die englische Sprache den Song austauschbarer machen kann.

P. S. Finnland ist mit einem finnischsprachigen Song immerhin auf dem zweiten Platz gelandet, und diese Sprache klingt (in meinen Ohren) auch nicht melodischer als Deutsch.😉

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Das hast du alles für mich sehr gut auf den Punkt gebracht.
Deutsch scheint aber in Deutschland, aber auch in anderen deutschsprachigen Ländern als absolutes No go gehandelt zu werden, warum auch immer.
Obwohl ich aus nicht deutschsprachigen Ländern da immer ein ganz anderes Feedback bezüglich der deutschen Sprache höre.
Da scheint dann jede Erklärung herangezogen zu werden, die auf andere Länder beim ESC wie Käärijä mit seinem finnischen Beitrag mit anderen Maßstäben nicht gelten. Deutsch ist nach Englisch die größte Sprache der EU und auf ganz Europa bezogen ist vielleicht nur noch Russisch größer. Wenn also Deutsch nicht international genug ist, gilt das für alle Sprachen außer Englisch und vlt noch Russisch erst recht.
Es würde aber z.B. beim bedeutend kleineren Finnisch nie jemand auf die Idee kommen, dies so zu argumentieren.
So schlimm klingt Deutsch ja nun auch wirklich nicht und wird auch nicht so negativ wahrgenommen, wie hierzulande immer angenommen wird scheinbar. Neben Finnisch ist z.B. das mit dem Deutschen gut vergleichbare, aber zum Teil deutlich härter klingende Niederländisch ein Beispiel – beim ESC offenbar auch so gar kein Problem.

Das gleiche gilt ja auch für die Musik selber. Beim NDR und Großteilen des deutschen Publikums gibt es scheinbar eine Ganz konkrete Vorstellung von ESC-Tauglichkeit, die vielleicht sogar gegensätzlich zur Realität ist. Musikalisch und sprachlich eigentlich maximal angepasst und verwässert muss da der Song sein, niemandem auf die Füße treten und natürlich auch vorbildliche Werte vertreten textlich. „Normale Songs“ müssen also erstmal angepasst werden. So wird aus deutschsprachigem Schlager dann eine englischsprachige Popballade vermutlich mit großer Botschaft und wenn nur künstlich wirkenden Highlights.

Wirkt am Ende null authentisch, während zumindest in vielen anderen Ländern ein Beitrag gewählt wird, der ganz ohne vermeintliche ESC-Tauglichkeit so auch einfach authentisch beim heimischen Publikum ankommt. Und da wir alle nur Menschen sind dann am Ende auch eher beim ESC. Es sitzt ja niemand mit nem Block da und hakt die Bemühungen ab, dass Deutschland ja wieder vorbildliche alle Register ziehen wollte, ESC-tauglich und ja ach so superinternational sein wollte. Selbst die Jurys tun das ja offensichtlich nicht.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Rheez

@ESC1994

Ein interessanter Artikel. Allerdings kann man die Hörgewohnheiten der Zuhörerschaft im Radio nicht Eins zu Eins auf den ESC übertragen. Beim ESC gelten andere Gesetze, hat man ja schon 2022 gesehen, wie weit uns „Radiotauglichkeit“ gebracht hat.😉
Um nochmal auf den Thread zurückzukommen: Ich denke, Aileen Sager und auch viele deutsche Künstler:innen setzen auf Englisch, weil man so glaubt, beim ESC mehr Erfolg zu haben, und weil man denkt, dass man die „bedeutungsvolle Botschaft“ in den Songs so besser verstehen kann. Ich behaupte mal, zumindest das Publikum interessiert sich eher weniger beim ESC für den Text. Sie wollen einfach nur gut unterhalten werden.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich glaube auch nicht, dass Max Giesinger, Mark Forster, etc. mit ihrer Musik besonders erfolgreich wären beim ESC. Das liegt aber nicht an der deutschen Sprache, sondern einfach daran, dass ihre Musik doch recht… gleichförmig daherkommt, eher ein bißchen langweilig, würde ich sagen. Wobei: Die Musik von Mark Forster würde ich noch vom Rhythmus noch bevorzugen. Aber auch er würde wohl in der Masse der Songs eher untergehen, denke ich mal.
aber Zoe Wees singt auf Englisch, und trotzdem würde ich ihr auch keine großen Chancen beim ESC einräumen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Rheez

@Gaby

Der Wees-Kelch wird glücklicherweise eh an uns vorübergehen, sie meinte ESC sei „nicht so ihr Vibe“.

