ESC-Songcheck kompakt 2023 (13) – Schweden: „Tattoo“ von Loreen

Loreen is the word. Veni, vidi, vici. Ihr vierte Teilnahme am Melodifestivalen beschert Loreen ihre zweite ESC-Teilnahme – und selten bekommt ein Beitrag mehr Vorschusslorbeeren. Die Erwartungen an Loreen sind groß.

Alle Mello-Titel von Loreen haben Kultstatus in der Bubble. Mit „My Heart Is Refusing Me“ ging es 2011 los. Der Song kam nicht ins Finale, wurde von SVT aber inzwischen zum „most memorable song“ ausgerufen, der nie im Melodifestivalen -inale war („Tredje Chansen“). Schon ein Jahr später folgte der souveräne ESC-Sieg in Baku; „Euphoria“ stürmte danach an die Chartspitze in zehn europäischen Ländern (incl. DACH). Umso krasser war der Schock 2017, als ihr anspruchsvollster Mello-Titel „Statements“ in der Hoffnungsrunde Andra Chansen hängenblieb. Nach dem Gesetz der Serie dürfte „Tattoo“ wieder durchstarten; nach dem souveränen Mello-Durchmarsch hat Loreen Schweden zum Favoriten in den Wettbüros gemacht. „The Power of Loreen“ schreibt Co-Blogger Rick dazu.

Loreen – bürgerlich Lorine Zineb Nora Talhaoui – wurde 1983 in Stockholm als Tochter von Einwanderern aus Marokko geboren. Aufgewachsen ist sie jedoch in Västerås. Erstmals öffentlich auf sich aufmerksam machte sie durch ihre Teilnahme an der schwedischen Adaption des internationalen Idol-Formats in 2004. Bis zu ihrer Mello-Teilnahme 2011 arbeitete sie auch als TV-Producerin hinter den Kulissen.

Der Song

„Tattoo“ ist ein klassischer Dancepop-Song mit allen Bausteinen, die heute Chartpotential garantieren, eine magische Melodie, die sich sofort im Gehörgang festsetzt, eine starke Ausstrahlung der Künstlerin und Trance-Dynamik bis hin zu 150 bpm. Hinzu kommen subtile schlaue ABBA-esque Zitate und Referenzen zu ihrem eigenen Superhit „Euphoria“.

Loreen hat „Tattoo“ selbst geschrieben und ihr zur Seite stand die Crème de la Crème des schwedischen Mello-Songwriter-Establisments. Peter Boström hat an 24 Mello-Hits mitgewirkt, darunter auch „Euphoria“. Das ist sogar wenig im Vergleich zu Thomas G:Son, frisch aufgenommen in die Melodifestivalen Hall of Fame. Thomas verantwortet eindrucksvolle 69 Mello-Songs, darunter drei Siegertitel. Vierter im Bunde ist Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, der international schon mit A-Listern wie J.Lo, Lady Gaga und One Direction zusammengearbeitet und 2023 allein an sechs Mello-Hits mitgewirkt hat, darunter die drei ersten Plätze des Finales. Er macht sich im Jahrgang 2023 selbst Konkurrenz, auch der Beitrag aus Zypern von Andrew Lambrou stammt aus einer Feder. Darüber hinaus sind an „Tattoo“ Jimmy Jansson und Cazzi Opeia beteiligt.

Mehr geht nicht, es wird spannend, ob der Ruhm, der „Tattoo“ vorauseilt, in Liverpool bestätigt wird.

Der Check

Song: 5/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 5/5 Punkten
Instant Appeal: 5/5 Punkten

Benny: I said it once und ich sage es wieder: Gesamtkunstwerk. Hier passt einfach alles, angefangen beim starken Lied über eine weiterhin großartige Sängerin und Performerin bis hin zu der kreativen Inszenierung. Ich bin drei Minuten gefesselt und fühle jede Sekunde. „Tattoo“ wird in Liverpool natürlich und vollkommen zurecht ganz weit vorne landen, einen Sieg halte ich bei der starken Konkurrenz aber noch nicht für ausgemacht. 12 Punkte.

Berenike: Mir hat sich die Faszination von Loreen schon damals bei „Euphoria“ nicht erschlossen und bei „Tattoo“ ergeht es mir nicht anders. Ich kann mit ihren nuscheligen Gesang und dem typischen Schlafwandel-Tanz nichts anfangen. Gleichwohl ist mir natürlich bewusst, dass das keine Mehrheitsmeinung ist, 2012 haben wir es schon schwarz auf weiß und es würde mich nicht wundern, wenn wir es 2023 noch einmal schwarz auf weiß bekommen. Weil es hier aber um unsere persönliche Einschätzung geht 3 Punkte.

Douze Points: Ein schlauer Bekannter von mir hat in Bezug auf Loreens „Tattoo“ gesagt, dass es manchmal Dinge gibt, die einfach so sein müssen. So wie die Tatsache, dass Messi letztes Jahr Weltmeister werden musste (wenn dem denn so ist, who knows). Und so ist es nun auch mit Loreen: Sie ist dafür geboren, die erste Sängerin zu sein, die den ESC zweimal gewinnt. Dem will ich mich gar nicht in den Weg stellen, auch wenn der Song durchaus Schwächen hat und nicht so richtig zündet. Das wird aber durch die Performance doppelt wieder ausgeglichen. In der Summe gönne ich Schweden den siebten ESC-Sieg, von mir gibt’s aber trotzdem nur 10 Punkte.

Flo: Loreen ist in diesem Jahr das Maß der Dinge und das ganz zurecht, denn „Tattoo“ bringt all die Qualitäten zusammen, die Loreen zu der besonderen Künstlerin machen, die sie schon immer gewesen ist. Die Massentauglichkeit hat der Song schon bewiesen und ganz sicherlich wird der Song auch nach dem ESC ein Erfolg werden. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sie ihren Auftritt für Liverpool umgestalten muss, das Gesamtpaket ist aber schon extrem stark und einzigartig, was für mich kein anderer Act übertreffen kann und daher zurecht die Höchstwertung verdient. 12 Punkte.

Manu: Nein, das war nicht wirklich gut. Ob die Kamera nun viel zu lang auf die im Nebel verschwundene Loreen hielt oder sie selbst ihr Timing nicht mehr unter Kontrolle bekam – beim Auftritt im Finale des Melodifestivalen war so einiges nicht perfekt. Dennoch ist „Tattoo“ ein guter Popsong, der sich schnell ins Ohr frisst. Gefühlvoll und sauber produziert – vielleicht mystischer und daher anfangs nicht ganz so eingängig – aber durchaus mit großem Potenzial, die Charts zu erobern und sogar einige zu berühren. Ich freue mich, dass Loreen zurück ist und ihr die Aufmerksamkeit zuteil wird, die sie als Künstlerin verdient. Ganz egal, ob sie gewinnt oder nicht. 10 Punkte.

Max: Ich habe bereits in einem ESC kompakt LIVE gesagt, dass ich weder den Hype so ganz verstehe noch die Abneigung, die Loreen und Schweden in diesem Jahr bei vielen hervorruft. Ist das Lied gut? Ja. Performt Loreen das Lied gut? Ja, sogar sehr. Kann Schweden in diesem Jahr gewinnen und mit Irland gleichziehen? Ja, absolut. Ist es jedoch Loreens bestes Lied oder höre ich es oft und gerne? Leider nein. Und deswegen kann ich der Nummer auch nicht unfassbar viele Punkte geben, es packt mich scheinbar nicht so sehr wie andere. 6 Punkte.

