
Stefan Raab hat die Verantwortung für den 15. Platz für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2025 übernommen. Das hat der Moderator sowohl in seinem Wortbeitrag gestern Abend bei ESC – die Aftershow als auch in einer Pressemitteilung der ARD kommuniziert. Damit dürfte auch die Zusammenarbeit von ARD und RTL Geschichte sein. Im Vorfeld des diesjährigen Vorentscheids Chefsache ESC 2025 hatte ARD-Programmdirektorin Christina Strobl deutlich gemacht, dass die Kooperation nur fortgesetzt wird, wenn Deutschland den ESC gewinnt.
Stefan Raab selbst ließ dagegen offen, was genau es für ihn bedeutet, Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen. Nach dem Aus für seine Comeback-Sendung Du gewinnst hier nicht die Million bei Stefan Raab ist das doch deutlich verfehlte ESC-Ziel der zweite Rückschlag für ihn in kürzester Zeit.
Schon allein deshalb dürfte klar sein, dass Stefan Raab und RTL alles daran setzen werden, die ARD von einer weiteren Zusammenarbeit zu überzeugen und die Marke ESC weiter für sich nutzen zu können. Das hat auch RTL-Programmdirektorin Inga Leschek bereits bestätigt.
Unwahrscheinlich macht die weitere Zusammenarbeit allerdings auch, dass ab der kommenden ESC-Saison bekanntlich nicht mehr der NDR, sondern der SWR innerhalb der ARD für den Eurovision Song Contest verantwortlich sein wird. Es ist schwer vorstellbar, dass die SWR-Redaktion keine anderen Ansprüche für das erste Jahr in ESC-Verantwortung hat als die „Chef“-Entscheidungen von Stefan Raab umzusetzen. Damit muss RTL also sowohl übergeordnet die ARD mit Christine Strobl an der Spitze als auch das SWR-ESC-Team unter Leitung der neuen Head of Delegation von einer weiteren Zusammenarbeit überzeugen. Das dürfte eine schwierige Aufgabe werden.
Allerdings hat RTL auch ein Ass im Ärmel: Die guten Einschaltquoten für Chefsache ESC 2025, die ESC-Halbfinals und das ESC-Finale. Diesen Erfolg reklamiert Stefan Raab für sich und macht das – politisch klug – auch schon in der heutigen Pressemitteilung deutlich:
„Genauso, wie ich die Verantwortung für den Quotenerfolg bei der ARD und bei RTL beim Vorentscheid übernehme, übernehme ich auch die Verantwortung für das Ergebnis beim ESC-Finale.“
Auch wenn die Zeichen also eher auf Trennung stehen, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Wir werden die weiteren Entwicklung natürlich hier auf ESC kompakt verfolgen.
Über das deutsche Ergebnis beim Eurovision Song Contest 2025 sprechen wir auch heute Abend ab 18:00 Uhr in unserer ESC kompakt LIVE Aftershow auf YouTube.
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Auf nimmer wiedersehen Cheffe.
Ja bitte 🙏
Der schadet dem deutschen Ruf immens.
Und als ob der swr nicht in der Lage wäre ein eigenes Konzept zu entwickeln.
Der NDR war es ja jedenfalls nicht.
Der NDR hat viele gute Konzepte entwickelt, die Schweiz nutzt bis heute eines davon. Das Problem war, dass es sofort wieder gekippt wurde, wenn es nicht sofort klappte. Hoffen wir, dass der SWR das langfristiger sieht.
Derr ndr hatte das Konzept der Schweiz übernommen und nicht umgekehrt.
Wenn der NDR es alleine schon nicht war wird es der SWR auch nicht alleine hinbekommen. Deswegen bitte Kooperation mit RTL fortführen
Hmmm. Baller ballert gerade enorm bei Spotify in diversen Ländern. Man kann danach sagen: Baller entwickelt sich zu einem der 5 größten Hits des ESC 2025.
Das Video der Live Performance vom Finale ist übrigens Platz 5 inzwischen von den Aufrufzahlen her gesehen von allen 26 Teilnehmern. 🥳
Fail beim ESC und Gewinner danach.
Auch wenn Platz 15 nicht wirklich gut ist, sehe ich das für deutsche Verhältnisse nicht als Fail.
Deutschland hat auch 80 Millionen Einwohner
Na das lässt sich doch sehen!
Deutschland hat halt 80 Mio Einwohner und es gab 9 Mio Zuschauer. Müsste eigentlich nahe der 1 sein.
Es wird auf jeden Fall eine spannende Off-season für uns, wie und was der SWR planen wird. Und auch Eurovision.de haben sich vorsorglich verabschiedet, da dort auch noch nicht klar ist wie und ob der SWR diesen Zweig weiterführen wird
Das mag ich mir gar nicht vorstellen, wie das ohne eurovision.de sein soll 😭
Das verstehe ich schon wieder nicht, warum da nicht direkt vom SWR klar gesagt wird, was jetzt passiert. Sie hatten ja jetzt schon viele Monate Zeit. Und das die scheinbar nichtmal wissen, in welcher Form Eurovision.de weitergeführt wird, lässt Schlimmes erahnen.
Oder sie wollen es bewusst noch nicht kommunizieren. Halte ich für schlau.
Es wurde doch bereits vom SWR kommuniziert, dass sie erst nach dem ESC 2025 die ganzen Infos raus rücken werden. Was ich auch für schlau finde, so konnte der NDR sein Kapitel in Ruhe zu Ende bringen bevor der neue bereits mitmischt!
Aber man kann ja wenigstens das Team von Eurovision.de schonmal informieren wie es um ihre Jobs steht.
Es wirkt so, als wäre das einfach eine Ausrede, um zu verschleiern das man noch keinen Plan hat.
Es ist halt genau das gleiche wie beim NDR nach dem Motto „Wir kommunizieren, wenn es was zu kommunizieren gibt“.
Wenn man wirklich schon ein Konzept hätte, könnte man doch wenigstens ein Datum kommunizieren, wann es Infos gibt. Es geht nicht darum, ein vollständiges Auswahlverfahren zu präsentieren, sondern darum schonmal erste Vorbereitungen zu treffen.
Dass RTL noch mit der ARD verhandelt, ist ja der Beweis, dass man noch völlig planlos ist.
Zum jetzigen Zeitpunkt hätte das doch schon längst entschieden sein können.
Ich hatte es schon mal kommentiert. Ich stimme zu das der SWR sich sicherlich erst einmal alleine ausprobieren möchte.
Dabei hoffe ich aber, dass man vielleicht einiges aus 2025 beibehält: Wieder mehrere Shows, eine breite Auswahl an Acts usw.
Ich bin gespannt und hoffe man hat – da die Übernahme nun schon einige Monate feststeht! – bereits Grobkonzepte zur Hand, sodass interessierte Künstlerinnen und Künstler spätestens im frühen Herbst sich bewerben können. Klarheit & Fakten schaffen sollte für alle Beteiligten beim SWR nun ein hohes Ziel sein.