Mag sein dass es außerhalb des „Mainstreams“ (etwas überstrapaziert der Begriff) interessante Songs auf Deutsch gibt, nur würden die denke ich mal in einem Vorentscheid niemals gewählt werden, der deutsche Musikgeschmack ist da dann doch eher konservativ und mehr im Bereich Forster,Giesinger und Co. anzusiedeln.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

@Gaby

Wobei es bei Finnland denke ich vor allem an der Melodie, den Stilbruch sowie generell der Erscheinung von Käärjä lag.

Bezüglich Deutsch: Habe gelesen dass Musik auf Deutsch einfach generell sehr stark polarisiert, egal ob es sich dabei um Schlager, Deutschpop oder Deutschrap handelt, manche lieben es und einige können damit gar nichts anfangen.

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Für mich persönlich hätte Käärijä als Person und auch „Cha Cha Cha“ als Song soweit meine Vorstellung reicht auf Englisch aber dennoch maximal halb so gut funktioniert. Merke ich auch an Songs von ihm, die auf Englisch sind bzw. teilweise. Der Gesamteindruck rutscht da bei mir plötzlich in eine andere Richtung, irgendwie weniger sympathisch und authentisch, mehr trollig etc etc.

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Und dass deutschsprachige Musik polarisiert, ist auch maximal teilweise in Deutschland so.
An Fias „Ohne Worte“ z.B., das ja eigentlich komplett auf Deutsch war, hat sich soweit ich das subjektiv beobachten konnte, auch wenn überhaupt nur in Deutschland jemand gestört bzw. Sorgen gemacht, ob das nicht schlecht und verständlich klingt. Woanders schien der Song zumindest angenehm, z.T. auch sehr positiv anzukommen. War dann auch nicht zu wenig international, nein, für viele im andersprachigen Ausland war das ja auf Deutsch umso internationaler und mal ein anderer touch.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@ESC1994

Dass ein Song oder auch ganze Genres polarisieren, muss aber nichts Schlechtes sein. Klar, einige hassen den Beitrag, war bestimmt auch Bei „Cha, Cha, Cha so. Es reicht aber doch, dass diejenigen, die diese Songs lieben, dafür voten.
Für einen Song, den man in der Regel nicht schlecht, oder „ganz nett“ findet, aber relativ schnell wieder vergißt, ruft man in der Regel nicht an.😉

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Gaby

Das mag sein, ich wollte aber damit erklären warum man sich in Deutschland mit Musik auf Deutsch manchmal etwas schwerer tut.

Es ist auch tatsächlich so dass momentan deutschsprachige Musik im Radio einen schwereren Stand hat als noch vor einigen Jahren.

Hier ein Artikel der die Gründe beleuchtet:

https://www.dwdl.de/magazin/87094/wieso_radiosender_einen_bogen_um_deutschpop_machen/

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Will man einige Gründe aus dem Artikel aus der Radiowelt auf die ESC-Welt übertragen, finde ich, dass das angesprochene häufig ähnliche, verwechselbare Deutschpopangebot beim ESC vielleicht sogar eher dem häufig ähnlichen, verwechselbaren generischen englischsprachigem Pop aus Deutschland entspricht, bei dem man das Gefühl hat, ihn schon tausendmal gehört zu haben und dass er weder qualitativ gut, noch auffällig/ bemerkenswert ist und sehr inflationär daherkommt.

