Gekürzt und teilweise auf Englisch: Frida Gold veröffentlichen ESC-Version von „Alle Frauen in mir sind müde“

Es ist definitiv einer der bekanntesten Namen im diesjährigen deutschen Vorentscheid-Line-Up: Frida Gold wollen nach längerer musikalischer Pause wieder durchstarten – und außerdem zum ESC nach Liverpool! Bei „Unser Lied für Liverpool“ werden die beiden eine neue Version des Liedes präsentieren.

Gestern sind Alina und Andreas von Frida Gold in unserem ESC kompakt LIVE zu Gast gewesen und zeigten sich sehr offen, vertrauensvoll, emotional und reflektiert. Alina und Andi beschrieben auch ihre Begeisterung über die Reaktionen in der ESC-Bubble auf ihrem Song „Alle Frauen sind müde“.

Nachdem Frida Gold 12 Jahre lang bei großen Labels wie Warner Music unter Vertrag standen, haben sie in Zeiten der Pandemie ein eigenes Label gegründet. Damit einher ging vor allem bei Alina auch ein persönlicher Wandel. Oft habe man in der Öffentlichkeit eine andere Rolle als privat und müsse sich sozusagen vor der Kamera „verstellen“, was für sie immer sehr anstrengend war. Umso mehr genießt sie es heute, dass sie gefestigt als Künstlerin ist.

Zu dieser Art Selbstverwirklichung gehört auch die Entscheidung, an „Unser Lied für Liverpool“ teilzunehmen. Wie Frida Gold erklären, freuen sie sich vor allem deshalb, weil so ihr Wettbewerbsbeitrag so von einer großen Öffentlichkeit gehört und wahrgenommen wird. „Alle Frauen in mir sind müde“ haben sie bereits vor fünf Jahren geschrieben, aber nie veröffentlicht. 

Damit die Botschaft des Liedes auch bei internationalen Zuschauenden ankommen kann, haben Frida Gold heute die ESC-Version des Songs (Video oben) veröffentlicht. Bislang war „Alle Frauen in mir sind müde“ nicht nur zu lang, sondern auch vollständig in deutscher Sprache. In der neuen Version für den Vorentscheid sind im letzten Drittel aber einige Zeilen auf Englisch hinzugekommen und es wurde ein wenig gekürzt, um die 3-Minuten-Regel einzuhalten.

Von Song-Kürzungen und anderen Anpassungen, um in die angebliche „aktuelle Musikwelt“ zu passen, halten Frida Gold eigentlich wenig. Immer mehr Künstler:innen veröffentlichen zur Zeit Songs, die kaum noch die 2-Minuten-Marke überschreiten, damit diese öfter gestreamt werden und somit mehr Umsatz generiert werden kann. Dass Frida Gold genau davon gar nichts halten, machte Alina auch in dem im ESC kompakt LIVE Chat angesprochenen Interview mit dem Online-Portal Hallo Buer vor einiger Zeit klar.

„(…) Gestern haben wir den Song „Ich habe keine Angst davor, dass die Welt sich weiterdreht“ veröffentlicht. Der ist 5,20 Minuten lang. Jede Plattenfirma hätte uns gesagt, dass er nicht in die Zeit passt. Da muss man sich entscheiden: Möchtest du mit deinem Herzen sprechen oder passgenau den Markt bedienen? Die Musikbranche gibt vor, dass die Menschen nur eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne haben und nur flache Themen ankommen. Ich traue den Zuhörenden mehr zu. Ich glaube, dass die Menschen Lust auf tiefere Gefühle und ernste Gedanken haben. Wir alle haben Sorgen. Wenn wir diese teilen, wird es für uns leichter, als wenn wir sie nur verdrängen.“

Aus diesen Gründen ist der Band „Alle Frauen in mir sind müde“ auch so wichtig. Die generelle Aussage des Songs ist zwar klar, jedoch nehmen Frida Gold auch wahr, dass diese unterschiedlich interpretiert wird. Laut Alina geht es nicht nur um reines Empowerment, sondern vor allem darum, darauf aufmerksam zu machen, dass eben NICHT alle Frauen auf der Welt selbstbestimmt leben können. Als Beispiel nennt sie auch die Debatte um das wieder diskutierte Abtreibungsverbot in den USA. Solange solche Diskussionen wieder aufkommen, sei man noch nicht am Ziel. Gleichzeitig hat Alina größten Respekt vor all denjenigen Frauen, die für ihre Rechte kämpfen, selbst wenn sie dafür – wie etwa im Iran – ihr Leben riskieren.

