
Ein weiteres Mal können heute die Kalender gezückt werden. Die slowenische Rundfunkanstalt RTVSLO hat auf Instagram Details zur Vorentscheidung „Evrovizijska Melodija“ kurz: EMA oder EMA Evrovizija 2025 veröffentlicht.
Mit der Botschaft „emaevrovizija !! EMA 2025 bo!“ meldete sich die Rundfunkanstalt aus der Stille zurück. Die slowenische Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2025 wird am 1. Februar des kommenden Jahres stattfinden und aus zwei Runden bestehen.
In einer ersten Abstimmungsrunde werden fünf Jurys (Musikjury, Fernsehjury, Radiojury, OGAE Jury aus Slowenien, eine internationale Jury aus Expert*innen) zwei Superfinalisten bestimmen, die dann in einer zweiten Runde zur Abstimmung stehen. Hier entscheidet dann nur das slowenische Publikum, wer das Land in Basel vertreten wird.
Auf der Internetseite von RTVSLO können sich interessierte Künstler*innen bis zum 25. November um Mitternacht bewerben. Bewerber*innen haben also ab heute etwa einen Monat Zeit. Aus allen eingereichten Beiträgen wird ein Auswahlgremium dann zwölf Lieder für EMA 2025 auswählen.
Die knappe Frist lässt sich auch durch das lange slowenische Zögern erklären. Nach dem Contest in Malmö zeigte sich die slowenische Rundfunkanstalt unzufrieden mit dem Vorgehen der EBU (zum Beispiel der Disqualifikation von Joost Klein) und behielt es sich entsprechend vor, die Anmeldung zum ESC 2025 noch zurückzuziehen. RTVSLO wartete auf Antworten von der EBU. Dabei war der 11. Oktober die Frist, bis zu der Sender ohne finanzielle Sanktionen seitens der EBU vom Wettbewerb zurücktreten konnten. Dieser Rücktritt ist offensichtlich nicht geschehen.
Im vergangenen Jahr wurde Raiven direkt nominiert, Slowenien mit „Veronika“ beim ESC 2024 in Malmö zu vertreten. Im Finale erreichte sie den 23. Platz und erzielte 27 Punkte.
Zuvor wurde das Land von Joker Out mit „Carpe“ Diem repräsentiert. Die Band landete ebenso auf der zweiten Tabellenhälfte mit Platz 21 und 78 Punkten. In den Jahren zuvor scheiterten die Sieger*innen der slowenischen Vorentscheidung in den Halbfinals. Die Vorentscheidung „EMA Evrovizija“ fand zuletzt 2022 statt. Damals konnte sich die Band LPS mit „Disko“ durchsetzen, landete beim internationalen Wettbewerb aber auf dem letzten Platz im Halbfinale.
Freut Ihr Euch, dass Slowenien beim ESC 2025 ist? Wen würdet Ihr gerne in der Vorentscheidung EMA sehen? Lasst es uns wissen!
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Mal sehen, ob Joker Out und LPS sich um die Teilnahme bewerben werden. LUMA und Batista Cadillac und BQL gerne auch willkommen, genauso wie Saška und Tinkara Kovač.
Egal, ob ich den einen oder anderen von der Liste mag, wäre es mir ganz recht, nicht immer die üblichen Verdächtigen durchkauen zu müssen.
Ich denke auch, dass die Slowenen eine abwechslungsreiche Musikszene haben
Das haben sie mir in den vergangenen Jahren einige Male bewiesen. Offen für Neues!
Überraschungspotenzial sinkt halt mit jeder Wiederholung. Kleine Länder haben ja begrenzte Kapazitäten, da geht das oft nicht anders und natürlich liebt man bestimmte Acts durch ihre Teilnahme am ESC oder Vorentscheiden. In Deutschland wäre es auch eher eine seltene Ausnahme, wenn sich nicht nur erfolglose Acts mehrfach bemühen würden.
Diese Besessenheit mit Rückkehrern finde ich auch immer bizarr. Die Bubble ist da sehr konservativ.
Für uns würde ich mir Lavinia, S!stärZ oder Jendrik wünschen.
In der Regel vergleichen dann Fans alte/neue Beiträge und finden die Teilnahme sehr oft nicht mehr so prall. #Margaret Berger, #Hera Björk, #das_halbe_Mello-LineUp …
Der war gut!
