„Germany 12 Points“-Songcheck kompakt (1): „Anxiety“ von Felicia Lu

Bild: Felix Werinos

Unsere kompakten Songchecks sind wieder da! Natürlich noch nicht die für den richtigen ESC, aber die für den deutschen ESC-Vorentscheid „Germany 12 Points“. Im Zwei-Tages-Rhythmus werden wir die sechs Beiträge intensiv unter die Lupe nehmen und einen nach dem anderen – und natürlich auch die zugehörigen Interpreten – vorstellen.

Los geht es heute mit Wiederholungstäterin Felicia Lu und ihrem Lied „Anxiety“. Vor fünf Jahren nahm die in Wien lebende Bayerin bereits am deutschen Vorentscheid „Unser Song 2017“ teil, den schließlich Levina gewann. In der Coverrunde sang sie „Dancing On My Own“ von Robyn bzw. Calum Scott, schaffte es damit aber leider nicht in die zweite Runde.

Felicia Lus Veröffentlichungen auf YouTube und den diversen Streamingplattformen haben mehrere Hunderttausende Abrufe. Zuletzt ist ihre Single „Dear Karma“ erschienen; Felicia Lus erstes Album ist in Arbeit. Aktuell dokumentiert die Sängerin ihre Reise zu „Germany 12 Points“ durch sehr sympathische und kurzweilige Videos auf ihrem YouTube-Kanal.

Durch ihren zunehmenden Radio-Erfolg in Österreich hatten wir die Sängerin in diesem Jahr kurzzeitig eher als dortige Teilnehmerin im Verdacht. Schließlich mehrten sich jedoch die Anzeichen, sie könne bei „Germany 12 Points“ im Rennen sein, so dass wir Felicia Lu schon vor der Bekanntgabe auf dem Schirm hatten.

Der Song

Der Beitrag „Anxiety“ wurde bereits im vergangenen Oktober veröffentlicht und kommt mittlerweile auf etwa 500.000 Streams bei Spotify. Felicia Lu hat den Beitrag komplett alleine geschrieben und getextet.

Felicia Lu sagt, sie möchte „eine Richtung einschlagen, die man so noch nicht oft beim Eurovision Song Contest gehört hat und die dennoch sehr ‚radiotauglich‘ ist und ‚Ohrwurmpotenzial‘ mit sich bringt. Ich möchte auf der Bühne weitergeben, dass jeder so sein kann, wie er ist, dass man niemandem außer sich selbst etwas Recht machen muss und dass jeder das Potenzial hat, seine Träume zu erreichen. In ‚Anxiety‘ geht es um Angst, vor allem um Sorgen und Angststörungen. Ich denke, jeder kennt das Gefühl von Stress und Angst. Ich finde es sehr wichtig, offen darüber zu sprechen, weil jeder Mensch Ängste hat. Daher habe ich meine Gefühle in einen Song gepackt und hoffe, dass sich das Publikum ein bisschen mehr verstanden fühlt.“

„Anxiety“ ist vielleicht der modernste Beitrag im „Germany 12 Points“-Angebot und besticht vor allem durch seine elektronischen Elemente, die Brüche zwischen den einzelnen Songteilen und Felicia Lus Stimme.

Der Check

So habt Ihr gewertet:

Song allgemein: 5,66/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 2,87/5 Punkten
Eignung der Künstlerin für den ESC: 3,24/5 Punkten
Gesamtpaket: 2,97/5 Punkten.

Im Hinblick auf das Hitpotenzial landet „Anxiety“ bei Euch auf Platz 2 von 6 und im Hinblick auf die Erfolgsaussichten beim ESC ebenfalls auf Platz 2 von 6.

Benny: „Anxiety“ gefällt mir immer besser. Zunächst fand ich das Lied nicht sonderlich ESC-tauglich, habe meine Meinung aber geändert. Vor allem glaube ich, dass der Song wirklich Potenzial hat, gut inszeniert zu werden. Ich bin schon gespannt, wie ihn Felicia Lu auf die Bühne bringt. Mir gefällt besonders gut, dass „Anxiety“ von Anfang an einen guten Beat hat und der Refrain im Ohr bleibt. Und ja, akustische Parallelen zu Lena habe ich auch entdeckt. 7 Punkte.

Berenike: Wenn „Anxiety“ läuft, habe ich immer das Gefühl gerade einen Lena-Song anzuhören. Ich finde, dass Felicias Stimme Lenas extrem ähnlich klingt und auch der Stil ist der gleiche wie Lenas aktueller. Da beim ESC aber eher der alte Lena-Stil bekannt ist und der ESC kein rein akustischer Wettbewerb ist, ist die Gefahr von „die schicken Lena noch einmal“ allerdings nicht zu groß. „Anxiety“ kann ich mir wirklich gut im Radio vorstellen, die Produktion wirkt professionell und zeitgemäß. Trotzdem fehlt mir etwas. Wahrscheinlich, dass ich emotional nicht mit dem Song kopple, ich kann den im Text beschriebenen Kampf gegen die Ängste nicht nachfühlen. 6 Punkte.

Douze Points: Moderner Song-Auftakt mit toller Stimme (mit vielen Lena-Vibes, was aber nicht verkehrt sein muss). Die Steigerung zum Uptempo findet ich grundsätzlich gut, allerdings geht mir da das Elektronische vom Anfang etwas verloren und das Rockige haut mich nicht so vom Hocker. Gute Nummer von einer Künstlerin, die sich seit der ersten Vorentscheidteilnahme großartig weiterentwickelt hat. 7 Punkte.

Florian: Felicia ist mir schon in der Vorentscheidung 2017 aufgefallen, leider ist sie damals nach der Cover-Runde ausgeschieden und konnte ihre Interpretationen der beiden Wettbewerbsbeiträge nicht vorstellen. Tatsächlich wäre der Dark-Pop-Style mit Indie und Elektroelementen, wie sie ihren Song selbst beschreibt, eine Bereicherung für den ESC. Auf manchen wirkt die Komposition vielleicht etwas monoton, mir gefällt aber das Arrangement mit der tiefen Bassline und ihrer Stimmfarbe dazu. Mit einem guten Auftritt sehe ich durchaus Chancen für Felicia, die zudem hochmotiviert scheint, Deutschland gut zu vertreten. Und vielleicht sind uns mit ihr als Wahl-Wienerin auch wieder viele Punkte aus Österreich sicher 😉 7 Punkte.

Manu: Felicia singt in „Anxiety“ von Ängsten, darüber, wie sie aufkommen und ihren Verstand übernehmen. Musikalisch wird dieses wichtige Thema recht ungewöhnlich dargeboten: Während die erste Strophe noch relativ ruhig beginnt und sich lediglich eine dumpfe Bassline in den Vordergrund drängt, intensiviert sich Felicias Gesang fast zu einem melodischem Sprechgesang, wenn sie beschreibt, wie sich ihre Angst langsam anschleicht und unter ihre Haut kriecht. Der folgende eingängige Refrain öffnet sich auch musikalisch, Felicias Stimme wechselt von Gesang zu Sprechgesang. Eine mitreißende erste Minute, die sogar zum Tanz einlädt. Leider ist an der Stelle Felicias Lied aber dann auch schon auserzählt – im Grunde wird die erste Minute lediglich nochmal wiederholt, eine kurze Bridge läutet den letzten Refrain ein, der dann schnell und lieblos im Nichts endet. Alles in allem ist „Anxiety“ eine gute und eingängige Popnummer mit ernstem Hintergrund, die bei den internationalen Fans klar am Besten von allen Beiträgen des Vorentscheids ankommt. Wenn sie das Lied stimmlich wubbt und ein richtig gutes Staging mitbringt, könnte das in Turin ein paar Punkte einfahren. Von mir gibt es gut gemeinte 7 Punkte. 

