ESC 2026: Auch Spanien, die Niederlande & Island erwägen Rückzug, sollte Israel in Wien dabei sein

Melody & VÆB beim ESC 2025 – Bilder: EBU

Erst vor wenigen Tagen fand der slowenische Rundfunk RTV SLO klare Worte bezüglich seiner weiteren Teilnahme am Eurovision Song Contest. Diese sei stark gefährdet, da man sich von der EBU bezüglich der Bedenken zu Israels Teilnahme nicht gehört fühle. Jetzt ziehen die Fernsehsender aus den Niederlanden, Island und Spanien nach und kündigen ebenfalls einen möglichen Rückzug vom ESC an.

Aufgrund des ESC-Ergebnisses 2025 und den damit verbundenen Zweifeln an der Fairness des Televotings, sprachen sich bereits kurz nach dem letzten ESC-Finale mehrere Länder (teilweise erneut) gegen Israels Verbleib aus. Da sich die Lage im Nahen Osten immer weiter zuspitzt, wurde das Thema im Juli bereits bei der EBU-Generalversammlung besprochen. Inzwischen steht fest, dass im Dezember endgültig entschieden wird, ob Israel am ESC 2026 teilnehmen darf.

Die drastischen Worte des slowenischen Rundfunks scheint nun unter anderem auch der isländische Sender RÚV mitbekommen zu haben. Auf Island gibt es bereits seit 2023 lautstarke Proteste gegen die israelische Teilnahme. Inzwischen bestätigte der RÚV-Generaldirektor Stefán Eiríksson zwar, dass die Verantwortlichen noch keine förmliche Beschwerde diesbezüglich bei der EBU eingereicht haben, aber dass sehr wohl bekannt sei, dass Island gegen die weitere Teilnahme Israels ist:

„Wir haben ernsthafte Zweifel am Verhalten des israelischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der israelischen Regierung in Bezug auf den Eurovision Song Contest und wir haben unsere Bedenken, dass die Regeln des Wettbewerbs [von Israel] gebrochen werden, innerhalb der EBU zum Ausdruck gebracht.“

Des Weiteren erklärt Eiríksson, dass sich RÚV mit anderen Rundfunkanstalten austauschen werde, sollte die EBU sich dafür entscheiden, Israel auch in Wien teilnehmen zu lassen. Es sei möglich, dass sich Island in diesem Fall, gemeinsam mit weiteren Ländern, komplett vom ESC zurückziehe, so Eiríksson. Sichere Aussagen dazu werde man jedoch erst im Dezember machen können.

Trotz allem hat die Bewerbungsphase für den isländischen Vorentscheid Söngvakeppnin 2026  schon begonnen und die Shows werden auch definitiv stattfinden. Laut RÚV ist es aufgrund der aktuellen Lage lediglich noch unklar, ob der siegreiche Act dann tatsächlich zum ESC nach Wien fahren wird oder nicht. Der Sender will erneut zehn Beiträge für seinen Vorentscheid zulassen.

Ebenfalls am Vorentscheid festhalten will Spanien. Für den ESC in Wien fest zugesagt hat der Sender RTVE zwar immer noch nicht, doch die Vorbereitungen für das Benidorm Fest 2026 laufen schon seit Wochen. Die neusten Infos zum Ablauf haben wir an dieser Stelle für Euch zusammengefasst. Nachdem diese Woche der spanische Kulturminister Ernest Urtasun bereits seine Bedenken zu Israels ESC-Teilnahme äußerte, reagierte jetzt auch der zuständige Sender RTVE.

Bei einem Presseevent wurde der spanische Delegationsleiter César Vallejo unter anderem zur ESC-Teilnahme befragt. Er bestätigte, dass das spanische Fernsehen sich zwar vorab für den ESC in Wien angemeldet hat, die Verantwortlichen jedoch noch völlig unentschlossen sind, ob es wirklich zur Teilnahme kommt. Auch in Spanien mache man dies von der EBU-Entscheidung zu Israels Teilnahme abhängig, die im Dezember verkündet wird.

Fest steht jedoch: Das Benidorm Fest wird im Februar 2026 so oder so über die Bühne gehen, denn RTVE möchte den Vorentscheid als eigenständiges Event etablieren, so wie es Italien mit dem Festival di Sanremo handhabt. Im besten Fall soll der siegreiche Act Spanien aber natürlich beim ESC in Wien repräsentieren.

Eine klares Position hat übrigens auch der niederländische Sender AVROTROS bezogen. Obwohl dieser schon vor dem ESC in Basel seine Teilnahme für 2026 bestätigt hatte, scheinen die neuesten Entwicklungen Zweifel ausgelöst zu haben. Vor einigen Tagen gab der Sender bekannt, dass die Verantwortlichen der Meinung sind, dass das Ereignis zunehmend von sozialem und geopolitischem Druck beeinflusst wird.“ Aus diesem Grund seien die Niederländer noch nicht sicher in Wien dabei.

Zwar ist die niederländische Bewerbungsphase für den ESC 2026 am 31. August abgeschlossen worden, doch vorerst sollen keinerlei weitere Informationen veröffentlicht werden. Man werde nicht verkünden, wie viele Songs eingegangen sind und auch zur ESC-Teilnahme möchte man sich, wie die Sender aus Spanien und Island, erst im Dezember äußern. Immer wieder gibt es Gerüchte um ein potenzielles Comeback von Joost Klein. Kritische Gespräche mit der EBU soll der Sender aus den Niederlanden übrigens seit Mai regelmäßig führen.

Was sagst Du? Könnten „Traditionsländer“ wie Spanien oder die Niederlande wirklich ihre ESC-Teilnahme absagen? Wie viele Staaten werden in Wien am Start sein? Lass uns Deine Prognose gerne da.



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238 Comments
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jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor

Dann Tschüss und nimmer wieder sehen.

Geri
Geri
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

So einfach ist das nicht!!!

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  Geri

Doch, wer nicht will der hat schon.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

👍👍👍

norbert
norbert
7 Monate zuvor

Schön, dass immerhin ein paar Länder Solidarität zeigen.

rainer1
rainer1
7 Monate zuvor
Reply to  norbert

Solidarität? Vielleicht! Aber in dem fall sicher mit der falschen seite.

Last edited 7 Monate zuvor by rainer1
jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  norbert

Solidarität für Terroristen und Kindermörder?

AndrESCas
AndrESCas
7 Monate zuvor
Reply to  norbert

Gegen die israelische Politik, Kriegsführung und letztlich Teilnahme am ESC zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig (und in meinem Fall auf gar keinen Fall) irgendeine Form von Solidarität mit der Hamas und ihren terroristischen Gräueltaten.

Chris84
Chris84
7 Monate zuvor
Reply to  AndrESCas

Tja, aber es gibt Leute, und davon auch ganz viele hier unter den Kommentatoren, die nicht in der Lage sind, das auseinander zu halten.

Lola
Lola
7 Monate zuvor
Reply to  Chris84

Und deswegen schaue ich hier fast gar nicht mehr rein. Diese Leute vergiften die Diskussionskultur so immens hier und da dann auch nicht mehr eingeschritten wurde wenn die Diskussionen beleidigend wurden…

Lola
Lola
7 Monate zuvor
Reply to  AndrESCas

Danke für diesen Kommentar. So geht es mir auch.

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Hoffentlich wird das nicht eintreten!

rainer1
rainer1
7 Monate zuvor

Grad die meldung gelesen das die eu ihre unterstützung für israel stoppt.
Europa lässt israel im kampf gegen den islamismus gnadenlos fallen und die arschlose ebu wird garantiert auch in diesen tenor einstimmen.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Wieder eine Kehrtwende?

rainer1
rainer1
7 Monate zuvor

Überhaupt nicht! Ich bin nach wie vor der meinung, dass länder die aktiv in kriege involviert sind, nicht am esc teilnehmen sollten. Egal welche.
Und trotzdem weiss ich im konflikt israel gegen die hamas ganz genau, auf wessen seite ich zu stehen habe
Du hast von mir garantiert noch nie auch nur einen anti-israelischen satz gelesen.

Last edited 7 Monate zuvor by rainer1
Chris
Mitglied
Chris
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Laut dem Prinzip kannst du den ESC als Veranstaltung ganz vergessen. Sehr viele Länder unterstützen z.B. Ukraine mit Waffen und Geld. Ergo müssten sie dann beim ESC rausfliegen. Oder die sogenannten „Einsätze“ in Syrien und Afghanistan. Oder ist das dann für dich kein Krieg?
Das Konzept ist nicht zuende gedacht.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Was macht die Schweiz eigentlich mit dieser Situation?

rainer1
rainer1
7 Monate zuvor

Hier ein, wie üblich, schwammig neutrales statement. Ich persönlich würde mir wünsche, dass die schweiz klarer zu israel steht.

Die Schweiz unterhält seit 1949 gute diplomatische und bilaterale Beziehungen zu Israel, die sich auf Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Innovation konzentrieren, wobei Israel ein wichtiger Handelspartner ist. Gleichzeitig unterstützt die Schweiz eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahostkonflikt und fordert die Einhaltung des humanitären Völkerrechts. Die Schweiz bietet ihre Guten Dienste für einen Friedensprozess an und ist besorgt über die Auswirkungen des Konflikts, insbesondere in Bezug auf die Zivilbevölkerung. 

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Ich glaube alle wollen eine 2-Staaten-Lösung außer Hamas, Netanyahu und vermutlich Putin.

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor

Die Hamas wollte noch nie eine Lösung des Konfliktes.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Ganz genau

Frank Furth
Frank Furth
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Netanyahu, Smotrich und Ben-Gvir und ihre Lakaien auch nicht.

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Doch, aber im Sinne der „Endlösung“.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

Trump auch nicht

Frank Furth
Frank Furth
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Als ob das ach so demokratische Israel das Bollwerk gegen Fanatismus ist. Israel hat selbst Fanatiker jüdischen Glaubens wie Smotrich, der sich als homophober Faschist outet. In Israel sind Homo- und interreligiöse Ehen verboten, weil Rabbiner das Sagen in Israel haben. In Israel regieren jüdische Fanatiker, die Nichtjuden entrechten und vertreiben wollen und einen theokratischen Staat vollständig durchsetzen wollen, wo rückständige Gesetze des Judentums herrschen. Das heißt: Homosexuelle werden hingerichtet, weil Homosexualität gegen das Judentum ist. Ebenso ist die Demokratie weg vom Fenster.
Nicht jeder, der Israels Politik kritisiert, findet die Hamas toll. Vielmehr sind Netanyahu, Smotrich, Ben-Gvir und andere orthodoxe Mörder der Demokratie kein Deut besser als die Hamas-Terroristen. Terror ist Terror – ob Kippa oder Turban!

