
Drei weitere Länder haben seit unserem letzten ESC-Barometer ihren Beitrag für den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö gewählt – und ein paar Verschiebungen sind zu sehen. Gerade Bambie Thug aus Irland sorgt für Unordnung; vom im Aufmacherfoto angedeuteten Blutbad kann aber keine Rede sein. Dafür sorgen nicht zuletzt ein Luxemburgischer „Fighter“ und eine Hexe aus Slowenien.
Für das ESC-Barometer befragen wir Euch hier auf ESC kompakt direkt nach der Entscheidung bzw. Veröffentlichung eines Beitrags (Künstler und Song) nach Eurer Meinung. Ihr könnt auf einer fünfstufigen Skala von ist ganz ausgezeichnet bis ist ganz furchtbar Eure Bewertung abgeben. Um einen möglichst spontanen Eindruck zu bekommen, endet die Befragung nach drei Tagen. Sollte eine erhebliche Änderung an einem Song vorgenommen werden, starten wir die Befragung erneut.
Bei der Betrachtung der aktuell feststehenden sechs Beiträge nach dem Durchschnittswert gibt es für Bambie Thug nicht viel Grund zu Freude – „Doomsday Blue“ liegt mit 35% „ist ganz furchtbar“-Wertungen ganz am Ende. Slimane aus Frankreich bleibt in Führung. Tali aus Luxemburg und Raiven aus Slowenien schieben sich vor Aiko aus Tschechien, die auf Platz 4 abrutscht.
Bereits aus der Grafik oben ist zu erkennen, dass Raiven zwar vom Durchschnittswert etwas schlechter performt als Tali. Wenn man sich allerdings nur die Höchstwertungen anschaut, liegt die Slowenin immerhin acht Prozentpunkte vor der Luxemburgerin – und nur einen hinter dem Franzosen. Bambie Thug vom eigenen polarisierenden Auftritt, der letztlich mehr Anhänger verschafft als der von Aiko oder Besa aus Albanien.
Diese Vermutung bestätigt unser Polarimeter, bei dem wir die höchsten und niedrigsten Wertungen zusammenfassen: Fast jeder zweite findet „Doomsday Blue“ entweder richtig gut oder richtig schlimm. Auch Raiven kann hier mit ihrem Song „Veronika“ punkten und sogar den Franzosen knapp überholen.
Die verschiedenen Auswertungsansätze führen wir nun in unserem ESC-kompakt-Index zusammen. Der EKI (ESC-kompakt-Index) ist die durchschnittliche Platzierung eines Beitrags nach fünf Kriterien, die jeweils für sich gerankt werden: Einzelbetrachtung „ist ganz ausgezeichnet“, Top2-Betrachtung „ist ganz ausgezeichnet“ und „gefällt mir gut“ zusammen, Durchschnittsbewertung, Polarimeter-Index und umgedrehter Couldn’t-Care-Less-Index (Rangreihung von der niedrigsten „so la la“-Wertung (Platz 1) bis zur höchsten (letzter Platz).
Bei der Berücksichtigung der verschiedenen Faktoren bleibt es dann aber doch dabei, dass Slimane sich mit „Mon amour“ auf Platz 1 halten kann. Raiven zieht beim EKI aber an Luxemburg vorbei. Und sogar Bambie Thug lässt hier die schon länger feststehenden Beiträge aus Tschechien und Albanien alt aussehen. Könnte es also für Irland mal wieder fürs ESC-Finale reichen?
Deckt sich unsere Auswertung mit Deiner Meinung über die Beiträge? Diskutiere gern unter diesem Artikel.
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Und Morgen kommen Norwegen und Spanien dazu.
Und Ukraine und Malta kommen morgen auch noch dazu.
Nö, deckt sichnicht.
.
1. Slo
2. Cze
3. Lux
4. Fra
5. Irl
6. Alb
Das Voting bei Irland kippte im Zeitverlauf gegen Bambie. Kann man nun unterschiedliche Schlüsse daraus ziehen. Ich würde meinen, dass (anders als bei weniger kantigen Songs) auch viele aus der ausgezeichnet/gut-Ecke dafür bereit wären zu voten.
Am Ende ist Polarisierung halt auch kein Selbstzweck. Die 13% ausgezeichnet bei Irland sprechen jedenfalls nicht gerade für ein Top-Ergebnis.
falls malta die 🥒🍌🥒 schickt,erwarte ich hier im voting aber einen neuen negativrekord und irland ist damit aus dem schneider. 🤠
Die Begeisterung für den französischen Beitrag versteh ich so gar nicht. Das Lied ist das vorhersehbarste, was Frankreich hätte schicken können. Und während Slimane eine gute Stimme hat, überschreit er mir das Ende einfach, während die Musik weiter belanglos vor sich herdümpelt.
„Fighter“ ist auch so zahnlose Melfast Resterampe. Da kann ich mir gut vorstellen, dass es den Weg ins Finale nicht mal schafft.
