
Es gibt Neuigkeiten zur Teilnahme mehrerer Länder am Eurovision Song Contest 2025 in Basel. Grundsätzlich müssen sich die Rundfunkanstalten bis am 15. September anmelden – danach können sie die Anmeldung noch bis zum 11. Oktober wieder zurückziehen, ohne dass dies finanzielle Konsequenzen hat. Es gibt auch keine Verpflichtung, die Entscheidung öffentlich zu machen. Bis zur offiziellen Bekanntgabe der teilnehmenden Länder durch die European Broadcasting Union (EBU) „gegen Ende des Jahres“ ist also nichts in Stein gemeißelt.
Die Rundfunkanstalt AVOTROS aus den Niederlanden hat von der EBU das Einverständnis bekommen, die Entscheidung über ihre Teilnahme bis zum 1. November zu verschieben. In der knappen Pressemitteilung der EBU freut sich diese über einen „konstruktiven Dialog“ mit AVOTROS. Es bleibt offen, welche Zugeständnisse sich AVOTROS von diesen Gesprächen mit der EBU erhofft. Das Verhältnis zwischen der EBU und AVROTROS ist seit der Disqualifikation von Joost Klein angespannt, um es euphemistisch auszudrücken.
Sloweniens Rundfunkanstalt RTVSLO hat angekündigt, eine definitive Entscheidung über die Teilnahme erst im Oktober zu treffen. Dies bestätigten die Verantwortlichen auf Anfrage von Eurovoix. Es ist davon auszugehen, dass sich Slowenien also für den Contest angemeldet hat sich aber vorbehält, die Anmeldung vor dem 11. Oktober noch zurückzuziehen. RTVSLO hatte im Nachgang des 2024er Contests auf diverse Fragen Antworten von der EBU verlangt – unter anderem zur Disqualifikation von Joost Klein und über vermutete Unstimmigkeiten bei den Televotingergebnissen.
Suspilne, die teilnehmende Rundfunkanstalt für die Ukraine, hat dagegen offiziell die Teilnahme bestätigt. Die Teilnahme war nicht in Frage gestellt, vor allem durch die zahlreichen Erfolge der Ukraine. Das Land gewann den Contest seit seiner ersten Teilnahme in 2003 drei Mal und fuhr zahlreiche Top-Ten-Platzierungen ein. Seit der Einführung der Halbfinale konnte sich die Ukraine auch jedes Jahr für das Finale qualifizieren. Ihren Teilnehmer dürfte die Ukraine vermutlich wieder durch die beliebte Vorentscheidung Vidbir bestimmen.
Eurovoix berichtet außerdem, dass Griechenland laut „verlässlicher Quellen“ die ESC-2025-Anmeldung bei der EBU eingereicht hat. Von ERT, Griechenlands Rundfunkanstalt, gibt es bisher keine offizielle Bestätigung.
Und auch aus der Gastgeberstadt für den ESC 2025 gibt es Neuigkeiten: Zwischenzeitlich hat der Basler Grossrat einen Ratschlag angenommen, der umgerechnet etwa 40 Millionen Euro für den Contest in Basel vorsieht. Der Entscheid fiel mit 87 zu 4 Stimmen bei 4 Enthaltungen. Die Details zur Austragung des Wettbewerbs, die uns der Ratschlag verraten hat, haben wir bereits hier zusammengefasst. Die rechts-konservative und religiöse Partei EDU hatte im Vorfeld angekündigt, das Referendum zu ergreifen. Die EDU hat nun 42 Tage Zeit, um 2000 Stimmen zu sammeln. In der Schweiz findet zur selben Zeit eine intensive Debatte über das kommerzielle Sammeln dieser Stimmen statt. Bei mehreren Referenden wird wegen des Verdachts auf gefälschte Unterschriften ermittelt und Politiker fordern ein Verbot des kommerziellen Sammelns.
Gelingt es der EDU, die benötigten Stimmen zu sammeln, wird es am 24. November zu einer Volksabstimmung kommen, bei der das Basler Stimmvolk theoretisch das ganze Budget versenken könnte. Es wird aber als unwahrscheinlich angesehen, dass die Basler Bevölkerung sich gegen den Eurovision Song Contest entscheiden würde.
Denkt Ihr, die Niederlande und Slowenien werden bei der EBU substantielle Zugeständnisse erreichen können? Und werden die beiden Länder am ESC teilnehmen? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.
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„Grundsätzlich müssen sich die Rundfunkanstalten bis am 15. September anmelden – danach können sie die Anmeldung noch bis zum 11. Oktober wieder zurückziehen, ohne dass dies finanzielle Konsequenzen hat.“
Das stimmt nicht, denn wenn sich Länder nach dem 15. September entscheiden, beim ESC 2025 ihre Teilnahme doch zu widerrufen, müssen sie eine Strafzahlung entrichten:
https://eurovoix.com/2024/09/11/eurovision-2025-eurovision-meeting-underway-in-croatia/
Niederlande und Slowenien werden mit Sicherheit teilnehmen.
Nein, wenn sie sich vor dem 11. Oktober zurückziehen müssen sie eben keine Strafe zahlen. Das ist ja der ganze Sinn dieser zweiten Deadline.
Wie sicher bist du über die NL-Teilnahme?
Avrotros hat noch keine Entscheidung getroffen und wird das erst tun nachdem die Gespräche mit der EBU abgeschlossen sind.
Positives Denken.
Positives denken ist immer gut.
Erstens das, was Anmey sagt; und zweites ist EBU inzwischen offenbar auch bereit, auf Anfrage längere Fristen zuzugestehen, wie auch letztes Jahr für Australien und Rumänien.