Vielleicht sollte man mal mit einer Zusammenarbeit mit Musiksendern nachdenken 🤔
Musiksender? In welchem Jahrtausend lebst du? 😄
Ich war dabei als VIVA abgeschalten wurde 💀
Ich hoffe du hast Recht, aber ich glaube erst daran, wenn etwas kommuniziert wird.
Das ist echt schwierig. Natürlich ist es zum teil Raabs Verdienst, dass die Quoten in die Höhe gegangen sind, aber er hat natürlich auch extrem viele Fehler begangen, angefangen damit, dass im VE wenige/keine kompatiblen ESC-Songs dabei waren.
Wir werden sehen, was die nächsten Neuigkeiten sein werden. Lassen wir es auf uns zukommen! Es gibt nach diesem ESC-Finale eh viel zu verdauen!
Klar war die Auswahl jetzt nicht so stark, aber das war sie die Jahre davor ja auch nicht.
Remi räumt den Magen auf! 😉
Aber ich gebe dir Recht – es wurden viele grobe Flüchtigkeitsfehler begannen.
Und das gestrige Voting ließ mich mit einigen Fragezeichen zurück.
Kleine Anmerkung: „Du gewinnst hier nicht die Million“ wurde nicht einfach abgesetzt, sondern wird durch eine neue Show mit Raab mit anderen Fokus ersetzt. Ähnlich war es auch bei „Late Night Berlin“ und „Experte für alles“ (auch auf Basis schwacher Quoten).
Das Ausmaß an Häme, das deshalb über Raab ausgegossen wird, steht in kaum einem Verhältnis zu dem, was wirklich entschieden wurde.
Klar, das ist der PR-Sprech von RTL, den muss man ja aber nicht unreflektiert übernehmen. Ersetzt wird die Sendung ja nur, weil es einen langfristigen Vertrag mit Raab gibt und man deshalb eben gezwungenermaßen was Neues machen muss, wenn man das Geld nicht abschreiben will.
Ich finde das echt schade wie negativ das alles in der Öffentlichkeit gesehen wird.
Klar, Raab wollte gewinnen. Manche sagen: daran muss er sich messen lassen. Hat er nicht geschafft. Aber wir Fans, wir wissen doch wie schwer das ist. Die meisten Länder gewinnen alle 20-30 Jahre mal! Raab hat damit doch auch bewusst kokettiert…
Aber ganz ehrlich: „Baller“ ist doch ein Erfolg geworden.
Dass es „nur“ 15. war, liegt doch allein an „technicalities“ des Voting-Systems.
Hätten wir noch das Televoting System aus den 2000ern wären wir Elfter gewesen.
Und selbst bei dem System, wo die Punkte von Jury und Televoting zusammengefügt wurden, also 2009-2015, ich bin mir total sicher, auch da wären wir irgendwo zwischen 10-12 reingekommen. Dieses System hat nämlich Jury/Publikums-Diskrepanzen gravierender berücksichtigt, das wäre für die Schweiz, für Polen, für Albanien, Lettland nicht gut ausgegangen. Da sieht man doch wie willkürlich die exakte Platzierung am Ende ist.
In meinen Augen reden wir hier von einem Beitrag, der nahtlos an die alten Raab-Songs angeknüpft hat. Der ist kaum weit weg von Standing Still oder Can’t Wait Until Tonight und bei weitem besser als alles was der NDR außer Michael Schulte geschickt hat. Das negative Framing überhaupt nicht nötig. Man sieht ja auch wie oft der Song geklickt und gestreamt wird. Die Fans mögen es! also wird sich das auch für A & T rechnen.
Ja, der Vorentscheid war Grütze. Es war im Grunde eine interne Auswahl von Raab, als Vorentscheid getarnt. Bescheuerte Regeln, eigenartige Ansichten. So will ich das auch nicht mehr sehen.
Aber für mich ist auch klar, dass Raab wieder auf Anhieb den ESC besser verstanden hat, als der NDR in den 15 Jahren dazwischen.
Auch nicht zu vergessen: Zwar schlechterer Platz aber mehr Punkte als letztes Jahr!
Richtig. Dieses Jahr waren sowohl der Song als auch das Staging wirklich gut. Egal ob dafür nun Raab oder RTL verantwortlich ist, die Zusammenarbeit hat sich meiner Meinung nach gelohnt.
Den Vorentscheid hingegen fand ich etwas schwach, da eigentlich alle Songs bis auf Baller nicht zum ESC gepasst haben. Zudem wurde mir Raab dort etwas zu sehr ins Rampenlicht gestellt. Cover-Songs raus und dann kann das wirklich was werden!
Ich hätte also nichts gegen eine weitere Beteiligung von Raab. Gerne auch mit ProSieben oder Sat.1, wobei sich das wahrscheinlich nicht ergeben wird, oder eine Kooperation mit einem Musiksender wie MTV?
Es gibt auf jeden Fall viele Möglichkeiten, das diesjährige Konzept nicht wieder über den Haufen zu werfen, sondern ordentlich etwas daraus zu machen.
Ich hielt die Chefsache auch für überbewertet.
Vor allem würde ich den Platz 11 im Televoting hervorheben. Dass Deutschland mal beim Televoting ankommt, hat ja in den letzten Jahren auch nur Michael Schulte geschafft.
Hallo,
ja die Herangehensweise der Vorentscheide waren wie du sagst Grütze. Ansich finde ich Vorentscheide gut, aber mit Fokus auf die Interpreten und Songs und nicht der Jury. Warum Coversongs? Erschliesst sich mir überhaupt nicht.
Musik ist reine Geschmacksache. Jeder der an einem Wettbewerb teilnimmt, gibt sein Bestes und eine(r) gewinnt.
Glückwunsch an Österreich. Gewonnen ist gewonnen.
Gefällt mir der Beitrag? Nein!
Warum? Weil ich es als Abklatsch von Nemo empfinde.
Allerdings stellt sich mir nach dem gestrigem Abend die Frage geht es um einen Song Contest oder um das *anders* sein?
Denn gefühlt wurden sehr viele Songs richtig abgewatscht anhand der Punktezahl.
Warum sollen die Zuschauer noch anrufen um ihren Favorit zu unterstützen, wenn
Juries ihren Geschmack manifestieren.
Ganz zum Schluss vielen Dank an Abor und Tynna und vorallem das sie sich darauf einliessen.
Mehrere Songs vom Künstler präsentiert zu bekommen finde ich schon nicht schlecht. Vielleicht sollte es eher auf mehrere eigene ESC Songs hinaus laufen oder zumindest unterschiedliche Versionen vom ESC Song.
Ja, so wie – ich hoffe, die Erinnerung trügt mich nicht – bei Lena.
Wurden damals nicht 3 Songs zur Auswahl gestellt – und das Publikum musste auch darüber entscheiden, mit welchem sie antreten solle?
Raab hat selbst gesagt, dass er keine Ahnung hat, was beim ESC funktionieren könnte, er sucht einfach nur ein Lied, dass ihm gefällt. Da ist das mit dem „Verstehen“ schon relativ. Und ganz ehrlich, wollen wir uns wirklich noch mal so einen zähen und dann auch noch ungerechten VE antun?
