
Das traditionelle Siegerfoto mit dem Act, der Deutschland beim Eurovision Song Contest vertritt, wird wohl auch in den kommenden Jahren auf einer Vorentscheid-Bühne entstehen. Oder klarer ausgedrückt: Der deutsche Beitrag soll weiterhin per öffentlicher Vorentscheidung bestimmt werden. Im exklusiven Interview mit ESC kompakt hat die neue deutsche Delegationsleiterin dies bestätigt.
Tina Sikorski hat letztes Jahr offiziell die Rolle der deutschen Delegationsleiterin (kurz HoD für Head Of Delegation) für den ESC übernommen. Bislang hielt sie sich eher im Hintergrund, doch am letzten Wochenende bei Eurovision in Concert in Amsterdam haben wir die HoD endlich kennenlernen dürfen. Im Kurzinterview hat sie uns Einblicke in ihre ersten Monate als ESC-Verantwortliche gegeben und einen Blick in die Zukunft geworfen.
Zunächst ließ uns die deutsche HoD wissen, dass für sie natürlich alles noch völlig neu sei. Tina Sikorski ist, wie der gesamte SWR, dieses Jahr zum ersten Mal verantwortlich für die deutsche ESC-Teilnahme. Dies sei eine Aufgabe, in die man zunächst reinwachsen müsse, was jedoch bisher gut geklappt habe. Übrigens: Tinas Vorgängerin, Alexandra Wolfslast vom NDR, ist Teil unserer diesjährigen ESC kompakt Reactions, die ihr auf YouTube verfolgen könnt.
In der Summe soll aktuell alles sehr gut laufen im deutschen ESC-Team, auch wenn so eine Teilnahme natürlich mit sehr viel Arbeit verbunden sei, sagte Tina uns. Das wichtigste sei, dass alle große Lust haben und mit Leidenschaft dabei sind. Interessante Einblicke gab uns Tina Sikorski dann, als wir sie zu den Vorbereitungen des Vorentscheids Das deutsche Finale 2026 befragten:
„Wir sind ganz zufrieden damit, wie wir es gemacht haben – also dass wir ja den Aufruf in der professionellen Musikbranche gestartet haben und wir sind da schon ziemlich happy, mit dem, was zurück gekommen ist.
Aber wir merken natürlich schon, dass gerade etablierte Artists Bedenken haben, am ESC teilzunehmen, weil man sich eben […] dem Wettbewerb nicht stellen will, weil man vielleicht das Thema an sich nicht geil findet oder vielleicht auch aus politischen Gründen […] sich da nicht irgendwie in ein Fadenkreuz begeben möchte. Deswegen versuchen wir schon auch, sehr viel Vertrauensarbeit in den musikalischen Szenen zu leisten.“
Tina Sikorski verriet uns zudem, dass man weiter an der Musikauswahl der kommenden Vorentscheidungen arbeiten möchte, jedoch nicht komplett anders vorgehen werde als in diesem Jahr (siehe oben). Anschließend hat uns die deutsche HoD bestätigt, dass sich Fans auch in den nächsten Jahren jeweils auf einen öffentlichen deutschen Vorentscheid freuen dürfen. Zumindest sei dies „sehr, sehr wahrscheinlich“. Wenn es nach Tina selbst ginge, wäre sie jedoch auch für andere Wege offen:
„Ich muss sagen, ich persönlich hätte jetzt mit einem internen Vorentscheid keine Probleme, weil wir dann einfach […] mehr Artists überzeugen könnten, dabei zu sein – vielleicht eben auch etabliertere, größere Namen.“
In den kommenden Jahren werde man aber bei öffentlichen TV-Vorentscheidungen bleiben, so Tina Sikorski. Sollten diese eher aus Newcomer*innen bestehen, sei dies auch kein Problem. Laut der HoD habe man gute Erfahrungen damit gemacht, auch mit eher unerfahrenen Musiker*innen zusammen zu arbeiten.
Natürlich haben wir mit Tina Sikorski auch noch einen Blick auf den Mai in Wien geworfen. Die große Frage bleibt weiterhin, wie genau Sarah Engels ihre Nummer „Fire“ auf die Bühne bringt. Gibt es eine überarbeitete Version der Nummer? Was werden die Hauptelemente auf der ESC-Bühne in Wien sein? Zumindest einen kleinen Vorgschmack konnte uns Tina Sikorski schon einmal geben. Wir wollten wissen, ob die Performance genau so sein wird, wie bei Das deutsche Finale 2026…
„Also natürlich wird der [Auftritt] jetzt nicht völlig anders sein, […] aber wir wollen das schon nochmal auf ein anderes Level hieven und jetzt vielleicht auch nicht NUR das Feuer in den Vordergrund stellen. (…) Wir haben vielleicht in die Inszenierung auch ein paar andere Sachen eingebaut. Ich glaub, es wird geil. Es wird emotionalisierend, es wird packend – aber man kann sich auch freuen, dass es ein paar Überraschungen geben wird. (…) Ich hoffe, allen wird es gefallen.“
Wie klingen die Aussagen von Tina Sikorski für dich? Welche Art von Staging erwartest du beim ESC 2026 von Sarah Engels und dem deutschen Team? Lass uns gerne deine Ideen da.
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Ich weiß es…spoiler…fire on ice
Erbeer- oder Vanille ….oder doch Softeis? Dürfen die Zuschauer dann die Bühne im Anschluss ablecken?