Max: „Anxiety“ ist sicherlich einer der besseren Songs im Teilnehmerfeld. Auch mir schießt sofort das Wort „Lena“ in den Kopf, wenn ich das Lied anhöre, aber nun gut, dann hören sie sich etwas ähnlich an. Ansonsten ist es ein cooler Song, der nicht weh tut – und damit komme ich wohl auch zum negativen Aspekt. „Anxiety“ ist meiner Ansicht nach nicht kantig genug, um bei einem Wettbewerb aus der Masse herauszustechen. Auch wenn das Lied gut produziert ist und Felicia eine interessante Künstlerin ist – gerade wenn man sich ihr eigenständig produziertes Video zu „Anxiety“ ansieht. Ich gebe ihr 6 Punkte.

Peter: Dies ist im Vergleich zu „Soap“ der deutlich bessere Katy-Perry-Wannabe-Track. Und mich hat schwer beeindruckt, dass Felicia das Video komplett in Eigenregie in Quarantäne gemacht hat. „Anxiety“ werde ich mir relativ schnell schönhören können und Felicia hat eine ansteckende Frische und Offenheit (nicht nur im Songtext). Beim ESC kann ich mir den Song allerdings nicht so gut vorstellen. Subjektive Begründung: Auch auf „Embers“ z.B. hatte ich mich durch „heavy rotation“ am Ende richtig eingegroovt – und da war der Text noch dynamischer/aktivierender. Und wir wissen, wie das ausgegangen ist. Dennoch 7 Punkte für „Anxiety“.

Rick: Felicia erinnert stimmlich mittlerweile sehr an Lena, was erstmal nichts Negatives ist. Der Song hingegen erinnert eben an genau das, wonach man bewertet hat: ein relativ zeitgemäßer, solider Radiosong. Keinesfalls schlecht, keinesfalls etwas, womit wir uns in Turin schämen müssten, aber eben auch nichts, das sofort zum anrufen motiviert. „Anxiety“ sticht nicht unbedingt heraus und wenn man beispielsweise Irlands Brooke damit vergleicht (ist ja immerhin ein ähnliches Genre) klingt „That’s Rich“ deutlich interessanter. Auch wenn es die Jury mögen würde, Chancen auf eine vordere Platzierung sehe ich damit keine für uns! Guter Song – aber nicht wettbewerbsfähig. Ich vergebe 6 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 53/96

Wie gefällt Euch „Anxiety“? Und welche Inszenierungsideen habt Ihr für den Song? Schreibt uns das gerne in die Kommentare.



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185 Comments
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Sascha
Sascha
4 Jahre zuvor

Anxiety ist der einzige Song, der uns vielleicht in die Top 20 bringen könnte, kommt auf das Staging an.
Bei den anderen sehe ich da leider schwarz.
Viele machen sich ja über Lettlands Beitrag lustig, aber der ist wenigstens witzig und bleibt im Ohr.
Unsere sind alle relativ langweilig und witzig ist meiner Meinung nach viel besser als langweilig.

Nils
Nils
4 Jahre zuvor
Reply to  Sascha

In meinen Augen noch der beste der sechs Titel. Aber mehr als einen 17. Platz halte ich für utopisch. Außerdem habe ich gewisse Restzweifel, ob sie die schnellen Gesangsparts im Refrain live fehlerfrei und überzeugend rüberbringen kann.

byJannik
byJannik
4 Jahre zuvor

Auf TikTok hat mir Felicia unter einem der Eurovision_de Beiträge immerhin geschrieben dass sie sich für ihre Inszenierung ins Zeug legen. Das lässt ja schon mal vorsichtig hoffen. 👀 Ich finde den Song jedenfalls ganz gut und stimme euch zu, damit müssten wir uns auf jeden Fall nicht verstecken. Das sehe ich bei Soap oder Hallo Welt anders.

Patrick
Patrick
4 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Hallo Welt darf soweit ich das mitbekommen habe gar nicht antreten, da er gegen die ESC Regeln verstößt.

1. Markennennung (er benennt Instagram, TikTok und Netflix, was laut 2.7.i verboten ist)
2. zu lang (der Song ist 3:31 lang, darf aber nur 3 Minuten lang sein laut 2.2.2.i)

Bin jetzt kein Experte der ESC Regeln, aber der müsste eigentlich disqualifiziert werden wodurch dann ein anderer Song in den Vorentscheid reinrücken könnte. Alternativ müsste er den Song deutlich umschreiben.

elkracho
Mitglied
elkracho
4 Jahre zuvor

Der einzigste Song von den sechs Songs,der mir gu gefällt.
Wenn das Staging passt,wird der Song nict unten landen.
Hallte Platz 11-16 durchaus für realistisch.

elkracho
Mitglied
elkracho
4 Jahre zuvor
Reply to  elkracho

…diesmal mit den fehlenden Buchstaben.
In meiner Tastatur ist wohl zuviel Cola reingeflossen

Der einzigste Song von den sechs Songs,der mir gut gefällt.
Wenn das Staging passt,wird der Song nicht unten landen.
Halte Platz 11-16 durchaus für realistisch.

4porcelli - I fell in love with El salesrep
4porcelli - I fell in love with El salesrep
4 Jahre zuvor

Der Song scheint international am besten anzukommen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Jahre zuvor

Ist ja auch das, was Aly Ryan noch am Nächsten kommt. 😛

Mareike Kaa
Mareike Kaa
4 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Also keine Chance, die VE zu gewinnen :/

inga
inga
4 Jahre zuvor

„Anxiety“ gefällt mir imit jedem Hören besser und besser und liegt weit vor den 5 Mitbewerbern. Äußerst charmant übrigens ihr Reaction Video auf ein Reaction Video:

https://youtu.be/dZjNMF2fPSo

und in etwa einer Stunde folgt ein Reaction Video auf das Reaction Video zum Reaction Video:

https://youtu.be/3s2AX438Ydk

Felicia bekommt meine 12 Points.

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Jahre zuvor

Ich finde Felicia Lu toll. Ich mag ihre Stimme, und ich finde, als Künstlerpersönlichkeit hat sie schon wirklich was, was sie über die anderen hinaushebt. Und auch der Song ist nicht schlecht – nur halt überhaupt nicht für den Zweck geeignet, für den er antritt. Es entwickelt sich nichts, und auch der Schluss mit dieser langen Pause überzeugt mich leider so gar nicht. Vielleicht kann man hier am Arrangement noch schrauben und ein bisschen mehr Spannung reinbringen. Das ist das eine, was man machen kann.

Ansonsten muss es das Staging richten. Die erste Assoziation, die mir bei diesem Song immer kommt, ist „Gefangen sein in einem engen Raum“. Vielleicht kann man das ja in irgendeiner Weise ansprechend auf die Bühne bringen. Ich bin ja kein Fan von allzuviel Schnickschnack, aber ich glaube, das eine oder andere Bühnenrequisit (nein, weder gigantische Monde noch Menschen im Stinkefingerkostüm noch gigantische Trompeten) kann da vielleicht noch was machen. Auf keinen Fall darf man sie das einfach nur so singen lassen, sie muss auf der Bühne eine Geschichte erzählen. Aber: Es muss auch zu ihr passen und darf ihr nicht einfach so aufgepfropft werden. Vielleicht mal einen Choreographen beauftragen, der sonst für die Ukraine tätig ist …?

4porcelli - I fell in love with El salesrep
4porcelli - I fell in love with El salesrep
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Sehr unwahrscheinlich, dass der NDR in Staging investiert.

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Jahre zuvor

Das befürchte ich auch … nun, die Hoffnung stirbt zuletzt. Das mit dem Staging gilt übrigens für alle sechs, aber dazu dann an anderer Stelle mehr.

4porcelli - I fell in love with El salesrep
4porcelli - I fell in love with El salesrep
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Dito – und Gruß von Tiger an Sixtus!

