Ikke Hüftgold auf Instagram: „Ikke fährt zum ESC 2024 – garantiert!“

Bild: NDR / Claudia Timmann

Bereits kurz nach der diesjährigen deutschen ESC-Vorentscheidung „Unser Lied für Liverpool“ hat der Zweitplatzierte Ikke Hüftgold gegenüber ESC kompakt angekündigt, 2024 einen neuen Versuch zu unternehmen, Deutschland beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Einige Zeit später folgte eine mediale Schlammschlacht mit zunächst dem scheidenden deutschen ESC-Kommentator Peter Urban und dann dem kompletten NDR. Zwischenzeitlich war gar davon die Rede, dass Ikke mit dem NDR überhaupt nichts mehr zu tun haben und stattdessen für San Marino zum ESC 2024 fahren möchte.

Vier Monate später jetzt die Wende: Zunächst fragte Ikke Hüftgold seine Follower auf Instagram, ob er „erneut zum ESC“ und „den Laden wieder aufmischen“ soll. Das Ergebnis: 93% für „JA,zerleg den Laden“ und 7% für „Nein, spar Dir das“. Ikkes Fancommunity scheint mit dem Projekt Eurovision Song Contest also noch nicht abgeschlossen zu haben und will den Partyschlager-Sänger bei der deutschen Vorentscheidung „Unser Lied für Malmö“ sehen.

Heute hat er dann konkreter über seine Pläne gesprochen (siehe Video unten) und dabei auch verraten, dass sein potenzieller ESC-Beitrag für das kommende Jahr schon fertig ist. Außerdem hat er klargestellt, dass er sich definitiv für Deutschland bewerben will, aber gleichzeitig „garantiert“, dass er für ein anderes Land antritt, falls es bei der deutschen Vorentscheidung nicht klappt.

Hier die wichtigsten Passagen aus seiner Story im Wortlaut:

„Meine Community, meine Fans haben entschieden. Und zwar gestern und zwar mit überwältigender Mehrheit, ungefähr 835.000 Leute oder ein bisschen weniger haben abgestimmt: Ikke soll sich wieder bewerben.

Jetzt warte ich auf die Bewerbungsunterlagen und dann kann’s losgehen, der Song ist nämlich schon fertig. Und wenn das beim NDR nicht klappt für Deutschland, dann trete ich für ein anderes Land an. Und das garantiere ich Euch.“

Es wird also richtig spannend. Ikke will sich definitiv für die deutsche Vorentscheidung bewerben. Dass er dort einen Startplatz erhält, dürfte angesichts der Ikke-NDR-Vorgeschichte eher unwahrscheinlich bis ausgeschlossen sein. Dann muss Ikke liefern und für ein anderes Land antreten – welches das sein soll und könnte, verliert sich in den Nebeln von Norwegen und klingt auch eher mittel realistisch. Aktuelle Wahrscheinlichkeit, dass wir Ikke beim ESC 2024 in Malmö sehen: 0,017%.

Wir behalten die weiteren Entwicklungen natürlich wie immer hier auf ESC kompakt für Euch im Blick.

Würdest Du Ikke Hüftgold gerne wieder beim deutschen ESC-Vorentscheid sehen? Für welches Land könnte er antreten, falls es in Deutschland nicht klappt? Schreib‘ uns Deine Gedanken gerne in die Kommentare.



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137 Comments
chrisischissy
chrisischissy
3 Jahre zuvor

Nein! Bitte nicht!

Michael
Michael
3 Jahre zuvor

Ikke for ESC!!! 🎉🎉🎉 spätestens nach dem letzten mal muss es doch jeder kapiert haben das es jetzt reicht und wir den ESC mit Ikke endlich aufmischen müssen! #IkkeforESC #IkkeHüftgold #ESC2024 #ESC

byJannik
3 Jahre zuvor
Reply to  Michael

Jaa, #IkkeforESC – aber nicht für Deutschland, dann kann man auch Spaß daran haben! 😀

toto
toto
3 Jahre zuvor

Danke fürs Angebot, aber nein!

Diwe54
Diwe54
3 Jahre zuvor
Reply to  toto

Ikke ist der Trump des ESC – 0% Einsicht, 100% Selbstüberschätzung

Der Thoddy
Der Thoddy
3 Jahre zuvor
Reply to  Diwe54

Diwe54 – hast Du gut auf den Punkt gebracht! Finde ich gut ♥.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

Ich würde mich freuen, wenn Ikke für San Marino eine tolle Platzierung herausholen wurde! Ich hoffe, er reicht wieder so etwas Nettes wie „Lied mit gutem Text“ ein und nichts im Stil der dumpf-dämlichen Songs, mit denen er manchmal Erfolg hat.

Michael
Michael
3 Jahre zuvor

Wenn er für ein anderes Land antreten sollte kann man schon sagen: 12 Points from Germany goes to the German Artist Ikke Hüftgold !!!

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor

Sorry ich hatte mal Respekt vor ihm aber nach allem was passiert ist meine ich hat er sich disqualifiziert.
Schlager sehr gerne aber vernünftigen bitte!

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor

Auf den Schock erstmal ne Tüte Katjes.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor

Ich will jetzt Partyschlager nicht per se als für den ESC ungeeignet abstempeln, aber der Livegesang von Ikke im Vorentscheid genügte einfach nicht. Das war maximal Kategorie Blanka oder Mae Muller. Wenn da einer von den Mallorca-Barden wirklich singen kann, soll er sich gerne bewerben. Auf Ikke kann ich gut verzichten.

Frédéric
Frédéric
3 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Na immerhin hat es bei Blanka für die Final-Qulifikation gereicht – ein Ziel, das dann auch für Hüftgold erstmal gesteckt wäre, da er wohl eher nicht für ein Big5-Land oder Schweden antreten wird …

Max G.
Max G.
3 Jahre zuvor

So viel dreck wie dieser Mann gegen den NDR geworfen hat hoffe ich nicht das er für Deutschland antritt. Das war einfach extrem unwürdig wie er sich teilweise verhalten hat. Sowas geht einfach nicht.

Michael
Michael
3 Jahre zuvor
Reply to  Max G.

Er hatte mit dem was er da damals gesagt hat recht gehabt und das muss nun wirklich mal jeder verstanden haben. Die Frage ist eher hat der NDR was gelernt daraus, denn da fängt der Fisch an zu stinken und das glaube ich leider nicht.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor
Reply to  Michael

„Er hatte mit dem was er da damals gesagt hat recht gehabt und das muss nun wirklich mal jeder verstanden haben.“

Nööööööö

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Michael

Hä? Mit dem ganzen Schwurbel soll er Recht gehabt haben?