Joker Out nochmal bitte , die veröffentlichen echt gute Musik 🙂
Oder Joked Out wie Peter Urban sie im Semi vorstellte
Jan/feb/mrz werden anstrengend. Ich persönlich könnte auf die meisten verzichten wenn dafür frankreich wieder einen ve machen würde.
Dieses System, dass es bei EMA nur im Superfinale ein Televoting gibt, werde ich wohl nie verstehen. Ich meine, warum macht man dann überhaupt eine Show mit 12 Acts, wenn ich als Zuschauer am Ende für zehn davon gar nicht abstimmen kann?
Insbesondere, wenn sie durch das Semi nur mit Televote kommen
Irre ich mich, oder haben nächstes Jahr viel mehr Länder als sonst nen VE? Dafür Deutschland am Ende nicht 😂
Du liegst richtig: Griechenland, Belgien, Slowenien und Montenegro veranstalten einen nationalen Vorentscheid für den ESC. Zählt man alle Länder auf, dann gibt das folgendes Bild:
Länder, die intern auswählen:
Auswahlverfahren unsicher:
Denke Georgien&Frankreich werden auch eine Interne Entscheidung treffen.
Kann durchaus so passieren. 😉
Das denke ich auch… In Frankreich ist die „VE-Kultur“ auch nicht sonderlich ausgeprägt und selbst „Voila“ hätte man definitiv intern auswählen können-
Joker Out? Gerne wieder. 🙂
Meinetwegen auch die Bands Koala Voice oder MRFY.
Ist eigentlich schon Oktober? Auch schon in Hamburg-Lokstedt?
Find‘ ich gut, dass Slowenien wieder eine Vorentscheidung veranstaltet.👍
Zala und Gasper von 2019 direkt nochmal bitte!!!
Mit einem schönen, sphärischen Beitrag.
Das würde mich freuen!
Ohja die waren auch echt toll ❤️
Ist bis heute einer meiner liebsten Beiträge überhaupt, und auch die Musik, die sie heutzutage rausbringen, ist richtig schön!
Ich weine noch immer Battista Cadillac hinterher … Andererseits habe ich mich dieses Jahr fast so sehr gefreut wie Raiven, als der Name Slowenien aus dem Qualifikationsumschlag gekrochen kam.
Ja, in diesem Jahr war ich auch von Raiven begeistert!
Ich mich auch !
Ich würde „Joker Out“ jetzt zurufen: Macht es bitte nochmal!
Hmmm🤔…wie wäre es mit Ben Dolic, der ist in Slowenien ja auch bekannt und so hätte er die 2. Chance zum ESC. Denn in Deutschland hat er geringe Chancen fürs Comeback. Ben wär mega für Slowenien 🇸🇮
Ja warum nicht? Mein letzter Stand war leider, dass er nicht mehr zum ESC will.
So sympathisch Jendrik auch ist, es war einer großer Fehler Ben nicht intern zu nominieren. „Er hat sich in der Kombination nur für 2020 durchgesetzt“ hin oder her. Ben zu verhindern war der letzte Streich von Thomas Schreiber. Ich glaub eine Alex hätte anders entschieden.
Da war ja auch ein Kostenthema. Milanov ist sicher nicht billig, Jendrik war umsonst.
Jendrik war umsonst
So klang es dann auch …
Den echt guten Song von Ben Dolic konnte man ja kaum im zweiten Jahr wieder nominieren. Jendrik hat doch bei dem internen Vorentscheid vor „ESC-Kennern“, Qualitätsfans und Juroren den höchsten Erfolgsquotienten ertanzt und das wurde von der engagierten Beraterfirma noch überwacht, per Algorithmus errechnet und amtlich besiegelt. Also mal den Thomas S. etwas tiefer hängen, bitte. Natürlich gab es auch tolle Songwriting-Camps. Also alles, was das Herz deutscher ESC-Fans höher schlagen ließ. ^^
Er war leider auch ungeeignet für den Song. Man fragte sich, warum (optisch) eine 15-jährige Lesbe einen Aufreißer-Song singt, es wirkte bizarr.