Die EBU hat da in der aktuellen Teilnehmerlage auch keine andere Möglichkeit als maximale Zugeständnisse an die Sender. Und genau das wissen die natürlich auszunutzen.
So bringt man sich schon mal ins Gespräch 😉
Hoffen wir mal, dass postive Sachen nach den Gesprächen der Länder und EBU passieren.
Der Zirkus von AVOTROS reicht – jetzt noch eine Fristverlängerung, sich zu entscheiden?
Super, dass das Budget 40 Millionen ist, ich meine, ursprünglich waren 35 vorgesehen?
Avotros, muss noch vorher einen Rave auf dem Tänzelfest abhalten, danach entscheiden die ob sie dabei sind oder es zum „Nescape“ kommt 😉
Das Tänzelfest ist doch ein Rave, deutsche Übersetzung.
Mein Englisch is very Bett. 🤪🤪🤪
In Euros ist es momentan ein bisschen höher als in Schweizer Franken.
Und dann ist noch die Frage ob man die 2.5 Millionen Einnahmen bei der Arena+ abzieht. Kann man sehen wie man will, es muss ja trotzdem erst mal vorgeschossen werden.
Danke, genau meine Meinung. Für mich ist das nur noch eine reine (und meiner Meinung nach äußerst peinliche) Inszenierung.
Das ist ja schlau von der EBU, dass sich die Länder bis zum 15.9 bewerben können, das ist nämlich der Tag des Punktes. Also müssen alle bis auf Niederlande zum Punkt kommen. 🤣😂
Haha, das ist tatsächlich so. 😀
Mit Israel und der Ukraine werden meine Top Two von Malmö 2024 auch in Basel antreten, und über die nicht unbedingt erwarteten Anmeldungen von Montenegro und Tschechien freue ich mich ebenfalls. Hoffe außerdem vor allem noch auf Australien sowie die eine oder andere überraschende Teilnahme bzw. Rückkehr …
Und was ist mit Rumänien? Ist euch deren Zögern keine Erwähnung wert?
https://eurovoix.com/2024/09/10/romania-no-decision-yet-on-eurovision-2025/
Wurde bereits in einem anderen Artikel behandelt:
https://esc-kompakt.de/esc-2025-update-tschechien-georgien-bestaetigen-teilnahme-island-nun-doch-noch-unentschlossen/
Ich bleib dabei. Das Gewese mit NL ist alles nur Show um am Ende und bestimmt am Fristablauf-Tag gönnerhaft ihre Teilnahme zu bestätigen.
Mir persönlich würde weder die Niederlande noch Island fehlen.
Mir ist immer noch nicht klar, was die Niederländer eigentlich wollen und warum man das nicht in den letzten vier Monaten hat klären können. Mich nervt dieses Verhalten jedenfalls ziemlich.
Bei Slowenien wird es ähnlich wie Island die Abwägung sein: Was ist dem Sender wichtiger, der ESC oder die Abneigung gegenüber Israel. Dass es überhaupt so gekommen ist, wirft allerdings kein gutes Licht auf die jeweiligen Verantwortlichen.
Nachdem die Delegationsleitung der Niederlande ob Joost Kleins Fehlverhaltens in Malmö sagte „F*ck the EBU“ hätte ich AVROTROS ohnehin sanktioniert. Und wäre als EBU ohnehin viel offensiver: Wir geben die Regeln vor und ihr könnt gerne kommen, müsst euch dann aber an diese Regeln halten, die vorher jedem zugänglich sind und die wir durchsetzen. Sich erst anmelden und dann rummöppern, wie es ja insbesondere 2024 ‚in‘ war ist einfach nur schlechter Stil. Wenn einem ein Landstrich im Mittleren Osten unter islamistischer Terrorherrschaft doch so wichtig ist, dann zieht man sich eben zurück und zwar OBWOHL man Strafen und Sanktionen befürchtet. Dieses Gewimmer von „Wir überlegen, nicht dabei zu sein“, dann aber doch mitzumachen, ist einfach nur lächerlich.
Genauso wie ich von keinem Teilnehmer und keiner Teilnehmerin auch nur ein Wort über Israels Teilnahme hören will. Die sind regelkonform dabei. Das weiß man jetzt. Wem das nicht gefällt, der soll zu Hause bleiben.
Na da wird ja dann auch etwas Geld fuer ein ordentliches Equipment drinnen sein
Und fuer Leute die das bedienen koennen
Sonst halt den ORF um Hilfe bitten
Das wird laufen wie ein Schweizer Uhrwerk. 😉
Warst du nicht die Person, die wegen ner Batterie, die leergegangen ist, salty ist und meint, Österreich hätte ansonsten gewonnen? 🤔
Ich halte es durchaus für möglich, dass sich zwei bis drei Länder zurückziehen könnten, mehr wohl nicht.
Vom Motz-Triplet ISL-IRE-NL traue ich es am ehesten den Isländern in ihrer Borniertheit zu. Irland wird wohl schon den Buzz der besten Platzierung seit 24 Jahren mitnehmen wollen, außerdem gab es von dort noch nie ersthaft geäußerte Rückzugspläne, selbst während der Finanzkrise nicht. AVROTROS möchte einfach so lange wie möglich und schön öffentlich Drama-Queen spielen.
Australien sehe ich sonst noch am ehesten gefährdet, da war es letztes Jahr ja schon eine schwere Geburt, allerdings würden sie 2025 ihr 10-jähriges feiern, das werden sie ja wohl noch mitnehmen wollen.
