Islands Daði Freyr tritt am Montagmorgen im ZDF-Morgenmagazin auf

Der diesjährige ESC-Viertplatzierte Daði Freyr ist morgen früh im deutschen Fernsehen zu sehen. Das hat die Redaktion des ZDF-Morgenmagazins heute Abend auf Twitter bekanntgegeben. Nach einer langen Corona-Pause gibt es ab morgen wieder Live-Musik im Studio der Morgensendung des Zweiten Deutschen Fernsehens und wem sollte diese Ehre eher zuteil werden als dem in Berlin lebenden Isländer Daði Freyr?

Auch das weitere musikalische Programm des ZDF-Morgenmagazins in dieser Woche kann sich durchaus sehen lassen:

Montag, 9. August: Daði Freyr
Dienstag, 10. August: Bruckner
Mittwoch, 11. August: Ava Vegas
Donnerstag, 12. August: Jade Bird
Freitag, 13. August: Mighty Oaks

Daði scheint sich jedenfalls auch schon auf seinen Auftritt zu freuen und hat den Tweet des ZDF-Morgenmagazin entsprechend mit dem Hinweis „early bird tomorrow“ retweetet. Welche Lieder er spielen wird und ob seine ESC-Songs „Think About Things“ und „10 Years“ dabei sein werden, hat er bislang allerdings nicht verraten. Vielleicht präsentiert er auch anderes musikalisches Material von seiner aktuellen EP „Welcome“.

Beim Eurovision Song Contest 2021 war Daði Freyr mit seiner Band Gagnamagnið zu sehen – allerdings lediglich mit einer Aufzeichnung der ESC-Probe, denn aufgrund einer Corona-Infektion in der Band konnte die Kombo weder im Halbfinale noch im Finale live auf der Bühne stehen. Trotzdem landete „10 Years“ auf dem 4. Platz.

Im vergangenen Jahr musste sich Daði noch im isländischen Vorentscheid „Söngvakeppnin“ beweisen, in dessen Verlauf sich der Beitrag „Think About Things“ schnell zum viralen Hit entwickelte, so dass Daði und Gagnamagnið das Finale problemlos für sich entscheiden konnten. Das Song konnte auch den letztjährigen ESC-Songcheck kompakt eindeutig für sich entscheiden.

Das ZDF-Morgenmagazin mit Daði Freyr läuft am morgigen Montagmorgen, den 9. August, von 5:30 Uhr bis 9 Uhr im ZDF.


13 Kommentare

  1. Schon letztes Jahr trat Daði mit „Think About Things“ in einer Sleep-Well-Version beim MOMA auf. Leider ohne Publikum, aus gegebenem Anlass. Mal sehen, mal hören was Montag kommt.

  2. Ich mag den dady sehr und sein musikalisches talent ist unverkennbar, und wie’s ausschaut, möchte er seine karriere in deutschland fortsetzen. Und er lebt ja auch schon ziemlich lange in berlin………da wärs symphatisch, er könnte seine interviews in deutsch führen.

    • Also mal ehrlich, so richtig sympathisch fand ich ihn jetzt nicht. Und wenn man schon seit Jahren in Berlin wohnt, wieso kann man dann das Interview nicht in Deutsch führen?

    • Da fiel mir beim TV-Ausschnitt auf, wenn die beiden Moderatoren Deutsch sprechen, sieht man richtig, dass Dadi alles versteht. Warum das Kurzinterview auf Englisch abgehalten wurde, finde ich unverständlich. Seit 8 Jahren lebt er in Berlin, und sprechen nix Deutsh. Unfassbar. Respektlos gegenüber dem Land wo er wohnt, lebt und arbeitet.
      Da hat er bei mir echt ein Minuspunkt aller Sympathie für den tollen Musiker und Mensch.

      • Dann kann man aber auch sagen, die Moderatoren waren respektlos ihm gegenüber, weil sie sich nicht richtig vorbereitet haben. Sie haben nämlich einfach nicht kapiert, dass es die Begleitband gar nicht gibt in Wirklichkeit.

        Aber stimmt schon…Deutsch könnte man sprechen nach all den Jahren.

  3. Apropos Auftritte: gestern ist in der schwedischen Hauptstadt ging gestern die Stockholm Pride zu Ende und auf der diesjährigen Pride-Stage gaben sich einige Teilnehmer des Melodifestivalen und ESC die Klinke in die Hand. So sind u. a. aufgetreten: Tommy Körberg, Dotter, Clara Klingenström, Tess Merkel, Malou Prytz, Patrik Jean und Julia Alfrida:

    https://program.stockholmpride.org/sv/areas/stage

    Das Motto hieß in diesem Jahr „Nyckeln till frihet“ (Der Schlüssel zur Freiheit).

  4. Ich verstehe nicht, was ihr mit der Sprache hier alle habt.

    1) sind 8 Jahre keine lange Zeit. In 8 Jahren kann man eine Sprache nicht fließend meistern. Somit ist es schwieirig ein Interview in der Sprache zu führen. Wenn er sich in Englisch wohler fühlt, ist es kein Problem das Interview auch auf Englisch zu führen. Ihr tut doch sonst alle immer auf liberal und weltoffen… Warum ärgert ihr euch dann über so eine Kleinigkeit und zeigt, dass es es eben nicht seid?

    2) warum ist das respektlos Gegenüber dem Land? Seid ihr besoffen? Wisst ihr wie er im alltäglichen Leben mit den Mitmenschen in der Gesellschaft umgeht, ob er jemals scheiße gebaut hat oder ähnliches? Nein! Also haltet Mal den Ball flach…

    3) statt sich zu freuen, dass ein ESC Künstler in Deutschland anscheinend eine Lobby gefunden hat und in den Medien ankommt, sucht und findet ihr wieder ein Haar in der Suppe … Ich verstehe diese Einstellung zum Leben nicht … Wenn ihr keine anderen sorgen habt, glückwunsch

    Peace Out ✌🏻

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