Peter: Hier riecht alles nach einem Durchmarsch ganz nach vorne. Die Voraussetzungen sind so stark, dass man sich fragt, ob das insgesamt nicht fast „too good to be true“ ist. Allein das Songwriter-Team ringt mir allergrößten Respekt ab. Nun muss die schwedische Delegation bei der Inszenierung wohl Abstriche machen in Liverpool im Vergleich zur Friends Arena. Der Song ist jedoch so stark und die Ausstrahlung von Loreen so einzigartig und international ehrfurchteinflößend, dass es einen sehr starken Sleeper braucht, der Loreen den zweiten ESC-Erfolg noch nehmen kann. 12 Punkte

Rick: Nachdem ich anfangs noch skeptisch war, hat mich „Tattoo“ in seiner Vollversion (und mit dem beeindruckenden Staging) dann doch richtig gepackt. Loreen gibt wirklich alles auf der Bühne und versetzt mich mit ihrer Stimme und Ausstrahlung immer in eine andere Welt. Auch wenn „Euphoria“ ganz anders war, hat „Tattoo“ dieselbe Kraft und reißt mich mindestens genauso mit ins Loreen-Universum. Auch in der Studioversion super eingängig, magisch und zeitgemäß. 12 Punkte!

Gesamtpunktzahl: 77/96 Punkten.

Beim ESC kompakt-Index landet „Tattoo“ auf Platz 8 von 37.

Wie schneidet der schwedische Beitrag "Tattoo" von Loreen ab?

  • Top 5 (86%, 708 Votes)
  • Platz 6-10 (8%, 68 Votes)
  • bleibt im Halbfinale hängen (2%, 18 Votes)
  • Platz 11-15 (2%, 16 Votes)
  • Platz 21-26 (1%, 6 Votes)
  • Platz 16-20 (0%, 3 Votes)

Total Voters: 819

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Bisher erschienene Songchecks:

Erstes Halbfinale

(1) Irland: „We Are One“ von Wild Youth
(2) Kroatien: „Mama ŠČ!“ von Let 3
(3) Lettland: „Aijā“ von Sudden Light
(4) Malta: „Dance (Our Own Party)“ von The Busker
(5) Norwegen: „Queen Of Kings“ von Alessandra
(6) Portugal: „Ai Coração“ von Mimicat
(7) Serbien: „Samo Mi Se Spava“ von Luke Black
(8) Aserbaidschan: „Tell Me More“ von TuralTuranX
(9) Finnland: „Cha Cha Cha“ von Käärijä
(10) Israel: „Unicorn“ von Noa Kirel
(11) Moldau: „Soarele şi Luna“ von Pasha Parfeni
(12) Niederlande: „Burning Daylight“ von Mia Nicolai & Dion Cooper



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131 Comments
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olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Tattoo

Ich will nicht gehen
Aber Baby wir beide wissen
Das ist nicht unsere Zeit
Es ist Zeit, sich zu verabschieden
Bis wir uns wiedersehen
Denn das ist nicht das Ende
Es wird ein Tag kommen
An dem wir unseren Weg finden werden
Geigen spielen und die Engel weinen
Wenn die Sterne günstig stehen, werde ich da sein

Nein, sie sind mir alle egal
Denn alles, was ich will, ist, geliebt zu werden
Und alles, was mir wichtig ist, bist du
Du klebst an mir wie ein Tattoo

Nein, der Schmerz ist mir egal
Ich werde durch Feuer und durch Regen gehen
Nur um dir näher zu kommen
Du klebst an mir wie ein Tattoo

Ich lasse mein Haar herunter
Ich nehme es gelassen
Du hältst mein Herz in deiner Hand
Verliere es nicht, mein Freund
Es ist alles, was ich habe
Geigen spielen und die Engel weinen
Wenn die Sterne günstig stehen, werde ich da sein

Nein, sie sind mir alle egal
Denn alles, was ich will, ist, geliebt zu werden
Und alles, was mir wichtig ist, bist du
Du klebst an mir wie ein Tattoo

Nein, der Schmerz ist mir egal
Ich werde durch Feuer und durch Regen gehen
Nur um dir näher zu kommen
Du klebst an mir wie ein Tattoo

Oh, sie sind mir alle egal
Denn alles, was ich will, ist, geliebt zu werden
Und alles, was mir wichtig ist, bist du
Du klebst an mir wie ein Tattoo

Der Schmerz ist mir egal
Ich werde durch Feuer und durch Regen gehen
Nur um dir näher zu kommen
Du klebst an mir wie ein Tattoo

Mir ist nur die Liebe wichtig
Oh oh oh
Mir ist nur die Liebe wichtig
Du klebst an mir wie ein Tattoo

Quelle: https://lyricstranslate.com

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Stimmt schon, der Text ist ziemlich klebrig

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

Wenn’s an ihr klebt, ist es aber anscheinend nur ein „Tattoo“ aus der Bravo. Sowas geht rückstandslos wieder ab. Glück gehabt.

Tim S.
Tim S.
3 Jahre zuvor

Das Lied ist gut, ich glaube es wird gewinnen. Kommt nämlich auch in ganz Europa prima an.

Holgivision (Trakol)
Holgivision (Trakol)
3 Jahre zuvor

Ich stelle jetzt mal eine Theorie auf und sage Loreen wird im Finale jeweils 2. bei Publikum und Jury und holt sich damit am Ende den Sieg. Wie damals bei Jamala

tomudu
tomudu
3 Jahre zuvor

Zweiter oder Dritter im Televoting (vermutlich dann hinter Finnland und/oder Österreich) könnte ich mir schon vorstellen, allerdings scheint der Song wie gemacht für den Sieg bei den Jurys. Kann mir nur schwer vorstellen, dass da noch jemand vor Schweden landet.

Geno
Geno
3 Jahre zuvor

Mir geht es wie Berenike, ich fand Euphoria auch nur okay und genauso Tattoo. Kann natürlich nachvollziehen, dass andere diese beiden Songs lieben, und Loreen ist schon eine ziemlich tolle Künstlerin. Aber wie gesagt, mich reißt Tattoo nicht vom Hocker.

LoicLover
LoicLover
3 Jahre zuvor
Reply to  Geno

Geht mir bis jetzt genauso

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Alles außer top5 wäre eine riesige Überraschung für mich –
ob sie aber gewinnen wird, scheint mir noch offen.
Ein reifes Lied über eine ehrliche und nicht ganz einfache Liebe,
musikalisch unaufdringlich und gleichzeitig modern,
und die Sängerin erscheint aufrichtig und sympathisch.
Bin gespannt, was aus dem ’sandwich toaster‘ wird,
bzw. wie ihr Team die performance neu aufbaut.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor

Loreen singt noch genauso nuschelig wie bei Euphoria, was mich damals schon genervt hat. Tattoo ist nicht ganz so stark wie Euphoria, das Staging, wenn es denn so wie wir es vom Mello kennen auf die Bühne kommt, ist dieses Jahr stärker. Allerdings ist auch die Konkurenz in diesem Jahr stärker, 2012 war ein ziemlich schwacher ESC-Jahrgang und es gab keine anderen ernsthaften TitelanwärterInnen neben Loreen. Das ist dieses Jahr anders.