Den beiden Musikern war zuvor nicht klar, wie wertvoll alleine schon eine Teilnahme am ESC-Vorentscheid sein kann. Frida Gold nehmen die Offenheit der Fans, aber auch den intensiven Austausch mit den Fans wahr, der über ihre Musik stattfindet. Alina hält den ESC für zeitgemäß wichtig. Sie denkt sofort an „Völkerverständigung“ und findet es spannend, zu sehen, wie die Länder entscheiden, was und wer sie repräsentiert. Sie war in der Vergangenheit bereits Teil der deutschen ESC-Jury und saß auch 2012 in der Jury bei „Unser Star für Baku“.

Mehr über Frida Golds Teilnahme bei Unser Lied für Liverpool kann im Nachgang nochmal in unserem ESC-kompakt-Interview als Podcast gehört werden. Oben ist zudem der Livestream auf YouTube verlinkt. Darüber hinaus sind Frida Gold heute Abend (24. Februar 2023) ab 22 Uhr im WDR Fernsehen beim Kölner Treff zu Gast. 

Wie gefällt Dir die neue 3-minütige Version von „Alle Frauen in mir sind müde“? Sag uns gerne Deine Meinung in den Kommentaren.


71 Kommentare

  1. Ich finde die ESC Version sehr gelungen und das hat dem Song meiner Meinung nach sehr gut getan, da er jetzt auch schneller in Fahrt kommt. Den Englischen Text finde ich auch gut und eine sinnvolle Ergänzung, nur die erste englische Zeile „I know nothing quite like this“ hört sich etwas wonky und sperrig an, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt daran. Alles in allem liebe ich diese Version und mag sie mehr als das Original und hoffe, dass sie im Vorentscheid eine gute Platzierung erreichen werden

  2. Also sollten sie gewinnen können sie das mit dem englischen Teil gern nochmal überdenken, ansonsten gut gekürzt und schön das die Flamenco Elemente weiterhin enthalten sind. Viel Glück am Freitag! 😀

  3. Wow, das gefällt mir echt sehr gut. Der englische Teil ist meiner Meinung nach gut gelungen und so verstehen alle die Botschaft hinter diesem tiefgründigen Text.

  4. Das ist eine sehr intensive und berührende Version.
    Die englischen Zeilen hätte ich nicht zwingend gebraucht, aber vielleicht hilft es, dass sie beim ESC noch mehr und besser verstanden werden. Denn diese Botschaft ist richtig und wichtig und hochaktuell.

    Ich drücke Frida Gold vor allem nach dem sehr sympathischen und authentischen Auftritt alle Daumen und hoffe sehr sehr sehr, dass Frida Gold nach Liverpool fahren. Das wäre rein von der Qualität her die mit Abstand beste Wahl.

    • Jaaaa das war meine Lieblingsstelle des Songs 😀 Aber genau diese Stelle fasst auch die Botschaft am besten zusammen, also ist Englisch dort die beste Wahl

  5. Ich mag den Song sehr und hätte auch keine Bauchschmerzen, wenn sie nach Liverpool fahren würde. So sympathisch und reflektiert sie auch ist, bevorzuge ich 3-4 andere Kandidaten. 😉

  6. Die Version gefällt mir schon wesentlich besser. Das englische ist leider etwas vernuschelt, aber daran kann man arbeiten. Anhand der Liedbotschaft gut, dass es einen englischen Part gibt um die Botschaft raus zu tragen.
    Bin sehr auf die Inszenierung beim VE gespannt.
    Das Interview mit ihnen gestern fand ich wirklich spannend und tiefgründig. Dadurch konnten sie bei mir einige Pluspunkte holen. Irgendwie grad Favorit Nr.2. nach LOTL.

  7. Es haben ja schon einige nach der Veröffentlichung geschrieben, dass der Song ein paar Anläufe gebraucht haben bis man ihn wirklich gespürt hat. Bei mir ist der Punkt mit der ESC-Version jetzt gekommen und ich finde ihn auf einmal viel besser.

    Ich glaube nicht, dass es noch meine Nr. 1 wird, aber mit einer tollen Inszenierung will ich jetzt auch nichts mehr ausschließen.