Sarah Engels is Dancing on The Ice with Fire and i hope it will in her System to make a Dance Break. Then she needs a Tanzschein. And Perhaps she will Dance a Paloma Rumba.
https://www.kuriose-feiertage.de/mecker-tag/
Passt doch. 😉😜🫣🙈
Du hast den Kalender damit an der Wand hängen, oder? 😃
😇
Dieser Feiertag passt perfekt zu Deutschland.
Dem Aufmacherfoto nach, könnte also das Duo Schöneberger/Brugger mit Backgroundtänzerin Sarah in Wien auftreten. 😉
Nach letztem Jahr könnte Hazel womöglich ein paar Televoting-Punkte bringen. 😛
Wenn die blonden Wuchtbrummen nicht einen Kopf größer und 20kg schwerer wären.
Vielen Dank für das Statement, Frau Sikorski. Bin sehr gespannt, was uns im Mai erwartet.😊
Um noch mal kurz auf die VE einzugehen: Finde es grundsätzlich gut, dass es im nächsten Jahr wieder eine Vorentscheidung geben wird. Es wäre schön, wenn man künftig noch etwas mehr den Fokus auf die Songs legen könnte. Die drei besten Acts sind ins Finale gekommen, von daher war ich schon froh, dass es die Jury gab. Aber es waren auch Acts dabei, wo ich mich wirklich gefragt habe, ob sich aus den ganzen Anmeldungen nichts besseres gefunden hat. Einige der Namen, die dort aufgetreten sind, habe ich schon wieder vergessen, was wohl schon einiges über die Nachhaltigkeit aussagt. Es war z. B. ganz am Anfang ein junger Mann am Start, den ich wirklich charmant fand, der Song war auch wirklich nicht schlecht. Aber für die große Bühne war er einfach nicht geeignet (meiner Meinung nach). Das hatte eher war von einer Schulaufführung. Nun hätte man sicherlich an dem Auftritt noch arbeiten können, wäre er für Wien gewählt worden. Aber es wäre wirklich viel, viel Arbeit gewesen. Möglicherweise wäre der Song auch international nicht wettbewerbsfähig gewesen. War jetzt nur ein Beispiel. Was ich damit sagen will: Im Idealfall schickt man acht bis zehn Acts in die Vorentscheidung, die alle international wettbewerbsfähig sind. Das müssen ja auch nicht die ganz großen Namen sein. Es kommt ja primär auf die Songs an. Einfach ist so eine Auswahl natürlich nicht, zumal ich ja nicht weiss, was sonst noch im Angebot war.🤔 Ist schon eine verantwortungsvolle Aufgabe. Ich wünsche auf jeden Fall Ihnen und ihren Kolleg:innen schon jetzt ein glückliches Händchen.
Sarah macht ihre Sache bis jetzt sehr, sehr gut. Sie ist sehr professionell, das hat man schon bei der Vorentscheidung gemerkt. Nach allem, was ich so über diesen ESC in Concert gehört habe, möchte sie auch mit den anderen Künstler:innen „connecten“. Das finde ich total schön. Wünsche Ihr viel Glück und auch Spaß in Wien.🍀
Vielen Dank liebe Gaby für den Beitrag. Stimme dir 100% zu.
🤨 Seufz – klingt nach Zehnjahresverträgen für alle Beteiligten, wenn nicht noch länger. Oder anders formuliert: in den nächsten zehn Jahren wahrscheinlich jede Platzierung zwischen 16 und 25 je einmal … 🎉🥳
VIELLEICHT sollte ich mir von Timo mal genauer erklären lassen, wie das mit dem emotionalen Ausländer funktioniert? 🤔
Und „nicht nur Feuer“ kann ja wohl nur „Feuer und Wasser“ bedeuten. Tippe mal auf eine Art Turm mit Feuerwehr-Rutschstange, diverse Löscharbeiten und ein Poledance Break … 🚒
Da sie damit anfängt, dass der Auftritt „jetzt nicht völlig anders sein“, erwarte ich gar nichts. Null. Nada. Das es voraussichtlich wieder einen Vorentscheid gibt freut mich, aber mal sehen wie die Sterne stehen wenn Sarah Engels so schwach abschneidet wie es ihr aktuell prognostiziert wird.
Wobei unsere letzten beiden internen Auswahlen – Jendrik, Alex & Oscar – nun auch nicht gerade ermutigende Alternativen waren. Und das würde sich auch glaube ich beim SWR nicht ändern. Die Ähnlichkeiten beider Sender stechen ja bereits hervor.
Ich denke ein System braucht Zeit um sich zu etablieren und Erfolge zu liefern, das ist bei einer Vorentscheidsmarke so und wäre bei einer internen Wahl ähnlich und wenn ich in die Schweiz oder Österreich schaue, fühle ich mich in dieser Annahme ehrlich gesagt auch bestätigt.
Allerdings !
Ich habe den Eindruck, dass sie genau weiß, was sie mit der ESC-Teilnahme Deutschlands vorhat. Als wäre es ihr wirklich wichtig, Vertrauen unter den Musikschaffenden aufzubauen, weshalb sie auch direkt dort nach Künstlern sucht. Aber ob das alles so klappt und sich ein gestandener Künstler automatisch in Punkten widerspiegelt? Am Ende entscheiden der Song, die Inszenierung und das Auftreten. Ich denke, man kann bereits sagen, dass Sarah Engels zumindest zwei dieser Kriterien erfüllt. Die letzte wird mit „Fire” dieses Jahr schon mal eine kleine Mammutaufgabe. Ich wünsche ihr als Delegationsleiterin und natürlich Sarah Engels trotzdem viel Erfolg.
