
„These Days“ heißt der rockige kraftstrotzende Britpop-Titel, mit dem sich The Great Leslie aka TGL für das Finale von Chefsache ESC 2025 qualifiziert haben. Der Titel ist in dem kleinen Londoner Probenraum von TGL entstanden und wurde von den vier Bandmitgliedern gemeinsam geschrieben. Begonnen hat die Band mit einem Gitarrenriff und hat so lange gejammt bis „These Days“ Struktur bekam. Der rockige Britpop-Track nimmt Anleihen bei The Sweet („Ballroom Blitz“), Coldplay („Fix You“ war der Coversong von TGL in der ersten Chefsache-Runde), The Cure („Lovecats“) und Duran Duran („Planet Earth“). Dazu noch ein Spritzer Blur in doppelter Geschwindigkeit und Adam and the Ants („Stand and Deliver“ ist mein Coming-Of-Age-Song).
The Great Leslie sind hinsichtlich ihrer Zusammensetzung definitiv der eurovisionärste Act im Chefsache-Line-Up, möglicherweise sogar in der internationalen ESC Class Of 2025. Gegründet wurde die Band von Lead Guitarist Malte Brändlin, der aus Efringen-Kirchen im Landkreis Lörrach stammt, nur 15 Minuten entfernt von Basel. Malte ist 2020 in das Vereinigte Königreich ausgewandert und hat dort The Great Leslie gegründet. Drummer Ryan Lavender ist seit dieser Zeit dabei und auch Lead Sänger Ollie Trevers. Erst im vergangenen Jahr zur Band gestoßen ist die norwegische Bassistin Oda Steinkopf, die Malte auf einer Zugfahrt kennengelernt hat. Der Bandname ist übrigens eine Anleihe an den Charakter von Tony Curtis in dem Hollywood-Klassiker „The Great Race“ aus 1965.
Internationaler war es in einem deutschen Vorentscheid wahrscheinlich nicht mehr seit den Les Humphries Singers. Ihr könnt die Band sehr gut kennenlernen in unserem ESC kompakt LIVE Interview, in dem mein Lieblingssatz aus allen Interviews der Chefinterview-Reihe gefallen ist. Ollie erzählt von seiner Leidenschaft für ABBA: „I used to listen to ABBA so much, that my parents thought I had an isssue“, sagt Ollie („Ich habe so viel ABBA gehört, dass meine Eltern sich Sorgen gemacht haben“). Ollie, you are not alone.
Das Lied
„These Days“ ist tanzbarer Britpop at it’s best, mischt New-Romantics-Retro-Elemente mit einem treibenden energetischen Beat und der bühnengreifenden Ausstrahlung, die auf der überzeugenden Interaktion der Band beruht. „Ich denke, der Song hat einen unfassbaren Drive und animiert die Leute sofort, sich zu bewegen, wie man bei der Jury im Halbfinale gut sehen konnte“, fasst Oda den Instant Appeal zusammen.
Gleichzeitig hat „These Days“ aber eine ungewöhnlich starke Botschaft. „Es geht um fehlende Dialogbereitschaft in unserer Gesellschaft und die Tatsache, dass wir auch Meinungen, die nicht zwangsweise unsere sind, respektieren können müssen“, erläutert Ollie das im ESC-kompakt-Interview.
Diese Botschaft in einen Britpop-Dancetrack zu packen, ist sicher der USP von „These Days“. „Es macht einfach nur Spaß, ‚These Days‘ zu spielen“, ergänzt Drummer Ryan. „Wir packen ein ernstes Thema in tanzbare Musik!“
Der Check
Benny: „These Days“ ist für mich ein toller Indie-Rock-Song, den ich aber nicht beim ESC sehe. Da hilft auch der gelungene Drop nichts, der im Halbfinale extrem gut gewirkt hat. Ich würde tatsächlich mal gerne sehen, wie diese Musik beim ESC ankommt, aber dafür hätte es einen extrem starken und eingängigen Refrain gebraucht, der mir hier fehlt. 5 Punkte
Berenike: Wie alle Rockbands im Halbfinale leiden The Great Leslie stark unter der grottigen Tonabmischung. Das klingt in der Studioversion deutlich vielschichtiger und facettenreicher und dadurch viel interessanter. „These Days“ ist ein schöner Indierocksong und der Leadsänger hat eine wandelbare Stimme. Absolut solide Nummer, aber auch nicht herausragend. 6 Punkte.