Fand die Optik nicht so schlimm, weil nicht Zielgruppe. Die Bühnenpräsenz war einfach lasch, auch wenn man den Corona-Elphi-Auftritt da nicht zur Benchmark machen muss.
PS: Habe oben 2020 verlinkt, aber 2021 war es ähnlich mit dem Panel.
War auch eine bizarre Location-Wahl. Sollte offensichtlich aufwerten aber wirkte wie eine Gruft. Dann noch die hysterische Schöneberger, es kam für mich rüber wie eine Parodie.
Halbtotalen ohne Ende, viel zu hell ausgeleuchtet, als wären UVC-Spots zur Virenbekämpfung eingesetzt. Eine nicht hysterischen Barbara hätte doch den Charakter der Normalität genommen und Ängste beim Publikum vor dem Virus erzeugt. Die Idee, etwas zur Kompensation zu machen, war trotzdem gut.
Das stimmt. Diese Pandemie-Zeit war ein Alptraum, es war wie ein Horrorfilm. Gottseidank war ich an der Küste, da konnte man fliehen. Wann immer ich in Köln war, war es sehr beklemmend.
Du dürftest dorthin? Ich kenne da interessante Geschichten aus der Küstengegend. Bin damals auch bei meinen Eltern eingezogen (mein dad lebte anfangs noch), weil ich es nicht riskieren konnte, in HH stecken zu bleiben.
Es war wahrscheinlich der beste Ort, an dem man in D sein konnte, ich meine wir hatten die niedrigste Infektionsrate, es sind auch fast alle Leute sehr outdoors.
Ich hab meinen Dad ja auch während der Pandemie verloren. Als er noch zuhause war, mussten wir alle Schlüssel abziehen, er hatte ja den Weglaufzwang und verstand „die Krankheit“ nicht.
Als alles los ging war ich ja in London, um für meinen Ex catsitter zu sein. Er kam zurück, als es in Bergamo los ging und sagte „Im glad to be back, it’s very dangerous in Milan.“ Dann wurde London das nächste Epizentrum. Ich hab‘s mir glücklicherweise nie eingefangen
Ich wohne glücklicherweise am Stadtrand der Kernstadt von LuBu. Während der Pandemie habe ich jeden Tag lange Spaziergänge über die Felder unternommen. Am Ende kannte ich dann jede Kuh, jedes Pferd (der Reiterhof befindet sich dort auch), jedes Schwein, jedes Schaf und jedes Huhn beim Namen. Und ich habe nach vielen Jahren mal wieder bemerkt, wie schön der Blick hinunter ins Neckartal ist. Durch die wellige Landschaft haben wir hier an vielen Stellen sehr weite Horizonte. Manchmal bin ich für meine Spaziergänge auch in die Weinberg-Steillagen der Dörfer Mundelsheim (Käsberg) und Hessigheim (Felsengärten) gefahren.
Es war echt hilfreich, ein bisschen Normalität und ich bin eh lieber draußen als drinnen. Musste nur abchecken, wann Ebbe ist, es ist ja eher frustrierend mit dem Wattenmeer.
Das Irre ist, dass ich meinen Geburtstag 2020 in wunderbarer Erinnerung habe. Wir sind damals zum Käsberg gefahren, und es war ein Spätsommertag wie gemalt: blauer Himmel, 30 Grad, fantastisches Licht und der Wein war bereit zur Lese. Wir sind dann vom Käsberg zum Schloss in Kleiningersheim gewandert. Das dortige (unscheinbare) mittelalterliche Schloss steht auf einer Klippe über einer Schlucht, in der ein Wasserfall gen Neckar stürzt. Dort haben wir Kaffee in Thermoskannen und Apfelkuchen aus den Rucksäcken geholt, uns auf Steine verschiedener Größen und Formen gesetzt und das Leben genossen. Irgendwie verrückt, dass solch eine schöne Erinnerung der Pandemie zu verdanken ist.
Schön. Man muss immer was gutes suchen. Ich war wie gesagt viel m Strand und auf dem Marktplatz zuhause oder in der Kreisstadt. Was zu essen/trinken geholt, dann raussetzen. Hat mich immer erstaunt, wie wenige Leute das gemacht hatten.