Das mit dem selbst auf die Schulter klopfen klappt schon mal sehr gut. Das Selbstlob wird sicher noch folgen und die Rede zur Schadenbegrenzung und Relativierung nach dem Ernstfall liegt sicher schon in der Schublade. Ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Plattitüden, die da folgen werden.
Mich wundert ja, daß sie überhaupt mit den ESC-Fans geredet hat. Das paßt nicht zur bisherigen Strategie des Ignorierens.
Kannst du eigentlich was anderes, als alles niedermachen? Wenn du es besser kannst, bewirb dich doch mit einem Konzept. Das wäre wenigsten mal was produktiveres als alles niederzumachen.
Wieso denn, er hat doch absolut recht.
Ich finde die Kritik sachlich formuliert, denn in vergangenen Jahren wurde nach den Pleiten seitens des NDR keine Fehleranalyse betrieben und das ist absolut vonnöten. Immer nur die Schuld auf andere zu schieben, das kann es auch nicht sein
Ich kann mich noch gut an Kommentare wie „keiner mag uns“ und „Merkel ist schuld“ beispielsweise bei nicht wettbewerbstauglichen Acts erinnern. Sorry, das ist doch peinlich ohne Ende…
Alle Achtung. Da ist der SWR auf jeden Fall schneller als der NDR. Zu diesem Zeitpunkt war in den letzten Jahren noch nie bekannt, welches Auswahlverfahren im nächsten Jahr angewandt wird.
Naja, die Aussage ist nur, dass ein VE „sehr, sehr wahrscheinlich“ wäre.
Das heißt für mich: „Ja, den wird es geben. Außer die ARD-Verantwortlichen wollen es nicht mehr“. Kurzum: Die Tendenz ist klar, aber entschieden ist nichts.
Der Unterschied ist nur, dass Tina die Info einfach einmal raushaut, während der NDR erst alles in trockene Tücher gebracht hat bevor kommuniziert wurde.
Schön, dass ihr endlich mal an die Hauptverantwortliche gekommen seid und sie sich die Zeit für das Interview genommen hat.
Mir hat die Vorentscheidung in diesem Jahr gut gefallen, bis auf das unnütze Sofa und Barbara darf gern alles so bleiben.
Nur die Songauswahl… also da besteht wirklich noch Lernbedarf. Wobei ich noch nicht einmal was gegen die Musiker selbst sagen möchte, die konnten ja alle was. Aber die Songs selbst? Da sollte der allererste Fokus drauf gelegt werden. Mit Songcamps kommt man da nicht weiter, besser sind sowieso meistens die Beiträge, die von den Interpreten selbst geschrieben wurden (Baller, Blood and Glitter etc.) und zu dem die Interpreten daher einen engeren Bezug haben. Oder ein Auftrag an professionelle Komponisten und Texter und erst danach sucht man die entsprechenden Acts dafür aus.
Und vielleicht sollte man mit den Vorbereitungen wirklich nicht erst im Spätherbst beginnen. Jeder Beteiligte hat sicherlich seinen Sommerurlaub verdient und in der Regel vermutlich auch noch andere Aufgaben, aber eine Taskforce einzurichten und gezielt nach Künstlern und Beiträgen zu suchen, kann durchaus auch früher beginnen.
Sofern der SWR bzw. die ARD keine Lust auf vordere Plätze oder gar einen Gewinn beim ESC hat, kann natürlich alles so bleiben wie es ist.
Dann findet man sicher irgendwann auch wieder Gelder für „Immer wieder Sonntags“, eine der besten Unterhaltungssendungen der ARD überhaupt. 🙄 (Ironie!!!)
Bei der Songauswahl hast Du – mal wieder – recht, das ist in der Tat schon lange das Problem bei deutschen VEs. Aber bei der Künstlerauswahl gibts auch noch klar Optimierungsbedarf, etwas Erfahrung auf der Bühne sollte schon vorliegen. Das war dieses Jahr bei einigen fast schon tragisch.
Da hast du recht, Neulinge sollten sich gern erst einmal anderswo live beweisen, bevor sie auf ein Millionenpublikum losgelassen werden. Da genügt es einfach nicht, ein paar Tanzschritte zu üben und ihn dann vor ne Bushaltestelle zu platzieren.
Was wollt ihr eigentlich? Man kann doch bei Sarah Engels nicht von einem Neuling reden.
Nee, aber sie war auch die einzige „Professionelle“. Und wenn ein guter und geeigneter Song im Vordergrund stehen soll, dann nützen auch keine Profis… die sind dann erst an zweiter Stelle von Vorteil.
Engels war früher Professionelle?
Klingt alles schonmal ganz gut, finde ich. Jetzt heißt es dran bleiben und bereits jetzt interessante Acts ansprechen und abfragen, ob zumindest potenziell Interesse an einer Teilnahme besteht. Ab Juni sollten dann die Planungen beginnen und die Rahmenbedingungen festgelegt werden. Am Ende sollte das Ziel sein, den Vorentscheid als Marke zu etablieren, um dann mittelfristig das Interesse in der Musikbranche zu erhöhen.
Die müssten auch mal anfangen, diese Songs, die sie zum Vorentscheid bringen, in ihren eigenen Radiostationen zu spielen.
Klingt für mich so, als wäre sie einer internen Auswahl nicht abgeneigt und sie nennt auch die besten Argumente dafür. Aber die ARD will wohl diese eine Samstagabend-Show im Jahr haben mit guten Quoten. Für die Aufmerksamkeit im Land und die Bindung der Fans ist es sicherlich ebenfalls besser, wenn man einen nationalen Vorentscheid im TV macht. Zumal man ja gesehen hat, was beim NDR rauskam, als er eine interne Auswahl machte. Da hat man sich mit Jendrik echt einen Bären aufbinden lassen. Keine Ahnung, was die in den gesehen haben und wie geschmacksblind man sein konnte, sich für ihn und sein Konzept zu entscheiden. Er ist trotz allem natürlich ein netter Typ, wie man auch bei den jetzigen Reactions sieht.