Möglich, dass Loreen in Liverpool gewinnt, aber wenn, wird es nicht mit einem so deutlichen Vorsprung sein wie 2012 oder wie es aktuell bei den Buchmachern den Anschein hat.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Na ja, der Song wird wohl in die TOP 10 kommen.

Bin ehrlich, mir gefällt er nicht, „Euphoria“ fand ich um Längen besser, aber auch letztes Jahr hat mir Schweden viel besser gefallen.

4porcelli - The Otter‘s the best
4porcelli - The Otter‘s the best
3 Jahre zuvor

Wie oft taucht der Begriff “magisch” im Artikel auf? Sorry, für mich ein klares Euphoria-Plagiat. Wird natürlich die Jury gewinnen, in der Televote 3-5. damit Siegkanidatin. Bedauerlich weil Rückschritt für den ESC, aber gut, weil die Schweden die einzigen sind, die eine gelungene Moderation hinbekommen.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor

Ein Plagiat ist der Diebstahl geistigen Eigentums anderer Personen… Das geht hier also schon rein logisch nicht. Außerdem ist „Hold me now“ dann auch ein Plagiat von „What’s another year“. Worin der Rückschritt bestehen soll, weiß ich auch nicht. Also nichts gegen Meinung, aber fundiert sollte sie doch dann bitte schon irgendwo sein…

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

@ Christian W

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@4porcelli

Na ja, bei den schwedischen Moderationen läuft aber auch oft viel nach Schema F ab, ich persönlich fand die Dänen 2014 richtig toll oder auch die Finnen 2007.

Sollte Schweden gewinnen hoffe ich aber mal dass wir weder Frau Mede noch Herrn Zelmerlöw sehen werden, besonders bei letzteren war ich wirklich froh ihn in Turin nicht sehen zu müssen.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Petra Mede in Kooperation mit Herrn Zelmerlöw fand ich eigentlich viel sympathischer als ihren Soloauftritt 2013.
Aber die unaufdringliche finnische Moderation 2007 fand ich auch klasse. Grundsätzlich finde ich besser, dass die Moderation den ESC begleiten sollte, und sich nicht zu arg herausstellen sollte, gilt für die VE genauso wie für den ESC.🙂

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Gaby

Trotzdem muss man finde ich nicht immer die gleiche Suppe aufwärmen, es gibt in Schweden sicherlich noch ganz viele Moderatoren die es genauso gut bzw. vielleicht sogar besser können. 😉

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@ESC 1994

Ja, das Duo 2000 hat das, finde ich, total putzig gemacht.

Aber nun ja, möglicherweise brauchen sie sich darüber nächstes Jahr keine Gedanken machen.😉
TOP 10 ist sehr wahrscheinlich, vielleicht auch TOP 5 (Loreen ist halt eine gute Performerin), aber als Sieger sehe ich Schweden nicht. An mir jedenfalls rauscht dieses Liedchen irgendwie einfach vorbei.

JoBi
JoBi
3 Jahre zuvor

Nachdem ich gehört habe, das Loreen schon seit dem Auftritt vom 4. Halbfinale des Melodifestivalen als ESC Siegerin gehandelt wird, habe ich mir den Song erstmals angehört. Und zwar das Lyricsvideo auf ihren Kanal. Da fand ich den Song weder sehr gut noch sehr schlecht. Beim Ansehen des Auftritts, hat mich die Performance gefesselt. Jetzt wo sie offiziell Schwedens Kandidatin ist, finde den Song weder sehr gut noch sehr schlecht. Aber die Performance ist sehenswert. Es ist auch ein Song der sofort ins Ohr geht. Bei mir auch. Besonders schön finde ich die Stelle „Violins playing and the angels crying“. In meinem Ranking ist Schweden auf Platz 13 von 37. Ich bin absolut überzeugt, dass Schweden in die Top 5 kommt. Aber ob sie gewinnen lasse ich offen.

SvenEsc
SvenEsc
3 Jahre zuvor

Tattoo ist einfach toll und bekomme immer wieder Gänsehaut wenn ich den Song höre .
Ist natürlich auch gut auf die Bühne gebracht , wie es denn in Liverpool wird , muss man denn sehen .
Aber die Schweden haben wieder alles richtig gemacht und werden sicher 1 oder 2 dieses Jahr.
Bisher seh ich nur Finland als ernsthaften Konkurrenten .

Rainer 1
3 Jahre zuvor

Wenn man’s genau nimmt, ist loreen eigentlich ein “ one-hit- wonder“. Trotz dem riesen erfolg von euphoria ist nachher gar nichts gekommen, selbst in schweden nicht. Das sie mit dem eigentlich viel besseren “ statements“ in der mello-vorrunde sang und klanglos ausgeschieden ist, sagt schon viel.
“ tatoo“ ist für mich eher ein getrockneter, schon mal benutzten teebeutel, mit dem man aus spargründen nochmal einen tee machen möchte. Nicht so übel, aber mit viel weniger geschmack als der erstaufguss.
Mein tip: leider klarer sieger, was nicht wirklich für die esc-bubble spricht.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Seit wann stimmt denn am ESC-Abend hauptsächlich die ESC-Bubble ab…?

Schorschiborsch
Schorschiborsch
3 Jahre zuvor

Noch immer ist es so, dass ich mir den Song nicht gern anhöre und noch weniger gern ansehe. Von Anfang an hatte die Performance für mich was Bedrückendes. Das ist höchstwahrscheinlich auch beabsichtigt, aber selbst am Ende, da sie nicht mehr von der Riesenplatte eingeklemmt ist, warte ich auf was Befreiendes. Diese upliftenden Momente, die „Euphoria“ hat, vermisse ich hier total. Nichtsdestotrotz ist das superprofessionell und durchdacht und mMn ein sicherer Top 5-Song.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

„Euphoria“ war Pop-Perfektion mit (für ESC-Verhältnisse) innovativem Sound. „Tattoo“ wärmt nun zehn Jahre später den Stil der Instrumentierung wieder auf, ist ansonsten aber ziemlich fußlahm. Die Synths britzeln gefällig vor sich hin, gewinnen Strophe für Strophe an Intensität – und dann bricht der Vulkan aber nie aus und alles, was wir bekommen, ist ein schnödes Tischfeuerwerk. Die ganz große, emotionalisierende Melodie von „Euphoria“ fehlt, dafür ist Loreens Vortrag albernerweise gleich um drei Nummern pathetischer.

Dass die gesamte Performance dann noch den bisherigen Gipfel des Schweden-Bombasts darstellt, kommt erschwerend hinzu. Braucht es wirklich einen sündhaft teuren und potenziell tödlichen, weil tonnenschweren Quader-Oschi, damit Loreen auf dem Boden rumkrabbeln kann? Könnte sie nicht auch einfach bloß … öhm … singen? Ganz wilder Gedanke, ich weiß. Und die Antwort kennen wir natürlich auch: Nein, denn dafür ist der Song nicht gut genug – und vielleicht auch Loreen als Sängerin.

Lächerlich. Wirklich nur noch lächerlich.

Eigentlich gehört so ein Ausmaß an überflüssigem Chichi brutal abgestraft. Schade, dass es dazu wohl leider nicht kommen wird. Und selbst wenn Loreen am Ende Käärijä unterliegen sollte, wird 2023 definitiv kein Jahr für Salvador Sobral werden. Soviel steht wohl traurigerweise schon fest.

