Live-Blog: ESC 2019 – Das zweite Halbfinale

Foto: Andres Putting

Der Eurovision Song Contest 2019 ist in voller Fahrt. Heute um 21 Uhr entscheidet sich im zweiten Halbfinale, welche Beiträge die letzten zehn freien Plätze im Finale bekommen. Gemeinhin wird das zweite Semi als das stärkere bezeichnet. Das heißt aber auch, dass es neben relativ sicheren Qualifikanten wie Sergey Lazarev aus Russland (Aufmacherbild) ein Hauen und Stechen um die letzten vier bis fünf Finaltickets geben wird. Das zeigt auch die ESC-kompakt-Prognose. Wollt Ihr selbst auch mittippen, dann könnt Ihr bis 21 Uhr noch hier Euren Tipp abgeben.

Als Interval-Acts erwartet uns die Shalva Band, die Benny bereits ausführlicher vorgestellt hat, sowie ein Gedankenleser. Außerdem zeigen sich auch die drei ausstehenden Big-5-Beiträge aus Deutschland, Großbritannien und Italien.

Wir bloggen die Show live aus dem Pressezentrum und berichten danach auch von der Pressekonferenz, bei der auch ausgelost wird, in welcher Hälfte die Qualifikanten im Finale auftreten. Wir freuen uns auf Eure Kommentare zur Show unter diesem Beitrag.

Shalom und guten Abend aus Tel Aviv. Ich sitze hier im Pressezentrum des ESC – dieses Mal ohne Benny, der bereits die Rückreise nach Deutschland antreten musste. Aber er schaut dort das Semi und schickt mir seine Punkte zu. Also, für Euch ändert sich nichts. Gleich geht’s los.

Wir haben bereits ein Bild aus der Halle.

Und jetzt geht’s los. Happy Eurovision!!

Es startet mit einem kurzen Zusammenschnitt der Show von Dienstag. Der Sound ist übrigens hier im Pressezentrum sehr laut. Gezeigt werden die Qualifikanten.

Alle vier Moderatoren betreten die Bühne. Wieder sind sie fast ausschließlich schwarz-weiß gekleidet. Nun wird auch in der Show angekündigt, dass am Samstag Madonna auftreten wird. Da hat die Amerikanerin wirklich Glück, dass sie auf derselben Bühne stehen darf, wie der diejährige ESC-Sieger. Die Regeln werden wieder erklärt und dann geht’s auch schon los.

1. Armenien: Srbuk – Walking Out

Der Auftritt beginnt sehr schwarz-rot, finde ich eher bedrohlich. In Benny Beisein darf ich das Wort nuttig ja nicht auf dem Blog benutzen. Aber genau daran erinnert mich das Outfit. Benny schreibt, dass das das Outfit von der ersten Probe ist. Die Schnitte und Dynamik ist gut für eine One-Woman-Show. Wurde da gerade eine Kamerafahrt aus der Probe reingeschnitten? Da war niemand auf den Sitzen! Verwunderung im Pressenzentrum.

16/30 Punkten (neben Benny votet heute auch Blogfreund Dimi mit)

2. Irland: Sarah McTernan – 22

Hatte Sarah schon immer dieses rote Leder-Outfit an? Sei’s drum. Mir ist das mit ihren Freundinnen und deren Pinktönen etwas zu bunt. Der Gesang ist gut unauffällig – so wie das Lied. Ich finde den Auftritt aber nicht sooo statisch hinter der Bar und der Shot von ob, wenn Sarah auf der Bar liegt, wirkt prima. Aber letztlich ist das Lied halt kein Burner.

9/30 Punkten

3. Moldau: Anna Odobescu – Stay

Da ist die hyperaktive Schneemalerin. Annas Outfit erinnert schon sehr an eine osteuropäische Hochzeit, also so rein klischeemäßig. Sie sieht aber toll aus und singt gut. Die Sandmalung ist nicht immer 100% synchron zu Annas wenigen Bewegungen. Und dann war da mal wieder eine Kameraeinstellung, die so sicher nicht sein wollte: zwei weibliche Rücken. Toller Effekt, bei dem Anna durch die Schneetür entschwindet. Szenenapplaus im Pressezentrum.

10/30 Punkten

Und jetzt: Go, Luca!