Ein Vorteil hat Raab, und das hat er ja auch im Titel seiner Sendung klar gesagt, er ist der Entscheider und das ist eher das Problem des ÖR, da ist die Struktur eben nicht auf schnelle Entscheidungen ausgelegt.
Daher könnte ein Outsourcen des VEs durchaus eine Möglichkeit sein. In Schweden oder Italien entscheiden ja auch nicht irgendwelche Abteilungsleiter was gemacht wird, sondern dies wird einem Leiter übertragen.
Hier könnte der SWR eine Struktur des VEs vorgeben und den Rest andere machen lassen, Böhmermann bringt sich ja auch immer ins Gesräch. Dann hätte man jemanden, der auch wirklich verantwortlich ist und deswegen bis zum Schluss 100% gibt, da hatten wir ja auch schon mal das Gefühl, dass das beim NDR nicht so ist.
Ich hoffe Benny hat sich schon mal in Baden-Baden umgesehen, der SWR wäre gut beraten auf Kompetenz zu hören und nicht alles nach try and error selbst herausfinden zu wollen.
Ich habe ja die kompletten Votings ausgewertet. Danach wäre Deutschland sogar auf 8. alle genauen infos im Posting mit dem Jury- und Televotingergebnis.
So lange Elton irgendetwas beim Song Contest zu sagen hat, müssen wir uns nicht wundern, was am Ende dabei heraukommt. Okay, ich gebe zu, das ist sehr subjektiv, und hat sicher damit zu tun, dass ich diese TV-Figur von Raabs Gnaden schlicht nicht ernstnehmen kann, nicht als Jury-Mitglied, und auch nicht als Moderator, in welchem Format auch immer.
Ein weiteres Problem: die Cover waren fast durch die Bank überzeugender. Höhepunkt: LYZA: „Creep“ !
Und: es gab einige klare Schöneberger-Raab-Favoriten, die er sich auch nicht hat ausreden lassen, und die Frau Schöneberger bewusst ganz anders gepusht hat, als andere Beiträge. Schöneberger: das nächste große Problem dieser Auswahl-Shows.
Sie ist so manipulativ unterwegs, und auch schlicht desinteressiert,wenn ihr ein Song nicht gefällt. Interviews auf unterstem Niveau.
Ich bleibe dabei: die professionellste Show hat Feuerschwanz mit Knightclub geboten. Damit wäre mehr, als der 15.Platz möglich gewesen. Aber ja, auch das ist subjektiv 🙂
Man weiß ja gar nicht, ob Raab nach dem 15. Platz überhaupt Bock darauf hat. Vielleicht gibt es auch eine Zusammenarbeit ohne Raab (bzw. Raab TV produziert es, aber er ist gar nicht dabei). Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Aufmerksamkeit für den ESC stark gestiegen ist durch die Zusammenarbeit und die Anzahl der Samstagabend (!) – Shows. Und selbst mit Raab würde es einige Learnings geben, ESC-geeignete Songs etc. pp.. Raab wusste anscheinend ja nicht einmal, dass es Juries gibt.
Bitte keine interne Auswahl (ja, die vergangenen Sieger wurden intern ausgewählt), aber ich möchte gerne Shows sehen, mehr Sichtbarkeit des ESC in Deutschland und wir hatten intern Jendrik…
Wir hatten dieses Jahr eine tolle Inszenierung unseres Beitrags, einen guten Song und eine akzeptable Platzierung (mit mehr Punkten als Isaak). Darauf kann man eigentlich aufbauen und keine neuen Experimente anfangen.
Ich hoffe, dass der SWR einen neuen Weg geht ohne Stefan Raab.
Auch hoffe ich, dass der SWR den ESC-Kommentator Thorsten Schorn nicht mehr weiter für eine ESC-Kommentation verpflichtet.
Bereits letztes Jahr hat er sich gegenüber der österreichischen ESC-Teilnemerin Kaleen einen Ausrutscher erlaubt, der wirklich peinlich und absolut nicht fair gegenüber Kaleen war.
Dieses Jahr stellte Thorsten Schorn gegenüber Abor & Tynna derartige private Fragen, welche ihn erstens absolut nichts angehen, zweitens mit dem ESC überhaupt nichts zu tun haben und drittens im RTL Klatschmagazin „Exklusiv“ besser aufgehoben gewesen wären.
Peinliche Note hierbei ist eben, dass Abor & Tynna auch aus Österreich kommen.
Ich möchte mir gar nicht ausmalen welche Fauxpässe von Thorsten Schorn noch kommen, wenn der ESC nächstes Jahr in Österreich – egal ob nun Graz oder Wien – stattfindet.
Der SWR wäre nach meiner Einschätzung daher gut beraten, wenn er den eigenen SWR-Moderatoren (m/w/d) eine Chance gibt, den ESC zu moderieren. Als Peter Urban im Jahr 1997 zum ersten Mal den ESC kommentierte kannten ihn vorher auch nur seine NDR-Kollegen. Heute ist Peter Urban eine ESC-Kommentatoren-Legende.
Aus gut unterrichteter Quelle beim NDR weiß ich, dass Thorsten Schorn kritisch über seine gestrige Leistung spricht und überlegt, sich vom ESC zurückzuziehen
Es wäre schön, wenn sich daraus ein gut gemachter Vorentscheid ergibt.
Die ARD und der SWR sitzen ohnehin am längeren Hebel. Wünschenswert wäre jedoch, dass sie ihre Machtstellung so einsetzen, dass der Vorentscheid keine „Chefsache“ mehr ist, gleichzeitig aber weiterhin eine Zusammenarbeit zwischen ARD und RTL besteht. Cover-Songs raus, Raab-Verehrung raus, und dann kann das wirklich etwas werden. Raab kann gerne weiterhin im Green Room sitzen, Künstler kontaktieren, Songs schreiben oder, wenn ein Artist für den Vorentscheid ausgewählt wurde, den Song anpassen und weiterentwickeln.
Das wäre ein Gewinn für uns alle. Ich glaube allerdings nicht, dass der SWR da mitmacht.
Eine weitere Idee wäre eine Kooperation mit Spotify, um auf den Talentpool und das nötige Know-how zugreifen zu können.
Hey, erstmal finde ich das Ergebnis für uns besser als es Platz 15 aussagt. Die Punktausbeute war gut. Selbst gesanglich war es auch wirklich gut. Das voting insgesamt war jedoch zum Teil sehr fragwürdig. Was bitte haben die Jurys in UK gesehen? Was bitte sah das Publikum zur CH? Und wieso bekommt IT immer so viele Punkte? Das war doch kein Top 5!
Stefan Raab hätte besser bei seinen alten Lorbeeren bleiben sollen. Egal was er macht, die Zeiten sind vorbei.
