Eesti Laul 2022: Das sind die fünf Halbfinalisten aus dem dritten Viertelfinale in Estland

Heute Abend lief das dritte Viertelfinale der estnischen ESC-Vorentscheidung „Eesti Laul 2022“. Unseren Live-Blog zur Show könnt Ihr hier nachlesen. Die dritten zehn der insgesamt 40 am Wettbewerb teilnehmenden Acts waren mit ihren Musikvideos in der Show zu sehen, fünf davon haben sich für die Halbfinal-Runde qualifiziert. Abstimmen durfte sowohl das Publikum vor den Fernsehern als auch eine Jury: Drei der fünf Halbfinalisten wurden durch das Televoting weitergewählt, zwei durch die Jurorinnen und Juroren.

Diese drei Acts haben sich dank der Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauer für das Halbfinale qualifiziert:

  • STEFAN – Hope (Geschrieben von Stefan Airapetjan und Karl-Ander Reismann)
  • Elina Nechayeva – Remedy (Geschrieben von Sven Lõhmus)
  • Anna Sahlene – Champion (Geschrieben von Anna Sahlene, Nicklas Eklund, Dagmar Oja und Kaire Vilgats)

Diese zwei Acts haben sich dank der Jurorinnen und Juroren für das Halbfinale qualifiziert:

  • Alabama Watchdog – Move On (Geschrieben von Ken Einberg, Taaniel Pogga und Sven Seinpere)
  • Merilin Mälk – Little Girl (Geschrieben von Karl-Ander Reismann)

Damit sind folgende Acts leider bereits im Viertelfinale ausgeschieden:

  • deLULU – Music Saved My Soul (Geschrieben von Taavi Paomets, Mairo Marjamaa und Inga Tislar)
  • Goodreason – Three Days Ago (Geschrieben von Hele-Mai Mängel)
  • Lauri Pihlap – Take Me Home (Geschrieben von Lauri Pihlap)
  • Levvis – Let’s Talk About (Geschrieben von Aleksei Baruzdin)
  • Shira – Under Water (Geschrieben von Marika Rodionova, Kristi Raias und Johannes Laas)

Die Halbfinalisten aus dem ersten und dem zweiten Viertelfinale findet ihr in den jeweils verlinkten Artikeln.

Die estnische Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin besteht aus insgesamt sieben Shows: Vier Viertelfinals, zwei Halbfinals und einem großen Finale. In allen Viertelfinals treten jeweils zehn Acts an, von denen sich jeweils fünf für das Halbfinale qualifizieren. Von den jeweils zehn Acts in jedem Halbfinale schaffen es dann wiederum fünf ins Finale. Alle Informationen zum genauen Ablauf und die Daten der weiteren Shows haben wir bereits an anderer Stelle veröffentlicht.

Das vierte und letzte Viertelfinale von „Eesti Laul 2022“ findet am kommenden Samstag, den 11. Dezember, um 20:35 Uhr statt. Für die Show bieten wir hier auf ESC kompakt wieder einen Live-Blog an. Bis dahin könnt ihr in unserer „Eesti Laul 2022“-Playlist reinschnuppern und einige der Songs bereits auf Spotify anhören.

Wie findet Ihr das Ergebnis des dritten Viertelfinals von Eesti Laul 2022? Welcher der Acts hat Euch am Meisten gefallen? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare!


40 Kommentare

  1. Von den fünf Halbfinalisten haben meiner Meinung nach vier die Qualifikation dafür verdient, eine allerdings nicht, und zwar Elina! Deren Song gehört in die Kategorie „einmal gehört und schon wieder vergessen“ und ich hoffe, daß sie Estland damit nicht beim ESC in Turin vertritt. Damit würde das baltische Land nämlich im Halbfinale hängenbleiben.

  2. Ich finde, im Vergleich zu den ersten beiden Viertelfinali hat das dritte einen ordentlichen Qualitätssprung nach oben gemacht. Merilin Mälk wäre für mich die bisherige Favoritin für den Sieg.

  3. Die dritte Vorrunde beinhaltete die wohl schwächsten Lieder als in den beiden ersten Vorrunden.
    Nun liegen alle Hoffnungen in der vierten und letzten Vorrunde, die doch das nötige ESC-Niveau erreichen.

  4. Stefans Westernnummer ist noch recht originell, lebt aber in erster Linie vom Videoclip.

    „Remedy“ ist zwar besser als „La Forza“(da weniger „Popopera“) aber irgendwie ein wenig belanglos.

