Generalversammlung der EBU: Heute Abend wird wohl feststehen, ob Israel beim ESC 2026 in Wien antreten darf

Yuval Raphael aus Israel gewinnt das zweite Halbfinale – Bild: Alma Bengtsson / EBU

Heute und morgen findet in Genf die 95. Generalversammlung der European Broadcasting Union (EBU) statt. Mit der Entscheidung über die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest 2026 in Wien kann dieses Treffen zu einem Wendepunkt in der Geschichte der Organisation werden. Auch wenn die genaue Agenda für die beiden Tage nicht veröffentlicht wurde, spricht vieles dafür, dass bereits am Donnerstagabend die Entscheidung feststeht – und die Öffentlichkeit dann auch darüber informiert wird.

Viel ist in den letzten Wochen und Monaten über die Teilnahme Israels am ESC im nächsten Jahr geschrieben und diskutiert worden. Und selten dürften so viele Delegierte mit einer Mischung aus Respekt und Unwohlsein zur EBU-Generalversammlung in die Schweiz gereist sein. Das gilt nicht zuletzt für die Vertreter Deutschlands. Kein Land hat am ESC so oft teilgenommen wie dieses. Nächstes Jahr könnte es der erste (freiwillige) ESC-Aussetzer für Deutschland werden.

Besonders spannend dürfte es in Genf heute Nachmittag werden. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm und dem offiziellen Start der Versammlung (hier ein nicht bestätigtes Szenario für die Agenda der Tagung) dürfte das Thema Israel ziemlich schnell aufgerufen werden. Da die Veranstaltung bereits Freitagmittag endet, wäre es kaum logisch, den Punkt vor sich herzuschieben. Zumal die Entscheidung eine ganze Reihe an Konsequenzen nach sich zieht – nicht zuletzt für den den ESC 2026 ausrichtenden ORF. Dieser wünscht sich – wie auch Deutschland – die Teilnahme Israels.

Auf der anderen Seite stehen die klaren Opponenten. Das sind in erster Linie Spanien und Slowenien, möglicherweise auch noch die Niederlande. Aus anderen Israel-kritischen Ländern waren in den letzten Tagen versöhnlichere Töne zu hören, nachdem die neuen ESC-Regeln bekanntgemacht wurden.

Idealer-, aber auch notwendigerweise muss die Entscheidung über Israels ESC-Teilnahme bis zum Donnerstagabend gefällt worden sein. Dafür ist aktuell eine offene Diskussion vorgesehen. Es ist aber möglich, dass im Laufe des Nachmittags auch eine Abstimmung durchgeführt wird, um zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen.

Wie immer diese ausfällt: Danach dürfte es nicht lange dauern, bis die ersten Informationen über Social Media nach außen dringen. Diesen Ruf haben sich in den letzten Monaten (und Jahren) gerade die Vertreter Israels und Spaniens erworben. Sollte Israel ausgeschlossen werden, ist recht sicher, dass die Vertreter des Landes in der Generalversammlung dies umgehend an die Medien in der Heimat weitergeben werden. Sollte Israel dabei sein dürfen, wäre es nicht überraschend, wenn die spanischen Vertreter ihren Unmut ebenso flott der Welt mitteilen. Diese haben in den letzten Wochen kein Chance ausgelassen, bei dieser Frage über Social Media Öl ins Feuer zu gießen. Warum sollte das in diesem Fall anders sein?

Bis ein offizielles Statement von der EBU selbst kommt oder gar vom SWR – das kann durchaus etwas länger dauern und dürfte vor allem vom Ausgang der Entscheidung selbst abhängen. Sollte Israel grünes Licht für Wien bekommen, können die ARD-Verantwortlichen ausatmen und schnell ihre Teilnahme bestätigen – business as usual. Sollte die ESC-Teilnahme Israels jedoch abgelehnt werden, dürfte das ein kleines Erdbeben in der ARD auslösen. Selbst wenn diese Eventualität intern diskutiert worden sein dürfte, wird es hierfür kein durchdekliniertes Skript geben.

Der heutige Tag kann lang werden. Historisch wird er allemal.

Wir bitte Euch in den Kommentaren die Netiquette zu wahren. 



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180 Comments
Jared
Jared
6 Monate zuvor

Mit der Entscheidung über die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest 2026 in Wien kann dieses Treffen zu einem Wendepunkt in der Geschichte der Organisation werden.

Und allein, dass das so ist, völlig unabhängig davon wie es ausgeht, ist sooo ermüdend und frustrierend zu gleich.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Jared

Wohl wahr….

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor
Reply to  Jared

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Momo
Momo
6 Monate zuvor

Ganz ehrlich? Ich finde nachdem die Kommentare unter dem letzten Beitrag zu diesem Thema so unmöglich waren, würde ich sie hier gleich von vornherein sperren. Das wird doch wieder nix. 🫣

Jared
Jared
6 Monate zuvor
Reply to  Momo

Schwarze Schafe gibt es immer und Douze Points hat extra nochmal den Hinweis

Wir bitte Euch in den Kommentaren die Netiquette zu wahren.

ans Ende des Texts gepackt, ich denke den allermeisten sollte das nicht allzu schwer fallen.

Last edited 6 Monate zuvor by Jared
Laurine
Laurine
6 Monate zuvor
Reply to  Jared

Das stand bei den meisten Artikeln und trotzdem ist es oft eskaliert

marcelK
marcelK
6 Monate zuvor
Reply to  Momo

Bin ich voll bei dir volle Zustimmung

Jared
Jared
6 Monate zuvor

Das ein Aussetzen Deutschlands diskutiert und am selben Tag ein Interview veröffentlicht wird, in dem ARD-Unterhaltungskoordinator Andreas Gerling stolz sagt

„Die Vorbereitungen für den Vorentscheid im kommenden Jahr laufen jedenfalls auf Hochtouren, dazu können wir bald mehr verraten.“,

ist meiner Meinung nach dann aber auch etwas peinlich.

Andi
Andi
6 Monate zuvor
Reply to  Jared

Warum? Es sind ja nur Vermutungen das sich Deutschland zurückziehen würde. Persönlich glaube ich das nicht. Deutschland wird beim ESC dabei sein.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

Das denke ich auch.

Anmey
Anmey
6 Monate zuvor
Reply to  Jared

Das Aussetzen Deutschlands haben eigentlich nur die Blogger diskutiert… Keiner der ARD-Verantwortlichen hat etwas in diese Richtung angedeutet.

Frank B.
Frank B.
6 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Das stimmt.
Das auffällige Verschieben aller Informationen zu einem Vorentscheid bis nach der Generalversammlung, die sehr offensive Unterstützung einer israelischen Teilnahme (inkl. politischer Wirkungskreise) und die ja immer noch propagierte Devise „Wir kommunizieren erst, wenn es etwas zu kommunizieren gibt“ haben bislang für mich klar dafür gesprochen, dass man erstmal die Israel-Entscheidung abwarten wollte.