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Jahre zuvor

<3 <3 <3

ESC1975
ESC1975
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Klar ist es immer schön, wenn auf der Bühne was passiert, Andererseits hat Griechenland letztes Jahr gezeigt, dass man mit einem Pop-Liedchen (ok war etwas dance-iger) und grauenhafter Inszenierung gut abschneiden kann. Die Welt des ESC ist eben doch noch weitgehend unerforscht.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Man könnte sich zum Beispiel an Jaguar Jonzes Rabbit Hole Auftritt oder Vincent Buenos Amen Video orientieren, die auch beide zwischen bedrückenden Wänden starten, welche dann fallen, sobald der Song weiter aufgeht.

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor

mmmhhhhh..
man muss aufpassen bei den internationalen Reaktionen….

Manchmal wird ein Act unterstuetzt (oder sogar gehypt) weil es einfach … … radiofreundlich (Aehm…) ist… 🙄

ESC1975
ESC1975
4 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

Ist war nun ein Schimpfwort geworden, aber Popmusik ist zum größten Teil radiofreundlich. Letztlich sagt Pop ja genau das aus, für die Masse populär. Und natürlich kann auch ein radiofreundlicher Song beim ESC gut abschneiden, merkt man meist erst dann, wenn er danach viel im Radio gespielt wird.

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

Ich wollte nicht so kritisch sein… es ist natuerlich in Ordnung, wenn ein Lied radiofreundlich ist.
Aber die Frage ist auch, od das Lied was besonderes ist.
Also, es gibt einen Unterschied zwischen „nett“, oder „schoen“ und „ich rufe fuer dieses Lied an“.
Nur das. Dann aber ist es Geschmackssache. Ich finde z.B. Rockstars schon interessanter in dieser Hinsicht (aber auch Alive). Das heisst, ich glaube nicht, dass Anxiety DER einzige Song ist, dass sich ein bisschen abheben kann. Im Gegenteil.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

Also Indie finde ich grundsätzlich eher langweilig bis furchtbar. Deshalb gefiel mir der Song auch beim ersten hören nicht. Er gefällt mir aber von Mal zu Mal besser.

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

Mir gefällt der Song. Sie hat definitiv gute Chancen das Ticket nach Turin zu ergattern und dann muss man sehen.

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Ach ja, bezüglich Chancen. Durch die Hetzkampagne der sogenannten EC-Fans haben sich ihre Chancen in Turin, bestimmt nicht erhöht.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Das kann man natürlich ab jetzt bei jedem Songcheck schreiben.

Trakol
Trakol
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Dieses Dilemma bekommen ja wirklich nur die Hardcore Fans mit, die sich für die Vorentscheide in den anderen Ländern interessieren. der Großteil der im Mai abstimmt, hat keine Ahnung, dass EC auch hätte fahren können, geschweige denn wer EC überhaupt sind

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Ich hab es schon mal geschrieben @ESCFan05 du warst immer der größte Kritiker des NDR/Schreiber jetzt wo andere sich beschweren sind das plötzlich Hetzkampagnen. Was ist los mit dir

Patrick
Patrick
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Das muss man aber definitiv dem NDR zuschieben. Das war einfach PR-mäßig ein Supergau. Man hat eine international erfolgreiche Band, die sich ausnahmsweise mal für den ESC bewirbt (sonst sind es immer unbekannte Newcomer), man wählt sie nicht mal für den Vorentscheid aus (wo gar nicht sicher gewesen wäre, dass sie dort durchkommen) und dann hat man nicht mal ne vernünftige Begründung, stattdessen kommt „ja, super Jungs, hat leider nicht gereicht, bewerbt euch nächstes Jahr doch nochmal“. Als wenn die Band das nötig hätte… Man hatte Tage um sich ein vernünftiges Statement zu überlegen, die Reaktion war vorhersehbar – stattdessen kommt sowas.

Dann das tagelange Stillschweigen auf sämtlichen Kanälen und Abspielen des Standardprogramms. Natürlich werden da die Leute sauer. Vor allem, wenn stattdessen 6 Popsongs vorgestellt werden und davon sogar noch einer gegen die Regeln verstößt und deswegen eigentlich gar nicht mehr am Vorentscheid teilnehmen müsste.

Das auf die „Hetzkampagne der EC-Fans“ zu schieben, ist eine ziemliche Verdrehung der Tatsachen. Das war einfach nur ein PR-Disaster mit Ansage vom NDR.

At1982
At1982
4 Jahre zuvor

Der Song hat meiner Meinung am ehesten Chance ein paar Punkte für Deutschland zu holen, weil er halbwegs zeitgemäß ist. Allerdings glaube ich nicht an einen Top Ten Platz dafür ist er zu wenig catchy selbst wenn er live gut vorgetragen wird. Sollte der Livevortrag nicht gut sein, kann es aber auch wieder richtig 0 Punkte gehen. Vorallem stimmlich gibt das Ding nicht viel her.

Ich finde den Song persönlich sehr schwach und würde im Radio wohl umschalten wenn er läuft, da ich die Art der Musik nicht mag und mir gerade der Refrain mehr auf die Nerven geht als alles andere.

Für mich persönlich eine 3 von 10, da andere Songs noch stärker nerven aber es ist wie gesagt absolut nicht meine Musik.

meckienrw
4 Jahre zuvor

Neben „Rockstars“ der einzige OK-Song.

Vondenburg
Vondenburg
4 Jahre zuvor

Das Lied gefällt mir, aber ich fürchte, dass wenn da kein spektakuläres Staging kommt, der Song wie Ghost und Black Smoke zwischen den Wertungsrost durchfallen wird. Das ist wieder so ein 11. Platz-Kandidat bei den Länderwertungen.

Indigo
Indigo
4 Jahre zuvor

Ein solider Song, aber ich fürchte, dass er in Turin nicht weiter auffallen würde. Ich wollte ihn beim zweiten Mal nicht zu Ende hören, aber vielleicht wirkt er ja live stärker auf mich.

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor

„Anxiety“ ist für mich vom Song her die beste und einzige Option für Deutschland 2022. Alle anderen Beiträge, inklusive dem von Malik Harris (So toll er auch singt), würden, glaube ich, in Turin untergehen. Übrigens auch die internationalen ESC-Fans sehen Felicia Lu vorne.
Den einzigen Kritikpunkt den ich an ihrem Song habe ist, das er leider so kurz ist. Man hätte ruhig die 3 Minuten komplett ausfüllen können, aber das ist nur meine Meinung. Vielleicht gibt es ja nochmal einen kleinen Revamp?
Ansonsten setze ich nun natürlich auf eine starke Performance, die dem Titel den Schwung gibt den er braucht um zu funktionieren. Also einfach nur rumstehen und den Song perfekt runtersingen reicht da nicht. Aber das Felicia Lu Ahnung von Promotion hat, hat sie ja schon durch die Produktion des Musikvideos bewiesen. Also dann viel Glück und hoffentlich klappt es diesmal.

pasi2805
4 Jahre zuvor

Schade, dass sie nicht mit „In your hands“ antritt. Der Song hätte erstens dem Teilnehmerfeld gut getan und zweitens finde ich persönlich den viel besser. Auch den Lena Bezug hätte es eher nicht gegeben. Schade. Vertane Chance.

pasi2805
4 Jahre zuvor
Reply to  pasi2805

Ich persönlich habe für den Song eine 2/10 gegeben, weil ich ihn mir einfach nicht bis zum Schluss anhören kann. :/

Frédéric
Frédéric
4 Jahre zuvor

Ich mag ihre Art, Stil und auch einige Elemente des Songs (etwa das leicht abgründige), doch die Produktion tritt mir zu sehr auf die Bremse. Da wäre spätestens im letzten Drittel eine Steigerung von nöten, die aber für mein Empfinden komplett ausbleibt (was in gewisserweise immerhin das Thema des Songs spiegelt – irgendwo auch das des dt. Auswahlverfahrens;).

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor

Meiner Meinung nach ist Anxiety ein sehr starkes Lied. Ja es ist pop aber vergessen wir das 40-60% der Top 10 Plätze in den letzten 5-10 Jahren von pop Nummern ausgefüllt werden? (Nagelt mich nicht auf die Prozentpunkte fest XD)

Der Song hat das gewisse etwas das wenn man es in Turin gut auf die Bühne bringen kann mit 100% Wahrscheinlichkeit mindestens auf Platz 11-13 landen kann. Mit einer sehr guten Performance vielleicht sogar in die Top 10.