  8. Für mich leider immer noch ein total langweiliger Song.
    Für mich wieder ein an hoher Moral und Zeigefinger strotzendes sicher aus künstlerischer Sicht hohes Machwerk. Mit einer guten zuckerschicht trauerflor und „wie schlimm die Welt ist“
    …schwerste Kost an der Europa beim Finale zu ersticken drohen könnte. Aber das sind halt wir, wir lieben diese sangeskunst und wundern uns warum am Ende die Null steht.
    Viel zu lang und traurig und ich finde für die große Bühne viel zu schwierig, ich verwende auch gern das Wort sperrig…der song in einer kleinen Bar in einem atelier oder kleinkunstbühne sehr gerne…
    Aber hier nö…
    Ach ja ich habe LOTL gewählt…

    • Was sagst du zu Jamalas 1944, oder Salvador Sobral. Solche Musik kann sehr wohl beim ESC funktionieren und hat auch seine Berechtigung wie jede andere Art von Musik auch

      • Insbesondere Salvador hat mich wieder zum ESC zurückgebracht. Insbesondere etwa ab 2013 ist meine Begeisterung merklich abgekühlt.

    • wir lieben diese sangeskunst und wundern uns warum am Ende die Null steht.

      Wann hat man aus Deutschland solche „sangekunst“ geschickt?
      Ich erinnere mich an 08/15 Popsongs. Aber vielleicht irre ich mich.

      Ah, okay, einmal war der Song in der Tat ziemlich traurig und pathetisch.
      Ich glaube, das war 2018… 🧐

  9. Ich will mal das Finale feiern indem es bei dem deutschen Song auch mal bähm macht, laut ist und scheppert und mal zu Sache geht….

  10. Ich finde man hätte die englischen Zeilen nicht gebraucht. Man kann auch visuell im Bühnenbild die Botschaft vermitteln. Außerdem finde ich immer, dass zu viel davon ausgegangen wird, dass englischer Text immer perfekt verstanden wird. Selbst für mich der jeden Tag Englisch spricht, ist es manchmal schwer zu verstehen, was in Liedern überhaupt gesungen wird.

  11. …und nein einen spass Song der meine Intelligenz dermaßen unterfordert dass ich mit lalalala überfordert bin, will ich auch nicht. Der song beschähmt mich noch nehr als Jendrik

  12. Ich finde den Song in seiner Originalversion großartig. Ich war wirklich gespannt, wie Frida Gold den Titel auf ESC-Maß kürzen werden. Und das Ergebnis ist durchaus gelungen. Für mich hätte es die englischen Zeilen nicht bedurft, aber sie wirken sich auch nicht negativ aus. Mittlerweile kann ich mir 8 vom 9 Songs in Liverpool vorstellen und Frida Gold gehören dazu.

  13. Hinterrrmm Ooooozeeaaaann, faaaar beyond the sea…Gleiches Muster. Carolin Fortenbacher. Irgendwie sehe ich da krasse Parallelen.

  14. Sehr schön, damit ist Frida Gold bei mir im USFL-Ranking deutlich vorgerückt. Die Kürzung ist sehr gut gelungen und die Hinzunahme des Backgroundchors und weiterer Instrumente verleihen den Song nun den notwendigen Kniff um wahrgenommen zu werden. Die englische Übersetzung klingt tatsächlich ein wenig zu gewollt und aufgesetzt, vielleicht feilt man noch mal an den Sätzen, ansonsten….lieber lassen. In dieser Version erinnert mich der Song tatsächlich ein wenig an Tamara’s „Proud“ von 2019 (war meine persönliche Nummer 3 in dem Jahr).

  15. Der englische Text stört nicht (wie bei anderen Songs manchmal), aber ich finde, dass er vom Niveau im Vergleich zum deutschen Text doch um einiges abfällt. Dabei ist sogar Muttersprachlerin Michelle Leonard dafür zuständig gewesen. Aber gut, auch Laurell Barker hat ja schon die eine oder andere merkwürdige Zeile fabriziert.

  16. Die ESC-Version gefällt mir ganz gut und es macht auch Sinn eine englische Passage einzubauen. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Performance dieses Songs am 03.03 aussehen wird und wie er bei den TV-Zuschauer*innen in der Live-Version ankommt. Diesen Beitrag kann ich am wenigstens gut einschätzen. Könnte ein „Darkhorse“ werden, welches das Feld von Hinter aufräumt oder im bunten Licht der Konkurrenz untergehen. So oder so… es bleibt spannend.