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  Frank Furth

Sorry, aber dass dieses Geschwätz hier schon wieder stehen bleiben darf…

Gleichgeschlechtliche und interreligiöse Ehen sind nicht legal, weil das Oberste Rabbinat diese Dinge verwaltet, allerdings erkennt der israelische Staat interreligiöse und gleichgeschlechtliche Zivil-Ehen aus dem Ausland an – und gibt diesen Paaren dann die gleichen „Benefits“ wie anderen verheirateten Paaren. Dies übrigens weitaus früher als Deutschland… In diesem Punkt also schonmal Klappe halten und sich wieder hinsetzen.

„Rückständige Gesetze des Judentums“ – soso. Kein Antisemitismus, ne? Hahaha. Ihr merkt das aber wahrscheinlich schon nicht mal mehr. Die Radikalisierung schreitet voran, ich sag’s ja.

Denn natürlich vertreten die Gestalten von denen du hier geiferst eine absolute Minderheit in Israel. In deinem Denken, müssten wir uns selbst vom ESC zurückziehen, denn bei uns wollen 25% Neonazis und Faschisten wählen. In Israel erhielten Smotrich & Co. 10,8% und würden Stand heute in etwa genau so viele Stimmen wie damals bekommen, allerdings tendenziell eher weniger.

Und ja: Wer solchen Schwachsinn verbreitet, der findet die Hamas natürlich toll. Ganz großartig sogar, sonst würde man sie ja nicht mit solchen Ammenmärchen in ihrer Hetze gegen den Staat Israel unterstützen.

Wenn man von etwas so eklatant keine Ahnung hat, sollte man sich vielleicht einer Äußerung enthalten. Das war ein massiver, antisemitischer Schuss in den Ofen.

Frank Furth
Frank Furth
7 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Du unterstellst mir, dass ich die Hamas toll finde, weil ich Israels Regierung und die jüdischen Fanatiker kritisiere … dann solltest du bitte meinen Kommentar gründlicher lesen und verstehen: „Vielmehr sind Netanyahu, Smotrich, Ben-Gvir und andere orthodoxe Mörder der Demokratie kein Deut besser als die Hamas-Terroristen. Terror ist Terror – ob Kippa oder Turban!
Mich als „Antisemiten“ zu diffamieren, nur weil ich schreibe, dass das Judentum rückständig, ist richtig plump und billig. Die Todesstrafe für Homosexualität steht in der Torah an der Stelle Lev 20,13. Kein Jude hat sich davon distanziert oder gar diese Torahstelle ausradiert. Das heißt, dass sie dieses Gebot ernst nehmen, aber nicht anwenden, damit die Welt nicht sieht, dass auch das Judentum – wie auch andere Religionen – in Wahrheit Homosexualität ablehnen und sie mit dem Tod bestrafen.
Keine Sorge … die Orthodoxen arbeiten fleißig an der Übernahme Israels durch jüdisch-orthodoxe Gebärmaschinen, die mindestens 10 Kinder pro Paar erzeugen. Die werden in paar Dekaden Israel in den Abgrund stürzen. Was die Hamas-Terroristen nicht schaffen konnten, schaffen es die Jüdisch-Orthodoxen locker durch Vermehrung und der israelische Staat belohnt sie noch mit Subventionen!
Aber wenigstens sollten jüdische LGBT+-Menschen froh sein, denn laut Rabbi Eli Ben-Dahan haben sie höhere Seelen als Nichtjuden.

Eurohawk
Eurohawk
7 Monate zuvor
Reply to  Frank Furth

👍🏻

ESCFrank
ESCFrank
7 Monate zuvor

„Immer wieder gibt es Gerüchte um ein potenzielles Comeback von Joost Klein“
Alles, bloß das nicht!

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  ESCFrank

Dann wäre es besser wenn die Niederlande fernbleibt. Auf diesen Proleten kann ich verzichten.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

ich auch…. Ätzender Typ

Franny
Franny
7 Monate zuvor
Reply to  ESCFrank

Von mir aus. Ich kann ja ausschalten, wenn er auftritt oder irgendwo auftaucht. Genau das werde ich nämlich.

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich auch

Mar
Mar
7 Monate zuvor

Genau richtig so!!! Und Deutschland wie immer auf der falschen Seite

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  Mar

Du stehst auf der falschen Seite!

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Sollte Israel von der EBU ausgeschlossen werden, sollte Deutschland den ESC boykottieren.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Völliger Unsinn mal wieder.

Mar
Mar
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Spannend, 7 Leute haben meine Antwort geliked, 6 deine. Macht die Spaltung im Land deutlich

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor
Reply to  Mar

Als ob likes hier etwas aussagen würden 🤣🤣🤣

schmabi
Mitglied
schmabi
7 Monate zuvor
Reply to  Hieronymus

Natürlich sagen die was aus. Likes sind Zustimmung zu einer Meinung. Denn nicht jeder aktive Leser, wie z.B. ich, schreiben hier zu jedem Thema einen Kommentar.
Die aktuell 36 Likes bei Mar’s Kommentar zeigen die jeweilige Zustimmung.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Mar

Spannend, 7 Leute haben meine Antwort geliked, 6 deine. Macht die Spaltung im Land deutlich

ESC kompakt ist nicht Haßloch.

Last edited 7 Monate zuvor by elkracho
Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Ich finde es sehr interessant, wie weich und unkonkret diese Aussagen formuliert sind, gerade im Vergleich zu Slowenien oder auch zu den Statements zu Russland 2022. Das liegt vermutlich daran, dass es jetzt auf eine demokratische Abstimmung rausläuft, die man auch verlieren kann. Da schon im Vorfeld zu sagen, dass man das Ergebnis nicht akzeptieren würde, ist natürlich sehr schwierig und steht im Widerspruch zur Funktionsweise so einer internationalen Organisation.

Allerdings, wie ich gestern woanders schon schrieb: Nach allem was man so lesen konnte und wie die politische Lage sich entwickelt gehe ich davon aus, dass Kan im Dezember vom ESC ausgeschlossen wird. Das dürfte aktuell die weniger kontroverse Entscheidung sein und spätestens im Mai kaum noch Wellen schlagen.

Matty
Matty
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Bei einem Ausschluß Israels hätten die Antisemiten gewonnen und deshalb wird das nicht passieren!

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Es ist nicht antisemitisch, gegen das rechtsextreme Netanyahu-Régime und seine Kriegsführung zu sein.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

So ist es !

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor

Doch. Wo bleibt die Kritik an der Hamas? Hat die sich etwa völkerrechtlich korrekt verhalten, als sie den Terroranschlag gemacht hat? Oder als sie Geiseln genommen hat und die gefoltert und vergewaltigt hat. War das Völkerrechtlich korrekt? Und warum gibt das Pazifistische Vorzeigeland Katar eigentlich der Terrorführung der Hamas Unterschlupf? Und warum verrotten die nicht in einem Gefängnis in Katar?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Niemand hier im Forum hat der Hamas applaudiert !

Nur weil A Sch**** macht, heißt das nicht, daß es auch B tun darf.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Niemand hier bis auf ein paar Trolle verteidigt Hamas.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Die Geschehnisse im Nahen Osten sind selbstredend besonders emotional, speziell, wenn man wie ich einige Wochen vor den schrecklichen Verbrechen der Hamas in Israel war.

Nach diesem bestialischen Überfall am 07.10.2023 habe ich zu meinen Freund:innen gesagt, dass die Reaktion der israelischen Regierung heftig sein wird. Allerdings hätte ich mir damals nicht ausmalen können, was für ein Ausmaß die Reaktion der israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu annehmen wird.

Die israelische Regierung hat meinem Verständnis nach ganz klar das Recht sich gegen Terroristen zu verteidigen. Die Frage nach dem Wie ist dabei ganz essenziell. Und hier gibt es viel zu Kritisieren, was übrigens auch viele Juden in Israel tun. Kritik übe ich nicht nur an der israelischen Regierung, sondern auch an der Hamas und an den umliegenden arabischen Staaten. An die Hamas gerichtet, frage ich mich, wieso sie nicht schon lange die Waffen niedergelegt und die Geiseln frei gelassen haben. Und bei den arabischen Ländern frage ich mich, wo denn deren konkrete Hilfe für die Menschen im Gaza-Streifen bleibt…

Nun zum ESC: IPBC/Kan habe ich in der Berichterstattung bisher (noch weitestgehend) unabhängig von der Regierung erlebt. Wäre Kan allerdings der Propagandasender der israelischen Regierung käme ich zu einer anderen Einschätzung.

Von dem was wir derzeit über das Televoting des ESC 2025 wissen – es gilt die Unschuldsvermutung – bin ich nach wie vor für eine Teilnahme Israels. Sollte tatsächlich etwas gewesen sein, verstehe ich die EBU nicht. Sie spielt hier offensichtlich auf Zeit…

Zu den Ländern, die in den Raum stellen, nicht mehr teilzunehmen, wenn Israel dabei sein sollte, kann ich nur sagen: Dann ist es halt so. Der ORF hat 1968 in Spanien aufgrund der politischen Lage nicht teilgenommen, obwohl man damals einen anderen Grund vorgeschoben hat. 2012 ist Armenien nicht angetreten… Das gab es in der ESC-Geschichte immer wieder.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  ESC-Thom 💫

Es war 1969

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Naja, wenigstens hier gab es diese Kritik an der Hamas sehr wohl, aber das weißt du auch.

Was ich mich immer frage, wenn ich Pro-Palästina-Demos sehe: Wie viele von denen haben am Abend des 7. Oktober auf den Straßen gefeiert und Süßigkeiten an Kinder verteilt als wäre ein Feiertag? Denjenigen, die es getan haben, gönne ich absolut jede einzelne Krokodilsträne, die sie jetzt weinen.

Peach
Peach
7 Monate zuvor

Bei der Logik müsste man aber gegen einen Anschluss von Israel sein, den KAN ist ja gegen Netanyahu und die Regierung ist auch gegen KAN.

Der Grund warum ein Auschluss vom ESC oft als antisemitisch gesehen wird, ist weil dass meistens aus der Idee von „kollektiver Verantwortlichkeit“ begründet wird, also alle Istaelis müssen gestraft werden, weil es ja schlechte Israelis gibt. Das ist in Grunde ein antisemitisches Argument, genauso wie „alle moslims müssen bestraft werden, denn es gibt ja ein paar schlechte moslims“ als islamofobisch bezeichnet werden würde.

Dieses „Kritik ist nicht Antisemitismus“ müsste eigentlich „Kritik ist nicht automatisch Antisemitismus“ sein. Nur weil nicht jede Kritik antisemitisch ist, heißt das nicht dass Kritik nie antisemitisch ist. Ich finde man muss auch mal kritisch nach dem Inhalt, der Basis und den Konsequenzen der Kritik schauen und nicht immer nur auf das „Recht auf Äußerung von Kritik“ hämmern. An dieser ganzen Polarisierung hat niemand was und mit dem ESC hat es ja eigentlich auch wenig zu tun, denn Israel, das Land, tritt ja nicht an sondern die musikalische Gemeinschaft in Israel.

