Tschechiens Beitrag für den ESC 2020: „Kemama“ von Benny Cristo

Benny Cristo hat mit dem Titel „Kemama“ die diesjährige tschechische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam gewonnen. Im Rennen mit sechs anderen Künstlern war Benny Cristo der Sieg am Ende nicht mehr zu nehmen. Den Verlauf der tschechischen Vorentscheidung könnt ihr hier nachverfolgen:

Tschechien: Alle Beiträge veröffentlicht und Beginn der Abstimmung

Tschechien: Olga Lounová ist eine der sieben Vorentscheidungsteilnehmer

Tschechien bleibt 2020 bei der Online-Vorentscheidung

„Kemama“ von Benny Cristo konnte sich damit unter anderem auch gegen Olga Lounová und Barbora Mochowa durchsetzen. Zwar konnte Barbora Mochowa das Juryvoting knapp für sich entscheiden, jedoch unterlag sie klar im Publikumsvoting. Benny Cristo erhielt die Höchstpunktzahl vom Televoting und landete somit auf Platz eins. Dicht gefolgt auf dem zweiten Platz liegen Elis Mraz &  Čis T mit ihrem Song „Wanna Be Like“, Barbora Mochowa ist mit „White & Black Holes“ auf Platz drei. Olga Lounová landete trotz ihrer großen Bekanntheit mit „Dark Water“ nur auf dem sechsten Platz, Letzte wurde Pam Rabbit. Die Gruppe We All Poop wurde vierter, Karrelll mit „At Least We’ve Tried“ auf Platz fünf.

Benny Cristo ist 32 Jahre alt und hat in seiner Heimat bereits einige Erfolge feiern können. Er hat zahlreiche Singles veröffentlicht, welche es bis an die Spitze der tschechischen Charts schafften, und auf Instagram bereits knapp 800.000 Follower ansammeln können.

Geschrieben wurde der Song von Osama Hussain, Rudy Ray, Filip Zangi, Charles Sarpong sowie Ben Cristovao selbst.

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116 Kommentare

  1. Ich ahnte schon, als Arilena Ara den albanischen Vorentscheid gewann, dass dieses Jahr wieder ein Jahr des Favoritensterbens wird. In Tschechien hat keiner der großen Favoriten gewonnen, sondern dieser abstruse Rapper???
    So eine Nummer mag zwar im Radio gut funktionieren, aber doch nicht auf der ESC-Bühne! Und schon gar nicht mit dieser seichten Stimme.
    Ich glaube, damit hat das Publikum Tschechien 2020 ins Aus geschossen.

  2. Barbora tut mir richtig leid. Hat sich bestimmt voll gefreut und dann von den Zuschauern einfach die rote Laterne bekommen

  3. Das ist das einzige Lied, welches ich nicht auf dem Schirm hatte. Ihm hätte ich den Sieg ehrlich gesagt am wenigsten zugetraut. Erstaunlich.

    • Letztes Jahr hat glaub ich space sushi die meisten Stimmen aus CZ erhalten. Die haben einfach nen komischen Geschmack 🤷‍♂️

  4. Gefällt mir weniger. Ist mir zu gleichförmig und klingt mir zu mechanisch. Immerhin bringt sein Gesang noch etwas Seele rein.

    Auf jeden Fall habe ich jetzt meinen ersten Anwärter auf die Top-Plätze meiner SCC-Shortlist.

  5. Puh, das kommt überraschend… „Kemama“ ist nicht absolut furchtbar, war aber von den sieben Beiträgen der Song, der mir am wenigsten gefallen hat. Mal schauen, wie die Tschechen das auf die Bühne bringen.

  6. Och, nö – das war auch tatsächlich der Song, den ich am wenigsten mochte 🙁 Aber ich mochte auch die letzten beiden sehr erfolgreichen Beiträge aus Tschechien überhaupt nicht – auch wenn ich unseren tschechischen Nachbarn den Erfolg ja nach der sehr langen Durststrecke gegönnt habe. Aber 2020 wird das nix.

  7. Schade, tschechien war auf dem aufsteigenden ast. Aber den haben sie jetzt bös abgesägt und statt „we all poop“ diesen schmarren gewählt. Auch wenn ich die anderen songs noch nicht kenne, aber das kommt bestimmt nicht ins finale.

  8. Gefällt mir leider gar nicht. Irgendwie total überflüssig, denn 3 Minuten lang wiederholt sich immer das Gleiche. Langweilig daher.

