Chanel Terrero, auch nur Chanel genannt, wird Spanien mit ihrem Lied „SloMo“ beim ESC 2022 in Turin vertreten. Sie gewann die erste Ausgabe des neuen spanischen Vorentscheids Benidorm Fest, das an das frühere Festival de Benidorm angelehnt ist. Insgesamt nahmen 13 Acts daran teil, acht davon überstanden ihr Halbfinale und traten im Finale am Samstag auf – bei dem Chanel die Jury, die demographische Jury und das Publikum am meisten überzeugen konnte.
Im Vorfeld zum Vorentscheid galten Rigoberta Bandini und das Trio Tanxuguieras als große Favoriten auf das Ticket nach Turin. Mit ihrem furiosen Auftritt und Sieg im ersten Halbfinale meldete sich Chanel jedoch dann pünktlich zu Wort und galt zum Finale ebenfalls als heiße Anwärterin auf den Sieg.
Chanel wurde 1991 in Kuba geboren und zog mit vier Jahren nach Barcelona, weil sich ihre Mutter dort unsterblich verliebt hatte. Schon früh wusste sie, dass sie vor Menschen singen, tanzen, eben auftreten wollte. So begann ihre Karriere bereits mit sieben Jahren. Später konnte sie sich in der spanischen Musical-Szene etablieren, wo sie Rollen in Stücken wie „Bodyguard“ oder „König der Löwen“ ergattern konnte. Zudem war sie auch schon in Fernsehserien und in Filmen zu sehen. Nun kommt der ESC also hinzu.
Geschrieben wurde „SloMo“ von Leroy Sanchez, Keith Harris, Ibere Fortes, Maggie Szabo und Arjen Thonen. Für die Choreografie zeichnet der aus LA stammende Kyle Hanagami verantwortlich, der hauptsächlich für seine Arbeit mit Jennifer Lopez bekannt ist.
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Der Song ist sicherlich kein Höhepunkt der Innovation und natürlich hatten wir diese Art Beitrag zigmal in den letzten Jahren, aber trotzdem ist „SloMo“ kein Totalausfall. Vom Staging her ist das gut gemacht und Chanel bringt es gut rüber. Schätze mal, dass eine Mittelfeldplatzierung drin ist.
Spanien wird in diesem Jahr auch wieder einen der hinteren Plätze belegen. Nicht weil der Song so schlecht ist sondern weil er nichts besonderes hat. Die Performance war sehr gut aber reißt den mittelmäßigigen Song nicht wirklich raus.
Das kann spielend mit jedem Loco Loco der letzten Jahre mithalten. Und die Lieder haben ja immer erstaunlich gut abgeschnitten. Besser als in den letzten Jahren wird’s für Spanien auf jeden Fall.
Weißt Du, dass Loco Loco beinahe alle Punkte aus den ehemaligen jugoslawischen Republiken bekommen hat? Ohne diese automatischen Punkte wäre das ESC-Abenteuer für Hurricane ganz anders ausgegangen. Solch eine Unterstützung hat Spanien nicht.
Ich habe nochmal nachgeschaut.
36 von 102 Zuschauerpunkten kamen aus Ex Jugoslawien um genau zu sein. 😉
Entschuldigung: 36 von 82.
War in der Zeile verrutscht. 🙈😱
@Philly
Du hast hoffentlich auch Österreich und die Schweiz dazugezählt.
Das waren ja auch Punkte der serbischen Diaspora
Ergibt also 5x 12 Punkte, nur weil es Serbien ist.
Ich bin erleichtert. Ursprünglich gefiel mir der Song ja nicht so gut, aber der Liveauftritt ist schon echt gut gemacht.
Spanien hat damit sicher den konkurrenzfähigsten Beitrag seit Ruth Lorenzo 2014 ausgewählt. Gewinnen werden die Iberer damit allerdings auch nicht, Top 10 halte ich aber für wahrscheinlich.
ich will mich ja nicht zu sehr aus dem fenster lehnen aber ich kann mir gut vorstellen,daß die art und weise,wie der sieger zustande gekommen ist,noch für viel böses blut auch auf lange sicht in spanien sorgen wird.
die siegerin kann da am wenigsten für.
manchmal sind jurys scheinbar nur dazu da,eine ganz bestimmte agenda auf teufel komm raus durchzusetzen.
das ergibt dann viele verlierer u.a. und am wichtigsten die musik.
🏴☠️
Ich tippe mal auf eine Platzierung zwischen dem 7.und 14 Platz .das halte ich für realistisch
Grässlich abgestandene Latinopopnummer, garniert mit altbekannten Routinen wie Haarwedeln und breitbeinig in die Knie gehen … Na ja, wem’s gefällt … 💃💃💃🥱🥱🥱
ok,hier biste berechenbar – die kunst und kultur hat knallhart einen auf den sack bekommen und das (auch) für gewisse egoism einer bestimmten klientel aber bei HoT müssen müssen wir noch mal in uns gehen. 😇
haste überhaupt irgend etwas delikates in den fjorden anno 2022 gefunden?
Bis jetzt war in Norwegen noch nichts für mich dabei, aber Norwegen ist ohnehin ein ESC-Sonderfall: Entweder liebe ich ihre Beiträge oder ich finde sie ganz schlimm. Da gibt es in über 60 Jahren nur ein sehr kleines Mittelfeld.
gib der oda doch mal eine kleine chance oder wenigstens „fly“ nächsten samstag wenn die dame das genauso intensiv rüberbringt,wie im famosen akustik mini konzert video.
Schicken wir Chanel zu Tante Gertruds Zumbagrupoe oder besser in den Gesindetrakt zu den Kammerzofen
Gesindetrakt! Das kann ich Tante Gertrud nicht antun.
