Live-Blog: Junior Eurovision Song Contest 2019 – Das Finale

Foto: EBU, Thomas Hanses

Wer folgt auf Roksana Węgiel und gewinnt den diesjährigen Junior Eurovision Song Contest? Die Entscheidung wird heute Nachmittag in der polnischen Gliwice Arena fallen. Eines der 19 teilnehmenden Länder wird sich in einem spannenden Feld unterschiedlichster Stilrichtungen durchsetzen.

Wir bloggen das Finale live ab 16 Uhr hier auf ESC kompakt. Kommentiert und diskutiert gerne mit! Wer sich noch einmal einen Überblick über die Beiträge des diesjährigen JESC verschaffen will, sollte am besten hier vorbeischauen.

Da die deutschsprachigen Länder nicht am JESC teilnehmen, wird der Contest hier auch nicht im Fernsehen übertragen. Glücklicherweise wird aber ein offizieller YouTube-Livestream angeboten, über den Ihr die Sendung live verfolgen könnt.

Eure Stimme könnt Ihr schon jetzt abgeben und das Abstimmungsfenster ist noch bis zum Beginn des Finales geöffnet. Die Leitungen werden dann noch einmal geöffnet, nachdem alle 19 Acts aufgetreten sind. Alles weitere zur Abstimmung findet ihr hier.

Die Startreihenfolge der 19 teilnehmenden Länder sieht wie folgt aus:

  1. Australien (Jordan Anthony – We will rise)
  2. Frankreich (Carla – Bim Bam Toi)
  3. Russland (Tatyana Mezhentseva und Denberel Oorzhak – A time for us)
  4. Nordmazedonien (Mila Moscov – Fire)
  5. Spanien (Melanie Garcia – Marte)
  6. Georgien (Giorgi Rostiashvili – We need love)
  7. Weißrussland (Liza Misinikova – Pepelny)
  8. Malta (Eliana Gomez Blanco – We are more)
  9. Wales (Erin Mai – Calon yn Curo)
  10. Kasachstan (Yerzhan Maksim – Armanyńnan qalma)
  11. Polen (Viki Gabor – Superhero)
  12. Irland (Ana Kearney – Banshee)
  13. Ukraine (Sophia Ivanko – The spirit of music)
  14. Niederlande (Matheu – Dans met jou)
  15. Armenien (Karina Ignatyan – Colours of your dream)
  16. Portugal (Joana Almeida – Vem comigo)
  17. Italien (Marta Viola – La voce della terra)
  18. Albanien (Isea Çili – Mikja ime fëmijëri)
  19. Serbien (Darija Vračević – Podigni Glas)

Bereits vor ein einiger Zeit habt Ihr hier auf ESC kompakt Eure diesjährigen Favoriten gekürt. In unserer Abstimmung ergab sich ein knappes Ergebnis, wonach Nordmazedonien knapp vor den weiteren Favoriten Frankreich, Polen sowie Spanien liegt. Ob Mila Moskov mit „Fire“ ein ähnlicher Überraschungserfolg wie Tamara Todevska beim ESC in Tel Aviv wird sich später zeigen.

Somit ist alles bereit für einen spannenden JESC-Nachmittag aus Gliwice. Und denkt daran: „Share the Joy“!

Es ist Punkt 16 Uhr und das Finale des diesjährigen Junior Eurovision Song Contest aus Gliwice beginnt. Da es vorab keinen klaren Favoriten gibt, können wir uns auf zwei spannende Stunden gefasst machen. Dazu vergeben Benjamin und Florian heute Punkte für die Auftritte.

Und natürlich freuen wir uns auf Eure Kommentare zum Finale!

Durch das Fernrohr von Roksana, der Vorjahrsgewinnerin, sehen wir auf kreative Art und Weise die Entstehung des diesjährigen Mottos „Share the joy“. Über den Dächern von Gliwice führt es schließlich zur Gliwice Arena.

Der Opening-Act ist aufwendig choreographiert. Die Tänzer mit ihren Leuchtstäben leiten über zur Begrüßung der 19 teilnehmenden Länder mit Flaggenparade. Großer Applaus für Gastgeberland Polen mit Viki Gabor.

