Am zweiten Tag des neuen Jahres sorgt die EBU mit einem Instagram-Teaser-Post für Verwirrung (und Neugier). Demnach kommt Die Karibik (The Caribbean) zum Eurovision Song Contest 2024 nach Malmö. Dazu sieht man Palmen und Strände. Doch in welcher Form die Karibik zum ESC kommen soll, bleibt weitgehend offen. Etwas erinnert das an den Teaser für „Ich will zum ESC!“, den Eurovision.de Anfang Dezember gepostet hatte. Dort folgte die Auflösung am Tag danach.
Während die ESC-Saison 2024 immer weiter Fahrt aufnimmt und wir uns auf die Bekanntmachung von Vorentscheidsongs in verschiedenen Ländern freuen, veröffentlichte die EBU am Dienstagnachmittag auf dem offiziellen Eurovision-Instagram-Accout diesen Post:
In Ergänzung zum reinen Video, in dem immer derselbe Text „The Caribbean is coming to the Eurovision Song Contest Malmö 2024“ zu lesen ist, steht im Post selbst:
🚨 NEUES JAHR! NEUE NEUIGKEITEN! 🚨 Wir freuen uns sehr, bestätigen zu können, dass THE CARIBBEAN am Eurovision Song Contest 2024 teilnehmen wird.
Bleibt dran, wir können es kaum erwarten, euch mehr zu erzählen 🏝️
The Caribbean kann auf Deutsch unterschiedlich übersetzt werden, wobei die Verbindung zu der karibischen Region, also dem nordwestlichen, tropischen Teil des Atlantischen Ozeans, immer besteht. Es kann sich also zum einen um Menschen aus dieser Gegend handeln, aber auch deren Musik und Kultur sind vorstellbar. Tiere hingegen weniger, da sie beim ESC ja nicht auf die Bühne dürfen.
Da es im Text heißt, dass „THE CARIBBEAN am Eurovision Song Contest 2024 teilnehmen wird“, läge die Vermutung nahe, dass ein Land aus dieser Region beim ESC dabei ist. Das kann aber ausgeschlossen werden, da die Liste der teilnehmenden Ländern bereits feststeht und nur noch Rumänien offen ist.
Wahrscheinlicher ist da schon eher ein Künstler, eine Künstlerin oder eine Gruppe aus der Region. Das wäre grundsätzlich möglich als Vertreter für ein teilnehmendes ESC-Land. Allerdings müsste dieser Act dann intern von einem Land nominiert worden sein, das keinen Vorentscheid plant (denn dann wäre die Teilnahme ja nicht sicher). Gegen die Option spricht allerdings, dass die neutrale EBU sich dann hier vor den Karren eines bestimmten Landes spannen lassen und dessen Act promoten würde.
Naheliegender wäre daher die Akquisition eines Stars aus der Karibik-Region, der als Pausenact beim ESC auftreten würde. Das hatten wir in den vergangenen Jahren häufiger. Den Auftakt machte 2014 Jessica Mauboy, die als Australierin im Intervall-Act „Down Under“ auftrat.
Während ihr Auftritt 2014 die Vorbereitung auf die ESC-Teilnahme Australiens 2015 war, hatte der Pausenact von Justin Timberlake 2016 in Stockholm keine direkten Auswirkungen auf den ESC. Allerdings hatte der Sänger anschließend mit „Can’t Stop the Feeling!“ einen Welthit – und es gab 2022 erst- und bisher einmalig einen American Song Contest.
Weniger erfolgreich war der Pausenact, den Madonna 2019 in Tel Aviv bot. Dieser wurde nicht ganz zu Unrecht von Zuschauern und Fans zerrissen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob im Mai womöglich ein Weltstar aus der Karibik in Malmö auf der ESC-Bühne stehen wird. Dabei wird im Social-Media-Umfeld ein Name besonders häufig genannt: Rihanna. Die Sängerin stammt aus Barbados, einem Staat in der Karibik. Das könnte dann womöglich auch ein Auftakt für einen Caribbean Song Contest sein. Vielleicht so, wie er auch für Lateinamerika geplant war/ist.