Max G.
Max G.
3 Jahre zuvor
Reply to  Michael

Wo hatte er denn recht? Seine Statements mit der ganzen „Wahrheit“ waren extrem wackelig und nichts sagend. Er hat dinge behauptet ohne belege und ging auf nichts ein als eben ihm der Wind aus den Segeln genommen wurde. Er hat mit viel dreck geworfen in der Hoffnung es bleibt was hängen. So sollte man sich einfach nicht verhalten. Es war unwürdig und so jemand sollte dann auch nicht nochmal Antreten dürfen in meinen Augen.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor
Reply to  Michael

Recht hatte der Typ mit absolut gar nichts. Denn belegen konnte er seine Schwurbelei eben absolut nicht. Peinlich und leicht dümmlich war’s und meiner Meinung hat jemand, der so kindisch und profilneurotisch reagiert, wenn er einen Wettbewerb verliert, in eben diesem Wettbewerb nichts mehr verloren. Wenn der NDR was gelernt hat, dann hoffentlich, dass man mit diesem Mann nicht zusammenarbeiten sollte. Und letzteres ist komplett selbstverschuldet. Man stelle sich vor, der bringt ähnliche Sprüche nach einem verlorenen ESC-Finale… Dann lieber mit Anstand und erhobenem Haupt Letzter werden, statt so würdelos unterzugehen wie dieser Typ.

bisschenfrieden
bisschenfrieden
3 Jahre zuvor
Reply to  Michael

Wieso MUSS ich etwas verstehen, was dieser geschäftstüchtige Lieferant dümmlichster Musik sagt?

Disneyfan5000
Disneyfan5000
3 Jahre zuvor

Oh Gott, bloß nicht Deutschen Esc-Fans bleibt aber auch gar nix erspart.

4porcelli - The 🦦's the best

Ach Gott, kann dieser white trash Typ endlich mal aus der ESC-Welt verschwinden und am Ballermann abtauchen. Reines Getue, er kann wohl kaum glauben, dass er sich nach dem ganzen gegen den ESC schießen Freunde beim NDR gemacht hat.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor

Nach wie vor bin ich immer noch dagegen, Rassisten und Sexisten beim ESC eine Bühne zu geben.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

Ich kenne Herrn Hüftgolds Gesamtwerk nicht, und m.E. braucht’s auch absolut keine Lieder mit (laut Selbstaussage) ironisch gemeinten Stereotypen. Aber ob er dadurch gleich zum „Sexisten“ und „Rassisten“ wird, ist eine andere Frage.

Und um ein weiteres „-ismus“-Wort in den Raum zu werfen: Die Etikettierung einer Person als „White Trash“ könnte man auch als einen Anflug von „Klassismus“ betrachten.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor

Ich beziehe mich auf seine Praxis Blackfacing für ein Musikvideo zu betreiben, in welchem er rassistische Stereotypisch dunkelhäutiger Menschen reproduzierte sowie seine Teilnahme und Verteidigungen an dem Lied „Layla“, dessen Text abfällig gegenüber Frauen ist.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

🥱

Wenn Ikke Hüftgold zum ESC fährt, dann nur, indem er sich brav eine Karte kauft. Und darüber bin ich spätestens nach seinen ganzen Trumpismen nach dem diesjährigen Vorentscheid auch sehr froh.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Sorry, aber gewisse Leute haben einfach keinen Kommentar verdient und dazu gehört dieser „Musiker“ für mich definitiv dazu.

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor

Ikke wird für kein ESC-Land antreten, auch nicht bei einem möglichen Vorentscheid! Da sollte er und seine Fans sich keine Illusionen machen.
1. falls Deutschland: hier weiß man ja noch nicht ob es überhaupt eine öffentliche Bewerbungsphase geben wird.
2. kann außer den D-A-CH-Ländern kein anderes Land etwas mit „Partyschlager“ anfangen.
3. wird den anderen EBU-Ländern die „Nachgeschichte“ zwischen Ikke und dem NDR wahrscheinlich auch nicht ganz verborgen geblieben sein.
4. Ikke fährt nur als Fan/Zuschauer zum ESC 2024

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor

Wenn ich aus diesem Jahr eines gelernt habe, dann dass Matthias Distel versucht regelmäßig Schlagzeilen zu produzieren, egal wie. Dabei gehört es auch dazu, jedem Interviewer genau das zu erzählen, um bei ihm einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

Meine Prognose zu seinem weiteren Vorgehen:
– Ikke verkündet, dass er sich beim NDR bewirbt
– Ikke erzeugt ordentlich Wirbel um seine Bewerbung, um Schlagzeilen zu bekommen.
– Der NDR entscheidet sich (wenig überraschend) für andere Optionen
– Ikke kritisiert den NDR für die Diskriminierung des Partyschlagers
– Ikke kündigt an, für „ein anderes Land“ starten zu wollen.
– Ikke erzeugt ordentlich Wirbel um seine internationale Bewerbungsoffensive, um Schlagzeilen zu bekommen.
– Ikke merkt, dass er keine Chance hat zum ESC zu kommen
– Ikke spielt sich als Opfer auf, weil alle ihn zensieren
– Ikke kritisiert, dass der NDR und die ESC-Fans durch eine Negativkampagne seine Teilnahme für ein anderes Land verhindert hätten
– Zeitgleich veröffentlicht er einen neuen Sommerhit, der ihn weiter als Märtyrer stilisiert
– Sein Song hat Erfolg, er wirft weiter Dreck Richtung NDR
– Er fragt seine Fans, ob er sich nochmal bewerben soll und der Kreislauf beginnt von Neuem

Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Wenn Ikke wirklich für seine Bewerbung wirbeln wird, dann wird sich der NDR massiv schwer tun nochmal sich quer zu stellen. Durchaus möglich, aber bei weitem nicht so sicher, wie Du hier beschreibst.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Dass Ikke Hüftgold durchs TikTok-Voting musste, zeigte ja schon, dass sich beim NDR zumindest Manche quer stellten. Nachdem er den NDR dann aber mit unhaltbaren Vorwürfen überzog, wird jede weitere Bewerbung auf direktem Weg in den Reißwolf wandern. Da kann er noch so viele Hits haben. Du lädst dir doch niemanden ein, der dir schon mal auf die Kaffeetafel gepinkelt hat.

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Nochmal quer stellen? Wie eine Einladung für einen ESC-VE ein aktives Verhindern eines Künstlers sein soll, verstehe ich nicht.
Dass ein Vorab-Voting ein Indiz dafür, sein soll, hat wohl Elaiza und Ann-Sophie vergessen.

Und wer WIRLICH wissen will, was es bedeutet, sich bei einem Künstler quer zu stellen hat gerne auch noch Electric Callboy oder Xavier Naidoo als Ansprechpartner (ich will die Fälle nicht gleichstellen, aber beide haben am Ende keine Chance bekommen zum ESC zu fahren, Ikke schon).

Ich denke übrigens, dass der ÖRR in Deutschland schlimmere Shitstorms gewöhnt ist als ein paar tausend Schlager-Fans. Überlegt alleine schon, was Querdenker, Reichsbürger, Teilnehmer an AFD-Demonstrationen und andere Menschen über den ÖRR sagen und schreiben. Da wird eine ESC-Diskussion niemanden in der ARD-Zentrale interessieren.
Leid tun mir da nur die Mitarbeiter in den Bereichen Social Media und bei eurovision.de. Die müssen dann den ganzen Mist aushalten (aber wenn sie Ikke einladen sollten, wohl genauso).

Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Dieses Jahr war doch schon die zweite Bewerbung gewesen (2021 oder 2022 hatte er es schonmal lautstark versucht).

Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

@Nils: Klar kannst Du Recht haben, aber ich denke das werden wir sehen. 🙂

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

@ Frank B.

Angesichts seiner Bekanntheit und Beliebtheit war es schon fast ein Affront, ihm keinen direkten Startplatz einzuräumen.

Klar kann man das auch als funktionierende Qualitätssicherung verstehen. Aber für From Fall to Spring und alle anderen im TikTok-Voting war das Ding damit von vornherein durch.

Brötchen
Brötchen
3 Jahre zuvor

Soll er dann doch gerne für Österreich oder San Marino den letzten Platz holen, Deutschland hat genug gelitten und kann den Puffer gut gebrauchen.
Wäre aber definitiv dafür, dass er merkt, dass seine Art Musik einfach nicht fruchten würde. Ikke ist kein Käärijä.

Andreas Klumpp
Andreas Klumpp
3 Jahre zuvor

Warum macht er es nicht als der erfolgreiche Manager Mathias Distel (wie Stefan Raab es in der Vergangenheit tat) für eine*n andere*n Künstler*in?
M.E.ist das sinnvoller

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor
Reply to  Andreas Klumpp

Ich behaupte ja, dass es Matthias Distel nur um die (innerdeutsche) Publicity geht und nicht um geplanten Erfolg beim ESC.

Er darf mich aber gerne widerlegen und etwas kontinental gefälligeres ins Rennen schicken als einen eigenen Hüftgold-Song.
Er betont ja gerne bei jeder Gelegenheit, dass er so vielfältig ist so viele Musikstile produzieren kann. Da sollte das ja funktionieren. Wenn er denn wirklich will.

Marina.
Marina.
3 Jahre zuvor

Sagen wir es mal so: Sollte Ikke ein richtig gutes Lied haben, dann soll er sich gerne bewerben. Ich habe da aber meine Zweifel, da bisher keines seiner bekannten Lieder auch nur annähernd etwas für den ESC gewesen wäre.
Nachdem er dem NDR so schwere Vorwürfe gemacht hat, wage ich es auch zu beweifeln, ob der NDR auch tatsächlich auf Bewerbungen von ihm eingehen würde.
Wahrscheinlich sehen wir ihn dort als Zuschauer/Fan oder aber er schreibt für andere Künstler, das wäre auch ne Möglichkeit.

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor

Was besseres kann doch nicht passieren und aufmerksamkeit kann der esc in deutschland wahrlich gut gebrauchen.
Wenn er einen besseren song hat und vor allem seine live- percormance wesentlich besser ist als bei “ lied mit gutem text“ kann germany nix besseres passieren.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Das wäre dann aber die absolute Bankrotterklärung, wenn man außer tumben gegröle nichts auf die Reihe bekommt…

AndiTR
AndiTR
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Die absolute Bankrotterklärung ist doch schon längst abgegeben.

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Also auf die Aufmerksamkeit von diesem Jahr (Ikke vs. Urban vs. NDR, Promis lästern über ESC-Ergebnis) kann der ESC in Deutschland glaube ich schon verzichten.

DoDo
DoDo
3 Jahre zuvor

Oh nein, ich dachte dieses Thema sei nach den letzten Skandalen ein für alle Mal vom Tisch, doch stattdessen fängt die ganze Geschichte von vorne an.
Man kann nur hoffen, das uns dieser Herr wirklich erspart bleibt. 😬

Christian W.
Christian W.
3 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Die Geschichte ist ja auch vom Tisch. Nur weiß Herr Distel das noch nicht. Das wird er dann bald lernen müssen…

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Die beste Nachricht des Tages!

Nelis
Nelis
3 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Die beste Nachricht wäre dass Du nichts mehr postest 🤭

Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor

Wenn der NDR sich nicht (mal wieder) quer stellt, wird er für Deutschland nach Malmö fahren.
Wenn der NDR sich quer stellt, dann gehe ich davon aus, dass er für Luxemburg starten wird.
Insgesamt gehe ich fest davon aus, dass er in Malmö auf der Bühne stehen wird.
Ob er da irgendwas reissen wird, steht dann auf einem ganz anderen Blatt…

Gerd Geomax
Gerd Geomax
3 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Der NDR hat sich in Bezug auf Ikke nicht quer gestellt!
Hat er nun an USFL teilgenommen, oder nicht?
Dort wäre er selbst bei einem reinen Televote nicht für Liverpool gewählt worden.
Warum? Weil er sicher in seiner (ziemlich großen) Bubble ein Superstar ist, aber der Rest nichts mit ihm anfangen kann. Und der Rest, ist nun mal die große Mehrheit.
Findet Euch damit ab. Ikke ist zu Recht nicht in Liverpool gewesen und er wird auch nicht in Malmö auf der Bühne stehen.
Für Luxemburg erfüllt er nicht die Voraussetzungen und bei „Una Voce…“ halte ich ihn für Chancenlos.
Übrigens….im SCC ist „Lied mit guten Text“ (was ich persönlich tatsächlich noch für einen seiner besseren Songs halte) gerade mit der bislang niedrigsten aller Zustimmungsraten (zusammen mit der Estin Merlyn) ausgeschieden.
Aber das war sicher auch der sich quer stellende NDR.

Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Das war bereits die 2. Bewerbung gewesen. Ich meine die erste war 2021 oder 2022 gewesen.
Und Du verstehst mich falsch. Ich glaube nicht, dass er in Malmö irgendwas reissen wird. Egal ob für Deutschland oder wem auch immer (Siehe meinen Kommentar mit dem „auf dem anderen Blatt“.).
Welche Voraussetzungen erfüllt er denn nicht für Luxemburg?

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax
Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Ah. Danke 🙂
Und schon Summerfield Records durchgecheckt, wegen Luxemburger Künstler und so?

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax

@Vondenburg

Also die „Sänger“ in diesem Label sind alle soweit ich das gesehen habe Deutsche. Und selbst wenn würde das glaube ich nicht als „starke Verbindung zur luxemburgischen Musikszene“ durchgehen.

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

@Vondenburg: Hast du dich mal mit den Kriterien zur Teilnahme in Luxemburg beschäftigt? So lange M. Distel nicht einen luxemburgischen Pass auskramen kann oder nachweist dort seit x Jahren in der heimischen Kulturszene aktiv zu sein, dann werden die sich seinen Song nicht einmal anhören.
Außerdem will Luxemburg den ESC ja nutzen, um sein Bild in Europa zu verbessern, weshalb da auch Steuergelder reingesteckt werden. Ich glaube kaum, dass die Politik die Gelder investiert, um sich umstrittene ausländische Sänger zu rekrutieren, die im letzten Jahr am Final-Letzten des ESC gescheitert sind (mit extrem niedrigem Juryvoting).

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

@Frank B.

Außerdem muss man mindestens seit drei Jahren in Luxemburg leben, diese Kondition wird natürlich auch nicht erfüllt.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Sorry, missversändlich formuliert: Man braucht entweder die luxemburgische Staatsbürgerschaft ODER einen seit mindestens drei Jahren einen Wohnsitz dort ODER eine Verbindung zur dortigen Musikzszene. All dies wird hier nicht erfüllt.

Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Dann warten wir mal ab. 🙂

Udo Schmidt
Udo Schmidt
3 Jahre zuvor

Als ob die in anderen Ländern die ganze Zeit auf ihn gewartet hätten…

Michael Steiner
Michael Steiner
3 Jahre zuvor
Reply to  Udo Schmidt

Nee die meisten in der schweiz fanden ihn nur erbärmlich und machten sich sogar über deutschland lustig als über den vorendscheid berichtet wurde. Viele fanden. wenn er wirklich gewinnt wäre er nicht mal würdig im Finale gesetzt zu sein

Schorschiborsch
Schorschiborsch
3 Jahre zuvor

Ob er null Punkte holt oder gewinnt, ob er für Deutschland antritt oder für ein anderes Land, ob er überhaupt antritt oder nur Promo macht: Leider, leider, leider kann ein aufdringlicher Act wie Ikke Hüftgold, was die Aufmerksamkeit angeht, nix falsch machen, sondern nur gewinnen.

Michael Steiner
Michael Steiner
3 Jahre zuvor

Vieleicht würde eine doppel 0 Deutschland mal ganz gut tun. Darum soll er fahren. Den schlechte ergebnisse wurden immer wieder schön geredet weil sie 1-2 jury punkte oder ein par wenige tel stimmen aus schweiz und österreich erhielten. Jedoch mit einer doppel 0 würde deutschland mit der situation konfrontiert das man einen mega song braucht nicht nur mittelmass bis schrott

Traffy
Traffy
3 Jahre zuvor

Hätte er überhaupt so viel Auswahl an Ländern wo er sich bewerben könnte?
Viele Länder haben ja Regeln drin, die besagen das der Künstler bzw. Songwriter irgendwas mit dem jeweiligen Land zu tun haben muss.

Oder plant Ikke schon seinen großen Auftritt als Flitzer beim Finale von Malmö?

Frédéric
Frédéric
3 Jahre zuvor

Dieses platt populistische ist schon sehr trumpesk – aber mal abwarten, was da noch kommt …

usain1
3 Jahre zuvor

Was für ein Unsympath! Das allein spricht schon gegen ihn für den ESC. Denn dort wollen wir nur supersympathische Künstler sehen, die einen sehr professionellen Auftritt hinlegen. Und dann natürlich Allerletzter werden. Aber ernsthaft: indiskutabel, der Typ.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

Weils noch keiner geschrieben hat:
Was macht eigentlich gerade der NDR? 🤪

sunrise40
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Schlafen.Wie jedes Jahr.

Rainer 1
Rainer 1
3 Jahre zuvor

Jetzt mal völlig unabhängig davon, ob Ikke nun tatsächlich um seinen Sieg betrogen wurde oder nicht: Ich verstehe die meisten Kommentare hier nicht! Letztendlich hat er in seinem Statement genau das niedergeschrieben, was wir seit Jahren am Auswahlverfahren und Entscheidungskriterien bemängeln: Seilschaften zwischen Künstlern und Juroren, mangelnde Transparenz der Voting-Ergebnisse, indirekte Manipulation, null Promotion und auch dass der Urban seine beste Zeit schon längst hinter sich hat. Man muss Ikkes Musik weiß Gott nicht mögen, aber einfach zu ignorieren, dass er zu 90 Prozent in seinen Aussagen einfach recht hat und dann in der anstehenden Saison hier wieder rumzuheulen, wie kacke der NDR ist, passt dann irgendwie nicht zusammen. Ich wundere mich gerade wirklich über einige hier.
VON @imke

Michael
Michael
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Da kann ich dir nur zustimmen mit den was du geschrieben hast. Er hatte mit seinen Aussagen immer recht das kam dann auch bei dem ESC Kompakt Interview auf YouTube mit ihm gut an. Und jetzt wo er wieder Teilnehmen will hauen alle wieder auf ihn ein die damals gesagt haben das genau das was er gesagt hatte richtig ist. Ich glaube sogar ohne Ikke hätte sich beim NDR schonmal gar nichts bewegt und das darf gern so weiter gehen. Außerdem bin ich froh wenn mal einer seinen Mund aufmacht und sagt was da falsch läuft ect. das aber dann wieder von vielen negativ gesehen wird. Aber eins find ich sowieso gut, Ikke sind diese negativen Kommentare so egal, er macht einfach sein Ding und ist ehrlich von der Leber weg. Wenn ihn Leute nicht mögen, OK. Aber ihn da so zu beleidigen ect. geht einfach garnicht, und manchmal kommt das Echo ganz schnell wieder zurück, aber da sind sie dann kleinlaut und hätten ja nie was gesagt. Außerdem ist Matthias ein feiner Kerl, der sich für vieles Einsetzt und viel für Kinder macht. Er ist nicht der schlechte Kerl von dem manche reden, die kennen ihn einfach nicht. Seine Kunstfigur „IKKE“ hat er einen ganz anderen Charakter gegeben die einfach was drüber sein sollte, aber das sollte man doch eher mit etwas Ironie und Humor nehmen, aber dieses fehlt hier anscheinend so einigen. Ich zumindest würde mich freuen wenn er wieder beim Vorentscheid wäre und es auch schaffen würde, und dann bin ich gespannt was diese Leute sagen wenn er wirklich unter die Top 10 kommen würde! Aber wahrscheinlich haben diese Leute dann immer noch was zu meckern und hauen auf ihn ein.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Ganz einfach, weil er einfach ein schlechter Verlierer ist und dann wie eine beleidigte Leberwurst Sachen in den Raum schmeißt ohne auch nur den Hauch eines Beweises vorzuliegen.

4porcelli - The 🦦's the best
Reply to  ESC1994

ESC1994 – das ist offensichtlich ein Typ von Ikkes Social Media Agentur so oft wie der hier aufschlägt.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@4porcelli

War eigentlich als Antwort auf Rainer gedacht, aber zu diesem Jubelperser passt die Antwort auch

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Da äußert mal jemand eine abweichende Meinung von der (klaren) Mehrheit hier und schon wird er „Ikkes Social Media Agentur“ zugeordnet oder gar als „Jubelperser“ bezeichnet. Soviel zu Toleranz und Diversität.

Michael
Michael
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Thomas M. so ist das mittlerweile leider. Toleranz ect. wird hier von vielen schon nicht mehr gelebt und dafür sollte der ESC ja stehen, aber scheinbar hier in Deutschland mit diesen Kommentaren die man hier lesen muss ist das leider verloren gegangen. Wie kann man immer nur das negative sehen und sich darauf versteifen!

Da wird mir was abgedichtet einfach so was überhaupt nicht stimmt. Aber wie sagen mal die Ärzte so schön „lass die Leute reden“ ich lach mich über solche Aussagen eher kaputt.

AndiTR
AndiTR
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Stimme Dir 100%ig zu, Rainer

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor

Off-Topic, denn es gibt neue, zwar kleine aber feine, Infos zur deutschen Teilnahme am diesjährigen JuniorESC:

Obwohl es nur 3 Sätze sind kann man daraus schon einiges an Infos bekommen. In einem Artikel über kommende „Mitmachaktionen“ im KiKA kommt auch der JESC zur Sprache. Daraus ist zu lesen, dass es vom 8. bis 17. September 2023 ein Online-Voting zum Thema „Junior ESC – Wer fährt nach Nizza?“ geben wird. Dort kann dann zwischen fünf Talenten im Alter von 9 bis 13 Jahren abgestimmt werden.