Am Ende werden wir es hoffentlich nicht erfahren, da es am besten in Genf zu einer harmonischen Lösung kommt und die ARD einfach alle bisherigen Planungen umsetzt.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
6 Monate zuvor

Mein Hoffnungsszenario ist ja eigentlich, dass die sich da alle mal aussprechen zu der Sache und daraufhin sich am ende alle geschlossen für oder gegen Israel entscheiden.

JD..
JD..
6 Monate zuvor
Reply to  Holgivision

Europa? Geschlossen? Bei irgend einem Thema?

Solche Träume hätte ich auch gern…

Andi
Andi
6 Monate zuvor

Also die ARD kommt mir wie eine kleine ängstliche Maus vor, die zitternd in einer Ecke hockt. Gar nichts machen und abwarten ist die feige Art. Anders die anderen Länder, die längst Stellung bezogen haben. Wenn man bedenkt, der SWR hat bis heute keine offizielle Stellungnahme zum ESC abgegeben. Während heute zb Lettland und Estland ihre Beiträge veröffentlichen.

Last edited 6 Monate zuvor by Andi
Martin O.
Mitglied
Martin O.
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

Am Ende ist der „angeblich“ unpolitische ESC halt sehr politisch. Das triff halt auch auf den öffentlich rechtlichen Rundfunk zu.

Frank B.
Frank B.
6 Monate zuvor
Reply to  Martin O.

Es gibt wenige Organisationen, die sich den Luxus leisten können, unpolitisch zu sein.
Selbst die „unpolitische“ EBU ist ja nur gegründet worden, um ein Gegengewicht zu einer sowjetisch geprägten Konkurrenz-Organisation leisten zu können.

Von der ARD kann man nur verlangen, dass Sie sich überparteilich verhält (was sie mit ihrer Haltung pro Israel ja auch tut, wenn man sich die im Bundestag herrschende Mehrheitsmeinung zu Israel anschaut).
Aber komplett unpolitisch sein ist faktisch halt einfach unmöglich.

AlexESC
AlexESC
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

Bin wirklich kein Fan davon das ganze daran fest zu machen, dass der SWR bis heute noch nichts offizielles bezüglich eines möglichen Vorentscheids 2026 veröffentlicht hat! 2020 haben wir auch erst im Februar offizielle Details zur deutschen Auswahl für den, später dann ja abgesagten, ESC 2020, erfahren.

Christian W.
Christian W.
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ich bin ehrlich gesagt ganz froh darüber, dass der SWR sich nicht dauernd äußert, wie die Fernsehschaffenden in Slowenien oder Spanien, die meinten, sie könnten hier große Weltpolitik und Aktivismus betreiben. Das ist einfach nicht deren Aufgabe.

Waterloo
Waterloo
6 Monate zuvor

Warum soll der TV-Sender eines EBU-Lands, das keinen brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg angezettelt hat, vom ESC ausgeschlossen werden?

J. Freizeit
J. Freizeit
6 Monate zuvor
Reply to  Waterloo

Weil das Ergebnis, anders als bei Sportevents durch ihre kontroverse und viel diskutierte Teilnahme leicht verfälscht wird, sowohl durch Sympathievotes im Televoting, als auch dadurch das Jurymitglieder explizit nicht Israel voten, aus Angst vor Backlash, sobald ihr Name öffentlich wird.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

So etwa argumentiert der niederländische Sender AVOTROS. Da geht es gar nicht mehr direkt um den Protest wegen Gaza.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor

Damit wäre auch ein möglicher „Kompromiß“ hinfällig, bei dem KAN ganz offen die Gazapolitik kritisiert und sich glaubhaft als unabhängig präsentiert. Sie können ja kaum dazu aufrufen, den israelischen Beitrag nicht zu unterstützen.

AlexESC
AlexESC
6 Monate zuvor
Reply to  J. Freizeit

Also diese Diskussion haben einige EBU-Sender, 2024, selbst begonnen, dies muss man aber auch mal dazu sagen! Man weiß natürlich nicht wie der ESC 2024 verlaufen wäre, wenn die Sender hier dieses Thema nicht so ausgebreitet hätten. Wären wir dann heute auch hier an der gleichen Stelle? Ich weiß es nicht, aber die EBU-Sender hätten vorhersehen müssen, vor allem nach dem Televoting 2022 für die Ukraine, dass diese Diskussionen, wenn man sie anfängt, Auswirkungen auf das Voting, sowohl bei den Jurys als auch beim Televoting, haben wird.

Zu den Votings an sich könnte man es auch so sehen, dass die „Sympathievotes“ die, „absichtliche“ (haben ja bereits 2 Personen welche in den Jurys saßen zugegeben) schlechte Platzierung Israels beim Juryvoting ausgleichen. Und nein, dies finde ich nicht in Ordnung. Beide „Parteien“, also Publikum und Jurys, sollten fair, nach der Performance, abstimmen und hier sind die EBU-Sender gefragt, die Jury auch danach auszuwählen, dass diese unvoreingenommen hier bewerten. Wenn das Publikum dies „sieht“, dann werden auch die „Sympathievotes“ (logischerweise dann erst beim folgenden ESC) aufhören.

Last edited 6 Monate zuvor by AlexESC
Matty
Matty
6 Monate zuvor

Israel und Deutschland werden definitiv am ESC teilnehmen! Der Sender KAN hat sich an die Statuten der EBU gehalten und ist der drohenden Privatisierung durch die derzeitige Regierung entgangen.

Irland, Slowenien und Spanien haben den ESC zu einem Politikum gemacht und die EBU erpresst! Für solche Länder ist kein Platz nächstes Jahr beim ESC!

Stouni 90
Stouni 90
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Naja in den regeln steht klar und deutlich keine politisierung und das hat israel klar 2x gebrochen mit dem backround von Yuwal Raffael und dem Text von Eden Golan. auch einwirken von regierungen ist verboten. Um erlich zu sein verstossen sowohl spanien als aich Deutschland gerade gegen die Regeln

Last edited 6 Monate zuvor by Stouni 90
Matty
Matty
6 Monate zuvor
Reply to  Stouni 90

Das stimmt überhaupt nicht und es gibt auch keine Beweise dafür!

Stouni 90
Stouni 90
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich errinere dich daran das der text von hurricane geändert werden musste und sich israel bis zum schluss geweigert hat in von oktberrain zu ändern obwohl sie gewusst haben das es politisch ist das selbe bei Yuval Rafael glaub mir in der schweiz wurde extrem viel werbung geschaltet die erstens die politische bakroundstory der künstlerin in den vordergrund stellten und zweitens dazu aufriefen nur für israel zu voten es war ein wenig nerfig. Der fakt bleibt mich störrt jede form von politischer einmischung beim esc sei es von regierungen wie spanien die sich gegen israel stellen als auch die deutsche und österreichische regierung die das gleiche machen für israel und mit fernbleiben drohen

Last edited 6 Monate zuvor by Stouni 90
Matty
Matty
6 Monate zuvor
Reply to  Stouni 90

Der Song heißt „October Rain“ und Yuval Raphael war eine Geisel der Hamas und wurde aus deren Klauen befreit!