18/37.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

„Euphoria“ war eigentlich ziemlich billiges Discogestampfe, in dem Loreen ihren Stil dem breiten Geschmack angepasst und sich eigentlich ziemlich verbogen hat. Aber vielleicht sollte sich Schweden einfach vom ESC zurückziehen und dann können wir ja mal schauen, wie lange das Schiffchen noch segelt…

Ach und wieso kann der Finne denn nicht einfach nur…….. singen? Der darf da seine Show abziehen… Ganz wilder Gedanke, hm? Dieser kindische Schwedenhass wird von mir jedenfalls brutal mit der höchstmöglichen Zahl an Anrufen abgestraft.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Ich würde Schweden nicht vermissen.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

„Dieser kindische Schwedenhass wird von mir jedenfalls brutal mit der höchstmöglichen Zahl an Anrufen abgestraft.“
Huiuiui, da hast du es mir dann ja so richtig gegeben, mit deinem total erwachsenen Trumpisten-Trotz-Move. Ist ja auch nicht so, als würde Loreen auch ohne dich gewinnen. Aber lass dich von mir bitte von nichts abbringen und mach mal dein Ding – irgendwo ist das ja schon wieder niedlich.

Auf welchen Schwedenhass du dich beziehst, weißt aber wohl nur du. Ich dachte immer, Schwedenhasser erkennt man daran, dass sie sogar einen ESC-Evergreen wie „Euphoria“ als „ziemlich billiges Discogestampfe“ abtun.

„Aber vielleicht sollte sich Schweden einfach vom ESC zurückziehen und dann können wir ja mal schauen, wie lange das Schiffchen noch segelt…“
Wieso? Wer fordert das? Und wieso sollte der ESC nicht ohne Schweden auskommen? Zahlt SVT etwa heimlich so hohe Antrittsgebühren wie alle Big 5 zusammen? Oder meinst du, weil die schwedischen Beiträge so unverzichtbare Meisterwerke sind, ohne die man den ESC gar nicht erst austragen braucht, weil es sich eh nicht lohnt?

„Ach und wieso kann der Finne denn nicht einfach nur…….. singen?“
Das kritisiere ich doch genauso – siehe Verweis auf Salvador Sobral. Nur legt sich der Finne zumindest nicht unter ein Milliausend Euro teures Waffeleisen, um die Unzulänglichkeiten seines Songs zu kaschieren. Ein Bisschen „Hamsterrad“ ist ja okay und sogar von allen gewünscht. Aber ein bloßes Gimmick, dessen Herstellungs- und Transportkosten die Gesamtbudgets mancher Teilnehmerländer (San Marino, Albanien etc.) übersteigt, ist billige – weil eben einfach nur besonders teure – Effekthascherei.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
3 Jahre zuvor

Kann mir die Begeisterung nur mit der üblichen Schwedenverehrung bzw. -verklärung erklären. Das Lied selber klingt altbacken, das Konzept ist ein Aufguss von 2012. Kommt mir fast merkwürdig vor, dass die 2012 so plump wiederholen…

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor

Ich sehe hier eigentlich nur den üblichen Schwedenhass von Leuten, die aus dem ESC lieber ein Kleinkunstfestival in einem Prenzlauer Berger-Hinterhof sehen wollen. Und ich sage es hier auch gerne noch einmal: Wenn „Tattoo“ ein Aufguss von „Euphoria“ ist, dann war „Hold me now“ auch definitiv ein Aufguß von „What’s another year“. Wie plump…

Jan Wehner
Jan Wehner
3 Jahre zuvor

Meine klare Nummer eins und ich bin eigentlich skeptisch gegenüber irgendwelchen ESC-Hypes wie Francesco Gabbani 2017, obwohl ich Occidentali’s Karma immer noch toll finde. Zudem war ich auch nie der Riesen-Euphoria-Fan, obwohl ich Loreen alleine schon durch ihre Verschlossenheit und scheinbare geistige Abwesenheit ziemlich attraktiv finde.
Ein rasanter Song, einfach unwiderstehlich, da stört es auch nicht, dass man da einen wenig umfangreichen, klischeehaften Text ohne jeglichen Tiefgang hingekleckst hat. Und der Beat ist heftig! Tattoo ist besser als Euphoria.
Was mich von ihrem Favoritenstatus am allermeisten überzeugt ist die Tatsache, dass Tattoo schon vor dem Melodifestivalenfinale außerhalb Schwedens kommerziellen Anklang gefunden hat.
Nun bleibt zu hoffen, dass der Auftritt wie geplant umgesetzt werden kann. Mich erinnert das ein bisschen an Elina Nechayeva vor fünf Jahren, als es lange nicht klar war, ob sie wirklich mit ihrem LED-Kleid auftreten konnte. Aber dieses 1,8 TONNEN !!! schwere Teil übertrifft wirklich alles. Kaum vorstellbar, wie man so etwas auf die Bühne bringen und ggf. ersetzen kann falls nötig.
Vielleicht kann es tatsächlich sein, dass wir uns etwas vormachen und am Ende Loreen gar nichts mit dem Sieg zu tun haben wird, vielleicht wird sie im Televoting auch tatsächlich Zweite hinter Finnland. Aber derzeit kann ich mir für dieses Jahr kaum anderes Siegerlied außer Tattoo vorstellen und der Standard der diesjährigen Beiträge ist eigentlich ziemlich hoch. Da ja im Finale immer noch die Juries abstimmen werden, muss man auf jeden Fall an Loreen vorbeikommen, wenn man gewinnen will, da die Juroren es sicher nicht zulassen werden, dass irgendein aufmüpfiger Finne sie auf den zweiten Platz verdrängen wird.

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Der Song ist gut, aber wollen wir das wirklich? Dasselbe noch einmal in Grün. Das wäre nach 11 Jahren der Tod des Bewerbs durch mangelnde Innovation und tristem Abhängen der Fangemeinschaft in der irrelevanten selbstreferentiellen Blase.

Hoffen wir bloß, dass das Ding nicht gewinnt. Meinetwegen darf es Zweiter werden.

Thomas2000
Thomas2000
3 Jahre zuvor

Bei mir wirkt der Song nur gemeinsam mit den Bildern des unglaublichen Auftritts aus der Vorentscheidung. Lied und Stimme sind ja bestenfalls durchschnittlich.

Die Inszenierung wirkt aggressiv mit den Riesenkrallen, dem Outfit und Raubkatzengehabe. Ich bin mir gar nicht sicher, ob Schweden das Televoting gewinnt, da gebe ich dem Finnen noch mehr Chancen.

Anrufen werde ich für den Song nicht, ich gehöre da zur Fraktion Spanien/ Frankreich.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Nun ja, was soll man sagen? Die ESC-Blase bekommt feuchte Höschen und wirft selbige auf die Bühne … Für mich ist das solide Pop-Stangenware, die von einer talentierten Künstlerin vorgetragen wird. Das ist nicht schlimm, reißt mich aber auch nicht vom Hocker. Persönlich hat mir, da stimme ich Gaby zu, Schweden vergangenes Jahr viel besser gefallen (Cornelia ist sogar meine ESC-Siegerin 2022 … 😍 …). Außerdem stimme ich dem Pinguin zu, dass ein Sieg von „Tattoo“ nach den Siegen von Jamala, Salvador, Netta, Duncan, Måneskin und Kalush ein großer Rückschritt für den ESC wäre.