Es ist aber auch noch (mindestens) eine weitere Option möglich: Der ESC könnte 2024 einen neuen Sponsor haben – Royal Caribbean Kreuzfahrten. So richtig gibt es da allerdings keinen Marken-Fit zum ESC. Das wäre anders gewesen, wenn der ESC im kleinen Örnsköldsvik stattfinden würde. Dort war aufgrund knapper Hotelkapazitäten vorgeschlagen worden, Kreuzfahrtschiffe zur Unterbringung und Versorgung der Gäste zu nutzen. In Malmö ist – zumal mit der Nähe zu Kopenhagen – das aber nicht notwendig.
Was denkst Du? In welcher Art kann die Karibik zum Eurovision Song Contest 2024 nach Malmö kommen? Geht es um einen teilnehmenden Beitrag, den Pausenact oder um etwas ganz anderes? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Also ich tippe ganz klar auf die Variante mit einem neuen Sponsor…
Ich glaub es handelt sich einfach um den neuen Sponsor, da „Royal Caribbean“ auch Eurovision auf Instagram folgt
Also mein erster Gedanke war etwas für den Pausenact. Könnte jetzt ne Dancecombo sein oder ne Reggaeband oder vllt sogar wirklich Rihanna oder sogar alles zusammen. Vllt hat das was damit zu tun das ein lateinamerikanisches Pendant zum ESC geplant ist, oder? Da war doch mal so ne Meldung
Rihanna wäre echt der Knaller, vor allem wo sie doch letztes Jahr erst die Halftime-Show beim Super Bowl machen durfte!
Ansonsten, spricht denn irgendetwas dagegen, dass zu der bereits bekannt gegeben Teilnehmerliste für den ESC 2024 noch Länder bzw. „Namen“ dazu kommen? Man könnte sich dazu jetzt auch folgendes vorstellen, nämlich dass sich hier einige karabische Länder, oder gleich CARICOM (Karibische Gemeinschaft) komplett, für den ESC begeistern und deswegen einen gemeinsamen Act zum ESC schicken wollen/dürfen?
Gibt doch noch ein paar Länder/Inseln in der Karibik mit Bezug zu den Niederlanden und Frankreich…. Vielleicht nimmt eines davon ja (künftig) teil?!
War auch mein erster Gedanke, dagegen spricht aber die für 2024 bereits feststehende Liste der teilnehmenden Länder. Interessant wäre es aber allemal. Vielleicht wird es ja (vorerst) doch wirklich nur ganz unspektakulär ein Sponsoringpartner.
Was ist mit kleinen kolonial Provinzen europäischer Staaten als neue Teilnehmer? Saint Martin oder Curacao. Ich könnte mir vorstellen, dass die Teilnehmerliste nicht wirklich in Stein gemeißelt ist.
Der Sender von Couracao ist nicht mal asoziiertes Mitglied der EBU, halte ich daher für ausgeschlossen.
Ich denke mal, selbst wenn der Fernsehsender des Mutterlandes, also z. B. Avrotros, dem zustimmen würde, was meines Wissens eine Bedingung ist, würde die EBU das Fass mit Blick auf Dänemark/Färöer oder Spanien/Katalonien vermutlich nicht unnötig aufmachen wollen.
Müsste also vermutlich schon ein wirklich souveräner Staat sein. Wahrscheinlicher halte ich da Rihanna als Intervall oder die stinklangweilige und irrelevante Option mit Royal Carribean.
Das wird was mit dem Sponsor sein. Vielleicht gibt es auch eine ESC-Themenkreuzfahrt, bei der dann ehemalige Teilnehmer auftreten.
Also ich würde mir auch einen Pausenact wünschen: Pirates of the Caribbean, heißt: Johnny Depp mit seiner Kapelle Hollywood Vampires! ❤️❤️❤️ (Ich weiß: Ist leider weit hergeholt! 😂)
Denke dass ein Auftritt von Rihanna wahrscheinlich ist. Zumal sie für dieses Jahr neue Musik angekündigt hat.
