Deutsche Vorentscheidung „Germany 12 Points 2022“: Ticketverkauf startet Freitag 12 Uhr

Die deutsche Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin wird am 4. März mit Publikum im Studio produziert – und Du kannst in Berlin vor Ort dabei sein. Wie der NDR in den sozialen Medien meldet, können Karten für die Veranstaltung ab morgen, Freitag, den 25. Februar ab 12 Uhr käuflich erworben werden.

Die Tickets werden über https://tvtickets.de verkauft. Über den Preis der Tickets kann im Moment nichts genaues gesagt werden, da die Veranstaltung auf der Website im Moment noch nicht zu finden ist. Insofern erwartet am Freitagmittag Interessierte im Zweifel eine doppelte Überraschung: 1) ob sie ein oder mehrere Tickets bekommen und 2) was das kostet.

Nachtrag: Laut Information auf dem Instagram-Kanal von eurovision.de kosten die Tickets 29 Euro plus 3 euro Bearbeitungsgebühr.

Bereits heute Mittag hatten die Fanclubs ihre Mitglieder darüber informiert, dass es ein limitiertes Kartenkontingent für die Veranstaltung am 4. März in Berlin-Adlershof geben würde. Diese Karten gibt es zu einem Vorzugspreis von 15 Euro. Insofern ist es möglich, dass die frei verfügbaren Karten um die 20 Euro kosten werden. Nach aktuellem Stand gilt für den Zugang zum TV-Studio die 2G-Plus-Regel.

Heute Nachmittag gegen 16 Uhr ging dann auch die Information über die sozialen Medien des offiziellen deutschen ESC-Accounts die Meldung raus, dass Karten für die Veranstaltung auch frei verkauft werden würden. Zumindest für uns kam das unerwartet, da ESC kompakt bereits am Vormittag des 18. Februar hierzu eine Presseanfrage an den NDR gestellt hatte. Diese ist bis jetzt nicht beantwortet worden.

Die Vorentscheidung wird von Bildergarten Entertainment produziert und soll 90 Minuten dauern. Die Moderation übernimmt wie bei früheren Vorentscheidungen Barbara Schöneberger. Die Reihenfolge, in der die sechs Acts auftreten werden, wurde am Mittwochvormittag ausgelost. Malik Harris wird demnach als erster auf der Bühne zu erleben sein. Nico Suave und sein Team Lieben bilden den Abschluss. Bereits ab Montag beginnt die Abstimmungsphase über die sechs Beiträge bei den Radiosendern. Deren Voting macht 50% der Gesamtstimmen aus; die anderen 50% kommen von den TV-Zuschauer/innen am 4. März.


12 Kommentare

  1. Auf der Insta Seite von eurovision.de , steht das die Karten 29 Euro plus drei Euro Bearbeitungsgebühr kosten :).

    Leider muss ich den Samstag arbeiten . Werde vorm TV sitzen .

  2. Ich werde mir auch die Sendung vor dem Fernseher anschauen. Ich könnte mir aber vorstellen, das die Sendung wegen der Kriegsberichterstattung gecancelt werden könnte.

      • Stimmt auch wieder. Aber sollte der Konflikt noch andauern bis zum 04.03, was sehr wahrscheinlich ist, dürften die Einschaltquoten für die VE, dann natürlich im Promillebereich liegen. Was ja auch verständlich ist. Ich frage mich gerade was passiert, wenn die Nato doch in der Ukraine interveniert?

      • @Jörgi, das wird sie ganz bestimmt nicht tun – die Gefahr dass das dann weiter eskaliert über die Grenzen der Ukraine hinaus ist viel zu gross. Jetzt ist einfach Nervenstärke und Geduld gefragt – die Sanktionen werden ihre Wirkung nicht verfehlen und das Ende der Fahnenstange ist hier noch längst nicht erreicht. Schon die UdSSR ist letztlich an der eigenen Selbstüberschätzung kläglich gescheitert.

  3. Hab damit jetzt echt nicht mehr gerechnet, dass der Vorentscheid doch noch mit Publikum abgehalten wird! Aber schön dass dem so ist!

  4. Leider is das halt alles ziemlich kurzfristig, dass es mir nicht möglich ist, den langen Weg nach Berlin auf mich zu nehmen :/

  5. Das ist es mir bei dieser Auswahl nicht wert, ich habe nicht einmal Lust, mir die Sendung anzusehen. Ich bin einfach nicht Hardcore-Fan genug, um aus Dankbarkeit mich mit Krumen abspeisen zu lassen.

    • Tickets für den VE holen mache ich auch nur, wenn es bei mir in der Gegend ist. Daher war es glaube ich ohnehin nur für wenige Hardcore-Fans oder Berliner ein Plan.

      Einen VE geplant gar nicht zu schauen ist für mich aber auch unvorstellbar. Und das trotz generell gedämpfter Erwartungshaltung – denn eine tolle Show (um die Beiträge herum) hat der NDR noch nie wirklich geboten.

      Außerdem: Wir hatten auch schon Vorentscheide, wo nur 3 Künstler je ein Lied aufgeführt haben. Zugegeben, war die Songqualität schon besser (No no never und Frauen regier’n die Welt) als dieses Jahr, aber rein nominell kriegt man diesmal schon 100% mehr (und 500% mehr als 2021). 🙂

      Die Zeit auf den NDR so richtig einzuschlagen beginnt aus meiner Sicht nach dem ESC-Finale (und verdient hat der NDR es für sein VE-Konzept!). So lange erfreue ich mich an der limitierten Auswahl, die es gibt.

  6. Und ich bleib bei meiner grundsätzlichen Einstellung, dass man vor dem TV sowieso den viel bessern Platz hat – auch wenns nicht im Ersten kommt, man sitzt auf alle Fälle in der ersten Reihe. Allein schon das Generve mit der Impfpasskontrolle und der Maskenzwang im Studio – nö, muss ich nicht haben.

  7. Sehr, sehr mutig bzw. töricht vom NDR. Was, wenn dann doch ein paar Krawall-Fans von EC im Publikum sitzen und die Sendung stören? Klar wären die schnell hinaus eskortiert – aber der nächste Schaden dann schon wieder angerichtet.

    Ich hoffe aber mal, dass jeder den Anstand hat, den VE-Teilnehmern wenigstens in diesem einen Moment ihre Bühne zu zu gestehen. Dem NDR kann man auch im Juni noch Stunk geben, so man denn will.

    Zumal es angesichts der Weltlage ja nun wirklich gerade ganz andere Probleme gibt.

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