Zudem bittet mich Tante Gertrud kundzutun, dass Schweden dieses Jahr ihr Favorit ist. Sie findet das modern. 😉

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Ich finde ja, dass zumindest „die Blase“ in diesem Forum so gar kein feuchtes Höschen bekommt, sondern ganz im Gegenteil, dass das Lied hier sehr stark angezweifelt und kritisiert wird, aus vielen verschiedenen Gründen heraus, als da sind:
– die Sängerin hat schon einmal gewonnen – ihr früherer Siegertitel war besser – das Lied ist ein Abklatsch des damaligen Siegertitels – das Lied ist ein Plagiat – dem Lied fehlt es an Innovation – das Lied ist altbacken – dem klischeehaften Text fehlt es an Tiefe – das Lied profitiert von Schweden-Verklärung – das Lied ist schwedische Massenfertigung – das Lied ist ein Rückschritt gegenüber Siegern der letzten Jahre – die Sängerin nuschelt – die Sängerin hat keine überzeugende Stimme – der Gesang ist pathetisch – die Bühnenshow ist überflüssig bombastisch –
Das steht in deutlichem Widerspruch zur öffentlichen Wahrnehmung, nach der das Lied zu den Favoriten zählt und den ESC 2023 gewinnen könnte.
Irgendwie haben viele hier Freude dran, sich an dem Lied abzuarbeiten…
🤔 🤨 🤥 🙄 😒

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Das hier ist ja auch eine Blase in der Blase. 😍
Da können die Dinge schon mal anders laufen als in der großen weiten Blase.

Und an dem Lied selbst arbeite ich mich gar nicht ab; dazu ist es nicht interessant genug. Da ist die überschwängliche Reaktion in der Fan-Gemeinde und bei den Buchmachern ein viel interessanterer Forschungsgegenstand. 🤓

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

*flüster*
Hast du dir das 🐝 Bienchen 🐝 mit den 🐝 Beinchen 🐝inzwischen mal so ein klein bisschen heimlich angehört?
🐝 🐝 🐝 *summ* 🐝 🐝 🐝

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor

Off Topic
Toggie du guckst ja kein Privatfernsehen. Deshalb erzähle ich es dir. Am Samstag war Tante Gertrud bei the Masked Singer. Liebevoll Tante Trudi genannt. Sie hat ein Kostüm genäht, den Frotteefant, und auch noch auf der Bühne mitgetanzt. Im Kostüm wird Lena vermutet. Außerdem könnte auch weiterer ESC Bezug dabei sein. Im Seepferdchen wird AnNa R. von Rosenstolz vermutet und ich denke das im Fliegenpilz Marianne Rosenberg steckt

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Was die Gertrud so alles treibt, wenn man mal 5 Minuten nicht aufpasst … 🤣

Marina.
Marina.
3 Jahre zuvor

Ich kann den Hype und die Begeisterung um diesen Beitrag nicht teilen.
Tattoo ist grundsätzlich kein schlechtes Lied und Loreens Auftritt ist wirklich sehr gut, aber das Ganze wirkt auf mich so erwzungen, zu gewollt und wie eine Kopie von Euphoria. Euphoria fand ich damals toll, höre ich heute noch sehr gerne. Tattoo habe ich nach dem Mello insgesamt nur noch zwei Mal angehört und das auch nicht zu Ende.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Beitrag nur so sehr gefeiert wird, weil es eben aus Schweden und von einer ehemaligen Gewinnerin ist. Käme das Lied aus einem anderen Land und würde wer anders singen, bekäme es bei weitem nicht so viel Beachtung.

Tattoo wird aber, da machen wir uns nichts vor, sehr weit vorne landen und um den Sieg mitspielen. Ich bräuchte es nicht als Sieger, da dann innerhalb von 11 Jahren zweimal gefühlt der gleiche Song gewinnt, der ja schon Ähnlichkeit auch mit vielen anderen hat und Plagiatsvorwürfe erhalten hat.

Für meine Mutter ist dies Lied zusammen mit Kroatien ihr persönlicher Graus in diesem Jahrgang. Sie fand damals schon Euphoria furchtbar und Tattoo jetzt noch schlimmer.

Hinz und Kunz
Hinz und Kunz
3 Jahre zuvor

Ja klar, Loreens Song ist professionell produziert und kompetent dargeboten, alles andere wäre bei Schweden auch eine Überraschung. Aber sonst? Für mich wirkt das Ganze wie ein uninspirierter, blutleerer, emotional kalter und gewollter Aufguss von 2012, nur dass das, was seinerzeit frisch und für ESC-Verhältnisse innovativ war, jetzt wie Stangenware wirkt. Den Hype kann ich daher nicht wirklich nachvollziehen und ich denke, wenn es sich nicht um Schweden und Loreen handelte, würde er auch um einiges kleiner ausfallen. Ja, das wird gut abschneiden, aber sollte es gewinnen, wäre das nach den innovativen, künstlerisch eigenständigen Siegertiteln der letzten Jahre aus Portugal, Israel, Italien, Ukraine u.a. für mich ein herber Rückschritt.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Euphoria.02 wird wohl erwartungsgemäß in die Top10 landen. Tattoo…hu hu…ju hu hu. Ob die ESC-Tante damit gewinnt, werden wir sehen. Wenn ja, hätte sie ihren zweiten Erfolg innerhalb von 11 Jahren…oh wie toll…lol. Dazwischen ein großes Nichts!!! Dann wird sie auch drittes Mal teilnehmen im Jahre 2035.

murzel2003
Mitglied
murzel2003
3 Jahre zuvor

Was mich an Schweden/Loreen/Tatoo am meisten stört, ist die Berechnung, mit der man einen Sieg erzwingen will, ohne auch nur annähernd etwas neues zu bieten. Da finde ich die Beiträge aus Kroatien, Österreich, Finnland oder Tschechien sehr viel ansprechender. Aber wenn das Publikum aufgewärmten Kohl will, soll es ihn auch bekommen. Wünsche eine angenehme Verdauung.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor
Reply to  murzel2003

Vielleicht sollte man sich mal damit abfinden, dass es sich beim ESC um einen Popwettbewerb und nicht um ein Kleinkunstfestival in einem Berliner Hinterhof handelt. Als ob es beim ESC stets und ständig darum gegangen wäre, irgendwas Neues zu bieten. Wer ehrlich ist, der wird sehen: Gerade darum ging es oft überhaupt nicht und Innovatives wurde (insbesondere auch vom deutschen Publikum immer und immer wieder) abgestraft.

Wir sind ja hier nicht bei „Wünsch dir was“, sondern bei „So isses“.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Vielleicht solltest dich du damit abfinden dass es auch ESC-Fans gibt die Schweden eben nicht als das „heilige“ Land wo Milch und Honig fließen ansehen sondern eben auch Beiträge mal nicht so toll finden.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

lol 😀

Schorschiborsch
Schorschiborsch
3 Jahre zuvor

Von Cornelia 2022 abgesehen, hat Schweden beim Televote in den letzten Jahren eher geschwächelt. Daher bin ich sehr gespannt, wie es bei Tattoo ausgeht. Ich könnte mir ein diametrales Ergebnis zum deutschen Song vorstellen: Loreen top bei den Juries, flop bei den Zuschauern, bei Lord Of The Lost genau umgekehrt. Lachender Dritter: Finnland 🙂

Mission: Eurovision
Mission: Eurovision
3 Jahre zuvor

Ach Leute kommt schon. Eine Ablehnung gegenüber „Tattoo“ haben viele hier doch nur, weil sie Loreens Sieg aus 2012 im Hinterkopf haben. Wäre das Ding nicht von Loreen, sondern einer anderen Künstlerin, würden sich viele wohl überschlagen. Der Titel ist maximal eingängig, fesselt die vollen drei Minuten und ist dabei noch richtig gut gesungen.