Rihanna wäre natürlich schon eine Marke, aber auch mir ist spontan keine andere Sängerin aus der Gegend eingefallen. wenn es dann aber doch nur der Sponsor ist, dann würde ich mich von den Schweden etwas verarscht fühlen.
Monaco kehrt zurück!
Tahiti ist aber nicht Karibik. 😛
Hauptsache, es gibt dort Kokosnüsse. 😆
Liegt doch auf der Hand, dass es sich um das Kreuzfahrtschiff handelt.
Hallo liebe Power-Kommentator*innen, tauchen die Kommentare bei euch jetzt schneller auf als zuletzt?
Herr Hertlein, ja. Mein Kommentar weiter unten ist tatsächlich schneller erschienen, als die letzten Male.
Heute um 14:47 Uhr kam der Kommentar noch mit Verzögerung. Wie es jetzt ist, schreibe ich gleich …
… leider noch mit Verzögerung. Eben mit etwa 4 Minuten.
Bei mir dauert es auch noch so 4-5 Minuten. Aber die letzten Male hat es sogar länger gedauert.
eben gerade 2 Minuten, 4-5 Minuten sind leider die Regel
Danke 😣
@Benjamin
Also jetzt ist bei mir der Post tatsächlich gleich da! 🙂
Bei mir dauert es seit den letzten paar Tagen nur noch einige Sekunden (20+30) und keine 5 Minuten mehr. Ist zwar immer noch nicht so schnell wie früher aber immerhin. Ich war heute zufällig auf meinem Server, da stand der Hinweis für WordPress, dass man ein spezielles Speed-Cache nutzen soll, damit die Zugriffszeiten besser würden. Gibt es bei dir nicht was Ähnliches?
Übrigens ist der Haken für das dauerhafte Anmelden nun wieder da, nur muss man den jeden Tag neu aktivieren, aber immerhin merkt er sich das dann wenigstens bis zum nächsten Tag.
Ok, waren dann doch 2 minuten so wie bei Jorge.
@Benjamin Hertlein
Ich gucke mal. 🙂
@Benjamin Hertlein
Bei meinem Kommentar von 21:36 Uhr hat es gut fünf Minuten gebraucht bis er sichtbar wurde.
Bei mir dauert es auch nach wie vor ein paar minuten
Bei mir dauert der erste Kommentar immer so 1-2 Minuten. Wenn ich dann das Häkchen bei „Namen und E-Mail speichern“ gesetzt habe, sind meine Kommentare allerdings sofort da.
Wenn übermorgen Irland offiziell seine Wettbewerbstitel für den Vorentscheid veröffentlicht, dann wird Kroatien das ebenfalls machen:
https://eurovoix.com/2024/01/02/croatia-dora-2024-entries-released-january-4/
Das Ganze passiert zwischen 14 und 17 Uhr MEZ.
Na @Matty, Irland ist doch erst am 8.1 dran 😉.
Gut aufgepasst!
Hm, „is coming to“ heißt ja nicht automatisch übersetzt „wird teilnehmen“.
Die Sponsor-Erklärung wird schon das Wahrscheinlichste sein (Jahresanfang = Vertragsbeginn, Instagramfollowing).
Ansonsten könnte das schwedische Modell wie damals bei Timberlake denkbar sein. Rihanna als Superstar auftreten lassen und irgendeinen schwedischen Bezug nach vorne stellen (vielleicht hat sie einen schwedischen Produzenten oder so). Dass Björkman sich über einen Carribean Song Contest bezüglich des ASC-Flops rehabilieren möchte, kann theoretisch auch sein, denke ich aber eher nicht. Immerhin wären es da ordentliche Staaten (und nicht nur Bundesstaaten), aber ich glaube, die Dollars wachsen da auch nicht auf Bäumen und man hat da andere Probleme als Gelder für Lizenzkosten auszugeben.
