Junior Eurovision Song Contest: Die Acts werden in ihren Heimatländern auftreten

Das ist ein wahrer Paukenschlag, der den eigentlichen Grund der EBU-Pressemeldung vergessen lässt: Der Junior Eurovision Song Contest, der zum zweiten Mal in Folge vom polnischen Sender TVP veranstaltet wird, wird dieses Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine andere Form haben. Er wird zwar live aus Warschau gesendet, die 13 Acts werden jedoch in einem Studio in ihrem jeweiligen Heimatland auftreten. Das geschieht, um die Gesundheit aller Künstler sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass der Wettbewerb dennoch in einer fairen Art und Weise stattfinden kann.

„Reisebeschränkungen und die anhaltenden Probleme im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie bedeuten, dass wir bedauerlicherweise nicht alle Künstler nach Polen bringen können, um persönlich am diesjährigen Junior Eurovision Song Contest teilzunehmen“, sagte Martin Österdahl, der Exekutiv-Supervisor des Wettbewerbs. „Wir sind jedoch entschlossen, dass die Show weitergehen und dass dieser Wettbewerb, der seit 2003 jährlich stattfindet, fortgesetzt werden muss. Trotz der Veränderungen in diesem Jahr haben alle jungen Talente, die ausgewählt wurden, um ihr Land zu vertreten, weiterhin die gleiche Chance, zu glänzen, und wie es Tradition ist, können Familien aus der ganzen Welt online für ihre Lieblingslieder abstimmen.“

Um die Kontinuität und die Fairness des Wettbewerbs zu gewährleisten, haben sich die EBU-Mitglieder in den 13 teilnehmenden Ländern bereit erklärt, ein ähnliches Bühnenlayout und einen ähnlichen technischen Aufbau zu verwenden, um die Leistung ihrer Künstler zu präsentieren.

Einschub als Nachtrag: Wie Eurovision.de mittlerweile schreibt, werden die Beiträge nicht live aufgeführt, sondern live on tape abgespielt. („… die Acts treten aber nur mit einem vorher aufgezeichneten Auftrittsvideo gegeneinander an.“)

In Warschau selbst werden dann die Moderatoren und die notwendige Crew sozial distanziert ihrer Tätigkeit nachgehen. Auch die Intervall-Acts werden live in Warschau auftreten.

Die eigentliche große Neuigkeit bezüglich des JESC ging bei der Meldung etwas unter: Die EBU freut sich bekannt zu geben, dass die jungen Künstler aus 13 Ländern beim 18. Junior Eurovision Song Contest am Sonntag, dem 29. November, unter dem Motto Move The World gegeneinander antreten werden.

Deutschland wir in diesem Jahr erstmalig am JESC teilnehmen. Die deutsche Teilnehmerin Susan wird ihren Beitrag „Stronger With You“ dann also irgendwo in einem Studio (beim KIKA, beim NDR oder ZDF) darbieten. Sie hatte sich gegen mehr als 70 junge Künstler/innen bei „Dein Song für Warschau“ durchgesetzt.

Was denkt Ihr: Könnte das auch eine Option für den ESC im nächsten Jahr in Rotterdam sein? Diskutiert gern unter diesem Beitrag. 


52 Kommentare

  1. Na also es geht doch auch so wenn es nicht anders geht. So haben sich viele den ESC 2020 gewünscht. Ich denke man hat aus den Fehlern gelernt das ist doch was gutes🙂

    • Ich denke mal, die Verantwortlichen waren im März mit der Situation völlig überfordert und es blieb ihnen nicht mehr genug Zeit für die Vorbereitung.

  2. Hm… ich hoffe, das dient dann nicht als Vorlage für den „großen“ ESC im Mai 2021. Andernfalls hätte man diese Variante dann auch dieses Jahr schon machen können.

  3. Was mich daran stört: es sind 13 Länder. Unter normalen Umständen wären es mit Sicherheit deutlich mehr gewesen. Die meisten Absagen kamen, weil niemand unter den aktuellen Bedingungen nach Polen fahren wollte und jetzt fällt diese Hürde komplett weg. Hätte man das früher gewusst, hätten wahrscheinlich nicht so viele Länder abgesagt. Deutschlands Teilnahme ist inzwischen der letzte Grund, warum ich mir den JESC dieses Jahr ansehen werde

  4. Sehr vernünftige Entscheidung. Sollte die Lage sich bis Mai 2021 nicht entspannt haben, wäre es durchaus eine Option für den ESC.
    Aber ich gebe auch David Z. recht: Es ist echt blöd für die Länder, die aus Gründes des Gesundheitsschutzes abgesagt haben. Vielleicht haben sie unter diesen Gegebenheiten doch noch die Möglichkeit, sich anzumelden?