togravus ceterum
Mitglied
2 Jahre zuvor

Wenn ich das künstlich aufgepimpte Gesicht der Dame sehe, bin ich schon bedient und weiß ich, dass das garantiert nichts für mich ist. Trotzdem alles Gute. Ich schließe mich Jorges Wünschen an.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Allein eine schöne Melodie, eine schöne Stimmen und ein schöner Text reichen in manchen ESC-Jahren definitiv aus, um beim ESC eine gute Figur abzugeben und ein gutes Ergebnis zu erlangen. Auch in der neuen heutigen Zeit. Aber gerade im Jahr 2024 wohl nicht. Der ESC 2024 in Malmö wird – so wie sich das gegenwärtig abzeichnet – ein Jahr der nationalen Topstars (m/w/d) sein.

Da sich für das „deutsche Finale“ jedoh keine einheimischen Chartstürmer (m/w/d) à la Helene Fischer, Shirin David, Udo Lindenberg oder Maite Kelly zur Vefügung gestellt haben muss dieser Newcommer (m/w/d), der zum ESC nach Malmö möchte ein Können und die Fähigkeit das Publikum zu faszinieren mitbringen, damit der ESC-Zuschauer (m/w/d) mal seinen Blick von den Topstars (m/w/d) aus United Kingdom, Frankreich, Italien, Schweden, Litauen und Australien (ich selbst gehe durchaus von Dannii Minogue als australische Vertreterin aus) abwendet.

Ich bin kein Pessimist, sondern ein optimistischer Realist. Aber das wird nicht nur für Aileen Sager, sondern auch für jeden anderen Teilnehmer (m/w/d) beim „deutschen Finale“ sehr, sehr schwierig.

Da ich allerdings Ralph Siegel – wenn man mal von seinem divenhaften Gehabe, welches locker mit einem solchen aus der LGBTQ-Community mithalten kann absieht – musikalisch sehr und menschlich durchaus schätze, wünsche ich Aileen Sager, dass sie vom NDR eine Einladung bekommt und dann viel Erfolg im „deutschen Finale“.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor

Offtopic:

Die Liste der serbischen Teilnehmer/-innen ist raus – u.a. mit dabei: Konstrakta!

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Das kann ja was werden, wenn beim ESC dann Konstrakta gegen Let 3 antritt. Und dazwischen dann die „Big Names“ aus den anderen Ländern. O weia. Für uns sehe ich jedenfalls schon schwarz. 😛

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Für mich liest sich das ganze Interview wie Satire.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Ich weiß nicht, irgendwie nehme ich ihr das Interesse am ESC nicht so richtig ab.

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Jahre zuvor

Zitat“nun wartet sie gemeinsam mit Siegel auf den erlösenden Anruf vom NDR“

Wirklich ????
Oder nur etwas unglücklich formuliert ???

ESC2024
ESC2024
2 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

Ich denke mal sie wissen alle schon Bescheid.

Biggi
Biggi
2 Jahre zuvor

Warum dauertest so lange bis der NDR bekannt gibt wer beim vorentscheid dabei ist😡

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Biggi

Das wird erst Mitte Januar passieren. 😉

Daniel13
Daniel13
2 Jahre zuvor

Also die Mails sind schon raus. Habe eine Absage erhalten. Andere auch , EES zum Beispiel .

Nanni
Nanni
2 Jahre zuvor

Ich hoffe, der Siegel-Song ist besser getextet und produziert, als „Küss mich“.
Ich weiß nicht, was ich Nettes sagen soll, außer dass Aileen außerordentlich hübsch ist, zu allem darüber hinaus schweige ich lieber. Ich will niemand sein, der gemeine Dinge im Internet raushaut, über Leute, die sich echt Mühe geben

Ich bin gespannt, wie die Auswahl für das deutsche Finale so aussieht, und ob es da irgendetwas gibt, was halbwegs Substanz für mehr bietet. Wenn es um deutschsprachige Musik geht, trauere ich Frida Gold aus dem letzten Jahr richtig hinterher. Unter anderen Umständen hätte das wirklich was sein können.

Andreas Klumpp
2 Jahre zuvor

Birkenfeld im Enztal; ursprünglich württembergisch, seit 1. Januar 1973 PF zugehörig. Ich meine, aus dieser Gegend stammt auch Jay Alexander?