PS: Wenn es der Sponsor sein soll, sollte man zukünftig vielleicht mal ein Auge mehr auf Delegations- und Jurymitglieder und deren Standorte werfen. Kein Bock auf FIFA-Verhältnisse. Schon verlockend sowas.
Ich vermute, dass das nur die Ankündigung von einem neuen Sponsor ist. Allerdings verstehe ich dann nicht, warum die EBU daraus so ein Versteckspiel macht. So eine großartige Neuigkeit wäre das jetzt auch wieder nicht.
Wie stand es denn bisher eigentlich um die blanke Übertragung des ESC in der Karibik? Vielleicht kommt die Karibik ja auch schlicht in den Kreis übertragender Weltregionen hinzu. Solche weltweiten Publikumserschließungen wurden in der Vergangenheit ja auch gerne mal betont – auch ohne gleich ein Kandidat für Teilnahmeeinladungen zu sein.
PS: Wenn es doch nur der Kreuzfahrtsponsor sein sollte, während ausgerechnet Schweden hostet, scheint das wohl ein Indiz dafür zu sein, dass Greta Thunbergs Einfluss auch nicht mehr der größte zu sein scheint. Hm…
Für mich steht fest, dass mit Karibik die „Royal Caribbean“ Reederei gemeint ist. Diese wird ein Kreuzfahrtschiff in Malmö festmachen lassen, damit die verwöhnten amerikanischen ESC-Fans sich im Luxus suhlen können und nichts von ihrer gewohnten Umgebung vermissen. Wer will schon als Ami in Kopenhagen oder Malmö in einem 3 Sterne Schuppen pennen, wenn er 5 Sterne mit Kasino an Bord haben kann.
Dazu gibt es dann einen V.I.P. Shuttle Service direkt vom Schiff zur Halle.
Habe ich etwas vergessen?
Pausenact Rihanna?
Die Moderatoren werden vom Piraten-Couturier „Henry Morgan“ ausgestattet.
Hat sich vielleicht Ikke Hüftgold jetzt darüber eingekauft und macht damit seine „Drohung“ war am ESC teilzunehmen 🤔🤣
Nehmt das nicht zu ernst, Spaß muß auch mal sein.
Vermute eher ein pausenact als ein Sponsoring, aber lassen wir uns überraschen.
Ihr liegt alle daneben! Billy Ocean feiert sein Comeback und singt eine Coverversion seines großen Hits „Caribbean Queen“:
War in Deutschland las European Queen ein Hit 🙂
Ich glaube aufeinen Interval Act!
Interval Act. Vielleicht von Rihanna
Jennifer Lopez betont in Interviews gerne, dass ihre Eltern aus Puerto Rico stammen und Puerto Rico und sie somit US-Amerikanerin wäre aber auch aus der Karibik stammt.
Daher werfe ich jetzt Mal die Behauptung in den Ring, dass JLo als Intervall-Act im ESC-Finale auftreten wird.
Wäre doch geil, oder ? 😀 ❤️
Dann lieber Rihanna. Um JLo muss man meines Erachtens nicht sonderlich viel Aufhebens machen, auch wenn ihr Superbowl-Auftritt mit Shakira tatsächlich stark war.
Nachdem Madonna beim Interval Act live so abgestunken ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Rihanna in Malmö auftritt, zumal ich deren Livegesang noch weniger traue als dem von Madonna.
Es gibt Neuigkeiten aus Albanien! Der Wettbewerbsbeitrag von Besa wird überarbeitet:
https://eurovoix.com/2024/01/02/albania-besa-kokedhima-revamp-eurovision-2024-entry/
Die spanische Band Megara, die beim Benidorm Fest 2023 im Finale Vierter wurde, soll sich für den Vorentscheid San Marinos beworben haben:
https://eurovoix.com/2024/01/02/una-voce-per-san-marino-more-casting-participants-announced/
Neues gibt es auch vom Sanremo-Festival:
https://eurovoix.com/2024/01/02/sanremo-2024-palco-galleggiante-performers/
Und es gibt schon erste Gedankenspiele um die Teilnehmer des Norsk Melodi Grand Prix:
https://eurovoix.com/2024/01/02/norway-speculation-commences-around-the-melodi-grand-prix-2024-participants/
Am 5. Januar 2024 wissen wir dann mehr.