Da bin ich gerne dabei !
Die zeigen halt beim breitbeinig in die Knie gehen, wie das gelenkschonend geht. „Quasi Telegym dann abends“ (sagt dann das Kernpublikum der Dritten, falls sie den Ausschnitt beim deutschen Vorentscheid zeigen)
🤣🤣🤣
Wenn es wenigstens richtiger Latinosound wäre. Es klingt vielmehr so, wie sich ausländische Produzenten so etwas vorstellen. Gefällt mir noch weniger als vor dem Auftritt.
Das Zustandekommen dieses Ergebnisses stößt mir sehr sauer auf und ich hätte gerne wieder mal mit Spanien gefeiert (gab es lange nicht mehr…). So bleiben mir nur 2/10 und der bislang letzte Platz.
Könnte aber in Turin durchaus im Mittelfeld landen.
Wenn ich schon Typen wie diesen Dietmann sehe…. Sorry
Es reicht bei mir jetzt vielleicht doch für ein „so la la“, der Beat, der mit dem Refrain einsetzt, gefällt mir ganz gut, ebenso wie die Mini-Passage von 2:19 bis 2:23. Trotzdem, es hätte Besseres gegeben!
Mein persönliches Fazit des Abends: Immerhin ist es nicht das GloBusen-Lied geworden…
Die Spanier müssen – sollten sie an dem Format festhalten – aber dringend ihr Abstimmungssystem überdenken. Natürlich bin ich bei den Tanxugueiras total voreingenommen, aber mit zwei von drei gewonnenen Votings, die eigentlich 50% zählen sollen, am Ende auf Platz 3 zu landen, ist einfach ziemlich schräg.
Zumindest sollten sie die vorher festgelegten Punkte für die jeweilige Platzierung rausnehmen. Wenn ein Beitrag 80% der Stimmen hat, soll sich das auch in den Punkten bemerkbar machen und nicht einfach 30 geben, während der zweite nur 5 weniger erhählt. Das fand ich bei Barbara Pravi schon schwierig, aber das hat es zum Glück keinen Unterschied gemacht. Hier würde es mich nicht wundern, wenn Tanxu deutlich mehr bekommen hätten.
Ich finde diese standardisierten Punkte tatsächlich ganz gut, um übermäßiges Powervoten etwas zu neutralisieren.
Douze, das meinst du jetzt aber nicht ernst, oder?????
Dir ist schon bewusst, dass die Jury durch das System deutlich mehr Gewicht hat als 50%. Genau das nenne ich übermäßiges Powervoten!
ich möchte mich hier der frage von ag9 brav anschließen!
Ganz ehrlich: Ich schließe mich Douze Points bei den Standardisierten Punkten an, aber genau aus dem gegenteiligen Grund: Wenn man nach Anzahl Anrufern Punkte bekommt und das Publikum eher zersplittet ist, bedeutet das, dass jeder ungefähr gleich viele Punkte gibt (der Sieger hat dann teilweise nicht mal doppelt so viele Punkte wie der Letzte). Wenn das Publikumsvoting aber keinen Ausschlag gibt, bedeutet das, dass die Jury quasi allein entscheidet. [-> Schaut Euch mal Melodifestivalen 2016-2018 Finalvotings an, die deswegen das System geändert haben. Da spielt zwar die App auch eine große Rolle, aber man sieht die potentiellen Auswirkungen ziemlich gut]
Das eigentliche Problem ist ja, dass gerade diese 5köpfige Jury viel mehr Hebel hat (der Unterschied von einem anderen Platz am Ende sind 10 Punkte. Und die haben die ersten drei Acts gestern an der Spitze getrennt.
Danke MarkusK, bin da voll bei Dir.
Und zum Einfluss der Jury hatte ich am Freitag im ESC kompakt live ja gesagt, dass ich eher für ein Drittel Jury, ein Drittel Demoskopisches Panel und ein Drittel Televoting gewesen wäre
So eine tolle Vorentscheidung – und dann kommt das als Sieger raus?
Phh. Da hätte man auch einfach weiterhin intern auswählen können, mit Laurel Barker und Thomas G:Son.
Hat Potential zum Schönhören, aber momentan ist es ganz furchtbar.
Ist wohl wieder eines dieser Jahre, wo man von allen Seiten zu hören bekommt, dass Spanien den ESC mit einem Erdrutschsieg gewinnen wird, nur um dann von derselben Gruppe ein großes Jammern zu hören, weil Spanien wieder einmal zurecht unter die letzten 5 gelandet ist. Naja. Vielleicht wird es dieses Jahr sogar Platz 15. Mehr gebe ich dem aber nicht.
Sie wird stark von dem Playback Gebrauch nehmen müssen (danke dafür, Herr Superdupervisor) und den freigewordenen Platz mit 4 Tänzerinnen auffüllen (damit auch schön symmetrisch, wäre ja mal was ganz Neues).
Stimmt schon, Team Chanel sollte ein Dankesschreiben für Martin Österdahl aufsetzen ohne den dieser Sieg sicher nicht möglich gewesen wäre…
Ich glaube, dass ist der durch und durch mittelmäßigste Latinpopsong, den es aktuell zu hören gibt und die Choreo ist passend dazu in etwa so Überraschungsarm wie die Frage nach dem dem Bundesligameister.
Wann hast du denn zuletzt so eine Choreo gesehen? Beim ESC bestimmt nicht und auf deutschen Bühnen schon zehnmal nicht.