Bulgarien dürfte safe draußen bleiben, Ungarn/Türkei sowieso und die monegassischen Rückkehr-Fantasien dürften sich wohl auch zerschlagen haben, jedenfalls hat man von dort seit einem Jahr nichts mehr gehört.
Nordmazedonien ist ein 5ß/50-Fall, das kann ich überhaupt nicht einschätzen. Statt des ESC lieber Paraden für das Sender-Jubiläum finanzieren zu wollen fällt als Begründung diesmal jedenfalls flach.
Würde mich nicht überraschen wenn dann am Ende aber alle drei der beleidigten Leberwürste dabei sein werden, die hohen Quoten sind dann doch zu verlockend.
Bezüglich Australien wird man gucken müssen. Habe aber schon häufiger gelesen dass das Interesse dort unten bei weitem nicht so groß ist wie die EBU es immer behauptet, die meisten wissen wohl gar nicht dass sie überhaupt noch teilnehmen und die meisten Beiträge waren dort wohl auch keine besonders großen Hits sodass man davon nichts wirklich mitbekommen hat.
Genau! Drama Queens brauchen wir nicht. Der Teilnehmer der Niederlande wurde disqualifiziert weil er sich schlecht benommen hat.
Wenn sie nicht teilnehmen möchten, weil sie lieber beleidigt tun wollen, sollen sie es lassen. Fertig!
Kleiner Einwurf: bis zu einem gewissen Punkt heisse ich Drama-Queens beim ESC absolut willkommen – tatsächlich sind sie mir sogar lieber als professionelle Langweiler.
Ob Joost Klein besagten Punkt überschritten hat, konnte ich mit der gegebenen Beweislage für mich noch nicht abschließend klären.
„Motz-Triplet“ – herrlich !
Leider weiß man -zumindest als Außenstehender-. nicht so richtig was AVROTROS jetzt genau möchte. Somit kann man das nicht so richtig einordnen. Ich kann nur wiederholen, was ich schon desöfteren geschrieben habe:
Ich unterstütze AVROTROS dabei, falls sie neue Regeln für den ESC fordern im Hinblick z.B. auf einen „Code of Conduct“, aber ich unterstütze AVROTROS nicht dabei, wenn sie jetzt die beleidigte Leberwurst spielen und eventuell ein Vorteil für den kommenden ESC (z.B. automatisch fürs Finale gesetzt) herausspielen wollen. Auch wenn die ganze Sache mit Joost Klein letztendlich nicht strafrechtlich relevant war bzw. aufgrund unterschiederlicher Zeugenaussagen kein Verfahren eröffnet worden ist, muss man trotzdem darauf hinweisen, dass sich letztendlich Joost, mit seinem Benehmen der Kamerafrau gegenüber, nicht richtig verhalten hat und damit das ganze erst ins Rollen gebracht wurde.
Niederlande und Slowenien werden beide 2025 teilnehmen! Fix! Ich bin dazu gespannt wie sich Bulgarien, Rumänien sowie Liechtenstein entscheidet. Auf alle 2024 Länder hoffe ich in Basel wieder dabei zu sein!
Kindergarten von AVOTROS und RTVSLO….
Ich glaube die Kinder im Kindergarten haben mehr Anstand als Avotros und RTVSLO. 🤔🤔🤔
Meinst du nicht die EBU?
Beschwerden ignorieren, sogar Briefe unbeantwortet lassen, kein einziges Versuch von sich aus Ärger zu beseitigen … das spricht nicht für ein professionelles, sachliches Verhalten der EBU.
Ich ignoriere auch „Beschwerden“ von Leuten, die nicht mehr alle an der Schalmei haben und mir wie die Slowenen mit unbelegten, antisemitischen Verschwörungsmythen ankommen. Insbesondere das Schreiben der Slowenen ist absolut nicht professionell und man fragt sich, wer sowas absegnet und abschickt und dann noch stolz veröffentlicht. Peinlich ist sowas, mehr nicht.
Das Statement von RTVSLO fand ich ebenfalls extrem schwach. Besonders der Punkt mit dem besagten Sponsor kann eine Anspielung auf eine sehr bekannte antisemitische Verschwörung sein. Widerlich.
Wird Holland jetzt zum 2024er Island der neuen Saison? Oder doch zum 2024er Rumänien?
Dass die Ukraine wieder mitmacht, war für mich nie eine Frage. Dafür stecken sie auch zuviel Herzblut rein. Mal abgesehen davon, hat die Bevölkerung im Moment ja bekanntlich eh nicht so viel worüber sie sich freuen können, da ist der ESC schon ein bischen Licht in all dem Dunkel. UND die Ukraine ist eines der besten Länder der letzten Jahre! Die musikalische Landschaft ist auch außerhalb des ESC großartig. Kiew 2017 hat das ersten Halb-Finale so ein komischer kleiner Mann mit dem Song „Spinning“ eröffnet. Fand das Lied irgendwie gut und wollte wissen, wer das ist. Dann gefiel mir das ukrainische Original noch besser und seit dem bin ich Fan von Monatik und höre auch andere ukrainische Künstler gerne. Der Nachteil: Ich spreche null ukrainisch und muss die Texte immer übersetzen, zum Glück gibt es jetzt schon oft Videos mit englischen Untertiteln. Vorteil: Ich kann ukrainisch singen, hilft zwar nichts, macht aber Spaß.