4. Schweiz: Luca Hänni – She Got Me

Toller Auftakt. Die Muskeln prima sichtbar. cool, aber nicht unsympathisch. Das Pressezentrum klatscht und singt mit. Das durchsichtige Oberteil von Luca ist neu, schreibt Benny. Wir haben hier einen kleinen Ton-Bild-Versatz. Hoffe, das passt bei Euch draußen in Europa. Das siehst schon sehr cool aus, auch wenn Luca einmal zu spät für den Kamerawechsel war. bei der Brücke wirkt Luca etwas außer Atem. Aber tanzen kann er. Riesenjubel.

26/30 Punkten

5. Lettland: Carousel – That Night

Nach dem Schweizer Adrenalinschub wird jetzt wieder ruhig. Sehr ruhig. Zu ruhig. Luca ist halt „a tough act to follow“. Nach der Plastikware ist das hier schon sehr basic und natürlich. Ich ertappe mich dabei, wie ich das Make-Up der Sängerin analysiere, das unnatürlich wirkt. Wenn das alles ist, was hängen bliebt… Erwähnte ich schon, dass sie gut singt?

8/30 Punkten

6. Rumänien: Ester Peony – On A Sunday.

Bei uns gab’s in den ersten zwei, drei Sekunden technische Störungen mit dem Bild. Das kann aber ein Problem bei uns gewesen sein. Hat Ester denselben Schuhmacher wie die Sängerin von Carousel? Auf jeden Fall passiert hier mehr. Mir persönlich würde aber die Show der beiden Tänzer reichen. Aber man muss den Rumänen ja lassen, dass die sich auch hier mal wieder einiges haben einfallen lassen, um einen vergleichsweise lahmen Song zu pimpen. Bei der ganzen Pyro dürfte die Temperatur in der Halle gerade um 5 Grad gestiegen sein. Benny schreibt, Ester wäre besser geschminkt gewesen.

14/30 Punkten

Schalte in den Greenroom und Bewerbung der Eurovision-App. Dann das geplante Interview mit (Conchita) Wurst – in einem großartigen Outfit. Sehr queer. Er bewirbt seinen neuen Song „To the Beat“.

Die Moderatorin interviewt Luca. Er kann also nicht stillsitzen, sagt er. Er verkauft sich sympathisch.

7. Dänemark: Leonora – Love Is Forever

Schöner Einspieler, bei dem Leonora ihre Balletfähigkeiten zeigen kann. Beim Auftritt spielt sie viel mehr mit der Kamera als noch beim Vorentscheid in Dänemark. Beim Aufstieg auf den Stuhl sieht man wieder einmal die Sicherungskabel, die bereits oben liegen. Ich habe mir den Song ja relativ schnell übergehört gehabt. Aber jetzt für drei Minuten geht das ganz gut. Mich hat sie wieder.

19/30 Punkten

8. Schweden: John Lundvik – Too Late For Love

Heute scheint im Gegensatz zur ersten Durchlaufprobe das mit dem Licht von Beginn an geklappt zu haben. Etwas sehr viel Nebel ist da vor dem Leicht zu sehen. So toll ich den Song finde, so kommt mir der Auftritt heute etwas zu kalkuliert vor. Aber das ist womöglich nur die Abnutzung. Grandiose Outfits der Backgroundsängerinnen. Mich erreichen schon vor dem Finale die 10 Punkte von Benny. Dimi wirft mir 12 Punkte zu.

30/30 Punten (quasi das Australien von Dienstag, das ebenfalls die Höchstpunktzahl erhielt).

Jetzt gilt’s für Österreich.

9. Österreich: PÆNDA – Limits

Eine ähnlich undankbare Positionierung für PÆNDA nach John wie für Carousel nach Luca.

Meine Gedanken zu dem Auftritt sind leider weg wegen des WIFI-Problems. Tut mir wirklich leid. Wir waren bei

17/30 Punkte gelandet

10. Kroatien: Roko – The Dream

Bei Douze Points in Tel Aviv geht grade das WLAN nicht, deshalb übernehme ich, Benny, kurz. Roko erzählt uns jetzt also seine Geschichte von dem gefallenen Engel. Viel Kitsch, eine gute Stimme und nackte Haut.

9/30 Punkte.

Wir haben immer noch Probleme. Kann sein, dass wir nicht ganz durchhalten.