Fuego, Tamta, und 2021 auch ca. sieben Mal…
Jeder Female Vocalist Latinopopsong hat so eine Choreo. Von den großen Namen (JLo) bis zu ESC Beiträgen aus Zypern…
Ähem, so könnte man es ausdrücken
Ach Spanien… Mit dieser Wahl wird es wohl nichts mit dem erhofften Spitzenplatz, selbst eine Mittelfeldrangierung wird eher schwierig. Der Song ist einfach zu belanglos, da hilft auch die zweifelsohne gute Show nichts.
Wirkt etwas wie die spanische Antwort auf die zypriotischen Beiträge der letzten Jahre..
Ich kann es mir sicher schönhören und es wird sich auch irgendwo im hinteren Mittelfeld platzieren..
Okay, seien wir ehrlich: Es hat nicht unbedingt der beste Song, sondern die beste Performance gewonnen. „SloMo“ lag bei mir vor den Liveshows relativ unbeachtet im soliden Mittelfeld, hat sich dann aber in den Tagen nach dem Halbfinale Stück für Stück in meine Spitzengruppe geschoben.
Auch wenn die Spanier vom reinen Songmaterial her Stärkeres im Angebot hatten, geht Chanels Sieg für mich doch in Ordnung. In Turin sollte die Nummer zumindest dafür reichen, nicht wieder ganz hinten zu landen.
Ja…..Platz 21 halte ich auch für möglich
Fuego die 1000ste. Keine Melodie, ganz dünne Stimme und viel Powackelei. Verschuldet von den Juroren. Und das, obwohl eine Jury eher Qualität und Stimme bewerten sollte. Wobei das Abstimmungssystemals Ganzes sehr merkwürdig war.
Bin sehr enttäuscht von diesem fragwürdigen Ergebnis, zumal die Shows extrem gut gemacht waren, sich anders als früher nicht langatmig in die Länge zogen und auch einige sehr gute Songs im Angebot waren. Schade darum.
Rigoberta und die Tanxu-Mädels hatten tolle Beiträge, auch der Song von Xeinn und die Ballade von Blanca haben mir sehr gut gefallen. Stattdessen nun dieser Schrott. Die Zuseher in Spanien waren vom Ergebnis wohl sicher auch nicht begeistert…
Leider wird es für Spanien somit wieder nur einen hinteren Platz geben.
Hast Du Dir mal angeschaut, wer in der Jury saß? 2 Choreographen, ein TV-Sternchen, der isländische HoD und jemand, an den ich mich nicht erinnere. Mit musikalischer Expertise hatte das nichts zu tun, und bei dieser Zusammensatzung ist es ja auch kein Wunder, dass am Ende eine Powackelnummer (von Lied will ich hier gar nicht sprechen …) gewonnen hat …
waren die beiden choreographen eventl. schwul?
im letzten ESC-kompakt youtube livechat hat einer der 3 chatter hier vom team eine anmerkung gemacht,daß 2 der 5 jurymitglieder der gleichgeschlechtlichkeit frönen – das ist ja kein problem aber wenn es zufälligerweise die beiden choreographen betrifft,wäre das schon,ich sach mal salopp,ein wenig ungünstig.
wieso sind überhaupt choreographen in der jury,wo man doch weiß,daß ein berühmter(wie man so hört) kollege den auftritt von chanel gestaltet?
das ist doch nicht mehr neutral!
Das waren Marvin Dietmann (keine Ahnung, was der mag …) und eine spanische Dame, die ich nicht kenne.
Und eine der Choreographen hat in der Vergangenheit offenbar auch schon mit Chanel zusammengearbeitet…
So viele hassen den Beitrag hier in den Kommentaren dabei läuft die Abstimmung oben ganz gut 😀 Ich denke nicht dass Spanien damit gewinnt oder sehr weit vorne landet. Aber das Lied kommt gut an in Spanien, zudem war Chanel wirklich eine Unbekannte dort. Anders als die Tanxus oder Rigoberta, die eine riesen Fanbase haben und reichlich Primo bekamen von Privatsendern, Politikern und so weiter. Am Ende war eben Chanel die lachende Dritte.
Zudem und noch viel wichtiger: Benidorm Fest war ein voller Erfolg. Viele Lieder stürmen die Charts und werden millionenfach auf YouTube geschaut, die Quoten sind gut. Das alles haben sich spanische Fans schon lange gewünscht. Es war ein toller Start für das Format, ob man es nun mag oder nicht.
@Max
nix für ungut aber mit dem wort „hass“ solltest du vielleicht mal ein wenig differenzierter umgehen.
gleich mit dem vorschlaghammer „hass“ in diskussionen zu gehen,ist weder klug,noch fördert es den meinungsaustausch.
etwas nicht mögen,sich streiten,eine abneigung gegen etwas haben usw. ist noch lange kein „hass“!
lasse mag den siegerbeitrag nicht und zwar völlig unabhängig von dem fiesen jurygedöns.
lasse mag kunst und kultur in musikalischen ESC-dingen und hatte bei spanien hoffungen.
lasse hatte gestern leider kein glück.
lasse kennt das .🙃
@Lasse Braun:
Ich weiß nicht, wenn es in Deinen Posts auf einmal auch darum geht, welche sexuelle Orientierung die Juroren hatten, finde ich das schon ziemlich daneben. Das hat mMn dann nichts mehr mit sachlicher Auseinandersetzung zu tun. Was, wenn die beiden Choreographen nicht schwul waren? Dann geht das Ergebnis wieder in Ordnung?
Dabei gebe ich Dir in dem Punkt recht: das extreme Downvoting eines Songs durch die Jury hätte nicht passieren dürfen. Auch wenn hier eine meiner beiden Favoriten gewonnen hat. Zumindest mit Tanx wäre ich auch zufrieden gewesen.