EscFan87
EscFan87
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

War sie nicht, Sie war Überlebende des Supernova Festivals aber keine Geisel. Erzähl hier keine Unwahrheiten um Israel besser darzustellen als sie sind

Christian W.
Christian W.
6 Monate zuvor
Reply to  Stouni 90

Man soll Menschen jetzt also für etwas bestrafen, was am Ende gar nicht geschehen ist, siehe „politischer Text“. Es wird immer absurder.

Schließen wir Armenien, Frankreich und die Ukraine dann auch postwendend noch aus für 2016 und 2015? Müssten wir ja dann auch… Griechenland hat 1976 auch mal einen politischen Text gehabt, Portugal 1977 auch. Raus mit denen! Also manchmal…

Tim
Tim
6 Monate zuvor
Reply to  Stouni 90

Wenn Island 2024 den Palästinensischen Aktivisten als Act geschickt hätte (das Publikum hat das ja damals verhindert – allen Erwartungen zum Trotz), wärst Du dann für eine Disqualifikation Islands gewesen?

Emmy
Emmy
6 Monate zuvor
Reply to  Tim

Tatsächlich hätte man das Ergebnis denke ich kommen sehen müssen, wegen des Konzepts des Superfinals. Ohne hätte er locker gewonnen, aber so konnte eben nicht nur für, sondern auch gegen einen der beiden Act gestimmt werden.

Tim
Tim
6 Monate zuvor
Reply to  Emmy

Du weisst aber schon, dass das jetzt nicht meine Frage war, oder?

Tim S.
Tim S.
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Sollen die wohl stattdessen ausgeschlossen werden? Das geht auch nicht gerade in die richtige Richtung…

Gaby
Gaby
6 Monate zuvor

Na, dann hat ja die Ungewissheit bald ein Ende, Gott sei Dank.

Christian
Christian
6 Monate zuvor

ARD-Unterhaltungskoordinator Andreas Gerling spricht in einem DWDL-Interview auch kurz über den ESC und für mich wirken solche Aussagen von ihm so, als sei eigentlich relativ klar, dass Deutschland beim nächsten ESC teilnehmen werde:

https://m.dwdl.de/a/104756

„Die Vorbereitungen für den Vorentscheid im kommenden Jahr laufen jedenfalls auf Hochtouren, dazu können wir bald mehr verraten.“

Die Aussage hätte er auf die gestellte Frage nicht zwingend machen müssen. Es würde mich also wundern, wenn nun zeitnah eine andere Entscheidung getroffen wird.

ESC Jul
ESC Jul
6 Monate zuvor
Reply to  Christian

Das klingt doch schonmal gut

Micha Knust
Micha Knust
6 Monate zuvor

Wahrscheinlich eine Frage der Zeit, wann hier wieder geschlossen wird.

rainer1
rainer1
6 Monate zuvor
Reply to  Micha Knust

Der letzte thread wurde wurde geschlossen, weil hauptsächlich leute ihren schund verbreitet haben, die ansonsten nicht auf esc-k mitkommentieren.
“ unter uns“ finde ich die diskussion im grossen und ganzen immer recht maß und respektvoll.

Micha Knust
Micha Knust
6 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Das sehe ich ebenfalls so.
Ich befürchte nur, dass der „Schund“ kommen wird.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Micha Knust

Dito

Tim S.
Tim S.
6 Monate zuvor

Ebenso

Tobi
Tobi
6 Monate zuvor

Ich war schon immer ein Fan der israelischen ESC-Beiträge. Da kam in der Regel (fast) immer etwas, das zumindest nicht die Ohren bluten lässt.

Die ganze Diskussion nervt einfach, aber inzwischen glaube ich, dass es sowohl für den ESC als auch für Israel selbst das Beste ist, wenn sie einfach mal 1-2 Jahre aussetzen. Einfach nur, um mal wieder etwas Ruhe rein zu bringen. Wenn sie danach wieder teilnehmen und sich die Lage im Nahen Osten vielleicht etwas „beruhigt“ hat, geht auch so schnell kein anderes Land mehr auf die Barrikaden.

Außerdem muss man so ehrlich sein, dass Israel bzw. KAN im ESC-Kontext jetzt nicht gerade nur als Opfer in Erscheinung tritt. Sie sind kein Kind von Traurigkeit und tragen damit selbst zu ihrem schlechten Ruf bei mehreren EBU-Mitgliedern bei.

Last edited 6 Monate zuvor by Tobi
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Tobi

Sorry, Du bist ein leider ein wenig naiv in Deiner Sichtweise.

Die Netanjahu-Regierung wird diese Situation ausnutzen, um den Fernsehsender endlich für sich zu vereinnahmen. Von wegen „Ruhe“. Dann gibt es künftig Israel beim ESC nie mehr.

Last edited 6 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Tobi
Tobi
6 Monate zuvor

Nenn mich naiv und/oder ignorant, vielleicht bin ich das auch.

Aber was irgendwelche Regierungen oder Diktatoren in der Welt veranstalten interessiert mich als ESC-Fan einfach nicht. Ich bin hier wegen der Musik. Wenn Netanjahu KAN gleichschalten will, soll er das tun. Dann wäre das Thema zumindest für die EBU final erledigt.

Ich glaube, dass eine temporäre Auszeit Israels momentan einfach das geringste Übel ist, um den ESC mittelfristig wieder in geordnete Bahnen zu lenken – auch wenn ich es schade finde.

Ich vermisse auch Russland beim ESC, aber zumindest hat die EBU damals (auf Druck) ein Machtwort gesprochen. Inzwischen betreibt sie seit Jahren einen völlig indiskutablen Eiertanz und hat selbst eine enorme Mitschuld an der aktuellen Situation – Politik hin oder her.

Frank B.
Frank B.
6 Monate zuvor
Reply to  Tobi

Und selbst wenn Netanjahu KAN nicht auf Linie bringen würde, würde eine ein- oder zweijährige freiwillige Pause nicht viel ändern, weil es die Vorbehalte in Spanien, Slowenien und Teilen Skandinaviens gegenüber Israel auch in 2 Jahren noch geben wird.
Einen Status quo zu ändern ist immer aufwändiger als ihn zu belassen. Und wenn der Status quo 2027 wäre, dass es zuletzt ruhige ESCs gab, weil Israel nicht teilgenommen hat, würde es viel schwieriger werden das Land wieder aufzunehmen.

Ist aber am Ende auch eine theoretische Debatte. KAN besteht ja größtenteils für die ESC-Teilnahme. Da wird Israel doch unter keinen Umständen freiwillig auf den ESC verzichten.

Feunik
Feunik
6 Monate zuvor
Reply to  Tobi

Ich glaube nicht, dass ein befristeter Ausschluss für Ruhe sorgen wird. Denn spätestens, wenn Israel wieder teilnehmen darf/möchte, wird die laute Minderheit wieder gegen Israels Teilnahme mobilisieren. Zumal, da es ein Wettbewerb der Rundfunkanstalten und nicht der Regierungen ist, ein Ausschluss ungerechtfertigt ist.