Die Niederlande……….nein, AVROTROS……(Oh, ich muss mich wieder zusammenreißen)…….das Gehabe ist einfach lächerlich…….. Was dann bitte wollen die Niederlande und/oder Slowenien für Zugeständnisse? Die EBU ist „unschuldig“ an dem ganzen Drama! Wieso müssen sie den jetzt um „Verzeihung“ bitten!? Wenn die TV-Verantwortlichen dies dann auch mal erkennen und sich (wie normale Erwachsene) eingestehen, dass sie 2024 zwar musikalisch, aber nicht menschlich, den Richtigen ausgewählt haben, könnten sich vielleicht alle endlich der neuen Saison widmen und nach vorne gucken! Ansonsten würden mir die Niederlande beim nächsten ESC langsam wirklich nicht fehlen. So, jetzt haben sie mich soweit! Und das von mir, die im Grunde immer möchte, dass alle dabei sind! Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal außer bei Rußland sagen würde. Na, Glückwunsch!
OT: Wann möchte sich Deutschland eigentlich endlich äußern?
Wenn sich alle auf eine Bewerbung vorbereitet haben, die sie nachher gar nicht wollen und die, die sie wollen, 2025 schon dicht geplant haben, so, dass sie sich gar nicht bewerben können!? So kann man natürlich auch den Pool klein halten!
Toller Kommentar, dem ich uneingeschränkt zustimme.
Basel ist schuldenfrei und verfügt über 1 MRD Franken Rücklagen. 40 Mio € ist eher an der unteren Grenze würd ich sagen. Vielleicht muss noch nachbewilligt werden. Mal schaun. Allein Zinsen auf die 1MRD bringen wenn im Inland angelegt 10 Mio bis 12,5 Mio CHF. Gibt kaum reichere Städte in Europa als Basel…
Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat eigentlich 100 Sitze.
Wie es aussieht hat die, so wird kolportiert eher ESC-kritischere, sehr konservative SVP mehrheitlich nicht dagegen gestimmt. SVP hat 11 Sitze, es gab aber nur 4 Gegenstimmen. Ein Erfolg.
Sehe es auch als weitgehend richtig dass noch vor den Oktober Wahlen abgestimmt wurde, da bereits jetzt Planungskosten anfallen, die gedeckt werden müssen. Theoretisch hätte man aber vllt auch bis nach den Wahlen warten können.
Die Niederlande zögern nicht, sie lassen zappeln 🙂
Sie zicken rum kann man auch sagen.
Unsinn fratello. Das ist taktisches Kalkül. 😀
Was ist denn, wenn sie ihren Willen durchsetzen und Joost Klein zum Sieger erklärt wird? Schaffen sie es noch, 2025 in Rotterdam zu organisieren?
Nemo’s ESC-Sieg 2024 in Malmö ist und bleibt in Stein gemeißelt. 😀
Genauso wie der ESC-Sieg 2025 in Basel von Tananai für Italien. 😀
Genauso wie die SCC 2024 Siegerin Aiste. Da kann man drehen und wenden wie mal will. 😉😉
In Stein gemeißelt ist und bleibt auch der SCC Sieg OAGE 2024 von Annalisa. 😀
Da wird ein Gleichstand und da das Motto United By Music ist gewinnen dann beide 😀
Ich dachte Deutschland gewinnt 2025?
Das Tänzelfest werden wir gewinnen. Beim ESC: An Erfahrungen das man kein Radiolied schicken sollte, weil wir erster Platz von hinten sind. 😂😂😂
Nur wenn Helene Fischer feat. Il Volo für Deutschland an den Start gehen. 😀
😂 Mit wem denn? 🤔
Alle Länder bis auf D wissen schon am Ende der Saison was auf sie in der nächsten zukommt. „Same procedure as every year“ (OK, bis auf die Ausnahme, doch mal eine interne Wahl auszurichten). Da aber in D jedes Jahr das Rad neu erfunden werden muß und bis jetzt niemand weiß, was der neue Plan ist….😂 Yupp, wir gewinnen auf jeden Fall!
Offensichtlich Ryk (wie läuft die Petition für eine Direktnominierung?), EC oder Helene Fischer 😜
Hm, oh Gott!
Also, in Ermangelung von Alternativen, freunde ich mich gerade mit dem Gedanken von „Helene und Il Volo“ an! 😉
Da mir aber das neue Lied gefällt, das Zeitfenster passt, es 2024 so gut gelaufen ist und eh immer von einer interne Auswahl fantasiert wird, (getreu dem Motto „Never change a winning Team“), schicken wir einfach Isaak nochmal! 🤔😂 Da wissen wir zumindest, dass der NDR nicht sooo viel daneben setzen kann!?
Ich dachte Barbara Schöneberger und Florian Silbereisen retten die Ehre von unserem letzten Platz mit einem ….. du weisst schon.😜😜😜 😉😉😉
Vielleicht wartet AVOTROS noch auf den Geniestreich des Joost Klein und macht das ganze zusätzlich abhängig vom Lied (natürlich neben sonstiger Extras und Rabatte).
Vielleicht erwartet man auch das Österdahl persönlich im Maid Kostüm bei AVOTROS die Klinken putzt.
Das Lied von Joost Klein wir Euromama heißen. 🤓🤓
Und 2026 dann EurOMA und 2027… oh, EurOPA. Haha.
Da hat mir Euro-Neuro deutlich besser gefallen. 😉
Vergesst nicht EuroDaddy, Eurokids und Euro wait for it papa.
Erweitern könnte man das ganze dann noch um Euromilfs, Eurodrags oder auch simple Euros.
Uns kann ein ganzes Jahrzehnt an Joost Klein bevorstehen.
Irgendwann wird die Teilnahme Joost Kleins so selbstverständlich sein, das die Niederlande einen zweiten Act schicken und irgendwann noch ferner in der Zukunft, wird Jahr für Jahr Joost Kleins Nachfahren aufgetragen, auf der ESC Bühne zu stehen und Varianten des „Euro“ zu singen. An die Ursprünge dieser Tradition wird sich dann keiner mehr erinnern können.