Zum Vergleich: Ben Dolic mit Violent Things war auch eine „zeitgenössische Popnummer“ und diese kam gut bis sehr gut bei der internationalen Esc Bubble UND den Wettanbeitern an.

Nur weil es nicht EC oder werauchimmer ist muss es nicht schlecht sein 😉

Und für die „Der Song ist langweilig/monoton“: 2018 habt ihr dasselbe über Michael Schulte und „You Let Me walk Alone“ gesagt und wir wissen alle was am Ende raussprang 😉

Zum Schluss muss ich aber zugeben dass ausser Anxiety und rockstars dieses Jahr wirklich sehr fad ist.

Soap und Hallo Welt sind Songs die man wirklich einfach so weghört und sich daran nicht erinnert.

Und Alive und I swear to god…. naja tut nicht weh aber die beiden stechen echt nicht raus.

Jabo72
Jabo72
4 Jahre zuvor

Von den zur Auswahl stehenden Beiträgen ist Anxiety mein Favorit, bei entsprechendem Staging kann sicherlich ein respektables Ergebnis dabei rumkommen (noch kennen wir die Konkurrenz aber auch nicht). Hinter dem Song würde ich im Mai auch stehen, sollte es dazu kommen.
Zum Song selbst: Eigentlich beschreibt Frédéric es da schon genau richtig – es fehlt einfach ein bisschen was, um daraus einen richtig interessanten Beitrag zu machen.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Jabo72

Wie 2017 bei Belgien und „City Lights“ meiner Meinung nach. Der Song war auch sehr monoton. Mit dem „gewissen etwas“ hätte es vielleicht sogar damals nicht nur für Platz 5 gereicht.

Frédéric
Frédéric
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

City Lights hatte aber auch einen ungleich höheren Popappeal, dem man sich kaum entziehen konnte und der auch recht ansprechend mit Blanches monotonem Gesang kontrastierte.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

@Frédéric geb ich dir recht. Deshalb war ja auch Platz 5 für Blanche verdient 😉

Wollte damit nur aussagen das ein monotoner Gesang/Sprechgesang nicht gleich was schlechtes bedeuten muss wenn es zum Song passt.

Wie eben bei Felicia hier. Ich glaub wir sind uns einig wenn ich sag das es nicht wirklich passt wenn man in einem Song über Ängste aufeinmal stimmlich „ausrastet“.

genauso wie ein Song wie halt „City Lights“ keinen zweiten Chrous braucht der musikalisch ausartet. Sondern es reicht wenn der Song dir im Ohr bleibt und ansprechend ist.

was meiner Meinung nach bei „Anxiety“ der Fall ist.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

„City Lights“ ist aber auch eines der wenigen Pop-Meisterwerke, die der ESC hervorgebracht hat, und befindet sich in meiner ESC 1956 bis jetzt-Allzeitliste auf einem großartigen 142. Platz. 🙂

Von meiner Seite aus hat mein vernichtendes Urteil über „Anxiety“ also nichts mit dem Musikstil oder der Musikrichtung zu tun. Es gibt in allen Musikstilen gute und schlechte Musik, und Felicia Lu hat leider in das Töpfle mit den Nieten gegriffen. 🙁

eccehomo42
4 Jahre zuvor

Du hast ein Ranking bis zum 142.Platz?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  eccehomo42

Ich habe eine TOP 250, die Du in meinem Profil sehen kannst. Mit dem Projekt habe ich 2005 begonnen, und Ende 2021 war es dann endlich fertig. Ich war sehr, sehr sorgfältig. 🤓

eccehomo42
4 Jahre zuvor

Hab sie mir inzwischen angesehen und mich über viele Platzierungen gefreut. Ich bin ja inzwischen mit vielen meiner Bewertungen aus dem letzten Sommer unzufrieden.
Heißt das, du kannst das Projekt „togblog“ starten?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  eccehomo42

Im Moment bin ich arbeitstechnisch Land unter. Vielleicht im Sommer. 🙂

Mareike Kaa
Mareike Kaa
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

Also nee, „City Lights“ hat eine sofort wiedererkennbare Melodie, während „Anxiety“ so vor sich hin stolpert. Ich mag Felicia Lu, aber der Song ist irgendwie nicht zu Ende entwickelt.

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

90% des Reizes von City Lights ist fuer mich Blanche selbst zuzuschreiben.

Es ist einfach ihre sowohl natuerliche (ohne grosse Schminke) und zeitlose, aetherische Schoenheit, die bei mir diesen Reiz ausloest. Und dann kommt dieser aengstliche (?) Blick….

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

@Toggie Artikel über Estlands Siegerbeitrag habe ich eine neue Version unserer ESC Burg erstellt. Bitte korrigiere entsprechend 😉

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

Für mich fällt City Lights in denselben Topf wie Belgien 2018 und „Matter of Time“

Beide songs sind toll produziert und ziehen einen sofort in den Bann. Bei keinem der beiden kann man sagen „den Song vergisst man sofort“.

Der Punkt mit dem der eine steht und der andere fällt ist die Inszenierung:

Während man bei City Lights fast alles perfekt gemacht hat hat man 2018 in Klo gegriffen ala Aly Ryan. für die erste Minute sieht man bei Sennek nur die Augen. Danach die random Lichter…. das hätte mehr bei einer Rocknummer machen sollen und nicht bei einer Ballade wie dieser.

Das beste Beispiel ist doch aus dem selben Jahr Zypern. Wer vor den Proben über Fuego gesagt hätte „der Song landet auf den Plätzen 1-3“ wäre mit Sicherheit nur müde angelacht worden. (Laut Wettquoten lag Fuego nur auf Platz 15-20 vor den Proben).

Und nach den Proben und der wirklich tollen Inszenierung ist der Song aufeinmal in die Höhe geschnellt.

DESHALB: wer meint das man aus „Anxiety“ mit etwas Aufwand keinen Top 10 Platz rausholen kann der ist in meinen Augen entweder sehr pessimistisch oder gehört der „Dauer-Nörgel“ die egal wie gut unser Beitrag ist ihn doof findet 😉

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

@Thimo: „mit etwas Aufwand“ ist halt leider genau das Problem.

@alle: Blanche war 4., 5. war Robin Bengtsson.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Ich sehe hier lauter 6er und 7er. Hat das Powerschönhören schon eingesetzt? 🤔 Für mich klingt das grässlich langweilig und ziemlich nervtötend zugleich, was irgendwie auch schon eine Leistung ist. Jedenfalls möchte ich das nie wieder hören, und selbst mit einer Weltklasseinszenierung kann ich mir beim besten Willen kein ESC-Ergebnis vorstellen, das nicht mit einer 2 beginnt.

Und schließlich möchte ich mich schon im voraus für die vielen negativen Kommentare entschuldigen, die ich in den nächsten Tagen zu den deutschen VE-Liedern posten werde. Ich finde die Lieder allesamt sehr schwach und habe keine Lust, meine Lebenszeit damit zu verschwenden, mir Dinge schönzuhören, die die Mühe nicht wert sind. Außerdem halte ich es immer schon mit Cecily Cardew: „When I see a spade, I call it a spade.“ 🙂

So, und jetzt höre ich Kalush Orchestras „Stefania“ in Dauerschleife. ❤

4porcelli - I fell in love with El salesrep
4porcelli - I fell in love with El salesrep
4 Jahre zuvor

Das hören wir ja beide seit Samstag in Dauerschleife – ich gerade auch wieder.