Steffi*
Steffi*
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich bin sicher null, null, null rechtsextrem, finde diese sofortige „Antisemitismuskeule“ , wenn Kritik an Netanyahu geübt wird, aber inzwischen wirklich destruktiv!:-(

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Steffi*

Mittlerweile sind antisemitische Tendenzen auch im linken Spektrum festzustellen. Ist natürlich um keinen Deut besser, ganz im Gegenteil. Nicht wenige Rechte verstecken sich dagegen gerne hinter den Nationalisten Netanyahu.

Ich hatte noch nie ein Problem damit, diese Regierung zu kritsieren. Die ist keinen Deut besser als die Hamas und Netanyahu hat das Massaker vom 7.10. zynisch in Kauf gernommen (dabei handelt es sich keineswegs um eine Verschwörungstheorie)

Gleichzeitig weiß ich auch die queere Szene und die Kulturschaffenden Israels zu schätzen.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Antisemitismus gab es schon immer auch auf der linken Seite des politischen Spektrums, war nur lange nicht so auffällig.

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Antisemitismus fühlt sich leider im linken Spektrum fast noch wohler als rechts. Ich beobachte das leider auch fast täglich in meiner ansonsten moralisch integren Altona-Bubble. Ist auch so ein historisches Muster: „USA böse. USA pro Israel. Also Israel auch böse.“ Da hat seit der geistigen (und tätlichen!) Verbrüderung von RAF & PLO niemand auch nur einmal für 5 Minuten nachgedacht – und das in 50 Jahren.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Für viele im extrem linken Spektrum sind „die Juden“ Verteter der finanziellen Elite die die „armen Arbeiter“ ausbeuten wollen. Ein leider sehr altes und extrem ekliges antisemitisches Bild. 🙁

Last edited 7 Monate zuvor by ESC1994
Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Guter Hinweis, die PLO und andere Terror-Organisationen haben seit Anfang der 70er Jahre maßgeblich dazu beigetragen, den Linksterrorismus in Westeuropa zu ermöglichen und stark zu machen (Ausbildung in Terror-Camps, Waffen-Lieferungen, Landshut-Entführung). Warum man auf diese Weise Sympathie für die „palästinensische Sache“ wecken konnte, ist mir unbegreiflich. Diese Leute haben Hass und Gewalt nicht nur über Israel und Juden gebracht, sondern auch über die freiheitlichen westeuropäischen Gesellschaften. Das sind nicht unsere Freunde.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Und die Rechten solidarisieren sich mit Israel, primär weil sie Araber noch mehr hassen.

Steffi*
Steffi*
7 Monate zuvor

Ja, das ist leider so mit den Linken…und Kritik zu äußern sollte immer frei möglich sein, denn es wäre fatal aus falsch verstandener Rücksichtnahme, alles unkommentiert hinzunehmen.
Grundsätzlich muss man sowieso einfach immer differenzieren und kann nicht pauschal alle über einen Kamm scheren.
Es gibt überall so wunderbare Menschen!:-))

( Damit aber keine falschen Gedanken aufkommen: ich bin null, null, null extrem!! Egal in welche Richtung!:-))))) )

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Steffi*

Absolut, Steffi!

Matty
Matty
7 Monate zuvor

Sigrid Emmenegger

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ist aber OT….. Die neue Kandidatin der SPD für die Richterwahl

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor

Kluge Nominierung: Wenn sie Sigrid heißt, muss sie doch auch für stramme Rechte wählbar sein! Und Emmenegger für bayrische Abgeordnete. 😉

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Emmenegger ist auch sehr lecker zu Kartoffeln.

Franny
Franny
7 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Und Emmenegger für bayrische Abgeordnete.

Kann man bestimmt auch Obazdn daraus machen.

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  Matty

Für so einfach halte ich es dann doch nicht. Sollte Israel jetzt – mir nichts, dir nichts – seine Angriffe einstellen und würde dann im Dezember dennoch vom ESC ausgeschlossen, hätten die Antisemiten gewonnen. Aber erstmal sollte man abwarten, wie die politische Situation denn im Dezember aussieht. Allerdings gibt es da derzeit wohl leider wenig Hoffnung auf Besserung, weil Netanjahu ja scheinbar immer radikaler und verwerflicher vorgeht und es ihn nicht mal zu interessieren scheint, dass er damit gerade auch noch die letzten Verbündeten Israels gegen sich aufbringt.

Die Regierung Netanjahu hat den Bogen jetzt schon massiv überspannt, soviel ist wohl mittlerweile Konsens. Tut sie es auch weiterhin, sollte die EBU eigentlich von sich aus Konsequenzen daraus ziehen und Israel vorübergehend ausschließen – und dazu sollte es dann auch keiner Abstimmung bedürfen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Würde ich derzeit wetten, wäre es wohl auch Ausschluß/Rückzug/Verzicht (je nach Sichtweise) von Israel.

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor

Ich bin nach wie vor der Meinung das es Israel verdient hat, am ESC teilzunehmen. Aber weil es gerade in diesen Zeiten so sind, wie sie sind sollte Israel überlegen, auf eine Teilnahme zu verzichten, weil die Sicherheit für den Israelischen Künstler nicht gewährleistet werden kann. Das es soweit gekommen ist, ist eine absolute Schande für Europa und für die EBU. Aber es ist für mich ein Unterschied ob Israel sich für einen Verzicht entscheidet, oder ob die EBU Israel wie den Schurkenstaat Russland ausschließt.

Last edited 7 Monate zuvor by jofan2602
Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Naja, wenn Israel aber momentan ein Schurkenstaat ist? Das Recht auf Verteidigung ist das eine (und generell niemandem abzusprechen, schon gar nicht Israel). Mit Verteidigung hat das aber nun auch schon länger nichts mehr zu tun, genauso wenig wie mit der Befreiung der Geiseln.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ich lese überhaupt nicht raus, dass eine Entscheidung nicht akzeptiert werden würde. Im Gegenteil. Ein Rückzug spricht gerade von Akzeptanz.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Das sehe ich nicht so. Sich wegen einer demokratisch getroffenen Mehrheitsentscheidung zurückzuziehen, weil man die Abstimmung verloren hat, ist doch kein konstruktives Verhalten. So kann eine Organisation wie die EBU nicht funktionieren. Das würde ja umgekehrt im (wahrscheinlicheren) Fall eines Ausschlusses von Kan auch bspw. für Deutschland gelten. So oder so ist es für meine Begriffe sehr auffällig, dass (Slowenien ausgenommen) alle diese Sender es vermeiden, ein klares „wir oder die“ wie damals bei Russland auszusprechen.

byJannik
7 Monate zuvor

Ich finde es gut, dass darüber jetzt diskutiert wird. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt und nicht wieder ein paar Wochen vor dem Wettbewerb im Mai. Die EBU-Mitglieder werden in dieser Sache schon die richtige Entscheidung treffen, aber egal, wie es ausgeht: Es wird sicher keine einfache Lösung geben und das sollte jedem klar sein, egal, ob man für oder gegen den Verbleib Israels beim ESC ist.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  byJannik

Allerdings ist bestimmt nicht alles „Friede, Freude, Eierkuchen“, falls Israel in Wien doch nicht dabei sein soll. Ich habe zudem bestimmt keine Lust, in die Triumphgesänge von „Queers for Palestine“ und Co. miteinzustimmen…. In der Tat, die Ideallösung für alle gibt es wohl nicht.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Gaby
Gaby
7 Monate zuvor

Das fände ich wirklich sehr schade und traurig… bitte setzt Euch doch alle an einem Tisch und redet sachlich miteinander.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Dem schließe ich mich natürlich an

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Sehe ich auch so. Ich finde es gut, dass du das Wort sachlich in diesem Zusammenhang zur Bedingung machst.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Na ja, wer soll sich denn an einen Tisch setzen und reden: Netanyahu, Hamas, Trump und der Iran? Es sind alles religiöse Fanatiker und Soziopathen.

Timo1986
Timo1986
7 Monate zuvor

der Weltpolitik wird nichts anderes übrig bleiben als mit all jenen Genannten sich an eine Tisch zu setzen, solange sie an der Macht sind. 🙁

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Nur reden bringt aber nix, es muss gleichzeitig massiver Druck aufgebaut werden, siehe 2. Weltkrieg (Torgau im Westen, Hiroshima und Nagasaki im Osten). Gegen Russland werden immer noch neue Sanktionen geschnürt, wenn wir jetzt bei Paket 18 sind, fragt man sich, was da alles immer wieder ignoriert wurde und noch wird.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
7 Monate zuvor

Also Lehre aus der Geschichte: Wenn Reden nicht gleich was bringt, dann helfen Atombomben?

Last edited 7 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

Vollkommen richtig ! Aber in diesem Zusammenhang geht es ja um die EBU und die Repräsentanten der betreffenden Fernsehsender. Das dürfte nicht ganz so schwierig sein.

Steffi*
Steffi*
7 Monate zuvor
Reply to  Gaby

Ja, das wäre eine schöne Vorstellung und eigentlich auch das, was man von Staatoberhäuptern erwarten dürfte…
…aber Sachlichkeit wird wohl das Letzte sein, zu was die Betroffenen derzeit fähig sind.

Anna01
Anna01
7 Monate zuvor

Mir dem Angriff auf Katar sehe ich entweder einen sehr kleinen ESC in Wien oder den Ausschluss Israels.

Geri
Geri
7 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Es wird leider nicht aufhören.
Sehe schwarz für den ESC

rainer1
rainer1
7 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Das war doch kein angriff auf katar sonder ein angriff auf die hamas-führungsriege die offenbar in katar und der türkei in saus und braus lebt.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
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7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Ich finde es völkerrechtlich schwierig, weil es einerseits natürlich wichtig Istrien Anfühter zu beseitigen, andererseits ist das natürlich ein Angriff im Territorium eines 3. Landes. Und das ist ja nicht das erste Mal, dass das passiert (Iran, Syrien, Lebanon). Israel hätte Qatar über Angriff und Ziele informieren müssen, als die Raketen in der Luft waren (nicht vorher). Haben sie aber nicht, das haben die USA gemacht.

ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Istrien?? Schreibst du wieder am Smartphone?? 😉

Holgivision
Mitglied
Holgivision
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Nein, er findet es wichtig, dass man den Istrien Anführer beseitigt

Nils
Nils
7 Monate zuvor

Trump hat wohl auch erst zehn Minuten nach dem Einschlag der Raketen in Katar angerufen, hieß es im Deutschlandfunk. Darum hat wohl auch die amerikanisch-katarische Beziehung gerade einen heftigen Dämpfer bekommen.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
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7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Eigentlich hätte das US-Militär das qatarische Militär anrufen müssen. So war das bei dem Letzten Luftschlag auf den Iran.

jofan2602
jofan2602
7 Monate zuvor
Reply to  Anna01

Mal überlegt warum Katar den Terroristen Unterschlupf gewährt hat?