In den letzten zwei Jahren haben Acts gewonnen, die aus einer internen Auswahl kamen und auch dieses Jahr sind solche wieder hoch im Kurs (Frankreich, Australien). Eine Vorentscheid-Infrastruktur wie in Finnland, Schweden und Italien wird man nicht aufbauen können, zumal die Festivals dort auch unabhängig vom ESC existieren. Zudem kann man es größeren und etablierteren Acts nicht verübeln, dass sie in einem Vorentscheid nicht ihr Gesicht verlieren wollen, wenn sie gegen einen Newcomer verlieren oder vielleicht keinen so guten Auftritt hinlegen. Ich frage mich, wie sich Unheilig und Santiano gefühlt haben müssen, als sie 2014 gegen Elaiza verloren haben.
Daher muss sich der SWR besonders auf vielversprechende Newcomer fokussieren und ich hoffe, dass man bereits jetzt Acts für das nächste Jahr sucht und Überzeugungsarbeit leistet. In diesem Jahr waren sowohl Künstler- als auch Songauswahl das Problem. Ein bisschen Bühnenerfahrung und auch Erfahrung, mit Kopfhörern zu singen, sollte es nämlich schon sein. Und die Erzeugnisse aus dem Songwriting-Camp in Südfrankreich waren leider auch größtenteils belanglos und heute schon wieder vergessen. Das muss im nächsten Jahr auf jeden Fall anders laufen. Ebenfalls würde ich die Zusammenarbeit mit Kimmig Entertainment als Produktionsfirma überdenken, denn das war von der Bildregie und Kamera ein einziger Reinfall.
Was Frau Sikorskis Aussagen zum Staging anbelangen: Das hört sich wenigstens vielversprechend an. Aber zwischen dem, was wir und eine Frau Sikorski als „geil“, „emotionalisierend“, „packend“ und „überraschend“ empfinden, kann es eine erhebliche Diskrepanz geben. Vielleicht würde sie sowas bereits schon über die „Giovanni Zarella Show“ sagen. Der ESC ist aber eine andere Liga. Wir werden es im Mai sehen.
Giovanni Z ist aber ein Superstar, wie wir mehrfach lesen konnten, von daher ist seine Show natürlich der Gold-Standard, nach dem wir streben sollten.
Zum Thema interne Auswahl Jendrik: Ich nehme mal an, statt tatsächlicher “Schockverliebtheit” lief das ähnlich ab wie mit We will Rave beim ORF: Man freute sich, dass da jemand schon mit vollständigem Konzept kam und meinte, so nichts mehr tun zu müssen, obwohl das Fiasco sofort offensichtlich hätte sein müssen.
Ich finde man kann auch Siegeracts hervorbringen, die eine VE gewonnen haben. Deshalb lehne ich eine interne Nominierung komplett ab. Für Deutschland ist das noch nie in den letzten Jahren gut ausgegangen. Das Argument, das bekannte Acts nur als interne Nominierung zieht nicht bei mir. Jendrik und Oscar Swings Olaf Stinks, oder wie die hießen, waren auch keine bekannte Acts und haben keine gute Ergebnisse geholt. Also nee, wenn man den ESC in Deutschland in die komplette Bedeutungslosigkeit führen will, dann soll man intern nominieren. Wenn man will das die Mehrheit sich für den ESC interessiert macht man einen Vorentscheid.
Bitte wenigstens einen Song nächstes Jahr mit dem man was anfangen kann
Das „man“ lass weg, und ersetze das ganze mit „ich“. Dein Geschmack ist nicht universell. Ich bin mit unserem Song sehr glücklich. Wie er in Wien abschneiden wird, wird man sehen.
Och nöö… Jetzt habe ich einen langen Beitrag geschrieben, der dann offenbar als Spam im Nirwana verschwunden ist… *heul*
Wenn dann ja wohl in den Nebeln von Norwegen
In den norwegischen Nebeln müssten sich die Moderatoren doch eigentlich auskennen – mal im Spamfilter nachschauen?
Auf jeden Fall ist es ein Schritt in die richtige Richtung, wenn der SWR mehr mit den Fans und dem Publikum connecten will… Das war bisher doch eher sehr verschwindend. Danke Frau Sikorski.
Aufpassen muss die Delegation auf jeden Fall, dass sie beim VE auch etwas weniger erfahrene Artists nicht im Regen stehen läst. Denn auch Unerfahrene haben gutes Potential (Vergleich Lena). Oder kann man das nicht mehr vergleichen, weil nur noch Follower zählen und Bekanntheit gilt? Hoffentlich ist das nicht das einzige Kriterium.
Erfrischend neu sind doch auch weniger Bekannte. Die Acts, die im VE weniger erfolgreich waren, geben doch immerhin neue Impulse oder auch Songs für die Playlists? Vielleicht bin ich zu oldschool, aber die VE sind irgenwie ein Spiegel für das was gerade angesagt ist, oder sollte es zumindest sein?
Hoffentlich lernen sie aus den Fehlern, die sie heuer (dieses Jahr) gemacht haben, und freuen wir uns auf 2027.
Kann mal jemand „Fire“ über den Auftritt von Ukraine 2018 legen, ob das passen würde? 😅
So ganz glücklich machen mich die Aussagen nicht.