Nun werden die drei Moderatoren vorgestellt: Ida, Aleksander und Vorjahressiegerin Roskana. Ein Dankeschön geht auch an die Gastgeber des im Vorjahr in Minsk stattgefundenen JESC. Nachdem alle 19 Acts performt haben, kann nochmal unter junioreurovision.tv abgestimmt werden. Diesjähriger Hashtag zum kommentieren in den sozialen Medien ist #JESC2019.

Und dann geht es auch schon los mit Australien. Die Postcard gibt erste Eindrücke zu dem Gastgeberland.

1. Australien: Jordan Anthony – „We Will Rise“

Jordan beginnt am Klavier, zum Refrain hellt das Bühnenbild auf und er begibt sich in die Mitte der Bühne. Stimmlich legt Jordan einen souveränen Auftritt hin, seine vier Tänzer verdeutlichen nochmals die Botschaft von „We Will Rise“.

11/20 Punkten

2. Frankreich: Carla – „Bim bam toi“

Es beginnt dunkel, zum Refrain nimmt die visuelle Explosion ihren Lauf. Die Choreographie gelingt Carla und ihren Tänzern, die Kamera fängt zahlreiche ansehnliche Szenen ein. Vor dem letzten Refrain wird das Bühnenbild nochmals dunkel, mit den Regenschirmen liefern die Tänzer beeindruckende Szenen. Nach dem eher ruhigeren Auftakt von Australien eine sicher gern gesehene Abwechslung. Ob das heute der große Erfolg für Frankreich wird?

15/20 Punkten

3.  Russland: Tatyana Mezhentseva und Denberel Oorzhak – „A time for us“

In der Strophe stehen Tatyana und Denberel eng beisammen, zum Refrain nehmen sie die gesamte Bühne ein. Erneut ein gelungenes Bühnenbild, was jedoch nicht darüber hinwegtäuscht, dass es sich hier nicht um den stärksten russischen Beitrag in der sehr erfolgreichen JESC-Historie handelt.

6/20 Punkten

4. Nordmazedonien: Mila Moskov – „Fire“

2019 scheint das Jahr von Nordmazedonien zu sein. Gekonnt liefert Mila Moskov ihre Powerballade „Fire“, stimmlich gibt es hier nichts auszusetzen. Besonders gut zur Geltung kommt die Aufnahme von oben direkt auf das sich bewegende Bühnenbild. Vielleicht wiederholt Mila ja den Erfolg von Tamara Todevska in Tel Aviv… oder geht da heute noch mehr?

16/20 Punkten

Nun eine erste Schalte zu Aleksander, der nochmal an das Voting erinnert. Im Greenroom ist Roskana bei Australiens Jordan Anthony, der seinen Auftritt sichtlich genossen hat. Ida ist bei Frankreichs Carla, die sich in Polen verliebt hat – das wird natürlich gleich mit großem Applaus begrüßt.

5. Spanien: Melani Garciá – „Marte“

Melanis Auftritt beginnt zunächst kniend vor dem Publikum. Zum Refrain steht sie auf einem Podium, wo das Bühnenbild in seinem vollem Ausmaß sichtbar wird. Stimmlich reiht sie sich problemlos neben Malena Ernman oder Elina Nechayeva ein. Gerade zum Ende hin explodiert hier wahrlich ein stimmliches Feuerwerk. Nachdem Spanien in der Vergangenheit immer unter den ganz vorderen Plätzen landete, könnte Melani möglicherweise Spanien wieder auf das Podium führen.

12/20 Punkten

6. Georgien: Giorgi Rostiashvili – „We Need Love“

JESC-Supermacht Georgien bringt mit Giorgi Rostiashvilis „We Need Love“ eine aufmunternde Performance. Gerade das farbenfrohe Bühnenbild ist wie für den JESC gemacht, das dürfte zusammen mit der Botschaft gerade bei jüngeren Zuschauern gut ankommen.

11/20 Punkten

7. Weißrussland: Liza Misnikova – „Pepelny (Ashen)“

Nach ZENA bringt Weißrussland auch beim JESC mit „Pepelny (Ashen)“ eine Urbanpop-Nummer. Der Mangacommunity wird dieser Auftritt sicherlich zusagen. Die Tanzeinlagen bringt Liza gekonnt rüber, ohne dabei die Kontrolle über den Gesang zu verlieren.