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC
sam
sam
3 Jahre zuvor

Es gibt noch mehr Neuigkeiten zur Auswahl des deutschen Acts für den Junior ESC 2023.

Hier alle Infos:

https://www.eurovision.de/jesc/Junior-ESC-2023-So-laeuft-das-Voting-fuer-Deutschlands-Act,voting1466.html

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Jahre zuvor

es nimmt einfach kein ende mit dem ikke – ich soll euch schön grüßen und zwar vom ☀️🕳️.

disneyfan5000
disneyfan5000
3 Jahre zuvor

Also wenn der NDR den Hüftgold direkt nominiert, dann beweisen sie endgültig, das sie weder kompetent noch ein Rückrat haben. Sollte das so kommen, weiß ich schon jetzt wie das in Malmö für Deutschland ausgehen wird. Denn dann kriegen genau 18 Punkte weniger als in diesem Jahr. Der kann ja gerne für San Marino oder Luxemburg starten. San Marino lässt ja jeden für sich starten, wenn er zumindest laut rülpsen kann.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

Nun aber zu etwas schönerem: Duncan Laurence hat in Stockholm seinen Freun geheiratet!!

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/smalltalk/esc-sieger-duncan-laurence-hat-geheiratet-19122503.html

Herzlichen Glückwunsch!! 🙂

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Toll, dass Duncan Laurence Duncan Laurence geheiratet hat <3

Laurence von Arabien
Laurence von Arabien
3 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Geht in Holland

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Nein, bitte nicht. Gerne ein Song in deutscher Sprache, es darf zur Abwechslung mal auch ein Schlager sein, aber dann doch bitte mit etwas Niveau.

Der Thoddy
Der Thoddy
3 Jahre zuvor

1. Mir ist es mittlerweile echt egal, wer zum ESC fährt – mein Herz schlägt schon seit Jahren nicht mehr für unseren Teilnehmer / unsere Teilnehmerin. Bitte nicht falsch verstehen – I ♥ the ESC und bleibe ihm treu.

2. Jetzt zum JESC und Deutschland: Es ist doch schon wieder ein KO mit Ansage. 5 Teilnehmer stehen zur Auswahl, die intern ausgewählt worden sind und dann gibt es je 1 Minute als „Demoversion“ …..und daraus soll man dann unseren Teilnehmer für Nizza bestimmen – aus einer Demoversion? Ja, ich weiß, Deutschland ist bettelarm und seine Sendeanstalten auch …aber warum bekommt die Niederlande es besser hin?

WARUM HAT DER KIKA die RAHEL nicht intern ausgewählt (sie möchte ja laut eigenem Bekunden auf Instagram zum JESC)? Verstehe ich nicht.
https://www.youtube.com/watch?v=uh3B2yAicwU

Naja, warten wir halt die Auswahl ab.

AlexESC
AlexESC
3 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

Die Sache mit der Demoversion hat Eurovoix ebenfalls genau so verstanden wie du. Dies ist aber auch wirklich nicht verständlich geschrieben. Ich verstehe das eine wenig anders, nämlich so:
Es gibt von allen Teilnehmern online ein Auftrittsvideo mit ihren Songs, wo sie diesen komplett singen. Dann scheint es noch eine „Live-Performance“ zu geben, wo alle Teilnehmer ihre Songs nochmals ein bisschen ansingen. Ich kann mir vorstellen, dass es diese „Live-Performance“ vielleicht im Rahmen von „KiKA Live“ geben wird, wo alle Talente nochmals vorgestellt werden und dort ihre Songs eben ansingen. Vor zwei Jahren gab es ebenfalls im Rahmen von „KiKA Live“ eine Sendung in welcher man die damaligen Talente vorgestellt hat. Das YouTube-Video dazu habe ich unten mal verlinkt. Vielleicht gibt es dieses Jahr so etwas ähnliches.

togravus ceterum
Mitglied
3 Jahre zuvor

Was für ein unangenehmer Mensch. 😒

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

ceterum

Du sagst es, eigentlich bist du sogar noch vieeel zu nett.

Hoffe dir geht´s soweit gut, dieses Wetter macht mich echt platt.

togravus ceterum
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich mag die Hitze sehr. In gut 2 Wochen geht es für 3 Wochen nach Südfrankreich, Katalonien und Andalusien. Projekt Sommerverlängerung. 😎

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Na ja, wenn man wie ich in einer Dachwohnung lebt ist dieses Wetter alles andere als angenehm.

togravus ceterum
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich wohne auch unterm Dach, aber Temperaturempfinden ist eben sehr subjektiv. Hoffe, dass das Wetter für Dich bald wieder angenehmer wird.

Der Thoddy
Der Thoddy
3 Jahre zuvor

togravus ceterum – mit dem „unangenehmen Menschen“ beziehst Du Dich aber auf den obigen Herrn, der unbedingt zum ESC 2024 möchte …..und nicht auf mich (weil Du das unter meinem Kommentar stehen hast). Habe ich doch richtig verstanden ^^ – oder?

togravus ceterum
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Der Thoddy

Ups. Sorry. Du bist total klasse. 🙂

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Diese „Neuigkeit“ würde ich derzeit noch als „Sommerlochgeplänkel“ abtun.

Ich hoffe nicht, daß sich der NDR mit seinem Auswahlsystem in die „Ikke-Falle§“ begeben hat…..

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

@ der Thoddy

Ich denke mal. da kannst Du beruhigt sein. Mit dieser Meinung steht Toggie auch definitiv nicht alleine da.

Vondenburg
Vondenburg
3 Jahre zuvor

Nee. Definitiv nicht.
Also mit der Meinung dass Ikke ein unangenehmer Mensch ist.

Der Thoddy
Der Thoddy
3 Jahre zuvor

@Schlippschlapp71 – puuh, und ich dachte schon für den Bruchteil einer Sekunde, dass ich als „unangenehmer Mensch“ betitelt werde – bin eigentlich doch sehr humorvoll und versuche nicht über die Stränge zu schlagen (mal gelingt es, mal nicht).
Allerdings sehe ich den Ikke Hüftspeck auch als unangenehm an und bin in dem Punkt bei Euch.