Und irgendwann sind wir bei „Euros!sters“ angekommen. 🫣
da kommen dann zum Schluss noch Euroklone, Eurocyborgs, und Euro-K.I.’s.
Das von Avrotos produzierte Nationale Finale des Junior Eurovision Song Contest 2025 mit 4 Teilnehmer/innen sendet Kanal NPO3 am 21.09. um 19:20. Zuvor werden um 16:55 Uhr ebenfalls auf Kanal NPO3 die 4 Kandidat/innen in einer längeren Avrotos Sendung vorgestellt.
Gab es schonmal den Fall, dass ein Sender beim gleichjährigen JESC mitgemacht hat, beim ESC dann aber fehlte?
Nein.
oder jemand weiss es besser?
Die Niederlande hat übrigens 9 weitere Sender, die neben Avrotos allesamt offizielle EBU Mitglieder sind (als Teil der Stiftung NPO, die, anders als die ARD keine Rundfunkanstalt ist und keine Sendungen produziert, in Auftrag gibt, oder einkauft).
Steigt Avrotos aus, gäbe es meiner Einschätzung nach zumindest theoretisch noch die Option, dass eine andere niederländische Rundfunkgesellschaft übernimmt. Berechtigt wären die anderen Stationen jedenfalls, da EBU Mitglieder.
Sämtliche NPO Rundfunkanstalten der Niederlande sind aus Steuergeldern finanziert. Es gibt dort keine monatliche Rundfunkgebühr. Die wurde 2000 schon abgeschafft.
Der Staat (das Ministerium für Medien als der Senderfinanzier) KÖNNTE dann auf die Idee kommen, dass Avrotos weniger Steuergeld bekommt, da eine sehr beliebte Sendung nicht ausgestrahlt wird (man also den Privaten das Feld an dem Sendetag erleichtert) und für den ESC eben auch keinerlei Kosten entstehen.
Armenien trat vor zweimal beim JESC, aber nicht beim ESC an und das war in den Jahren 2012 und 2021.
Nordmazedonien war 2023 und ist 2024 beim JESC dabei, fehlte allerdings beim ESC.
ok Armenien, Nordmazedonien…da kann man sich fehlende Mittel ja schon vorstellen. Aber Danke für die Info. Bei Ländern die halbwegs gut aufgestellt sind, was die Finanzen betrifft, war es also noch nie der Fall.
Auf deine Frage, ob es dies schon mal gab, dass ein Land beim JuniorESC teilgenommen hat, aber beim ESC nicht:
Ja, dies gab es und ist aktuell der Fall mit Nordmazedonien. Dieses Jahr und letztes Jahr Teilnahme am JuniorESC, aber nicht am ESC. Wenn man jetzt Kasachstan auch noch mitzählt, welche von 2018 bis 2022 am JuniorESC teilgenommen haben, aber noch nie am ESC, dann haben wir hier ebenfalls dieses Phänomen.
Im ESC-Monat Mai ist AVROTROS mit der Planung zum JuniorESC schon sehr weit fortgeschritten, da der Aufruf zur Bewerbung für den JESC 24 bereits im September 2023 erfolgt ist und AVROTROS außerdem den YouTube-Channel „Junior Songfestival“ durchgehend mit Videos zum Thema JESC versorgt. Deswegen war es nur logisch -auch wegen den Kindern, welche ebenfalls zu dieser Zeit schon sehr in der JESC-Vorbereitung stecken- am JESC, trotz des Vorfalls mit Joost Klein, teilzunehmen. Interessant hier wird es dann eben am 21. September, wenn der niederländische JESC-Vorentscheid „Junior Songfestival“ stattfindet, denn hier würde dann im Normalfall der Bewerbungsaufruf für den JESC 2025 erfolgen, wenn es eben so ist wie jedes Jahr.
Armenien war 2012 und 2021 beim JESC dabei und blieb dem ESC fern.
Ja, stimmt
Viele falsche Informationen in einem Kommentar, bin ich nicht von dir gewöhnt.
Finanzierung: etwa 80% Steuergelder und 20% Werbung. Falls die Werbeeinnahmen niedriger sind, wird das ausgeglichen.
Sender im Sinne von Kanäle
Drei mal TV, jeweils ergänzt mit einem digitalen Kanal. Dazu 4 FM oder 7 DAB Radiokanäle. Aber alles verschiebt sich ins Netz, es gibt immer weniger live-Hörer oder live-Zuschauer.
Sender im Sinne von Rundfunkanstalt
Es gibt 2 Anstalten mit Auftrag. NTR macht Bildung und Kultur, NOS Nachrichten und Sport.
Die übrigen Anstalten haben Mitglieder.
Alle Anstalten teilen sich die Sender.
NPO ist die Dachorganisation und entscheidet was wann wo gesendet wird, somit Teilweise über die Finanzierung.
Es gibt jedoch eine Untergrenze: jeder Anstalt darf pro Jahr x Stunden und y Stunden Radio produzieren. Das ergibt ein Mindestbudget.
Da obendrauf kann jede Anstalt gebeten werden oder einen Auftrag bekommen Programme zu liefern.
Da es oft kaum Budget gibt (und die neue Regierung hat wieder einmal nichts besseres zu tun als das gesamte Budget zu kurzen), werden viele Sendungen teilweise von den Mitgliedern finanziert.
Jetzt zum EBU
Genau wie in Deutschland, darf jeder Anstalt Mitglied in der EBU sein.
JESC: Ist Teil von Kinderprogramm. Avrotros macht es und NPO zahlt.