Was den Auftritt angeht, klingt es für mch so, als würden da nur ein paar Gimmicks hinzukommen. Ich lasse mich gerne eines besseren überzeugen, fürchte aber, dass das zuwenig ist.
Und zum Vorentscheid: Wahrscheinlich wäre eine interne Auswahl tatsächlich die bessere Wahl. Denn nur einen Vorentscheid um eines Vorentscheid willen braucht niemand. Und dieses Jahr war das eine Vorstellung, die keinerlei Anlass zum frohlocken gab. Es war nicht ein Beitrag im Wettbewerb, dem man eine Top Ten Platzierung zugetraut hätte, bei einigen Songs hat man sich gefragt, was die überhaupt im ESC-Umfeld zu suchen haben. Die Stagings der Acts waren bestenfalls mäßig und vor allem weitgehend viel zu wenig geprobt. Die Show war unnötig auf drei Stunden aufgeblasen, dazu musste man Bestandteile wie die ewig gleichen Einspieler, das Sofa und Playbackcoverauftritte der ewig gleichen Songs über sich ergehen lassen. Und dann das Votingsystem. Ich verstehe echt nicht, woher Frau Sikorski ihre Zufriedenheit nimmt. Ich könnte auf so einen Vorentscheid prima verzichten.
Am Ende kann man noch froh sein, mit Sarah Engels zumindest eine professionelle Sängerin mit dem richtigen Mindsetting gefunden zu haben. Ob das bei dem Song reicht? Wir werden sehen.
Na, Du traust Dich ja hier ja etwas😉!
Man muß doch voll des Lobes sein ob der Aussagen von Frau S. sein, gerade auch weil sie so Neulandredenaussagen gemacht hat. Da mußt Du Verständnis zeigen.
Ironie aus.
Natürlich hast Du mit jeder Deiner Aussagen Recht. Mal im Ernst, jeder hier im Blog auch nur halbwegs Begabte hätte eine besseren, kürzeren und zielgerichteteren VE veranstalten können als die ARD, jetzt neu vertreten durch den SWR.
Ich erwarte für 2027 den gleichen Quark wie in diesem Jahr, ohne jede spürbare Änderung.
Na, dann schlage ich vor: Bewirb dich doch einfach beim SWR, und stelle für nächstes Jahr Deinen kundigen Sachverstand zur Verfügung.😉
Kritische Begleitung ist immer gerne gesehen, aber substanzloses Gemotze haben wir schon genug in Deutschland. Früher hat man dazu immer gesagt: Okay, dann mach’s erstmal besser, oder mache zumindest konstruktive Vorschläge, was besser gemacht werden kann.
Wird Fire balladig gestartet? 😳
Duplizität der Ereignisse ante portas. Man ist ja bereits fleißig dabei, mutmaßlich sehenden Auges wohl bekannte Kardinalfehler des NDR erneut zu begehen – Zufallstreffer ahoi. Bleibt zu hoffen, dass die Lernkurve nicht auch ähnlich erratisch mit vornehmlich südwärtsgerichteten Ausschlägen daherkommt. Das fängt schon beim Ausblenden valider Vorzüge von internen Nominierungen an.
Und wie man aus den hiesigen Zutaten noch einen packenden, emotionalisierenden Act kreieren und kredenzen will, wird der Welt ein Rätsel bleiben…
Vermag ich nichts darüber zu sagen.
Dafür war das Interview doch viel zu kurz,
und es wurde auch nicht nachgehakt.
Klingt doch eigentlich ganz gut. Würde mir nur wünschen das die Song Auswahl mehr Variation hat und womöglich auch mal mehr als 9 mitmachen. Ich meine selbst wenn sie mit der Song Auswahl verkacken sind dann mehr Acts da aus den man Auswahlen kann. Ansonsten bin ich echt positiv überrascht.
Ich finde es gut, dass man sich schon über den kommenden ESC Gedanken gemacht hat bzw. macht
Dann aber bitte mehr Diversität an Musikstilen und deshalb wäre eine zweistellige Anzahl an Acts mit Sicherheit sinnvoll. So zwischen 10 und 15 Acts wäre wohl angemessen.
Sollte in einem Land unserer Größe auch möglich sein.
Denke ich auch. Können gerne alle populäre Musikgenres in Deutschland vertreten sein. Und ja, auch schlager.
Ich sehne mich ja immer noch nach den Axel-Bulthaupt-Vorentscheiden der späten 90er und frühen 00er zurück. Da war zwar auch wahnsinnig viel Trash dabei, aber wie bei einer Tüte Color-Rado hat jeder zumindest eine Sache gefunden, die ihm oder ihr halbwegs geschmeckt hat. Und abwechslungsreicher und diverser ging es nun wirklich nicht.
Und auch sehr lehrreich, wie viele Beiträge man sogar in Deutschland in einen Vorentscheid gepresst bekäme, wenn kein Bergdoktor oder Bülent einen überflüssigen Schwank aus seinem Leben erzählen müsste …
Auch später hat’s ja irgendwie noch geklappt: 2004 war bis auf den absehbaren Car Crash der Doppelmoderation Pilawa/Kuttner ein absolut perfekter Vorentscheid. Sogar mit Künstlern, die – bis auf Tina Frank – damals ALLE (!) Rang und Namen hatten und von Relevanz waren. Heute leider offenbar ein Ding der Unmöglichkeit.