Für das nächste Jahr wünsche ich mir keine Coversongs im Vorentscheid, professionelle Songs und keine Bevormundung des Publikums. Nicht gewünschtes soll man erst garnicht am Vorentscheid teilnehmen lassen…
Unterschreibe ich – bitte nie wieder Coversongs – überhaupt teile ich die Meinung mit deinem ganzen letzten Absatz.
Italien war top !
Naja. RTL ist ja nicht abhängig von Raab.
Kooperation mit RTL gerne, aber ohne die menschgewordene Kauleiste.
Immerhin, Abor & Tynna haben aus dem Televoting mehr Punkte geholt als die letzten fünf deutschen Vertreter:innen zusammen! Wenigstens da gibt es mal einen Fortschritt!
Ich hoffe, dass es eine weitere Zusammenarbeit mit RTL geben wird. Auch wenn ich keine „Chefsache 2026“ mehr brauche. Aber alleine wegen der größeren Reichweite finde ich es gut. Platz 15 ist auch okay für den Anfang.
Der SWR hat ja sich ja nicht um die Verantwortung gerissen, sondern bekam sie nur durch die Neuverteilung zugewiesen. Daher sind meine Erwartungen an den SWR bisher eher gering.
Ich finde man kann die Zusammenarbeit durchaus fortsetzen, aber eben nicht mehr als “Chefsache ESC”. Das wäre nach dem Ergebnis (bzw. dem ursprünglichen Anspruch daran) nicht mehr haltbar.
Eine Partnerschaft wäre auch in der Form denkbar, dass RTL die Halbfinals – aber mit einem Televoting – ausrichtet (man kann ja Stefan Raab weiterhin einbeziehen, aber eben nicht als “Chef”) und das Finale dann entsprechend wieder bei der ARD senden. Die Auswahl der Beiträge kann man gemeinsam vornehmen und entsprechend beide “Bubbles” erreichen.
Das hätte einen Win-Win Effekt: RTL kann weiterhin die Marke ESC nutzen (und Stefan Raab kann weiterhin den VE produzieren mit seiner Firma) und der SWR/ sie ARD bekommt zwei Halbfinals finanziert und die Plattform von RTL/Raab dazu.
Meiner Meinung nach könnte RTL (wenn sie das denn wollen) auch die Halbfinals ausstrahlen. Das würde der Marke ESC insgesamt gut tun, wenn die Halbfinals nicht weiter in ONE versteckt werden würden.
Ich hoffe entweder auf einen guten und fairen Vorentscheid ohne Raab oder auf eine interne Auswahl. Ich werde definitiv keinen weiteren Raab-Vorentscheid anschauen, wo es letztlich darum geht, dass mir vergegaukelt wird es gäbe eine breite Auswahl um letztlich ein genauso enges Aufgebot zu haben wie beim NDR.
Das Ergebnis war verdammt gut für die Ausgangslage weil die Inszenierung gepasst hat und Abor und Tynna ihr bestes rausgeholt haben.
Dass man mit den Songs keinen ESC-Sieg holt war schnell klar.
Solange es Juries gibt, reicht eine unterdurchschnittliche Stimme nicht zum Sieg.
Für Abor und Tynna ist der ESC eine gute Chacen sich als Act zu etablieren und Deutschland hatte nichts mit dem letzten Platz zu tun.
Insofern war das Ding halbwegs erfolgreich und hätte auch schlechter laufen können.
Trotzdem war Chefsache manipulierendes TV zum abgewöhnen. Wenn man so einen Vorentscheid macht, ist mir eine interen Auswahl lieber.
Solange es Juries gibt, reicht eine unterdurchschnittliche Stimme nicht zum Sieg.
👍👍👍
Und das ist gut so
Trotzdem war Chefsache manipulierendes TV zum abgewöhnen.
RICHTIG 👍
Wenn man so einen Vorentscheid macht, ist mir eine interen Auswahl lieber.
Aber bitte nie wieder sowas wie Jendrik
Das einzige, was ich vom diesjährigen Vorentscheid übernehmen würde sind die mehreren Shows, ich glaube das hat der Reichweite echt gut getan.
Aber alles in allem kann man gerne einen Neustart machen was den VE angeht, im besten Fall findet man ein Format, was sich viele Jahre hält und stabil ist.
Meine Traumvorstellung wäre ein VE mit zwei Halbfinals und einem Finale, das vielleicht in einer großen Arena ausgetragen wird (siehe Finnland).
Und ich bin nicht mal abgeneigt gegenüber Raab, aber da ich nicht glaube, dass er viele seiner Prinzipien ändern/verbessern wird, muss ich ihn auch nicht haben.
Wenn man in einem Wettbewerb mitmacht, dann ist der Gewinn dieses Wettbewerbs natürlich immer ein Ziel! Wie Julian Nagelsmann es letzten Sommer, nach dem Ausscheiden bei der heimischen Fußball-EM bereits erwähnt hat, dass man natürlich bei der WM 2026 Weltmeister werden möchte oder sollte er sagen: „Wir wollen ausscheiden!“? Genauso sehe ich es auch mit Stefan Raab und seinen Anspruch den 1. Platz beim ESC zu belegen.
Stefan Raab hat dem diesjährigen ESC, aus deutscher Sicht, sehr gut getan. Ein ESC-Vorentscheid aus mehreren Sendungen in der Priimetime, die Quoten für das zweite Semi und eben auch für das Grand Final gestern. Außerdem ist „Baller“ auch noch ein viraler Hit geworden! Das Ergebnis des Tele- und Juryvotings für Deutschland waren auch nicht schlecht. Wann hatten wir so etwas zum letzten mal? Bei Michael Schulte 2018!
Ja „Chefsache ESC“ ist verbesserungswürdig, aber, wie ich in den letzten Stunden schon so oft geschrieben habe, aus den Fehlern beim ersten mal kann man lernen.
Ich bin natürlich auch gespannt wie der SWR den ESC angehen möchte, aber die Zusammenarbeit mit Stefan Raab und seinem Team würde ich jetzt nicht einfach so beenden, nur weil Deutschland keinen Sieg eingefahren hat.
Der Schorn gehört erstmal abgesetzt. Den Rest kann man dann ab morgen angehen.
Bin ich der einzige dem Thorsten Schorn dieses Jahr ziemlich auf den Keks gegangen ist??
Nö.
Ich brauche ihn nicht mehr beim ESC.
Ich auch nicht unbedingt
Also teilweise platter als Urban je war.
Im Finale und insbesondere im Interview danach fand ich ihn leider auch überhaupt nicht gut.
Nein
Nein.
Ich fand Thorsten Schorn richtig gut und würde mich freuen, wenn er auch nächstes Jahr wieder den ESC kommentiert.
Ich bin Thorsten Schorn Fan aber heuer muss ich sagen ging er mit teilweise auf den Keks musste aber auch ab und zu lachen. Wenn es nächstes Jahr ein anderer oder eine andere macht wäre ich jetzt nicht enttäuscht
Thilo mit Bobb. 🤔
💡Warst du beim Friseur? 😉
Ja schon aber das y beim Bobby ist irgendwie abhanden gekommen😂
Passiert. 😃
Man kann von Raab ja halten was man will und natürlich hat er im Vorfeld den Mund viel zu voll genommen, mir ist seine ambitionierte Einstellung aber deutlich lieber als schon vorher wieder in Selbstmitleid zu versinken und sich einfach mit Platz 20 abwärts abzufinden.