Ich finds gut und völlig zurecht wird das den Contest gewinnen, weil das Weiterkommen ins Finale eine Pflichtaufgabe darstellt, ehe im Finale „Tattoo“ definitiv der Titel aus dem Buchmacher-Favoritenkreis ist, der bei Jurys und Publikum gleichermaßen Punkte abgrasen wird. Dass damit Irland, die in den letzten Jahren beinahe inflationär viel Rotz zum ESC geschickt haben, endlich vom Platz an der Sonne mit seinen sieben Siegen geholt wird, wäre dann ein angenehmer Nebeneffekt.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Schön dass Du uns in den Kopf schauen kannst … 🤔

Mission: Eurovision
Mission: Eurovision
3 Jahre zuvor

Das liegt mir fern.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Nein ich würde Schweden auch dann den Sieg nicht gönnen, wenn eine andere Künstlerin Tatoo singen würde. Dafür ist deren Gebahren einfach zu arrogant und anmaßend. Außerdem haben sie schon oft genug gewonnen. 6mal reicht vollkommen aus.

tante anni
tante anni
3 Jahre zuvor

Gab es nach dem Aftonbladet jemals andere Reaktionen der schwedischen Delegation bzw. der EBU bzgl. der Inszenierung? Mich würde einfach mal interessieren, wie realistisch eine Änderung inzwischen tatsächlich ist…

Ich kann die vielen Rufe nach einem mutmaßlichen „Rückschritt“ des Wettbewerbs im Falle eines Sieges nicht teilen. Ich denke, dem ESC täte durchaus auch mal wieder ein klassischer komnerzieller Dance-Pop-Song als Sieger gut – insbesondere, wenn er anschließend europaweit in Charts und Streamings durchstarten sollte (ok, die Garantie gibt es nicht…).
Natürlich, künstlerisch wertvolle Gewinner (Salvador) bzw. politische Statements (Jamala) sind extrem wichtig. Sie könnten dauerhaft aber auch den Todesstoß für den Wettbewerb bedeuten – wenn der ESC konsequent nur Sieger hervorbringt, die anschließend von der Masse links liegen gelassen werden (Maneskin mal ausgenommen). Ich denke, das Unberechenbare zeichnet ESC aus. Die Mischung macht’s!

Für mich ist „Tattoo“ die Perfektion! Das Nonplusultra! Auch stimmlich habe ich den letzten Jahren nichts Vergleichbares beim ESC gehört (wundert mich, dass einige hier die Stimme kritisieren, aber ist vielleicht Geschmackssache…). Und trotzdem: Ein Sieg ist alles andere als sicher! Und das ist auch gut so! Ich freue mich auf ein spannenden Wettstreit im Mai…

Btsv1895
Btsv1895
3 Jahre zuvor

Schweden ist und bleibt die Nummer 1 in Europa .🇸🇪❤😍

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Btsv1895

In deinen Träumen.

Udo Schmidt
Udo Schmidt
3 Jahre zuvor

Könnte der große Hype um Loreen vielleicht nach hinten losgehen? Entweder man beteiligt sich daran, oder man ist davon genervt, dass es schon im Voraus einen scheinbaren Sieger gibt. Ein spannender ESC ist mir tausendmal lieber als eine Art „Fußball-Bundesliga-Saison, bei der schon vorher klar ist, wer Meister wird“.
Ja, die Frau hat Ausstrahlung und ist besonders. Aber das Lied, na ja… Das juhuhu und Tattuhuhu nervt mich auf Dauer, ansonsten finde ich es höchstens ganz ok. Allerdings ist es weder ein Euphoria- und erst recht kein ABBA-Plagiat (solche Vorwürfe kommen m.E. eben vom „genervt-sein“). In meiner Rangliste knapp hinter meinen Top 10, aber nur, weil ich viele andere Beiträge noch weniger mag.

Aufgrund der klaren Vorhersagen würde ich sehr jubeln, wenn es beim Televoting zu einer Überraschung käme (so, wie man Moldau 2022 nicht in dem Ausmaß auf der Rechnung hatte). Aber wer sollte das sein? Finnland? Zu spezielle Zielgruppe. Norwegen? Song sehr für die Allgemeinheit geeignet, aber kann sie überhaupt gut singen? Spanien? Zu sperrig. Ukraine? Bitte keinen erneuten Mitleidsbonus, das wäre fatal. Frankreich? Hmm, denke, es wird wohl doch Loreen…

Mission: Eurovision
Mission: Eurovision
3 Jahre zuvor
Reply to  Udo Schmidt

Du schreibst mir aus der Seele. Eben genau aufgrund der Tatsache, dass alle anderen „Mitfavoriten“ durch die Bank spezieller sind (entweder was die Zielgruppe betrifft oder weil gewisse Titel entweder jury- oder publikumslastig punkten dürften), würde mich alles andere als ein Schweden-Sieg wundern.

Alex John
Alex John
3 Jahre zuvor

M&M mit Air wäre eindeutig die bessere Wahl gewesen.
Tattoo ist ohne die Inszenierung ein billiges Stück Pop, nuschelnd playbackig vorgetragen.
Stimme Berenike voll und ganz zu.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
3 Jahre zuvor

Kein wirklich schlechter Song, die Show dazu passt perfekt das macht beides zusammen halt den song zu einem top 5 Anwärter. Bei mir liegen aber Frankreich, Österreich, Norwegen, Finnland alle auf einen ähnlichen Level. Am Ende entscheidet die Performance und der Gesang am Abend über die Platzierung.

Simon Opps
Simon Opps
3 Jahre zuvor

Ich mag Loreen einfach nicht, mir geht’s da wie Berenike. Das ist mir zu gewollt, zu kalkuliert, ich finde diesen Nuschelgesang ganz schlimm, dieser Tanzstil ist schlimm, die Fingernägel verwirren mich auch maximal, aber – weils Loreen ist, wirds gefeiert. Der Song an sich ist nicht schlecht, aber er bekommt einen massiven Loreen-Bonus. Wir werden sehen, ich gehe schon davon aus, dass Loreen recht sicher mindestens in die Top 3 kommt, wenn nicht sogar gewinnt.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor

Viele haben hier die blau gelbe Brille auf. Nicht? Ich glaube doch. Würde der letzte Platz vom z.B. dem Festival i Kenges für Schweden teilnehmen dann würde das auch gehypt werden😉
Ansonsten bin ich Team Berenike und stimme auch Gerne Gaby und Toggie zu

goynen67
3 Jahre zuvor

Ich finde das gesamte Paket großartig. Mit Abstand beste Sängerin des Jahres, eine Inszenierung die Maßstäbe setzt und dazu noch ein Song der mir Gänsehaut verursacht. Ich finde auch das es ein ganz anderer Song ist als Euphoria, überhaupt nicht vergleichbar. Natürlich werden ihre Songs durch ihre Stimme geprägt aber ansonsten ist das komplett anders. Es schreit geradezu nach ESC Winner. Jury Gewinner und bei TV Platz 1 oder 2.