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

die singt auf ENGLISCH? Das ist natürlich maximal unauthentisch.

Dieses embedded MV und der Song, der Gesang, der Textinhalt — ganz, ganz dürftig alles. (meine persönliche Meinung). Also wenn die beim VE aufschlagen darf müssten dort mind. 5 Rap Songs dabei sein.^^

Lässt tief blicken, dass die anscheinend tatsächlich noch im engsten Kandidaten Kreis befindlich ist. Sind die wirklich so verzweifelt? Kann eigentlich nicht wahr sein.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Ist Dein erster Absatz ernst gemeint oder irgendwie ironisch?

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

will die nicht Schlagersängerin werden? Das wird man hier nur, wenn man deutsch singt.
sollte sie aber eine internationale oder wenigstens nationale Popstar Karriere bzw wenigstens Karrierchen anstreben, ist was international betrifft Englisch die passendere Wahl. In Deutschland auf Englisch ists derzeit eher schwierig. Fast alle singen ja deutsch.

Weiss nicht, ob Siegel da wirklich der erfolgversprechende Partner sein kann.
Was ist denn aus Laura Pinski geworden? Ihre erste war ihre letzte Veröffentlichung…

Seit 20 Jahren ist er nicht mehr beim ESC Finale dabei gewesen. Seit 30 Jahren keinen Hit mehr gehabt, was kein Kinderlied war. Ok, er war von 1993 bis 2003 noch paar mal beim ESC, aber alles kommerziell weitgehend bis völlig erfolglos (beim ESC da mal vorne, mal hinten).

Aber warten wir mal den Song ab, wenn es soweit denn kommen sollte. Das verlinkte Video zumindest weisst nicht darauf hin, dass wir es mit nem Goldkehlchen zu tun haben.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Danke für die Klarstellung. Aber warum nicht mal aus der Routine ausbrechen und einen nach Schlager klingenden Song auf Englisch ( oder Französich, Italienisch, Albanisch, Tschechisch, …) singen 🙂 ?

Dein dritter Absatz gibt perfekte Gründe für mich an, dem Underdog die Daumen zu drücken bzw. ihm Vorschusslorbeeren zu geben, den Song muss man natürlich erst mal abwarten. Allerdings war Siegel nach 2003 schon noch beim ESC-Finale, wenn auch nicht für Deutschland. Er hat mit San Marino den ersten Finaleinzug des Landes geschafft.

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor

Also auf den ESC bezogen wird das denke ich im Ausland wohl kaum so gewertet, dass Deutschland aus seiner Routine ausbrechen würde mit einem englischsprachigen Song aus sprachlicher Hinsicht, und darum ging es ja in dem Kommentar. Ganz im Gegenteil. Diesen gedanklichen Sprung bekomme zumindest ich trotz großer Bemühungen nicht hin. Die rein englischsprachige Phase Deutschlands beim ESC wird ja bald volljährig, wenn ich mich nicht täusche. Wenn es 2024 wieder Englisch wird, ist der letzte deutschsprachige oder sogar anderssprachige Beitrag allgemein dann definitiv 18 Jahre her.
Ist für mich somit eine sehr deutsche Sicht. Wäre also finde ich eine sehr deutsche Sicht ohne ESC-Bezug.

Escfabian
Escfabian
2 Jahre zuvor

Off Topic

Samuel ist nicht beim Vorentscheid dabei

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Escfabian

Das ist doch mal ne gute Nachricht. 🙂

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Escfabian

Oha, auch für mich eine gute Nachricht!

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Escfabian

Wer soll das sein?

mickey56
mickey56
2 Jahre zuvor

Claudia Kurvert auch nicht dabei haben auch eine Absage bekommen

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  mickey56

Wer?