Oder 2013: qualitativ durchwachsenes Feld, aber im Kern sehr richtig konzipiert, bis auf das Voting. Inklusive bekannter oder sogar sehr großer Namen wie Cascada, *****söhne Mannheims, LaBrassBanda und Blitzkids mvt.
Obwohl ich die Sendung grundsätzlich besser fand, als die Jahre davor. Habe ich bis heute nicht verstanden, was der Sigl beim Vorentscheid sollte. Da hätte es bestimmt auch noch andere Österreicher gegeben, die man hätte einladen können und die mit Sicherheit was mit dem ESC zu tun gehabt hätten. Mein Hauptkritikpunkt ist, das man es nicht geschafft hat bei diesem Jubiläum, Ralf Siegel einzuladen. Man kann ja über seine Musik denken was man will, aber er hat sich unbestritten viele Verdienste um den ESC in Deutschland erworben. Da hätte man ihn eher einladen können als der Sigl und die Kebekus.
Grundsätzlich war die Show schon ein großer Schritt in die richtige Richtung und trotz der Länge erstaunlich kurzweilig. 9 Songs finde ich aber dennoch dürftig, gerade für 3 Stunden Sendezeit.
Ich werde bei „emotionalisiert“ hellhörig: ich denke, dass sie die Wände nutzen werden um Filme von Frauen einzublenden, die sich das Feuer wiederholen, also diesen narrativen Gehalt verdeutlichen sollen, den Sarah Engels dem Song in Interviews gibt. Leider vermittelt sich mir dieser im song selbst nicht, wie vielleicht anderen auch, und so könnte man einen sehr oberflächlich klingenden song mit tiefe versehen wollen.
Leider geht emotionales auf den Wänden auch oft schief…
Ich hoffe, dass das nicht passieren wird. Niemand denkt bei dem Lied (insb. dem Text) an eine feministische und emanzipatorische Botschaft. Bilder auf der Wand wären daher sehr unpassend. Das Thema „weibliche Stärke“ muss sich aus dem Auftritt selbst ergeben, nämlich dass dort Sarah Engels als gestandene Frau auf der Bühne steht und einfach ihr Ding macht.
Ich denke, dass man sich vllt doch für einen Akustik-Einstieg entschieden hat bzw. etwas ruhiges/balladiges
Morgen kommt ein Cover auf dem Esc Account von Sarah Engels mit dem Song Nel blu dipinto di blu
Da bin ich ganz bei dir! Mir fällt aber leider nichts anderes ein, wie man „emotionalisiert“ interpretieren könnte außer den von dir genannten revamp mit Akustik-Einstieg. Das wäre sicher geeignet, eine emotionale Entwicklung ins Lied zu bringen. Leider glaub ich da nicht recht dran…
Oder sie haben eine völlig andere Idee, die uns alle umbauen wird?
Morgen Vormittag um 11 Uhr ist es soweit: Sarah Engels goes ESC-Coverversion! Sie wird „Nel Blu Dipinto Di Blu“ – besser bekannt als Volare – präsentieren, mit dem Domenico Mudugno Italien 1958 beim ESC vertrat und einen Welthit landete! Hier der Link zum Video:
Gefällt mir sehr gut!
Dass es wieder einen Vorentscheid geben wird, ist erstmal eine gute Nachricht.
Songwriting Camps sind aber in aller Regel rausgeschmissenes Geld. Auch dieses Jahr hat man dem Vorentscheidsfeld deutlich angemerkt, dass die Mehrheit der Beiträge eben in überschaubarer Zeit geschrieben wurden – und ebenso, dass viele Köche für gewöhnlich den Brei verderben.
Wenn man dann noch fast nur Songwriting-Camp-Zeug in den Vorentscheid lässt, weil man entweder so von sich selbst vereinnahmt ist oder aber irgendwie rückwirkend die Duchführungskosten rechtfertigen muss, steht man qualitativ sogar schlechter, als wenn man nie auch nur einen eigenen Cent in die Entstehung der Beiträge gesteckt hätte.
Will lieber gar nicht wissen, was da im Zweifel wieder alles von vornherein ausgesiebt wurde, weil eine weitere Belanglosigkeit aus dem Camp durchgedrückt werden musste.
Sehe ich auch so. Das gesparte Geld kann man stattdessen in die Inszenierungen stecken.
Genau.
Ich bin auch kein Fan der Songwriting Camps, es sei denn die Künstler bringen ihre eigenen Ideen mit und lassen sich nur inspirieren und unterstützen. So wie bei Michael Schulte damals und Lily among clouds.
Ich hoffe, der SWR lässt sich im nächsten Jahr auch auf Acts aus der Alternativ-Szene ein, die ihre eigenen Songs mitbringen.
Wer weiß, vielleicht versucht es Chris Harms ja noch mal, er wäre ja dafür offen, egal ob mit seiner Band oder als Solokünstler. So wie er mal sagte: „Nackt mit Gitarre“ 😉
Jedenfalls machen sie ja bald eine Tourpause, da hätte er vielleicht Zeit dafür.
Vielleicht gibt es ja auch noch andere schon etablierte Acts aus der Rock- / Metal-Scene, oder Folk?
Jedenfalls fände ich es gut, wenn auch bei den entsprechenden Labels für Nischen-Musik angetastet wird.
Off-topc: Die Fotos lassen einen Vergleich zu: Hoffentlich zieht Sarah sich für den ESC eher so an wie bei Eurovision in Concert. Sieht vieeeel besser aus als der blöde Badeanzug.
Man sollte mit Kritik oder Lob an den SWR warten, bis das Endergebnis des diesjährigen ESCs feststeht. Danach kann man noch genug loben oder kritisieren.