Peach
Peach
7 Monate zuvor

Schon irgendwie peinlich mittlerweile wie oft man all die politische Frustration ausgerechnet an KAN auslassen will. Aber gut, es ist natürlich auch einfacher sich in ein positives Image aufzubauen durch einer großen lauten Masse nach dem Mund zu quatschen als mal einen guten Wettbewerbs-fähigen Beitrag zu produzieren. ¯⁠\⁠_⁠(⁠ツ⁠)⁠_⁠/⁠¯

Schade fände ich es trotzdem, denn irgendwie gehört die mit dem Anrufen verbundene Geldverschwendung ja auch ein bisschen dazu. XD

Andi
Andi
7 Monate zuvor

Wo ist Mister X, den die EBU im Juni beauftragt hat, Gespräche mit allen Beteiligten zu führen??? Dieser sollte ja jetzt im Herbst Ergebnisse vorlegen.

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor

Dass ein Rückzug „erwogen“ wird „falls“ Israel dabei sein sollte ist ja erstmal nur dann eine neue Nachricht, wenn man das inoffizielle zuvor nicht mitzählt.

Im Gegensatz zu Slowenien ist das auch noch sehr durchwachsen formuliert. Für die Niederlande überrascht mich das zwar etwas aber schauen wir mal was die noch machen werden.

Für Island könnte ich mir das schon vorstellen, gerade wenn man mal überlegt wie es letztes Jahr war, aber eventuell wird das auch genauso laufen wie eben letztes Jahr.

Was Spanien angeht… die haben da ja wohl selber aktuell die stärksten Diskussionen in Westeuropa. Sei es in der Politik oder bei der Vuelta.

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Delta

Am wahrscheinlichsten halte ich einen Rückzug Sloweniens, allerdings wegen Finanzierungsproblemen, die man mit der Israel-Thematik gut vertuschen kann.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Delta

Ich hab bei jeder Etappe der Vuelta Angst, dass da ein Attentat passiert. Mir graut schon vor dem Zeitfahren morgen und der Finaletappe in Madrid

Last edited 7 Monate zuvor by ESC Jul
Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Ob man das jetzt erwarten sollte, also ich weiß ja nicht. Man muss bei der angeheizten Stimmung aber wohl mit vielem rechnen. Bei der Finaletappe würde ich mit nicht so viel Problemen rechnen. Das geht ja tendenziell eher etwas ruhiger zu und am Ende in Runden.

Beim Zeitfahren und der vorletzten Etappe wiederum, wäre es natürlich recht effektiv möglich auch dort Blockaden zu errichten.

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor

Als ESC-Fan will ich niemanden verlieren – weder Israel noch Spanien. Lasst uns doch einmal Streit überwinden und ein völkerverbindes Fest feiern.

Momentan schätze ich die Lage so ein:
Für den Erhalt von Kan: 🇮🇱🇨🇭🇮🇹🇩🇪🇨🇾🇬🇷🇦🇹🇦🇿🇵🇱

Für den Ausschluss von Kan: 🇪🇸🇸🇮🇮🇪🇮🇸🇧🇪 (vielleicht auch 🇳🇱🇫🇮)

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Ziemlich realistische Einschätzung, bei „Erhalt“ würde ich noch Tschechien und bei „Ausschluß“ Norwegen hinzufügen. Frankreich und UK kann ich nicht einordnen.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Dascha
Dascha
7 Monate zuvor

Stimmt, 🇨🇿 hätte ich auch noch ergänzen können. 🇬🇧 würde ich tendenziell eher bei Erhalt einordnen und 🇫🇷 bei Ausschluss(?).

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

UK hat gesagt sie wollen neutral bleiben.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24
Dascha
Dascha
7 Monate zuvor

Ich habe 🇬🇧 bei Erhalt eingeordnet, da sie bei der letzten Versammlung eine Abstimmung verhindern/verschieben wollten. Ich glaube, dass BBC im Ernstfall eher der Seite Erhalt zuzuordnen wäre.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor

Ich kann mir vorstellen, dass das am Ende für die meisten Sender gelten wird und nur einige wenige Pro oder Contra KAN abstimmen werden

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

In diesem Ynet-Artikel zur Generalversammlung hieß es damals, dass sich nur Deutschland, Österreich und die Schweiz aktiv auf die Seite von Kan gestellt haben.

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor

Ich komme jetzt irgendwie nicht mehr mit: Wollen sich diese Länder jetzt wegen der israelischen Politik (und damit verbunden die Lage in Gaza) vom ESC zurückziehen oder weil sie meinen, dass KAN beim ESC die Regeln bricht?

Ich fange jetzt mal mit dem ESC an:
Wenn es hier Probleme mit den Regeln gibt, vor allem des Publikumsvotings, dann könnte und sollte man diese anpassen. Ich bin ja auch dafür, dass eine Person nur eine Stimme pro Votingart (Online, Telefon, SMS) haben soll. Man könnte das Online-Voting vielleicht nicht mehr auf einer Webseite durchführen, sondern in die ESC-App integrieren oder dafür eine eigene ESC-Voting-App machen. Dies wäre, in meinen Augen, noch sicherer als bei einer Webseite, wenn man damit diese Länder befrieden könnte. Diese Variante könnte man vielleicht sogar dann auch noch beim JuniorESC im September, wo es ausschließlich Online-Voting gibt, austesten. Oder man geht beim ESC gleich wieder zum klassischen Televote über, wäre allerdings ein Rückschritt in meinen Augen.

Wenn es an der israelischen Politik liegt:
Ich will jetzt hier nicht wieder ein Roman schreiben, aber jeder sollte mal in sich gehen und sich selbst fragen, was er am besten finden würde, wenn eine nahestehende Person entführt wird? Ganz unabhänging vom geschehen, also könnte jetzt auch eine Entführung vorm Supermarkt sein.

Zussamengefasst: Ein Ausschluss Israels wird vom linken und rechten politischen Lager gefordert, aber das rechte Lager würde wahrscheinlich doppelt profitieren, da eben der, von der israelischen Regierung unabhängige, Sender KAN ausgeschlossen wird. Was wird die Argumentation von der EBU dann sein? Die Politik von Israel, einem demokratischen Land? Das rechte Lager könnte dies als Musterbeispiel nehmen, mit dem Hinweis, dass Public Broadcasters (bei uns: öffentlich-rechtliche) eben doch nicht unabhängig von der Regierung sein können, wenn die EBU selbst, welche eben aus Public Broadcasters besteht, ein Mitglied, welche unabhänging von der Regierung berichtet (und KAN berichtet kritisch über die Regierung) hier ausschließt.
Wenn diese Länder sich zurückziehen möchten, dann sollen sie sich zurückziehen! Wenn sie doch am ESC 2026 teilnehmen möchten, dann sollen sie teilnehmen, aber ohne dann noch weiter Öl ins Feuer zu gießen!

Last edited 7 Monate zuvor by AlexESC
ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor

Einerseits wäre es vielleicht wirklich besser wenn Israel sich freiwillig erstmal abmeldet bis sich die Lage einigermaßen beruhigt hat.Andererseits allerdings habe ich keinen Bock auf den jubelnden Mob inklusive der sich selbst hassenden „Queers for Palestine“.

Es ist einfach eine traurige Entwicklung. 🙁

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Ganz meine Worte, danke !

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

Zumal sich diese Truppe nichtmal ernsthaft für die Situationen queerer Menschen in Gaza interessiert (dann wäre es wenigtens glaubwürdig). Sie ist nur dazu da, um Krawall zu machen.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Steffi*
Steffi*
7 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Absolut! Traurig!! Und egal, was passiert: eine echte Lösung wieder hin zu unbeschwerter ESC-Feier-Genuss-Freude wird es nicht.
Dabei habe ich gerade immer das „über alle Landesgrenzen hinweg Eins sein“ so genossen…

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Steffi*

Dabei habe ich gerade immer das „über alle Landesgrenzen hinweg Eins sein“ so genossen…

Das ist sowieso in vielerlei Hinsicht erstmal vorbei.
Wir können überhaupt schon froh sein, wenn die EU die nächsten zehn Jahre überlebt.

Steffi*
Steffi*
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Beim ESC fand ich es aber über große Strecken trotzdem noch spürbar…getrübt, aber da. Aber natürlich wäre es ohne Misstöne am Schönsten…:-)
Und ja, es gärt und brodelt an vielen Orten, doch ich mag nicht dran glauben, dass das alles zerbricht…:-(( Bin ein Kind des Kalten Krieges und habe die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte als unsagbar positiv empfunden.

Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor

Die Bilder, die man Tag für Tag in der Nachrichten sieht, und ja nur schwer zu ertragen, jetzt geht derHorror weiter in der Westbank.

Israel hat sich politisch wirklich ins internationale Abseits manövriert.

Es wird schwierig für Israel in Wien dabeizusein

José
José
7 Monate zuvor

RTVE, rtvslo, ruv u.a. haben schon 2 Mal (2024, 2025) die Möglichkeit gehabt um zurück zu ziehen. Sie brauchen keine Gründe zu geben.

Es ist wie Mitarbeiter die warnen dass sie werden für einen Job bei einer anderen Firma gehen. Gute Mitarbeiter warnen nicht…

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor

Was sagst Du?

Hallo

Könnten „Traditionsländer“ wie Spanien oder die Niederlande wirklich ihre ESC-Teilnahme absagen?

Können kann man alles

Wie viele Staaten werden in Wien am Start sein?

39

Hieronymus
Hieronymus
7 Monate zuvor

Shalom Israel 🇮🇱❤️❤️❤️

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Ich finde es ganz einfach nur jammerschade, dass die Politik sich in unseren geliebten ESC schleicht wie ein Krebsgeschwür …

Mareike Kaa
Mareike Kaa
7 Monate zuvor

Die auftretenden Künstlerinnen und Künstler repräsentieren Staaten – der ganze Bums ist von Grund auf politisch.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor

Ich finde diesen Eiertanz der EBU ehrlich gesagt ziemlich feige.
Ihr seid der Veranstalter des Wettbewerbs, ihr entscheidet, wer daran teilnimmt und wer nicht!
Bis Dezember wird sich an der geopolitischen Lage nichts Nenneswertes ändern, also trefft jetzt bitte eine Entscheidung und jeder Sender, der meint, daraus Konsequenzen ziehen zu müssen, kann das dann tun.