    • Dürfte bei vielen Ländern aber jetzt zu spät sein noch irgendeinen Vorentscheid zu veranstalten. Da ginge dann höchstens eine interne Auswahl. Insbesondere Irland dürfte keine Lust mehr haben, da man sich dort ja bereits einmal umentschieden und den VE abgebrochen hat

  5. Eine gute Nachricht für den Contest und die Sicherheit der Teilnehmer*innen, aber es ist in der Tat sehr ärgerlich, dass vorher Länder abgesagt haben, ohne dieses Format zu kennen. Vor allem um Australien tut es mir unendlich leid. Da hätte man doch ganz locker was in einem Sydneyer Studio machen können 🙁

  6. Ich habe es ja schon mehrmals unter den verschiedensten Artikel, hier bei ESC kompakt, geschrieben, dass der JESC eine Art Generalprobe für den ESC 2021 sein kann!
    Schade, dass diese Entscheidung mit dem aktuellen Konzept nicht früher gefallen ist, denn dann hätten bestimmt mehr Länder teilgenommen! Können ja jetzt alle Zuhause in ihren Ländern bleiben! Scheint wohl eine wirklich sehr kurzfristige Entscheidung gewesen zu sein den JESC so zu veranstalten wie er eben jetzt auch veranstaltet wird! Vor allem da Portugal bzw. RTP noch vor rund drei Wochen ihre Zusage zum JESC gegeben hat und jetzt doch nicht dabei ist! 13 Teilnehmer ist die geringste Anzahl an Teilnehmer seit 2013 (12 Teilnehmer)!

    Ich hoffe allerdings, dass nicht nur alle Länder das (ungefähr) gleiche Stagedesign verwenden, sondern, dass auch gleiche Regeln gelten was die Tänzer betrifft! Kann sein, dass bei einem Land die Tänzer eng beieinander stehen dürfen und bei andere nicht! Dies sollte die EBU unbedingt beachten und dort einheitliche Regeln für die Performance der Künstler bzw. ihrer Tänzer aufstellen!

    Desweiteren hoffe ich, dass es dieses Jahr, wie es beim JESC Tradition ist, trotz der Umstände wieder einen sogenannten Common-Song, also wo alle teilnehmenden Künstler gemeinsam einen Song singen, geben wird! Dürfte ja kein Problem sein und hat ja auch schon öfters geklappt z.B. mit dem Song „Shine a Light“ bei der diesjährigen ESC-Ersatzshow „Europe Shine a Light“!
    Übrigens, weil ich gerade bei dieser Show bin: Das das Motto, des diesjährigen JESC, „Move the World“ heißt ist keine Neuigkeit, sondern dies wurde bereits schon im Mai, eben im Rahmen von „Europe Shine a Light“ bekannt gegeben! Hier der Link zu dem Video der Bekanntgabe innerhalb der Sendung: https://www.youtube.com/watch?v=E5Pxb35wB50

    Innerhalb des JESC werden unter den Teilnehmern normalerweise immer viele Freundschaften geschlossen! Dies ist ja dieses Jahr nicht möglich, aber vielleicht kann die EBU es ja einrichten, dass die diesjährigen Teilnehmer dann bei einem zukünftigen JESC, vielleicht schon nächstes Jahr, wenn er bis dahin wieder normal abläuft, als Zuschauer einladen! Wäre, finde ich, eine prima Geste!

  7. Eigentlich eine vernünftige Entscheidung, allerdings haben viele nicht teilnehmende Länder sich gegen eine Teilnahme entschieden, da sie nicht ihre Künstler gefährden wollten. Nun würden diese vll gerne teilnehmen.
    Schade für all diese Länder.
    Schade auch für z.B. Schottland, die vor der Pandemie noch über ein Debüt nachgedacht hatten. Tschechien hatte wohl auch überlegt.
    Aber gut für Deutschland. Weniger Konurrenz und größere Siegeschancen (oder Top5-Chancen)…
    Das Konzept finde ich an sich gut und aufgrund der Pandemie werden sich nicht so viele Länder darüber den Kopf zerbrechen, wie sie hier schummeln können (ich möchte hier keinen an den Pranger stellen, aber in Frage kommende Länder haben derzeit größere Probleme (Russland, Belarus, …)).
    Beim normalen ESC würde man sich da schon mehr bemühen, tricksen zu können, da es dann auch nicht um Kinder geht.🙈

    Freue mich trotzalledem auf den JESC und den ESC im Mai!