Nee, man kann auch vom Ergebnis vollkommen losgelöst Kritik am SWR anbringen. Wenn von 9 Vorentscheidsteilnehmern nicht einmal die Hälfte bei einem ESC vorstellbar wäre, ist das meines Erachtens sogar zwingend notwendig. Das bleibt ja schließlich auch dann ein schlechter Schnitt, wenn Sarah in ein paar Tagen wider Erwarten Quadrupillionen Punkte holen sollte.
Genau richtig. In 2018 und 2019 hatten wir auch (bis auf die interne Wildcard) das gleiche VE-System, die ESC-Ergebnisse waren aber komplett unterschiedlich.
Den VE sollte man daran messen, ob er als Show unterhaltsam war und ob potenziell erfolgreiche ESC-Songs darin sind. Und beides war beim SWR dieses Jahr mittelmäßig bis enttäuschend.
Das Problem ist nur, wenn Sarah Engels z.bsp ein Top Ten-Platz schafft, haben die Kritiker am SWR gar keine Argumente. Dann hat der SWR alles richtig gemacht.
Das ist wahr. Da kann man dann echt nur hoffen, dass dennoch auf die Bubble gehört wird. Aber da glaube ich leider nur bedingt dran.
Nils hat da prinziepell Recht.
Und vor allem muss der Vorentscheid mehr Musik bieten,
die auch jüngere Menschen anspricht.
Kritik ist angebracht.
Auch wenn wir dieses Jahr Glück im Unglück haben.
Vorschau auf „Wir sind Song Contest“:
https://www.instagram.com/reel/DXLsRNwlV17/?igsh=MXY2cmprbHNveXE4eg==
Sarah singt Volare….1000 Mal besser als Michelle Hunziker☺️
Klingt gut. Klamotten scheinen aber allgemein ein Problem bei ihr zu sein, passen im Gegensatz zu Haar & Make-Ip nicht zu „Italien “.
Michelle Hunziker hat wieder einen neuen Liebhaber 🥰
https://m.bild.de/unterhaltung/stars-und-leute/michelle-hunziker-hier-knutscht-sie-ihren-neuen-dr-love-69df2a1f5b96f6681143c051
Not bad…!
Unwichtig, interessanter ist das hier:
https://www.instagram.com/reel/DXMWSsRDKEF/?igsh=MTR1NmxuNGJvZ2theg==
Bitte nie mehr auf meine Kommentare antworten, danke!
Die Wiedergabe dieses Bildzeitungsunterallerasaubrechdurchfalls ist, leider muss ich Matty (nur ungern) recht geben, aber auch allerunterste Kanone.
Wirklich: dieser Artikel wurde mit höchst indiskret gemachten und sicher nicht mit Einverständnis der fotografierten Personen von der Bild ausgeko*tzt.
Mich schüttelts!
Ich will dir nichts Böses unterstellen, vielleicht hast du ja nur nicht nachgedacht, was für einen Dr*ck du da weiterverbreitest?
In Italien ist gerad ein Eimer mit Bolognesesoße umgefallen.
Wrd hier bereits erwähnt, Schnarchnase:
https://esc-kompakt.de/delegationsleiterin-tina-sikorski-deutscher-esc-beitrag-wird-auch-2027-per-vorentscheid-gewaehlt/#comment-775203
Such dir einen Job!
Wenn sie wenigstens noch einen gescheiten Song für den ESC hätte, käme da fast schon richtiges Flair auf….
OTBN
Die überarbeitete Version des litauischen ESC-Songs ist draußen:
https://eurovoix.com/2026/04/16/lithuania-solo-quiero-mas-revamp-released/
Vorentscheid cool aber die Umsetzung ist halt mau. Wieso nicht in Kombination mit Heats? Warum nicht mehr Leute hinschicken und davon Viertelfinals nutzen um den besten Song rauszufiltern statt einfach 8 Songs die die Delegation roh ohne Filterfunktion alle ins Finale geschmissen werden
[…] der Suche der Acts für den Vorentscheid gefragt, berichtet Sikorski dem Portal „ESC kompakt“, dass die Show, „das deutsche Finale“, bei dem Engels im Februar gewählt wurde, […]
Neuer Song von Loreen:
Sarah Engels in der Talkshow „Deep und Deutlich“:
Heute Nacht ist das Eurovision Vienna 2026 Album digital unter anderem bei iTunes und Amazon erschienen, während überarbeitete Versionen von Aserbaidschan, Estland und Litauen enthalten sind, klingt Fire genau so wie wir es kennen. In den letzten 2 Jahren gab es Revamps zu Always on the Run und Baller, die vor allem die Intros der Songs betrafen, das hatte ich dieses Jahr auch für Fire erwartet… Aber man sollte wohl echt keine Erwartungen haben.
Von einem Revamp von „Fire“ war ja eigentlich auch nie die Rede. Sarahs letzte Aussagen beim Laureen Interview waren klar nur auf die Inszenierung bezogen.
Mag sein, aber der Song hätte trotzdem einen nötig. Man hätte da so viel mehr rausholen können.
Aber die Delegationsleiterin Tina Sikorski sprach davon, dass es „packend“ und „emotionalisierend“ sein soll, und das kann man von der aktuellen Version kaum behaupten. Der vielfach kolportierte Akustik-Einstieg wäre durchaus in diese Kategorie gefallen. Wenn das Album die finalen Versionen enthält, dann gab es wohl keinen Revamp.