8/20 Punkten

8. Malta: Eliana Gomez Blanco – „We Are More“

Singer-Songwriter Atmosphäre von Maltas Eliana Gomez Blanco. Der Songtext wird über die große LED-Leinwand projiziert. Highlight ist sicherlich der auf maltesisch gesungene Teil, davon auch beim ESC gerne mehr! Obwohl Eliana sich alleine auf der Bühne befindet, kann sie diese durch ihre stimmliche Performance und eine gute Kameraführung ausfüllen.

12/20 Punkten

9. Wales: Erin Mai – „Calon yn Curo (Heart Beating)“

Gute Zeichen zu Beginn: Das Publikum klatscht direkt in der Strophe mit. Wie auch bei Maltas Auftritt ist Erin zunächst alleine auf der Bühne, bekommt im weiteren Verlauf aber durch Tänzer Unterstützung. Nach dem zweiten Refrain enthüllt Erin die volle Weite ihres Kleids – ein wenig Flair von Weißrussland 2010 (3+2 – „Butterflies“) kam mir da schon in Erinnerung!

7/20 Punkten

Jetzt wieder eine Schalte in den Greenroom. Roksana sitzt bei Spaniens Melani García. Für sie ist seit kleinauf ein wichtiger Teil ihres Lebens. Ida befindet sich bei Liza aus Weißrussland. Ihr größter Traum ist eine bekannte Sängerin zu werden und eines Tages mit ihrem Idol Rihanna performen zu können.

10. Kasachstan: Yerzhan Maksim – „Armanyńnan qalma“

Mit einer schönen LED-Inszenierung beginnt der Auftritt von Yerzhan Maksim. Stimmlich sitzt hier jeder Ton. Die auffälligen Kleider der Tänzer fügen sich gut in den Auftritt ein. Insgesamt eine wirklich runde Nummer, in der Yerzhan seine stimmlichen Fähigkeiten immer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellt. Den Juries wird es sicher gefallen, aber wird Kazakhstan damit auch beim Onlinevoting erfolgreich abschneiden?

11/20 Punkten

11. Polen: Viki Gabor – „Superhero“

Wenn es so laut in der Gliwice Arena wird, kann das nur heißen, dass Gastgeber Polen am Start ist. Zum Song hätte der ein oder andere vielleicht mit einem anderen Bühnenbild gerechnet, nichtsdestotrotz wird die Thematik gut rübergebracht. Der eingeblendete und. gut sichtbare Countdown unterstreicht nochmal die angedeutete Brisanz, die natürlich an die aktuelle Klimadebatte gerichtet ist. „Superhero“ gilt als einer der großen Favoriten, ob Viki Gabor für Polen erneut den Titel holt?

15/20 Punkten

12. Irland: Anna Kearney – „Banshee“

Ein nahezu spiritueller Auftritt von Anna Kearney, die vor allem von ihrer Gestik in ihrem weißen Kleid Gebrauch macht. Stimmlich ist Anna sicher, das vor allem in orange gehaltene Bühnenbild ist wirklich schön gestaltet. Vielleicht ist Irland in diesem Jahr mit „Banshee“ endlich ein Erfolg beim JESC gelungen?

11/20 Punkten

13. Ukraine: Sophia Ivanko – „The Spirit of Music“

Eine eher ruhige und dennoch atmosphärische Performance von Sophia Ivanko. Das Bühnenbild ist demnach auch reduziert gehalten, zwischendurch flackern einige LEDs in der Gliwice Arena. Schön gemacht ist die Transformation des Bühnenbildes unmittelbar vor dem letzten Refrain.

10/20 Punkten

14. Niederlande: Matheu – „Dans met jou“

Unsere niederländischen Nachbarn setzen einen eindeutigen Gegensatz zu den beiden vorherigen Auftritten, die ja doch eher ruhiger Töne setzten. Die Tänzer performen gut mit Matheu zusammen. Ob der Niederlande mit diesem durchchoreographierten Auftritt dieses Jahr das ESC-Double gelingen könnte? Dem Publikum scheint es wirklich zu gefallen.