Sind wir doch mal ehrlich: Die EBU wird am Ende dem Druck nachgeben und KAN ausschließen. Man überlegt wohl nur noch, wie man den Ausschluss begründet, um keinen Präzedenzfall zu schaffen und dann unter Zugzwang zu stehen, wenn die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

Auch ich kotze jetzt schon im Strahl, wenn ich an das Triumphgehabe einer bestimmten Bubble denke – aber wir gehen so oder so dunklen Zeiten entgegen, da spielt das dann auch keine Rolle mehr…

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Bei der EBU entscheiden aber die Mitglieder, und die treffen sich nunmal erst im Dezember zur Generalversammlung. Das finde ich jetzt ehrlich gesagt unproblematisch, zumal der ESC erst im Mai stattfinden und sich außerhalb des direkten zeitlichen Umfelds für diese Diskussion außerhalb der Bubble sowieso niemand interessiert.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Also 2024 war es ein Beschluss der Reference Group und der EBU-Leitung, dass Israel teilnehmen darf (siehe hier: https://esc-kompakt.de/esc-2024-in-malmoe-ebu-lehnt-ausschluss-israels-abschliessend-ab/), dieses Jahr war es, soweit ich mich erinnere, ähnlich.
Ich sehe jetzt nicht, was dagagen spräche, es mit Blick auf 2026 auch so zu machen, es sei denn, der Ton wäre intern rauer geworden und man wolle sich
ein bisschen aus der Verantwortung stehlen.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Man stellt die Entscheidung halt auf breitere Füße und verhindert, dass Sender sich über Nichteinbeziehung beschweren, was ja ein großes Thema zu sein scheint. Wahrscheinlich hätten die Israel-Gegner auch versucht, solche Beschlüsse über die Generalversammlung zu kippen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Wahrscheinlich läuft es auf einen freiwilligen Verzichts Israels hinaus – beispielsweise mit dem Argument, die EBU könne keinen sicheren Schutzraum für die Delegation bieten.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor

Kann ich mir nicht vorstellen.
2024 wäre das noch eine Option gewesen, inzwischen stärken diese ganzen Mimimi-Statements bei KAN doch wohl eher die Reaktanz und ein allgemeines „Jetzt erst recht!“-Gefühl.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Vielleicht nur offiziell, um den Schein zu wahren.

Ach, ich weiß es doch auch nicht….

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor

„Wir haben unsere Bedenken, dass die Regeln des Wettbewerbs [von Israel] gebrochen werden, innerhalb der EBU zum Ausdruck gebracht.“

Schön. Und jetzt? Habt ihr auch Belege für eure „Bedenken“? Weil falls ihr diese nicht habt, wird’s eben schwierig. Es bleibt halt dabei: Die EBU kann keinen Sender sperren oder ausschließen, der sich an sämtliche Regeln hält. Und das weiß die verlogene Bande ja auch, denn sonst würde man jetzt nicht anfangen und mit verschwurbelten Regelverstössen kommen, die es nachweislich nie gab. Man gibt hier dem wirren Geschrei einer lauten, radikalisierten und längst von der Wirklichkeit abgekoppelten Minderheit nach.

Wie gesagt: Es bewegt sich immer weiter in die Querdenker-Richtung. Israel ist der große Satan (In Teheran lacht man sich tot, wie einfach das war, irgendwelchen leuten im Westen das einzutrichtern) und quasi schuld daran, dass die Hamas und ihre Geldgeber in Teheran (und Katar) genau das bekommen, was sie doch wollten. Niemand setzt sich mehr damit auseinander, was die Hamas ist, wer sie unterstützt und weshalb der 7. Oktober überhaupt initiiert wurde. Man wollte eine israelische Überreaktion provozieren, um dann eben das Opfer spielen zu können und eine Annäherung Israels an andere arabische Staaten unmöglich zu machen.

Dass man sich dann verkalkuliert hat und man mit dem eigenen Bullsh*t (Campus Proteste, Biden bestrafen wollen und republikanisch wählen u.a.) geholfen hat, in den USA einen Präsidenten Trump ins Weiße Haus zu spülen, dem vollkommen egal ist, ob aus Gaza ein großer Parkplatz gemacht wird… Tja. Too bad, so sad, aber man wollte es doch genau so haben. Sowohl „Aktivisten“, als auch die Hamas selbst (unterstützt von einer großen Mehrheit in Gaza, nach wie vor) haben doch, was sie mit ihren Taten erreichen wollten.

Richtig eklig wird es dann allerdings, wenn man sich anschaut, was die drei besagten Fernsehsender gesagt und getan haben, als Aserbaidschan um 2010 herum nachweislich betrogen hat, dass sich die Balken biegen. Da gab es keine öffentlichen Bedenken, keine Schwurbeleien; da wurde schlicht und ergreifend die verlogene Schnauze gehalten. Die aserische Regierung konnte Menschen in die Zentrale der Staatssicherheit in Baku bestellen, weil sie für Armenien abgestimmt hatten und nachweislich gegen Geld SIM-Karten in Litauen verteilen – kein Ton kam aus Reykjavik, Madrid oder Hilversum.

Da hätte es mehrere handfeste Gründe gegeben, das extra für den ESC geschusterte aserische Fernsehen rauszuschmeißen. Nichts passierte. KAN selbst hält sich an sämtliche Regeln und soll dem ESC fernbleiben? Sorry, das wird wahrscheinlich nicht passieren und sollte es passieren, wäre das ein ziemlicher Skandal.

Ansonsten bleibt es dabei: Wer nicht will, der hat eben schon. Aber ich denke, der ideologisch verbohrte Teil der „Palästina über alles“-Bewegung, dürfte es selbst in Kauf nehmen, dass dann der ESC nicht stattfindet.

Erinnert euch dann aber, dass es eben nicht Israel gewesen ist, das euch das dann eingebrockt hat.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Man wollte eine israelische Überreaktion provozieren, um dann eben das Opfer spielen zu können und eine Annäherung Israels an andere arabische Staaten unmöglich zu machen.

Genau so ist es. Die HAMAS hatte den Informationskrieg im Grunde schon am 8. Oktober gewonnen und fairerweise muss man dazu sagen, dass gerade die tagesschau auch gut dabei war, entsprechende Narrative zu verfestigen.

Zu den anderen arabischen Ländern (ausgenommen Iran und Katar) muss man sagen, dass die sich natürlich öffentlichkeitswirksam über Israel mokieren, aber hinter den Kulissen natürlich auch nichts mit der HAMAS zu schaffen haben wollen. Es hat schließlich auch Gründe, warum Ägypten nicht einfach den Grenzübergang zum Gaza-Streifen öffnet.

Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Eigentlich sollte das ja jeder sehen. Unzählige meist unschuldige Menschen werden täglich getötet in Gaza . Regelrecht abgeschlachtet. Und ja, um es auszusprechen was es ist, es ist Völkermord. Und die Welt schaut nicht mehr länger zu. Schau dir die Zahlen der getöteten Kinder an.  Und die sind Beweis genug, dass es einen Scheiss um die Geiseln geht. Die Geiseln sind nur der Grund dass Israel sich erlaubt was noch übrig ist von Gaza auszuradieren. Und jetzt kommt die Westbank dran.
Lies nach wie viele Kinder gezielt in der Kopf oder Oberleib getroffen werden.

Das kann und sollte mit nichts zu erklären sein.

rainer1
rainer1
7 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Klar ist es brutal. Jeder krieg ist brutal.
Ich für meinen teil glaube aber längst nicht mehr an die zahlen, die die hamas rausgibt und es gab zuviele gefakte bilder um alles für bare münze zu nehmen. Das sich die hamas gezielt in krankenhäusern, schulen, kindergärten und wohnhäusern verschanzt, um möglichst viele zivile opfer zu provozieren scheint dir kein wort wert zu sein.
Und eines weiß ich genau! Ich als offen schwuler mann würde in der dortigen gesellschaft kein stunde überleben, von da her weìß ich auf welche seite ich gehöre

Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Wenn die israelische Regierung internationale Journalisten in den Gaza einreisen ließe wüssten wir alle besser was Wahrheit und was Lüge ist.

Aber kein internationaler Journalist darf in den Gaza, Warum wohl?

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Für sie letztendlich besser, sie würden sicher erschossen werden. Die Mordquote bei Journalisten ist in Gaza entsetzlich hoch.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Die USA (auch schon unter Biden) hält die Zahlen für realistisch, die Israelis haben sie auch nicht bestritten,

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Die Hamas benutzt ja perverserweise die eigene Bevölkerung und auf keiner der Palästina-Demos ist das auch nur ansatzweise Thema. Das hinterfragt irgendwie keiner…

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Und wo ist jetzt der Teil, in dem du statt immer wieder die gleichen Phrasen zu dreschen, mal darauf zu sprechen kommst, welchen Anteil an all dem die Hamas hat?

Die Hamas, die nach wie vor mehr als 60% Unterstützung in Gaza erfährt? Ja, Krieg ist grausam, ja, auch im Krieg sterben Kinder, aber Kinder haben auch Eltern. In diesem Fall eben Eltern, deren die Ideologie weit über das Leben ihrer Kinder geht. Ich würde euch ernstnehmen, würdet ihr diese Menschenfeinde generell auch nur einmal in einem Nebensatz anprangern und euch mal damit auseinandersetzen wie radikalisiert und menschenfeindlich die Bevölkerung in Gaza tatsächlich ist. Darüber kann man sich informieren, allerdings vielleicht nicht auf Tiktok. Da ziehen Bilder toter Kinder wahrscheinlich mehr.

All das ändert aber nichts am Problem, das die EBU hat, denn KAN hat mit der israelischen Regierung nichts zu tun. Immer noch nicht. Auch zu dem Thema sagst du generell nichts und wieder nichts.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
7 Monate zuvor
Reply to  Christian W

„wie radikalisiert und menschenfeindlich die Bevölkerung in Gaza tatsächlich ist“ – also braucht man sich über humane „Kollateralschäden“ nicht allzu sehr den Kopf zu zerbrechen?

Dass sich Menschen, die sich in ihrer Existenz bedroht fühlen und um ihr Leben fürchten, radikalisieren und diejenigen, von denen sie sich bedroht fühlen, eher als Feinde wahrnehmen (was das Modewort „Menschenfeind“ genau bedeuten soll, würde mich schon interessieren, hassen die Menschen dort sich alle auch gegenseitig, sind sie grundsätzlich unfähig, anderen Menschen freundlich und fürsorglich zu begegnen?) ist gar nicht mal so ungewöhnlich, in Israel kann man das bei manchen Menschen, insbesondere Siedlern, angesichts des Dauerbeschusses aus Gaza und der Bedrohung durch die Hisbollah im Libanon auch beobachten.

Womit ich nicht bestreiten will, dass Hamas und Vorgänger schon vor den Reaktionen Israels auf den 07.10.2023 bei größeren Teilen der Bevölkerung Gazas recht erfogreich waren, was das Eintrichtern einer feindlichen Grundeinstellung gegenüber Israel betrifft (uralter religiöser Antisemitismus war dabei sicher auch „hilfreich“).

Insgesamt Zustimmung zu dem, was Du über die Rolle der Hamas schreibst, auch in den Kommentaren weiter oben.