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Ah, danke 🙂
Normalerweise finde ich solche Bemerkungen wie „Muss man den/die kennen?“ selber immer ziemlich nervig, aber der Name kam mir beim Durchlesen gerade irgendwie so random vor, dass ich tatsächlich laut loslachen musste 😀
Da habe ich mir die freche Frage einfach mal erlaubt.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Also wenn ich mir die Kommentare einiger User (m/w/d) gerade eben so durchlese, dann wundert es mich nicht, wenn kein Musiker (m/w/d) – egal ob Newcomer / Nobody (m/w/d) oder langjährig etablierter Chartstürmer (m/w/d) – mehr Lust hat sich mit seinen Song beim deutschen Vorentscheid / beim „deutschen Finale“ zu bewerben.

Versetzt Euch doch mal in die Lage von jenen Personen. Ehe man sich mit seinem Song bewirbt liegt eine gefühlt ewig lange Zeit hinter einem, in welcher man einen ESC-Song komponiert, textet und produziert hat. Ich bin durchaus realistisch und mir ist klar, dass heutzutage die wenigsten noch am Klavier sitzen oder mit der Gitarre auf seinem Schoß und einen Song komponiert, sondern dies mit der Hardware und Software in gewisser Weise trotz künstlerischen Emotionen fast schon technokratisch erledigt wird.

Trotzdem ist die Komposition und das Produzieren eines Songs eine länger andauernde Phase, die für den Künstler (m/w/d) mit immens viel Hoffnungen und mit einer voller Vorfreude einhergehenden Spannung sowie einem Aufgeregtsein verbunden ist.

Es spricht nichts dagegen es zum Ausdruck zu bringen, wenn einem ein Song nicht gefällt. Dies wünschen die betroffenen Künstler (m/w/d) sogar.

Aber wenn einem ein Song oder der Künstler (m/w/d) nicht zusagen dies als gute Nachricht zu bezeichnen, wenn der in Rede stehende Musiker (m/w/d) am Ender der Bewerbungsphase eine Absage erhält, ist für diesen eine durchaus traurige oder mindestens eine sehr ernüchternde Angelegenheit.

Denn es macht in der Fairness und im Stil einen gewaltigen Unterschied, ob man als ESC-Fan (m/w/d) sinngemäß kommuniziert, dass es sich um eine gute Nachricht handelt, wenn jemand nach seinen anstrengenden Bemühungen gescheitert ist, oder ob man in etwa sagt mir hat der Song nicht gefallen und danach eine sachlich-emotionale und faire Begründung hinzufügt.

Ich habe mich in den vergangenen Tage sehr häufig über die langjährig erfolgreichen deutschen Musikstars (m/w/d) ausgelassen, indem ich meine Enttäuschung zum Ausdruck brachte, weil niemand von ihnen sich für den ESC begeistert und sich mal um ein ESC-Ticket bewirbt.

Aus der Sicht eines prominenten Musikers (m/w/d), der sich jahrelang an der Chartspitze hält, kann ich deren ablehnendes Verhalten bezugnehmend zum ESC teilweise jedoch auch verstehen. Es sind eben gerade die stillosen Fankommentare, die auf einen sehr negativ fruchtbaren Boden fallen. Da sorgt man sich als Musiker – egal ob langjährig erfolgreich oder Newcomer (m/w/d) – eben doch sehr bzw. man hat da einfach keinen Bock drauf.

Schade drum. 🤔

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

@Timo

Da ich Samuels Musik nicht wirklich kannte, habe ich in den letzten Tage etliche Songs von ihm gehört, um mir überhaupt ein Urteil leisten zu können. Mir gefällt leider seine Musik gar nicht und glaube auch nicht, dass er beim ESC irgendwelche Chancen hätte. Vielleicht hätte ich mich anders ausdrücken sollen, aber meine Meinung ändere ich deswegen nicht.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Du sollst deine Meinung auch nicht ändern. Aber nicht der Ton, sondern die Wortwahl macht die Musik. 😀