Douze Points: Wenn sich dieser Titel in eine meiner Playlists schummeln würde, würde ich ohne zu zögern skippen. Hier bleibe ich nur wegen der Individualität der Band-Member und deren Ausstrahlung dran. 3 Punkte
Max: Das hier ist leider nicht so meins. Die Strophen sind noch ziemlich vielversprechend und versprühen diesen britischen Charme, der sich natürlich klar durch den Song zieht – er zieht nur nicht bei mir. Dafür ist die Hook zu unkonventionell und wirkt eher nervig als eingängig bei mir. 3 Punkte
Peter: Smells like team spirit. Mir gefällt die Authentizität und Ausgelassenheit der Band im Umgang miteinander. Unser ESC kompakt LIVE mit TGL war und ist ein frühes Interview-Highlight in dieser Saison. Ich bin mit Britpop sozialisiert worden (Duran Duran, Spandau Ballet, The Human League, Hazel O’Connor) und mich beeindruckt der Songtext, der nur leider im Halbfinale aus technischen Gründen nicht gut zu verstehen war. Sehr subjektiv-persönliche 12 Punkte.
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Chris: 4 Punkte
- Guilia: 3 Punkte
- Laureen: 4 Punkte
- Manu: 2 Punkte
- Rick: 3 Punkte
Gesamtpunktzahl (alle Blogger*innen): 45/120 Punkten
Wie gefällt Dir „These Days“? Was hat Dir an der Präsentation des Titels beim Halbfinale gefallen und was könnte für den ESC noch verändert werden? Schreib uns das gerne in die Kommentare.
Bisher erschienene Songchecks:
- Feuerschwanz – Knightclub
- Benjamin Braatz – Like You Love Me
- Cosby – I’m Still Here
- Abor & Tynna – Baller
- LEONORA – This Bliss
- JULIKA – Empress
- LYZA – Lovers on Mars
- Moss Kena – Nothing Can Stop Love
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Das Problem quasi jeden VE-Songs seit Jahren ist der Song; wie üblich fällt in der Mitte nichts neues mehr ein. Die Jungs kommen gut rüber aber sehe ich nicht beim ESC.
PETER 🥰🥰🥰 Danke für die 12 Punkte. Ich bin voll bei dir, das ist das einzige Lied was ich abfeiere. 🥳🥳🥳
Neben LUX meinst Du.
Bei Lux tue ich abreiere, 🤮🤮🤮😂😂😂
Solche Songs haben es bei mir immer schwer. Das ist einfach nicht mein Geschmack. Leider bleibt nichts wirklich bei mir hängen, und dem Song fehlt für mich das gewisse Etwas.
Und mit diesem Songcheck endet auch die Ära der NDR-Vorentscheid-Songchecks.
Hoffen wir nächstes Jahr gibt es eine bessere Auswahl vom SWR (oder gleich eine interne Wahl)
so schlecht war die Auswahl die der NDR ja hatte nicht immer – nur der deutsche Michel wählt halt immer das langweiligste…
nicht vergessen es waren Sachen dabei wie: Ally Ryan, Blitzkids Mvt., Santiano, Avantasia, Patty Gurdy, Lilly among Clouds
Diese ganze Schelte gegen den NDR immer kann ich echt nicht mehr ab – klar hätte man einiges besser machen können (gerade in der Kommunikation) – aber so grottig wie in fast jedem Kommentar über den NDR hergezogen wird, war es nun auch nicht.
Wie jetzt, weil ich mir für nächstes Jahr eine bessere Auswahl wünsche ziehe ich in meinem Kommentar über den NDR her? Okö. Blitzkids Mvt und Lilly Among Clouds waren wirklich Perlen, Anica Russo und Ryk mochte ich auch.
What the f… das Leute immer noch den NDR verteidigen und meinen der hat gute Arbeit geleistet. Nein, hat er nicht. In den letzten Jahren waren wir quasi durchweg letzter oder vorletzter! 2023, 2022, 2021, 2019, 2017, 2016, 2015… Der NDR ist damit massiv am schlechten Stand des ESCs in Deutschland schuldig. Statt wie ein moderner Wettbewerb, wird der ESC immer noch als kitschiges Gimmickfest mit Trickkleidern und Windmaschine gesehen. Ich verstehe einfach nicht wie man da irgendwas gutreden kann.