ESC: nur die Sendungen im Fernsehen werden von NPO gezahlt. Avrotros finanziert selbst die interne Auswahl (Budget stammt von Mitglieder). Es gibt null Budget für eine öffentliche Auswahl mittels TV-Sendungen.
Beim ESC ziehen Avrotros und NPO an einem Strang. Falls Avrotros aussteigt beim ESC, gibt es keinen Songfestival im Radio und Fernsehen in NL.
Zu den Einschaltquoten: Scheitert NL in Semifinale, gibt es 1 bis 2 Mio. Zuschauer. Sonst 4 Mio oder mehr.
ESC und JESC werden ohne Werbung im Programm gesendet, keine Unterbrechungen wie
zB in Österreich.
viele falsche? hm jetzt übertreibst du aber ^^ Die Jahresabschlüsse der Sender weisen gar keine Werbeeinnahmen aus. Das gesamte System der Senderfinanzierung in NL ist vergleichsweise undurchsichtig.
Radio und Fernsehen sind in NL zwei verschiedene paar Schuhe.
Ok Werbung. Is ja klar. Faktisch sind die 9 Sender aber halt doch recht weitgehend staatlich finanziert.
Wie hoch die Mitgliederbeiträge sind? Die Zahl der Mitglieder ist jedenfalls auf einen Bruchteil früherer Jahre gesunken. Sind pro Sender nur niedrige einstellige Millionen die damit reinkommen.
Hab mir jetzt doch mal den Jahresbericht von Avrotos angeschaut.
157 Mio € einnahmen
davon
OCW-Erstattungen 123,3 Mio (78,5%) (OCW ist Kurzform für Ministerium für Erziehung, Kultur und Wissenschaft). Das ist die Mittelzuteilung durch die NPO an Avrotos. Diese Summe enthält anscheinend auch Werbeeinnahmen, deren Höhe aber unbekannt ist..
22 Mio € (14%) sind Umsätze/Einnahmen die mit Programmzeitschriften erzielt wurden.
Rest (7,5%) ist ’sonstiges‘, u.a. Mitgliederbeiträge.
Werbeeinnahmen sind in der Jahresbilanz keine aufgeführt, da die ja scheints über NPO laufen.
Die Werbeeinnahmen sind eh nur ‚gering‘ und sinken. Gesetzliche Vorgabe ist, dass NPO die Zahl der Werbeminuten auf den linear Kanälen von Stand 2022 bis 2026 insgesamt halbieren muss.
Auf den 700 Mio€ grossen TV Werbemarkt der Niederlande entfällt auf RTL und Talpa allein annähernd 80%.
OT mit ESC Bezug: Bei der Starnacht in Wachau am Samstag, den 21. September 2024 (ab 20:15 Uhr im MDR und im ORF) gibt es einen Rave, denn KALEEN ist dabei, außerdem ist noch Aura Dione dabei. Wird übrigens von der Queen Of ESC Moderation Barbara Schöneberger und Hans Sigl modertiert
Hier die Gäste:
Da sag ich nur Ramdidam.
P.S. Ich hoffe die Kameras funktionieren. 😂😂😂
um Gottes willen. Dasja weitgehend Quotengift vom Feinsten.
Soviel ich weiss sind doch solche sendungen, zumindest im altmodischen analogen tv, alles andere als quotengift.
Schöneberger, Gabalier, Kaleen, Söhne Mannheims – sehr verlockend. Gibt es einen Live Blog?
Musikalisch echt ein Worst Of. 🤢
Der war gut !
Eher eine Live – Schock.
Es freut mich, daß Florian Künstler dabei ist und ich hoffe, er versuchte es noch einmal mit einer Bewerbung für den ESC.
Florian Künstler habe ich bei 30 Grad im Schatten und ich war die ganze Zeit in der Sonne also mindestens 40 Grad live beim Dresdner Stadtfest 2023 gesehen.
ich habe auch schon Anna Carina Woitschack und Olaf Berger mal irgendwo auf ein Stadtfest gesehen 😂😂😂
Anna Carina kenne ich von DSDS.
ich kenne sie noch als Ex-Freundin von Steffen Mross und natürlich den Playboy 🤣🤣🤣🤓🤓🤓
Mir ist lediglich Anna Karenina bekannt.
Ist ja vom ORF😜
BREAKING NEWS: das Event ist wegen Hochwasserschutzvorbereitungrn abgesagt wurden. Kaleen ist also von Bambie verflucht wurden.
Allein Gabalier würde das unerträglich machen.
Irgendwie würde ich das die Niederlande und Slowenien da abziehen als ‚Erpressung‘ bezeichnen. Was sollte denn andere Länder für den ESC 2026 davon abhalten diesem unschönen Beispiel zu folgen? Wenn man beleidigte Leberwurst spielen will, dann fliegt man raus. Die EBU macht sich so zum Honk.
Erpressung?
Ist echt übertriebend, wie hier auch immer der Niederländische schlecht geredet werden … Sie haben was zu kritisieren und das ist gut so
Was ist denn gut daran, etwas zu kritisieren für das der eigene Künstler selbst verantwortlich ist? Insgesamt hat man sich daneben benommen und kritisiert jetzt Andere dafür. Das ist schlechter Stil, sonst nichts.
Zur Teilnahme der Niederlanden enthalten andere Kommentaren Worte wie der Zirkus, alles nur Show, motzen, Drama-Queen, die Kamerafrau, Gehabe, EBU unschuldig, zappeln lassen, herumzicken, Erpressung, beleidigte Leberwurst.
Solche Worte wirken auf mich uninformiert, voreingenommen oder nur sehen wollen, was man sehen will.