      • Da hast du wohl in Mathematik nicht gut aufgepasst. Natürlich sind die Siegchancen größer wenn weniger dran teilnehmen. Nimm mal zwei Kuchen. In jedem ist eine Perle versteckt. Der eine Kuchen ist in 13 Teile geschnitten der andere sagen wir in 25 Teile. So bei welchem Kuchen ist wohl die Chance größer die Perle zu finden wenn ich ein Stück essen darf.

  8. Ich finde die Lösung sehr gut. Und ja das wäre auch eine Option für den großen ESC. Außerdem wünsche ich Susan eine super Platzierung.

  9. „… die Acts treten aber nur mit einem vorher aufgezeichneten Auftrittsvideo gegeneinander an.“

    Dann kann man den JESC auch absagen! Entweder die Künstler treten in diesen Videos live mit Gesang und Inszenierung auf oder man kann es ganz lassen und stattdessen ein reines Onlinevoting machen und damit den Gewinner ermitteln. Dann kann man sich das Juryvoting sparen.

    • Ich denke ein vorab aufgezeichnetes Video von jedem Act ist technisch einfacher in die Show zu integrieren als 13 Liveschalte in die jeweiligen Länder die auch noch Zeitverschiebung haben. Ich werd das Gefühl nicht los du hättest was anderes geschrieben wenn wir einen anderen Beitrag hätten. Lieber so als gar keinen JESC. Ich bin froh das Susan singen darf und nicht wie Ben enttäuscht wird.

      • Man kann beide doch nicht miteinander vergleichen! Der ESC und der JESC leben von den Liveauftritten, da sind nur die Postkarten bereits aufgezeichnet.

  10. Es gibt Neuigkeiten aus der Ukraine! Das Land wird in diesem Jahr von einem JUNGEN vertreten, und zwar Oleksandr Blabanov und der Titel heißt „Vidkryvay“ (offen):

    https://eurovoix.com/2020/09/07/ukraine-oleksandr-balabanov-wins-selection-with-public-still-voting/

    Damit ist er nach Andranik Aleksanyan, der vor elf Jahren das Land vertrat und den fünften Platz belegte. Die Ukraine hat bewiesen, wie man es mit der Auswahl des Künstlers richtig macht und davon kann unser Land noch einiges lernen!

    • Es ist kein schlechtes Vorentscheidungskonzept welches die Ukraine hat, aber auch kein sonderlich gutes in diesem Jahr!
      Ich fasse mal kurz das Vorentscheidungskonzept zusammen für alle die nicht wissen wovon wir reden:
      1. Man konnte sich mit einem Coversong oder mit einem eigenen Song, auch Original-Song genannt (egal ob selbst geschrieben oder nicht), bewerben!
      2. Aus den ganzen Einsendungen wurden 42 ausgewählt und auf YouTube hinauf gestellt! Jetzt konnte man für seinen Favoriten abstimmen und diesen in die Finalrunde wählen, indem man diesen ein Like für sein YouTube-Video gibt! In diese Finalrunde kommen insgesamt 11! Davon 8 Bewerber mit Originalsongs, welche die meisten Likes haben, 2 Bewerber mit Coversongs welche die meisten Likes haben und dann noch der Bewerber welcher die allermeisten Likes hat unabhänging davon ob dieser jetzt einen Coversong oder einen Originalsong hat!
      3. Die 11 Finalisten konnten jetzt nochmal final ihren Song neu aufnehmen! In der Finalrunde war kein Coversong mehr erlaubt! Der ukrainische Sender (UA:PBC) hat den 2 Coversong-Bewerberinnen verschiedene, von UA:PBC in Auftrag gegebene, Songs vorgeschlagen, welche sie als ihren Song haben wollen! Beide haben sich übrigens für den selben Song entschieden! Somit war in der Finalrunde 2x der selbe Song dabei!
      4. In der Finalrunde waren wieder die meisten Likes bei den YouTube Videos ausschlaggebend, aber es gab auch eine Jury von 8 Personen! Jedes Jurymitglied kann 1 Punkt vergeben! Der Bewerber, welcher bei seinem YouTube-Video die meisten Likes bekommen hat, bekam ebenfalls 1 Punkt. Somit gab es also insagesamt 9 Punkte zu vergeben! 5 Jurymitglieder haben sich für Oleksandr Balabanov entschieden! Somit hatte er 5 Punkte und gewonnen, obwohl er bei YouTube nur die viertmeisten Likes bekommen hat! Die meisten Likes gingen sowohl in der Finalrunde, aber auch beim ersten Likes-Voting an Daniyela Shapchnikova!