15/20 Punkten

Die nächste Schalte zum Greenroom führt uns zu Anna Kearney aus Irland. Sie hat viele neue Freunde getroffen und hofft natürlich auch, diese Freundschaften noch lange erhalten zu können. Ida sitzt bei Sophia aus der Ukraine. Sie versucht immer zu lächeln und den Menschen den Geist ihrer Musik herüberzubringen.

15. Armenien: Karina Ignatyan – „Colours of Your Dream“

Eindrucksvoll marschiert Karina in ihrem pinken Outfit durch ein Tor in die Mitte der Bühne. Die Choreographie sitzt bei Karina und ihren vier Tänzerinnen ebenso wie ihr Gesang. Besonders beeindruckend ist die Inszenierung samt Bühnenbild, auch hier steckt sicherlich viel Arbeit in der Umsetzung der Performance. Ob wir am heutigen Nachmittag Armenien weit vorne erwarten werden?

14/20 Punkten

16. Portugal: Joana Almeida – „Vem comigo (Come with Me)“

Portugal setzt in diesem Jahr auf eine simple und reduzierte Inszenierung. Durch den Text auf dem Bildschirm wird die appellierende Botschaft in englischer Sprache für alle verständlich. Joana befindet sich alleine auf der Bühne, zum Refrain fängt sie auch an zu springen. Vielleicht hätte sie es doch etwas reduzierter lassen sollen, denn dort war dann doch die ein oder andere Ungenauigkeit zu hören.

6/20 Punkten

17. Italien: Marta Viola – „La voce della terra“

Bisher nicht gesehen oder in diesem Fall gehörte Audioeffekte sind eines von vielen schönen Details, an die bei Marta Violas Auftritt gedacht wurde. Der Titel deutet schon darauf hin, dass es einer von vielen umweltinspirierten Songs des Jahrgangs ist. Dementsprechend ist auch das Bühnenbild gehalten, von dem jedoch in vielen Szenen nicht allzu viel zu sehen ist.

12/20 Punkten

18. Albanien: Isea Çili – „Mikja ime fëmijëri“

Isea bringt ihren Song stimmlich sicher rüber. Auf der LED-Leinwand ist von einem Horizont, Booten und einem Regenbogen einiges zu bestaunen. Isea ist alleine auf der Bühne, eine wirklich sichere Gesangsdarbietung. Highlight des Auftritts: Das dunkle Bühnenbild am Ende, bei dem die Erde im Mittelpunkt der LED-Leinwand zu sehen ist.

13/20 Punkten

19. Serbien: Darija Vračević – „Podigni glas (Raise Your Voice)“

Gebt es zu, wir haben doch alle darauf gewartet – die Windmaschine! Serbien ist beim (J)ESC ja fast ein Garant für Balkanballaden. Mit „Podigni glas“ findet das Land dieses Mal ein gekonntes Mittelmaß, was traditionelle Elemente mit der aktuellen Umweltthematik verbindet. Darija bringt die Botschaft gut rüber, sodass auch der Appel „Raise Your Voice“ authentisch wirkt.

11/20 Punkten

Und damit haben wir auch schon alle 19 Beiträge gehört. Das scheint ein wirklich offenes Rennen zu werden – Spannung scheint garantiert!

Nachdem der obligatorische Countdown von den Moderatoren heruntergezählt wurde, ist das Onlinevoting nun wieder unter junioreurovision.tv geöffnet. Und zur Erinnerung ein erster Schnelldurchlauf. Dieses Jahr funktionierte das Voting sogar ohne Zusammenbruch der Website, chapeau!

Bei unserer eigenen Wertung aller Beiträge liegen folgende Songs unter den ersten fünf: Nordmazedonien (16 Punkte), Frankreich (15 Punkte), Polen (15 Punkte), die Niederlande (15 Punkte) und Armenien (14 Punkte).

Es folgt ein Auftritt der Vorjahressiegerin Roksana Węgiel mit „Anyone I Want To Be“. Und die anderen beiden Moderatorinnen überraschen sie mit einem Platinumaward für ihren Siegertitel aus dem letzten Jahr. Und es folgt ein weiterer Schnelldurchlauf.