Rihanna? Ich bin Fan der ersten Stunde, daher kann ich mir gut vorstellen wie sie tickt. Sie ist steinreich und hat den ESC (für Promotion) nicht nötig… ich gehe mal stark davon aus, dass es sich hierbei um irgendein Sponsor handelt. Außerdem finde ich es etwas zu früh, die Intervalacts bekannt zu geben.
Hatten wir schon die Rückkehr der Pirates Of The Sea (Lettland 2008) als mögliche Erklärung?
Es handelt sich um einen neuen Sponsor, Royal Caribbean International, der auch schon dem offiziellen Eurovision Account auf Instagram folgt.
Es ist wahrscheinlich sogar der gleiche Sponsor, der auch schon Martin Österdahls neues Buch mitfinanziert haben soll.
Gut möglich, dass es um den Sponsor und den dadurch finanzierten Pausenact geht – ohne letzteres könnte man ja nicht so viel Aufhebens drum machen. Das müsste dann schon eine entsprechend große Marke sein – vielleicht nicht gleich Rihanna oder die Lopez, aber Camilla Cabello oder Luis Fonsi wären locker denkbar. Selbst Nicki Minaj oder Cardi B haben karibische Wurzeln …
Wobei solchen pompös-kommerziellen Interval-Auftritten beim ESC nach meinem Empfinden ein mißbräuchliches Flair anhaftet (gilt auch beim deutschen Vorentscheid). Wer die Reichweite für sich nutzen will, sollte sich auch dem Contest stellen …
Puerto Rico also USA.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass der israelische sponsor ersetzt werden soll.
Meinst du Moroccanoil? Die Geschichte von Moroccanoil beginnt zwar in Israel, aber es ist ein us-amerikanisches Unternehmen mit Hauptsitz in New York City.
Außerdem tauscht man einen Sponsor einfach aus, sondern das wird auf Zeit vergeben und enstprechend gewechselt. ich vermute mal wie im Fußball jährlich neu.
Wenn es sich wirklich „nur“ um einen neuen Sponsor (Royal Caribbean) handeln würde, dann wäre diese Ankündigung für mich ein wenig zu viel des Guten! Ich glaube die meisten ESC-Fans erwarten bei so einer Ankündigung etwas anderes als nur die Vorstellung des neuen Sponsors! Aber gut, diese „große“ Ankündigung wird dann wohl auch schon bereits Teil des Sponsorenvertrags sein. Aufmerksamkeit wäre dem neuen Sponsor somit also sicher, aber ob die EBU sich selbst damit einen Gefallen tut und die Fans hiermit vielleicht verärgert?
Ich vermute auch, dass es sich hier um einen neuen Sponsor und/oder den Intervallact handelt und schätze, wenn tatsächlich ein Land der Karibik oder die Karibik vereint teilnähme, die EBU das definitiv anders kommuniziert hätte.
Neben den bereits benannten Stars Rihanna (die einem natürlich sofort als erstes in den Sinn kommt), Jennifer Lopez, Cardi B, Camila Cabello und Luis Fonsi gibt es noch viele andere bekannte Musikerinnen und Musiker aus dieser Region, wie zum Beispiel Shaggy, Sean Paul, Shontelle, Nicki Minaj, Skip Marley (ja, der Enkel von Bob), Gloria Estefan oder Daddy Yankee.
Tippe auf den Sponsor. Vielleicht wollen die auch ESC Kreuzfahrten in die Karibik anbieten. Mit Måns Zelmerlöw, Daði Freyr und Johnny Logan 😁.