    Ich bin dieses Jahr echt sehr zufrieden mit der Auswahl der 9 Acts. Klar, da geht noch mehr und schön wäre auch eine 2-teilige Auswahlshow mit je 10 Beiträgen gewesen, aber es ist schon ein echt guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

  17. Toll! Ganz, ganz toll! Vor allem musikalisch. Der Rest der Auswahl wirkt dagegen wie teils hübsche aber doch eben beliebige Stangenware. Schade, dass das nicht gewinnen wird, weil viel zu mainstreamuntauglich.

    • Die für den ESC konforme Version ist wie das Original nicht giäut gelungen und ich hoffe, es bleibt uns in Liverpool erspart. Es ist ein typischer Null-Punkte-Kandidat und Songs mit Botschaft hatten Deutschland nicht inmer gute Platzierungen beim ESC beschert.

      • klar das von dir immer die negativen Beispiele betont werden müssen aber das wir mit einem Song mit Botschaft in Harrogate 1982 gewonnen haben wir nicht erwähnt. Warum musst du immer einen Song der dir nicht gefällt, was ja völlig in Ordnung ist, gnadenlos schlecht machen

      • @Thilo

        Das mit 1982 war ja auch eine Ausnahme, da hat das noch funktioniert. Bei Frida Gold ist es gewollt oder – genauer gesagt – vorhersehbar und es wird genauso untergehen wie vor drei Jahren die Sisters. Die sind aber mit ihrem Song unter Wert geschlagen worden.

  18. Netter Lapsus im zweiten Absatz: „… die Reaktionen in der ESC Bubble auf ihrem Song „Alle Frauen sind müde“.“
    Nee, das Lied wird nicht besser, der Mischmasch, halb Landessprache, halb Englisch, hat noch nie was gebracht. Wertet das Lied insgesamt ab, weil man ihm nicht mehr zutraut, zu tragen und eine eine Anbiederung ans internationale Publikum nötig zu haben scheint.

  19. Bisher war ich nicht sehr überzeugt von dem Song. Aber in dieser kompakten Version gewinnt er dazu. Sehr gut gelungen. Die Botschaft ist sowieso wunderbar. Ich mache mir eher Sorgen um Fridas Livegesang. Denn bisher konnte sie damit nie überzeugen. Ich drücke aber die Daumen das es gut wird.

  20. Also wer sich ihren Auftritt heute beim Kölner Treff angeschaut hat… Alina ist eine sympathische Frau mit tollen Gedanken, aber… sie kann leider nicht live singen. Tut mir wirklich leid, aber das wird nix mit ihr am nächsten Freitag. Ich wünsche ihr natürlich trotzdem Toi, Toi, Toi!

  21. Ich war auch etwas enttäuscht.Auch ihr Gesichtsausdruck wirkte sehr angestrengt.Vielleicht hat sie sich nicht richtig gehört.

  22. Na ja, bei einer Talkshow hat man wahrscheinlich eine andere Studiotechnik als bei einer Musik-Show und sicher bei weitem weniger Vorbereitung und Probendurchläufe vorher. Das kann bestimmt noch etwas besser klingen.

  23. Wie sagte mal eine unbekannte NDR-Mitarbeiterin „…der Song ist verdichtet worden…“ (damals bezog sich es auf „Perfect Life“), aber man könnte diesen sinnfreien Spruch auch für Frida Gold’s Titel verwenden.

  24. Lieder in Landessprache, die nur für den ESC dann ein wenig englisch mit drauf gedrückt bekommen, sind noch nie gut beim ESC angekommen. Zeugt auch nicht sonderlich davon, das Frida Gold selber von ihrem Song überzeugt sind.

  25. Bei Frida Gold bin ich seit vielen Jahren hin- und hergerissen. Ihre Musik finde ich eigentlich sehr gut, aber mich nerven die Interviews, in denen sich Alina regelmäßig als wahnsinnig reflektiert und intellektuell verkauft und jedem Text die Aura von Weltliteratur andichtet. Jedes Scheitern wird als bewusster Akt der künstlerischen Befreiung verkauft. Das wäre für mich sehr viel glaubwürdiger, wenn sie nicht all die Jahre bei allen Markt-Mechanismen mitgespielt hätten: Major-Label, Umzug nach Berlin, Frontfrau die extrem ihre Optik (Körper) einsetzt, um Aufmerksamkeit zu erwecken und letztlich die Musik zu promoten. Natürlich müssen sie von ihrer Musik leben können, aber warum dann immer diese Betonung, dass es ihnen nur um die Kunst und die Aussage geht?