@Gerd Geomax
zunächst mal glaube ich,daß dein post etwas weiter oben (unter 01:25) eingepflegt hätte werden müssen und dann haben wir einen komplett anderen kontext!
klaro?
wenn es um „sexuelle orientierung“ geht,kommen wir in diesen neuen zeiten recht schnell in no-go areas – das ist ok und dem zeitgeist geschuldet aber es lenkt auch ab.
meine anfrage unter 01:25 war klar dahingehend,ob die vorliebe für das gleichgeschlechtliche eventuell auch berufliche gemeinsamkeiten hat.
im ESC-livechat auf youtube wurde erwähnt,daß 2 juroren schwul,lesbisch oder was auch immer sind.
jetzt hat ein anderes forummitglied aber schon dahingehend geantwortet,daß eine frau und ein mann hier gemeint sind – somit ist zumindest zu deinem post da schon die halbe luft raus.
primär geht es auch eher darum,warum gleich 2 choreographen in der knapp bemessenden 5er jury sind.
wenn ich in 3 veranstaltungen dreimal die gleiche 5er jury habe,stelle ich mir da ehrlich gesagt ganz andere fragen.
es geht hier mögliche beeinflussung der jury und wie man das am besten gebacken bekommt.😎
@Lasse Braun:
wieso ist aus meinem Post die Luft raus? Bei Deinem Post nach der Antwort von 1.25 Uhr vielleicht schon, weil Dein „Verdacht“ sich nicht erhärtet hat.
Eher finde ich auch die Formulierungen in Deiner Antwort an mich grenzwertig. No-Go-Areas? Zeitgeist? Ich finde den Zusammenhang, den Du hier herstellst mindestens mal missverständlich.
Das mit der offenkundig nicht paritätisch besetzten Jury kann ich ja noch nachvollziehen und wenn Du meine Antwort komplett gelesen hast, pflichte ich Dir insofern ja auch bei.
Von der Kunst (Du benutzt das Wort ja so gerne) ablenkende Choreografien bzw. Shows benutzte aber ja nicht nur Chanel, sondern auch Rigoberta und Tanx.
Ich hasse tatsächlich auch diverse Lieder, aber dieses „SloMo“ läuft bei mir eher unter „belanglos“
@lasse braun
nix für ungut, aber vielleicht bist du da etwas kleinlich mit dem Wort „hass“ an dieser Stelle. Hätte auch Kritik oder Abneigung schreiben können, aber nachdem ich so viele negative Kommentare im Netz und ja, auch hass, gelesen habe, habe ich das Wort hier eben auch verwendet. Und wie es aussieht gibt es auch einige Leser, die mir da zugestimmt haben.
Zudem, wenn man Kultur mag, mag man eben nicht „SloMo“? Ufff
Sie ist übrigens gebürtige Kubanerin (an der Aussprache kann man es leicht erkennen)
@ Max
Muchas gracias por este festival !
@Max: Absolutamente de acuerdo! Sehe ich genauso!
Endlich zeigt Spanien was es kann mit musikalischer Diversität und das Konzept ist ein voller Erfolg!
Wenn das Benidorm Fest so weitermacht, würde es mich nicht wundern, wenn eines Tages ein ESC-Sieger hier hervorgeht!
(Hoffe auch, dass die Tanxugueiras nochmal zurückkommen)
Und ja, es gibt viele Kleinigkeiten zu überdenken u.a. die Stimmengewichtungen der einzelnen Panels
Hätte es bei der Jury die Gleiche Punktewertung gegeben wie bei den anderen Votinggruppen hätten wenn ich das richtig sehe Chanel und Tanxugueiras beide 75 Punkte erhalten und Rigoberta 67 Punkte. Ich denke dann wären Tanxugueiras weiter. Schade Spanien
Schreib ich ja schon seit vorgestern ein paar Mal: völlig schwachsinniges Scheißsystem, ab in die Tonne damit und dessen ErfinderIn gleich mit! (Lässt sich nicht freundlicher ausdrücken).
Selten war der Spruch von „aufrechtgehn“ wohl so passend wie heute…
Vorweg freut es mich total, dass Tanxu sowohl die demoskopische Jury (die haben sie am Mittwoch nicht gewonnen) als auch das Televoting gewonnen haben. Respekt dafür! Dass die Jurys aber wohl alles tun werden, um sie zu verhindern, war schon im Halbfinale klar, als die Jury die Gruppe nicht mal im Finale (!) haben wollte. Inwiefern man das jetzt fachlich begründen will, wie man einen eher ordinären Beitrag in den Himmel hebt, während man etwas Traditionelles, was mal sehr beliebt war, so links liegen lässt. Muss man nicht so wirklich nachvollziehen.
Zu Chanel: Letztendlich war jetzt offensichtlich, dass sie zwischen zwei Extremen (Rigoberta & Tanxu) der Kompromisssieger war. Der Song ist bestenfalls nett, aber die Performance macht schon einiges her, sie kann den Song jedenfalls sehr gut verkaufen. Ich mag es, aber mein Favorit in diesem Jahrgang wird es nicht mehr.
Allerdings glaube ich, dass Chanel besser abschneiden wird als von vielen hier prognostiziert. Für Spanien kann dieses Jahr tatsächlich eine gute Platzierung drin sein. Warten wir aber erstmal die Konkurrenz ab…
Aufgrund dieses spanischen Debakels fällt mir nur eine Person ein, die sehr zufrieden sein wird: Frau Wolflast! „Letzter werden wir nicht“ wird sie lächelnd ins Bett gehen.
Zumal GB auch noch aussteht…
Ähnlich wie Albanien lernen die es auch einfach nicht mehr. Platz 20-25, interessiert doch keinen Menschen, seien wir ehrlich. Schade. Schlimmer kann‘s kaum werden, daher stimmt die Richtung. Nächstes Jahr machen wir das dann nochmal mit einem sinnvollen Wertungssystem.