The Great Leslie ist leider der Act, der bei mir zwischen Vorrundensong und Halbfinalauftritt den größten Sprung nach unten gemacht hat. Mit „These days“ werde ich absolut nicht warm. Das läuft halt so vor sich hin, und die Klatschfalle hätte es nicht gebraucht, weil der Song vorher eigentlich auserzählt ist. Gefällt mir leider überhaupt nicht. Ich hab mir auch gerade die Studioversion angehört, weil dieser Beitrag natürlich auch wie alle anderen ohne Ende unter der tontechnischen Totalverweigerung leidet, aber auch da gefällt er mir nicht. Is halt so.
Sollte er das Ticket lösen, dann … is halt so. Müsste ich dann halt mit leben.
Und schon ist der letzte Beitrag des Wettbewerbs an der Reihe. Mit Rock kann man mich ja eigentlich immer ködern, und so ist es auch dieses Mal der Fall. Ich finde aber die Strophen deutlich stärker als den eigentlichen Refrain, und die Bridge mit den gerufenen Wörtern funktioniert irgendwie nicht ganz so gut. Für mich eines der besseren Lieder in dieser Auswahl, aber ich kann mir das nicht beim ESC vorstellen. Wird aber vermutlich eh nicht um den Sieg mitspielen. 7 Punkte
Danke Cali. Für mich auch eines der stärkeren Lieder.
Da kann man schon mal den Besen rausholen, aber musikalisch ist mir das zu lau. Viel Glück!
Ich liebe das Lied und die Band. Toller Brit-Pop, den ich gerne höre und die Band hat eine tolle Energie. Beim Halbfinale hat sich das live im Studio toll angehört und ich schaue mir gerade sämtliche Instastorys von ihnen an. Eine ist über einen Hund namens Otto von Blitzbark. Ihr seht, ich bin hellauf begeistert und wäre ich 30 Jahre jünger, wäre ich jetzt auch unsterblich in den Drummer verliebt.
Beim ESC sehe ich sie aber nicht. Leider
Persönlicher Geschmack 12/12
ESC Tauglichkeit 8/12
Ich mag die Band. Unfairerweise werden sie mit Maneskin verglichen, aber solche Vergleiche sind nicht zu vermeiden. Beim ESC wird immer der Vergleich mit der Vergangenheit gemacht, egal, wie sehr dieser Vergleich hinken mag. Auch hier haben wir eine geschlechtergemischte Band in der gleichen Zusammensetzung wie Maneskin (3 Männer, 1 Frau). Das Multinationale hat aber einen interessanten Touch und wird dem Eurovisions-Gedanken gerecht. Dem Durchschnitts-Zuschauer beim ESC würde dieser Umstand allerdings nicht auffallen, da per se nichts darauf hindeutet, dass sie aus unterschiedlichen Ländern kommen. Dennoch mag ich die Chemie zwischen ihnen auf der Bühne, die viel besser transportiert wird als bei Cosby.
Genau wie die anderen Finalsongs besteht hier das Problem, dass dieser Song so erscheint, als hätte man ihn aus der Schublade hervorgekramt. Etwas sehr Unausgegorenes, welches vorne und hinten nicht fertig ist, um beim ESC (der am Ende immer noch ein Komponisten-Wettbewerb ist) wettbewerbsfähig zu sein. Wie bei den anderen Songs ist die Prämisse sehr einladend, aber auch hier: Es ist so, als hätte man die ersten 90 Sekunden eines Songs genommen und diese verdoppelt, und fertig ist der Song. Es passiert nicht das, was man in den letzten 90 Sekunden an Entwicklung erwarten würde. Es wird keine Geschichte erzählt. Wie bei Cosby gibt es hier ein angedeutetes Ende, nach dem dann aber weitergespielt wird. Es wird aber dasselbe gespielt ohne irgendeine Änderung, sodass dieses Finale leider keins ist.