Zwischen Avrotros/NPO und EBU gibt es jetzt einen Gedankenaustausch, die viel weiter reicht als nur ‚den Fall Joost‘ oder ‚Malmö 2024‘. Anscheinend hat man in Hilversum den richtigen Ton gefunden, sonst gäbe es keine Fristverlängerung bis zum 31.10.
Die EBU hat sich inzwischen auch besser im Griff, weil man schweigt. Die Pressestelle sendet keine ‚die Disqualifikation war richtig‘-Mails mehr. Vielleicht war einen Leserbrief eines niederländischen Anwalts mit den ernst gemeinten Rat die EBU wegen Verleumdung zu verklagen, bereits effektiv und hat die EBU nochmal reflektieren lassen.
Wie auch immer, die Themen zwischen Avrotros/NPO und EBU betriffen die Organisation und den Ablauf eines ESCs.
Beispiel Disqualifikation. Ob es richtig oder falsch war mal beiseite gestellt, es war eine Einzel-Entscheidung ohne Beschwerdemöglichkeit. Schlimmer noch: die Organisation wollte nicht einmal mit den Niederländern reden. Je weiter Malmö hinter uns liegt, je mehr wird klar, dass es eine Entscheidung in emotionaler Lage war und die Organisation überfordert war. Wie beugt man eine Wiederholung vor?
Beispiel Ablauf. Wer im ersten Halbfinale dabei ist, hat es gut getroffen. Weil man zwei Ruhetagen hat. Wer im zweiten Halbfinale auftritt, muss vier Tagen nacheinander zwei Mal pro Tag auf der Bühne. Und zwischendurch sich bitteschön Zeit nehmen für jeder Pressevertreter und Fotograf. Es sind lange Tage, mit kaum Privatzeit. Diese Ablauf ist nicht neu. Seit es Halbfinalen gibt, haben die Teilnehmer weniger Zeit um sich zu erholen.
Beispiel Soziale Medien. Muss es wirklich jemanden geben für jeder Seite? Instagram-Bilder sind auch TikTok-tauglich, kann man problemlos weiter verwenden. Also, warum hüpft für jeder Seite jemand anderes herum?
Beispiel Privatsphäre. Sogar Duncan Laurence hat sich dazu geäußert. Er konnte der Tür des Kleidezimmers nicht einmal öffnen ohne dass nach innen geblitzt wurde. Es ist Paparazzi-verhalten vom feinsten. Gehört sich das so?
Beispiel Punktevergabe. Mit oder ohne Jury? Jetzt ist es halb-halb, wodurch die Jury-punkte am Ende sich auf einige Songs verteilen. Also ist die Frage alles mit oder alles ohne Jury?
Beispiel Delegationsmitglieder. Wer hat wo Zugang?
Beispiel Singen. Soll jeder live singen oder nur der Leitstimme?
Dies sind grob geschildert die Themen, worüber Avrotros/NPO und EBU sprechen. So wie es aussieht, in guter Atmosphäre, sonst hätte es bereits einen ‚Wir steigen aus‘-Pressemitteilung gegeben aus den Niederlanden und zwar von NPO und Avrotros zusammen.
Zusammengefasst ist die Frage: wie will man mit anderen verkehren? Sollen die Teilnehmer weiterhin wie Zoo-Tiere vermarktet werden oder bekommen sie beim ESC wieder mehr Freiraum und Zeit abzuschalten, sich die Stadt anzusehen, mehr Spaß und weniger Pflichten?
Sehr gut geschrieben.
36 Künstler beim ESC 2024 und sehr viele mehr in der Vergangenheit sind mit diesen Regeln und Umständen (die für eine Veranstaltung dieser Art und Größe absolut nichts Besonderes sind) ohne große Probleme klargekommen. Ein einziger Teilnehmer in diesem Jahr hat Sonderwürste für sich verlangt, dafür die erwartbare Quittung bekommen und jetzt verlangt sein Sender, dass man die Regeln an ihn anpasst? Das halte ich schlicht für extrem arrogant und unangemessen.
Absolut korrekt !
Du verrennst Dich bei dem Thema völlig.
Da hat definitiv jemand die Holland-Brille auf beim Argumentieren, praktiziert genau das was er anderen Usern vorwirf. 🤦♂️
Holland ist nur Teil der Niederlanden.
Persönlich glaube ich, dass ein Jahr Pause gut wäre (Ruhe), Joost Klein nicht zum 2. Mal teilnehmen soll (es gibt viel bessere Sänger*innen) und Avrotros auch mal über eine personelle Neubesetzung des ESC-Teams nachdenken soll. Aber was ich persönlich glaube, ist unwichtig. Zur Zeit sind Fakten wichtiger.
Tut er nicht. Ich bin sehr dankbar für seine fundierten Beiträge, die etwas Abwechslung bieten zu diesen ständigen „schrecklicher Mensch“/“Drama Queen“/“kamerascheu-hahaha“-Kommentaren.
Da ich zu dem „uninformierten und voreingenommenen“ Personenkreis zähle, möchte ich dich bitten, mir mitzuteilen woher du Kenntnis hast über welche einzelnen Punkte die EBU und AVROTROS genau reden! Vielleicht kannst du mich dann auch erhellen, was damit bezweckt werden soll?
Allerdings wird angesichts deiner vielen Punkte auf der Agenda natürlich verständlich warum sich dieser Kindergeburtstag so lange hinzieht!
Alles hier oben ist in den letzten Monaten veröffentlicht worden.
Sehe auch https://esc-kompakt.de/niederlande-macht-weitere-teilnahme-am-esc-von-strukturellen-anpassungen-abhaengig/
Gut! Schön!