Ich denke, was sich zeigt ist, dass ein schon so direkt für den ESC bereiter Auftritt bei Jurys dann besser abschneidet als der „Act“, der eben noch nicht soweit ist vom Staging und Auftritt her. An Tanxu hätte man da noch etwas arbeiten müssen, was ja aber je nachdem, ob das Budget das vorgesehen hätte, ja noch erfolgt wäre.
Schlagt mich, aber von den bisher feststehenden mein liebster Beitrag. Ich mag diese Fuego-meets-Sugar-Nummer.
Tanxugeiras wären mir zwar lieber gewesen, aber mit dem Traum habe ich – glücklicherweise – bereits nach den Halbfinalen abgeschlossen. Von daher hielt sich die Enttäuschung jetzt in Grenzen.
Geht mir genauso 🙂
Da hat also die Latinopopnummer gewonnen. Okay. So lange ich nicht weis ob Deutschland was Besseres anbietet, wage ich noch kein Urteil.
sowas werden wir wohl eher nicht anbieten oder es versuchen – ich frage mich jetzt auch,ob die gut vorgewettete nummer aus estland jetzt verbrannt ist nach dem motto:“wir waren zuerst da,wir mahlen zuerst!“
Herrje, die gibt es ja auch noch. Bis zum estnischen Finale muss ich mir das noch irgendwie schönhören…
@Cali
estland hatte die letzten 2 jahre lustige unausgewogene fachauslandsjurys – am ende kam dann nämlich immer uku heraus – ich gespannt wie ein messer,ob der „abbasong“ mit dem berührungslosen instrument auf der bühne die leute in ihren bann ziehen kann oder wenigstens die elina – am ende gewinnt bestimmt eine frau aber die falsche. 🤡
vielleicht habe ich auch nur schlecht geträumt.
Die Nummer ist nun wirklich übel…
Bin sehr froh dass die Tanxus eindeutig Publikumslieblinge waren, aber etwas ernüchtert, dass das nicht zum Sieg gereicht hat. Die „TAN-XU-GEIRAS“ Sprechchöre am Ende als Chanel sich für ihren Auftritt fertig gemacht hat haben schon gezeigt, dass da ziemlich viel Unmut über das Resultat da war. Wenn Spanien das Benidorm Konzept weiterführen will, muss definitiv eine Änderung des Voting Systems her.
Im ganzen Benidorm Fest hat sich von Anfang an eindeutig kein ESC-Gewinner befunden, von daher war der Standard doch eher einen Act zu finden, der am Wahrscheinlichsten die Top 10 knackt. Und das ist imo Chanel.
Spanische Bops sind in Europa populär und besonders wenn sie SO gut auf die Bühne gebracht werden, das gab es so beim ESC noch nicht und selbst die größten Pop-Stars würden da an ihre Grenzen stoßen.
Und genau das zählt, an dem Abend auf der Bühne überzeugen. Und aus Spanien ist so ein Beitrag auch einfach authentischer als von einer griechischen Sängerin, die für Zypern antritt.
Alle anderen Nummern waren eher so vom Schlag wie vergangene spanische Beiträge. „Terra“ mochte ich, aber war kein showstopper und ziemlich repetitiv. Und die Globutitte wirkte doch einfach wie ein schlechter Joke-Beitrag, über die sich ganz Europa lustig gemacht hätte.
Also Platz 10 bis 15 sollte drin sein. 0 Punkte kann ich mir nicht vorstellen, dafür hat die Tanzeinlage zu viel wumms. Ist doch gar kein Vergleich mit dem, was 2021 hinten gelandet ist.
„repetitiv“
immer gern benutzt wenn mit dem latain am ende – OT HoT ist mega repetitiv laut einiger zeitgenossen.
deine aussage,daß sich im benidorm feld von anfang an kein eindeutiger gewinner befunden hat,ist in sofern falsch,daß es gleich deren zwei waren und zwar „ay,mama“ und eben „terra“ – slomo kam später wie kai aus der kiste und ohne tatkräftige juryhilfe wären wir heute bestimmt befriedeter.
das echte spanien wurde von ay,mama,terra und dem rayden song vertreten.
jetzt bin ich auch kein spanier und habe keine wirkliche ahnung aber man kann sich ja ein wenig in die spanische seele versuchen „reinlesen“ und da kommt dann was anderes raus wie der gestrige sieger.
ay,mama ist schwer einzuschätzen aber terra hätte ein shum 2 mit qualität und auch ganz anders werden können.
da geht es auch darum nicht immer dem gleichen scheiß zu frönen,sondern klare kante zeigen und neue wege zu beschreiten.🙃
„Wenn man mit dem Latein am Ende ist“ ja was soll ich groß Negatives zu einem Song sagen, den ich mochte? „Terra“ wäre beim ESC sicher kein Totalausfall gewesen, aber gewonnen hätte das einfach niemals.
Und „Shum“ hat nun wirklich eine komplett andere Zielgruppe als „Terra“ (ohne besser/ schlechter zu sein), die beiden kann man nicht vergleichen. In Clubs auf der Tanzfläche macht keiner „Terra“ an, aber „Shum“ bringt die Bude zum Beben. Ganz andere Zielgruppe.
Und ein Lied was zu großen Teilen aus „Ailaralalá, Ailaralala“ besteht kann man durchaus repetitiv nennen.
Und mit was die Spanier zufrieden gewesen wären und was beim ESC gut ankommt sind zwei Paar Schuhe. Ich hab nie gesagt, dass das Voting in der Form bleiben sollte und gut war. Als Spanier würd ich mich auch verarscht fühlen. Als Außenstehender sehe ich es aber nüchtern. Und ich sehe in Chanel viel Potenzial im Mai eine gute Platzierung zu holen.