Last edited 7 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Russland ist 2022 auch nicht wegen Regelverstößen ausgeschlossen worden. Ansonsten stimme ich Dir zu, dieses ganze Vorschieben von Gründen, wenn es den Sendern eigentlich um eine politische Entscheidung geht, ist ziemlich nervig. Da lobe ich mir schon fast RTVSLO, die haben wenigstens klar gesagt, was Sache ist.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Wobei allerdings die russichen Sender im selben Atemzug aus der EBU ausgeschlossen wurden.
Ein EBU-Auschluss von KAN stand, soweit ich das mitbekommen habe, in den letzten zwei Jahren weder zur Debatte, noch hätte das irgendjemand gefordert.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Drei Monate lagen immerhin dazwischen 😉 Das war aber natürlich alles eine sehr plötzliche Situation. Jedenfalls glaube ich nicht, dass Russland hätte mitmachen dürfen, wenn das Verhältnis zwischen Sender und Staat so wäre wie in Israel. Deswegen würde ich das schon als Präzedenzfall für einen politisch begründeten Ausschluss vom ESC sehen.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Du hast Recht.
Ich habe nochmal nachgelesen: Die russischen Sender haben als Reaktion auf den Ausschluss dann noch im Februar direkt ihren Austritt aus der EBU erklärt und sind dann erst im Mai ausgeschlossen worden; das hatte ich durcheinander gebracht.
Aber genau, damals war es eine unmittelbare Reaktion auf den Einmarsch; das wäre im Fall von Israel jetzt nicht mehr so zu begründen.

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Am Ende wurden die Propagandaschleudern aus Moskau und Minsk allesamt wg. Regelverstössen aus der EBU geschmissen.

Direkt nach der Invasion lag es an einzelnen Sendern, die SOFORT und ohne Blabla direkt gesagt haben: Kommt ruSSland, kommen wir nicht. YLE aus Finnland teilte dies öffentlich mit, genauso direkt der finnische Act. Dann ging das alles ganz schnell.

Da kommt dann eben auch hinzu, dass ein ESC-Land, ein anderes ESC-Land überfallen hat. Der Konflikt schwelte ja ohnehin.

Bisher kam aber nichts dergleichen von einem der immergleichen Akteure, die das ja auch immer lang und breit ankündigen und offene Briefe schreiben und alles in den sozialen Medien breittreten usw. usf. Fakt ist doch, dass auch die Öffentlichkeit in Spanien, den Niederlanden und auch Island da nicht dermaßen eindeutig auf einer Seite steht. Man mag das Verhalten Israels verurteilen, aber wieso man dann am ESC nicht teilnehmen soll, wird vielen nicht ganz logisch erscheinen, denn dadurch ändert sich ja für die Menschen in Gaza absolut gar nichts. Ähnlich dürften das die Verantwortlichen der TV-Stationen sehen.

Und die EBU kann halt nicht irgendwelche Regelverstöße reglementieren, die sich nur in den Köpfen radikalisierter Spinner abspielen.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Christian W

Ja, wie ich weiter oben schon geschrieben habe, das Fehlen eines klaren „wir oder die“ wie bei Russland 2022 ist sehr auffällig. Den Rest deiner Analyse würde ich doch etwas anders sehen.

Die breite Öffentlichkeit interessiert sich (erst recht im September oder Dezember) null für den ESC. Israels Ansehen im Allgemeinen ist in ganz Europa am Tiefpunkt, und das kommt bei den Senderverantwortlichen natürlich an. Wenn man dann noch die Schwierigkeiten bedenkt, für die die israelische ESC-Teilnahme in den letzten beiden Jahren gesorgt hat, kann zumindest ich mir gut vorstellen, dass die Stimmung bei vielen Sendern nicht besonders positiv Kan gegenüber ist.

So oder so war die Berichterstattung von der Juli-Generalversammlung für meine Begriffe sehr eindeutig, dass die Aussichten auf eine israelische Teilnahme 2026 nicht besonders gut stehen und dass Kan das auch so wahrgenommen hat.

RichardESC2013
RichardESC2013
7 Monate zuvor

Ich bin zwiegespalten, einerseits bin ich auch für ein Ausschluss Israels, die m.M.n massiv die Menschenrechten im Gazastreifen verletzen.
Auf der anderen Seite bekommen wir, einen massiven Antisemitismusproblem.

Ich finde es auch schwach, seitens der EBU, die Entscheidung bis auf Dezember aufzuschieben. Dieser Konflikt wird bis dahin nicht von dem Tisch sein.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  RichardESC2013

Stimmt alles…. Leider trifft die Schuld auch einen Teil ganz bestimmter Fans (natürlich queer), die sich als Politaktivisten sehen und alleine schon deswegen gegen den die Werte des ESC verstoßen. Wie auch in anderen Bereichen: Mit Social Media ist vieles schlimmer geworden.

Ich sehe aber ganz neutral die Lage in Gaza deutlich stärker gewichtet als das Antisemitismusproblem. Es steht mir dennoch nicht zu, den Ausschluß Israels zu fordern. Letztendlich wird KAN noch für Netanyahu bestraft.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor

Der letzte Satz ist sehr wichtig! Danke dafür!

Alki Bernd
7 Monate zuvor

Queer? Sind das die, die sich die Haare bonbonblau färben?

Andi
Andi
7 Monate zuvor

Ich habe den Eindruck viele Leute sind entweder pro Israel oder Pro Palästina. Aus meiner Sicht gibt es kein schwarz/weiß. Eine Zweistaatenlösung muss her. Es wird seit Jahrzehnten gefordert. Aber es muss endlich passieren.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Diese Meinung vertrete ich schon seit vielen Jahren

floppy1992
Mitglied
floppy1992
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Diese Forderung hat ungefähr denselben Effekt, wie diejenige, dass es jetzt sofort Weltfrieden geben müsse: Jeder normal denkende Mensch wird da zustimmen, aber wie es umgesetzt werden soll, weiß keiner.

Es geht doch schon bei der Frage los, wer auf der palästinensischen Seite eventuelle Verhandlungen führen soll:

PLO/Fatah? Hat in der Bevölkerung keinerlei Rückhalt mehr.
HAMAS? Dazu muss ich wohl nichts sagen…

Außerdem macht es nicht gerade den Eindruck, als ob eine Mehrheit der Palästinenser eine Zwei-Staaten-Lösung unterstützen würde.
Auch in Israel würde ich in dem Fall mit sehr großen Widerständen aus den nationalistischen und ultraorthodoxen Lagern rechnen – und solange da keine verlässlichen Grundlagen bereitet sind, braucht man über eine tragfähige Zwei-Staaten-Lösung gar nicht ernsthaft nachzudenken.

Nur so: 1999/2000 war man mal kurz davor. Gescheitert ist es dann an Arafat, der daraufhin die Zweite Intifada lostrat, welche widerum in Israel zu einem Rechtsruck geführt hat, welcher im Grunde bis heute anhält.

Aus dem Gaza-Streifen hat sich Israel 2005 zurückgezogen; dort hätte Aufbauarbeit für einen unabhängigen und stabilen palästinensichen Staat geleistet werden können – was leider stattdessen daraus geworden ist, wissen wir alle.

Last edited 7 Monate zuvor by floppy1992
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Die internationale Politik, darunter Trump und Macron, sagen nur die PA/Fatah könne die Palästinenser repräsentieren.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24
Jorge
Jorge
7 Monate zuvor

Die internationale Politik, insbesondere Trump & Macron, haben null Peilung, wie eine 2-Staatenlösung funktionieren kann. Sowas in den Raum zu werfen, ohne dass Konflikte zuvor wirklich entschärft werden, ist blanker Aktionismus. Das hakt auch schon daran, dass niemand eine realistische Vorstellung davon hat, wer überhaupt dort eine Autorität bilden kann und wer garantieren kann, dass auch Nicht-Hamas-Supporter in Gaza & Co unbehelligt überleben können oder dass Ressourcen in Infrastruktur statt in fliegendes Metall oder Korruption fließen. Abbas ist ein Greis, was nach dem kommt, weiß heute kein Mensch.

Franny
Franny
7 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Diese Forderung hat ungefähr denselben Effekt, wie diejenige, dass es jetzt sofort Weltfrieden geben müsse

Leider sehe ich das auch so.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

+ 1

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ein friedliches Zusammenleben dieser Art wäre natürlich auch in meinen Augen erstrebenswert, wird aber wohl auf absehbare Zeit nicht praktikabel sein. Jedenfalls nicht solange dieses Ziel nicht auch von allen Beteiligten geteilt wird.

Last edited 7 Monate zuvor by Delta
Matthisaas
Matthisaas
7 Monate zuvor

Israel am besten raus, der ESC geht unter anderem auch um Frieden. Die teils rechtsextreme israelische Regierung hat anscheinend daran kein Interesse und auch deswegen beim ESC wenig zu suchen.

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor
Reply to  Matthisaas

Die rechtsextremen oder ultraorthoxen Regierungsmitglieder haben doch überhaupt keinen Sinn für den ESC (wie in fast keinem Land) und bilden trotz ihres zu eklatant hohen Einflusses eine Minderheit. Den haben aber die demokratisch & westlich denkenden Teile der Gesellschaft. Wir reden hier über das einzige Land in der Gegend, in dem Meinungsfreiheit und TV-Senderunabhängigkeit noch stattfindet.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Jorge

Danke !

Christian W
Christian W
7 Monate zuvor
Reply to  Matthisaas

Wieder jemand, der sich von der israelischen Gesellschaft absolut keine Vorstellung macht, aber trotzdem eine Meinung hat. Es ist zum aus der Haut fahren.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
7 Monate zuvor

ich schaue aus leidenschaft die vuelta (radsport) in spanien und schon 2 etappen mußten wegen pro-pali-aktivisten vorzeitig beendet werden.
heute ging es gut aber für samstag wird wieder etwas erwartet.
das ganze passiert,weil da ein team mit israel im namen mitfährt (hauptsponsor ist ein kanadischer unternehmer) – diese aktivistenszene ist schon sehr militant.
finde proteste dieser art,wo auch andere stark drunter leiden absolut nicht angemessen.

wenn diverse länder absagen und reisende soll man ja bekanntlich nicht aufhalten dann werden die semis halt gestrichen und ansonsten gilt,daß wer nicht will,der hat schon.
die EBU wird aber sicher irgendwann einknicken. 🥴

Franny
Franny
7 Monate zuvor

Bei der Tour de France waren sie glücklicherweise nur vereinzelt und haben die Fahrer nicht behindert.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor

Morgen beim Zeitfahren befürchte ich auch wieder Ausschreitungen

AlexESC
AlexESC
7 Monate zuvor

Die „Münchner Philharmoniker“ wurden vom „Flanders Festival“ in Ghent ausgeladen, weil der Dirigent der Philharmoniker, Lahav Shani, Israeli ist und es „nicht klar ist“, wie er zur israelischen Regierung bzw. der ganzen Thematik dazu steht. Das schlägt echt dem Fass dem Boden aus. Man wird damit sogar quasi gezwungen sich zu äußern und sich auf eine Seite zu stellen und darf damit nicht mal mehr neutral bleiben bzw. seine Meinung für sich behalten. Echt ein Unding was sich das „Flanders Festival“ hier erlaubt! Das ist ein Beispiel dafür, was beim ESC nicht passieren darf: Dass israelische Acts weiterhin teilnehmen dürfen, aber erst nachdem sie vorher ihren Standpunkt mitgeteilt haben..