Ja, unsere Heimat ist schon wahnsinnig schön. Bei uns am Albtrauf hat man auch immer eine echt tolle Aussicht.
Interessant, dass du vor dem Virus gejetsettet bist. Wichtigste Frage: Hat die Katze (dich) überlebt? 🙂
Ich kann mir vorstellen, wie zermürbend das mit deinem Vater und der Demenz war. Meine Eltern waren beide 2020 in Krankenhäusern und in Reha – ihn hat es dann besonders übel erwischt. Man lernt seine Eltern in diesen Situationen neu kennen.
Das klingt nach einer sehr harten Zeit. Fühl Dich im Nachhinein in den Arm genommen.
War es, Danke, hugs zuück.
Das stimmt mit den Eltern. Es war bei den ganz anders, mein Vater hatte ja den Verstand verloren, von daher war sein Tod etwas einfacher, weil er ja mental schon weg war. Meine Mutter – die dann ja Krebs bekam – war sehr stoisch und hing bizarr an ihrem Stolz. Wenn ich nicht da war, durfte nur mein Cousin rein, meine guten Freunde wurden völlig ignoriert, sie hatte wohl Angst, dass die mir sagen würden, was Ihr Zustand ist. Ich knappse immer noch dran.
Das vergisst man auch nicht. Ich versuche mich an möglichst viele schöne Momente zu erinnern, damit diese bitteren Zeiten ein wenig an die Seite gedrückt werden.
Für mich ist es schlimm, dass mein Vater schon seit fast 46 Jahren tot ist und die Erinnerung an ihn verblasst, weil ich noch sehr jung war, als er starb.
Das ist schwierig. Ich wünsche Dir natürlich viel Stärke. Es war eine furchtbare Zeit, Pandemie, Demenz, Krebs, Heim. Man konnte im Heim auch
nicht besuchen, sie ließen keinen rein.
Sorry, dass Du auch die Demenz miterleben musstest. Es ist ja geradezu eine Volkskrankheit. Ob wir im Supermarkt oder beim Essen waren, immer kam jemand auf uns zu weil sie da auch Erfahrung hatten.
Ich musste dann irgendwann ins Krankenhaus und die Entscheidung treffen, die Maschinen abzustellen. Die letzten Worte, die er je zu mir sagte waren „will nicht mehr.“ als ich die Entscheidung traf, sagte ich „willst gehen?“ und er drückte meine Hand, der Arzt sagte das könne eigentlich nicht sein, sein System war ja zusammengebrochen. Sie hatten beide ein sehr gutes Leben und waren ganz tolle Eltern, wie Du sagst, man muss die positiven Sachen in Erinnerung behalten.
Das klingt wirklich nach einer schwierigen Zeit – sowohl für die Erkrankten, als auch für die Angehörigen. Ich hatte am 02.03.2020 einen Unfall und war zu Beginn der Pandemie zunächst im Krankenhaus und ab Ostern für einige Wochen in der Reha – ich sage mal: es war eine besondere Zeit.
Aber ich mag mir nicht vorstellen, wenn meine schwer demente Mutter noch diese Zeit hätte miterleben müssen, sie ist nun schon seit 9 Jahren tot – gestern war ihr Todestag.
Deine Reha muss ja noch schlimmer als die Klinik gewesen sein. Bei dementen Personen wird Angehörigen ja auch in normalen Zeiten gesagt, nicht zu oft zu kommen, schwer sich da reinzufühlen. Habe das leider auch oft erlebt, wie es in diversen KKH/Heimen/Rehas abging, einiges trage ich bestimmten Entscheidungsträgern auch weiterhin nach. Wir haben ihn gegen heftige Widerstände an Weihnachten aus dem Krankenhaus regelrecht herausgepresst. Ärzte & Dialyse haben einfach gesagt – nö, machen wir nicht. Es war sein letztes Weihnachten. Er hat sich wie ein kleiner Junge über die von mir aufgebaute Modellbahn gefreut. Und in der Nacht vor seinem Tod hatte ich zum Glück noch ein schönes Gespräch mit ihm, früher war das Verhältnis eher angespannt.
Das ist gut mit dem letzten Gespräch, meiner war ja leider schon jenseits davon. Ich werd dem Roten Kreuz, das ja das 1. Pflegeheim managte, nie vergeben. Die haben die alten Leute einfach alle auf Drogen gesetzt, sie waren alle wie Zombies.