„Veronika“ dagegen liebe ich, und bin sehr gespannt, wie Raiven es auf der Bühne umsetzen wird. Und ich drücke Irland die Daumen, dass es diesmal fürs Finale reicht.
Ich bin gespannt wie die Odds danach sind (nachdem die 4 Länder gewählt haben). Ich würde mir aber generell wünschen das Österreich mehr hinauf kommt. Platz 26…ist zu niedrig.
Definitiv nicht … Sorry, das klingt nach Mello-Resterampe.
Musik ist immer Geschmack mein Lieber. Ich halte von deiner Meinung immer recht viel . Der Song aus Österreich ist sehr geil und wird eine Bomben Show abliefern. Da gibt es viele Songs die wirklich schlecht sind. Österreich gehört definitiv nicht dazu.
Ich hoffe das Lied wird noch überarbeitet. Beim Video welches zu sehen war hat sie gut getanzt. Aber stimmlich war das nicht überzeugend. Ein Problem gibt es noch: im Semi könnte man auf Keiino treffen. Und auch die bieten 90er Sound an. Ich denke an 2022, Österreich und Norwegen haben im selben Semi Dj- Mucke angeboten. Die Norweger hatten eine coole Show und Österreich war ein Desaster. Ergebnis ist bekannt.
Andi…Kaleen ist eine Bombe, sexy,erotisch und kann sich genial bewegen. Das Lied im Moment ist eine Demo Version, das klingt dann schon noch ein bisschen anders
Keiino ist ehrlich gesagt nicht mein Fall, ist auch der schwächste der drei Songs von denen.
und Pia Maria war stimmlich Horror , das macht dann jeden Song kaputt.
Das bezweifle ich gar nicht. Sie muss auch nicht wie eine Nachtigall singen. Hauptsache 3 min stimmlich gut rüber kommen. Bin gespannt auf das offizielle Video.
Das „Problem“ Keiino hat sich dann hoffentlich morgen erledigt…
Es wäre ein wichtiger Baustein für einen Finaleinzug von Austria.
Für mich klingt das für einen Dancetitel ziemlich abgestanden und ich bin auch von der Sängerin nicht gerade überzeugt.
Ist ja schon gewollt, typische 90ger Mucke aber geht schon richtig ab.
das Gesamtpaket muss ja passen und zum ersten mal seit langer Zeit wird Österreich ein geiles Staging haben mit richtig viel Wums.
Ich bin genauso ein Fan von st.Pedro oder Jerry Heil in der Ukraine aber sorry das ist genauso abgestanden und nicht gerade modern.
So ist ESC halt eben, oder Norwegen hat total abgestandene plüschige Songs oder ohh Gott MALTA
Aber Musik ist immer Geschmacksache
Frankreich??? muss ich was sagen, eine Ballade wie vor 50 Jahren, trotzdem gut..
Frankreich find ich öde und altbacken. Mir gefallen Slowenien und Luxemburg.
der status von frankreich wird sich morgen aber ändern wenn spaniens jury den st. pedro weg geht.
in der wüste ist halt immer platz.🤡
Na ja ob St Pedro besser ist bleibt Geschmacksache.
du hast mich mißverstanden.
ich ranke st.pedro unter frankreich und frankreich 2024 sogar noch unter frankreich 2023.
Ich mag beide, aber St-Pedro ist traumhaft.
Stand nach 6 Beiträgen
Slowenien 10/12
Frankreich 8,5/12
Irland 7,5/12
Luxemburg 6/12
Tschechien 4/12
Albanien 2/12
In einigen internationalen Foren schneidet Irland ziemlich gut ab. Das liegt vor allem daran, daß dort eben nur die Favoriten abgefragt werden und es keine Wertungen „ganz furchtbar“ gibt.
Von Österreich habe ich schon eine Demoversion gehört. Ich sage mal so: Dafür bin ich nicht die Zielgruppe.
Meine Hoffnungen
St-Pedro für Spanien
Gate für Norwegen
kein Melovin für die Ukraine
Malta egal
Ich hoffe, daß entweder Alyona Alyona & Jerry Heil, Anka oder YAGODY für die Ukraine antreten.
Ich mag alle drei !
1. Frankreich Einfach fabelhaft und mirakulös gesungen 11/12
10. Luxembourg
20. Albanien
22. Slowenien
30. Tschechien
36. Irland
“Mirakulös gesungen” eben deshalb ist er in der Burgküche (Miracoli ist fertig…)😂
Irland ist und bleibt mein Favorit. Der Rest ist so lala, nett anzuhören, aber bleibt nicht im Ohr hängen.