Dennoch finde ich den Song sehr mitreißend, animierend und unterhaltsam. Es lehnt sich stark an die Britpop- und New-Romantic-Bands der vergangenen Jahrzehnte an, und viele könnten sich bei diesem Nostalgie-Paket an ihre Jugend zurückerinnert fühlen. Aber auch neuerer Generation könnte dieses Energiebündel ganz gut gefallen.
Beim ersten Hören (und das ist die einzige Hörerfahrung, die am Ende zählt, egal wer was anderes sagt. Und die beim Schnelldurchlauf) ist der Text nicht wirklich verständlich. Im sehr sprunghaften Refrain versteht man nur ein paar Wortfetzen („free speech“), und ich weiß nicht, ob so ein gezwungen gesellschaftskritischer Song wirklich gut ankommen würde oder nicht wieder so wirkt, als würde Deutschland den Rest der Welt belehren wollen. Am Ende ist es Möchtegern-Anarchismus, der aber eher kontrollierte Disruption ist.
Sorry, ich habe echt nichts gegen gutgemachte Rockmusik beim ESC, ganz im Gegenteil. Aber dieser Titel holt mich einfach nicht ab. Sollten The Great Leslie es nach Basel schaffen, was ich irgendwie nicht glaube, kann (und sollte) man natürlich noch am Staging arbeiten, denn in der jetzigen Form ist der Titel einfach nur eine laute Rocknummer und wird beim ESC untergehen, fürchte ich….
Das klingt wie ne Mischung aus Franz Ferdinand und Måneskin, aber beides auf Wish bestellt. TGL haben zwar auf der Bühne offensichtlich großen Spaß und können wohl gut Laune machen, aber für den ESC ist die Nummer einfach nichts. Dafür klingt das alles doch irgendwie zu zurückhaltend.
Volle 12 Punkte von Peter!
Gut gemeint aber leider absolut untauglich für den ESC. Weil kein Ohrwurm und auch nicht originell.
Mag den Musikstil.Leider ist diese Nummer nicht eingängig genug und für den ESC ungeeignet.Schade.
Nochmal meine Frage was ist an The Great Leslie besser als bei FFTS? Ja, der Song ist flott, aber die Stimme des Sängers nervt mich total. Anstatt die lokale Musikszene zu unterstützen, wird hier eine Band unterstützt, die zu 90% nix mit Deutschland zu tun hat.
Meine Bewertung:01/10
Was besser ist? Bei The Great Leslies Song hat Stefan Raab mitgewirkt, bei FFTS nicht: Chefsache
Ganz blöde Frage: Woher wissen wir das eigentlich? Bei den Songwritern von „These days“ wird Stefan nicht genannt.
Das hat er im Halbfinale selbst gesagt.
Zitat: „Er hat geholfen, den Song strukturell etwas umzubauen, um das Ganze noch energetischer zu gestalten“ (habs gerade angeschaut). Ich könnte mir vorstellen, dass er nicht nur TGL beraten hat. Von daher halte ich dieses Argument nicht für ausschlaggebend.
Das eine ist Deine Spekulation, das andere Fakt.
Das stimmt. Aber dass er TGL deswegen bevorzugt, ist Deine Spekulation. 😉
Meins war auch ohne Wertung gemeint. Wollte nur deine Frage beantworten 😊
Wie bei vielen Songs dieses VE – ein wirklich charismatischer Sänger mit einer tollen Stimme, aber den Song an sich sehe ich leider nicht beim ESC.
Ich frage mich, was Raab die letzten Monate gemacht hat. Tolle Persönlichkeiten ausgesucht, aber das Wichtigste – den Song – vernachlässigt.
Mag Douze Points keine Rockmusik?
Ich mags. Es ist halt genau meine Musik, daher 12 Punkte.
Sie wurden ja mit Maneskin (ja ich weiß, da gehören noch Sonderzeichen, aber ich habe keine Lust, die ständig zu googlen) verglichen aber die Musik von Maneskkn ist nicht besser, aber die haben halt die freche Attitude die The Great Leslie leider nicht hat und ich denke, beim ESC würde es vielleicht ich letzter Platz werden, aber auch nicht vorne landen.
Britpop meets The Killers ist halt einfach „zu ernst und normal“ für den ESC
Wenn es wenigstens wie The Killers klingen würde. Dafür ist der Refrain doch nicht eingängig genug.