Ja, etwas tröstlich. Es war nicht in dem Bewusstsein als „letztes“ Gespräch geführt, aber konnte ihm das L-Wort aufdrücken.
Mitte 2020 kam er aus der Klinik zur Herz-OP mit einer Krätze zurück – obwohl Wochen später, hat sich die Reha derart schäbig verhalten – von dort stammt das traurigste Foto, da wurde er doppelt isoliert. Allgemein: Kann man gar nicht fett genug betonen, sich die Medikation der Bekannten/Verwandten in Heimen und Krankenhäusern genau anzusehen. Nicht selten sogar die Ursache einer scheinbaren Demenz.
Ja, es kam mir echt vor wie Christiane F, die ganzen alten Leute torkelten verwirrt durch die Gänge, grauenhaft.
Das stimmt, meine Mutter war schon sehr dement, als wir uns fürs Heim entschieden, weil wir es daheim nicht mehr stemmen konnten. Ihr Heim war tatsächlich ein Gutes – sie „blühte“ sogar noch ein wenig auf im ersten Jahr und hat an den Aktivitäten teilgenommen und gelacht. Die letzen 2 Jahre der Krankheit waren schlimm, ihr Hausarzt – den sie schon seit Vaters Tod kannte – hat das eng begleitet und sie kam ohne sedierende Medikamente aus. Aber da gibt es tatsächlich Häuser, wo es arg ist.
Das letzte Gespräch und das letzte Weihnachten sind dann so Momente, die Du für Dich bewahren kannst; das ist schön, Aber Demenz ist schon arg schlimm, wie es die Menschen zeitweise verändert. Diese Wut und diese Trauer, die sich abwechseln. Meine Mutter hat die Krankheit damals bis zum letzten Stadium „mitgenommen“ (typisch), aber das Pflegeheim hatte mit mir die Vereinbarung, dass sie auf keinen Fall ins KH kommt, sondern palliativ versorgt wird. Es war schwer, sie da – wie eine Hülle liegen zu sehen. Aber ich konnte meine Besuche immer dosieren, zu häufig hätte mich kaputt gemacht, durch den frühen Tod meines Vaters war das Verhältnis sehr eng, aber nicht herzlich (meine Mutter war Kriegsgeneration und konnte das nicht gut mit den Gefühlen).
Auf der Beerdigung habe ich geweint – wenn mir das vorher jemand gesagt hätte – hätte ich den ausgelacht. 🙂
Ich wünsche Dir gute Erinnerungen, Jorge.
Ja, die Reha war extrem, die Klinik hatte gerade erst ihre Patientenzahlen runtergefahren, es gab tatsächlich einen Zaun drum und wir waren teilweise nur zu sechst in der Sporthalle. Dann wurden, um wieder mehr Patienten aufzunehmen, die Maßnahmen verschärft… Sitzplätze gesperrt, kein Zusammensein, Tücher vorm Mund – Einzelaufruf zum Essen. Ich bin dann immer von innen am Zaun entlang und habe sehr viel gelesen.
Natürlich kein Besuch – als ich rauskam, war es sehr merkwürdig.
Besonders halt…
Ich konnte tatsächlich überhaupt nicht lesen, ich hatte da null Focus für. Lokalzeitung war das höchste der Gefühle.
Im KH nach der 2. OP (die erste war mißglückt), lag nach 3 Tagen ein älterer Herr mit mir im Zimmer – der hörte den ganzen Tag Corona-Nachrichten (Bergamo und so) und nachts hat er immer dauergehustet. Ich bin ganz unter die Decke gekrochen und habe am nächsten Morgen die Schwester gefragt (er war gerade zum WC), dass ich Sorge (auch um mich) hätte. Sie sagte mir, er wäre Bergmann gewesen und das wäre sein Krupp-Husten. Beruhigt hat mich das nicht, ich war froh dann erst einmal nach 10 Tagen wieder daheim zu sein und bei uns im Garten rumzuhumpeln und auf eine Reha zu warten. Da habe ich dann wieder mit dem Buch lesen angefangen.