Tobi
Tobi
6 Monate zuvor
Reply to  Feunik

Wenn ich mich recht erinnere hat KAN selbst genug auf dem Kerbholz, um eine Denkpause zu erhalten. Vom Verhalten der Delegation vor Ort bis hin zur Beleidigung anderer Teilnehmer durch die Live-Kommentatoren im TV.

Matty
Matty
6 Monate zuvor
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Das ist sehr allgemein gefasst … also nicht, worauf sich nicht alle einigen könnten.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
6 Monate zuvor

Natürlich wird Deutschland teilnehmen, egal was die Weidel-Fans krakeelen. Alles andere würde dem europäischen Gedanken widersprechen und wäre ein Affront gegenüber dem ORF. Sowieso tote Diskussion, Israel, das ist ziemlich klar, wird teilnehmen. Hoffentlich bringen sie wieder etwas gutes mit Landestypischen Klängen statt einer weiteren 90er US-Ballade.

rainer1
rainer1
6 Monate zuvor

Ich kenn mich da nicht mehr so aus, aber sind die fans von alice weidel nicht eher pro-israel und die antisemitische “ krakeelerei“ kommt aus der entgegengesetzten ecke?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
6 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Genau die rechten Parteien sind quasi überall pro-Netanyahu. Das krakeelen kommt von beiden Seiten wie Du weißt – wobei zumindest hier on the block in letzter Zeit die “alle sind antisemitisch” Fraktion klar die lautere ist.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor

Absolut korrekt.

Ich war übrigens letzten Samstag in Gießen. Es gab leider auch ein paar Pro-Palästina-Aktive vor Ort…. Aber die waren weit genug weg.

Last edited 6 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor

Gerade wieder die Visage der Schreckschraube Trixi erspäht…. Grusel

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor

Oh Gott, die Frau ist auch noch so unfassbar dumm …

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
6 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Es gibt unter Rechten genügend Antisemiten. Vielleicht steht da gerade Israel nicht so sehr im Fokus, aber das Geraune von einflussreichen Leuten von der „Ostküste“ oder von den „Rothschilds“, die alles bestimmen, ist bei extremen Rechten recht häufig zu finden.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor

Ist mir aber klar, daß ausgerechnet die AgD krakeelt. Da wird selbst der ungeliebte ESC gegen den „Staatsfunk“ instrumentalisiert. Leider sind spezielle Vertreter der queeren Community an der Situation nicht ganz unschuldig (dazu muß man nur einige Kommentare hier lesen….)

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
6 Monate zuvor

Netanyahu ist fũr die halt der herbeigesehnte “starke Mann”. Und bekanntermaßen hassen die Rechten Araber noch mehr als alle anderen Gruppen, von daher ein logischer Alliierter.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor

Das leuchtet mir ein. Allerdings gibt es nicht gerade Gegenliebe und Faschos mögen nicht immer uneingeschränkt untereinander. Eine bräunliche deutsche Partei wird zweifellos überall in Israel als Bedrohung empfunden.

Beim Thema Israel agiert vor allem Weidel leider sehr geschickt. Ich denke mal, Höckes Leute denken da ganz anders – deren Ansicht fällt aber bislang hier unter dem Radar. Ich denke mal, in Israel guckt man da genauer hin.

Last edited 6 Monate zuvor by Schlippschlapp71
Sora
Sora
6 Monate zuvor

Kommt darauf an wie weit Rechts und wo. Die extrem Rechte (auch bekannt als Woke Right) aus den USA um Leute wie Owens und Carlson sieht Juden als die Wurzel allen Übels an, mit Islamisten als die starken Führer dagegen. Die verbünden sich lustigerweise aktuell mit den Linken „Anti-Zionisten“.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Sora

„Woke Right“ habe ich jetzt zum ersten Mal gelesen. Danke für die Aufklärung !

Tja, dann werden die Maga-Leute künftig damit ein Problem bekommen….

Christian W.
Christian W.
6 Monate zuvor

Mit dem Unterschied, dass die AfD natürlich eine zutiefst antisemitische Partei ist (Da höcken zu viele Neon@zis drin…) und deshalb keine Kontakte zur israelischen Regierung bestehen, obwohl sich sich die AfD da ranschmeißt wie nichts.

Da die AfD aber in ruSSlands Auftrag gegen den weltoffenen ESC agiert, drehen die sich das aber ohnehin, wie sie wollen, um dann wieder zu erzählen, es gewönne ja immer die Ukraine und alles wäre gekauft usw.

Shamso
Shamso
6 Monate zuvor

Ich bin froh, wenn das jetzt hoffentlich final entschieden wird und vielleicht etwas Ruhe einkehrt.

jofan2602
jofan2602
6 Monate zuvor

Ich drücke Israel die Daumen, das sie teilnehmen dürfen. Vielleicht sollte man User die hier unverhohlen Antisemitische Hetze betreiben und von zionistischer Propaganda faseln, dann auch mal sperren.

Last edited 6 Monate zuvor by jofan2602
Lillie
Lillie
6 Monate zuvor
Reply to  Douze Points

Danke!

Jana Manger
Jana Manger
6 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Da bist du gerade der erste, was nicht heißt dass ich dagegen wäre 😉

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
6 Monate zuvor

👻 👻 👻 👻 👻

Lillie
Lillie
6 Monate zuvor

Eine neutrale Frage hätte ich (und was ich mich schon beim letzten Artikel gefragt habe): Woran macht ihr eigentlich fest, dass Deutschland sich zurückzieht, falls Israel ausgeschlossen wird? Das einzige Statement, das von der ARD abgegeben wurde, war doch, dass man die Entscheidung der EBU respektieren wird. Würde die ARD sich zurückziehen wollen, glaube ich, dass man das viel offener kommuniziert hätte und sich viel klarer hinter Israel gestellt hätte.

Lillie
Lillie
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Es wird darin keine wirkliche Quelle genannt. Finde ich ein bisschen dürftig. Ich könnte auch behaupten, dass Deutschland nächstes Jahr den Künstler oder die Künstlerin für den ESC über die Sendung Ninja Warrior auswählt und sagen, das hätte ich aus einer internen ARD-Quelle.

roxy
roxy
6 Monate zuvor
Reply to  Lillie

Du hast recht, das sind nur Gerüchte.
Dass es kein offizielles Statement in diese Richtung gibt, liegt wahrscheinlich daran, dass man kein Öl ins Feuer gießen möchte und dass man nicht wirklich damit rechnet, dass Israel ausgeschlossen wird.

jofan2602
jofan2602
6 Monate zuvor
Reply to  roxy

Fakt ist, das es von keinem Verantwortlichen der ARD oder SWR ein offizielles Statement gegeben hat, in dem gesagt wurde, das wenn Israel ausgeschlossen werden würde, sich Deutschland zurückziehen würde. Aber, angesichts auch, selbst für Deutsche Verhältnisse, sehr zähe Infopolitik des SWR für den Vorentscheid 2026, lässt sich daraus schließen, das man einfach die Entscheidung abwartet, die es ja noch in dieser Woche geben soll. Es sind erstmal nur Gerüchte.