    Das Schwedenzeug kann weg. Ist mir aber klar, daß der Jury so etwas gefällt.

    Alabama Watchdog hätte man vor ein paar Jahren durchaus zum ESC schicken können, Diesmal würden sie damit wenig auffallen.

    Merilin ist nicht mein Fall, einfach nur belanglos. Diese Piepsstimmen hört man mittlerweile zuhauf.

    Keinen der Songs würde ich spontan in meine Playlist aufnehmen. Enttäuschendes Viertelfinale für meinen Geschmack.

    Bislang meine Favoriten Maian und Jyrise. Werden allerdings beide chancenlos sein, da bin ich realistisch

    • Das Duell (was das VE-Angebot angeht) zwischen Albanien und Estland gewinnen ganz klar die Shkipetaren.

  5. ist aber wohl eher privat hochgeladen? bis dahin ein lückenfüller.
    der anfang bei cowboysong (stefan siehe kanal) ist extrem abgeguckt – da bleibe ich bei. 🤠

  6. Sorry, ich warte bei „Remedy“ auf den musikalischen Höhepunkt, Es plätschert mir zu sehr vor sich hin,

    • da gebe ich dir recht mit,zumal bei ca. sekunde 40 sich ein solcher sich im späteren verlauf aufdrängt und dann aber nicht kommt bis auf die gesangsspitze.
      das ändert aber nicht viel an der reinen song bzw. gesangsqualität.
      angesichts des insgesamt bis jetzt sehr dürftigen angebots bei den esten,hat dieser song eine solide chance zu gewinnen – ähnliches sehe ich beim abbasong aus viertelfinale 1.

  7. Off Topic: Bei „The Masked Singer“ in Bulgarien gab es gleich drei ESC-Sänger:innen im Finale: Gewonnen hat die diesjährige Teilnehmerin VICTORIA, auf Platz 2 kam Krisia Todorova (JESC 2014, „Planet of the Children“) und auf Platz 3 Miro (ESC 2010, „Angel si ti“). In Israel konnte indes Moshe Datz, eine Hälfte vom Duo Datz (ESC 1991), enthüllt werden.

    • die vorlage zum abschreiben.🤡
      natürlich war mans noch näher dran aber die denken sich wohl,ok,das ist jetzt schon länger her,da bedienen wir uns noch mal.

      • Der Song hat ja bereits „Heroes“ inspiriert (gemeinsam mit Aviciis „Hey Brother“), von daher: lieber etwas von Renommee abschreiben als schlecht selbst ausdenken 😉

    • Gefällt mir sehr gut. Ein ruhiger Song ohne langweilig zu sein. Eine perfekte schöne Stimme ohne grossartig in opernhafte Stimmakrobatik zu gehen bis auf eine dezente großartige Stelle. Bin auf die Inszenierung auf der Bühne gespannt.

  8. I believe in the Bauer of love that NEVER WILL die???

    Ich finde es ja immer schön, wenn die Liedtexte zumindest grammatikalisch korrekt sind. Falls man eine Sprache nicht so gut beherrscht, kann man ja noch immer in seiner Muttersprache singen …

    • du alter erbsenzähler! 🤡

      wenn ich den bauer mit power (siehe auch youtube untertitel) ersetze,ergibt das:“Ich glaube an die Kraft der Liebe,die nie sterben wird“.

      ergibt doch sinn.🤔

  9. Bisher die schwächste Runde, zumindest was die Qualifikanten angeht.
    Am besten gefällt mir noch „Little Girl“ von Merilin, schönes Piano, guter Refrain und schöne klare Stimme. Dann dank eines guten Refrains noch Sahlene, aber schon mit deutlichen Abstrichen. Die anderen drei Songs….Langeweile pur. Was hat Elina nur geritten sich und ihre tolle Stimme für diese langweilige Mello-Resterampen-Popballade herzugeben? Meine Favoriten bleiben damit Jaagup Tuisk, Jyrise und Evelin Samuel, dahinter mit etwas Abstand Merelin und Maian.

    • „Jaagup Tuisk“

      jawoll,resterampe aber sowas von!🤠
      die restehiphopnummer ist auch international nicht wirklich durchsetzungsfähig.
      beim abbasong muß man abwarten,wie der „on stage“ präsentiert wird.
      da ist ja dieses tolle berührungslose instrument involviert – nicht,daß die darauf verzicht,wie laura 2020 auf das schmucke banjo,was den song geadelt hat.

