Ende November wurde bekanntgegeben, dass Sandro Zypern beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam vertreten wird. Heute ist dann auch der Song „Running“ erschienen, mit dem der Deutsche mit griechischen Wurzeln antreten wird. Mit der Veröffentlichung ist ebenfalls das Musikvideo erschienen.
https://www.instagram.com/p/B8bzJkhIrIX/
Wie in den Vorjahren setzt die südländische Insel somit auf eine interne Auswahl. In diesem Jahr traf der zyprische Rundfunk mit Sandro Nicolas einen Sänger, der womöglich auch im Rennen der deutschen Auswahl für den diesjährigen ESC gewesen ist.
„Running“ ist zwar etwas düster, aber keine Ballade, wie im Vorfeld vielleicht vermutet, sondern doch schneller. Ein Mid-Tempo-Song, mit einem treibendem Dance-Beat. Das klingt sehr modern und mainstreamig, aber hat durch die Ernsthaftigkeit des Textes doch auch etwas Eigenständiges.
Geschrieben wurde „Running“ von Alfie Arcuri, der bereits im vergangenen Jahr an Australia Decides teilnahm, sowie Sebastian Rickards, Octavian Rasinariu und Sandro selbst. Produzent des Songs ist Teo DK. Das Musikvideo wurde mit Hilfe von Regisseur Alexandros Kostelidis aufgenommen.
Der Österreicher Marvin Dietmann ist als „Artistic Director“ für die Inszenierung des Auftritts von Sandro zuständig. Im vergangenen Jahr war Marvin als Viewing Room Director beim ESC in Tel Aviv eingebunden, zuvor hatte er unter anderem bereits die Auftritte von Levina und Conchita Wurst für die internationale Bühne konzipiert.
Sandro hat sowohl us-amerikanische als auch griechische Wurzeln und nutzt diese Multikulturalität auch dafür, um seine Karriere voranzubringen. 2018 nahm der Sänger – damals noch als Alessandro Rütten – an der deutschen Castingshow „The Voice of Germany“ teil. In diesem Jahr sang er als Sandro Nicolas unter us-amerikanischer Flagge beim New-Wave-Festival im russischen Sotchi.
Mit „Running“ wird Sandro am 12. Mai in der zweiten Hälfte des ersten Halbfinals starten.
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Das wird auf der ESC Bühne nicht funktionieren. Ist eher was für Clubs aber für eine TV Show zu langweilig und monoton.
Ein Tralala-Lied, das nach 45 Minuten nur noch langweilt. Schade Zypern!
Toller Beat, endlich mal was halbwegs cooles, nur leider ist die Melodie zu schwach. Ein weiterer Lala-Beitrag leider…
zum Glück nicht noch eine Schnarchballade. Am Stimmenverzerrer wurde nicht gespart, sonst gefällt es mir ganz gut. Hat zwar Tanzbeat, aber ich hoffe mal noch auf einen remix, der noch mehr nach vorn geht. Ist jetzt nicht ganz so ein Happy-dance-Song, wie unser Beitrag.
Er gewinnt schon mal meine Trophäe für den bestaussehendsden Sänger in diesem Jahrgang. 🙂
Überproduziert aber gefällt mir wesentlich besser als das meiste bis jetzt. Trick wird ähnlich wie bei D sein, wie sie das auf die Bühne bringen.
Der Song geht nirgendwohin… ist so nichtssagend. „Solalala“
Der Song an sich gefällt mir recht gut, den werde ich mir noch öfters anhören.
Allerdings fehlt da etwas das Instant- Appeal.
Recht viele Zuseher werden damit beim ersten Mal vermutlich nicht mitgerissen.
Und mMn wird es auch relativ schwer, dazu eine ordentliche Inszenierung auf die Bühne zu bringen.
Aber da er ja einen erfahrenen Choreografen dabei hat, könnte das schon klappen und dann wird Sandro auch ins Finale einziehen.
Sehr monotone Wiederholungen im Liedchen ,kann ich schwer einschätzen
Gibt bessere Lieder dieses Jahr aber so schlecht ist es nicht
Da nehmen sich die jungen Herren ja ganz schön die Stimmen weg. Akustisch wird es immer schwieriger sie zu unterscheiden und es bleibt am Ende die Frage wer kommt optisch und Performance-mäßig besser an.