David
David
6 Monate zuvor

Etwas tendenziös der Artikel an der ein- oder anderen Stelle, oder? Ist mir beim letzten Artikel zu dem Thema schon aufgefallen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor

War heute morgen auch Thema im DLF, von der Community wurde dazu Marcel Stober befragt.

Absolut ätzendes und nerviges Thema, das sicherlich nicht wenigen Fans bereits jetzt schon die Freude auf Wien vermiest – und zwar wegen Aggros auf beiden Seiten.

Jetzt werde ich zudem mal wirklich sarkastisch: Es wäre schön gewesen, wenn sich in früheren Jahren die deutsche Politik für den ESC engagiert hätte und es kam bekanntlich gar nix (wie war das noch mit Claudia Roth? Angeblich ist sie ja Fan…)
Prompt gibt es die „Israelkrise“ und die Herren Weimer und Merz sondern Worthülsen ab, die wirklich niemanden helfen.

Egal, wie letztendlich entschieden wird – so oder so hat der ESC seine Unschuld verloren und „United by music“ ist nur noch eine Lachnummer. Da kommt niemand mehr unbeschädigt raus. War es das wirklich wert ?

Micha Knust
Micha Knust
6 Monate zuvor

Sehe ich genauso!!!!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Micha Knust

Danke !

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor

Intelligenter Beitrag. Danke!

Anmey
Anmey
6 Monate zuvor

Gott sei Dank ist es endlich so weit. Die Diskussionen waren zuletzt wirklich unerträglich. Hoffentlich kommt jetzt Ruhe in die Sache und wir können uns alle auf die VE-Saison konzentrieren.

Tim S.
Tim S.
6 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Ich glaube, das hofft jeder hier.

Tobias
Tobias
6 Monate zuvor

Heute entscheidet sich dann also ob ich zum ESC fahre oder nicht 🙂

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
6 Monate zuvor
Reply to  Tobias

Ein Thema, das allenfalls Deine Mutter brennend interessiert

Last edited 6 Monate zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
Jana Manger
Jana Manger
6 Monate zuvor

Was soll denn so ein Kommentar 4porcelli??

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor
Reply to  Jana Manger

Manchmal fehlt es unserem Pinguin etwas an Einfühlungsvermögen und Fingespitzengefühl. Lieb haben wir ihn trotzdem.

Jana Manger
Jana Manger
6 Monate zuvor

Mir auch manchmal aber wie sagt die Jugend so schön? Ich geh nicht auf Mutter

Micha Knust
Micha Knust
6 Monate zuvor

Weimer und Co. nutzen diese ganze erbärmliche Diskussion für ihre politischen Zwecke – das ist alles so absurd!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor
Reply to  Micha Knust

Gleich hoppeln Ionescos Nashörner vorbei …

Micha Knust
Micha Knust
6 Monate zuvor

Sehr treffend😊👍

biberfurz
biberfurz
6 Monate zuvor

wieso Wien? Der ESC ist in Innsbruck!

SvenEsc
SvenEsc
6 Monate zuvor

Da bin ich gespannt was heute denn passiert in allen Richtungen.

Nullpointer
Nullpointer
6 Monate zuvor

Egal was heute entschieden wird und wer wann wo und wie teilnimmt oder nicht…

Der ESC ist Geschichte. Entweder war Basel oder Wien der Letzte oder er wird an Bedeutung verlieren und sich folglich in den nächsten Jahren auflösen.

Vielen Dank an Alle Protagonisten für die Zerstörung des ESC!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Nullpointer

Leider könnte das so eintreffen…

Matty
Matty
6 Monate zuvor
Reply to  Nullpointer

Solche Pessimistenaussagen sind hier fehl am Platz!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich hoffe ja, daß es nicht so kommt. Aber wer glaubt, mit der heutigen Entscheidung sei alles gegessen, der irrt gewaltig. Dieser ganze Mist hat ordentlich Sprengkraft.

Nullpointer
Nullpointer
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Auf Deine Unqualifizierte Meinung kann verzichtet werden.

Matty
Matty
6 Monate zuvor
Reply to  Nullpointer

Das entscheidest zum Glück nicht Du!

Dueni
Dueni
6 Monate zuvor
Reply to  Matty

Etwas mehr Respekt bitte!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor
Reply to  Nullpointer

Ich schätze Deinen grenzenlosen Optimismus sehr …

Christian W.
Christian W.
6 Monate zuvor
Reply to  Nullpointer

Darauf deutet eigentlich nichts hin.

Aka Nichts
Aka Nichts
6 Monate zuvor

Hi, ich bin wahrscheinlich etwas spät mit dem Vorschlag, aber bitte denkt zumindest darüber nach bei solchen Artikeln mehr Begriffe in den Kommentaren zu blacklisten. Um das klarzustellen: Ich rede nicht vom Zensieren der eigentlichen Wörter zum Thema wie „Israel“, „Palästina“ oder „Krieg“. Ich rede eher von Wörtern wie „dumm“, „unterbelichtet“ oder in diesem Fall auch „Schaf“. Kommentare von Leuten, die denken eine Beleidigung ist ein Argument sollten am Besten gar nicht erst sichtbar sein.

roxy
roxy
6 Monate zuvor

Ich nehme an, dass man diesem Vorschlag Spaniens nachkommen könnte, Israel und die Ukraine unter „neutraler Flagge“ antreten zu lassen, auch wenn das natürlich ziemlich komisch ist. Die Frage wäre dann natürlich, wie Israel darauf reagieren würde, wahrscheinlich nicht sehr erfreut. Ich nehme aber schon an, dass auch Spanien und Irland auf einen Kompromiss aus sind und dass niemand den ESC zerstören möchte. Bei Slowenien scheinen mir die Gründe ohnedies vorgeschoben zu sein, weil es eigentlich um Finanzielles geht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Monate zuvor
Reply to  roxy

Ukraines Teilnahme bei einigen auch umstritten ?

Last edited 6 Monate zuvor by Schlippschlapp71
roxy
roxy
6 Monate zuvor

NIcht dass ich wüsste. Die Formulierung geht in die Richtung „Länder, die in einen Krieg verwickelt sind.“

Tim S.
Tim S.
6 Monate zuvor
Reply to  roxy

Das wäre schlicht unpassend. Nichts weiter.

Yasi
Yasi
6 Monate zuvor

Naja, die profotieren halt schon stark vom Televoting, oder ist es etwa Zufall, dass sie das Semifinale gewonnen haben? Das lag ja wohl nicht am Lied. Von 2022 fange ich gar nicht erst an. Fakt ist doch, dass die Ukraine einen massiven Vorteil hat. Die werden wohl immer ins Finale einziehen (selbst, wenn der Beitrag es songtechnisch nicht verdient) und nie die Top 10 verfehlen in naher Zukunft.

Laurine
Laurine
6 Monate zuvor
Reply to  Yasi

Die Ukraine war fairerweise aber auch schon in den Jahren zuvor stark im Televoting und zumindest die Beiträge von 22 und 24 sind welche, die beim Publikum meistens gut ankommen
Dass eine Ballade das Televoting gewinnt ist da eher seltener

Anmey
Anmey
6 Monate zuvor
Reply to  roxy

Ich glaube, wenn die Anti-Israel-Fraktion anfängt, die Ukraine da mit reinzuziehen, verspielen sie auch die kleine Chance, die sie im Moment noch haben.