  9. Interessant ein Afro-Tscheche. Der Beitrag klingt so gar nicht nach Tschechien, eher nach Karibik. Aber was solls. Die Welt ist bunt. Viel Glück. Er wirds brauchen.

  10. @Redaktion: Seid ihr sicher das er gewonnen hat? Wenn ich die Zahlen die da oben abgebildet sind so zusammenzähle, so sieht es aus als ob die Barbora Mochowa gewonnen hätte? Oder irre mich da?

    • Ich fürchte, ja! Barbara Mochowa hat 87 Punkte von der Jury bekommen, die werden in 12 Punkte für die Gesamtwertung übersetzt, wenn ich das richtig deute. Sie scheint bei den Televotern (oder Online-Votern) auf den letzten Platz gekommen zu sein mit nur 2 Punkten. Was ich nicht verstehe ist, warum der letzte Platz bei der Jury-Wertung in 3 Punkte übersetzt wurde.

    • Das untere ist das offizielle Ergebnis. Die obere Tabelle ist ein Ausschnitt aus dem Jury-Voting (Jury-Punkte wurden dann umgerechnet in x bis 12).

  11. Klasse. Damit setzt sich der musikalisch beste Beitrag durch,wenn wir mal von diesem grandiosen Splatter- und Nightmare-Video der Poopies absehen

  12. Ohje… Das ist mal so gar nicht meins. Ganz furchtbar ist es jetzt auch nicht, aber irgendwas fehlt da. Denke im Halbfinale ist Ende. Dabei hatte Tschechien so gute Lieder zur Auswahl 🤦‍♂️

  13. Hier sieht man auch den Grund warum Deutschland auf die Zuschauer scheißt. Das televoting hat wie immer alles versaut. Danke für nichts Europa.

  14. Klingt frisch und modern, als ESC-Wettbewerbsbeitrag auf grosser Bühne aber wohl eher ungeeignet.
    Finaleinzug wird schwierig werden.

  15. Tschechien hat eine gute Wahl getroffen und der Song war nach dem vonn We all Poop bei mir auf dem zweiten Platz!

    Für die beiden hochfavorisierten Damen Barbora und Olga eine schmerzliche Niederlage, aber ich hoffe, Tschechien wird mit seinem dritten Einzug ins Finale des ESC hintereinander belohnt.

  16. Das ist mal eine handfeste Überraschung! Den Sound finde ich ganz cool, aber der Song hat mir dann doch irgendwie zu wenig Struktur. Wird spannend, wie das abschneidet. In Rotterdam werden sie definitv sechs Leute auf der Bühne brauchen, um die Stimmung zu transportieren

  17. Naja, überraschend war das Ergebnis ja jetzt nicht wirklich. Gefällt mir ganz gut, könnte mit einer guten Performance auch etwas weiter kommen. Sehr schade um Elis, sie hätte es fast geschafft. Wie hier Barbora und We All Poop so favorisiert wurde – nun ja, mMn. etwas unverständlich.

  18. Tschechien bleibt auf eben jenem Gleis, auf denen das Land auch in den vergangenen zwei Jahren gefahren ist. Ein junger Mann trägt ein modernes, aber harmoses Liedchen vor. Ich mag das ganz gerne hören, bin aber zugleich enttäuscht, dass das Lied nie richtig loslegt. Trotzdem ist es momentan meine Nummer 1.

  19. „Funktioniert beim ESC nicht“ bzw. „ESC-ungeeignet“ ist für mich mittlerweile fast schon eine Art Qualitätssiegel geworden – das sind meistens die interessantesten und eigensinnigsten Beiträge. Mir gefällt „Kemama“ ganz gut, gerade eben weil er nicht nach Schema F auf den Wettbewerb hingeschrieben wurde (nicht wahr, Herr Blas Canto?). Wird vermutlich chancenlos sein, aber für den exotischen Farbtupfer im Starterfeld bin schon sehr dankbar.

  20. Also, war jetzt nicht mein Favorit, aber besser als Spanien, Finnlands Beiträge bei ihren Vorentscheidungen und Albanien ist es allemal.

    Zudem werden dafür ganz viel Teenager anrufen.
    Es ist halt ziemlich modern und trifft den Geist der Jugend finde ich.
    Finale finde ich wahrscheinlich, wenn sie die Live Performance nicht vermasseln.