Ich bin auch schon wieder absolut genervt von der Darstellung der Presse hinsichtlich dessen, dass wir nur Platz 15 erreicht hätten. Wir haben bei beiden Votings an der Top 10 gekratzt und dabei im Televote Quotenfavoriten wie Frankreich und die Niederlande hinter uns gelassen. Dazu dann noch die Verkündung von 2 x 12 Punkten – Würde man einen Zusammenschnitt aller 12er der letzten 10 Jahre zusammenstellen, dann wär das Video nach ca. 10 Sekunden vorbei.
Ich hoffe dass sich Abor und Tynna von Platz 15 nicht verunsichern lassen und/oder zu sehr enttäuscht sind. Wäre ziemlich Schade für den besten deutschen Beitrag seit Jahren.
Negatives Clickbait wirkt halt beim Mimimi-Michel. Und das zieht sich durch alle Themen.
Man kann über die Art und Weise, wie der Vorentscheid ausgetragen wurde, durchaus unterschiedliche Meinungen haben. Aber: eine Persönlichkeit wie Stefan Raab, der soviel Zeit, Begeisterung und Siegeswillen mitbringt. Der maßgeblich für das tolle Bühnenbild verantwortlich ist. Der mehrere VE-Shows auf die Beine gestellt hat. Haben wir hierfür Ersatz? Ein Thomas Schr!ber, ein Alman in Person (sorry!), der immer nur müde in Interviews gemeint hat, dass es „nett“ wäre, wenn wir unter die ersten 10 kommen. Mit Sicherheit nicht.
Die Bilanz der ESC unter ausschliesslicher Leitung von ARD/NDR ist deswegen so katastrophal, weil da unflexible/musikferne Bürokraten entscheiden, Wechsel von NDR zur SWR wird daran NICHTS ändern.Viel Spass bei den Peinlichkeiten, die da in den nächsten Jahren kommen werden. ESC mit Raab ist und bleibt die weit bessere Lösung, Abor& Tynna waren eine ausgezeichneter Beitrag, für den man sich nicht schämen musste und Platz 15 ist besser als das häufige Letzter/Vorletzter. Aber die Deutschen sind zu kleinkariert und missgünstig um Raab mal einen „NUR“ 15. Platz zu verzeihen.
Für mich ist A & T mit Michael Schulte und Roman Lob das beste seit unserem Sieg 2010. Die Platzierung ist „OK“ – Mittelfeld eben. Dennoch gehören für mich auch die Monate vor dem Finalabend als Gesamtpaket dazu. Und da hat es mir in den letzten Jahren immer an Begeisterung gefehlt.
O-Ton Tagesschau eben: … landete weit abgeschlagen auf dem 15. Platz
Also bitte. 🙄
Das ist die für Deutschland typisch positive Sicht auf die Dinge dieser Welt …
Ich muss zugeben, dass die Tagesschau seit längerem bei mir an Respekt verloren hat. Gilt allgemein für die ARD, seit Frau Strobl da das Programmsagen hat. Speziell im politischen Bereich. Doch das ist ein Thema für sich…
Oh ja …
Ja leider, es (oder sie) ist dumm denen gefallen zu wollen, die für die Abschaffung der ÖR sind und damit auch noch die zu verteiben, die einen unabhängigen und kritischen Journalismus bei den ÖR wollen.
Aus der Sicht von Platz 1 ist es nun mal weit abgeschlagen 🤷🏼♀️
Volle Zustimmung!!!!
Man braucht sich hier doch nichts schönzureden. Der 15. Platz ist doch ein gutes Ergebnis, für dass man sich nicht schämen oder verstecken muss. Die anderen Teilnehmer bemühen sich schließlich auch.
Immer dieses Gemecker und dieses Aufbauschen. Mit Herrn Schorn werde ich überhaupt nicht warm.
Das wollte ich gerade auch schreiben.
Offen und Ehrlich, „Baller“ ist wie „No No Never“ und „Is it Right?“, also Songs für die ich mich nicht schäme.
Hoffentlich wolltest Du, im Gegensatz zu mir, dass mit nur einem s schreiben … 🤓
Verstehe ich jetzt nicht ganz, du hast es doch richtig geschrieben.😀
Kurze Frage, wie fandest du eigentlich den Auftritt von Griechenland? Athen 2026 hätte ich nach dieser Performes komplett verstanden.🫡
Mein Platz 1. 😍
Schau noch mal hin:
ein gutes Ergebnis, für dass man sich nicht schämen oder verstecken muss
😱
Ich bin der Meinung, dass du es richtig geschrieben hast, da man „jenes“, „welches“ und „dieses“ , für dass das „dass“ einsetzen kann.🤣
Leider genauer das Gegenteil.
„Jenes/Welches/Dieses Tier“ -> „Das Tier“
Das kann jedem aber mal passieren, dass man sich falsch erinnert 😉
Jetzt habe ich es verstanden, dass das „dass“ der Artikel für das Wort „Ergebnis“ war.
Bei mir Platz 2 hinter Albanien, knapp vor der Schweiz.
Absolut nicht – alle drei Genannten laufen bei mir ziemlich oft. Seit 2013 gefielen mir ansonsten nur noch LotL. Michael Schulte war sicherlich nicht zu Unrecht erfolgreich, mein Geschmack ist er aber nur sehr bedingt.
Bei mir doch auch, habe doch geschrieben, dass mir alle 3 gefallen und ich mich nicht dafür Schäme.😅
Warum Verantwortung? Da verstehe ich die Wortwahl nicht: ist etwas Schlimmes passiert?
Ist Deutschland in die ESC-B-Gruppe abgestiegen?
Er hat die Verantwortung für sich selbst und seine Äußerungen im Vorfeld, aber für mich muss er das nichts öffentlichkeitswirksam erklären.
Warum wird der 15. Platz gerade von Stefan Raab so schlecht geredet? Es ist die drittbeste Platzierung für Deutschland in den letzten 13 Jahren (!) – und das mit einem Song auf Deutsch. Ich bin zufrieden.
Er und Max waren damals auch über den 8. Platz enttäuscht.
Ist doch verständlich. Wenn jemand mit dem Ziel teilnimmt zu gewinnen, ist ein Platz 15 halt enttäuschend. 🤷🏼♀️
Im Gegensatz zum SWR hat Raab jedenfalls Erfahrungen mit all den geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen des ESC. Und im Öffentlich-Rechtlichen jemanden zu finden, der „die Verantwortung übernimmt“ scheint mir aussichtslos. Insofern kann ich mir eine Zusammenarbeit im nächsten Jahr durchaus vorstellen. Vielleicht muss auch die Popakademie in Mannheim herhalten.