Und wo hast die einzelnen Punkte her, die du aufgezählt hast, über die EBU und Avrotros jetzt reden und das friedlich?
Wie schon erwähnt: Alles in meinem Kommentar ist in den letzten Monaten veröffentlicht worden.
Es sind viele kleine Details, oft in einem Nebensatz erwähnt, die ich hieroben mal zusammengefügt habe.
Der 31.10. wird also auch zum ESC-Reformationstag?
Hmmm, Avrotos könnte sich doch bis heute anmelden und dann folgenlos einen Monat später wieder zurück ziehen. Was da jetzt noch die 2 Wochen bringen? Schaut mir schon ein bißchen nach Wichtigtun von Avrotos aus.
Wenn Australien mitmacht sollen die Finneas schicken, sein neuer Song ist wieder mal Klasse
Leute, es gibt ENDLICH positive und erlösende Nachrichten aus Slowenien sowie Island: beide Länder nehmen nächstes Jahr am ESC in Basel teil!
Island hatte ja ziemlich herumgeeiert, wenn es um die Teilnahme am ESC 2025 geht und RUV ist zur Besinnung gekommen:
https://eurovoix.com/2024/09/13/iceland-ruv-confirms-eurovision-2025-participation/
Das bedeutet, wir können voraussichtlich nächstes Jahr wieder einen nationalen ESC-Vorentscheid Söngvakeppnin erleben und damit wäre auch wieder Material für das ESC kompakt SCC Lesergame vorhanden.
Auch Sloweniens zuständiger Sender RTVSLO ist zur Vernunft gekommen und hat seine Teilnahme am ESC 2025 bekanntgegeben:
https://eurovoix.com/2024/09/13/slovenia-rtvslo-registers-to-participate-in-eurovision-2025/
Das bedeutet, daß der nationale ESC-Vorentscheid EMA sein Comeback erleben wird und wir damit auch für das ESC kompakt SCC Lesergame wieder Material bekommen werden.
Gute News, danke!
Meinetwegen können beide auch gerne direkt nominieren. Island’s VE war dieses Jahr eine MF-Resterampe und persönlich brauch ich auch nicht wieder 800 Songs beim SCC.
die 800 Songs sind doch nur von San Marino 😜, von den anderem kommen auch noch eins 2 Songs dazu. ich hoffe es ist ein Rave dabei 😎
Bashars Song war in meinem Ohren tatsächlich recht schwach, ebenso wie der von Vaeb, aber darüber hinaus gab es in Islands VE in diesem Jahr doch einige schöne Beiträge, z.B. die von Sigga Özk und Anita, und bei diesem SCC waren schon mindestens zwei weitere angenehme isländische Beiträge mit dabei (einer vorgeschlagen von Frédéric, mir fällt leider gerade der Name der Gruppe nicht ein). Ich hatte beim (Nach-)Lesen des Island VE-Threads damals den Eindruck, dass Du so intensiv pro-Bashar warst, dass Du Positives bei der Konkurrenz einfach nicht wahrnehmen wolltest.
Und noch kurz zu den 800 Songs: Je mehr Songs, desto mehr Chancen, bei Lospech in der Resterampe noch was Schönes zu finden 😉 Das Entscheidende ist die Teilnehmerzahl der ESC-Kompakt-Leserschaft: Wenn es bei 300 potentielle Pat(inn)en nur 250 Songs gibt, dann hat ein in Deinen Ohren schwächerer Song wesentlich bessere Chancen, bepatet zu werden!
trotzdem sollte man im Hinterkopf haben dass Vaebs Biomynd mit etwas über 400K Spotiplays mehr Plays geschafft hat, als die Hälfte der Songs des deutschen Vorentscheids und das als Vorletzter des isländischen VE Finales…übrigens auch fast doppelt soviel, wie Bashar Murads Song. Lief in den Island Charts bis Ende Juli. War 1x Top 10 und 3mal Top 20. Insgesamt 22
Wochen.
Hera Björks Song schaffte es tatsächlich nur ein einziges Mal in die Island Top 200 weekly. (Woche bis 07.03.24 auf #99). Bashar bracht es 2mal Top 200.
3mal Top 200 schaffte es Sigga Ozk
Man darf nicht vergessen, dass gerade bei Vaeb die Tonabmischung im VE Finale mehr als ungünstig war.
Bester Song von den in den beiden HFs ausgeschiedenen Söngvakeppnin Songs im Streaming ist mit 67K Blankiflúr mit Sjá þig.
zum Vergleich:
IWZE Sieger Floryan, immerhin vor einem Millionenpublikum aufgetreten, kommt nur auf 88K.
Daraus lässt sich die Reichweite von IWZE halbwegs leicht schätzen. Die muss extremst gering gewesen sein. Sicherlich unter 100K, womöglich sogar nur 50K. Man muss bedenken, dass 2 der 4 IWZE Songs geringere Playzahlen haben als sämtliche Söngvakeppnin Teilnehmer.
Die Gage für Conchita & Co müsste zurückgefordert werden!
Slowenien hat nur bestätigt dass sie sich angemeldet haben. Das haben wir ja erwartet.
Tina Karol, die vor 18 Jahren am ESC teilnahm, ist die musikalische Produzentin des nationalen ESC-Vorentscheides Vidbir 2025:
https://eurovoix.com/2024/09/13/tina-karol-music-producer-vidbir-2025/
Sie tritt damit die Nachfolge von Dmytro Shurov an der bisher die Funktion hatte.
Natürlich macht die Niederlande mit. Sollte mich stolz überraschen wenn die endlich mal sagen, dieses Jahr nicht!
Niederlande muss immer überall dabei sein.