Junior Eurovision Song Contest 2019: Was bislang bekannt ist (4)

Die französische JESC-Vertreterin Carla – Foto: FXAntonini

Die Beiträge aus Frankreich, Malta und Nordmazedonien für den Junior Eurovision Song Contest 2019 wurden letzte Woche veröffentlicht. Damit stehen jetzt alle Beiträge des Wettbewerbs fest! Wir werfen einen letzten Blick auf die neuen Veröffentlichungen:

Frankreich: Carla – Bim bam toi

Die 14-jährige Carla wird Frankreich mit dem Titel „Bim bam toi“ in Gleiwitz repräsentieren. Wie im letzten Jahr lief die Auswahl intern ab und fiel auf eine Ex-The-Voice-Kids-Teilnehmerin.

„Bim bam toi“ ist eine beschwingte, extrem eingängige Nummer über das Verliebtsein, die vom Stil her wirklich wie Junior-Eurovision klingt und gar nicht versucht, erwachsen-anspruchsvoll zu wirken, so wie viele andere Beiträge in diesem Jahr. Da ist es auch gar nicht schlimm, dass der Song der Nerv-Grenze sehr nah kommt, beim JESC passt das und könnte sehr gut ankommen.

Einer der Komponisten von „Bim bam toi“, Igit, ist kein Unbekannter im ESC-Universum: im letztem Jahr hat er mit „Lisboa Jerusalem“ an Destination Eurovision teilgenommen.

Malta: Eliana Gomez Blanco – We Are More

Bereits im August stand fest, dass Eliana Gomez Blanco für Malta in Polen antreten wird, nachdem sie den dortigen Vorentscheid gewonnen hatte. Jetzt wurde auch ihr Beitrag veröffentlicht: er heißt „We Are More“ und enthält neben Englisch auch einige Zeilen auf Maltesisch.

Man hat fast das Gefühl, dass Malta dieses Jahr mit „Chameleon“ den JESC-Beitrag zum ESC geschickt hat und mit „We Are More“ den ESC-Beitrag zum JESC sendet. Der Song ist eine sehr moderne, elektronisch angehauchte, professionell produzierte Nummer. Beim ersten Hören bleibt die Melodie allerdings nicht im Ohr hängen und es stellt sich die Frage, wie gut dieser Musikstil bei sehr jungen Zuschauern ankommt.

Nordmazedonien: Mila Moskov – Fire

„Die ersten werden die letzten sein“: als eine der ersten TeilnehmerInnen des diesjährigen JESC stand die Nordmazedonierin Mila Moskov fest. Ihr Lied, das den Titel „Fire“ trägt, wurde jedoch erst ganz zum Schluss veröffentlicht.

Auch „Fire“ hört sich eher wie ein Erwachsenen-ESC-Beitrag an. Der Song ist eine recht klassisch gestrickte moderne Midtempo-Popnummer. Durch Milas intensive Stimme, die eingestreute Ethno-Instrumentation und den Chor wirkt sie aber doch eigenständig und interessant.

Spanien

Vom spanischen Beitrag „Marte“ von Melani Garcia wurde mittlerweile ein offizielles Video veröffentlicht.

In Kürze werden wir noch einmal alle Beiträge in einer Gesamtübersicht zusammentragen. Und Ihr könnt dann auch jeden Beitrag bewerten! Stay tuned!

Hier findet Ihr weitere Informationen zum Junior Eurovision Song Contest:

Junior Eurovision Song Contest 2019: Was bislang bekannt ist
Junior Eurovision Song Contest 2019: Was bislang bekannt ist (2)
Junior Eurovision Song Contest 2019: Was bislang bekannt ist (3)
Das sind die Moderatoren des Junior Eurovision Song Contest 2019
Das Publikum darf vorher abstimmen: Votingablauf des JESC veröffentlicht



5 Kommentare

  1. Meine Finalen Top 10:
    01 Spain – Melani Garcia – Marte
    02 Armenia – Karina Ignatyan – Colours Of Your Dream
    03 Poland – Viki Gabor – Superhero
    04 Serbia – Darija Vračević – Raise Your Voice
    05 North-Macedonia – Mila Moskov – Fire
    06 Malta – Eliana Gomez Blanco – We Are More
    07 Wales – Erin Mai – Calon Yn Curo
    08 Ukraine – Sophia Ivanko – The Spirit Of Music
    09 Frankreich – Carla – Bim Bam Toi
    10 Portugal – Joana Almeida – Vem Comigo

  2. Meine finale Top 10:

    1.Polen-Viki Gabor -Superhero

    2.Spanien-Melani Garcia-Marte

    3.Malta-Eliana Gomez Blanco-We are More

    4.Frankreich-Carla-Bim Bam Toi

    5.Georgien-Giorgi Rostiashvili We Need a Love

    6.Serbien-Darija Vracevic – Raise Your Voice

    7.Weißrussland-Liza Misnikova -Pepelny

    8.Armenien-Karina Ignatyan – Colours of Dream

    9.Italien-Marta Viola – La Voce Della Terra

    10.Australien-Jordan Anthony We Will Rise

  3. Ich bin für Frankreich! Definitiv. Das hat etwas Verspieltes, Kindgerechtes, aber trotzdem noch einen gewissen „Anspruch“ sag ich mal, so von der ganzen Atmosphäre her (typischer Igit-Sound wie in „Lisboa Jerusalem“). Von daher auch gut, dass es von Carla als „Älterer“ im Vergleich zu anderen gesungen wird. Ich sehe das nicht als unauthentisch an, dass ein junger Teenager (nach meiner gelernten Def. ist man das ab ca. 13 und sie ist 14, also kein kleines Kind mehr) einen sehr kindlichen Song singt, im Gegenteil, ich finde, gerade das hat so diese Reife in sich, mit dem Verspielten und Übertriebenen aktiv als Stilmittel umzugehen…

      • Vielleicht bekommt T, Schreiber auch einen Ohrwurm vom französischen Beitrag und denkt über eine Teilnahme Deutschlands des JESC 2020 nach!

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