      Die Jury hatte also einen sehr großen Einfluss in der Finalrunde und war nicht gerade auf der Seite des „Publikums“! Ich finde man hätte sich die Jury sparen können! Daniyela hat zwei mal die meisten Likes bekommen!
      Findest du diese Vorentscheidung jetzt immer noch gut Matty?

      • Aber natürlich, allerdings hätte man das Onlinevoting weglassen können, da es keinen Einfluß auf die Entscheidung hatte. Die Jury war der Ansicht, daß nach elf Jahren wieder ein Junge die Chance erhalten sollte, gut abzuschneiden.

      • Ich finde genau das Gegenteil! Man hätte sich die Jury sparen können, wenn man schon so ein Online-Voting veranstaltet und in allen zwei Runden gibt es dann auch noch die selbe Siegerin! Erinnert mich schon ein wenig an die deutsche Vorentscheidung zum ESC 2013!

        Und zum Thema, dass sie einen Jungen wollten:
        Dann hätte man auch gleich von vorne herein sagen können, dass sich nur Jungs bewerben sollen! Außerdem sollte der Song und nicht das Geschlecht entscheidend sein!

        Man muss schon sagen, dass die meisten Teilnehmer beim JESC überwiegend weiblich sind, aber das liegt eben daran, dass sich die meisten musikalischen Jungs anscheinend irgendwie nicht so richtig trauen bei so einem Wettbewerb mitzumachen! Auf jeden Fall sind diese auch schon bei den Vorentscheidungen in der Minderheit und somit wohl auch bei den Bewerbungen für die Vorentscheidung!

      • Hört doch auf, euch wegen so einer unwichigen Sache zu streiten! Das ist es doch nicht wert! Freuen wir uns doch lieber, dass Oleksandr gewonnen hat. Susan und er kennen sich anscheinend bereits, da Susan auf Instagram ein Video hochgeladen hat, in dem sie ihm zum Sieg gratuliert. Dabei sieht man auch ein Foto mit beiden von früher. Ein toller Funfact in Zeiten von Social Distancing und keinem Zusammenkommen der Nationen!
        😊

      • Lieber Michi, wir haben uns nicht gestritten, sondern diskutiert! Da gibt es schon noch einen Unterschied!

  11. Super sache. Bin schon gespannt wie das funktioniert und wie dann das gesamtbild dieser übertragung ist. Wenn ich die corona-situation richtig einschätze, dürfte der jesc eine generalprobe für den esc werden.

  12. Ob das mit dem „ähnlichen technischen Aufbau“ klappt? Wir kennen ja alle die graphisch aufwendigen Streams aus manchen östlichen Ländern. Besonders Weißrussland 2018 und Montenegro 2018/2019 fallen mir da ein.

    • Ich glaube wenn es für alle teilnehmenden Länder einen einheitlichen „Bauplan“ für die Bühne gibt, dann bin ich schon sehr zuversichtlich, dass dies klappt!
      Das klappt ja bei so Shows wie „The Voice“ auch, dass da das Bühnenbild in den verschiedensten Ländern oft immer gleich aussieht!

  13. @AlexESC

    In der Geschichte des JESC gab es Länder, die NUR weibliche Teilnehmer schickten und das sind folgende:

    – Albanien
    – Polen
    – Serbien
    – Montenegro
    – San Marino
    – Slowenien
    – Wales

    Zwei davon, Polen und Serbien, sind dieses Jahr beim JESC vertreten und beide sollten es der Ukraine gleichtun und zum ersten Mal mit einen Jungen mit einem guten Song und einer guten Stimme an den Start gehen lassen.

  14. Sicherlich die richtige Entscjeidung. Aber… aufgezeichnete clips ? Das ist doch kein Wettbewerb mehr , sorry. Youtube für Randgruppen ?

  15. Die Video-Schalte ist sicherlich dann auch eine Option für den ESC 2021 – die EBU muss sich wohl oder übel alle Optionen offen halten, weil man einfach nicht sicher sagen kann, ob im April/Mai 2021 wieder Massenevents möglich sind. Man wird zwar, rein vorsorglich, auf Konserven zurückgreifen können – dennoch sollten beim „grossen“ ESC schon möglichst Live-Performances dargeboten werden (müssen).