Hört sich stark nach nem Interval Act aus Puerto Rico an. (wer aus Kolumbien/Mexiko/Argentinien also Festland Spanisch Lateinamerika kann es nicht sein)
Orte mit grösserer Musikproduktion im karibischen Raum sind natürlich zuallererst Puerto Rico dann kommt gaaaanz lange nichts und es folgen Jamaika und die Dominikanische Republik. Alle anderen Länder des karibischen Raums sind unbedeutend.
Allerdings ist es so, dass für gewöhnlich an sich auch die Küstenregionen des Festlandes, die an die Karibische See grenzen, zur Karibik im weitesten Sinne gerne mal hinzugezählt werden. Ist in Europa aber unüblich.
Ich gehe da also ganz stark von Puerto Rico aus.
Bad Bunny kommt einem da natürlich sofort in den Sinn. Könnte mir grad bei dem Vorstellen dass von seiner Plattenfirma das europäische Geschäft ausserhalb Spaniens für ‚ausbaufähig‘ gehalten wird.
Könnte es ein Sponsor-Name sein, der in Teilen angeteasert wird? Erscheint mir unlogisch. Ein neuer Hauptsponsor müsste es eigentlich doch eher Recht sein so viel und so oft wie möglich genannt zu werden und zwar in voller Länge.
Wenn man denn einen neuen Sponsor hätte, warum sollte man den daher nicht ganz nennen (falls es zb Royal Carribean wäre)?
Die Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean International hat nur leider mit der Karibik ausser dem Namen nach und einigen regelmäßigen Cruise Varianten die durch die karibische See führen nichts mit ‚The Carribean‘ zu tun. Firmensitz ist operativ Miami. Die Muttergesellschaft hat ihren Hauptsitz tatsächlich in Monrovia/Liberia/Afrika.
Es käme also nicht die Karibik (The Carribean) sondern ja nur Schiffe, die durch die Karibik schippern. Nur ein kleinerer Teil der 789 Royal Carribean Kreuzfahrtrouten finden in der Karibik statt.
Ich halte daher einen Interval Act aus ‚der Karibik‘ für wahrscheinlich. (der würde eben auch ‚kommen‘ und nicht wie ein Sponsor ‚bereits da sein‘)
Wäre denn Rihanna Quintessenz, die man als ‚Ther Carribean is coming to Eurovision‘ bezeichnen würde? Ich käme nicht auf diese Idee, sie ist in Europa doch eindeutig als US Musikstar bekannt.
Bei Bad Bunny zb ist das anders.
Könnte aber auch Ozuna sein (kennt man in Europa aber kaum)
könnten auch
Don Omar, Myke Towers, Anuel AA, Daddy Yankee, Darrell, Jahyco sein.
Könnte sogar eine mehrpersonige Kollabo einiger bekannter Acts sein. Fände ich ehrlich gesagt sogar interessant (vor allem wenn es nicht nur Puerto Ricaner und nicht nur Männer wären). Könnte mir da zb die ein oder andere Jamaikanerin vorstellen.
Gut OK Rihanna, aber wie gesagt, die ist eigentlich von Europäern nicht sonderlich mit der Karibik verbindbar. Trotz dem oben Geschriebenen würde auch ich Rihanna nicht rundweg ausschliessen.
Wollte (sollte) der ESC nicht auch in Richtung Klimaneutralität gehen?
Da wäre ein Sponsor wie „Royal Caribbean Kreuzfahrten“ ziemlich kontraproduktiv
Schmutziger kann man ja kaum Urlaub machen 😉
https://eurovision.tv/story/royal-caribbean-official-cruise-line-eurovision-2024-2025
also doch Sponsor als ‚Royal Carribean is the official cruise line of Eurovision 2024 & 2025‘.
official cruise line in Form eines ‚official partner‘ ist also die Sponsorbezeichnung. Frisch erfunden.
„visible to 37 participating countries and millions more watching online.“ das heisst demnach man wird mit Royal Carribean pro-rolls im z.B. Eurovison Youtube Channel gnadenlos zugeballert werden. Da freue ich mich ja mal so ‚richtig‘ drauf.