Benjamin Hertlein
Admin
3 Jahre zuvor

Wirklich unkreativ finde ich eigentlich nur die gegenseitigen Vorwürfe, dass man es mag, weil es aus Schweden kommt, oder dass man es nicht mag, weil es aus Schweden kommt…gähn…

goynen67
3 Jahre zuvor

🤣

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor

Sophia Loreen kommt doch aus Italien, dachte ich

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Nun, so ganz lässt sich das nicht immer trennen. Wenn ich z. B. meine TOP 4-ESC-Länder anschaue (kalkuliert nach durchschnittlicher Punktzahl pro Beitrag), finde ich dort SRB, ITA, YUG und BIH, und das ist auch durchaus plausibel, weil mir auch außerhalb der ESC-Blase südeuropäische Musik meist besser gefällt als zentral- oder nordeuropäische. Auch TUR, FRA, PRT oder ARM finden sich weit oben auf meiner Liste; ESP leider nicht, weil die meistens melodramatischen Mist oder Powackelnummern zum ESC schicken. Deshalb würde ich schon sagen, dass ich einen musikalisch begründeten Länder-Bias habe, der einerseits meine Erwartungshaltung für verschiedene ESC-Länder unterschiedlich akzentuiert und andererseits meine TOP 3 dieses Jahr wie folgt aussehen lässt: ESP, PRT, ITA. Und solch eine begründete Voreingenommenheit ist mMn auch gar nicht schlimm. Ich werfe mein Höschen dann eben bei San Remo oder beim FdC auf die Bühne. 🤪

P. S. Norwegen ist bei mir ein Sonderfall. Kein Land hat mehr Beiträge in meinem ESC-Pantheon … und kein Land hat mehr in meiner ESC-Hölle. Auf meiner Liste ergibt sich daraus ein Mittelwert … als wäre Norwegen ein ganz normales ESC-Land, während sie in Wirklichkeit komplett 🤪🤪🤪 sind. LOL

AgnethaFrida
AgnethaFrida
3 Jahre zuvor

Danke für diesen Kommentar, Benny, sprichst mir da sowas von aus der Seele.

fetterhase2006
fetterhase2006
3 Jahre zuvor

Ich verstehe den Hype nicht. Für mich ist Tattoo ein ziemlich mittelmäßiger Song,der überhaupt nicht aus der Masse heraussticht. Der Hype liegt vermutlich nur an der Sängerin

Christliches
Christliches
3 Jahre zuvor

Ich würde es begrüßen, wenn dieses Jahr Schweden und Norwegen als Duo auftreten. Die Queens könnten sich dann im Queens-Battle mit ihren Waffen gegenseitig neutralisieren.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

Ich frage mich da immer, ob die 6, die das Lied nicht im Finale sehen, das auch wirklich meinen, oder denken, sie könnten damit ihre Meinung ausdrücken.

Ok, Lied ist gut, Auftritt ist gut, Fans und Zuschauer werden begeistert sein. Für viele bleibt eben dieser fade Nachgeschmack weil man eben irgendwie hofft, dass der Sieg immer was Besonderes ist, und nicht einfach der Abklatsch von dem was sie schon mal besser konnte.
Andererseits macht es den ESC dann auch spannend, und die Blase lag mit dem Siegertitel die letzten Jahre ja immer falsch.
Persönlich fand ich den ersten Auftritt wirklich sehr gut, beim zweiten Mal war er dann schon irgendwie langweilig, weil die Emotionen eben doch zu berechnet sind. Macht aber nichts, weil die meisten das Lied nur einmal sehen.

Onkel Lou
Onkel Lou
3 Jahre zuvor

Ich schließe mich der Meinung von funi _cula an. Loreen nuschelt und näselt beim Singen. Im Mittelteil höre ich Frozen von Madonna. Ich finde das Lied nicht schlecht. Ich würde mich aber nicht wundern, falls sie nicht gewinnen sollte.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Der Schwedische Song und die Sängerin Loreen sind in vielerlei Hinsicht als positiv zu bewerten. Zum Beispiel ist es löblich, das die Bühnenarbeiter in Liverpool nicht mehr die Bühne putzen müssen, denn das übernimmt Loreen während der Performance bekanntlich selbst. Auch ist es sehr löblich von Loreen, das sie auf aufwendige Garderobe verzichtet und lieber in ihrem alten Schlafanzug auftritt. Damit spart der Sender Geld. Auch ist es beeindruckend zu sehen, wie nachhaltig Loreen doch Musik produziert. Anstatt aufwendig einen neuen Song zu produzieren, hat sie einfach ein anderen Song, die die Sängerin Mika Newton nicht mehr gebraucht hat, einfach wiederverwendet. Vielleicht noch ein bisserl aufgehübscht, das es wie neu klinkt, und schon war der Song fertig. Das nenne ich mal nachhaltiges Handeln. Insofern ist der Schwedische Song durchaus als positiv zu bewerten, weil die Performance halt ziemlich billig ist und alte Songs wiederverwertet worden. Ich schätze mal, weil die Bubble bei jedem Song aus Schweden einen Orgasmus bekommt, wird Schweden mal wieder ganz vorne landen. Mir ist das zu berechnend. Platz 5-10 halte ich für möglich.

Siminski
Siminski
3 Jahre zuvor

Geschmäcker sind verschieden, und das ist auch toll. Zum Glück schaffen die meisten es hier, das zu berücksichtigen. Dennoch verallgemeinern hier mal wieder einige und stellen ihren eigenen Geschmack als eine universelle Wahrheit dar und kommen dadurch zu Schlussfolgerungen wie „Schweden- oder Loreenbonus“ und und und. Dazu kann ich nur sagen das ist Quatsch, und es ist darüber hinaus ziemlich anmaßend den Leuten gegenüber, die das Lied mögen. Wir sollten uns nicht gegenseitig wegen unserer Geschmäcker herabsetzen, sondern einfach gemeinsam die Auswahl genießen, die wir pro Jahrgang haben und die Künstler feiern, die uns selbst gefallen. Warum muss man immer den Geschmack anderer pseudoqualitativ bewerten? Was den meisten Leuten gefällt, schneidet am Ende gut ab, und basta. Das hat dann nichts mit Rückschritt zu tun oder sonstwas.

Bevor jetzt wieder jemand kommt und sagt „man muss auch negative Meinungen äußern dürfen“ – klar, darf man (solange es respektvoll bleibt). Mir geht es nur um diejenigen die ihre eigenen Präferenzen als non plus ultra darstellen. Und wie bereits gesagt betrifft dies nur einige wenige hier.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Siminski

Das gleiche gilt insbesondere für die Schweden und Loreenfans, die hier schon überall verkünden, das Loreen schon gewonnen hat. Das finde ich anmaßend und arrogant gegenüber den anderen Kandidaten. Das Ergebnis steht erst am 13. Mai fest und nicht vorher. Auch kommt das Ergebnis nicht durch irgendwelche Youtubevotings und Rankings zu stande, sondern durch Jury und Televoting.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Herausragender Song, exzellente Produktion, großartige Künstlerin, außergewöhnliche Bühnenshow. In jeder Hinsicht ein absolutes Highlight für mich und mit weitem Abstand meine Nummer eins in diesem Jahr. Ich hoffe wirklich (und denke auch), dass Loreen im Mai gewinnt.