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

@mauve

Ich sehe es ganz genauso, finde auch nicht dass du dich entschuldigen musst. Verstehe generell den Roman von Timo nicht. Wenn man sich für die Musikbranche oder allgemein für ein Leben in der Öffentlichkeit entscheidet muss man halt damit leben und klarkommen dass es auch Leute geben wird die einem freundlich ausgedrückt ziemlich doof finden. Und ob sich eine Sarah Connor oder ein Clueso davon umstimmen lassen würden wenn die Leute darum betteln zum ESC zu fahren wage ich auch stark zu bezweifeln. Der Großteil der hier erfolgreichen „großen“ Musiker hat einfach kein Interesse am ESC bzw. hat ihn auch als Karriereboost nicht nötig und das muss man halt einfach akzeptieren.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

@ESC1994:

„Der Großteil der hier erfolgreichen „großen“ Musiker hat einfach kein Interesse am ESC bzw. hat ihn auch als Karriereboost nicht nötig und das muss man halt einfach akzeptieren.“

Und genau das wäre nach meiner Ansicht toll, wenn die langjährigen Chartstürmer (m/w/d) den ESC eben NICHT als Karrierebooster betrachten, der nur für den Start der Musikkarriere eines Newcomers (m/w/d) zur Verfügung steht, sondern die Crème de la Crème der deutschen Musikszene den ESC als einen WERTVOLLEN HÖHEPUNKT einer bereits langandauernden Karriere versteht.

Aber dieser Mentalitätswandel vom ESC als Karrierezerstörer hin zum ESC als toller Farbtupfer einer Musiklaufbahn gelingt eben nur, wenn auch wir ESC-Fans (m/w/d) unsere Wortwahl gegenüber den Musikern (m/w/d) etwas herunterfahren. Also weg von der Hau-drauf-Mentalität und ein bißchen mehr hin zu einer Wortwahl, die zwarl hart und unbequem für den Künstler (m/w/d) in der Sache, aber trotzdem fair und emotional in der Botschaft selbst ist.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Die meisten Künstler haben aber schlicht und einfach keinen Bock wie es scheint, da kannst du noch so viel Süßholz raspeln wie du willst, wird nichts dran ändern.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Für Newcomer mag der Ton hier tatsächlich manchmal etwas abschreckend sein, allerdings ist unser Forum ja auch nur ein Sturm im Wasserglas und allenfalls das Warm-up für das, was auf einen Bewerber im Falle seines Sieges letztlich zukäme. Ich kann mich noch gut daran erinnern, was es nach Lenas Sieg bei USfO für Kommentare über sie und ihre damals ja zugegeben noch dürftigen Sangeskünste zu lesen gab (nicht hier, aber in anderen Kommentarspalten). In Zeiten von Social Media wird man als Musiker ja leider inzwischen zwangsläufig mit Hasskommentaren konfrontiert. Wer länger im Geschäft ist, wird das schon kennen. Wer neu im Geschäft ist, muss sich wohl oder übel daran gewöhnen, weil sich der allgemeine Umgangston im Netz ja auch absehbar nicht mehr zum Guten wandeln wird. Wirklich schwerwiegend wird es aber eh erst, wenn die bundesweite Aufmerksamkeit da ist und im Zweifel auch noch die BLÖD-Zeitung eine Negativ-Kampagne fährt, wie sie es damals bei Guildo Horn gemacht hat.

Fakt ist halt auch, dass sich alle Bewerber einem Wettbewerb mit Publikumsentscheid und damit natürlich auch bewusst der Diskussion aussetzen. Anders als bei einer gewöhnlichen Single-Veröffentlichung wird also jeder Hinz und Kunz regelrecht dazu eingeladen, seinen mehr oder weniger fundierten Senf abzugeben.