11. Malta: Michela – Chameleon

Sie sind also zum ursprünglichen Auftritt zurück mit LED-Wänden (wie gestern in der Durchlaufprobe). Am TV sieht es doch etwas besser aus als ich das gestern auf den Screenen wahrgenommen habe. Der Gesang und ihre Ausstrahlung lassen aber zu wünschen über.

21/30 Punkten

12. Litauen: Jurij Veklenko – Run With The Lions

Juri also wieder im „sexy“ Outfit mit nur T-Shirt. Ds ist nett anzusehen, aber wenn sonst nicht so viel passiert, wird’s schwierig. Meiner Nicht-Vorliebe für Kopfgesang hat sich leider noch nicht verändert. Ich glaube aber an die litauische Diaspora. Zeitweise weiß man bei der Kopfstimme gar nicht, ob er noch singt oder das andere Soundeffekte sind. Boah, ist das zäh.

11/30 Punkten

Hier jetzt also der Fun-Fakt: Die Moderatorin ist nicht mit einem Litauer zusammen, sondern ihr Vater ist Litauer.

Interview mit Sarah McTernan und anschließend mit John Lundvik. Sie sprechen auch darüber, dass John das Lied für Großbritannien geschrieben hat.

Assi kündigt an, dass Ilanit am Samstag mit auf der Bühne im Finale stehen wird – zusammen mit Netta und Dana International. Die hauen hier also einen Cliffhanger nach dem nächsten raus.

13. Russland: Sergey Lazarev – Scream

Der Auftakt von Sergey in der Spiegelphase ist sehr dunkelblau, finde ich. Die anschließenden Dopplungseffekte sind aber ganz cool, wohingegen die Regenscheibe DDR-Fernsehen ist. Gottseidank spürt man die Energie von Sergey auch da durch. War beim letzten Ton das Mikro zu weit weg oder war der etwas heiser?

23/30 Punkten

14. Albanien: Jonida Maliqi – Ktheju tokës

Das ist also dieser überbordende Barock, von dem alle vor 300 Jahren gesprochen haben. Was für ein schlimmes Kleid?! Und dazu diese Unterarm-Tattoo… Man muss Jonida lassen, dass sie mehr Trommeln (in der Musik) im Einsatz hat als PÆNDA. Und Trommeln helfen ja immer beim ESC. Ach ja, natürlich haut sie stimmlich richtig einen raus. Der Adler ist gelandet.

15/30 Punkten

15. Norwegen: KEiiNO – Spirit In The Sky

Tom Hugo sieht aber blass aus, um 10 Jahre gealtert. Und Alexandra wirkt auch so verbissen. Mensch, lasst den Charme spielen. Zum Refrain lässt es sich. Gott sei Dank. Sie sind drin. Der Jojker hat sie gerettet. Trotzdem sollte Tom nochmal in die Sonne. Ohne den Jojk wäre das Lied ja auch nach 2 Minuten auserzählt. Also, wenn sie ins Finale kommen, muss da gesteigert werden.

19/30 Punkten

16. Niederlande: Duncan Laurence – Arcade

Also, der Anfang ist schon sehr dunkel, man kann ja nur ahnen, hinter was für einem Instrument sich Duncan versteckt. Eben hatte ich auch die Schröder-Assoziation von den Peanuts, der auch immer am viel zu kleinen Klavier sitzt. Duncan wirkt schon sehr verbissen mit seinen Gesichtszügen; passt zum Lied, ist aber nicht so sympathisch. Der Lampeneffekt funktioniert. Starke Brücke – musikalisch wie visuell. Zum Ende pustet er ins Mirko.

26/30 Punkten (zwei 10er – und meine Punkte)

17. Nordmazedonien: Tamara Todevska – Proud

Es geht dunkel weiter. Aber Tamara hat stärkere und sympathischere Gesichtsausdrücke. Gerade ertappte ich mich, wie ich etwas gedankenverloren aufs Handy schaute. Die Nummer wirkte gestern auf mich in der Halle stärker. Bleibt zu hoffen, dass die Frauen die Botschaft verstanden haben.