Gesamt: 1/37
Semi: 1/15
Tipp: Platz 1(–5) 😉

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

Ich dachte ja, das Wort „Tattoo“ kommt im Song gar nicht vor, und selbst in dieser Rangliste der Songs nach Dauer des Titels im Lied hör ich es nicht richtig raus 😄 (Loreen ab 2:23 Min)

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Saulustig… 😋 🙃 😛
Und unsere Lords auf Platz 2… ✨ ✨ 🩸 🩸 🩸 💖 🩸 🩸 🩸 ✨ ✨

Karin
Karin
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Lol
Das Gekickse mit ta tu te tu geht mir eh schon bei der ungeschittenen Version auf nen Keks
Lol am besten ist because of you und blood and glitter fast schon eigene Songs lol

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Nun also Schweden: Finde es ganz nett anzuhören, die große Begeisterung teile ich allerdings nicht. Tue mich genauso wie Berenike mit ihren nuscheligen Gesang schwer und insgesamt wirkt der Song im Vergleich zu „Eurphoria“ auf micht recht schwerfällig.

Wird sicherlich um den Sieg mitspielen, ich persönlich bräuchte es allerdings nicht als Sieger.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
3 Jahre zuvor

In meiner Top 10 belegt Tattoo einen soliden 11. Platz
🙂
Aber jetzt mal im Ernst: Mit ein bisschen Abstand zum Mello muss ich doch sagen, dass mich der Song auch nach mehrmaligen Hören einfach nicht abholt. Ich verstehe aber den Favoritenstatus, aber dies trägt eher der Name Loreen und in die dazugehörige Performance.
Ich behaupte einfach mal, das dies nur zu Platz 2 im Televote reicht, hinter Finnland.
Beim Juryvote sehe ich Loreen allerdings vorn.
Ich hoffe es wird spannend, mal endlich wieder.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor

🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 Danke Danke Danke Schweden 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪

Danke,das ihr uns dieses Jahr diesen Titel schenkt.
Für mich eine Wohltat neben den ganzen „ŠČ!’s“ und „Poe’s“:
Der Sieg wird ihr wohl kaum mehr zu nehmen sein.
Denn es wird wohl kein zweiter Act in beiden Votes gleich hohe Punktzahlen erreichen.

Man kann berechtigterweise darüber diskutieren,ob es ein starker zeitgemäßer Song ist.
Aber den Finger sollte man in Richtung anderer Länder zeigen,die sehr viel Mist nach Liverpool schicken.
Sie hat halt das beste Gesamtpaket von allen,und hätte den Sieg absolut verdient.

🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 Danke Danke Danke Schweden 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪 🇸🇪🇸🇪🇸🇪

Alki Bernd
Alki Bernd
3 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

Bitte, gerne

Karin
Karin
3 Jahre zuvor

Bin kein richtiger Euphoria Fan (Anfang aber saustark) und kein richtiger Tatoo Fan, bin ein Statement Fan, kann mir aber vorstellen das Tatoo gewinnt. Tja, so ist es leider. Finnland und natürlich auch Serbien (Träume sind für alle da) wär mir allerdings lieber.🤗

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Ich würde mir mal wünschen, das sich die ganzen Lorreenfans, mal so ähnlich mal für den Deutschen Song so einsetzen würden. Aber das ist wohl zuviel verlangt, obwohl der ja in diesem Jahr sehr gut ist. Aber für den eigenen Song sich einsetzen? NEE, wie uncool.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Der eigene Song??? Also ich habe keine Rechte an B & G … 😉

AgnethaFrida
AgnethaFrida
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Es soll möglich sein, den deutschen Beitrag nicht zu mögen – sorry.
Das ist definitiv nicht meine Art von Musik, die ich freiwillig höre – Geschmäcker sind eben verschieden – soll vorkommen.
Trotzdem würde ich mich natürlich über eine gute deutsche Platzierung in Liverpool freuen, auch wenn ich sie nicht kommen sehe.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  AgnethaFrida

Deutschland schätze ich dieses Jahr so um Platz 20 herum ein. Mir gefällt der Song schon, drücke auch die Daumen, aber viel mehr wird es wohl leider nicht werden. Dafür hinkt Deutschland wohl dem Trend hinterher (Der Erfolg von Maneskin und von Blind Channel war halt noch nicht allzu lange her)
Na ja, wäre immer noch besser als der letzte oder vorletzte Platz.😉

meckienrw
3 Jahre zuvor

Platz 6-10 denke ich. Und das ist dann für diesen Beitrag schon ein guter Platz und auch dieser wird nur Dank der sehr Schweden-freundlichen Jurys erreicht werden dürfen.

goynen67
3 Jahre zuvor

Dieses Schweden, Loreen Gespräch finde ich nun auch echt ausgesprochen öde. Oder wen ich zu unterstützen habe und wen nicht ( geschweige denn aus welchem Land oder aus meinem Heimatland oder was auch immer ). Mir gefällt der Song. Egal woher und von wem er gesungen wird. Und, Nein, ich war nie ein Loreen Fan, weder von Euphoria noch von der etwas entrückten Sängerin.

Kuestensocke
Kuestensocke
3 Jahre zuvor

Ach es wird herrlich sein, nach dem Finale all die Vorhersagen hier im Forum nochmal anzuschauen. Im letzten Jahr wurd hier Brividi als uneinholbarer Sieger gekürt – gekommen ist es dann anders. Ich bin im Team Berenike. Mich erreicht der Song nicht. Ich verstehe die Performance nicht, wenngleich sie eindrucksvoll ist, mich erschrecken die langen Nägel und das Kostüm … würde mich nicht wundern, wenn wir am Ende diesen Beitrag doch nicht in als Sieger auf dem Treppchen haben.

Gerd Geomax
Gerd Geomax
3 Jahre zuvor

Soll noch jemand sagen, dass schwedische Beiträge nicht polarisieren können.
Ich finde sowohl den Hype als auch die negative Aufregung um diesen Song übertrieben.
Wenn ich den Song an sich bewerte, kann ich das von einigen beschriebene „magische“ aber beim besten Willen nicht erkennen. Die Komposition ist eingängig, aber nichts besonderes. Der Text tatsächlich sehr cheesy und auch die Instrumentalisierung ist weit weg von Innovativ. Und das ist wahrscheinlich das Problem, dass man von Loreen nach ihrem Megasong von 2012 einfach mehr erwartet hätte (also zumindest ich). Was den Song dann doch von der Masse abhebt ist freilich die bombastische, gut gemachte Inszenierung, und die ist wirklich innovativ, auch wenn sie mich nicht wirklich berührt. Daher gibt es für mich Loreen-bezogen eher eine Aufwertung, als eine Abwertung, denn für den Song würde ich maximal 6 Punkte springen lassen. Einen weiteren Punkt gibt es für die Show, also insgesamt 7 von 12 Punkte und insgesamt Platz 11, im ersten Semi bedeutet das Platz 5. Dennoch sind die Siegchancen für Loreen recht hoch, wenn auch nicht in dem Maße, wie die Wettquoten es einem Glauben machen, Top 5 wird es aber mindestens sein.
Ich gehöre im übrigen auch zur Gruppe derer, die die zurückgenommene Inszenierung von Cornelia Jakobs im vergangenen viel ergreifender fanden und ihr einen Sieg mehr gegönnt hätten als dieses Jahr Loreen.