  21. Okay, es ist soweit. Ich bin zu alt für den ESC 😱 Ich rege hiermit die Gründung eines Senior Eurovision Song Contests an – wo die Teilnehmer*innen noch singen, am besten etwas mit einem durchkomponierten Refrain. Kann ja nicht zuviel verlangt sein.

  22. Mein Favorit hat gewonnen:) . Sorgen um eine gute Platzierung mache ich mir nicht, da er ein gestandener Künstler ist. Mein tschechischer Lieblingsbeitrag
    Well Done!

  23. Mein Favorit war zwar Karelll gewesen, aber das finde ich auch ganz ok, es hat was Erfrischendes. In meiner Gunst steht es jedenfalls deutlich über Mikolas Josefs „Lie to me“ von vor zwei Jahren (was allerdings auch keine Kunst ist). Mein tschechischer Liebling bleibt jedoch immer noch „Aven Romale“ 🙂

    • Echt jetzt??? „Aven Romale“ 😂😂😂
      Das ist ja wohl der schlechteste ESC-Beitrag aller Zeiten. OK, nur „Celebration“ aus der Schweiz 2004 war wohl noch grottiger.

      • Ich finde z. B. beide Beiträge von Ovi & Paula noch schlimmer als CHE04 …

  24. Tschechien bring den ESC ins Jahr 2020. Ich finde es eher furchtbar, aber ich bin ja auch alt. Von daher macht mal…😊👍🏻

  25. Ich finde es nicht schlecht. Recht gefällig. Imnerhin ist unser Blogger Benny jetzt auf der Bühne 🙂 Ich habe die anderen Lieder nicht gehört, weswegen ich nicht beurteilen kann, ob das die beste Wahl war. Es ist aber eine interessante neue Farbe beim ESC.

    1. Spanien 8/12
    2. Tschechien 6/12
    3. Albanien 2/12

  26. Ist er wirklich Tscheche? Klingt nicht unbedingt danach, das er als Künstler von Tschechischer Musik beeinflusst wurde. Eher klingt es nach karibischer Musik. Irgendwie reißt mich der Song sogar nicht mit. Für einen Tipp kommt ins Finale oder kommt nicht ist es noch viel zu früh. Das entscheidet sich aufm Platz.

  27. Damit haben wir den ersten Beitrag für das Gruselkabinett dieses Jahres. Hatte Tschechien wirklich nichts Besseres zur Wahl?

  28. Mit diesem Sieger hätte ich echt nicht gerechnet. Schade um meine drei Favoriten We all poop, Barbora und Karell ist es aber echt schon. Aber da sieht man mal wieder, dass die Vorentscheide jedes Jahr für Überraschungen gut sind

    1. Spanien
    2. Tschechien
    3. Albanien

  29. Fühle mich bisschen verarscht. Es hieß im Vorfeld, das Ergebnis werde sich aus internationaler Stimmen und Juroren zusammensetzen. Jetzt wird daraus einfach 50% tschechisches Televoting und 50% Juries. Die 30.000 internationalen Stimmen wurden als ein „Juror“ von elf gesetzt und machen damit stolze 5% der Gesamtwertung aus.
    Versteht mich nicht falsch: Jedes Land soll es so machen wie sie wollen. Ich erhebe hier auch keine Ansprüche auf Mitentscheidungsrecht oder so. Worauf ich hinaus möchte ist nur: Wieso lassen sie überhaupt international eine Abstimmung laufen, wenn das Ergebnis ohnehin keinen Wert hat. Das Ergebnis besteht jetzt aus 50% Televote, 45% „Juries“ und ganze 5% vom internationales Publikum. Warum das ganze?

  30. Das wird ganz sicher ins Finale komme. Nicht 100 % meins, aber durchaus nett anhörbar. Der Bass wird dem Contest durchaus ein wenig Staub rausblasen:-)

  31. 1) Tschechien (für ESC als Abwechslung, legt leider nicht richtig los, darum 6/10 Burgvorhof), schade, dass nicht we all poop,
    2) Albanien (4/10 Häkelkreis)
    3) Spanien (2/10 Verlies)

  32. Überhaupt nicht mein Cup of Tea und damit der erste Song von Tschechien, der mir seit deren Comeback in 2015 nicht gefällt. Ich hätte diesen Song zuletzt gewählt… lach. Ähnlich wie letztes Jahr bei den Sisters saß ich da und dachte mir „hä? wie jetzt? Aber da war doch besseres?!“ Nun ja, über Geschmack kann man nicht streiten 🙂 Liebe Grüße

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