Nun sind alle Teilnehmer auf der Bühne und performen den diesjährigen Titelsong „Share The Joy“. Eine schöne und positive Nummer, bei der jeder der Künstler seinen eigenen Part bekommt. Produziert wurde dieser von niemand geringerem als Gromee, der beim ESC 2018 in Lissabon für Polen auf der Bühne stand.

Und nun ist das Abstimmungsfenster geschlossen. Nachdem die Jurystimmen präsentiert wurden, werden abschließend die Stimmen der Fans aus aller Welt addiert. Es folgt eine Tanzperformance der Moderatorin Ida Nowakowska, die unter anderem Teil der Jury der polnischen Version von „Dance Dance Dance“ sowie Moderatorin der Sendung „Junior Bake Off“ ist.

Das Ergebnis ist von EBU-Supervisor Gert Kark abgesegnet und nun beginnt also die Verkündung der Jurywertungen.

12 Punkte gehen von

Australien an die Niederlande

Frankreich an die Niederlande

Russland an Australien

Nordmazedonien an Serbien

Spanien an Polen

Georgien an Kasachstan

Weißrussland an Kasachstan

Malta an Nordmazedonien

Wales an Kasachstan

Kasachstan an Polen

Zwischenstand:

  1. Kasachstan 73 Punkte
  2. Polen 72 Punkte
  3. Armenien 53 Punkte

Polen an Kasachstan

Irland an Italien

Ukraine an Kasachstan

der Niederlande an Kasachstan

Armenien an die Niederlande

Portugal an die Niederlande

Italien an Spanien

Albanien an Spanien

Serbien an Kasachstan

Das Endergebnis der Jury:

  1. Kasachstan mit 148 Punkten
  2. Polen mit 112 Punkten
  3. Spanien mit 108 Punkten

Jetzt die Publikumsergebnisse:

Portugal 43

Malta 27

Albanien 29

Wales 26

Russland 57

Ukraine 31

Georgien 32

Irland 35

Weißrussland 48

Es bleiben noch 10 Länder…

Serbien 63

Italien 64

Armenien 45

Australien 39

Frankreich 84 – Frankreich geht in Führung

Nordmazedonien 50

Niederlande 81 – die Niederlande geht in Führung

Spanien 104 – Spanien geht in Führung

Polen 166 (!) – Polen geht in Führung

Insgesamt wurden über 3,7 Millionen Stimmen abgegeben. Kommt Kasachstan an Polen vorbei?

Kasachstan bekommt 79 Punkte.

Damit ist es offiziell: Polen gewinnt den Junior Eurovision Song Contest 2019 mit „Superhero“ von Viki Gabor. Glückwunsch!

Hier noch einmal alle Ergebnisse im Überblick:

Viki Gabor performt zum Abschluss ihren Gewinnersong „Superhero“. Das heimische Publikum ist sichtlich und hörbar begeistert.

Damit ist das diesjährige Finale vom Junior Eurovision Song Contest beendet. Somit wird der Junior Eurovision Song Contest wohl auch im kommenden Jahr in Polen stattfinden. An dieser Stelle Dankeschön für eure zahlreichen Kommentare und noch einen entspannten Sonntagabend!



322 Kommentare

  1. Ich find das ätzend dass nur die 12 Punkte verlesen werden. Das geht alles zu schnell… Zumindest 8, 10 hätten sie noch vorlesen können

  2. Ok Polen hats schon wieder. Das Online Voting sollte man noch mal überdenken
    Und jetzt wird das noch bevor es vorbei ist in höchsten Tönen gelobt

  3. Polen schafft das was Georgien vor 2 Jahren hauchdünn verpasst hat: 2 Siege in Serie und ich fürchte der Hattrick ist nicht unrealistisch

  4. Für Eliana tut es mir natürlich leid, aber ein bisschen schadenfroh bin ich ja, dass Malta für ihren andauernden Jury-Bait endlich mal eine verdiente Klatsche bekommen haben. Vikis Sieg geht in Ordnung, wobei er natürlich einen noch bitteren Beigeschmack hat als letztes Jahr. Aber das Problem hat sich die EBU selbst zuzuschreiben mit diesem Quatsch, für sich selbst abstimmen zu können. Ich schätze mal, nächstes Jahr sehen wird das Onlinevoting nicht wieder; und einige Teilnehmerländer aus diesem Jahr wohl auch nicht…

    • Was auch auffällt, ist, dass sich die letzte drei bis fünf immer so um die 30 Punkte ballen. Da wählen viele natürlich ihr eigenes Land und zwei Flop-Songs, um sich selbst nicht im Weg zu stehen. Daran sollte man echt dringend arbeiten!