Last edited 7 Monate zuvor by AlexESC
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor
Reply to  AlexESC

Gewissensprüfung … 🤮

47110815
47110815
7 Monate zuvor

Ich möchte mich politisch über diesen Thema nicht äußern. Bin aber nach wie vor der Meinung das der israelische Fernsehsender die Reissleine ziehen muss.
Es macht doch keinen Sinn in dieser Situation einen Vertreter Israels bei einem friedlichen Musikwettstreit teilnehmen zu lassen, zu riskieren das er auf der Bühne ausgebuht oder angegriffen wird.
Das er die ganze Zeit im Hotel verbringen muss um sich nicht der Gefahr aussetzt einem Attentat zum Opfer zu fallen.
Sind das schöne Vorraussetzungen um an einem friedlichen Wettbewerb teilzunehmen?
NEIN….
Der israelische Sender tut sich im Moment keinen Gefallen, eine Teilnahme hartnäckig durchzuboxen, den die Wogen werden sich zumindest für das nächste Jahr nicht glätten.
Und schön langsam nervt dieses Thema gewaltig.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Mal was nettes aus Nahost: Hapoel Jerusalem steckt in den Feierlichkeiten des 100. Jahrestages der Gründung. Der Verein war immer schon mit Projekten engagiert, bei denen es um das gegenseitige Verstehen von unterschiedlichen Zielgruppen geht. Hersh Goldberg-Polin war ein großer Fan. Das Logo des Jubiläums ist von Hersh inspiriert.

Franny
Franny
7 Monate zuvor

Reisende soll man nicht aufhalten…

Micha Knust
Micha Knust
7 Monate zuvor

Es ist ein Jammer, dass friedliche Musikfeste (wie unser aller geliebter ESC) – oder ein Sportereignis, Kultur, Kunst……………….etc. für desaströse und verfehlte politische Entwicklungen herhalten müssen.
Kritik an der Hamas ist nötig, aber darf nicht zur Pauschalverurteilung einer ganzen Bevölkerung führen.
Kritik an Israel ist legitim, wenn sie an Prinzipien wie Menschenwürde und Völkerrecht anknüpft.
Wer Zukunft will, muss gegenwartsfähig argumentieren, nicht nur vergangenheitsbesessen.
Wenn wir jede politische Diskussion, jedes Gespräch auf die Fehler der Vergangenheit zurückführen, kommen wir in der Gegenwart nicht an.
Länder, die das nicht aushalten, sollen aussetzen – schade drum!

Nils
Nils
7 Monate zuvor

Eine Idee, die mir immer sympathischer wird: Israel für 2026 rauswerfen – und Holland, Slowenien, Spanien, Island und jeden Weiteren, der es mit Erpressung versucht oder bei einem Event, das der Verständigung gewidmet ist, gegen einzelne Länder schießt, gleich mit. Einfach mal ein Zeichen setzen: „Wir verhandeln nicht mit T*rroristen.“

Und als Ersatz dann mal etwas vom Produktionsbudget abzwacken, um Monaco, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina und Rumänien für ein Jahr die Antrittsgebühr zu erlassen. Zusätzliche Einladung (ohne Erlass der Startgebühr) geht raus an ein bevölkerungsreiches Land wie Indien oder Ägypten.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Indien oder Ägypten???

Nils
Nils
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Kleiner Unterschied in der Bevölkerungszahl, aber den Verlust von Spanien und den Niederlanden dürften sie wohl beide wettmachen. 😛

Außerdem bin ich ohnehin schon lange für eine geografische Öffnung des ESC, solange er im Kern eine europäische Veranstaltung bleibt.

Last edited 7 Monate zuvor by Nils
ESC1994
ESC1994
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Und dieser Kern würde dadurch meiner Meinung nach verwässert werden. Daher reicht mir Australien.

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

*sign*
Würde aber nicht mit diesen Ländern starten.

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Nils

Weiß nicht, ich bin da eher bei @ESC1994

Alki Bernd
7 Monate zuvor

Angesichts der Tatsache, dass Ruzzland uns gestern angegriffen hat und Finnland offen mit der Annexion gedroht, spielt das wohl keine Rolle mehr

inga
inga
7 Monate zuvor

Wann merkt die EBU endlich, wie verlogen dieser Slogan „United By Music“ ist?

Tobiz
Mitglied
Tobiz
7 Monate zuvor

Finde ich es gut, wenn es zu einem Ausschluss kommt. Das wäre für den ESC das Beste.

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Tobiz

Am besten wäre, wenn sich alle Sender auf den Kern der Veranstaltung fokussieren würden.

Doc-Ffm
Doc-Ffm
7 Monate zuvor

Was in Doha passiert ist hat bei mir das Fass zum überlaufen gebracht. Wenn Israel klasse hätte, würde es freiwillig erst einmal pausieren.
Wenn Putin weiter Drohnen nach Polen schickt wird es vielleicht nächstes Jahr gar keinen ESC geben. 😪

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Es ist interessant wie die Stimmung hier immer weiter kippt, ich sehe das bei mir selber ja auch. Am Anfang waren alle bis ein paar Trolle 100% pro-Israel und es war sogar rückblickend noch sehr lange Toleranz für die Kriegsführung aber inzwischen sind die meisten kritisch und viele fordern den Ausschluss Israels vom nächsten ESC. Inzwischen fallen eigentlich mehr die doch recht wenigen pro-Israel Ultras auf.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Ich verstehe nur nicht, warum man sich in dieser Sache überhaupt auf eine Seite schlagen sollte, weshalb ich es von Beginn an nicht getan habe. Es verhält sich hier wie fast immer in der Menschheitsgeschichte: Die Extremisten auf beiden Seiten bestimmen den Diskurs und das Handeln, und die vernünftigen Stimmen auf beiden Seiten geraten unter die Räder. Leidtragende sind in diesem Falle die Opfer und Familien der Hamas-Anschläge und die ganz normalen Menschen in Gaza.

Bezüglich des ESC wünsche ich mir noch immer, dass man die grauenvollen Geschehnisse für 2 Wochen außen vor lässt, ganz gleich wie man zum Vorgehen Israels in Gaza und anderswo steht (dazu werde ich auf einem ESC-Blog gar nichts sagen). Das ist nach meinem Versändnis doch die Grundidee des ESC.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

Danke Toggie für Deine wohltuenden Worte.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Na ja, am Anfang war klar, dass man 100% pro-Israel ist (so wie bis heute klar ist, dass man 100% pro-Ukraine ist), es war ja schwarz-weiß. Bei mir hat sich das durch Hersh natürlich noch verlängert. Und er hätte keine Rache gewollt, Rachel will das auch nicht.
Das Chaos und die Unruhe werden sich leider fortsetzen, wenn Israel dabei ist, die Weltsituation und Stimmung werden sich ja nicht groß ändern. Immerhin waren die Teilnehmer dieses Mal nett zueinander, bloß dann brachte der überfütterte Hamster kurz nach dem ESC mit seinem Interview den Stein wieder ins Rollen und die Bubble redet dauernd drüber 🙄.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Mit dem Schwächling im White House macht halt jeder auf der Welt, was er will. 🙁

Micha Knust
Micha Knust
7 Monate zuvor

Sehe ich absolut genauso!!!👍

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor

„Bezüglich des ESC wünsche ich mir noch immer, dass man die grauenvollen Geschehnisse für 2 Wochen außen vor lässt, ganz gleich wie man zum Vorgehen Israels in Gaza und anderswo steht (dazu werde ich auf einem ESC-Blog gar nichts sagen). Das ist nach meinem Versändnis doch die Grundidee des ESC.“

Ja! Danke schön für diesen Punkt. Leider sind wir mit diesem Verständnis wohl eine Minderheit…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

Ich fordere keineswegs den Ausschluß, sondern ich verhalte mich absolut neutral. Ich kann aber auch nicht für Verbleib argumentieren, wenngleich aus anderen Gründen als die Anti-Fraktion. Meine Einstellung: Ich akzeptiere die Entscheidung der EBU, wie auch immer sie ausfallen wird. Darüber aufregen dürfen sich dann gerne andere User.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Manche hier haben ja ohnehin so eine wenig gesunde Dauererregung …

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Idealerweise würde Israel sich 1 Jahr Pause nehmen („Sicherheitsbedenken“), haben ja andere Länder auch schon getan. Kann ich mir aber nicht vorstellen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor

Gleiche Gedanken

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Wie sagt man so schön – Great minds think alike!

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor

Ist ja im Grunde in der ganzen deutschen Bevölkerung so.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
7 Monate zuvor

Das klingt ein bisschen so, als ob diejenigen, die Deine Entwicklung (die ich durchaus nachvollziehbar finde) nicht mitgemacht haben, entweder Trolle oder Ultras wären bzw. als ob es immer nur eine gerade „richtige“ Sichtweise der Dinge geben würde. Dabei hast Du bei diesem Thema eigentlich immer mal wieder für Nuancen plädiert, was mir gut gefallen hat.

Last edited 7 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Nein, die Trolle und Ultras sind die Leute, die extreme Positionen vertreten, also zB „Genozid“ und „alle Palästinenser sind Terroristen und alle die gegen die Kriegsführung sind, sind Antisemiten“. Das sind Gottseidank recht wenige aber dafür dann auch häufig zum Thema postend mit copy Paste Elementen.

Last edited 7 Monate zuvor by 4porcelli - Help the🦦 save his people United24
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
7 Monate zuvor

Ok, das sind in der Tat extreme Positionen, die man so ähnlich hier durchaus immer mal wieder zu lesen bekommt. Aber es gab/gibt schon auch vernünftige Wortmeldungen, die auch jetzt noch für eine weitere Teilnahme Israels argumentieren (und zugegebenermaßen auch sachliche Beiträge, die schon früher für eine Pause Israels plädiert hatten).

Last edited 7 Monate zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
roxy
roxy
7 Monate zuvor

Ich halte das für ein wenig naiv zu glauben, dass sich Israel zu einem freiwilligen Rückzug bewegen lassen könnte. Insofern kann im Dezember eigentlich nur ein Drama herauskommen, egal wie die EBU entscheidet. Ich nehme an, dass Israel am ESC 2026 teilnehmen wird. Der ORF wird sich offiziell dafür einsetzen, insgeheim froh sein, wenn es doch nicht so kommen sollte.

Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor
Reply to  roxy

Israel spürt den starken Gegenwind und wird sich „freiwillig“ zurückziehen, um nicht komplett das Gesicht zu verlieren.

Das ist die hohe Diplomatie, so wie in der großen Politik.

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Denk dran, dass KAN in diesem
Fall „Israel“ ist, der Sender und nicht die Regierung entscheidet über die Teilnahme. Wenn KAN sich zurückziehen würde, würde Netanyahu das sofort nutzen, um einen weiteren Versuch zu starten, den Sender dicht zu machen („unpatriotisch“, „Verräter“, etc.). Das wird, Thema Politik, sicher auch KAN bei der Entscheidungsfindung bedenken.