Eure Erfahrungsberichte lassen mich echt sprachlos zurück. Am liebsten würde ich jetzt alle in den Arm nehmen.
Und Mann, kann ich mich glücklich schätzen, dass meine Eltern noch beide da sind … und zudem fit genug, um einen 4-wöchigen Roadtrip kreuz und quer durch den Westbalkan zu machen. Allerdings passiert es mir immer häufiger, dass ich, quasi vorauseilend, die schlimmsten Szenarien durchspiele. Das lasse ich für einen kurzen Moment zu, aber dann schiebe ich es wieder zur Seite und mache mich an die Planung für den näcshten Urlaub.
Meine Mutter ist auch Kriegsgeneration, aber bei ihr ist das Pendel in die andere Richtung ausgeschlagen. Manchmal ist es wie … *drum roll* … Nur noch Gefühl … ♫♪♫
Horror? Das ging schon. In März 2020 waren meine Jungs im Krankenhaus, anschließend haben wir den Sommer in Kroatien verbracht. Wo die Einschränkungen teilweise scharfer waren als in D oder Ö, aber das war für uns irgendwie besser.
Corona hat allerdings alle Pläne geändert. Nichts mehr mit ausziehen. Statt ‚Sohn lebt bei mir‘ heißt es jetzt ‚Ich darf bei Sohn und Anhang leben‘.
Lol… es war in Deutschland tatsächlich weniger schlimm, als in anderen Ländern. Als Macron alles dicht machte, war ich sicher, Merkel würde das auch tu. D hatte neben Euch und Schweden glaub ich die liberalsten Regeln.
Irgendwie ist dieser Zeit vorbeigerauscht. Die Jungs dürften nichts, hatten viel Zeit sich zu erholen und ihre Beziehung zu festigen. Mein Arbeit hat sich kaum geändert, weil ich bereits über viele Jahren ‚Home Office‘ gemacht habe.
Nur die Gespräche mit Bewerber mussten auf einmal mittels Bildschirm ablaufen, aber das habe ich ignoriert. Daraus wurden Gespräche im Freien – Bewerber will ich immer live sehen, damit ich eine richtigen Eindruck bekomme.
Ich hasse so Video-Interviews auch, Du weißt genau, dass Bewerber/in sich ständig Gedanken macht, wie sie sitzen sollen, wie das Licht ist, etc.
In den letzten Jahren scheint mir Slowenien ein bisschen von der Spur abgekommen zu sein. Ich hoffe, nächstes Jahr zeigt man sich wieder stärker.
Schlechte Nachrichten aus Liechtenstein: In einer Volksabstimmung letzten Sonntag stimmte eine Mehrheit der Privatisierung von Radio Liechtenstein zu. Laut Eurovoix ist die Teilnahme am ESC dadurch nicht mehr möglich.
https://eurovoix.com/2024/10/28/liechtenstein-radio-liechtensteins-to-be-shutdown/
Guckst du:
https://esc-kompakt.de/esc-2025-soll-u
eberall-sichtbar-sein-basel-plant-intensive-beflaggung-und-laengsten-tuerkisen-teppich-der-esc-geschichte/
Off topic, es geht hier um Slowenien‼️
Nein! um die EMA’s > European Music Awards (MTV) 🤣 🤣 🤣
Und bei uns: Raab macht’s! Hui!
https://www.eurovision.de/news/ARD-RTL-und-Stefan-Raab-organisieren-ESC-Vorentscheid-2025,auswahlverfahren104.html
https://esc-kompakt.de/bildergarten-produziert-nicht-mehr-deutsche-esc-vorentscheidung-kommt-jetzt-das-raab-modell/
Hast du nix besseres zu Tun. Du Stalker!!!
OT
Gerade im Radio veröffentlicht N-Joy (NDR)
Stefan Raab arbeitet mit dem NDR zusammen und ab Donnerstag gibt es Nachrichten zum Vorgehen 🙂
Ja, Juuuuuuhhhhhhhuuuuuuuuu.
https://www.eurovision.de/news/ARD-RTL-und-Stefan-Raab-organisieren-ESC-Vorentscheid-2025,auswahlverfahren104.html
Ich war schneller! Außerdem geht es hier um Slowenien und nicht um Deutschland!