Karin
Karin
3 Jahre zuvor

Vllt. sollten wir uns über jeden freuen, der sich da für Deutschland noch hintraut. Wenn er nen gescheiten Song hat …

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  Karin

Nein Karin ich weigere mich zu glauben das wir soweit unten sind das wir alles bejubeln müssen was noch für Deutschland antreten will

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Na ja, bin ja weiss Gott kein Ikke-Hüftgold-Fan, und finde seine Musik furchtbar.
Aber ein Körnchen Wahrheit steckt schon in Karins Satz. Der Ruf des ESCs in Deutschland ist dermaßen ruiniert, dass es äußerst schwer werden wird, noch ernsthafte Künstler für die Teilnahme zu begeistern. Durch diese unsäglichen Wetten hat Deutschland schon von Anfang an einen schweren Stand, noch bevor der Act feststeht. Mittlerweile glaube ich zu verstehen, wie das „System“ funktioniert. Durch die schlechten Platzierungen in der Vergangenheit ist Deutschland automatisch erst einmal hinten, während Schweden schon auf Platz 1 gewettet wird, obwohl der Teilnehmer oder die Teilnehmerin noch nicht einmal feststehen. Da hat man es schwerer, sich hochzuarbeiten. Diese furchtbare Geldmaschine sollte man verbieten, aber das ist am Thema vorbei, sorry.
Was mir ein bißchen Mut macht, ist, dass LOTL die Teilnahme am ESC offenbar nicht geschadet hat, trotz dem letzten Platz. Im Gegenteil, sie haben noch Fans hinzugewonnen.

P. S. Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass der NDR nach den ganzen Querelen Ikke Hüftgold noch für die VE zulassen würde.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Gaby

Na ja, das der Ruf des ESC in Deutschland nicht der allerbeste ist hat aber viele Faktoren. Neben den miesen Platzierungen der letzten Jahre ist auch die Berichterstattung der Medien teilweise Schuld dran. Der ESC hat sich so stark verändert in den letzten Jahren, ist profesioneller geworden und bietet eine große musikalische Vielfalt. Das interessiert gewisse Medien aber nicht und stellen den Wettbewerb immer noch als eine schrille Trashveranstaltung dar (immer wird Verka Serduchka gezeigt) , garniert mit den ewig gleichen Vorurteilen von den bösen Osteuropäern die sich gegenseitig die Punkte zuschustern.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

@ESC1994

Glaube eigentlich schon, dass die Professionalität auch zu den Musikschaffenden in Deutschland durchgedrungen ist. Warum sich viele etablierte Künstler:innen schwer mit der Teilnahme beim ESC tun, ist mMn, dass sie zum einen Angst haben, sich durch einen Misserfolg die Karriere zu verbauen (okay, wurde ein Stück weit durch LOTL und auch durch Malik Harris widerlegt).
Zum anderen wird es sicher auch als Kränkung wahrgenommen, nach hinten durchgereicht zu werden, kein schönes Gefühl, zumal es nicht selten im Nachhinein recht hämische Kommentare von Seiten der Presse hagelt. Tut dem eigenen Ego natürlich nicht gut, wenn einem „knallhart“ zu verstehen gegeben wird, das der Song und der Auftritt nicht wirklich ankamen. Kann ich irgendwie sogar noch nicht mal wirklich verurteilen, ginge mir wahrscheinlich auch nicht anders.😉
Ist natürlich bei einem Festival wie Rock am Ring oder Wacken anders, wo jeder Act gleichermaßen gefeiert wird.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Gaby

Ich meinte das eigentlich auf die gesamte Bevölkerung, das da immer noch der „Trash“ als erstes vor Augen kommt. Die veraltete Bezeichnung „Grand Prix“ ist da auch nicht unbedingt hilfreicht.

Außerdem erwähne ich es gerne nochmal: Nicht alle Musiker sind auch Fans des ESC an sich, gibt bestimmt auch welche die aufgrund der verbreiteten Vorurteile auf keinen Fall damit in Verbindung gebracht werden wollen.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

@ESC1994

Muss ja auch nicht jeder Fan vom ESC sein, so war das nicht gemeint. Es gibt auch genügend bekannte Acts, die ich mir überhaupt nicht beim ESC vorstellen kann, Mark Forster z. B. oder Adel Tawil. Beide Künstler schätze ich durchaus, aber ihre Songs bauen doch größten Teils auf die Texte, die international eh kaum jemand versteht. Ich denke, das wissen sie auch.

Egal, ob etablierter Act oder Newcomer, wichtig ist doch, dass der Song einschlägt, und die Bühnenperformance stimmig ist.🤓

Wünsche eine gute Nacht.🙂

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Gaby

Deutsch ist meiner Meinung nach auch nicht so melodisch wie Französisch oder Italienisch, die Popkultur hat da auch ihren Teil zu beigetragen.

Dir auch eine gute Nacht. 🙂

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

@ESC 1994: Die Assoziation des Wortes „Grand Prix“ mit „Trash“ ist schon sehr merkwürdig. In den ersten Grand-Prix-Jahrzehnten war auch immer viel Anspruchsvolles mit dabei. Trash gab’s m.E. besonders oft in deutschen VEs der frühen Nuller, da hatte der NDR aber schon beschlossen, dass der Wettbewerb jetzt „Eurovision Song Contest“ zu heißen habe. Und auch international war in den letzten Jahren immer wieder was dabei, was viele in diese Kategorie einordnen würden. Viele Zuschauer schalten ja leider am Samstagabend auch nur ein in der Hoffnung, sich über Trash amüsieren zu können.

Den Gleichungen „Grand Prix = Trash“ und „Eurovision Song Contest = modern, divers, anspruchsvoll“ (zugegebenermaßen etwas arg grob vereinfacht) möchte ich daher entschieden widersprechen.

Viel näher bei Dir bin ich beim von Dir beschriebenen Sprachempfinden. Auch in meinen Ohren sind französisch und italienisch (ich würde noch die slawischen Sprachen hinzunehmen) melodischer als deutsch, wobei das natürlich mein persönlicher Eindruck ist, da gibt’s bestimmt auch viele, die das anders sehen bzw. hören.

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor

@Thomas M. (mit Punkt):
Ich glaube, für diejenigen, die sich (mangels Alter) noch nicht so lange mit dem ESC beschäftigen konnten fällt die zeitliche Abgrenzung da einfach noch etwas schwer.

Als der NDR begann, den Begriff ESC dauerhaft zu verwenden wollte man wohl ein neues Kapitel einleiten, um die größtenteils schlimmen 90er-Jahre vergessen zu machen. Schlimm waren dabei nicht unbedingt nur die Platzierungen, sondern die absolute Schlagerseeligkeit der deutschen Vorentscheide. Am Ende war Deutschland einfach 1-2 Jahrzehnte vorher ausgestiegen und wollte bis zum Ende aller Tage beim Schlager bleiben.

Um das zu brechen wurden MDR und NDR dann aktiv, neue Musikstile zu integrieren und haben dann sachte den Titel in ESC gewandelt.
Was danach folgte waren dann natürlich eher schwierige Jahre, weil durch die Erfolge von Horn und Raab dann gefühlt 50% Witzbeiträge waren. Zum Glück hat der NDR das dann trotz guter Quoten schnell wieder heruntergefahren, ansonsten wären die Ballermann-Sänger wohl seit 20 Jahren Dauergäste in unseren VE gewesen.

Aber genug von Franks Geschichtsstunde (zumindest aus meiner Wahrnehmung heraus).