13/30 Punkten (ob das, wie von mir prognostiziert, weiterkommt…)

18. Aserbaidschan: Chingiz – Truth

Ich muss sagen, dass ich keine Trommelbilder von Chingiz mehr sehen kann. Und auch seinen Oberkörper mag ich nach der Überdosis auf den sozialen Medien in den letzten Wochen nicht mehr sehen. Guter Beat zum Auftakt, starke Visualität, wenn auch mal wieder sehr dunkel. Lustig finde ich ja, dass er zwar gar nicht Englisch spricht, aber auf Englisch einen Titel singt, der „Truth“ heißt. Egal. Das ist der ESC, nicht die Wahrheitsfindungskommission. Die Choreographen hätten ihm auch noch ein paar andere Bewegungen zum „Shut up“ beibringen können. Also, nein, das ist mir zu generisch.

20/30 Punkten

Überleitung der drei Moderatoren zum Voting und ersten Schnelldurchlauf.

Bei uns liegen also vorn:

Schweden 30
Schweiz, Norwegen 26
Russland 23
Malta 21
Aserbaidschan 20
Dänemark, Norwegen 19
Österreich 17
Armenien 16

Also nächster Act kommen Shalva, die Benny hier vorgestellt hat. Die Halle jubelt (also vor allem die Israelis), die hätten die Band wohl lieber beim ESC gesehen als Kobi. Riesiger Applaus. Herzerwärmend.

Greenroomschalte: der Mentalist Lior Suchard ist wie angekündigt vor Ort. Herrlich wie die Stars alle gejubelt haben. Jetzt stehen orn Jurij, Sarah, Paenda und Sergey. Sie sollen eine Zahl zwischen 1 und 1.000 aufschreiben. Jurij 40, Sarah 151, Paenda 10, Sergey 103. Und die Zahlen zusammen auf dem Kopf geben Eurovision. Sergey jubelt, Jurij scheint auch wirklich überrascht. Das scheint nicht abgesprochen zu sein. Oder doch?

Nach einem weiteren Schnelldurchlauf ist das Voting beendet.

Måns Zelmerlöw ist auf der Bühne, der morgen zwei Single rausbringt. Er wird am Samstag Fuego machen. Conchita wird dann „Heroes“ singen. In Sachen Promo läuft’s. Im Greenroom darf Duncan Laurence berichten, dass er jetzt auf Welttour geht.

Nun Teil 2. der Video-Hommage an den ESC. Am Dienstag hat bereits der erste Teil Begeisterung bei den Fans hervorgerufen.

Morgen veröffentlich Madonna also ihre neue Single „Future“. Den wird sie also am Samstag im Finale vorstellen. Und dann noch den Klassiker „Like a Prayer“ singen.

Nachdem am Dienstag der Junior ESC beworben wurde, geht es heute um den Choire Competition. Die nächste Ausgabe findet am 30. August in Göteborg statt.

Jetzt die Big5 mit den S!sters. Carlotta überreicht der Moderatorin das Sister-Armband. Die Bilder von der Probe deuten ja nicht gerade auf viele Besucher beim gestrigen Jury-Finale.

Mahmood hat mit dem Englischen zu kämpfen. Zu sehen ist ein Bild von ihm voll mit Schlamm vom Toten Meer. Und hat Mahmood da noch ein neues rot-goldenes Hemd an? Bin gerade verunsichert, ob ich das schon kannte.

Michael Rice berichtet von seinen Tattoo und seinem Projekt „The Power of Music“. Obwohl er noch so jung ist, ist er sehr engagiert für Kinder. Der Einstieg in den Ausschnitt von ihm klang schief. Aber das lag wohl eher an der Überraschung und dass es aus dem Kontext gerissen war.

Und noch ein Video-Zusammenschnitt – diesmal über die Vergabe der 12 Punkte. Auch mit ein paar Bloopers wie dem von Lena damals. Ich sehe da ständig meinen Namen: Douze Points 🙂

Es ist soweit. Die Qualifikanten werden mitgeteilt. Jan Ole Sand sieht auch blass aus wie Tom Hugo. Ist das so ein Norwegen-Ding?

Nordmazedonien

Niederlande

Albanien

Schweden

Russland

Aserbaidschan

Dänemark

Norwegen

Schweiz

Malta

Michela hat gleich einen Nervenzusammenbruch.

Noch einmal ein Durchlauf mit den zehn Qualifikanten. Damit ist das Finale vollständig. Nachher werden in der Pressekonferenz noch die Showhälften ausgelost, in denen die Acts auftreten. Davon berichte ich gleich noch separat.