CornflakeGirlHH
CornflakeGirlHH
6 Monate zuvor

Ich wünsche mir die Zeit zurück, als wir uns nur darüber aufgeregt haben, dass wir wieder Letzter geworden sind.

Vielleicht noch darum, welche Länder wen (evtl. vermeintlich) immer hoch bepunkten oder bevorzugen. Und Sinn oder Unsinn von Jurys. An mir persönlich sind diese Diskussionen immer abgeperlt.

Ich bin eigentlich wegen der Musik und diesem tollen Event schon so viele Jahre begeistert dabei.

Ich weiß, wir haben eine andere schwierige politische Grundsituation und offensichtlich müssen manche Dinge diskutiert werden, weil es unterschiedliche Meinungen gibt. Ich hoffe, dass es nach den Gesprächen irgendwie zu einem Punkt kommt, wo die Problematik mal für ein paar Jahre nicht das Hauptnachrichtenthema ist sondern eher die Veranstaltung an sich.

Last edited 6 Monate zuvor by CornflakeGirlHH
KarinM
KarinM
6 Monate zuvor

Nein auf keinen Fall wünsche ich mir diese Zeit zurück … tsss 🤨

Last edited 6 Monate zuvor by KarinM
CornflakeGirlHH
CornflakeGirlHH
6 Monate zuvor
Reply to  KarinM

Ich meine damit nicht, dass ich mir wünsche Letzter zu sein 😅, sondern es geht darum über welche Themen heute diskutiert wird bzw damals wurde und welche Folgen sich daraus ergeben.

KarinM
KarinM
6 Monate zuvor

War Spass 🎑

Last edited 6 Monate zuvor by KarinM
KarinM
KarinM
6 Monate zuvor

Hoffe das heute eine definitive Entscheidung getroffen wird. Für mich geht es um die Urlaubsbuchung, insbesondere darum, ob der ESC und die Halbfinale in den Niederlanden übertragen werden. Das sind mal Fanprobleme

Aka Nichts
Aka Nichts
6 Monate zuvor
Reply to  KarinM

Selbst wenn der niederländische Sender sich gegen eine Übertragung entscheidet: Ich glaube den Youtubestream können die nicht einfach so blockieren.

Jana Manger
Jana Manger
6 Monate zuvor
Reply to  Aka Nichts

und selbst wenn doch gibt es VPN

Timo1986
Timo1986
6 Monate zuvor

Israel, Spanien und Deutschland nehmen am ESC 2026 in Wien teil und das ist für alle drei Länder gut so. 😀

Das hätte man auch ohne all diese Streitereien, Rivalitäten, aggressiven Frust sowie rausgehauenen kalkulierten und politischen Floskeln einzelner Politiker (m/w/d) auf allen Seiten haben können. Schade drum !

Last edited 6 Monate zuvor by Timo1986
roxy
roxy
6 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Das glaube ich auch. Die Wortmeldungen der Spanier und des ORF in den letzten Tagen lassen auf einen Kompromiss schließen.

Andi
Andi
6 Monate zuvor
Reply to  roxy

Hm waren die Wortmeldungen aus Spanien nicht sehr aggressiv?

roxy
roxy
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

In den letzten Tagen haben sie ihre Teilnahme von weiteren Regeländerungen abhängig gemacht, das widersprach der absoluten Boykottdrohung von noch ein paar Tagen zuvor.

jofan2602
jofan2602
6 Monate zuvor
Reply to  Timo1986

Spanien hat sich eigentlich klar und unmissverständlich ausgedrückt. Wie kommst du darauf das die Spanier teilnehmen, wenn Israel teilnimmt? Wunschdenken?

Alex John
Alex John
6 Monate zuvor

Yle hat 4 Bedingungen für ihre zukünftige Eurovisions-Teilnahme festgelegt:

🔸 Vorgeschlagene Regeländerungen, die umgesetzt, überwacht und bewertet werden sollen
🔹 Die Sicherheit der Teilnehmer und des Publikums muss gewährleistet sein
🔸 Anzahl der Teilnehmer bleibt hoch
🔹 Kosten dürfen nicht unangemessen steigen

https://yle.fi/aihe/a/20-10009146

Anmey
Anmey
6 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Das ist schon sehr weich formuliert. Damit können wir Finnland auf die Teilnehmerliste schreiben.

Nils
Nils
6 Monate zuvor

Oha. Habe ordentlich Bammel. Aber zumindest sollten wir anschließend wenigstens endlich mal Klarheit haben und das leidige Thema sollte durch sein. Zumindest in der Theorie.

Last edited 6 Monate zuvor by Nils
Tim S.
Tim S.
6 Monate zuvor

Ich sag offen, das sollen sie nach ihrem Gewissen entscheiden.

jofan2602
jofan2602
6 Monate zuvor
Reply to  Tim S.

Ich wusste gar nicht, das die in Spanien, Island, Irland, Slowenien und Niederlanden sowas haben.

Dueni
Dueni
6 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

So langsam kannst du runterfahren! Dein Standpunkt ist angekommen.

jofan2602
jofan2602
6 Monate zuvor

Ich habe schon soviel zu diesem Thema gesagt. Nur soviel, Spanien, Irland, Island, Slowenien und die Niederlande sollten sich schämen, das sie sich mit Terroristen der Hamas solidarisieren und die Vertreter der Sender unverholen deren Propaganda nachplappern. Sollte sich eine Mehrheit für Israel entscheiden, brauchen diese Länder auch nicht mehr zurückkommen und können für immer wegbleiben. Denn wer sich mit Terroristen wie der Hamas solidarisiert, der hat so wenig Moral und Anstand wie die Terroristen selbst.

Tobias
Tobias
6 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Du kannst auch einfach sagen: „jeder, der nicht meine Meinung teilt, ist ein Terrorist“. Macht die Sache einfacher.

jofan2602
jofan2602
6 Monate zuvor
Reply to  Tobias

Habe ich nicht, und werde ich auch nicht behaupten.

Yasi
Yasi
6 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Diese Doppelmoral einfach…

Hamas attackiert Israel: Niemand sagt was.
Israel verteidigt sich: „Wie können sie nur?“

Ist es also richtig, was am 7. Oktober 2023 passiert ist ihrer Meinung nach?

Matty
Matty
6 Monate zuvor
Reply to  Yasi
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor
Reply to  jofan2602

Kannst Du es rhetorisch vielleicht auch etwas kleiner machen? Wäre schön. Danke.

jofan2602
jofan2602
6 Monate zuvor

Nee, machen die anderen ja auch nicht, wenn sie vom Genozid fabulieren, den Israel angeblich begeht.

tinytina
tinytina
6 Monate zuvor

Warum gebt ihr die Kommentarsektion bei diesem Thema überhaupt noch frei? Ich verstehe das nicht.