    Aber alles ist besser als das was uns in 2020 geboten wurde – nämlich nichts.

  16. Ich melde mich aus dem Urlaub zurück. Ich war je 6 Tage in Dänemark und in den Niederlanden. Dort findet in Grunde das ganz „normale“ Leben wie vor dem Lockdown wieder statt. Aber das nur nebenbei.

    Ich habe bereits verlauten lassen, dass ich kein Befürworter des Kinder-ESC bin. Dass der NDR hier auch noch teuer eingestiegen ist, obwohl alle deutschen öffentlich-rechtliche TV-Sender angehalten sind zu sparen, stoßt bei mir auf völliges Unverständnis.
    Nun wird der JESC im neuem Format (vielleicht nur 2020) stattfinden. Unter Umständen könnte dies Vorbild für den ESC 2021 sein. Wenn ich ganz gehässig (!) wäre, würde ich sagen, warum soll das Event mit hohen Kostenfaktor im Fernsehen übertragen werden. Da könnte man den (J)ESC im Netz /Screaming sehr kostengünstig laufen lassen.
    Bitte erspart euch jegliche Kommentare, es war nur eine „gehässige Anregung“, die nicht direkt ernst zunehmen ist.

    Zum Schluss: es ist „beeindruckend“ wie hier Erwachsene sich für diesen Kinder-ESC sehr rege austauschen.

    • Hallo, schön, dass Du wieder da bist. Ich hoffe, Du hattest einen schönen Urlaub.🙂
      Deine Vorbehalte gegenüber dem JESC kann ich gut verstehen. Ich stehe dem ganzen auch neugierig, aber auch kritisch gegenüber. Wie schon öfters erwähnt, ist es der Leistungsgedanke, mit dem schon Kinder konfrontiert werden, der mir nicht gefallen will. Trotzdem gönne ich natürlich den Kids den Spaß (ich gehe mal davon aus, dass sie gerne und freiwillig teilnehmen und nicht von überehrgeizigen Erwachsenen „hingeprügelt) werden) und selbstverständlich auch den Zuschauer-/innen. 🙂
      Mir ist der „große“ ESC aber immer noch viel wichtiger, deshalb finde ich es interessant, wie die Veranstalter den JESC in Corona-Zeiten organisieren. Denn das wird wohl dann als Vorlage für den Mai 2021 dienen, sollte sich die Lage bis dahin nicht entspannt haben.

    • Über das Thema JESC Pro und Contra haben wir ja bereits schon mehrfach hier diskutiert! Sofern gehe ich darauf jetzt nicht ein!
      Nun zum technischen:
      Es ist egal, ob der JESC im Fernsehen oder im Netz läuft! Da der JESC im diesen Jahr, genauso wie letztes Jahr, eine Produktion des polnischen Senders (TVP) ist! Der NDR bzw. KiKA braucht also nur das EBU-Signal für den JESC nehmen und bei ihren Plattformen zur Verfügung stellen! Da ist es egal ob das dann im Fernsehen oder im Netz ober bei beiden (was ja auch der Fall sein wird) ausgestrahlt wird!

    • Matty ganz ehrlich, ich finde diese „Geschlechterfrage“ von dir, ob jetzt Mädchen oder Junge, nicht besonders sympathisch um es mal milde auszudrücken!

      • Das Ganze wäre nicht passiert, wenn beim JESC-Lesergame bei Rußland ein anderer Beitrag gewonnen hätte! Außerdem hat Spanien schon genügend Mädchen zum JESC geschickt. Da das Land in Europa neben Italien als stärkstes von Corona betroffen ist, grenzt die Teilnahme in diesem Jahr an ein Wunder. Spanien hätte deswegen ja auch absagen können.

  17. Zum Deutschen Beitrag hätte ich ja noch was. Ich hätte mir gewünscht, das das Lied a) etwas schneller ist und b) man mehr gemerkt hätte, das das Lied für den JESC ist, also etwas kindlicher, und nicht das es sich wie ein Song für den ESC anhört, aber halt jetzt von einer Minderjährigen gesungen. Ich glaube deshalb nicht, das das Lied große Chancen hat auf den Sieg oder ne Chance weit vorne zu sein. Das wird wohl im Mittelfeld oder weit hinten landen. Aber wir in Deutschland sind das ja gewohnt.

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