    Hört man ein Interview (z.B. das großartige mit ESCK), dann kommt das alles als authentisch und glaubwürdig rüber. Wenn ich mehrere höre oder anschaue (wie jetzt anlässlich des VE), dann nehme ich ihr/ihnen das einfach nicht ab. Mein Gefühl ist, dass sie sich ohne rechte Überzeugung auf das Abenteuer ESC eingelassen haben, weil sie ohne großes Label im Rücken anders kaum Öffentlichkeit für ihre neuen Sachen bekommen würden. Jetzt wird halt eine Geschichte darum gestrickt, wieso sie das machen (Botschaft). Sorry, die Botschaft ist doch wirklich ziemlich trivial. Ein Urteil zum Abtreibungsrecht in den USA als Beleg dafür zu zitieren, dass wir ein grundsätzliches Problem mit Frauenrechten haben, überzeugt mich nicht. Jedenfalls nicht in westlichen Demokratien. Wer über viele Jahre hinweg seinen Körper als Waffe im Kampf um Aufmerksamkeit einsetzt, der muss eben auch damit leben, dass man nicht immer so genau auf den Inhalt hört. Das geht gerade beim ESC auch vielen Männern so.

    Wenn man jeden Mist mitmacht, dann muss man natürlich auch ertragen, dass man anschließend in einer Schublade steckt, in der man sich nicht wohlfühlt. Das ging in den 60ern und 70ern vielen Schlagersängern so, die sich als Rocker oder Chanson-Sänger gesehen haben, in den 80ern waren es die NDW-Stars, die sich als Künstler nicht ernst genug genommen fühlten, es ist immer das selbe Spiel. Kommerzieller Erfolg hat seinen Preis. Trotzdem strebt ihn fast jeder an.

    • Zur Person Alina Süggeler war das schon zu Zeiten der ESC-(VE-)Jury-Engagements mein Eindruck. Mehr Schein als Sein.
      Im Übrigen würde ich an keine Künstlerin (d/m/w) die Erwartung stellen öffentlich zu bekennen, dass man gedroppt wurde, weil man seit bald zehn Jahren nur noch Flops herausgebracht hat. Aber mit dieser Art von Schönfärberei disqualifiziert sie sich bei mir dann auch leider für bestimmte positive Attribute, welche ihr hier zu gerne zugeschrieben werden.

    • da ist ja nun wirklich fast jeder Ton ‚verhauen‘ worden. War bestimmt was mitm ‚in-ear’^^
      ‚Live‘ ist mitunter halt eh Alinas Schwäche.
      Sollte sie beim VE auf diesem Niveau antreten, dann wird sie Letzte zumindest im Televoting. Auffallende gesangliche Schwächen verzeihen die Leute nicht.

  26. Mit jedem Hören mag ich das Lied mehr,hoffe Alina trifft die Töne beim VE aber wenigstens etwas besser als am letzten Freitag…alles in allem haben mehrere Songs im Deutschen VE in Liverpool gute Chancen zumindest fürs Mittelfeld …

  27. Erst trifft Frida Gold im Köllner Treff keinen Ton und dann lassen sie den Auftritt überall wegen Copyright sperren. Selbst aus der WDR-Mediathek wurde es „Urheberrechtlichen Gründen“ entfernt.

    Mir tun alle leid, die dieser Band vor dem Live-Auftritt ihre Online-Stimme gegeben haben.

  28. Liebe Leute von Frida Gold, ich finde es nicht in Ordnung das man jetzt abstimmen soll, aber das eure neue Version nicht zu hören ist. Und das man den Liveauftritt wegen Copyright sperrt. Das ist einfach unfair. Wenn ihr nicht wirklich gewinnen wollt bei der VE, dann hättet ihr halt nicht teilnehmen sollen. Das macht euch nicht gerade sympathisch.

    • Update: Konnte die ESC-Version als Studioaufnahme hören. Es bleibt für mich dabei, für mich ist ihr Song nicht der Song für Liverpool. Der Song ist zu ruhig für den ESC und zu wenig auffällig. Und in der ESC-Version ist der Song ohne großes Finale auf einmal zu Ende. Nee, ich glaube das wird sehr schwer mit dem VE-Sieg.

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