Live-Blog Serbien: Finale Beovizija 2020

Mit dem heutigen Finale gehen drei lange Abende zu Ende. Denn im Finale der Beovizija 2020 entscheidet sich, wer Serbien beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam vertreten wird.

Alle Beiträge für die Beovizija haben wir bereits an anderer Stelle ausführlich vorgestellt. In den beiden Halbfinalen sind jeweils zwölf der insgesamt 24 Wettbewerbsbeiträge angetreten. Sechs davon zogen jeweils in das Finale ein. Hier könnt hier nachlesen, wer sich aus dem ersten Halbfinale und wer sich aus dem zweiten Halbfinale qualifiziert hat.

Diese Künstler und Songs sind heute in dieser Reihenfolge in der Show zu sehen. Die Startnummern wurden in den jeweiligen Halbfinalen ausgelost.

01: Milan Bujaković & Olivera Popović – Niti

02: Hurricane – Hasta la vista

03: Neda Ukraden – Bomba

04: Andrija Jo – Oči meduze

05: Igor Simić – Ples za rastanak

06: Thea Devy – Sudnji dan

07: EJO – Trag

08: LIFT – Samo mi kaži

09: Ana Milenković – Tajna

10: Naiva – Baš, baš

11: Marko Marković – Kolači

12: Bane Mojićević – Cvet sa Prokletija

Wir hatten die ESC-kompakt-Leser bereits im Vorfeld nach ihren Favoriten gefragt und in der Abstimmung liegen Hurricane ganz klar vorne. Nun stehen die drei Damen im Finale und werden dort auch vom Todesslot 2 alles geben, um das Ticket für Rotterdam zu lösen.

Beovizija 2020: Welcher Song ist Dein Favorit im 1. Halbfinale?

  • Andrija Jo – Oči meduze (32%, 31 Votes)
  • Thea Devy – Sudnji dan (27%, 26 Votes)
  • Srđan Lazić – Duša i telo (10%, 10 Votes)
  • Marko Marković – Kolači (10%, 10 Votes)
  • Neda Ukraden – Bomba (9%, 9 Votes)
  • Igor Simić – Ples za rastanak (3%, 3 Votes)
  • Ivan Kurtić feat. Mistik Cello – Sabajle (3%, 3 Votes)
  • EJO – Trag (2%, 2 Votes)
  • Karizma – Ona me zna (1%, 1 Votes)
  • Milica Mišić – Kiša (1%, 1 Votes)
  • Sanja Bogosavljević – Ne puštam (1%, 1 Votes)
  • Amvon Duo & Bilja - Raj (0%, 0 Votes)

Total Voters: 97

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Beovizija 2020: Welcher Song ist Dein Favorit im 2. Halbfinale?

  • Hurricane – Hasta la Vista (49%, 43 Votes)
  • Bane Mojićević – Svet sa Prokletija (8%, 7 Votes)
  • Lazar Živanović – Puklo je nebo (7%, 6 Votes)
  • Nenad Ćeranić – Veruj u sebe (7%, 6 Votes)
  • Ivana Jordan – Vila (6%, 5 Votes)
  • Bora Dugić & Balkubano – Svadba velika (5%, 4 Votes)
  • Naiva – Baš baš (5%, 4 Votes)
  • Rocher etno bend – Samo ti umeš to (5%, 4 Votes)
  • Ana Milenković – Tajna (3%, 3 Votes)
  • Milan Bujaković feat. Olivera Popović – Niti (2%, 2 Votes)
  • Bojana Mašković – Kao muzika (2%, 2 Votes)
  • Lift - Samo mi kaži (1%, 1 Votes)

Total Voters: 87

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Das Finale beginnt um 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit und soll dreieinhalb Stunden dauern. Die Sendung wird hier auf der Seite des Senders RTS im Livestream übertragen – alternativ lohnt sich ein Blick auf die Livestream-Seite der Kollegen von esc-plus. Das Ergebnis des heutigen Abends wird gemeinsam von einer Jury und den Televotern bestimmt. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag im Live-Blog kommentieren. Wir geben natürlich auch unsere Einschätzungen direkt mit dazu.

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Hallo und einen schönen guten Abend an alle, die heute den Weg zum Live-Blog des Finales von Beovizija 2020 gefunden haben.

Auch heute kommt es wieder zu einer Praxisvertretung (danke an Peter für dieses tolle Wort!), denn leider hat es Benny nach Unser Lied für Rotterdam ein wenig lahmgelegt. An dieser Stelle natürlich nochmals gute Besserung!

In wenigen Augenblicken geht es dann auch schon los und wir werden gemeinsam herausfinden, wer für Serbien nach Rotterdam fährt.

Im Laufe der Sendung werde ich die zwölf Beiträge mit euch gemeinsam bewerten. Von mir gibt es 0 Punkte für „ganz furchtbar“ und 10 Punkte für „ganz ausgezeichnet“ – angelehnt an das Punkte-Barometer, welches ihr schon von den Beiträgen kennt.

Dann sind wir eigentlich auch schon startklar, und ich wünsche euch schon einmal eine unterhaltsame Sendung und viel Spaß beim Mitlesen!

Es ist 21:02, das Finale von Beovizija 2020 beginnt. Gezeigt werden einige der frühen jugoslawischen Beiträge.