Der letzte Strohhalm wäre die Hoffnung, dass man einen Revamp bis zuletzt unter Verschluss hält, um alle zu überraschen
„Fire“ hätte auf alle Fälle einen ordentlichen Revamp benötigt um wettbewerbsfähig zu sein. Könnte mir vorstellen, dass bei der Inszenierung viel mit LED-Screen Content gearbeitet wird, wo vielleicht ein Wow-Effekt zu finden ist.
Ein geheimer Revamp ist kaum vorstellbar, Abgabeschluss war der 9.März für Song und Karaoke Version, da müsste man schon eine „Big-5“-Ausnahme gemacht haben, was dann den anderen Ländern gegenüber auch wieder unfair wäre.
Welche Version war denn vor einem Jahr bei Baller drauf? Und bei Parg gibt es mMn auch nicht die ESC Version, die er auf der Bühne gesungen hat. Da war ja mehr armenisch zu hören. 🤔
Bei Baller war die ESC-Version mit dem Cello-Opening drauf. Bei PARG wüsste ich es jetzt auch nicht mehr 😅
Zum Thema Erwartungen… ja, da sollte man sich echt zurückhalten. Es wird politische Punkte aus Israel und der Ukraine geben, und das sollte es dann auch schon gewesen sein. Ich weiß nicht, welcher Juror sich die Blöße gibt, dafür Punkte zu vergeben und wer genau dafür anrufen soll. Vielleicht die Ü40-Schlagerfans.
Genau, hohe Jury-Punkte aus Israel und niedere Televotes aus Österreich sind sicher zu erwarten.
Es gibt jetzt auch eine Karaokeversion von „Fire“:
Ein paar Kleinigkeiten sind tatsächlich anders in der Version höre ich raus.
Also vermute ich mal
Gregor Hägele nahm vor sieben Jahren am deutschen Vorentscheid teil und hat nun zusammen mit FOURTY den Song „Ohne Liebe“ veröffentlicht:
Auweia, der Text ist ja unerträglich. Und das Gewimmer der beiden eigentlich auch.
Aber eine freundliche Dame mit Eimer zum reinkübeln steht ja schon bereit (bei 1:35).
Michael Schulte vertrat Deutschland vor acht Jahren beim ESC und sein neuer Song heißt „Lovesick“:
Lyza nahm vergangenes Jahr am deutschen Vorentscheid teil und ihr neuer Song heißt „Keiner hat gesagt“:
Moss Kena nahm letztes Jahr ebenfalls am deutschen Vorentscheid teil und sein neuer Song heißt „Rhythm Unknown“:
Danke für die Info
Heute Abend ist Der Graf, der Sänger von Unheilig (deutscher Vorentscheid 2014) in der Talkshow „Kölner Treff“ zu Gast. Die Sendung beginnt um 22 Uhr im WDR Fernsehen.
Mit Verlaub, aber Frau Sikorski wirkt auf mich sehr unbedarft und naiv, eher wie eine etwas gealterte Praktikantin.
Und dass es im kommenden Jahr im Prinzip so ablaufen soll wie Dieses, stimmt mich so gar nicht froh. Man hatte ja vom NDR schon alles übernommen, was nicht rund lief und dann noch das unsägliche Aussieben nur durch Jurys von Raab gleich weiter „perfektioniert“.
Heute hätte die Sängerin Gitta Lind (bürgerlich Rita Gracher) Geburtstag. Sie nahm 1958, 1960 und 1964 am deutschen Vorentscheid für den ESC teil. Sie wäre heute 101 Jahre alt.
Hier der Song „Chanson der Nacht“ von 1964:
Heute hätte der Sänger und Moderator Bill Ramsey Geburtstag. Vor 64 Jahren war er Teilnehmer an den Deutschen Schlager-Festspielen, die als Vorentscheid für den ESC dienten und wurde Achter. Seine bekanntesten Songs sind allerdings „Pigalle“, „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ und „Souvenirs, Souvenirs“. Er wäre heute 95 Jahre alt geworden.
Hier der Song „Hilly Billy Banjo Bill“, mit dem der Deutschland 1962 beim ESC vertreten wollte:
Heute hätte der Sänger Claus Herwig alias Teddy Parker Geburtstag. Er nahm vor 54 Jahren am deutschen Vorentscheid für den ESC teil und wäre 88 Jahre alt geworden.
Hier sein Auftritt mit dem Song „Ich setze auf Dich“:
Gibt es jetzt wirklich keine Chance mehr auf einen revamp ?
Also wenn ich die Regeln eingebe des esc steht da es ist erlaubt auch die Version erst bei den Proben zu spielen die neue. Es muss nicht zwingend auch auf dem Album sein. Wichtig ist nur das die Version bei der ebu eingereicht wurde also gibt es noch Hoffnung für einen revamp
Ich hoffe das der SWR im nächsten Jahr etwas mutiger wird was die Songauswahl angeht. Wenn man 1 Radiosong hat, ist das kein Problem. Wenn du aber von 9 Songs gleich 3 aus diesem Bereich sind ist das sehr wohl ein Problem. Mir haben Rock, Schlager und HipHop gefehlt. Auch sollten die Hälfte der Songs in Deutsch sein. Mehr Mut zur Landessprache. Deshalb hoffe ich im nächsten Jahr auf mindestens 10 Songs. Vielleicht auch mal Electro-Dance-Songs. Einfach mehr Mut zum Risiko.
,,Mir haben Rock, Schlager und HipHop gefehlt.“
Also Rock und HipHop bzw. Deutsch-Rap waren mit dabei. Ich sage bloß wavvyboi und BELA.
Schön, daß ich Dir mal zu hundert Prozent zustimmen kann.
[…] Πηγή: ESC Kompakt […]