Damit will ich gar keinen Kommentar verteidigen, der über das Ziel hinaus schießt. Etwas Mäßigung hie und da würde in der Tat sicherlich zumindest keinen Schaden anrichten. Aber die Annahme, dass die Kommentare auf ESC Kompakt etablierte Stars von einer Teilnahme abhalten könnten, ist dann doch weit hergeholt.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

@Nils: „Aber die Annahme, dass die Kommentare auf ESC Kompakt etablierte Stars von einer Teilnahme abhalten könnten, ist dann doch weit hergeholt.“

Da hast Du sicher recht, auch sonst ist in Deinem Kommentar viel Zustimmungswürdiges. Aber es wäre halt trotzdem nett, wenn ESC-Teilnehmer wenigstens von ESC-Fans eine faire Behandlung und ein wenig Wertschätzung für die nicht leichte Aufgabe, die sie da übernommen haben, bekommen würden und eben nicht auch noch von dieser Seite auf sie eingeknüppelt werden würde. Aber Du hast sicher recht, im Vergleich zu anderen sozialen Medien geht es hier wohl eher gemäßigt zu.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Für mich besteht ein Reiz des ESC darin, mir bisher unbekannte Künstler kennenzulernen. Da ich i.A. kein großer Fan von deutschen Rock-, Befindlichkeitspop- oder Rapstars bin, bin ich eher froh, dass die deutsche VE keine Ansammlung von bekannten Namen der deutschen Musikszene ist.

Trotzdem hat Timo nicht ganz recht, wenn er den bisweilen rauen Ton gegenüber manchen Künstlern kritisiert, man kann Kritik auch fair und wenigstens halbwegs höflich ausdrücken, das hat m.E. nichts mit Süßholzgeraspel zu tun (und bzgl. eines Kommentars von mir von vorgestern: nein, harmlose Spielchen mit dem Namen von Künstlern meine ich NICHT mit „rauem Ton“, vor allem nicht, wenn im restlichen Teil des Kommentars sogar etwas Wertschätzung zum Ausdruck gebracht wird).

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

… nicht ganz UNrecht … (zweiter Absatz, erste Zeile)

mauve
mauve
2 Jahre zuvor

„Für mich besteht ein Reiz des ESC darin, mir bisher unbekannte Künstler kennenzulernen. Da ich i.A. kein großer Fan von deutschen Rock-, Befindlichkeitspop- oder Rapstars bin, bin ich eher froh, dass die deutsche VE keine Ansammlung von bekannten Namen der deutschen Musikszene ist.“

Mir geht es genauso. Ich kenne mich in der deutschen Musikszene gar nicht aus, deshalb verstehe ich ehrlich gesagt manche nicht, die nur große Namen wollen. Auch ein unbekannter Künstler kann mit Songs überraschen, und deshalb ist der ESC für mich in dieser Hinsicht gut, um andere kennenzulernen.
Außerdem denke ich, dass viele bekannte deutsche Künstler nicht zwangsläufig beim ESC gut ankommen muss.

Bin gespannt, was für Künstler nun bei uns im VE stehen. Zumindest letztes Jahr waren ja doch mit LOTL, Frida oder Patty Künstler dabei, mit denen die Fan-Community zufrieden war – trotz des enttäuschenden Ausgangs im Mai. Ich hoffe auf ähnliche zufriedenstellende Künstler!

Disneyfan5000
Disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Laut BILD scheint es dem Siegel gesundheitlich nicht gut zu gehen. Auch wenn mich die Aussicht, das der Deutsche Beitrag einer vom Siegel ist keine Euphorie bei mir auslöst, so wünsche ich ihm, dass er schnell wieder gesund wird.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Disneyfan5000

Dem schließe ich mich an. Wünsche ihm auch alles Gute und gute Besserung.

Der Optimist
Der Optimist
2 Jahre zuvor

Vinta hat leider eine Absage erhalten. Meine Hoffnung ist immer noch Großstadtgeflüster…

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  Der Optimist

Wieso kam überhaupt das Gerücht mit Großstadtgeflüster auf? Eigentlich gab es doch keine Anzeichen, oder? Um Vinta ist es schade. Das einzige Lied, das ich bisher irgendwie mochte,

Der Optimist
Der Optimist
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Sie hatten mal auf eine entsprechende Anfrage vielsagend geantwortet, dass es kein Zufall sei, dass der Song in der Audio-Version genau 3 Minuten lang ist.

mauve
mauve
2 Jahre zuvor
Reply to  mauve

Ah okay, das wusste ich nciht. Danke! 🙂

Matty
2 Jahre zuvor