ESC1994
ESC1994
6 Monate zuvor

Mal schauen wie lange der Kommentarbereich diesmal offen bleibt.

SvenEsc
SvenEsc
6 Monate zuvor

Bin gespannt ob die Entscheidung mal wieder ein Esc-kompakt Live Wert ist.
Ist ja deutlich zurück gegangen, aber auch das Team hat ja noch private Verpflichtungen.

Laurine
Laurine
6 Monate zuvor

Liebe Blogger*innen ich weiß es ist nie schön die Kommentare abzuschalten, doch ich würde es euch dringlich empfehlen für den kommenden Artikel bzgl. Der Entscheidung.
Ich bin mir sicher, dass keine(r) von euch den Abend verbringen will sich durch das Blutbad an Kommentaren zu kämpfen
Und sollten sie offen bleiben im schlimmsten Fall bestimmte User zu sperren

Festivalknüller
Festivalknüller
6 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Bitte keine cancel culture !
Bis zu einem gewissen Grad sollten wir kritische Diskussionen aushalten können.

Last edited 6 Monate zuvor by Festivalknüller
Laurine
Laurine
6 Monate zuvor

Kritische Diskussionen ja, jedoch hat die Vergangenheit viel zu oft gezeigt dass es hier auf diesem blogg zu diesem Thema nicht möglich ist bzw der gewisse Grad längst überschritten ist.

Gaby
Gaby
6 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Leider tauchen dann Leute auf, die sich offenbar sonst nicht für den ESC interessieren. Sonst würden sich sich ja auch zu musikalischen Themen äussern.Die alteingesessenen Kommentierenden diskutieren in den allermeisten Fällen zivilisiert miteinander, wobei man andere Meinungen auch schon mal aushalten muss. Wichtig ist, dass diese sachlich und ohne Beleidigungen vorgetragen wird.😇

RichardESC1997
RichardESC1997
6 Monate zuvor

Unterschreibe ich so.
Man muss verschiedene Meinungen aushalten können.
Außer vorgestern, da habe ich es verstanden mit den Goebbels Vergleichen.

Aber unsere Gesellschaft hat es in den letzten 10 Jahren verlernt, auch unbequeme Meinungen oder Kommentare zu akzeptieren.
So ist zumindestens mein Gefühl dazu.

JD..
JD..
6 Monate zuvor

Egal wie das ausgeht, das alberne „united by music“ sollte man fallen lassen.
Glaubt eh kein Mensch mehr, und die armen Moderatoren und anderen „öffentlichen Gesichter“ müssen das auch noch verkaufen.

Einfach ehrlich machen.
Es ist ein Songwettbewerb mit Public Voting und (leider) Jury.
Die Songs sind irgendwo zwischen „cool! ne neue Band für die Playlist“ und „wtf ist das denn?!“ – aber so oder so, allemal unterhaltsam.
Das ganze Friede-Freude-Eierkuchen-Gehabe mit Flaggengewedel drumherum braucht kein Mensch.
Das ist am ehesten noch DIESOFCRINGE wie die Kids sagen würden (wenn sie das noch sagen, keine Ahnung, bin da seit ein paar Jahrzehnten nicht mehr wirklich auf dem Laufenden).

Last edited 6 Monate zuvor by JD..
CornflakeGirlHH
CornflakeGirlHH
6 Monate zuvor
Reply to  JD..

Es interessiert mich nicht für wie viele es „United by Music“ ist – für mich ist es das nach wie vor! ❤️ Es ist mir auch egal, ob es für die Allgemeinheit zu optimistisch ist.

Ich habe die letzten 2 Jahre in Malmö und Basel sehr nette Leute getroffen, die sich auch nur für die Veranstaltung interessiert haben, nicht für den ganzen anderen Mist drumherum. Es gibt sie noch… und solange es der ESC nicht schafft sich selbst abzuschaffen, darf das Motto von mir aus gerne bleiben.

ESC Jul
ESC Jul
6 Monate zuvor

Bin ganz deiner Meinung. Zusätzlich zum United by Music Motto fände ich es persönlich schön, wenn es jedes Jahr noch ein zweites Alternativmotto gäbe. Also im Prinzip wie in Basel, nur dass man das dann auch offiziell in den ESC einbindet

Galango
Galango
6 Monate zuvor
Reply to  JD..

Wenn du es so schlimm findest, schau dir sie Sendungen am besten nicht an. Also eigentlich sollte man da gleich alles meiden, was mit dem ESC zu tun hat, inkl. Webseiten. 🤗

Alex John
Alex John
6 Monate zuvor

📡 Reuters hat in Erwartung der heutigen Ergebnisse der Generalversammlung einen Livestream vor dem Hauptsitz der Europäischen Rundfunkunion eingerichtet.

Hier live ansehen:
https://www.youtube.com/live/9LI9pzmDoNI?si=vyu4hBzRak0rzPuo

Big Drama, Baby☺️

Fehlt nur noch Angelina Mango, die in der Einfahrt „Imagine“ singt…

Last edited 6 Monate zuvor by Alex John
Gunther Jakob Carstens
Gunther Jakob Carstens
6 Monate zuvor

Der Genozid- und Apartheidstaat darf keinesfalls teilnehmen!

Das wäre eine Schande!

Matty
Matty
6 Monate zuvor

Es gab keinen Genozid und Apartheid gab es mal in Südafrika! Ende der Diskussion!

rainer1
rainer1
6 Monate zuvor

Und welcher staat soll das bitteschön sein?
Es sind genau figuren wie du, die esc-k wieder dazu bringen, den thread zu sperren.
Bitte bleib hier fern und lass deinen schund woanders raus.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
6 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Ich glaub das issn Bot … 🤔

Christian W.
Christian W.
6 Monate zuvor

Das sind dann am Ende wieder die Leute, die sich wundern, warum Israel beim Televoting so gut abschneidet…

Delta
Mitglied
Delta
6 Monate zuvor

Ich denke, dass Israel am Ende dabei sein wird. KAN wird sich zu irgendwas verpflichten, Slowenien, Irland und nach Diskussion auch Spanien werden nicht dabei sein. Portugal & Belgien werden offen bleiben und unter Verweis auf die neuen Regelungen wird der Resg noch mitziehen.

ESC Jul
ESC Jul
6 Monate zuvor
Reply to  Delta

Portugal sehe ich eigentlich ziemlich wahrscheinlich dabei, da sie ja diese Klausel in ihrem Vorentscheid haben, die es dem Sieger freistellt nicht anzutreten und dann wird rückt halt jemand nach, der gerne zum ESC möchte

RichardESC1997
RichardESC1997
6 Monate zuvor

Finde es aber immer noch kritisch, dass die EBU solange mit der Entscheidung gewartet hat.
Die beiden Lager sind so fest eingefahren.
Persönlich glaube ich, dass eine Entscheidung im Zeitraum Juli-September besser für den ESC und der EBU gewesen wäre.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
6 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Im August waren die Fronten schon genau so verhärtet, da hat sich nicht viel getan.
Trotzdem gebe ich dir Recht, dass die EBU selbst längst eine Entscheidung hätte treffen müsen.