Die Auszählung Eurer Tipps muss daher etwas länger warten. Das wird frühestens morgen etwas. Tut mir leid.

Und damit Ende für heute. Vielen Dank und einen schönen Abend allerseits.



340 Kommentare

    • Nachdem was er in der Juryshow gezeigt hat, besteht kaum mehr Zweifel an Duncans Sieg
      Mein Tipp: noch schnell Wettquote auf Sieg NED um ~2 sichern, die wird bis zum Finale auf ~1,5 fallen

      • Es lässt mich schlecht fühlen. Um mich herum fallen alle vor Rührung in Ohnmacht und ich frag mich, was mit mir nicht stimmt. Weil es irgendwie so gar nichts in mir auslöst. Das hatte ich 2017 bei Salvador Sobral auch schon…

      • Na aber wenn es der Mehrheit gefällt, dann gönn es denen doch? Man kann nicht jeden Sieger mögen..

      • Duncan als Gewinner fände ich akzeptabel. Klar, der Song ist jetzt nichts Bahnbrechendes, und mich berührt er jetzt auch nicht so doll (heißt nicht, dass es schlecht ist, nur halt Durchschnitt), aber zum einen fände ich Amsterdam als Austragungsort recht knorke, zum anderen sehe ich es als Revanche für Common Linnets, die es deutlich mehr verdient hätten. Und einen Gewinner, den ich mal nicht total schlecht finde, gibt es auch nicht alle Jahre! 🙂

    • Wünsche mir auch Duncan. Alleine deswegen, weil die Niederlande seit ’75 nicht mehr gewonnen hat. Wenn es nächstes Jahr nach Amsterdam geht, gerne im Ziggo Dome. Ansonsten fände ich Rotterdam mit der Ahoy Arena super.

  1. Der Großteil meiner Anrufe (und der meines Vaters 🙂 ) werden heute natürlich an die Niederlande gehen. Wenn Duncan jetzt nicht gewinnt, wäre ich ein bisschen enttäuscht…

  2. Ich kann an dem niederländischen Song auch nichts finden und verstehe die Quoten absolut nicht. Kann mich jemand begeistern?

    • @vemi und rainer1 – mal ’nen Versuch.

      Schaue mich an, ja, schaue mich geradewegs an, direkt in den Augen und nun folge mein Zeigefinger, ganz schnell, von links nach rechts und zurück. Wird es dir schwindelig? Gut. Und jetzt tauche mal ab in deinen Erinnerungen. Wer möchtest du gerne wiedersehen? Oder welcher verstorbener möchtest du wieder lebendig sehen? Konzentriere dich, fokussiere dich, öffne dich, lasse die Emotionen zu, damit die Erinnerung schöner wird. Trauertränen sind erlaubt. Lass es los, lass es fliegen. Du bist immer noch, aber deine Erinnerungen werden schöner. Oder?

      – Ende-

      • *lach* Okay, ich werde mich kurz vor Beginn der Show in diese Stimmung meditieren. Mal sehen, ob es hilft so viel ernste Balladen und so wenig ESC-Show zu ertragen 😉

      • *immer gerne*

        Ich hoffe nur, dass der Ton aus Tel Aviv dieses Mal gut ist und kein(e) Teilnehmer(in) wie ein Schwein auf Diät klingt.

  3. Mir ist das Seminfinale ziemlich wurscht. Fand das erste eigentlich deutlich interessanter, aber dann leider auch sehr enttäuschend, weil sich dort dann doch der Mainstream und der Trash durchgesetzt hat.

    Dennoch überlege ich mal, welche 10 Lieder ich mir ins Finale wünsche:

    01. Niederlande: sicherlich eine der schönsten Balladen der letzten Jahre
    02. Albanien: der einzige Song in Landessprache (was schon viel über dieses Semi erzählt)
    03. Schweden: endlich mal ein sympathischer Sänger aus Schweden.
    04. Russland: Wie Schweden, nicht schlecht produziert, aber etwas zu glatt.
    05. Aserbaidschan: s. Schweden und Russland
    06. Lettland: Wäre natürlich eine Überraschung, aber ich mag den Song.
    07. Armenien: OK Song, aber schwaches Staging
    08. Österreich: Ich finde den Song ja langweilig, aber das Staging gefällt mir.
    09. Schweiz: ich mag den Song gar nicht, aber ich gönne es der Schweiz
    10: Nordmazedonien: s. Schweiz.