Auf jeden Fall wird der SWR keinen Fehlstart hinlegen wollen. 🙂
im vielleicht verrücktesten ESC aller zeiten ist deutschland im rahmen der realistischen erwartungen geblieben.
sehr viel mehr war einfach nicht drin und damit sollte man dann einfach mal zufrieden mit sein.
was 2026 dann sein wird,kümmert mich erst in frühestens 6 monaten. 😎
Und die werden auch dieses Jahr wieder rasend schnell vergehen…
SCC ahoi! 😎
Meine Favoritenliste ist so lang. 😀 Leider stehen die Eesti-Laul-Anwärter (Wildcard) nicht zur Wahl. 🙁 Sonst hätte ich bereits meinen Patensong.
Das Ergebnis für A & T war so ziemlich das einzige, was sich beim gestrigen Voting im Rahmen des Normalen bewegte …
Ich bin unbedingt dafür, die Kooperation mit RTL beizubehalten. Egal, ob mit Raab oder ohne, aber irgendjemand muss verhindern, dass der SWR die gleichen Fehler macht wie der NDR und irgendeinen schlecht inszenierten mittelmäßigen Radiopop auswählt.
Es gibt natürlichen auch guten Radiopop, aber den zu finden traue ich der ARD alleine nicht zu.
Isaak war ein Ausrutscher, der ja auch nur dank der Jury gut abgeschnitten hat.
Der SWR darf gerne weiter mit RTL kooperieren.
Aber bitte ohne Raab als dominierende Person.
Und was die musikalische Auswahl betrifft,
verstärkt auf junge Musik setzen.
Denn dort liegt die Zukunft.
Ich würde mir wünschen dass Raab TV weiterhin produziert jedoch ohne Raab als „Das Gesicht“
Keine Live Band, keine Cover – dafür mehr Zeit und Liebe in die stagings stecken und ggf. songwriting Camps veranstalten.
Dann finde ich 2 semis toll in dem jeder Show 8 verschiedene Künstler hat in dem direkt ihre Esc Songs inkl. fertiger Inszenierung präsentiert werden.
Im Finale 4 aus jeder Show und dann darf jeder nochmal präsentieren.
60 Prozent Televoting
40 Prozent internationalenjury
Fertig
Heißt dann UMK … äh
German Songcontest
Also wie bei den meisten VEs. 🙂
Stimmt. Wer braucht die Heavytones, wenn es um den ESC geht? An manchen Stellen wirkt Raab immer, als würde er sich nur in die eigene Tasche arbeiten wollen.
Aus keinem anderen Grund ist er aus der verdienten Versenkung wieder aufgetaucht.
Vor mir aus soll es so sein, denn dann hat er auch den Willen was zu reißen. Aber dann verstehe ich nicht, warum er das von so vielen anderen Faktoren abhängig macht wie VE, Räte der ARD etc.
RTL kann man nur noch bei Fußball schauen. Bei dem Formel 1 kommt gefühlt das ganze Rennen nur Werbung. 🤮🤮🤮
Habe schon lange keinen Fußball mehr geschaut, weil das Privatfernsehen aus jedem Spiel das Topspiel macht und nie ehrlich sagen konnte, dass es langweilig ist. Weil Langweile darf nicht vorkommen bei Kabel, SAT1 oder RTL. Ok, vielleicht ist das heute nicht mehr so, oder man hat sich einfach daran gewöhnt.
Muss gerade schmunzeln. Hab ja drei Jahre (ist schon länger her) bei Sky in der Sportredaktion gearbeitet. War dort u.a. für die Online-Vorberichterstattung und die EPG-Texte zuständig. Und ja: Es war mehr Programm-PR als Sportjournalismus. 😀
In Litauen steht Baller heute auf Platz 1 in den Spotify Charts!
In Deutschland auf Platz 8
Der Ansatz war dieses Jahr schonmal sehr gut. Würde das Konzept auf jeden Fall weiter verfolgen. Aber mit ein paar Änderungen: „Chefsache“ klingt doch sehr vermessen, und weckt am Ende Erwartungen, die man möglicherweise am Ende nicht erfüllen kann. Dann unbedingt mehr Konzentration auf die Songs legen. „Baller“ war schon sehr modern produziert, auch wenn ich mir den Song jetzt nicht in Dauerschleife anhören möchte. Aber die meisten Songs haben schon ein bisschen enttäuscht. Denke mit keinem anderen Song (auch nicht mit meinem geliebten „Lovers on Mars“) hätte man einen Blumentopf gewonnen. Die Cover-Runden fand ich unnötig, hätte lieber von Anfang an die Wettbewerbssongs gehört. Das Publikum sollte schon früher ein Mitspracherecht haben (halb Televoting/halb Jury). Das wären so meine Wünsche für die Zukunft.🙏
Ja, Kollege, das solltest Du wohl auch. Wer sich dermaßen in den Mittelpunkt stellt, dass alle Anderen und alles Andere keinen Platz mehr hat, wer pausenlos vom Sieg schwadroniert und so tut, als hätte er die Weisheit immer noch mit Löffeln gefressen, der darf nicht nur gern Verantwortung übernehmen, sondern das ist im Grunde in diesem Falle eine Selbstverständlichkeit.
Abor und Tynna hatten einen großartigen Auftritt mit tollem Staging. Dass es „nur“ Platz 15 geworden ist (darf ich mal kurz an die Jahre 2015-2017 und 2019-2023 erinnern?), ist angesichts der dafür doch relativ hohen Punktzahl ein bisschen schade, das tut aber der Tatsache keinen Abbruch, dass die beiden auf sich und ihre Performance extrem stolz sein können.
Danke Tamara. Alles perfekt zusammen gefasst
Danke, Tamara !
Tja, es gab regelrechte „Todsünden“ wie die Beiträge von 2017, 2019 und 2021. Im Prinzip hat sich ESC-Deutschland davon nie richtig erholt. Da ist „Baller“ musikalisch schon eine ganz andere Baustelle.
Vor 1 bzw 2 Jahren riefen hier die meisten das Stefan Raab wieder beim ESC mitmischen soll!Heute nach dem Finale und Platz 15 wollen ihn viele wieder zum Teufel jagen!Schon mal darüber nachgedacht ob wir ohne Stefan und nur mit dem NDR vielleicht wieder letzter geworden wären!
Ich hätte den beiden auch lieber eine bessere Platzierung gewünscht aber Platz 15 ist um Längen besser als der letzte Platz.
Warum nehmen wir nicht Schweden als Vorbild?Einen Vorentscheid mit Bands,Duette,und Solokünstler.Wo der Song und Text nur für den ESC komponiert wird!
Meinetwegen kann die Suche nach einem guten Song auch weltweit sein!Beim Vorentscheid sollte dann auch schon die Bühnenshow feststehen was für ein gutes abschneiden im Finale auch von Vorteil ist!