Und ich bleibe dabei, dass kein einziges Lied im Benidorm Fest je eine Chance hatte den ganzen ESC zu gewinnen. Der Funke fehlte überall.
Und „hauptsache anders“ ist halt auch nicht gleich besser. Grundlegend ist SloMo für Spanien beim ESC mal was anderes, wann haben die mal eine Pop-Diva geschickt mit so einer Tanzeinlage? Ist ein großes Alleinstellungsmerkmal und war im Vergleich zum Rest schon ESC-ready. Zudem erfüllt es eine beliebte Nische und keiner kann einen spanischen Bop so authentisch bringen wie Spanien.
Genauso kann keiner ein französisches Chanson so authentisch bringen wie Frankreich. Barbara hat mit „Voilá“ auch das Rad nicht neu erfunden, aber landete trotzdem weit vorne und war ebenfalls bei ihrem Vorentscheid ESC-ready.
@Brötchen
viel text als entgegnung.🙃
ich versuche mal zu antworten – shum und terra sind natürlich verschiedene baustellen – es geht um ethnische besonderheiten und für mich dann auch um musikalische neuentdeckungen – terra ist wahrlich kein tanzfeger aber er bringt mir etwas nahe,was mir vorher noch nicht so bewußt war.
spanien und benidorm:
da lese ich mich gerade via twitter ein – da geht doch so einiges ab – 5er jury bekommt die hucke voll usw.
grundsätzlich aber mal abwarten – in der nacht kochen die emotion naturgemäß (auch bei mir) hoch – als ESC-fan ist mir es nicht so wichtig,wo die acts aller länder am ende landen,dies gilt auch für deutschland – nationale identität ist aber manchmal durchaus sinnführend und da lief das gestern etwas aus dem ruder.
kann ja sein,daß slomo in turin gut abschneidet aber mit spanischer musikkultur hat das eher weniger zu tun,außer man geht die plakativen wege.
was mir in der diskussion fehlt,ist ein neutrales stimmungsbarometer,was die spanier eigentlich am liebsten hätten.
vielleicht hat der spanischstämmige max dazu eine idee?
mein eindruck war und ist,daß spanien „ay,mama“ oder wenn das nicht geht eben „terra“ haben wollte.
und spanien hat es nicht bekommen – was wir deutschen oder auch die gay bubble innerhalb der ESC-bubble wollen ist m.e. unerheblich.
Ähem…. Die Sängerin stammt aus Kuba – insofern hinkt der Zypern-Griechenland gewaltig.
Wäre für mich beides kein Problem, würde es mich auch musikalisch überzeugen (CY fand ich letztes Jahr noch schlechter als „SloMo“. Aber so ist es halt nichts.
boah eh!
in moldavien führt derzeit „ist ganz furchtbar“ und hier machen es sich viele urgemütlich.
aber dann nicht später beschweren wenn spanien am ende im „grand final“ übel abschmiert.
für so manches vom erfolg nicht verwöhnte land war gestern sicher ein feiertag.😛
Moldau gefällt mir wiederum deutlich besser als Spanien…
Das hättet ihr euch auf twitter mal anschauen müssen. Viele frustrierte Spanier, die gepostet haben, dass weil ihr Song wegen der Juries nicht gewählt wurde sie dann eben jetzt für Deutschland sind und zwar für Eskimo Callboy. Auf twitter kann man sich die tweets ja übersetzen lassen. ich bin voll erstaunt.
kann du den tweet mal verlinken?
Spanische ESC-Fans sind aber auch einmalig, sie hassen oder sie lieben zutiefst.
Diese von twitter gemachte Übersetzung eines tweets mal als Bespiel, damit ihr mir glaubt:
„Die Tanxungueiras sind die Gewinner der Stadt. Die Jury hat es verhindert. Wenigstens bin ich froh, dass Rigoberta nicht geht. Wenn Deutschland Eskimo Callboy und seine Pumpe mitnimmt, dann in vollen Zügen“
das ist jetzt nicht wirklich zielführend – man teilt links zu themen – ist das bekannt?
@Anita
bedingt durch deinen post habe ich mir schnell mal die spanischen twittertrends in 3-4 tabs besorgt – kein problem,dies selbst zu managen – es geht ganz schön zur sache…!
nett, dass auch du die hier nicht teilst….
Tja, ob die Haar- und Mumuschüttlerin beim ESC eher gut oder schlecht abschneiden wird, wird davon abhängen, wieviele gleich oder ähnlich gebaute Nummern diesmal sicher auch wieder dabei sein werden (letztes Jahr waren es glaube ich 9).
Aber die Dame ist ja eine Professionelle. Ähem, zumindest was das Tanzen betrifft. Das Singen übernehmen eh zu mindestens 80% die Backings vom Band (hat man im Halfinale deutlicher gemerkt als im Finale, da hat sie das synchrone Mundbewegen bzw. das Mikro bei Gesang an den Mund halten besser hinbekommen).
In Deinem Kommentar steckt eine wunderbare Ironie.
Dann bin ich wohl zumindest eine Semiprofessionelle…
Also ich mag es * duck Sehr ! *noch mehr duck
Ich kenn mich selbst nicht mehr 😉
Der große Sieger am Ende ist tatsächlich Spanien, die einen ziemlich unterhaltsamen und ausgewogenen Vorentscheid hinbekommen haben. Wenn sich Leute über Sieger freuen oder um die Verlierer trauern, heißt es ja, dass die Lieder ihre Fans hatten und das ganze Spektakel nicht so egal war wie in anderen Ländern am gleichen Tag (zumindest bei Moldau und Norwegen konnte ich mich weder aufregen noch freuen); auch die Zwischenacts waren super (Spanien sollten sich überlegen, einfach nochmal Pastora hinzuschicken). Und dass sie so eine Sendung (bzw. Reihe mit den Halbfinals) quasi aus dem Boden stampfen ist doch großartig und das wünsche ich mir eigentlich auch für Deutschland.