    Wen brauche ich nicht im Finale:

    11. Irland: Ich mag diesen Song eigentlich sehr gern, aber das Staging ist eine Katastrophe
    12. Dänemark: Zu zuckersüß und eher was für den JESC
    13. Kroatien: ich mag ja ein wenig diesen trashigen Ansatz, aber der Song ist einfach zu schwach
    14. Norwegen: Sympathisch, aber irgendwie auch grässlich
    15. Malta: Uncharisamtische Sängerin, OK-Song, aber irgendwie doch auch sehr künstlich
    16. Rumänien: ziemlich öde. Hoffe, das fliegt raus
    17. Litauen: noch langweiliger als Rumänien
    18. Moldawien: Mein absoluter Tiefpunkt dieses Jahr.

    Ich könnte also wirklich gut und gern auf 13 oder 14 der Songs verzichten.

  4. Benny muss irgendwas gemacht haben! Ich hab geträumt, er stellt mich als Personenschützer für esc kompakt ein (warum?), die im Gebäude meiner alten Schule sitzen (warum??). Und dann stürmt Paenda im Traum das Gebäude (why???) und wir liefern uns ein Feuergefecht, das ich anscheinend gewonnen habe. Traum Ende 😀
    Ist das jetzt ein gutes Zeichen für das Abschneiden Österreichs? XD

  5. Ich gehe unvoreingenommen an das Semi ran. Das 1. Semi wurde hier als eines der besten seid Jahren angepriesen und am Ende war es musikalisch finde ich sehr enttäuschend. Auch Australien lebt nur von der Interessanten Performance und bleibt ansonsten Null hängen. Ich weis es gewinnen am Ende oft Titel die nicht besonders Massentauglich sind aber ich würde mir mal wieder einen ESC Siegersong wünschen der zumindest ein wenig Erfolg hat nach der Veranstaltung.

  6. MARUV hätten das erste semi geadelt und dieses mädel das zweite!
    wenn die ersatzfrau heute abend auch noch ausscheidet dann haben die beiden spitzbuben von wiwi ganze arbeit geleistet!

  7. Ich bin übrigens ein Orakel und sage voraus das Peter Urban heute Abend die Sisters dafür loben wird was für einen tollen Eindruck Sie hinterlassen haben ^^

    • Was sollte er auch sonst sagen? „Für unser Lied interessiert sich so recht hier niemand, die Proben verliefen äußerst merkwürdig,weil man mittendrin noch das halbe Staging änderte. Machen Sie sich also bitte keine falschen Hoffnungen für den Samstag abend. Außer Spesen nix gewesen und so, wir kennen das ja schon. Aber hey, vielleicht gibts ja 2 Punkte aus San Marino und 3 aus Malta, die uns auf den vorletzten Platz hieven.Aber das entnehmen Sie dann bitte der Tagespresse am Sonntag.“

      • Ich glaube Hoffnungen macht sich nicht einmal mehr das Schreiber Team auch wenn Sie es natürlich nie zugeben würden. 🙂

      • Andi, du musst zugeben, es hätte was, wenn Urban das so formulieren würde. Es wäre immerhin was zum Schmunzeln und eine willkommene Abwechslung.

    • Aber klar doch! So sicher wie das Amen in der Kirche. Er hat das ja sogar schon am Dienstag gemacht… Habe darüber herzlich gelacht, weil es genau so zu erwarten war. Er wird dieses Mantra natürlich auch heute und erst recht am Samstag fleißig runterbeten. Aber ehrlich gesag: Was bleibt ihm auch anderes übrig!?

    • Der Witz darüber ist öder und verbrauchter als die Aussage selbst. Wer anderes von der Kommentierung als nette Wortspiele verlangt, sollte sich um Dieter Bohlen bemühen.