Andi
4 Jahre zuvor

Dieses „Ich will mir was schönhören“ ist mir auch vollkommen fremd. Warum sollte ich mir ein Lied nochmal anhören, das ich beim ersten Mal hören scheiße fand?
Es gibt so viel Musik auf der Welt, da hör ich doch nicht freiwillig ein zweites Mal einen Song, der mir nicht gefällt.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Also bei mir kommt das schon mal vor das ich mir Songs nicht komplett anhören kann oder möchte, zB auf der Arbeit ist das nicht gut möglich. Zu Hause in Ruhe höre ich mir dann den Song nochmal an. Ich glaube jeder handhabt das anders wie und wie oft er Songs hört. Man muss nicht alles verstehen aber auch nicht gleich alles schlecht reden. Dann gibt es auch Leute die Liedern die sie nicht gleich mögen eine zweite Chance geben wollen.

Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Och, Thilo – ich rede das nicht schlecht, ich sage nur, dass mir sowas fremd ist und ich es verstehe. Warum muss man denn hier immer alles direkt als Kritik auffassen omg?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ich habe es mir tatsächlich noch ein 2. x angehört, bevor ich vorhin meinen Kommentar gepostet habe. Allerdings fand ich es noch langweiliger und nerviger als beim 1. x …

Ist vielleicht auch ein Altersding. 🤔

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

„Ich glaub das ein Song wie Anxiety, der tatsächlich Chancen überhalb der Bottom 5 hat, viel zu anspruchsvoll für das Ü50-Publikum ist“

😉😉😉

Andi
4 Jahre zuvor

Hab ich nur einmal gehört, nämlich bei der PK am Donnerstag.
Mir gefiel weder ihre Art noch ihr Gesang noch das Video. Und den Song hab ich schon wieder vergessen. Ich hoffe, ich muss ihn beim ESC nicht erneut hören. Dann bleibt es bei diesem einen Hörversuch, den ich Gott sei Dank schon wieder verdrängt habe.

Matty
Matty
4 Jahre zuvor

Das mit den Songchecks für den ESC-Vorentscheid fängt ja ziemlich früh an! Mein Fazit:

Song allgemein: 0 von 12 Punkten
Eignung für den ESC: 0 von 12 Punkten
Eignung Künstlerin für den ESC: 1 von 12 Punkten

Besser für den ESC wäre „That’s how it goes“ von Zoe Wees geeignet:

Song allgemein: 12 von 12 Punkten
Eignung für den ESC: 12 von 12 Punkten
Eignung Künstlerin für den ESC: 12 vn 12 Punkten

Da Lettland angesprochen wurde: Citi Zēni haben sowohl das Jury- als auch das Televote gewonnen.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Mein (sarkastisches) Fazit zu diesem Kommentar:

Subjektivität: 0 von 12 Punkten
Aussagekraft: 0 von 12 Punkten

Fazit: Bitte zweite Tür rechts. Die mit der Aufschrift „Dauer-Nörgeler-wenn-es-um den-deutschen-Esc-Beitrag-geht“

Matty
Matty
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

Und Du solltest mal Nachhilfe in Sachen Musikgeschmack nehmen!

Matty
Matty
4 Jahre zuvor

Update: Deutschland bei den Odds auf Platz 15 abgerutscht, Tendenz stark fallend.

Thomas O.
Thomas O.
4 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Der Oddschecker-Matty
Ich hab das Gefühl, wir kriegen ein Update von dir zu jedem Songcheck 😀

Dennis
Dennis
4 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Aktuell 17 @Matty

Matty
Matty
4 Jahre zuvor
Reply to  Dennis

18. Platz bei den Odds! 🥳

Funicula
Mitglied
Funicula
4 Jahre zuvor

Der Song ist nicht schlecht, der nervt oder stört nicht. Der wird in keinem Ranking an letzter Stelle auftauchen. Aber leider auch in keinem an erster Stelle, weshalb im Mai wohl auch kaum einer für diesen Beitrag anrufen würde.

Das Thema Ängste kann man natürlich als Aufhänger fürs Staging nutzen. Das ist aber nicht ganz einfach umzusetzen und ich bezweifel, dass der NDR da eine große Hilfe sein wird.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Funicula

Ich stelle mir da eine Inszenierung vor wie es Greta Salmone mit „Hear them calling“ in 2016 gemacht hat. Beide Songs schweben ungefähr im selben Kontext rum.

Düster am Anfang um die Ängste darzustellen was sich im Laufe des Songs mehr und mehr erhellt. Jedoch müsste man grau-/bzw. Schwarztöne behalten und sollte nicht in das Bunte abdriften wie bei „I dont feel hate“

eurohawk
eurohawk
4 Jahre zuvor

@ThilomitBobby
Da gilt für escfan05 einfach strikt das Prinzip: Hauptsache es geht nach meiner Nase! Ihm passt EC nicht, daher ist der NDR IN DIESEM FALL natürlich absolut zu vertreidigen!! Aber sonst jahrelang Tod und Teufel über alles und jeden ausschütten. War halt in dem Fall nicht nach seinem Geschmack… Traurige Welt!

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  eurohawk

Ja hast du wahrscheinlich recht

Julian
Julian
4 Jahre zuvor

Schade, dass sie nicht „In Your Bands“ genommen hat. Das wäre die deutlich bessere Wahl für den ESC gewesen.

https://youtu.be/8ffd5Hj4nDE

Patrick
Patrick
4 Jahre zuvor
Reply to  Julian

Der ist ja noch langweiliger…

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor

a propos odds…… komischerweise kein grosser Sprung nach vorne fuer Sentimental…. obwohl…. 🤔

Spanien liegt auch zurueck. Kein Wunder, einerseits, aber…. falls es am Ende sich um das einzige Lied von der Sorte handeln sollte… koennte sogar alle Up-tempo-Frau-mit-Tanzeinlagen-ESC-Fans versammeln…. 🤔

Kallekra
Kallekra
4 Jahre zuvor

War bislang Team Malik, doch ich bekomme seit 2 Tagen Anxiety nicht mehr aus meinem Kopf…..der schnell gesungene Refrain könnte live aber auch schnell nach hinten los gehen. Inszenierung finde ich auch irgendwie schwierig. Wobei, gab es schon Toiletten auf der Bühne?

Jan van Leyden
Jan van Leyden
4 Jahre zuvor

Ist auf meiner persönlichen Hitliste auf Platz 2 hinter „I swear to god“

Denke aber nicht dass man mit dem Song was reißen wird. Dafür ist er zu brav, zu langweilig und nicht außergewöhnlich genug. Klingt alles in allem wie schon tausendmal gehört.

Und auch wenn das Thema ernst und wichtig ist, ist die Art und Weise wie man das vorträgt nicht authentisch. Kann aber auch nur an mir liegen, dass mich der Song emotional auch nicht packt, weil er lediglich solide emotionslos vorgetragen ist.

Phon
Phon
4 Jahre zuvor

Anxiety gefällt mir mit großem Abstand von allen 6 VE-Titeln am besten. Das Einzige, was mir fehlt, ist ein Höhepunkt – da schließe ich mich Manu an. Insgesamt aber durchaus Ohrwurm-Potenzial und mit einer guten Inszenierung und abhängig von der Konkurrenz könnte ein Platz um die 15 drin sein. Felicia ist jedenfalls super sympathisch und ich liebe ihren britischen Akzent, wenn sie Englisch spricht 🙂

Thomas O.
Thomas O.
4 Jahre zuvor

Also die einzig funktionierende Inszenierung des Songs stell ich mir so vor:

Zum Start sitzt Felicia verängstigt auf dem Klo und wirft sich erstmal ein paar Pillen ein.
Dann startet die Musik, und Felicia singt mit zunehmender Wirkung der Antidepressiva immer euphorischer Ihren Song.
Zum Ende verstummt sie wieder verängstigt wahlweise auf dem Klo oder im Bett

Trakol
Trakol
4 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Ist dann aber auch die Botschaft: Leute nehmt Antidepressiva, die sind gut

Funicula
Mitglied
Funicula
4 Jahre zuvor
Reply to  Trakol

Dann kann sie sich die Bühnendeko ja von der Pharmaindustrie sponsern lassen.

eccehomo42
4 Jahre zuvor

Klingt als einziges Lied der Vorentscheidung nicht vollkommen glattgebügelt, hat dafür aber ein Problem, was ich in vielen Indie-Pop Songs sehe. Da wird dann das Indie sein so ausgeführt, dass der Song unfertig wirkt. Der Refrain ist ganz ok, aber für meinen Geschmack fehlt auch dem noch etwas, dafür ist das Gesangstempo ansatzweise ein Wagnis.