Bei den vielen Rundfunk und Fernsehgebühren die wir alle bezahlen sollte das doch wohl drin sein
Ich weiß auch nicht. Das scheint eine typisch deutsche Eigenschaft zu sein nur einen Sieg zu akzeptieren ansonsten ist es kein Erfolg. Das war früher schon so bei Olympia, Fußball WM, etc. Wenns keine Goldmedaille wird hat man verloren und muss nach neuen Wegen suchen. Dass die anderen in dem Augenblick mal die besseren Karten hatten und man deshalb nicht schlechter war kommt nur wenigen in den Sinn. Klar, wir haben über den Leistungsanspruch in der Gesellschaft immer als Ziel der Beste zu sein. Aber es darf bei Misserfolg nicht gleich das ganze Haus zusammenfallen.
Ich hoffe das man im nächsten Jahr mit einem ähnlichen Konzept weitermacht, aber bitte ohne Coversongs und ohne kurzfristige oder nicht korrekt genannten Votingsystem.
Also durch Raab hat der ESC in Deutschland wieder an Aufmerksamkeit gewonnen das muss man einfach honorieren. Abor und Tynna waren super, mehr ging nicht. Platz fünfzehn mit zwei Zwölfern und insgesamt ca 150 Punkte war schön wie lange nicht. Wenn man mit RTL und mehreren Primtime Sendungen weiter machen will finde ich das okay es muss nur dann das Konzept verbessert werden. Gratulation an JJ und Österreich und an die Schweiz für einen grandiosen ESC.
Drei Zwölfer
Von den Juries in der Ukraine und Tschechien und natürlich vom Publikum aus Österreich.
Diese Hetze hier gegen Stefan Raab ist unerträglich! Er ist ein ganz Großer und hat für Deutschland sehr, sehr viel erreicht. Ein wenig mehr Dankbarkeit vor seinem Lebenswerk würde nicht schaden, liebe Community.
Der Verweis auf die Quoten sei ihm angesichts seiner sonstigen beruflichen Talfahrt gegönnt.
Warum da jetzt aber irgendjemand „die Verantwortung“ für irgendwas übernehmen muss, bleibt mir schleierhaft. Wie Thorsten Schorn schon sagte: Das war das drittbeste deutsche Ergebnis seit 2012. Wo war der Reflex, einen Schuldigen zu benennen, in all den Levina- und Jendrik-Jahren?
Da gab es immer nur dummes Gelabere von Schreiber & Co,. Ganz schlimm war es beispielsweise 2017 und zwar von Anfang an.
Ihr sagt es gibt ne Pressemitteilung der ARD dass es nächstes Jahr keine weitere Zusammenarbeit mit Raab gibt?
Könnte man die noch kurz verlinken? Ich habe sie leider nicht gefunden.
Warum findet der Vorentscheid überhaupt in Deutschland statt.
Ich würde zu den Nachbar Ländern gehen und die abstimmen lassen.
Die letzten die für Deutschland angetreten sind, außer Abor & Tynna fand ich total schlecht.
Es wird immer der deutsche Geschmack gewertet, man muss aber bedenken, der Geschmack von Europa wichtig ist, die stimmen für uns ab.
Meiner Meinung nach kommt Raab nun in der Öffentlichkeit deutlich zu schlecht weg. Natürlich waren wir weit entfernt vom ausgegebenen ersten Platz, aber Raab ist nun mal ein Ehrgeizling, der nicht nur wegen der schönen Berge in die Schweiz fahren wollte. Da finde ich solche ambitionierten Zielsetzungen deutlich besser, als wenn man als ESC-Fan das Gefühl hat, die Verantlichen wollen einen Sieg um jeden Preis vermeiden.
Das größte Problem am Raab-Comeback war diese unangenehme Selbstverherrlichung. Allein schon der Name „Chefsache“ ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Und der alleinige Fokus auf die Raab-Beiträge im Vorentscheid war schon ziemlich dreist. Raab mag die größte ESC-Legende in unserem Land sein, aber drum herum gibt es noch so viel mehr was man in einem Vorentscheid gern mal abfeiern darf.
Insgesamt fand ich die Außendarstellung von Raab – und das sage ich als alteingesessener Raab-Fan – ziemlich unangenehm. Mal ganz abgesehen davon, dass seine Witze überhaupt nicht mehr zeitgemäß sind, ist er mehrfach durch Respektlosigkeiten aufgefallen. Isaaks gutes Ergebnis im letzten Jahr wurde von ihm aktiv tot geschwiegen und die TEAMmitglieder vom NDR (darunter auch HoD Alexandra Wolfslast) hat er in einem seiner Clips nicht mal beim Namen genannt. Laut eigener Aussage kannte er die Namen gar nicht, was natürlich völliger Quatsch ist. Ein paar Späße in allen Ehren, aber solche Seitenhiebe braucht es nun wirklich nicht. Der Gesichtsausdruck von Alexandra Wolfslast hat auch Bände gesprochen.
Abseits dieser kritischen Punkte gibt es aber auch viele Argumente pro Raab.
4 NF-Shows zur besten Sendezeit und mit guten Quoten.Ein höheres nationales Interesse am ESC als noch in den Jahren zuvor. Das war zumindest mein Eindruck.Raabs Gespür für massentaugliche Musik scheint noch vorhanden zu sein. Immerhin hat er Abor & Tynna zu Baller geraten. Die durchaus positiven Reaktionen aus der internationalen Bubble, sowie die guten Zahlen im Streaming geben ihm zumindest teilweise recht. Außerdem hat der Beitrag beim ESC sowohl beim Publikum als auch bei den Jurys seine Beachtung gefunden und dazu aus ziemlich vielen Ländern Punkte erhalten bzw. ist er knapp an der Top10 vorbei geschrammt.Endlich mal wieder ein Beitrag in deutscher Sprache!Das ordentliche Ergebnis aus dem letzten Jahr wurde erfolgreich bestätigt. Nach so vielen Jahren als Letzter oder Vorletzter, wo man schon froh war, wenn die Punktezahl zweistellig wurde, ist das für mich ganz sicher kein Misserfolg.Laut Abor & Tynna hat Raab großen Einfluss auf die Inszenierung gehabt. Und die war für deutsche(!) Verhältnisse wirklich sehr stimmig.Ich hatte in diesem Jahr seit langem mal wieder das Gefühl, dass unser Beitrag nicht komplett unter dem Radar läuft. Wann wurde der deutsche Beitrag zuletzt von anderen Teilnehmern so abgefeiert oder gar mit einer (kurzen) Coverversion bedacht, ohne dass ihnen jemand dabei eine NDR-Kamera ins Gesicht halten musste. Und wann wurde ein deutscher Act zum letzten Mal im Green Room interviewt?Nun muss man natürlich nicht all diese Dinge zwangsläufig mit Raab in Verbindung bringen. Es waren schließlich noch viele andere Personen beteiligt. Ich finde es jedoch auffällig, dass man ausgerechnet bei seiner Rückkehr in vielen Bereichen einen Schritt nach vorn gemacht hat.