Das könnte für Zypern eng mit dem Einzug ins Finale werden. Verglichen mit unserem Beitrag schwächer, aber etwas besser als der aus Österreich.
Marty diesmal stimme ich dir 100% zu. An mir geht der Sing irgendwie vorbei aber er hat eine angenehme Stimmfarbe
Da er ja nix mit Zypern zu tun hat, warum sollte dann sein Lied was mit der Kultur des Landes zu tun haben. Bei Griechenland merkt man wenigstens aus welchem Land das Lied kommt. Der könnte auch für Schweden oder Belgien oder Deutschland antreten. Immerhin da er und Ben Dolic im Selben Jahr bei The Voice of Germany waren, könnte es ja in Rotterdam zu einem „Klassentreffen“ kommen. Ansonsten next please. Öde.
Jetzt steigen aber die Chancen für Deutschland eine gute Platzierung zu erreichen. Mit Zypern fällt der nächste Kandidat durch. Und so viele Songs sind es bisher nicht, die sich zwingend besser anhören als Ben Dolic. Mehr als 3, 4 Songs sind es bisher nicht.
Das ist sicherlich Geschmackssache…
So schlecht ist es nicht, aber es hätte gut getan, voll auf die Dancefloor/Europop Karte zu setzen, so ist das weder Fisch noch Fleisch.
Ganz chillige Mucke. Find ich okay. Aber: der Typ begeistert mich echt null. Keine Ausstrahlung, keine Stimme.
Dem stimme ich zu und ich kann nicht nachvollziehen, daß Zypern ausgerechnet dieses TVOG-Kandidaten wollte. Das Liedchen ist noch nerviger als „Violent thing“, die verzerrte Stimme geht gar nicht und dazu noch 08/15-Lyrics. Sorry, das ist bestenfalls B-Ware und bislang der schlechteste Titel im ersten Semi. Ganz klar 1/10 und hoffentlich nicht im Finale.
Absolut identitätsfrei und 0 Prozent Authentizität und Landesbezug.
Im Grunde stimmen wir da aber eben nicht überein. Denn nervig find ich das Lied überhaupt nicht. Ich find nur den Sänger unspannend. 🙂
Das ist ziemlich eintönig, habe mit „so la la“ gestimmt.
Die stimme tönt aber ganz schön verzerrt. Ist das auf der Esc -bühne erlaubt? Und der Song endet ziemlich abrupt.
Ich wollte es wirklich gut finden, weil ich noch nicht so viele Beiträge richtig gut finde. Hat nicht geklappt… Der Titel scheint etwas ziellos ins Nichts zu schlittern. Schade.
Im Vergleich
Österreich 3/10 – Vincent schreibt wenigstens selbst und kann tanzen
Deutschland 2/10
Zypern 1/10
….na ja……die Schweiz steht bei mir auch nicht viel höher.
Schweiz finde ich furchtbar; es ist anstrengend
Das wird für Zypern leider nichts sehr eintöniges Lied ,Stimme gefällt mir auch nicht.
Der nächste Song ist,der sich nach einer Minute verliert.
Eindeutig Füllmaterial im ersten Semi. Dieses „eingekaufte“ Ding ist ziemlich ärgerlich. Hatten die von CybC keine andere Interessenten, die auch die dortige Musikszene wirklich angemessen vertreten können ?
Da höre ich mir Beiträge wie Schweiz und Niederlande an. So klingt Anspruch und Authentizität ! Oder Litauen, das ist erfrischend und originell. Beim „zypriotischen“ Liedchen gibt nichts von alledem.
Wird zumindest spannend, wer den stattdessen im Finale die 12 Punkte aus Griechenland bekommt….
Eines der anderen beiden Kontopolous-Lieder, also Estland oder Moldova. Wahrscheinlich letzteres.
Da du die Niederlande erwähnst – ich habe gestern Abend dort https://esc-kompakt.de/der-niederlaendische-beitrag-fuer-den-esc-2020-grow-von-jeangu-macrooy/ den Video vom Live-Auftritt in einem Kommentar verlinkt.
Da hätte ich eindeutig mehr erwartet. Der angekündigte große Wurf ist das nicht…
Plätschert vor sich hin..