Also die haben catchy Songs.
Aber, ws ist eine Band die halt an andere Bands erinnert und muss noch ihren Weg finden einen eigenen, wiedererkennbaren Sound zu entwickeln. Zum Beispiel der Song „No Futer“. Finde ich richtig stark. ABER vom Sound und Gesang erinnert es stark an die britische Indie Band Nothing But Thieves. Diese Band wurde Anfang mit Muse (und an Jeff Buckley) aufgrund der Stimmer vom Sänger verglichen und man konnte die beiden tatsächlich kaum unterscheiden. Wenn man sie jetzt hört, hat der Sänger seinen Stil gefunden und man denkt fast gar nicht mehr an Muse (witzigerweise waren die sogar mal Vorband für Muse🤣).
The Great Leslie sind auch Vorband von Franz Ferdinand und ich sehe da auch Parallelen, aber zum Glück nicht so stark.
Das wird noch. Wenn man der Band eine Chance gibt und sie ihr Publikum finden und nicht direkt von der Plattenfirma (sofern es eine gibt) beim geringsten Misserfolg liegen gelassen werden.
So alle 9 Finalacts Halbfinalauftritte angeschaut und ich bin echt enttäuscht. Meine Bewertung folgt so gleich.
Für mich sind TGL die schönste Entdeckung bei diesem Vorentscheid – ich hoffe, dass ich bald ein Konzert besuchen kann.
Der Coversong hat mich 100% begeistert, beim ESC Song brauchte ich jetzt 3 Anläufe, um es zu mögen.
Damit sind es leider 2 Anläufe zu viel um beim ESC zu funktionieren. Es fehlt eine längere Melodie auf die man sich einlassen kann, um die restliche „Unruhe“ des Songs zu verkraften.
Die Performance auf der Bühne hat mir hingegen sehr gut gefallen, die Band macht echt Spaß!
Gut ausgedrückt. Für mich sind sie auch eine tolle Entdeckung.Werde sie auf jeden Fall weiterverfolgen,was sie so an Musik rausbringen.
Der Auftritt von The Great Leslie war leider sowohl des Sounds als mit der Umsetzung nicht so gut. Ich feiere die Band trotzdem.
Persönlicher Geschmack 12 von 12 Punkten
Auftritt 9 von 12 Punkten
Platz 09: Julika – Empress > persönlich 2 von 12 Auftritt 6 von 12
Platz 08: Moss Kena – Nothing Can Stop Love > persönlich 2 von 12 Auftritt 7 von 12
Platz 07: Abor & Tynna – Baller 3 von 12 Auftritt 4 von 12
Platz 06: LYZA – Lovers On Mars > persönlich 4 von 12 Auftritt 4 von 12
Platz 05: Feuerschwanz – Knightclub > persönlich 6 von 12 Auftritt 8 von 12
Platz 04: Leonora > This Bliss > persönlich 7 von 12 Auftritt 8 von 12
Platz 03: Benjamin Bratz – Like You Love Me >persönlich 9 von 12 Auftritt 3 von 12
Platz 02: Cosby – I’m Still Here > persönlich 10 von 12 Auftritt 10 von 12
Platz 01: The Great Leslie – These Days > persönlich 12 von 12 Auftritt: 9 von 12
Tendenz für den Sieg Lyza oder Moss Kena eventuell Benjamin. Es wird vermutlich eine Radiolied. Prognose beim ESC rechte Seite.
Cosby haben auch Chancen.
Also, der Standardtheorie zufolge würde dann JULIKA fahren? Das kann ich irgendwie noch nicht so ganz glauben 🤔
🙈 🙈 🙈 😂 😂 😂 Wunder gibt es immer wieder. 😎😎😎
Ich empfinde das ganze Verfahren als eine reine Zuschauer-Verar…
Immer noch ne ExtraJury-Runde einstreuen, die Bands bevorzugen, bei denen man mitgewirkt hat oder mögliche Konkurrenten für eigene Favoriten zu kicken (nichts gegen Leonora oder Benjamin…aber Raab weiß genau, dass Cage oder FFTS mehr Stimmen bekommen hätten). Ganz ehrlich: Dabei muss ich nicht zuschauen.