Zum Lied selbst: Wie hier manche schon geschrieben haben, finde ich leider auch, dass das ein Kompromiss-Gewinner ist, den man in den letzten Jahren so ähnlich schon öfter gesehen hat (vor allem von Zypern oder aus dem Balkan). Und glattgeschliffen wie ein schwedischer Beitrag der letzten Jahre. Das wird ziemlich sicher keine 0 Punkte machen, aber hoch hinaus oder gar Richtung Top10 wird es bestimmt auch nicht damit gehen, das wäre mit den beiden anderen Favoritinnen eher drin gewesen.
Für mich der beste spanische Beitrag seit 2014. Sehr professionell inszeniert. Das Genre „Latino-Pop“ ist nicht neu, es wurde aber auch nicht von Eleni Foureira erfunden! Ich habe Freude beim Zusehen und einen Ohrwurm vom Refrain.
PS: Wenn ein englisches Lied zuviel „la la la“ hat, ist es eine Todsünde im fandom, aber 3 Minuten voller „ailaralala“ ist natürlich super, weil dazwischen ein bisschen Galizisch kommt? Ich mag die Tanxus, aber ich frage mich schon manchmal Dinge… 😀
Kommt mir manchmal hier vor wie bei Pipi Langstrumpf:
Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt. 😅🤷🏻♂️🤷🏻♂️
Spain iTunes Top Songs | 01:48 EST | All charts
Pos P+ Artist – Title
1 = Rigoberta Bandini – Ay Mamá
2 = Tanxugueiras – Terra
3 +12 Chanel – SloMo
4 = Ana Mena – Música Ligera
5 +4 Varry Brava – Raffaella
6 = Tanxugueiras & Rayden – Averno
Sehr interessant…. Musica Ligera belegt den 4. Platz. Ach, das war das LIed, das es nicht geschafft hat, ins SSCCFinale zu ziehen.
Naja. LOL
Wow, Averno auf Platz sechs! Ich finde den Song von Tanxugueiras und Rayden super! Musica ligera mag ich lieber im Original 😉
Okay… ich auch 🙂
Trotzdem: Musica leggerissima war und ist ein „Ausnahmelied“.
Na ja, nicht wirklich mein Geschmack. Schade und Rayden und Tanxugueiras.☹️
Habe mal mit viel guten Willen „ist so la la“ abgestimmt. Bin enttäuscht.🥲
Langsam aber sicher komme ich über die Enttäuschung hinweg, dass bei dieser tollen Auswahl ein belangloses Lied gewonnen hat. Chanel hat es live wirklich gut gemacht, und sie hat eine tolle Ausstrahlung, aber wie gesagt, der Song ist nicht meins. Ich freue mich aber, durch das Festival Künstler wie Rayden, Tanxugueiras und Rigoberta entdeckt zu haben!
Man wundert sich schon hier über soviel negative Kommentare.Aber alles ist Geschmacksache.Ich fand super gestern Abend, dass ich mich für mindestens 4 Songs als Sieger gefreut hätte,Chanel war eine davon.
Die Show hat mich super unterhalten. Für mich hat Spanien es gut gemacht.
Man muss bei den Kommentaren auf die Uhrzeit schauen, die sind kurz nach dem Ende der Show gepostet worden, bzw. die ganze Nacht, da haben wohl einige vor Emitionen nicht schlafen können. Bei den von heute Morgen geht das schon nachdenklicher zu,
Schlecht ist das Lied ja nicht, aber wenn jedes Land eben nur ein Lied wählt, das nicht schlecht aber auch nichts besonderes ist ,dann wird der ESC recht langweilig.
Ich habe das auch an einer anderen Stelle geschrieben, aber hin noch mal: Tanxugueiras und Rayden haben einen Song zusammen rausgebracht. Hört es euch an! Ich mag es sehr 😊
https://m.youtube.com/watch?v=8xx7Tv_lga0
Kann man mal wieder sehen, dass ein Vorentscheid wieder das rauspickt, was man schon kennt und wo man meint, dass es irgendwie gut ankommt,letztlich eben ESC-Middle Of The Road
Schade, da gab es andere Nummern, die den ESC wirklich bereichert hätten, aber wir wissen dass es besondere Nummern bei Vorentscheiden eher schwer haben.
Natürlich kann das schon recht gut abschneiden, es kommt daraus an, wieviele von diesen Post-Fuego Nummern dieses Jahr dabei sind, denn natürlich haben die auch ihre Liebhaber.