Letschi
Letschi
4 Jahre zuvor

Hat eh keine Chance beim WDR/NDR/SWR Freitagabend Publikum.

inga
inga
4 Jahre zuvor
Reply to  Letschi

Oh das ist gut, so bleiben immerhin noch die Zuschauer von BR, hr, MDR, Radio Bremen, rbb, SR und ONE.Jede Stimme zählt.

tomudu
tomudu
4 Jahre zuvor

„Anxiety“ hat sich in meiner Rangliste hinter „Rockstars“ auf den zweiten Platz geschoben. Die Nummer hat Potenzial, bräuchte aber ein gutes Staging – wovon man beim NDR ja nicht unbedingt ausgehen kann.

Haraldur
Haraldur
4 Jahre zuvor

Ich mag den Song. Stört mich nicht weiter beim Autofahren. Mit Maneskin, Go_A und Blind Channel werde ich immer nur geblitzt. Aber im Ernst, ich mag Song und Stimme wirklich. Würde ich mir vielleicht sogar im richtigen Leben anhören. Die Ideallösung wäre aber, wenn sie den Refrain für Malik singt und er sich aufs Rappen konzentriert. Eminem und Dido sind ja sicher nicht verfügbar.

@Felicia Lu: Wenn Du Dir das hier noch antust, dann ärgere Dich bitte nicht zu sehr. Dein Song und auch der von Malik Harris kommen insgesamt ganz gut weg. Ihr habt beide das Potential für Platz 10-15, wenn Staging und Selbstvermarktung gut laufen. Vielleicht wärst Du auch nach Turin geschickt worden, wenn noch irgendwelche Prolls, Rocker oder Schlagerfuzzis im Wettbewerb wären. Eine Chance, die eigene Fanbase zu vergrößern, wäre auch dann da. Vor dem Guildo-Horn-Hype habe ich noch nie was von Rosenstolz (damals Platz 2 gehört), mir dann aber gleich eine CD von ihnen gekauft. Alles Negative hier geht gegen den ungeschickten Sender, nicht gegen die Künstler, die noch dabei sind.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

„Vielleicht wärst Du auch nach Turin geschickt worden“

Ist schon der 5.März? Und nicht böse gemeint aber ich glaube kaum das sich Felcia und andere Künstler sich in den Kommentarspalten wie hier oder bei den englischen Kolleg*innen von wiwibloggs rumtreiben. Vielleicht ein Michael Schulte damals in 2018 aber ich denk auch das selbst er maximal den Beitrag selbst liest und sich kaum den deutschen Urteil von der ESC Bubble beugt. Ansonsten wäre er nicht in Lissabon aufgetreten bei all den „lahme Nummer/langweilig/das landet doch eh hinten“ Kommentaren.

Jastus
Mitglied
Jastus
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

Naja, in ihrer aktuellen Story verweist Felicia Lu (oder ihr Team) zumindest direkt auf die Kommentare hier auf dem Blog und dass sie sie liest.
Hallo Felicia!

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

Finde trotzdem den Satz „Vielleicht wärst Du auch nach Turin geschickt worden“ in dem Kontext unangebracht.

vielleicht ist das ein bisschen kleinkariert von mir aber der Satz von der/dem Kommentarschreiber*in hört sich so an als ob der VE schon rum wäre und Felicia nicht gewählt wurde.

Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

Schulte hat hier definitiv Kommentare gelesen. Den interessiert es nur nicht, was andere denken, wenn er von seinem Song überzeugt ist. Außerdem gab es ja damals genügend positive Resonanz.

Haraldur
Haraldur
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

Sorry Thimo, diese zugegebernermaßen unangebrachte Turin-Phrase richtete sich eigentlich gegen die Behauptung, dass gegen EC keiner der nominierten 6 eine Chance gehabt hätte. Das glaube ich nämlich gar nicht mal unbedingt (trotz deren Fanbase). Ich hätte gerne mehr Vielfalt im Vorentscheid gehabt, aber ich hätte sicher nicht EC gewählt. Bis vor ein paar Wochen wusste ich gar nicht, dass es die gibt.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

@Andi du kannst aber nicht leugnen das es wie heute ein 40/60 oder auch 60/40 Anteil an positiven und negativen Kommentaren gab und viele davon wie von mir beschrieben sich darauf bezogen wie „lahm“ oder „langweilig“ der Song war. Dieselben Kommentare wie jetzt.

Ich will auch damit gar nicht irgendwas rechtfertigen sondern in meinen Augen (was ich schon in älteren Beiträgen geschrieben hab) kommt es einem so vor als ob die deutsche Bubble nie geschlossen hinter einem Beitrag steht.

Mit geschlossen meine ich nicht mal 100% von der Bubble steht hinter dem Beitrag. mehr so 70-75% da es immer Personen gibt die den jeweiligen Beitrag nicht mögen was auch legitim ist.

@Haraldur Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Wie ich sagte ich meinte es nicht böse. Es kam mir nur so vor als würdest du Felicia schon abschreiben, obwohl Sie hier als „beste Chance“ gehandelt wird um die Worte der anderen zusammenzufassen.

Haraldur
Haraldur
4 Jahre zuvor

Ach ja, noch eine Bitte an die Kommentatoren: Lasst diese Lena-Vergleiche. Felicia singt nun wirklich in einer ganz anderen Liga (deutlich besser).

Andi
4 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Ich liebe es, wenn fremde Leute einen erziehen wollen, was man alles sagen und schreiben und vergleichen darf (oder eben nicht) und im gleichen Atemzug von „Prolls“ und „Schlagerfuzzis“ reden. Das ist offenbar dieser viel erbetene Respekt vor den Künstlern.

Haraldur
Haraldur
4 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Kritik angenommen, Andi. Beim nächsten Mal mache ich kenntlich, wenn ich etwas als Zitat oder Ironie meine… Die von Dir zu recht kritisierten Begriffe habe ich in den letzten Tagen immer mal wieder im ESC-Kontext gelesen. Ich respektiere übrigens Schlager, wenn es auch nicht meine Musik ist. Jede Musikrichtung hat ihre Berechtigung.

Hazel76
Hazel76
4 Jahre zuvor

Ich mag Anxiety, auch von den 6 Songs am liebsten, glaube aber mit guter Inszenierung höchstens an Platz 18-20. Malik hatte vielleicht noch mehr Chancen, spricht mich persönlich leider nicht an.

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor

Diese Lena-Vergleiche sind ja sicherlich nicht völlig aus der Luft gegriffen, trotzdem nervt es langsam etwas. Natürlich kann jeder denken und sagen was er will, aber irgendwann sind bestimmte Argumente auch mal auserzählt.
Außerdem hatte ich schon 2017 das Gefühl, das diese fast schon Mantra-artigen Lena-Assoziationen mit dazu beigetragen haben, das Felicia Lu im Vorentscheid damals nicht sehr weit gekommen ist. Und das finde ich nicht fair. Sie ist eine eigenständige Künstlerin, die gut singen kann und von der wir sicherlich noch einiges erwarten können.

Ich empfehle übrigens auch mal ihr Making-Of zum Musikvideo anzusehen. Das ist schon herausragend. Sowas kann und macht nicht jeder.

Jan van Leyden
Jan van Leyden
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Naja, sie hört sich halt schon an wie Lena. Wenn ich den Song zum ersten Mal hören würde und kein Video hätte, ich könnte nicht sagen ob das jetzt Lena oder wer anderes singt.

Und das ist ein Kritikpunkt für den Felicia Lu nichts kann, weil das ist eben ihre Stimme, aber für wirklichen Erfolg braucht man eine unverwechselbare Stimme.