Stefan hätte nach der ersten Vorrunde einfach die Zuschauer (von mir aus mit Juryelementen) entscheiden lassen. Man hätte für Cage oder FFTS abstimmen können und wenn nachher jemand anderes gewinnt, kann ich das gut akzeptieren.
Oder er sortiert Bands oder Interpreten, bei denen er meint, dass diese Musikrichtung nicht funktioniert (sein Kommentar zu FFTS) einfach im Vorfeld aus, schaut sich seine Auswahl mit Live-Auftritt ohne Zuschauer selbst an.
Dann wählen die Zuschauer halt aus ein paar Vorschlägen aus und alle freuen sich über eine Entdeckung wie Abor und Tynna (die ich auch gut finde).
Aber wie es jetzt abläuft…bitte nie wieder!
Für mich ist das nur unmelodischer Krach. Mehr gibt es zu diesem Machwerk nicht zu sagen.
Eine tolle sympathische Band, die man sich gerne merken kann. Aber leider für mich nicht ESC geeignet mit diesem Song, das packte mich leider überhaupt nicht und würde wohl dermaßen untergehen, genauso leider wie Feuerschwanz (im Jahre 2025). Tolle Band aber nichts für den ESC.
Ist der einzige von den 9 den ich so privat gerne höre 🙂
Peter, ich liebe New Romantics und die Bands der frühen 80er, die Du aufgezählt hast (auch in Deinem Text zur Bewertung weiter unten), allerdings kann ich in diesem Song nichts davon wiederfinden. The Sweet passen m.E. noch am besten, aber die mag ich halt auch nicht besonders.
Vielleicht hat sich Peter da auch eher von der Intonation/Stimme des Sängers „täuschen“ lassen.
The great leslie scheinen mir mehr inspiriert von Bloc Party, Franz Ferdinand und höheren sich natürlich auch bissl nach 90er Britpop an.
Dem kann ich gut zustimmen. Wobei 90er Britpop durchaus melodiös sein konnte (gerade auch Bloc Party), das vermisse ich bei diesem Song.
Ich hab‘ jetzt mal in das Video reingeguckt (sonst höre ich nur zu und lese hier gleichzeitig) und muss zugeben, dass mich der Sänger rein optisch an Adam Ant erinnert und auch ein wenig an Curt Smith von Tears for Fears.
Damit haben wir die folgende Rangfolge von den ESC Kompakt-Songchecks:
Gute Nummer,
mein aktueller Platz 2 im VE
Ich möchte unsere Kommentarspalte hier Mal loben! 💗
Im Gegensatz zu Instagram keine unqualifizierten Vergleiche zu Måneskin, sondern teilweise echte Expertise in Sachen Rock-Musik!
Der Song lässt mich vollkommen gleichgültig zurück.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Ich finde das Gequäke und Gehopse ganz schlimm. Außerdem wäre Töne treffen schon von Vorteil. Britpop? 🤣🤣🤣 Ska light allenfalls.
0/10
Sorry. Aber das ist nicht meine Musik. Ich finde ihn ok.
Hier bin ich wieder ganz Peters Meinung, The Great Leslie zünden bei mir sofort mit diesem Song Da passiert viel auf der Bühne, der Sänger ist ein absoluter Hingucker,toller Sänger und alle harmonieren miteinander.Das sieht klasse aus und da mir persönlich diese progressive Art von Indie Rock sehr gut gefällt, sind sie bei mir mittlerweile schon auf dem Favoriten Status 2.
Ich hoffe sehr, dass sie ins Superfinale kommen und fände sie auch super für Basel.
Dafür, dass diese Art von Songs so gar nicht meine Musik ist, finde ich „These Days“ noch in Ordnung. Gefällt mir auf alle Fälle besser als der Cover-Auftritt, wobei ich die Leadstimme immer noch recht nervig finde.
Der Song entwickelt sich irgendwann nicht mehr wirklich weiter und rockt nur so vor sich hin. Einen Pluspunkt gibt es aber für den durchaus gelungenen Drop.
Ähnlich wie Benny wäre ich auch gespannt, wie so ein Song beim ESC abschneiden würde, nur werden wir das im Mai nicht zu sehen bekommen, womit ich absolut leben kann.