      Ansonsten freue ich mich darüber, dass meine Favoriten alle gut abgeschnitten haben (besonders NL), die Bühne war super, die Show kurzweilig, die Moderatoren aber mit die schlechtesten, die je im Eurovisionskontext zu sehen waren. Nächstes Jahr BITTE BITTE jemand anders!

  5. Krass. Polen hat es noch mal geschafft. Vielleicht sollte man da wirklich mal ein wenig beim Voting umdenken. Aber vielleicht hat die Einwohnerzahl des Landes ja doch nicht den großen Einfluss, wer weiß 😀
    Auf jeden Fall war es eine echt geniale Show. Das muss man den Polen lassen. Well done!

  6. Ja schon verdienter Gewinner, zeitgemäßer Song. Aber bei dem Onlinevoting haben doch dann immer die größten Länder ( meisten Zuschauer) oder dort wo die höchste Aufmerksamkeit ist ( Gastgeber) einen Vorteil, oder?

  7. Hm, fand das polnische Lied jetzt eher langweilig, gerade auch im Vergleich zum Siegerlied vom letzten Jahr. Aber najut, gab auch Schlimmeres.

  8. Boah, das war ja prima! Eigentlich bin ich mit singenden und performenden Kinder nicht so richtig konform. Habe mich aber erweichen lassen, weil das hier so viel diskutiert wurde. Aber nun – Chapeau!!! Richtig tolle Beiträge. Genau genommen habe ich nur geschaut, wenn mir etwas besonders gut gefallen hat, ansonsten beim herumwerkeln und aufräumen nur gehört. Meine Liebsten waren Kasachstan, Polen und Spanien.Alle TOP 3. Das nenne ich mal einen guten Schnitt für das erste Mal. Glückwunsch an Polen – und an mich, weil ich jetzt noch mehr vor dem Computer sitze und Contest Vor- End- Mittel- Zwischen und sonst was für Entscheidungen und deren Teilnehmer verfolgen werde……

  9. Top 5 wurde hier komplett richtig getippt, nur Polen an 1 kommt einem spanisch vor..oder alternativ kyrillisch.
    Tolle Sendung, bald jede Performance besser ausgearbeitet als unser Schlonz dieses Jahr und auch der Satz „sorry XXXland, no points“ wurde nicht gebraucht, das spricht schon alles Bände.
    Hier noch was fürs Herz…der Lieblingsbeitrag eines fortan nicht nur sporadisch JESC-Sehers…

  10. Im Grunde war von vorhinein klar, dass Polen, Spanien und Frankreich das Online Voting dominieren werden. Dass Polen allerdings so deutlich führt, überrascht doch etwas. Da sollte das Konzept Online Voting überdacht werden. Ob Polen auch gewonnen hätte, wenn man anstelle des Online- das Televoting genutzt hätte?

    Der Sieg Polens geht aber voll in Ordnung. Positiv ist, dass Spanien als Rückkehrer es direkt wieder aufs Treppchen geschafft hat. Und auch Frankreich mit einem Top 5 Ergebnis kann zufrieden sein. Und mit Italien auf Platz 7, sind alle „Big 3“ in den Top 10 vertreten. Das sollte den NDR doch umstimmen nächstes Jahr mitzumachen 😉
    Für Kasachstan und Mazedonien freue ich mich sehr über das sehr gute Abschneiden! Armenien hätte ich noch ein paar Plätze weiter oben gesehen. Was aufgefallen ist, dass Portugal wieder seine (einzigen) +/- 40 Punkte aus dem Online Voting bekam ;D Malta Letzter hätte ich nicht gedacht, vielleicht war es doch zu erwachsen gewollt

  11. Habe die Show zwar nicht gesehen, aber auch von mir Glückwunsch an Polen. Es würde mich freuen, wenn sie auch mal beim ESC richtig erfolgreich wären.

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