In Litauen gibt es morgen die vierte Vorrundenshow des Vorentscheides und das sind die beteiligten Songs:
Agnė Buškevičiūtė – “Puppeteer”
https://www.youtube.com/watch?v=PA3DYVoDcQk
Il Senso – “Time”
https://www.youtube.com/watch?v=opatPI1J_Cg
Kasparas – “Fool”
https://www.youtube.com/watch?v=3s_1oSJ4M2M
Monika Marija – “Unlove you starting tomorrow”
https://www.youtube.com/watch?v=-ItnoZUNpdg
Vilija Matačiūnaitė – “Save me”
https://www.youtube.com/watch?v=FpHUYvc-LPQ
Danielė – “Cold shower”
https://www.youtube.com/watch?v=0wvnpjoRBDA
Martin – “Jigsaw”
https://www.youtube.com/watch?v=83B1PToIcME
Hansanova – “Dragons and rainbows”
https://www.youtube.com/watch?v=IZlmravBvQE
So wie ich die Jury kenne, wird sie Monika Marija mit Sicherheit wieder ins Finale hieven und es wäre ein Wunder, wenn sie es nicht schafft.
Morgen Abend findet das große Finale des Vidbir statt und neben den Kandidaten treten auch ehemalige ESC-Teilnehmer und die JESC-Teilnehmerin von 2023 auf:
https://eurovoix.com/2024/02/02/eurovision-winners-past-vidbir-2024/
Gleichzeitig wurde auch die Startreihenfolge bekanntgegeben. Es beginnt mit einem „La la la“ und endet mit Glas.
Da Bambie Thug als Pronomen ausschließlich they / them benutzt, wäre es schön, wenn hier auch in der deutschen Berichterstattung drauf geachtet würde, dass Bambie Thug nichtbinär ist, und eben nicht eine „Irin“, die mit „ihrem“ Song antritt. Nutzt doch bitte entweder Neopronomen oder verwendet einfach nur den Namen und verzichtet komplett auf Pronomen. So ist es schlicht falsch.
Wirr, was du da schreibst, entweder sie ist eine Irin oder sie ist keine Irin.
They hat die irische Staatsangehörigkeit. Jetzt verständlich?
Welche Tiernamen sie sich gibt, ist mir eigentlich ziemlich schnuppe. Dass sie nicht dolle singen kann, stimmt mich schon eher traurig.
Da meines Wissens bisher im Deutschen nur Vorschläge für Neopronomen existieren (siehe Quelle unten), würde es die Sache vereinfachen, wenn Bambie Thug sich festlegen würde, welches Neopronomen Bambie Thug gern in Bezug auf sich verwendet sehen würde, wenn auf Deutsch über Bambie Thug geschrieben wird.
„Es entstehen aber inzwischen auch Vorschläge für nicht-vergeschlechtlichte Pronomen für Personen (sogenannte Neopronomen), dazu gehören u. a. ‘dey’ oder ‘xier’.“
https://queer-lexikon.net/2023/12/29/pronomen/
Du kannst einfach in jedem 2. Satz (m/w/d) schreiben. Das wirkt dann intelligent.
Musste das jetzt wieder sein🙃
Du kleiner Krimineller hör auf mich zu provozieren.
Deine Straftat, die du mir gegenüber begangen hast verjährt erst in acht Jahren.
Deine Reaktion hab ich geahnt Timo, bitte beruhig dich und ignorier das besser.
Ich habe mal wieder Quoten geschaut. Nach den Buchmachern werden viele VEs wenn es um dem Sieg geht „langweilig“.
Island- eindeutiger Sieger.
Ukraine- noch eindeutiger Sieger.
Spanien- eindeutiger Sieger.
Malta- eindeutiger Sieger.
Norwegen- eindeutiger Sieger.
Spannend geht anders.
Irland war ja laut den Buchmachern auch eine eindeutige Sache, bevor es dann doch ganz anders gekommen ist. Bei Luxemburg auch ähnlich, wenn auch mit etwas weniger großem Abstand. Bin auch immer froh drum, wenn sie mal daneben liegen, weil es sonst ja wirklich ein bisschen langweilig wird.
Passt noch nicht zum Thema
https://www.rtl.nl/humberto/video/c1df5324-9c37-41e4-a345-f95047f91990/bodine-monet-zingt-mogelijke-songfestival-inzending-tears-like-rain
Und hier noch ein Interview mit ihr
https://www.rtl.nl/humberto/video/cc5550c8-9bba-4ae8-a7ee-92d954999c32/een-nederlands-gezicht-voor-duitse-eurovisie-songfestival-inzending
Oder hier auf YouTube:
Mir gefallen die Songs von Aiko, Besa und Bambie Thug am besten, keine guten Aussichten… 😐
Der irische Beitrag ist so ein typischer Song, ‚den keiner hören will und hören wird‘ und fast ausschliesslich von der Visualität lebt. In diesem Fall mit einer ’negativen Visualität‘. Je übertriebener und überzeichneter desto eher verfängt das leider immer bei einigen. Reichen ja einige.
Mit Ketchup verschmierte Badewanne…Doll…das muss Kunst sein.. haha