2,5/12
Da nun alle Songchecks durch sind, hier meine Top 9 eines m.M.n. – im Vergleich zu den NDR- Line Ups der vergangenen Jahre – sehr schwachen Jahrgangs:
1. Cosby – I’m Still Here (6,5/12)
2. Julika – Empress (6/12)
3. Abor & Tynna – Baller (4,5/12)
4. LYZA – Lovers on Mars (4,5/12)
5. Moss Kena – Nothing Can Stop Love (3,5/12)
6. The Great Leslie – These Days (2,5/12)
7. Leonora – This Bliss (2/12)
8. Feuerschwanz – Knightclub (1,5/12)
9. Benjamin Braatz – Like You Love Me (0,5/12)
Ne, so richtig haut mich das nicht vom Hocker. Finde seine Stimme eher nervig und der Song ist auch eher belangloses Indie-Geklimper. Dass die Gruppe auf mich auch wirkt wie Maneskin auf Wish bestellt macht es nicht besser.
Damit würden wir beim ESC keinen Blumentopf gewinnen, weder bei den Jurys noch bei den Zuschauern.
So wie unsere Blogger bewerten ist definitiv Grund warum handwerklich gute Musik keine Chance mehr beim esc hat und nur mainstream, trash oder bombast Bühnenshows mit tra lala Firlefanz oder allerlei Brühe…
Siehe Fin oder Swe dieses Jahr
Gefällt mir leider überhaupt nicht!
Danke, Peter! Teile Deine Einstellung und finde die anderen Bewertungen zu niedrig, auch wenn sie nicht meine Favoriten sin!
Tut mir ja selbst leid, aber das ist für mich der schwächste Song des Finals. Bis zum Refrain könnte es noch gut als Musik bei Sportsimulatoren laufen, doch den Refrain selber finde ich dann eher langweilig und leicht nervig. Ich denke das ist aber auch einfach die Musikrichtung, von daher ist das natürlich in Ordnung, es spricht mich nur einfach nicht an.
Der Sänger hat eine tolle Stimme (konnte man im TV nicht hören) und wenn man das nicht als Postpunk sondern als reinen Punk betrachtet, dann macht das Lied Sinn. Da braucht es keine Harmonien oder gar eine Brigde mit Rückung, es geht gerade aus und das ist auch richtig so.
Ob so einfach gestrickter Rock beim ESC Erfolg hat? Er wird es schwer haben, der alternde Rockfan ist dann doch lieber beim Hard und Heavy und am Besten noch gepaart mit Schlager oder 90er Europop.
Der Liebhaber von alternativen Rockklängen wird eher bei Ziferblat hängen bleiben, die liefern ja wirklich besten 70er Art-Rock ab. Aber Punk braucht keine Massen denn wenn er erfolgreich ist, dann ist es kein Punk mehr.
Wenn ich die Möglichkeit habe, wird das wohl meine Stimmen bekommen.
Peter,
seit wann bzw. in welchem Paralleluniversum sind denn Duran Duran, Spandau Ballet, Hazel O‘Connor und The Human League (tatsächlich mit The) denn Britpop?
Falsches Jahrzehnt würde ich sagen.
Synth-Pop, Pop-Rock-Band bzw. New Romantic sowie New Wave wären alles treffendere Beschreibungen für die vier Genannten. Britpop, äh, eher nicht.
Das sagt einer, der dabei war in den frühen 80ern. Aber so was von.
Nicht cool genug!
Eigentlich mag ich ja solche Musik und sie könnte auch gerne bei mir im Hintergrund bei der Arbeit laufen oder so!
Aber dieser Song nimmt mich leider nicht mit.
Hier fehlt eindeutig eine Hook! Ich warte die ganze Zeit darauf, dass irgendwas passiert, das wie ein guter Refrain wirkt, etwas an das ich mich erinnere, warte leider vergeblich!
Wünsche der Band, dass sie erfolgreich ihren Weg weiter gehen, aber beim ESC würden sie zerrissen werden und das wünsche ich keinem!
Leider wird es für jeden Act schwer werden und die jungen unerfahrenen könnten daran zerbrechen.
Von daher gerne Feuerschwanz! Wenn sie letzter werden sollten, stecken die das weg, haben trotzdem ein paar Fans mehr und machen weiter wie gewohnt!
LOTL haben das ja vorgemacht!