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Ich muss mir auch Jahr um Jahr in die Hand beißen, wenn die – an und für sich – geschätzte Anja Rützel und ihre Kollegen im Vorfeld nur auf tatsächliche oder herbeigeschriebene Skurrilitäten im Feld hinweisen. Während des Finales stimmen dann im Live-Blog alle überein, wie stark der Jahrgang doch gewesen sei, ja, sogar der stärkste aller Zeiten (immer!) – und im nächsten Jahr beginnt die Vorberichterstattung dann doch wieder mit „Guckt mal, was für Heiopeis, da beim ESC!“

Der Qualitätssprung des ESC kann so groß sein, wie er will – so groß wie die Arroganz des Spiegel-Feuilletons könnte er nie werden. Anscheinend verbietet allein das Selbstbild der Spiegel-Redakteure bereits, dass da auch tatsächlich mal ein Lerneffekt eintritt und man den ESC grundsätzlich als das sieht, was er längst wieder ist: Ein zu 90–95 % hochprofessioneller und -seriöser Musikerwettstreit, der gerade in der jüngeren Vergangenheit wieder mehr und mehr veritable internationale Hits hervorgebracht hat.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Thomas M. (mit Punkt)

Wenn du meinen Kommentar ordentlich durchgelesen hättest wüsstest du dass ich „Grand Prix“ und „Trash“ nicht in einem Satz genannt habe. Habe geschrieben dass die veraltete Bezeichnung neben den Berichtsschwerpunkt auf den „Trash“ für das eher mittelmäßige Image des ESC in Deutschland verantwortlich ist.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Nils

Stimme dir zu 100 % zu, leider wird sich auch in Zukunft fürchte ich nichts dran ändern und Verka, Lordi und Co. müssen auch in 20 Jahren als Beispiele herhalten was für ein „Zirkus“ der ESC doch sei.🙄

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

@ESC1994: Danke für die Klarstellung! Es tut mir leid, dass ich bei diesen beiden nebeneinanderliegenden Sätzen wohl ein wenig über-assoziiert habe. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Bezeichnung „Grand Prix“, im Unterschied zu „ESC“, in der Öffentlichkeit wirklich so negativ behaftet ist, wie Du denkst. In den Zeitungsberichten meiner beiden Zeitungen wird übrigens in der Regel der neue Begriff verwendet.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Karin

@Thomas M. (mit Punkt)

In Zeitungen vielleicht, umgangssprachlich hält sich der Ausdruck „Grand Prix“ oder sogar „Schlager-Grand Prix“ aber immer noch hartnäckig obwohl gerade letzterer mittlerweile kaum weiter von der Realität entfernt sein könnte.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Vor allem unter älteren Semestern dürfte es aber auch viele geben, die mit dem Begriff „Grand Prix“ positive Assoziationen verbinden.

Der Ausdruck „Schlager-Grand Prix“ hat sich vor allem auf die deutschen Beiträge bezogen. Du hast recht, Schlager kamen in den letzten Jahren in den VEs kaum noch vor, der NDR wollte sie draußen haben. Und ich geb‘ zu, seit den 90ern, ja vielleicht schon seit den 80ern, haben Schlager eher ein negatives Image, das war aber in den 70ern noch anders, wobei es da natürlich auch schon Schlagerhasser gab.

fetterhase2006
fetterhase2006
3 Jahre zuvor

Ich mag seine Lieder und würde ihn gerne beim ESC sehen. Und ein paar Televote-Punkte würden dabei auch herausspringen, sodass wir vielleicht wieder in die Top 20 kommen

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  fetterhase2006

Mit „ein paar Punkten“ schafft man es aber nicht in die Top 20 wenn es von den Jurys nix gibt.

disneyfan5000
disneyfan5000
3 Jahre zuvor
Reply to  fetterhase2006

Lotl hat ja auch ein paar Punkte bekommen, für was das dann gereicht hat, wissen wir ja. Also bevor so ein Horst den´Ruf von Deutschland endgültig in den Dreck zieht, sollen sie lieber überhaupt nicht starten.

Christliches
Christliches
3 Jahre zuvor

Dieses ganze deutsche NDR ESC Projekt, das niemals den Projektmodus verlassen hat und wird, nehme ich eh nicht mehr ernst, insofern halte ich diesen Vertreter für genau den Richtigen.

inga
inga
3 Jahre zuvor

Ich seh das alles mittlerweile ganz entspannt und versuche mich an dem Event insgesamt zu erfreuen. Von Ikkes Bewerbung kann der deutsche Vorentscheid eigentlich nur profitieren.

sunrise40
3 Jahre zuvor

Hat er nicht den NDR kritisiert 😵‍💫Darum No Chance.Bye Ikke😊

Inge Periotte
Inge Periotte
3 Jahre zuvor

Bitte, bitte, nein! Kein Deutsch-Ballermann zum ESC! Ein Versuch reicht echt, es tut einfach bloß weh! Man muss doch nicht den größten denkbaren Mist dahin schicken, nur damit man um jeden Preis auffällt.

Dina
Dina
3 Jahre zuvor

Ich finde das nicht schön, wie Ikke hier kritisiert wird – hat er doch unser aller Leben kollektiv bereichert mit solch unvergesslichen Evergreens wie „Salz auf die Eier“, „Leck die Tussy“ oder „Unten kommt die Gurke rein“, um nur einige Klassiker der Hüftgoldschen Anthologie zu nennen.
Was viele immer wieder vergessen: Privat heißt er Matthias, hat die Haare schön und ist, glaube ich, Friedensnobelpreisträger.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Dina

Besonders schön finde ich auch immer die Verweise seiner Fans auf Raab und Horn. Klar, liegen ja auch auf der Hand … Wer erinnert sich nicht mit einem wohligen Gefühl daran zurück, wie Guildo damals in Birmingham sang:

„Lass dich niemals mit ’nem Afrikaner ein
Er bringt dich um mit seinem dritten Bein
Denn landest du mit ihm im Bett
Fliegt dir deine Hüfte weg“

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Hat Ikke Hüftgold das gesungen? Das ist natürlich wirklich sch… Auch die von Dina zitierten Titel sind nicht gerade ruhmreich. Bei „Lied mit gutem Text“ gibt es ja nichts dergleichen zu bemängeln, aber natürlich stellt sich die Frage, wie losgelöst man ein einzelnes Lied vom Gesamtwerk eines Interpreten betrachten sollte.

Raabs Nachtrettexte (wie z.B. „Böörti Vogts“, als es der Verspottete gerade eh schwer in der Öffentlichkeit hatte) oder seine Lächerlichmachung von Leuten („Maschendrahtzaun“ oder die Veräppelung von älteren Menschen in seinen VIVA-Anfangsjahren) sind aber auch nicht sympathischer. Das scheint irgendwie in Vergessenheit geraten zu sein, stattdessen wird er bisweilen gern in den Himmel gelobt („Retter des ESC“).

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Jup, ist aus dem Lied „Bongiorno“. Gibt auch noch Vierzeiler über Italiener und Franzosen, zu Chinesen fiel ihm ebenfalls „Lustiges“ ein.