Sollte der SWR nun die Zusammenarbeit mit RTL/Raab im nächsten Jahr fortsetzen? Falls Raab seine Lehren aus den Fehlern zieht und sein riesiges Ego auch mal hinten an stellt, dann von mir aus gerne. Die positiven Aspekte aus diesem ESC-Jahr sprechen durchaus dafür. Allein, mir fehlt der Glaube daran. Eine Zusammenarbeit zwischen SWR und RTL ohne Beteiligung Raabs halte ich für unrealistisch, außer RTL zieht zeitnah einen kompletten Schlussstrich unter sein „Projekt Raab“. Das könnte allerdings in jeglicher Hinsicht sehr teuer werden. So oder so, die nächsten Monate verspechen einiges an Spannung.
Von wegen Gespür für den ESC: Bis auf Abor & Tynna war aber auch weit und breit nix Konkurrenzfähiges im VE-Angebot, das darf man auch nicht vergessen. Gute Sänger wie z. B. Moss Kena, ja – aber die Songs waren allesamt dürftig, leider auch der von From Fall to Spring.
Stimmt !
Es war eine interne Wahl für Abor und Tynna.
Das sieht man doch schon daran, dass er bei Abor und Tynna selbst zu Baller geraten hat und die Inszenierung schon beim Vorentscheid geprägt hat.
Während andere Teilnehmer dann erst im Finale zu hören bekommen haben, „ach übrigens, deinen Song finde ich schlecht düdüm“
Total ungerecht, aber so war es halt.
Absolut … hätten Moss und Cage, die Hammer-Stimmen und Ausstrahlung hatten, dazu noch einen tollen Song gehabt … das hat Raab leider vermasselt. man muss sich um die Songqualität im vornhinein Gedanken machen, beim VE ist es zu spät. Sollte das nicht Raabs Aufgabe sein, gute, qualitätsvolle, ESC-taugliche Beiträge in den VE hineinzunehmen? Davon habe ich leider wenig gesehen … und so gerne ich FFTS mag, auch deren Song war im Vergleich zu „Draw the line“ leider langweilig.
Nun ja, man muss Raab halt an dem messen, was er gesagt hat; und da er diverse Male mit stolz geschwellter Brust verkündet hat, dass der Sieg das einzige ist, was für ihn zählt und dieses Ziel deutlich verfehlt wurde, muss er sich diesen Schuh jetzt eben anziehen.
Ich finde, das hat erstmal nichts mit Bashing zu tun. Das Bild des ESC-Masterminds Raab mit Super-Gespür für den Erfolg hat jetzt eben einen gehörigen Sprung bekommen, auch wenn natürlich Platz 15 bei unserer jüngsten Historie absolut kein schlechtes Ergebnis ist.
An sich hätte ich gar nichts dagegen, dass Raab beteiligt bliebe, wenn er denn erkennt, dass der Sieg mit dem Verfahren von „Chefsache“ nicht so einfach funktioniren wird und er nicht weiter Alleinherrscher speieln kann, sondern auch auf andere hören und das Format deutlich weiterentwickeln muss – und da habe ich große Zweifel, dass er dazu bereit wäre.
Raab hat ja bei seinen vorherigen Beteiligungen auch nicht jedes Mal gewonnen.
Aber wir haben uns z.B. alle zurecht über einen Max Mutzke 8. Platz gefreut mit 90 Punkten (damals reines Televoting). Jetzt sind Abor und Tynna im Televoting auf Platz 11 mit 75 Punkten. Wäre doch Quatsch ersteres zu seinen Erfolgen hinzuzufügen und letzteres habe jetzt sein Image angeknackst, so als wären da Welten dazwischen.
Gut, die Öffentlichkeit wird es beim bloßen Blick auf die Ergebnistafel so sehen. Aber wir als Fans? Insgesamt hatte Raab dann doch wieder ein gutes Gespür was zieht…
Tja…der große Stefan Raab.
In 2024 hat Isaak den 12 Platz gemacht!!!!?
aber mit weniger Punkte 117
Aber jetzt mit 151 Punkte!!!
Ich halte es für einen Fehler, wenn man sich trennen würde, klar hat Raab so seine charakterlichen „Spezialitäten“, dennoch war der komplette Rahmen sehr erfolgreich und hat das Thema bereits früh dieses Jahr sehr präsent gemacht. Klar gibt es noch einiges an Potential für Verbesserungen (gerade auch der Modus, welcher in den live Shows gewählt wurde – > bitte keine Covers mehr sondern nur potentielle esc Songs, ich fand das Konzept zwar in Ordnung aber ich glaube es hat eher geschadet) aber es ist alles besser wie die letzten mindestens 10 Jahre, gerade auch auf die Phase ab Februar bezogen. Und ob man ihn jetzt mag oder nicht, bezogen auf die Sichtbarkeit ist er ein riesiger hebel gewesen und das ist weiterhin sehr wichtig. Ich würde das ganze nur eher Künstlerbezogen aufziehen und nicht als „Chefsache“, mit einem direkten Bezug auf (s)eine Person bezogen.
Vielleicht wäre die Gruppe Feuerschwanz besser gewesen vom Spektakel, wo ich das Lied von Abor & Tynna mochte.
Auf keinen Fall. Das wäre die absolute Peinlichkeit geworden.
Hätte hätte Fahredkette.
Also verglichen mit den vielen anderen Spaßbeiträgen in diesem Jahr wäre das der mit Abstand schwächste gewesen vermute ich. Ich kann mich natürlich auch irren, aber ich fürchte die hätten nichtmal mit San Marino mithalten können.
Weiss man nicht. Aber lyza war doch zweite. Allzuviel hat bei der nicht gefehlt, dann wäre sie nach Basel gefahren. Bei Feuerschwanz ist nichmal klar, ob sie im Vorentscheid wirklich vorne gelandet wären. Lyza wäre vielleicht die lachende Dritte gewesen…auch bei Lyza wird es ein ewiges Rätsel bleiben wie sie in Basel abgeschnitten hätte. Nur sicher ist dass weder Lyza noch Feuerschwanz den Sieg geholt hätten. Moss Lena und die Londoner Band auch nicht.
Sie wären der einzige Rock-/Metal Act des Abends gewesen – damit hätten sie ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal gehabt. Das würde ich nicht unterschätzen.
Baller war doch von Anfang bis Ende reinstes Spektakel. Bei Feuerschwanz wäre es nur anders gewesen was man aber halt nicht weiss wie es gewesen wäre. sind daher sinnlos verschwendete Gedanken.
Was ist das für ein blöder Kommentar Raab? Wie sollen die beiden sich jetzt fühlen? Ich finde das Ergebnis für Deutschland nicht gerechtfertigt, hätte die beiden gerne etwas weiter nach oben gesehen. War ein super Song und eine gute Performance
ich sehe das ganze doch recht positiv – gerade nach der ganzen Kritik für Tynna, ist der 15. Platz ein solides Ergebnis und ich freue mich, dass wir mit einem deutschen Song so gut punkten konnten. Ein ESC Sieg wird nichts von heute auf morgen; nach Jahren mit 0 Punkten muss sich DE erstmal wieder auf der linken Hälfte der Tabelle etablieren und das dauert eben.