Nehmen wir mal als Beispiel letztes Jahr. Damiano Davids Stimme ist sehr authentisch und einzigartig. Dazu eine kraftvolle Bühnenpräsenz der gesamten Band. Menschen, die sich von der Masse abheben, kraftvoller Song und viel Charisma.

Das alles sehe ich bei Felicias Song einfach nicht. Dazu ist er wirklich zu sehr Lena, zu sehr Pop und einfach nicht einzigartig/authentisch genug.

Tamara
Mitglied
Tamara
4 Jahre zuvor
Reply to  Jan van Leyden

Nicht nur das: Damiano hat mehr Sex in der Stimme als Tina Turner und Marius Müller-Westernhagen zusammen. And that is saying something.

JoBi
JoBi
4 Jahre zuvor

Anxiety gefällt mir. Hab den glaube ich 7 oder 8 Punkte bei dieser Umfrage gegeben.

meckienrw
4 Jahre zuvor

Felicia = Lena, Malik = Schulte…. ist natürlich Blödsinn.

Michi
Michi
4 Jahre zuvor

Mittlerweile gefällt mir Anxiety mit Abstand am besten.
Vorallem finde ich sehr spannend, dass der Song im Ausland extrem positiv aufgefasst wird und fast alle Votings Felicia Lu als Gewinner sehen…
Mit einer guten Inszenierung (was sehr wahrscheinlich ist, sh. Video) könnte das durchaus auch in Turin Chancen auf eine vordere Platzierung haben. Ein ähnliches Lied ist doch bisher noch nicht im Rennen.
Der Text soll einigen Reactions zu Folge auch sehr gut sein. Dieses Potential sehe ich zwar nicht wirklich, weil ich den Text einfach „nur“ solide finde, aber anscheindend gefällts wohl vielen.

Mai
Mai
4 Jahre zuvor

OMG hat sie schöne Augen!
Hab mir grade mal das Making Of ihres Videos angeschaut. Ich finde es großartig, was sie da aus der Not herraus geschaffen hat.
Anxiety ist von den 6 Kandidaten mein persönlicher Favorit. Ich höre ihn mir gerne an und ich finde Felicia sehr sympatisch. Ob er ESC-tauglich ist.. ich weiß nicht. Dennoch, wenn es einer der 6 Beiträge werden muss, dann bitte dieser hier.

bertibln
bertibln
4 Jahre zuvor

Hoffnungs- und chancenlos, so wie alle Songs dieser sogenannten Vorauswahl. Sorry, aber ich kann nicht erkennen, wer für diesen lauen Popaufguss anrufen sollte.

Andi
Andi
4 Jahre zuvor

Das Lied berührt mich überhaupt nicht. Und für einen Popsong ist mir das Lied zu langweilig. Ohrwurm- Qualitäten hat es leider auch nicht.
Chancen beim ESC halte ich für sehr gering. Höher als Platz 18 kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

olli1893
olli1893
4 Jahre zuvor

Ich habe mich durch alle sechs Songs durchgekämpft, ja gekämpft…. Anxiety ist der einzige Song der mir gefällt und die Chance hätte öfters von mir gehört zu werden,

Nach der Qual mit den anderen fünf Songs braucht ich erstmal eine Runde Eskimo Callboys *gggg*

Rusty
Mitglied
Rusty
4 Jahre zuvor

Ich finde den Song interessant, aber er bleibt mir nicht im Ohr.Als Felicia damals am Vorentscheid teilgenommen hat,war ich ziemlich gespannt auf sie,aber sie hat damals nicht so gut gesungen.Aber da war sie noch sehr jung und unerfahren,ich denke mal,sie wird sich weiterentwickelt haben.Bin gespannt auf die Inszenierung, das wird entscheidend sein,wie bei allen anderen Songs auch.

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

@Thilo mit Bobby: Natürlich kann man dem NDR durchaus vorwerfen, warum er bei soviel Auswahl nur 6 Songs ins Finale lässt. Aber die Art der Kritik der EC-Fans und wie teilweise gegen die Künstler die nominiert worden sind, gehetzt wurde, geht gar nicht. Es war von vornherein klar, das eine Jury über die Top 26 entscheiden wird, wer ins Finale kommt. Ich hätte da den Verbesserungsvorschlag das im nächsten Jahr die Online-User über die Top 25 bis 30 abstimmen und dann kommen die besten 10 ins Finale. Aber wenn man sich für etwas bewirbt, besteht immer auch eine Chance das man nicht durchkommt. Das ist den anderen 936 Bewerbern auch passiert, nur von denen hört mein kein Gejammere und Geplärre. Deswegen sehe ich auch nicht ein, warum man für EC jetzt ne Extrawurst braten soll. Zumal es ja auch bei EC keine Garantie gibt, das sie in Turin gut abschneiden würden.

Jan van Leyden
Jan van Leyden
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Ich sehe kaum bis keine Hetze gegen irgendeinen der Künstler*innen. Im Gegenteil, fast alle Kommentare gehen ausschließlich gegen den NDR. Selbst Mael und Jonas, als direkt Betroffene, haben das gestern nochmal in ihrem Livestream herausgestellt.

Des Weiteren: Welcher ähnlich große Künstler hat denn seine Bewerbung öffentlich kommuniziert? Wären andere Künstler ähnlichen Kalibers öffentlich so damit umgegangen, würde sich die Forderung unter Garantie nicht nur auf EC beziehen. Die dienen hierbei nur als Beispiel für das viel größer dahinterliegende Problem beim NDR.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

das Hauptargument was ja gerne in dem EC Kontext genutzt wird ist:

„Die werden schon aufgrund Ihrer Fanbase weit vorne landen“

welches aber in meinen Augen Schwachsinn ist. Warum?

Weil eine Fanbase alleine nicht für eine Top 13 Platzierung ausreicht. Beispiele NoAngels oder auch Cascada. Vorallem Cascada war weltweit mega erfolgreich und hätte TROTZ der „Euphoria-Kontroverse“ den Song in die Top 13 katapultiueren sollen.

Zumindest wenn man nach der EC-Fanlogik geht das die Fanbase für eine gute Platzierung ausreicht.

At1982
At1982
4 Jahre zuvor
Reply to  Thimo

NoAngels waren nie ein internationaler Act sondern eine gecastete Truppe, die nur in Deutschland unterwegs war. Die Metalszene dagegen ist recht international und EC-Fans sind in ganz Europa verteilt. Wie gut das funktioniert hat Lordi damals gezeigt und EC dürfte heute international bekannter sein als es Lordi damals war.

Zu Cascada: Wenn man sich mit Plagiatsgerüchten rumschlagen muss, hilft einem auch das internationale Ansehen nix mehr.

Das Argument hinkt also für mich und die Beispiele sind nicht vergleichbar.
Ich bin mir auch sicher, dass Avantasia mindestens Top 10 gemacht hätten wenn sie den Vorentscheid gewonnen hätten. International bekannte Künstler, deren Bekanntheit länger anhällt und die nicht von der Musikindustrie gecastet wurden, werden immer einen Vorteil haben. Besonders wenn sie in zugkräftigen Szenen unterwegs sind.