Ja, von einer totalen Verklärung Raabs halte ich auch nicht viel und tat es auch noch nie.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Thomas M (mit Punkt)

Zustimmung, Stefan Raab ist kein Sympathieträger. Kann auch verstehen, dass seine Musik nicht jedermanns Sache ist, aber man hat ihm seine Begeisterung für den ESC wirklich abgenommen.
Er hat den ESC wirklich als ernsthaften Wettbewerb begriffen und wollte wirklich was erreichen, ohne dabei zu verkrampft zu wirken. Oder… sagen wir mal so… er hat es sich nicht anmerken lassen. Das hat ihn von Herrn Siegel unterschieden, wie ich finde. Herr Siegel ging doch oft, gerade in der jüngeren Zeit, recht verbissen ans Werk. Herr Raab hat es schon verstanden, die Leute generationenübergreifend mitzunehmen.
Auch wenn man mit ihm und seiner Musik nicht viel anfangen kann, nötigt dieses Vorgehen zumindest mir, Respekt ab.
Solch eine Persönlichkeit bräuchten wir mal wieder für die deutsche Teilnahme beim ESC.

P. S. Sollte keine „Lobhudelei“ sein, mir ist der Herr auch nicht besonders sympathisch, eher eine sachliche Feststellung.😉

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ Thomas M. (mit Punkt)

Da sprichst du etwas sehr Wichtiges an: Beim ESC stünde eben nicht nur das eine Lied, sondern die gesamte Künstler-Vita im Vorfeld unter besonderer Beobachtung. Darum wäre Xavier Naidoo eben auch nicht nur ein toller Sänger, mit schmalzigen und merkwürdigen Texten, aber teilweise echt tollen Melodien gewesen. Und darum wäre Ikke Hüftgold eben nicht nur irgendein Partyschlager-Fuzzi gewesen, der alle tumpf-teutonischen Klischees der Welt bestätigt.

Halte ich Matthias Distel wegen dieser Texte für einen Rassisten oder Sexisten? Nein, keineswegs.
Dennoch ist er jemand, der einen Großteil seines Geldes wissentlich und willentlich mit Sexismus und leider gelegentlich auch mit Rassismus verdient. DAS. IST. FAKT. Und gerade, wenn er das vermeintlich entgegen seiner Ideale macht, ist das ja nur noch umso verwerflicher.
Die letzten Monate zeigten zudem, dass er vor allem ein klassischer Opportunist ist. Im ESCK Live redet er uns ESC-Fans nach dem Mund. Im nächsten Moment haut er aus blankem Populismus und der Gier nach Berichterstattung unhaltbare und womöglich sogar justiziable Betrugsvorwürfe gegen den NDR raus. Nachdem dieser ihn widerlegte, äußerte er sich nie wieder dazu, gestand aber auch seinen Fehler nicht ein. Wer „Ikke Hüftgold“ bei Google unter „News“ sucht, sieht, dass er jede Woche eine neue Sau durchs Dorf treibt. Nur allzu gerne mit stumpfester uninformierter Empörung als Grundlage.

Sorry, aber ganz ehrlich … dann doch lieber Xavier Naidoo. Der ist als Musiker tausendmal besser – und über ihn kann der Rest Europas sogar herzhaft lachen.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Nils

Über Xavier Naidoo kann man herzhaft lachen? Na… ich weiss nicht…🤔

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ Gaby

Ein Sänger, der ein Land vertritt, dessen Existenz er abstreitet? Das hätte mit Sicherheit viele schöne Memes gegeben … 😀

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Nils und @Gaby: Danke für Eure interessanten Kommentare!

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor
Reply to  Dina

Eine gute Zusammenfassung. Eigentlich ist Ikke doch ein verkanntes Genie unserer Zeit.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

Wie ich ja nicht zum ersten Mal hier schreibe, hat mir „Lied mit gutem Text“ deutlich besser gefallen als „Blood and glitter“, was sicher auch damit zusammenhängt, dass ich Schlager (allerdings am liebsten die chansonhaften Schlager früherer Zeiten, davon ist Ikke Hüftgold weit entfernt) wesentlich mehr mag als Rock. Ballermannschlager habe ich bisher eigentlich selten goutiert, wobei der Technobeat, der da oft dabei ist, mir recht gut gefällt.

Ich gebe aber nach dem hier Gelesenen gerne zu, dass Ballermann-Texte wohl doch oft hochproblematisch sind, auch von I.H. Daher hier nun der Versuch einer Ehrenrettung des Genres: Wie ich seit kurzem weiß, gibt es sie tatsächlich, die Ballermannlieder, die sich mit ernsten Gegenwartsthemen auseinandersetzen, z.B Artensterben (s.u.) oder Energiewende:
( https://www.youtube.com/watch?v=5cjTuMSxpNo )

Die begnadete Künstlerin, die diese Themen hier auf hochintellektuellem Niveau durchdenkt, heißt Manu Meier (aka Jasmin Schwiers). Natürlich ist das nicht ernst gemeint, die Titel stammen aus der Comedy-Reihe „Wir sind die Meiers“. Rein musikalisch gefallen mir diese Stampfdisco-Titel aber, so generisch sie auch sein mögen 🙂

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor

Ich finde es sehr nett, dass du für eine Ehrenrettung des Genres eintreten willst. Das Problem ist, dass es zwar so klingt wie Mallorca-Musik, aber eben keine ist.
Würde Jasmin Schwiers sich mit dem Song bei den einschlägigen Clubs am Ballermann oder am Goldstrand für Auftritte bewerben, würde sie nicht eingeladen werden, weil sie die Branche halt nur parodiert, aber nicht Teil dieser Szene ist.

Entsprechend kann niemand außerhalb einer Bubble diese mit seinen Werken oder Ideen verbessern – das kann nur diese selber.

Hoffen wir aber mal, dass die ZDF-Songs den Mallorca-Künstlern zeigen, dass inhaltlich noch Luft nach oben ist. Vielleicht entwickelt sich dann noch so eine Art Subgenre, das dann auch eher mal ESC-tauglich wird.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Jahre zuvor

„Wir sind die Meiers“ finde ich sehr unterhaltsam, auch diese Parodie !

disneyfan5000
disneyfan5000
3 Jahre zuvor

Ich habe grundsätzlich gar nix gegen Schlager. Auch kann ich mir vorstellen, das ein schneller, rhytmischer deutscher Schlager in der Richtung von Helene Fischer, Beatrice Egli, durchaus Chancen hätte. Aber eben kein Ballermannschlager. Wobei Lied mit gutem Text, noch im Vergleich zu seinen anderen Songs, ja noch halbwegs erträglich war. Aber bitte kein Ballermanschlager mehr.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

@Frank B.: Du hast sicher recht, die Ballermänner wären in der Mehrzahl wohl eher nicht begeistert, die meisten mögen es in der Regel nicht wirklich, parodiert zu werden. Aber wenn die Parodie einer Musikrichtung so gut klingt (in meinen Ohren jedenfalls, und ich hab‘ sie erst vor kurzem gründlich gewaschen 🙂 ), zeigt das nicht das Riesen-Potenzial dieser Musikrichtung?? Das würde bedeuten: Entreißt den Dancefloor-Schlager den Ballermännern!!! 😉

@Schlippschlapp71: Es freut mich, dass auch Dir „Wir sind die Meiers“ so gut gefällt. Ich bin besonders von den schauspielerischen Leistungen beeindruckt, die meisten der SchauspielerInnen schlüpfen in eine viele verschiedene Rollen und machen das sehr überzeugend.