Meine dringenden Epfehlung: das Teil muss noch ge-remixt werden. In der Form ist es einfach zu flach. Soundlevel ist viel zu niedrig. sind ja nur 60% oder so. Könnte sogar Reupload fällig werden. Und wenn es so wie es jetzt hochgeladen wurde Absicht war, dann würd ich mal sagen ‚falsch gemacht und was mit den Ohren…‘!
Mich erinnert der Song total an „Taboo“: ähnlich sperrig-chaotisch und der Melodie-Linie ist schwer zu folgen. Der clubbige Sound gefällt mir hingegen ganz gut.
Ein weiterer Abturner ist aber, dass Sandro offenbar EXTREM von sich selbst überzeugt zu sein scheint und das sicher auch auf der Bühne raushängen lassen wird; da kriege ich direkt Spatz-Alex-Vibes…
Hmmm, nach dem Part „…and I keep on running“ hab ich eigentlich den Refrain erwartet, ich dachte: jetzt geht’s los – um dann festzustellen, dass DAS der Refrain war. Prinzipiell finde ich den Song nicht schlecht, aber er zeigt mir eigentlich umso mehr, wie extrem stark der deutsche Beitrag in diesem Jahr ist.
Erinnert mich etwas an dieses Lied…
So lala
Der Sound hat mich leider nicht abgeholt, obwohl ich rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt war 😉 Die Ambition des Songs kann ich sehen und anerkennen.
Ich wünsche Zypern viele Fans und alles Gute!
Hahahaaaa, darf ich mir den ersten Satz klauen? <3
Nur zu, wir sind beim Song Contest. Eigentumsdelikte kommen hier öfters vor 🙃
Uff… Der Beat ist noch ganz cool, aber dann verliert es sich irgendwie in einem großes Nichts. Der Refrain ist echt schwach. Und seine Performance macht es nicht besser, das wirkt auf mich auch ganz furchtbar. Sorry Zypern, aber nach dem großartigen Fuego und dem sensationellen Replay ist das mein zweitletzter Platz. Ich möchte das nicht nochmal hören 🙁 2/10
Keine Ballade, wird es aber trotzdem schwer haben aufzufallen. Als reiner Dance-Titel hätte das eher geklappt, aber dafür sind dann die Strophen zu lahm, und als Electro-Pop Nummer ist der Refrain zu monoton. Merke gerade beim dritten Durchlauf, den Refrain kann man sich schön hören, wenn er auch nicht wirklich neu klingt.
Für mein Empfinden wird das nix. Eigenartig das Stück. Klingt so als wäre etwas vergessen worden.
Tja, wer sich an Meduza orientiert, sollte das Ding dann wenigstens auch vernünftig produzieren und ordentlich Beats einsetzen. Für mich kein großer Wurf, da wäre mal wieder mehr drin gewesen. Aber zumindest ein Beitrag der versucht modern zu klingen.
Gefällt mir gut – verstehe nicht warum der Song so schlecht hier wegkommt 🤷♂️
Beim ersten Hören war ich etwas enttäuscht, jetzt beim zweiten „blinden“ Hören gefällt mir der Song besser. Erstmal in meiner Liste noch vor Österreich, ich zähle die beide aber in eine Kategorie. Und wie auch beim Österreicher Beitrag: Chancenlos wird er nicht sein; allerdings wird er es im ersten Halbfinale definitiv schwerer haben.
Buu Huu! Da krieg ich ja gleich Lust, meine NES anzuschmeißen und Super Mario Bros. 3 zu zocken 🙂
Das ist leider ungefähr so interessant wie Kaffee vom Vortag. Schade. Viel Glück!
Ich habe mir schwer getan, den Song zu Ende zu hören. Ich denke, er hat ähnliche Chancen wie Österreich, vielleicht bei den Juries etwas schwächer.
Im Fall Österreich sehe ich das bei den Juries wesentlich höher platziert als beim Publikum.
Eine Clubnummer ohne jede Power zu produzieren, das muss man auch erstmal hinbekommen. Da ist echt die Luft raus. Schade.
Ich finde es nicht schlecht, nur ein bisschen flach und kalt produziert. Deshalb „so lala“.
Finale ist da drin. Jetzt keine Offenbarung, aber mir gefällt es. Das Video ist cool gemacht. Viel Glück, Zypern mit deutschem Interpreten.