  10. Nach der letzten Woche wieder ein klarer Schritt zurück; und wer im Televoting weiterkommt, kann man wohl wirklich am Namen ablesen.
    Einen Favoriten habe ich nicht. „Hope“ geht gut los, hat aber nach spätestens zwei Minuten sein Pulver verschossen (gilt auch für „Little Girl“, das mag am selben Komponisten liegen), „Remedy“ kommt nicht so recht aus dem Quark und die Kombi aus abgenudelter Schlager-Melodie im Refrain und pseudo-modernem Schrei am Ende finde ich auch gewöhnungsbedürftig; könnte aber sehr gut sein, dass sich Stefan und Elina am Ende mit Stig im Super-Finale befinden.
    „Champion“ ist typischer Mello-Sound von vor ein paar Jahren (erinnert ein wenig an Paparizous „Survivor“, nur zwei Klassen schwächer) und die immer gleichen Gospel-Anklänge will ich langsam wirklich nicht mehr hören. „Move On“ klingt im Vergleich dazu richtig frisch, ist für den ESC aber viel zu unauffällig.
    Ich hoffe auf die letzte Vorrunde.

    • den „schlußschrei“ von shum fanden anfangs auch viele hörer sehr,sehr gewohnungsbedürftig,nur irgendwann war das dann cool.
      man kann das jetzt auch nicht unbedingt mit „remedy“ vergleichen aber wollte trotzdem mal darauf hinweisen.
      man kann trefflich darüber streiten,ob „nicht aus dem quark kommen“ jetzt gut oder schlecht ist aber im augenblick tendiere ich klar zu gut,zumal das lied auf der bühne dann mit sicherheit verdammt gut präsentiert wird – in allen anderen punkten,also melosound,gospel usw. zustimmung.

      • „Shum“ war aber auch an sich avantgardistisch-experimentell angelegt, in einem eher konventionellen Midtempo-Schlager wie dem hier wirkt so ein Schrei aus heiterem Himmel doch ein wenig gewollt, es ist ja nun nicht so, dass der ganze Song auf diesen Moment hinarbeitet.
        Elina wird sicher (wegen ihres Names und der bisher mauen Konkurrenz) weit kommen; in Turin sehe ich für sie mit diesem Song aber ein böses Erwachen.

      • @floppy1992
        na,wir werden sehen,wie weit es für elena dann wirklich geht aber in turin wäre das m.e. echtes juryfutter (vielleicht vergleichbar mit belgien 2021?) – mit dem song sehe ich jedenfalls bessere finalchancen.🙃
        die esten werden im finale dann auch spüren,daß sie vielleicht mal eine andere (pop)abzweigung nehmen sollten,sofern sie denn mal wieder ein ESC-finale erreichen wollen.😎

  11. Naja, auch mit diesen 10 Liedern ist zwar kein Blumentopf zu gewinnen, aber im Gegensatz zu fast allen anderen hier fand ich diesen dritten Teil ein ganzes Eck besser als die zwei vorherigen. Bis auf Merilin (auch im Gegensatz zu den meisten hier) konnte ich allen zumindest irgendwas abgewinnen, sogar Elina hat kaum gequietscht.
    Alles ganz nett, nicht mehr und nicht weniger, aber auch diesmal war mir eigentlich egal, wer weiterkam und wer nicht (bis auf M., die natürlich dabei ist)…

  12. Diese Alabama-Jungs scheinen zudem sehr umstritten zu sein, angeblich sind sie radikale Impfgegner und sollen sich diesbezüglich schon geäußert haben,

  13. Also meinen Mainstream-Geschmack hat aus diesem Semifinale vor allem Anna Shalene getroffen.
    Ja stimmt es klingt nach Mello-Song, aber nach einem sehr guten. Super Musik, klasse Botschaft und schön fröhlich flott. Sowas mag ich.

    Von Elina Nechayeva hätte ich mehr erwartet. Ihr Beitrag ist zwar nicht schlecht, aber etwas zu ruhig für sie als starke Sängerin. Man wartet die ganze Zeit und fragt sich: „Wann setzten endlich der Beat und das große Finale ein?“, aber es kommt nichts außer einem kleinen Schluss-Quieker.

    Meine bisherigen Esti Laul Top 3 sind:
    01 Anna Shalene – Champion
    02 Helen – Vaata minu poole
    03 Evelin Samuel – Waterfall

  14. Puh. Das war mal überraschend. Zunächst: Das dritte Viertelfinale war vom Niveau her für mich persönlich unterhalb den ersten beiden anzusiedeln – insbesondere klar hinter dem stark besetzten zweiten Viertelfinale. Englischsprachige Songs können die Esten wohl einfach nicht so gut. Ich muss aber sagen, dass ich von einer Entscheidung sehr überrascht bin: Ich hatte drei Acts für das Weiterkommen direkt ausgeschlossen. Lauris „Take Me Home“ wirkte zu repetitiv und ohne jegliche Gefühlsregung komponiert und deLULU und Goodreason hatten ein ähnliches Problem der Unbekanntheit, beim netten Song von Goodreason noch gepaart mit totaler Unauffälligkeit, bei deLULU mit einem gehörigen Nervpotential. Auch Levvis‘ Weiterkommen hatte ich nicht für sehr wahrscheinlich gehalten, auch wenn es für solche Songs dann doch immer irgendwie ein Publikum und zusätzliche Trollvotes gibt. Glücklicherweise habe ich mich insbesondere in dieser Personalie nicht geirrt. Bei den anderen sechs Acts war ich mir bei fünfen unentschlossen: STEFAN hatte das meiner Meinung nach beste Lied seiner bisherigen Eesti-Laul-Karriere im Gepäck, aber das Genre gewechselt, ein bisschen Langeweile gepachtet und die frühe Startnummer als Bürde. Bei Elinas Song gefiel mir, dass es nicht die nächste Opernnummer durch und durch wurde, wobei „Remedy“ wie seine Interpretin aufgesetzt wirkten und definitiv keinen Preis für Herzlichkeit und Natürlichkeit abräumen dürften. Merilin war meine Nummer Eins des Abends mit starkem Chorus, aber dem Nachteil der geringeren Eesti-Laul-Historie im Vergleich zur Konkurrenz und auch nicht wirklich aussichtsreichen Chancen in Turin. Anna Sahlene lieferte den typischen Charlotte-Perrelli-Lina-Hedlund-Melloschlager, der aber im Vergleich zu ihrem dritten Platz von 2002 dann doch deutlich abfiel und durch die jüngere Konkurrenz Probleme hätte bekomme können. Und Alabama Watchdogs „Move On“ hatte das Rock-Genre in diesem Viertelfinale für sich allein gepachtet und damit all diejenigen auf seiner Seite, die gerne auf den Spuren des Vorjahressiegers wandeln, doch gleichzeitig den egalsten Beitrag dieser Fünfergruppe mit einem irritierenden Musikvideo. Es hat mich so sehr gewundert, dass Estland sich kurzerhand entschlossen hat, all diese Songs weiterzuwählen und damit diejenige Kandidatin vorzeitig aus dem Wettbewerb zu befördern, die für mich von den dreißig bislang präsentierten Songs sich die größten Hoffnungen in Turin hätte machen dürfen: Shira hatte einen Song, der durch Zurückhaltung und Melancholie bestach, eine komplett andere Note hervorbrachte, mit der richtigen Inszenierung eigentlich typisches Juryfutter und ein ausdrucksstarkes Musikvideo; dazu war sie mit der Startnummer Zehn und der Vorgeschichte einer gescheiterten Jurysiegerin ausgestattet. Ich war fest davon überzeugt, dass „Under Water“ – für mich nur hauchzart hinter „Little Girl“ auf Platz 2 elandet – das Viertelfinale mit großem Abstand bereits durch die Zuschauerstimmen gewinnen würde und die Jurys überhaupt nicht eingreifen müssten, und falls doch, sie dort ebenfalls erste Wahl gewesen wäre. Das Ergebnis lässt mich somit etwas konsterniert zurück: Am Ende sah ich meine knappe Favoritin Merilin schon draußen, und dann war es doch Shira, die dem Wettbewerb bereits jetzt hätte den Rücken kehren müssen, wäre da nicht noch ein zweites Eisen im verbleibenden Viertelfinale im Feuer. Auf jeden Fall ist ein in meinen Augen aussichtsreicher Song bereits früh auf der Strecke geblieben; so bleiben Andrei Zervakin und Grete Paia für mich die bislang wahrscheinlichsten Sieger des diesjährigen Eesti Laul.
    PS: Interessante Moderationskombination. Lauras Stylingausfälle sind ja schon seit jeher unzählbar, aber wie Ott regelmäßig in die Kamera geschaut hat und seine Stirn runzelte, hat mich wiederholt zum Lachen animiert. Freue mich auf seine Teilnahme am Samstag.

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