Tschechien 7/10
Moldau 6/10
Albanien 5/10
Bulgarien 2,5/10
Spanien 2/10
Zunächst einmal: Dass meine beiden Favoriten Blanca Paloma und Marta chancenlos sein würden, hatte ich bereits erwartet. Dementsprechend bin ich relativ erwartungslos an die beiden Semis herangegangen. Meine Eindrücke zu den drei Topfavoriten waren folgende: „Terra“ ist für mich musikalisch nicht deutlich gehaltvoller als „Fire Of Love“ von Tulia, einzig hatten Tanxugueiras natürlich die deutlich modernere Show. An eine gute Platzierung zu glauben, wäre mir allerdings schwer gefallen. Chanel hat sensationell getanzt, das war für mich sogar (zumindest im Halbfinale) noch stärker als Eleni – allerdings ist mir der Song zu langweilig und nichtssagend. „Ay mamá“ fand ich beim ersten Mal Hören in der Studioversion furchtbar, im zweiten Semi hat sich das allerdings geändert. Das war ein gut choreographierter Auftritt eines sehr eingängigen Liedes, welches wohl keine Probleme gehabt haben dürfte, auch in Turin unter 25 Beiträgen herauszustechen. Rein nach Chancen beim ESC hätte ich daher Rigoberta gewählt: Zum Einen ist da die besagte Eingängigkeit des Liedes (Mamamamamamamamamamamamamamamama), die einen spätestens im Recap direkt an den Beitrag erinnert. Zum Zweiten kann man den Song zwar gut oder schlecht finden, aber dazwischen gibt es irgendwie wenig – und Polarisieren hat noch den wenigsten ESC-Songs geschadet. Zumal auch über die Performance deutlich eher diskutiert werden dürfte als beim Durchschnittsbeitrag am Finalabend (wobei mir die Brüste beim ersten Schauen ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen sind). Und drittens hätte die Begeisterung für den Song (dieses Argument gilt für Tanxugueiras natürlich ebenso) in Spanien zumindest die gute Wettplatzierung für Spanien befeuert; und wir wissen ja, dass gute Wettquoten ob der dadurch höheren Aufmerksamkeit oft eine selbsterfüllende Prophezeihung darstellen. Kurzum: Ich hätte eine Top-Five-Platzierung für Spanien mit Rigoberta für möglich gehalten, was ich bei den anderen beiden Favoriten nicht sehe.
Der Song ist mir völlig schnuppe, ein Konkurrent weniger🙂
Mir gefällt der Song richtig gut. Spanien hat auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen.
Ich finde denn Song auch so lala.
Wenn sie, wie 2018 eleni foureira, die einzige ist mit so einem uptempo dance-bummbumm, kann sie auch zweite werden. Sie ist jedenfalls nicht schlechter als eleni
Ich sag mal sicherer top10
Erfreulich ist doch dieTatsache: Man kann in einem Jahr ein erfolgreiches Festival aus dem Boden stampfen. Es wurde sehr gut beworben (würde ich mir für Deutschland wünschen)und weckte ein großes Interesse im Land. Die Ausführung war schon ziemlich professionell, Liedauswahl sehr ansprechend und die Ästhetik aller Beiträge musste sich nicht verstecken (teilweise waren die Stagings nicht ganz ausgearbeitet aber man hätte mit a bissl Arbeit jede Performance auf die Bühne in Turin bringen können).
Natürlich war die Abstimmung Grütze, aber man kann lernen.
Chapeau Spanien, der Grundstein ist gelegt und ich hab irgendwo gelesen es gibt einen 5 Jahresvertrag mit dem Sender für dieses Fest (kann aber auch ein galizischer Fakeacount gewesen sein), dann freu ich mich auf die kommenden Jahre und hoffe man lernt aus den Fehlern.
Wenn ich ähnlich positiv über den deutschen Vorentscheid schreibe, dann is alles perfekt.
Gestern hat Frau Wolfslast bei ESC-Update zwei interessante Dinge gesagt:
Ausgesucht wurden die Songs auch nach ihrer Radiotauglichkeit (es war der Deal mit den Radiostationen) und wenn ich sowas höre bekomm ich Ausschlag.
Der Auftritt am 04.03 wird dann wenig mit dem Auftritt in Turin zu tun haben. Wie bitte? Warum nicht Geld in die Hand nehmen und sich ein Beispiel an Spanien nehmen. Ich ahne wirklich schlimmes.
Es reicht doch, sich das am 1. März zu überlegen, denn die radiotauglichen Songs , die dann nicht im Radio gespielt werden, werden natürlich wieder solche Kracher sein wie jedes Jahr
Auweia, bei dieser Aussage schrillen bei mir die Alarmglocken……… Anscheinend hat die Betonkopffraktion beim NDR nichts, aber auch gar nichts dazugelernt.
Habe mit „so la la“ abgestimmt. Es ist deutlich besser als die Schnulze letztes Jahr, aber wirklich vom Hocker reißt es mich nicht. Klingt für mich einfach wie jeder andere stereotypische Latin-Popsong den es in den letzten Jahren gegeben hat. Sie singt ganz ok und die Choreo finde ich auch nicht schlecht, ist aber alles nichts was mir lange im Gedächtnis bleiben wird.
Ich denke zwar auch nicht dass Spanien dieses Jahr in den Bottom 5 landen wird, aber mehr als Platz 15 sehe ich für diesen Song auch nicht.
Also hier sind ja einige viel zu negativ unterwegs in den Kommentaren. Keinesfalls landet das ganz hinten.
Spanien hätte schon seit Jahren mal Latin Pop schicken sollen, denn genau solche Lieder werden in spanischer Sprache ja in Europa gefeiert. Während Länder wie Zypern damit gute Ergebnisse erzielt hat, landet Spanien mit völlig belanglosen Liedern immer ganz hinten.
Bei SloMo ist vorallem die Performance super stark ist, der Song an sich ist schon sehr generisch da stimme ich euch zu.
Dennoch: Das war definitiv die beste Wahl für Spanien um ein gutes Ergebnis zu erzielen (neben Rayden). Je nach Konkurrenz in dem Genre ist da auch die Top 10 drin denke ich.
Will sie Rosalia kopieren? Dann ist der Beitrag als misslungen zu betrachten. Auf mich wirken Lied und Performance hohl.
Irgendwie zündet der Song nicht, obwohl er ganz coole Teile hat. Die Bühnenshow wirkt zwar sehr professionell, ist aber total überladen. Da sollte auf jeden Fall ein anderer Choreograf ran. Für mich sieht das wieder nach einem hinteren Platz für Spanien aus.