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor

Irland hat sich heute angeschlossen, es wird immer surrealer…
Wenn Israel teilnimmt, verlieren wir gleich fünf Länder, davon ist einer der großen Geldgeber. Ich glaube nicht, dass sich so ein ESC überhaupt ausrichten lässt.

Die EBU muss allein wegen dem Druck der Niederlande, Slowenien, Spanien, Island und Irland handeln und Israel ausschließen. Einen ESC mit 32 Ländern will niemand schauen – zumal der in der Qualität dann den Jahren 1998 bis 2005 gleichkommen würde.

Nimmt Israel teil, so wird 2025 denke ich der letzte ESC in seiner aktuellen Form sein – und ab 2027 komplett irrelevant für die Welt sein. Nimmt Israel nicht teil, kann der ESC sich regenerieren und wieder so stattfinden, wie wir ihn kennengelernt haben.

Es wird spannend. Ich hoffe an dem Punkt einfach auf den Ausschluss Israels – um die Existenz des ESC zu retten.

Last edited 7 Monate zuvor by Pascal534
Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Das ist jetzt wirklich die Urgroßmutter der vollkommen absurden Übertreibung.

Last edited 7 Monate zuvor by Anmey
Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

….. Ich finde Pascal macht eine ziemlich realistische Einschätzung der Situation.

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Eben nicht. Rechne mal nach. 32 Länder, davon 5 vorqualifiziert. Wie viel Sinn machen zwei Semis, wenn in einem 14 und im anderen 13 teilnehmen und insgesamt nur sieben Länder im Semi ausscheiden?

Das würde die Spannung rausnehmen und das Interesse am ESC würde die nächsten Jahre schwinden. So klein funktioniert es vielleicht ein oder zweimal, aber die EBU kann sich einen Miniatur-ESC nicht lange erlauben – und irgendwann in den 30ern wird der ESC ein letztes Mal stattfinden wenn das so weitergeht.

Wer sagt, dass Israel dauerhaft wegbleibt? Vielleicht gibt es ja nur einen Drei-Jahre-Bann und ab 2029 ist alles wie es vorher war.

37 ist ja schon schwierig, 38 sollte Minimum sein.

Das mit der Qualität ist vielleicht wirklich übertrieben, aber ganz aus der Luft gegriffen ist das nicht.

Last edited 7 Monate zuvor by Pascal534
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Kaum jemand außerhalb der Bubble nimmt die Semis wahr (und eines davon ist immer unterirdisch) von daher würde kein Mensch den ESC als irgendwie schlechter sehen, wenn es nur ein oder kein Semi gäbe. Persönlich reicht mir ein Semi, ich habe das erste dieses Jahr nicht mal geguckt.

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor

Die bringen aber immer noch Einschaltquoten und mehr Quoten = mehr Geld. Für alle Sender. Von Semu profitieren auch die kleinen Länder, kein Wunder, dass Nordmazedonien den ESC weiterhin ausstrahlt.

Für die EBU wäre das aber nicht spannend. Quoten würden leiden und der ESC wäre für viele Länder komplett irrelevant. Viele Länder = Mehr Interesse.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Also in Deutschland würden die Quoten nicht leiden. Da sind sie ja schon ziemlich weit unten

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Ich kann ehrlich gesagt auf die Semis auch verzichten

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

aber die EBU kann sich einen Miniatur-ESC nicht lange erlauben

Und warum nicht?

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor

Hab ich bereits in meiner Antwort auf 4porcellis Antwort gesagt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Wie war es 1970 ? Auch da gab es „Untergangsszenarien“ und danach hat es wieder beruhigt…. Die damaligen Umstände sind aber verglichen mit heute fast schon belanglos.

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

“Wer sagt, dass Israel dauerhaft wegbleibt? Vielleicht gibt es ja nur einen Drei-Jahre-Bann und am 2029 ist alles wie es vorher war.”

Ich glaube das leider. Wird Kan jetzt ausgeschlossen, dann glaube ich kaum, dass diese Rundfunkanstalten in zwei bis drei Jahren Kan wieder offenen Herzens aufnehmen werden. Das wars dann wohl für eine ganz lange Zeit.

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Libanon wurde für drei Jahre gebannt und hätte dann wieder teilnehmen können, wogegen sich der Libanon selbst entschieden hat. Wobei die EBU heutzutage sehr viel sanfter geworden ist, selbst Russland wurde nicht gebannt, sondern nur von 2022 disqualifiziert. Dass Russland nicht teilnimmt liegt daran, dass sie nicht mehr in der EBU sind und deswegen keinen Zugriff auf die Netzwerke der EBU haben, und das inkludiert, wenig überraschend, die Eurovision und dadurch den ESC.

Also ja, es kann sein, dass sie 2026 disqualifiziert werden und später zurückkehren. Die meisten Länder wollen sich zudem nur zurückziehen, weil die EBU mit Krisen generell ganz schrecklich umgeht. Es ist also indirekt auch Kritik an der EBU selbst.

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Die Causa Israel ist doch fundamental anders als dein Beispiel Libanon….

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Nicht ganz. Klar, die Gründe sind komplett anders, aber die EBU bannt – wenn sie das denn tut – für einige Jahre. Jugoslawien war auch gebannt – bis 2001, obwohl Jugoslawien Anfang der 90er aufgelöst wurde.

War also nur ein simples Beispiel

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Wenn Kan ausgeschlossen wird, macht die Regierung den Sender dicht. Dann war es das erstmal mit der Teilnahme.

Thomas2000
Thomas2000
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

….. wobei man ja schon froh sein muss wenn es überhaupt 30 sind, da ziehen sich ja noch ein paar zurück,

Viel Vergnügen dem österreichischen Organisationsteam.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Thomas2000

Das österreichische Organisationsteam würde sich wahrscheinlich freuen, wenn sie keine Halbfinals organisieren bräuchten

Anmey
Anmey
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Dass der ESC an einer möglichst großen Zahl an Teilnehmern hängt, ist wirklich Unfug. Wie @4porcelli schon sagte, die Semis sind sowieso eher ein Nebenprodukt.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Für die Halbfinals interessieren sich sowieso nur wenige Menschen außerhalb der Bubble. Solange es ein Finale gibt, wird der ESC wenig an Reichweite verlieren denke ich

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Ich hätte prinzipiell kein Problem mit 37 oder weniger. Umso höher ist auch die Chance, im Finale dabeizusein. Allerdings liegen mir die Umstände hierfür ganz schwer im Magen…..

Last edited 7 Monate zuvor by Schlippschlapp71
elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Geht noch mehr Drama,Baby ???

Wenn Israel teilnimmt, geht das Leben weiter.
Auch der ESC.
Man wird die Ausfälle verschmerzen,
Auch bei Spanien.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Mehr Drama geht nur, wenn der VfL involviert ist … 😱

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor

😁😁

4porcelli - Help the🦦 save his people United24
4porcelli - Help the🦦 save his people United24
7 Monate zuvor

Der VFL wirkt doch eigentlich immer ziemlich dramafrei? Bei Dramavereinen denke ich eher an Köln, HSV, Schalke, Bayern.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
7 Monate zuvor

Der VFL wirkt doch eigentlich immer ziemlich dramafrei?

Der VfL vielleicht, aber ich nicht. 🤣

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Das Leben geht weiter ja, aber allein Spanien ist sehr problematisch. Das dauert nicht lange bis mehr Länder das Weite suchen.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Das dauert nicht lange bis mehr Länder das Weite suchen.

Das machst du woran fest ????

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Schon erwähnt: Quoten. Insbesondere kleinere Länder werden das Interesse verlieren – aber das würde sehr lange dauern. Wie gesagt, frühestens 30er.

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Insbesondere kleinere Länder werden das Interesse verlieren – aber das würde sehr lange dauern

Warum ???
Du wirfst etwas in den Raum, begrüdest es aber nicht.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Italien hat ziemlich lange nicht teilgenommen. Ist der ESC daran zugrunde gegangen?

Dascha
Dascha
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Ich sehe das ganz anders.
1. Genau dann würde nämlich das völkerverbindende Element endgültig verschwinden.
2. Notiz für die kommenden Jahre: Erpressung lohnt sich.

Pascal534
Pascal534
7 Monate zuvor
Reply to  Dascha

Das völkerverbindende Element ist doch eh seit Jahrzehnten gescheitert. Politik war doch von Anfang ein gigantischer Teil des ESC. Was Verbindendes hat der ESC nicht mehr, er ist eine reine Unterhaltungsshow – was nicht schlimm ist. Aber dieses apolitische Image ist seit Jahrzehnten tot.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Das ist jetzt aber nur deine subjektive Meinung. Nach meiner subjektiven Meinung ist der ESC auch heute noch sehr völkerverbindend

Delta
Mitglied
Delta
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Naja. Man sollte das ganze mal ins Verhältnis setzen. Zum einen steht noch gar nicht fest, dass sie sich zurückziehen. Aktuell entsteht dort erstmal eine Drohkulisse. Ob sich die Niederlande dann auch wirklich zurückziehen steht noch gar nicht fest. Und ob z.B. die von der EBU erhobenen Gebühren nicht auch ein Grund sind, steht auch noch nicht fest.

Zum zweiten kann man auch festhalten, dass man nicht unbedingt zwei Semis braucht. 2004 hat man 36 Länder in einem Semi und einem Finale abgehandelt. Warum sollte das jetzt nicht auch gehen – wenn man denn will? Man könnte ja im Gegenzug an den Kosten sparen.

Ob und wie lange es den ESC gibt/relevant er ist hängt denke ich weniger an dem Thema, als mehr an der generellen politischen Entwicklung auf unserem Kontinent. Das geht Hand in Hand. Da sollten wir uns keine Illusionen machen. Klar, sollten jetzt 20 Teilnehmer einzig deswegen zurückziehen wollen, dann wird die EBU wohl auch „einknicken“, aber das sehe ich noch nicht gekommen. Es bleibt spannend.

ESC Jul
ESC Jul
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

Zum Thema großer Geldgeber: Warum hat der ESC denn funktioniert als der große Geldgeber Italien nicht dabei war?

Jorge
Jorge
7 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Eben. 2023 soll Spaniens Gebühr bei rd. 348.000 € gelegen haben.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Monate zuvor
Reply to  Pascal534

1999-2002 Qualität ? Sorry, das waren musikalisch so ziemlich die schlimmsten Jahrgänge überhaupt (ganz übel die Show in Tallinn…)

Esc Lukas
Esc Lukas
7 Monate zuvor

Ich danke den mutigen Ländern, die mit dem Rückzug drohen, im Gegensatz zu einigen anderen.

Matthisaas
Matthisaas
7 Monate zuvor
Reply to  Esc Lukas

👍

elkracho
Mitglied
elkracho
7 Monate zuvor
Reply to  Esc Lukas

Lol.