Benno88
Benno88
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Wo wird den bitte hier auf dem Blog gegen die Künstler gehetzt? Wenn hier einige schreiben Sie finden die Auswahl langweilig ist das in deinen Augen gleich Hetze? Viele schreiben ja sogar die Titel sind in Ordnung, aber für den ESC ungeeignet. Und ja auch viele finden EC furchtbar und das ist absolut i.O. , weil jeder darf eine eigene Meinung haben. Klar gibt es Beleidigungen und Leute die über das Ziel hinaus schiessen, aber die findest du überall und im großen Ganzen geht es hier doch recht gesittet zu. Und das Gejammer/Geplärre wie du es nennst geht von ESC Fans und EC Fans aus und das liegt daran das diese ihre Bewerbung öffentlich gemacht haben und eine große Reichweite haben. Weder die Petition noch die Kommentare stammen von EC direkt. Wir wissen nicht wer alles unter den 936 Bewerben war bis auf wenige Ausnahmen deswegen auch kein „Gejammer/Geplärre“ aus dieser Richtung. Und zu guter letzt keiner hat behauptet zu wissen das EC in Turin abschneiden würde. So wie ich das sehe ist die größte Anzahl an Personen einfach nur entsetzt darüber das erst eine große Vielfalt angekündigt wurde und jetzt genau 1 Genre bedient wird. EC ist nur der Tropfen der das Fass zum überlaufen gebracht hat.

ebravic
ebravic
4 Jahre zuvor

Ihr sagt, sie hört sich so an wie Lena. Ich finde, in einigen Passagen ähnelt das Lied dem von Robin Bengt6son „i Can´t go on“

Brötchen
Brötchen
4 Jahre zuvor

Das einzige Lied, bei dem ich sagen würde ich mag es. Aber halte es absolut gar nicht ESC tauglich.
Hört man das neben 24 anderen Liedern hat man es einfach sehr schnell wieder vergessen, weil es eben ein Radio-Song ist. Die sind dazu gedacht schnell vergessen zu werden und nicht beim Autofahren abzulenken.
Und dieses Lied hat letztlich auch keinen Impact. Es erzeugt keine starken Emotionen. Würde vielleicht mal in den Rankings beim Jury/Televote auf Platz 15 dabei sein, aber das sind halt auch 0 Punkte. Der NDR hat das ESC-Votingsystem nach all den Jahren halt noch immer nicht kapiert. Dieser Nichtskönner-Verein wird dem Song auch kein gutes Staging geben.

Also letztlich bleibt es für mich ein Bottom 5 Beitrag. Wie Embers eben, nicht schlecht, aber auch kein Showstopper der einen mitreißt und zum Voten animiert. Und das Lied ist im Vorentscheid ohnehin komplett chancenlos.

meckienrw
4 Jahre zuvor

Bezüglich EC und mal eben die VE gewinnen und Top-Platzierung beim ESC erinnere ich gerne mal an Avantasia, die mit einen weitaus gefälligeren Song, aber auch großer Fanbase und Chartplatzierungen mit dem Album damals zum Zeitpunkt der VE in vielen Ländern Europas, bei der VE dann hinter dem öden Ghost und dem einen Lied, das so entsetzlich war, das ich es schon wieder verdrängt habe, gelandet sind.

Brötchen
Brötchen
4 Jahre zuvor
Reply to  meckienrw

Glaube EC haben die letzten Tage bewiesen, dass ihre Fanbase wesentlich euphorischer über ihre Teilnahme war, als jemals eine andere zuvor. Da ist einfach kein Vergleich.

Und auch das kleinere Format des Vorentschieds dieses Jahr, sowie das erstmalige Online-Voting hätte EC begünstigt.

meckienrw
4 Jahre zuvor
Reply to  Brötchen

Hieß es damals über Avantasia auch. „Nur eine Frage der Höhe des Sieges“.

Ansonsten gibt es bei der EC Geschichte keinen Gewinner. Weder der NDR, noch die ESC-Fans…. nur EC selber. Könnte man vielleicht auch mal drüber nachdenken. Wenn es klappt.

Brötchen
Brötchen
4 Jahre zuvor
Reply to  Brötchen

Mensch, da haben EC uns aber jetzt aber reingelegt, indem sie medienwirksam gezeigt haben wie gute Acts vom NDR vorsätzlich aussortiert werden.

Und klar profitieren die selber davon und bringen sich ins Gespräch und sind die Gewinner der Sache. Aber ist doch gut? Dann gewinnt zumindest IRGENDJEMAND was aus diesem Trauerspiel. Die 6 Acts die jetzt antreten, dürfen sich nur auf einen Flop im Mai freuen und sich schonmal von ihren Radio-Plays verabschieden.

Haraldur
Haraldur
4 Jahre zuvor
Reply to  Brötchen

In Sachen Favoritensturz sei an Unheilig erinnert. Der große Hype um „Große Freiheit“ war zwar schon vorbei, aber trotzdem waren sie gerade mitten in einer Serie von vier Nummer-1-Alben. Wer zu hoch gehandelt wird, kann um so tiefer abstürzen.

J D
Mitglied
J D
4 Jahre zuvor
Reply to  meckienrw

Avantasia hat es irgendwie geschafft, einen seiner schlechtesten Songs für den ESC zu schreiben und ist damit zu Recht nicht durchgedrungen.

Metal / Rock alleine reichen nicht, es muss dann schon ein guter Song sein.

At1982
At1982
4 Jahre zuvor
Reply to  meckienrw

Im deutschen Vorentscheid…..International wäre das eine ganz andere Kiste gewesen. Ghost ist eben auf einer Castingwelle geritten und hat genug Teenies mobilisiert um zu gewinnen. Beim ESC ist es dann gekommen wie es zu erwarten war.
Aber immerhin hatte man die Chance zu wählen….anders als dieses Jahr! Wenns dann nicht klappt, kann man nix ändern.

Nils
Nils
4 Jahre zuvor
Reply to  At1982

Jetzt muss ich aber dann doch mal eine Lanze für „Ghost“ brechen. Das war ja beileibe kein schlechter Song – und Jamie-Lees Gesang beeindruckt mich bis heute. Nur war der Song halt am Ende auch in dem Fall einfach wieder zu „nett“. Ihr Outfit und das merkwürdige Staging (Gruselwald? Mit grünen Lasern?) haben den Song dann endgültig versenkt. Trotzdem aber für mich gemeinsam mit The Makemakes und „O Jardim“ (kann mir partout nicht merken, wie die Sängerinnen hießen) einer der unverdienteren letzten Plätze der jüngeren Vergangenheit.

Jane
Jane
4 Jahre zuvor

Favorit? Hm … einige schreiben, der Song wäre von den sechs ihr Favorit und er wäre der einzige, mit dem wir in Turin nicht hinten landen. Ich weiß, Geschmäcker sind verschieden. Mich würde mal interessieren, WARUM der Song besser sein soll. Stechen „Alive“ /- Hymne oder „Rockstars“ /- Rap oder das schräge Duo nicht mehr hervor? Kann mir das jemand erklären?

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor
Reply to  Jane

Meine Rangliste ist:
1. Anxiety
2. Hallo Welt
3. I Swear To God
4. Alive
5. Soap
6. Rockstars: Ich weiß nicht warum diesem Song jetzt mehr Chancen in Turin eingeräumt werden als andere. Mich lässt dieser Song vollkommen kalt. Weder die Komposition noch seine Stimme geben mir was. Aber mal sehen.

Thimo
Thimo
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Auch wenn ich nie bis selten auf die Meckerkommis eigehe muss ich sagen ist Hallo Welt in meinen augen der schelchteste Song von den 6.

Hallo Welt versprüht einfach viel zu viel vom altbackenen Deutschpop-flair aus den du Tag für Tag hörst.

Soap, I swear to god und Alive reihen sich dort an. Sie sind ok, mann kann sich diese im Radio geben aber wenn es darum ginge abzustimmen würde ich persönlich nicht anrufen.

in meinen Augen muss man da einfach Rockstar und Anxiety rausheben.

Rockstar hat durch die Mischung aus Rap und Pop einen nicht alltäglichen Stil. Vorallem durch die an Eminem angelehnten Rap Passagen hat man da noch ein Alleinstellungsmerkmal.

Anxiety dagegen besticht dadurch das Indiepop einfach nicht typisch ist. Man hört es nicht täglich und dadurch hat man schon sofort etwas was aus der Reihe vom 08/15 pop ala Soap fällt.

Ob es einem gefällt oder nicht. Indiepop ist nicht 08/15 Ware beim ESC. Ich lass mich da aber gerne vom Gegenteil überzeugen wenn jemand sich die Mühe machen will und nach Indiepop Songs aus den letzten ESC Jahrgängen suchen möchte 😉