  8. Ich habe übrigens meinen Frieden mit Norwegen gemacht – nach einem schönen Interview mit queer.de und wünsche Ihnen das Erreichen das Finale. Meine Königin aber bleibt Paenda

    • Der Hugo hat ja ne Weile in HH gelebt, aber da er so ein Allerweltsgesicht hat, ist er mir nie auf Partys oder mit seinem GR-Profil aufgefallen. 😉

  9. Mal sehen, wo meine 5 SMS heute Abend hingehen. Wenn alles nach Plan läuft (ich schaue mir grundsätzlich keine Proben an), sind 4 sicher: ALB, AZE, MAK und NDL. Ist also noch eine übrig. Das wird sich wahrscheinlich zwischen AUT, IRE und MLT entscheiden.

    Allen Künstlern viel Glück und allen Fans viel Spaß! 🙂

  10. Werde definitiv für Malta anrufen. Schweiz bekommt Nachbarschaftssupport. Eine SMS für NL wäre wohl Verschwendung (im Finale dann), ähnlich für AZE, die sollten eigentlich auch durch sein, und Irland hat nur geringe Chancen.

    Mein sadistisches Ego würde den ESC wahrscheinlich mit Roko trollen wollen, irgendjemand muss Australien doch die entscheidenden Televotes klauen – wie Jamala damals dem Sergei. Meine Eltern voten sicher für Russland und Dänemark.

    Ich sehe Norwegen übrigens nicht als 100% Qualifikanten.

    • Ich war sehr zögerlich, Norwegen in die Qualifikanten aufzunehmen. Aber dann habe ich mich daran erinnert, dass ich beim allerersten Hören von dem Song ganz angetan war. Daher ist Norwegen jetzt trotz aller Zweifel in meinem Tipp drin. Mal schauen, ob mein vergangenes oder doch mein jetziges Ich richtig liegt.

      • Ja, Instant Appeal, aber unter den Rehearsal Videos trotz Fanhype nur im Mittelfeld.

        Meine Tippspiel-Bilanz bei den Semis ist eigentlich ganz OK, im Schnitt 8 Richtige. 2013: 7&7, 2014: 9&9, 2015: 9&8, 2016*: 8&9, 2017: 8&8, 2018: 7&7, 2019: 8&?

    • @Manboy: Ja, glaube schon, dass Armenien irgendwie genug Juroren anspricht, die Hörprobe klang souverän und diese Nummern sind reihenweise im ersten Semi weitergekommen. Dänemark ist einfach sehr süffig und meine Eltern mögen es definitiv so sehr, dass sie dafür anrufen würden (Achtung, schizpophren: Habe ich es Tippspiel leider draussen.). ^^

  11. Kann dem niederländischen Beitrag auch relativ wenig abgewinnen… Amsterdam 2020 würde ich aber dennoch favorisieren.
    Meine Stimmen sind heute für Schweden, Schweiz und Russland, Dänemark, Norwegen.

  12. @Rainer1: Lustig, wenn man so ein Spätentwickler-Fanboy ist, oder? 😉 Keine Sorge, wir wollen dich ja nicht ans Empire verlieren. Möge die Macht mit dir sein.

  13. Die Backings bei Srbuk fand ich jetzt nicht so toll irgendwie. Ich hab sie ins Finale getippt, aber sicher ist das denke ich absolut nicht. Obwohl ich den Song wirklich mag…

  14. Haben die gerade einen kurzen Proben-Shot mit leerer Halle verwendet? Srbuk kann gar nicht aus Armenien sein .. die treten doch sonst nie ohne Show auf …

  15. Mir ist gerade erst aufgefallen, dass „22“ tatsächlich der 22. Song ist (wenn Frankreich, Israel und Spanien mitgezählt werden)…
    Hätte ich ja auch mal früher drauf kommen können… *facepalm

  16. Ich gestehe, dass ich Moldawien im Finale haben möchte.
    Und ich könnte mir sogar vorstellen, dass Moldawien es schaffen könnte (auch wenn ich anders getippt habe).

  17. Leute ist das mein Fernseher oder gibt es eine Verzögerung beim Sound der Mikrofone?

    Wenn man auf die Lippen zusammen mit dem Gesang achtet könnte man meinen das es Playback ist

    So verzögert ist es bei mir

  18. Wir haben uns drei Minuten über die Sandmalerin unterhalten, das Lied äh…
    Ganz zum Schluss hat man gestehen, dass die nicht live malt mit ihrem Schnee

  19. Bei Luca war die Halle ja gleich mal noch vor dem ersten Ton am Toben. Da kann doch unmöglich was schiefgehen heute.

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