Der Song beginnt irgendwie vielversprechend, aber für mich ist das eine mittelmäßig gelungene Umsetzung eines Beats à la „Lose Control“ von MEDUZA. Mir fehlt leider die Ausstrahlung und irgendwie das Charisma, dass Sandro in Interviews ausstrahlt. Der Song wirkt mir da zu plastisch, deshalb nur ein „so lala“. Aber vielleicht kann er das live wieder gut machen.
Mein Gott wie langweilig…. im übrigen teilt er die Eigenschaft, mich unendlich zu langweilen, mit vielen in seiner Generation
Nicht nur Dich !
Gefällt mir weniger, für „ganz furchtbar“ ist es eindeutig zu öde
Der Sing startet für mich echt vielversprechend, aber schon nach 20 Sekunden (wenn überhaupt) ist das komplett weg. Es klingt eher wie ein Medley von mehreren Songs ohne richtige Struktur – und plötzlich ist er zu Ende.
100 % gelebte/gesungene Mittelmäßigkeit. Gehört und im selben Moment vergessen.
Ich verstehe die vielen eher negativen Kommentare.
In einem Jahrgang, der mich bisher „nicht abholt, obwohl ich am verabredeten Treffpunkt war“ (Eurovisionismus), und ich mich ernsthaft frage, ob es an mir liegt oder waren die letzten Jahre nicht zumindest ein paar besondere Songs dabei? Ich weiß nicht, was es ist. ESC ist der eine guilty pleasure, den ich mir nicht nehmen lasse werde (niemals!) und deshalb möchte ich nicht in die kakophonischen Gesänge über jedes einzelne Lied dieses Jahr einsteigen und mach das zu Zypern jetzt mal so:
ein Lied, das nicht die Eigenständigkeit in seinem Genre hat, die man jetzt erwarten würde.
Dennoch in einem Jahrgang, der underwhelming af ist, ein Lichtblick, dass wir zumindest musikalisch damit im Jahr 2020 sind (zumindest in ESC-Terms).
Ich hege Sympathien und es steigt bei mir weiter oben ein. Ich mag dass es einen Beat hat, der nicht nach „You’re the only one“ klingt, mainstreaminger ist als Gravity, und dabei doch eine Tiefe mitbringt. Ich hoffe auf ein herausragendes Staging, das den Song zumindest ins Finale transportieren sollte. Im besten Fall sehe ich auch Dark Horse Option, auch wenn das jetzt sehr aus dem Fenster gelehnt ist.
Übrigens: Ähnliches könnte ich auch zu Deutschland schreiben, das mir wiederum richtig gut gefällt, evtl als einziger Song bisher. (und das ist auch nicht mein Genre)
Zum Thema glattpoliertes, wie sie alle dieses Jahr klingen.. aber live wird sich ja da einiges bewegen, mal schauen, was die Acts so drauf haben.
Was ich mir sehr gut vorstellen kann, dass dieser Jahrgang einfach nur bekloppt wird und die Ergebnisse uns ziemlich überaschen (sollen).
Meine Top 3 bisher. Deutschland, Litauen, Island…. und ich denke daran wird sich auch nicht mehr viel ändern.
Was für ein musikalischer Horror-Jahrgang…
Finde ich gar nicht, Litauen ist bei mit aber auch ganz vorne dabei. Ich kann mich dieses Jahr nicht beschweren, Schweiz und Niederlande sind richtige Juwelen.
Der Komponist: „Lasst uns ne ruhige, bedeutungsschwangere Nummer schieben.“
Der Texter: „Bloß nicht zu kompliziert. Eine Message reicht.“
Der Produzent: „Ich guck trotzdem mal in der EDM-Toolkiste nach.“
Der Sänger: „Ich will was Emotionales.“
Der Zuschauer: Zuviele Kompromisse.
Ich bin ja für den Sound empfänglich, finde aber, dass vom Markenkern wenig übrig bleibt. Alle paar Takte bremst die Komposition und jedes gesungene Wort wird mehrfach durchgelutscht. Ich versuch’s mir trotzdem schönzuhören.
Das ist 50 Shades of Beige: gibt vor, sexy und modern zu sein, aber ist in Wahrheit so hardcore wie Toggies Häkelkreis. Zypern war mit den Stareinkäufen beim großen Nachbar besser bedient.