RichardESC1997
RichardESC1997
6 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Natürlich, ist mir auch klar.
Aber je länger die EBU, diese unbequem Entscheidung hinausgezogen hat, ist schon bedenklich für mich.
Die beiden Seiten zerfleischen sich mittlerweile komplett.

Andi
Andi
6 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Was meiner Meinung nach auch sehr ärgerlich ist, im Raum stand immer, dass Israel das Televoting manipuliert hat. Die EBU hat dazu nie Stellung bezogen. Also hat das weder bestätigt noch dementiert. Dadurch entstehen auf der einen Seite Gerüchte, auf der anderen Seite das Gefühl es wird was unterm Teppich gekehrt. Sowas schafft kein Vertrauen.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

So explizit im Raum stand das aber nie.
Mehrere Länder haben nach dem ESC unkonkrete Zweifel an ihren Televotingergebnissen angemeldet – das konnte man natürlich in diese Richtung deuten, besonders, wenn man ohnehin schon israelkritisch eingestellt war. Aber hätte die EBU deutlich gesagt, dass es keine Hinweise auf israelische Manipulation gebe, hätten die Länder entgegnet, dass sie das so auch nie behauptet hätten.
Ziemlich clever: Die Sender müssen keine Farbe bekennen, die EBU auch nicht und jeder nimmt daraus mit, was er will.

Andi
Andi
6 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Wobei nun ja das Reglement geändert wurde. Das lässt den Schluss zu, dass beim ESC manipuliert wurde. Warum sonst sollte man das Reglement ändern.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

Nein.

Die Regeln können auch geändert worden sein, weil dass eine nennenswerte Zahl von Teilnehmern so gefordert hat und/oder weil man auf diesem Wege die Boykott-Länder milde stimmen möchte.
Ich glaube sogar im Gegenteil, hätte die EBU handfeste Beweise für eine israelische Manipulation, wäre Israel längst rausgeflogen.

Last edited 6 Monate zuvor by floppy1992
RichardESC1997
RichardESC1997
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

Ich glaube nicht an Manipulation. (Außer bei Aserbaidschan 2011 und 2013, anders sind ein erster und zweiter Platz für diese 0815 Songs nicht zu erklären.)

Ich glaube, wir „Hardcore Fans“, vergessen einfach, dass die meisten Leute eher aus ein Zeichen von Solidarität für Israel 2024 und 2025 abgestimmt haben. Ebenso für die Ukraine seit 2022.
Das verzehrt natürlich das Gesamtergebnis.
Ich meine 327 Punkte für Hurrican, 428 Punkte für Stefania oder 297 Punkte New Day Will Rise sind halt unregelmäßig.

ESC Jul
ESC Jul
6 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Wenn du mit zerfleischen die Fans meinst, stimme ich dir zu. Aber bei den teilnehmenden Sendern gibt es eigentlich nur eine Seite, die sich sehr laut äußert

Andi
Andi
6 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Definitiv. Seit dem ESC 2023 zieht sich das ganze Drama schon.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

23?

Andi
Andi
6 Monate zuvor

Sorry, 2024 natürlich.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
6 Monate zuvor
Reply to  Andi

Das Thema kommt einem tatsächlich so vor, als ob es schon wesentlich länger alles erschlägt.

Last edited 6 Monate zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
Häsle
Häsle
6 Monate zuvor

Vorhin im ZDF bei „Heute in Europa“ zur EBU Versammlung

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-europa/esc-debatte-um-die-teilnahme-israels-100.html

Last edited 6 Monate zuvor by Häsle
ESC Jul
ESC Jul
6 Monate zuvor
Reply to  Häsle

Eigentlich ein guter Bericht, aber warum man da schon wieder Wolfram Weimar zitiert, obwohl der überhaupt nichts zu entscheiden hat, finde ich schon wieder fragwürdig.

ESCFan2009
ESCFan2009
6 Monate zuvor

Ist das aufregend! Ein Tag für die Geschichtsbücher.

Ich versuchs ein letztes Mal ausgleichend: Menschenfeindlichkeit muss bestraft werden, egal von wem sie kommt. Verteidigung ist richtig, aber nicht um jeden Preis. Wenn der Finanzminister Israels von „Aushungern“ spricht, bis die Geiseln frei sind und das zerstörte Gebiet eine „Goldgrube“ nennt, muss das spürbare Konsequenzen haben.

Der Sender ist nicht die Regierung. Und es ist schade um die Fans in der Zivilbevölkerung. Trotzdem ist die Unruhe zu viel geworden und das Votingverhalten unterirdisch. Da nehme ich auch jeden in die Pflicht, kindische Solidaritätsanrufe zu lassen. Sie zerstören den Wettbewerb auf dem Rücken der Künstler*innen, die meistens nur diese eine Chance haben.

rainer1
rainer1
6 Monate zuvor
Reply to  ESCFan2009

Also ich persönlich würde mich um jeden preis verteidigen. Was hab ich den für eine andere wahl?

S G
S G
6 Monate zuvor

Anscheinend wurde eine Abstimmung verlangt, die heute Abend noch stattfinden soll

Alex John
Alex John
6 Monate zuvor
Reply to  S G

Genau!
Laut 20minutos.es haben 8 Sender eine geheime Abstimmung über die israelische Teilnahme 2026 beantragt und damit die erforderliche Schwelle von 5 überschritten.

Die Abstimmung wird voraussichtlich heute Abend stattfinden.

https://www.20minutos.es/television/rtve-ya-ha-intervenido-asamblea-uer-ha-forzado-una-votacion-secreta-sobre-expulsion-israel-eurovision_6906760_0.html

Andi
Andi
6 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Also nix mit einer Kompromiss-Lösung.

Yasi
Yasi
6 Monate zuvor
Reply to  S G

Wenn’s nicht ausgeht wie von den meisten erhofft, kann wenigstens niemand mehr etwas sagen. Mehrheit ist Mehrheit und das müssen die dann akzeptieren.

blueeye
blueeye
6 Monate zuvor

Befürworter und Gegner der Teilnahme Israels haben valable Gründe für ihre Haltung. Ich finde, in dieser Frage gibt es nicht einfach nur Schwarz und Weiss. Leider wird das aber von beiden Lagern so dargestellt.
Ich kann nachvollziehen, wieso Israel unbedingt nächstes Jahr teilnehmen will, aber haben sie sich schon mal überlegt, was für einen Imagegewinn sie erzielen würden, würden sie pausieren? Sie würden als moralische Sieger vom Platz gehen. Sie könnten sich als die Erwachsenen im Raum positionieren, denen der Zusammenhalt und der Grundgedanke des ESC wichtiger ist, als die eigene Teilnahme. Und alle mit Boykottdrohungen müssten teilnehmen, weil sonst ihre Motive in Frage gestellt würden. Damit würde alles ins Leere laufen.

Meir Kahane
Meir Kahane
6 Monate zuvor

Ich danke Lothar von Trotha, Radovan Karadzic und Benajmin Netanjahu dafür dass sie ihre Völker vor den Barbaren geschützt haben!
Lang lebe Israel