Wir haben aber Oktober nicht Dezember!!! 😛😛😛😛
Das sind doch gute Nachrichten.
Dann wird es einen Vorentscheid geben.
Ist mir lieber als eine interne Auswahl.
Wieso? Jendrik war doch super gut.
Ich mochte ihn.
Du glaubst ja auch, dass Schalke aufsteigt.
Du schreist aber auch nach Schmerzen ????
Irgendwann steigen die auf, dass ist alles eine Frage der Jahreszahl. 🤓🧐
Steht hier schon:
https://esc-kompakt.de/bildergarten-produziert-nicht-mehr-deutsche-esc-vorentscheidung-kommt-jetzt-das-raab-modell/
Es geht hier um Slowenien und nicht um Deutschland!
Bla Bla Bla
Möchtest du ein Taschentuch?? Das Geheule kann man ja kaum ertragen.
nur eins? Ich glaube Matty braucht eine LKW Ladung voller Taschentücher
Im Gegensatz zu euch wußte ich es schon, daß der NDR mit RTL bem Vorentscheid gemeinsame Sache macht.
Dann sage mir mal die Lottozahlen für nächste Woche. 🥱🥱🥱
6 7 8 15 31 32 und Zusatz 5
Ah. Peter war fleißig: https://esc-kompakt.de/deutscher-esc-vorentscheid-2025-als-kooperation-von-ard-rtl-und-stefan-raab/
Also … dort geht’s weiter.
Hattest du bei RTL angerufen ???
Ich bin doch nicht blöd! Das war reine Intuition!
Willst jetzt ein Keks dafür?
Slimane ist doch wieder fit, er ist vor 3 Wochen in Lüttich aufgetreten:
https://youtu.be/1mhq8Dtu2kY?si=hRoBeVctpyzI6e0h
Im Laufe des Nachmittags werden die Teilnehmer am nationalen ESC-Vorentscheid EMA bekanntgegeben und ein bekanntes Gesicht ist dabei, und zwar Jon Vitezič. Er nahm vor zwei Jahren am EMA Freš teil und schaffte es ins Finale. Er belegte darin Platz Fünf im Televoting und Platz Zehn beim Juryvoting und schied aus.
Der zweite bekannte Name ist Klemen Slakonja. Er moderierte 2011 und 2012 den nationalen ESC-Vorentscheid EMA.
Weitere Teilnehmer sind bisher Trine Slabe, Eva Pavli, Žan Videc und Laetitia „KiKi“ Pohl. Deren Songtitel fällt völlig aus dem Rahmen, denn er heißt „O-ou!“
https://www.rtvslo.si/zabava-in-slog/glasba/ema/pusti-da-gori-bo-pel-zan-videc/730468
Hier kann man die Namen der Teilnehmer einsehen.
Es folgen einige Songbeispiele.
Žan Videc – Neznano
https://www.youtube.com/watch?v=TDVXOP_S7-0
JON VITEZIČ – BLEED
https://www.youtube.com/watch?v=t65TZoUAPRg
Eva Pavli – V krogu
https://www.youtube.com/watch?v=z9vz6bwckS8
Laetitia „KiKi“ Pohl – Lažnivka
Klemen Slakonja kot Modrijani – Gromska strela
Aktuell stehen zehn der 12 Teilnehmer des ESC-Vorentscheides EMA fest. Hinzu kamen Zvezdana Novakovič, die unter dem Künstlernamen ZveN antritt, PolarAce (bürgerlich Aleksej Ivačič Kolar), July Jones und ANNA.
ZveN, feat. Roya Quartet – Mitrele
https://www.youtube.com/watch?v=NtEwX5edABU
PolarAce – Home
https://www.youtube.com/watch?v=rPS_DuOPeHY
July Jones – Cry When I Cum
Die nächste Teilnehmerin am Vorentscheid EMA steht fest: Astrid & The Scandals. Es handelt sich dabei um Astrid Ana Kljun. Einer ihrer zuvor veröffentlichten Songs heißt „Dry Out“:
https://www.youtube.com/watch?v=7rnsDG24g6k
Ebenfalls beim Vorentscheid dabei ist die Gruppe RAI mit ihrem Sänger Vanja R. Vrtovec. Vor einem Monat haben sie den Song „Royalty“ veröffentlicht: