
Es geht balladig weiter im Probenplan. Nach der heiß erwarteten Probe von Österreich ist Klavdia aus Griechenland mit ihrer Ballade „Asteromata“ an der Reihe. Im griechischen Vorentscheid Ethnikos Telikos 2025 war die Inszenierung noch nicht so gelungen, diese soll aber mit Hilfe von Fokas Evangelinos für den ESC noch einmal überarbeitet worden sein und Klavdia hat etwas „Atmosphärisches […] , das Gefühl in den Mittelpunkt stellt […] und Gänsehaut verursacht“ versprochen. Ob Eurovision.tv-Bloggerin Heidi gleich „goosebumps“ bekommen wird, erfahren wir in Kürze.
Klavdia ist gestern von Athen aus nach Basel – oder wie die automatische Instragramübersetzung so schön geschrieben hat „von Athen nach Basilikum“ – gereist.
Von ihrer Abreise und der Verabschiedung durch die griechischen Fans gibt es einiges an Bild- und Videomaterial auf Instagram, welches den Eindruck hinterlässt, dass sich Klavdia wirklich sehr auf das „Abenteuer Eurovision“ zu freuen scheint.
Wie bereits in den vergangenen Tagen ist unsere erste Anlaufstation für die Probeninformationen der Liveblog auf Reddit, den die Eurovision.tv-Bloggerin Heidi betreut. Sie liefert uns in diesem Jahr mehr Infos als im letzten, was natürlich hilfreich ist, da Bilder der heutigen Proben erst morgen kommen und es keine relevanten Videobilder von den ersten Probe geben wird. Außerdem haben wir die offiziellen Social-Media Accounts und die der Acts im Blick zu haben.
Songcheck und Reaction-Video zu Griechenland
Unseren Songcheck zum griechischen ESC-Beitrag 2025 findet Ihr hier. Zudem gibt es unser Reaction-Video zu „Asteromata“ von Klavdia hier auf YouTube.
Informationen zur ersten Probe von Griechenland
Noch gibt es keine Informationen im Live-Blog, aber wir haben schon Neuigkeiten zu Klavdias Kleid: dieses wurde von Dimitris Alexakis und Grigoris Triantafyllou entworfen. Von deren Label Deux Hommes stammt auch Demys Kleid beim ESC 2017 in Kiew.
Die griechische Inszenierung unterscheidet sich grundlegend von der Inszenierung bei Ethnikós Telikós 2025.
Wir haben den ersten Felsen des Jahrgangs! (Viele Grüße an René Miller an dieser Stelle). Der Felsen ist etwas kleiner als der Stein von Teya Dora aus Serbien im letzten Jahr. Die erste Strophe läuft Klavdia auf einen Pier entlang, den Rest des Liedes trägt sie auf diesem Stein vor (wahrscheinlich sitzend, genau wird das von Heidi allerdings nicht spezifiziert).
Die griechische Delegation hat Heidi sogar einige Inszenierungserklärungen überlassen, in denen sie das Staging genauer erklären. Der Fels und der Pier sollen dies bedeuten:
Klavdia beginnt ihren Auftritt auf einem Pier. Ihre Bewegung auf einen Felsen zu symbolisiert die Reise voller Emotionen oder Temperament, die jeder Mensch zum Licht unternimmt.
In der zweiten Strophe gesellt sich eine Tänzerin zu Klavdia, doch diese treibt bald auf dem Pier davon und lässt Klavdia allein auf ihrem Felsen zurück. Laut Delegation soll diese Folgendes symbolisieren:
Die Anwesenheit einer zweiten Person auf der Bühne und die Bewegungen der Personen spiegeln das Thema der Trennung wider – die zentrale Botschaft des Liedes „Asteromata“.
Klavdia trägt ein langes, figurbetontes Kleid, das mit kleinen, funkelnden Juwelen bestückt ist. Je nach Lichteinfall wirkt es entweder schwarz oder dunkelblau.
Hier findet Ihr das offizielle Ankommens-Reel von Klavdia.
Die Kameraführung bei der griechischen Inszenierung ist laut Heidi großartig: Die Luftaufnahmen lassen den Pier im Wasser liegen. Dann verwandelt sich das Bild in dramatische brennende Bäume und Vulkanlandschaften, die sich im Laufe des Songs über die LED-Wand ausbreiten. Die Licht- und Grafikeffekte sind atemberaubend – einmal hebt Klavdia ihren Arm, und blaue Lichter erscheinen. Am Ende senken sich die „Lego-Lichter“ und erzeugen den gleichen Stufeneffekt, den man gestern bei Albanien gesehen hat.
Auch Klavidas Gesang soll sehr gut zu sein und „hebt das Dach der Arena an“. Und auch die Emotionen scheinen bei Heidi und den Menschen in der Halle anzukommen. Obwohl sie kein Griechisch verstehen, spüren sie trotzdem die Liebe, den Verlust und den Schmerz in jeder Zeile.
Hier sind die offiziellen Bilder der ersten griechischen Probe:



ESC kompakt LIVE
Über alle Proben des Tages sprechen wir heute Abend zur Prime-Time um 20:15 Uhr ausführlich in unserem ESC kompakt LIVE auf YouTube, das in der ersten Probenwoche jeden Abend läuft.
Die ersten Proben des ersten Halbfinales beim ESC 2025
- VÆB mit „Róa“ für Island
- Justyna Steczkowska mit „Gaja“ für Polen
- Klemen mit „How Much Time Do We Have Left“ für Slowenien
- Tommy Cash mit „Espresso Macchiato“ für Estland
- Ziferblat mit „Bird of Pray“ für die Ukraine
- KAJ mit „Bara Bada Bastu“ für Schweden
- NAPA mit „Deslocado“ für Portugal
- Kyle Alessandro mit „Lighter“ für Norwegen
- Red Sebastian mit „Strobe Lights“ für Belgien
- Mamagama mit „Run With U“ für Aserbaidschan
- Gabry Ponte mit „Tutta l’Italia“ für San Marino
- Shkodra Elektronike mit „Zjerm“ für Albanien
- Claude mit „C’est La Vie“ für die Niederlande
- Marko Bošnjak mit „Poison Cake“ für Kroatien
- Theo Evan mit „Shh“ für Zypern
Die bisherigen ersten Proben des zweiten Halbfinales beim ESC 2025
- Go-Jo mit „Milkshake Man“ für Australien
- Nina Žižić mit „Dobrodošli“ für Montenegro
- EMMY mit „Laika Party“ für Irland
- Tautumeitas mit „Bur man laimi“ für Lettland
- PARG mit „SURVIVOR“ für Armenien
- JJ mit „Wasted Love“ für Österreich
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Königin
https://eurovoix.com/2025/05/05/greece-designer-of-klavdias-eurovision-outfit-revealed/
Go Klavdia Go. 🥳🥳🥳
Hoffentlich ist die Live Performes besser, als beim Greek Final. Es wäre schade, den Klavdia ist eine sehr gute Sängerin und Ethnoballaden sind dieses Jahr rar.
Auf dem Bild sind 9 Personen, da fehlen die Tänzerinnen. Vielleicht ist sie ganz allein allein auf der Bühne.
Editiert: nicht allein, zur zweit. Heidi schreibt heute schöne Satze voller Liebe.
Habe ich gerade gelesen. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll es ähnlich, wie bei Serbien letztes Jahr sein.
Ich sehe 10 Leute auf dem Foto. 😉🤓
Das ist einer der Sicherheitsleute aus Estland. 😉
Der René Miller Felsen hat es nach so vielen Jahren nach Basel geschafft, ich fass es nicht 😭😂
Das klingt sehr gut durchdacht und vielversprechend. Ich bin gespannt auf die ersten Aufnahmen!
Ich finde es großartig, dass endlich ein Felsen dabei ist, denn ein Felsen ist eine Requisite, die beim ESC nicht fehlen darf.
Und jetzt mal Spaß beiseite: In Griechenland gibt es viele Felsen, also, das passt wirklich zum Staging. Ich glaube, dass es ein toller Auftritt wird, wo Klavdia absolut glänzen wird, egal ob mit oder ohne Felsen 🙂.
Oha, Griechenland klingt wirklich nach einem schönen Auftritt. Die Kombination aus einem Steg und einem Felsen (🤗) spiegeln für mich auch äußerst gut die emotionale Stimmung des Liedes wider. Zudem erinnert mich der Felsen an das wunderbare Staging von Ramonda letztes Jahr, das wirklich ein Kunstwerk für die Augen war.
Asterix und Kleopatra
Und der Hinkelstein 🤣
Klavdia wird heuer der Fels in der Brandung sein.
Ich freue mich auf den griechischen Beitrag und halte den Daumen.
Meine Nummer 2 in diesem Jahr. Klavdia mit Simme, toller Ausstrahlung und einer großartigen Inszenierung. Da freu ich mich drauf!!!?
Natürlich ohne Fragezeichen, sorry!😊
Ich mich auch !
So richtig kann ich mir das noch nicht vorstellen, aber für den Felsen gibt es auf jeden Fall Pluspunkte. Am Ende macht Klavdia das sowieso über ihre Ausstrahlung.
Da isser! Der obligatorische Felsen! 🪨
Juchhu, da fällt mir ja ein Stein vom Herzen. 🙂
Das klingt vielversprechend. So viel Begeisterung habe ich bisher bei keiner von Heidis Beschreibungen zwischen den Zeilen gelesen.
Hört sich interessant an. Bin auf di Bilder gespannt. KLavdias KLeid ist schön,
Bei „läuft den Pier entlang“ muss ich leider an Safuras „Running for the Bus“ shot denken.
„Ihre Bewegung auf einen Felsen zu symbolisiert die Reise voller Emotionen oder Temperament, die jeder Mensch zum Licht unternimmt.“
Aha.
Aber nur für die, die New Age und Esoterik sprechen. Genauso klingt das Lied leider auch.
Da es gerade bei Eurovision Non-Stop läuft: Griechenland 2010 hat schon ziemlich gefetzt. Opaaaa!
Ein ESC ohne Fels ist möglich, aber sinnlos.
Die ersten Fotos die ich nicht schön finde.
Hat Deutschland den Griechen den Felsen ausgeliehen ?
Auweh, bei dem Felsen muss ich leider weniger an den Felsen von René Miller denken, sondern an den Vulkan(?) von Julia Samoylova 2016, und das ist wahrhaft keine angenehme Erinnerung (einer der allerallerallerschlimmsten Beiträge ever).
Bisher mein Platz 4, aber ich zweifle an der Inszenierung (ist aber ja noch arge Kaffeesatzleserei).