Wer auf einen alternativen Stream ausweichen möchte: https://twitter.com/i/broadcasts/1kvJpXBZMrgJE

Den Auftakt macht ein Ensemble mit dem Song „Insieme“, der 1990 in Zagreb den Song Contest gewann. Weiter gehts mit Azucar Moreno – „Bandido“. Nostalgische Gefühle aus Serbien zu Beginn des Finales, auch wenn das alles noch vor meiner Zeit gewesen ist.

Jetzt ein russischer Titel, der allerdings auf kyrillisch angezeigt wird.. das kann ich so schnell leider nicht übernehmen! Großer Applaus für die Herrschaften, die ganz in weiß gekleidet sind.

Und wir begeben uns wieder in die Geschichte Jugoslawiens – eine beim ESC durchaus beträchtliche Erfolgsgeschichte.

Jetzt erklären die Moderatoren das Verfahren des heutigen Abends. Eine Kombination aus Jury- und Publikumsstimmen wird darüber entscheiden, wer das Land in Rotterdam vertreten wird.

Randnotiz: Auf Serbisch klingt Duncan Laurence irgendwie noch viel interessanter… Ich merke schon, dass könnte etwas dauern, bis Milan Bujaković & Olivera Popović auftreten werden. Nun wurden die ersten drei Acts des Abends angekündigt – es geht los.

  1. Milan Bujaković & Olivera Popović – Niti

Das Publikum ist direkt von Beginn an bei Milan dabei. Stimmlich liefert er stark ab. Eingängiger Beat, der von visuell aufleuchtenden LED-Feldern auf der Leinwand unterstützt wird. Auch den hohen Ton trifft er sicher – das wird auch vom Publikum honoriert. Dann kommt Olivera dazu. Interessante Kombination. Ein fast schon artistisches Werk, das einen fesselnden Spannungsbogen erzeugt. Der Song wirkt wirklich zeitgenössisch und gut rübergebracht.

7,5/10 Punkten

2. Hurricane – Hasta la vista

Wow, hier wird wirklich einiges geboten. Die Outfits so silber wie Verka Serduchka 2007, liefern die drei Damen eine aufwändige Choreographie ab. Die Abmischung wirkt mir doch etwas stark auf den Beat fokussiert, aber vielleicht liegt das auch am Stream. Obwohl der Song auf und ab geht, habe ich nicht den Eindruck, dass der Auftritt überladen wirkt. So geht Frauenpower 2020. Sanja gibt zum Ende nochmal als Extra-Sahne einen hohen Ton dazu. Aber ob ich das jetzt gut oder verstörend fand, weiß ich gerade nicht so sicher. Deshalb etwas unentschlossene

6/10 Punkte

3. Neda Ukraden – Bomba

Nahezu spirituell geht es mit Neda Ukraden und „Bomba weiter“. Sie ist ja wirklich sehr erfahren, das sieht man auch direkt bei der Performance. Eine Bombe ist dieser Auftritt zwar nicht, aber der Song ist sehr eingänig und bleibt durch seine interessante Instrumentation hängen. Aber was machen diese Tänzer da? Und was sind das für Outfits? Fragen über Fragen. Haben Hatari das überhaupt genehmigt? Aber zurück zum Song. Zwar eingängig, aber nach dem letzten Refrain habe ich auch das Gefühl, drei Minuten lang irgendwie immer dasselbe gehört zu haben. Neda war aber wirklich bemüht, einen tollen Auftritt hinzulegen.

5,5/10 Punkten

Jetzt eine erste Schalte in den Greenroom. Der ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht sehr gefüllt, aber das wird sich im Laufe des Abends ändern. Milan Bujaković und Olivera Popović scheinen mit ihrem Auftritt sehr zufrieden zu sein. Mehr kann ich von den Lippen leider auch nicht ablesen. Und auch die Outfits von Hurricane dürfen wir nochmal auf nächster Sicht betrachten. Hat Neda Ukraden schlechte Stimmung? Sie schaut ja nicht so begeistert aus.

4. Andrija Jo – Oči meduze

Interessanter Auftakt von Adrija Jo. Wurde da von Kate Miller-Heidke abgeschaut? Eingängiger Refrain, das bleibt bei mir direkt hängen. Gefällt mir. So geht moderner EDM im serbischen Balkangewand. Sichere Performance, das kommt auch bei mir gut an.

7/10 Punkten

5. Igor Simić – Ples za rastanak

Eine sehr moderne und abwechslungsreiche Performance. Auch der Refrain geht ins Ohr und bleibt hängen. Erinnert mich ein wenig an Sigma, nur eben in serbischer Variante. Vielleicht nicht der originellste Auftritt, aber irgendwas hat es doch.

5/10 Punkten

6. Thea Devy – Sudnji dan

Ausdruckssicher und beeindruckender Auftritt von Thea. Stimmlich ist sie wirklich sehr, sehr gut. Das Bühnenbild wirkt gelungen und passt zur Stimmung des Titels. Dramatischer und emotionaler Refrain. Die Lichteffekte tun ihr übriges. Eine sehr stark performte Ballade von Thea an diesem Abend.

Von zunächst 8 auf 7/10 Punkten korrigiert

Und nach dem Auftritt verabschieden wir uns in eine kurze Werbeunterbrechung. Jetzt geht es weiter. Schalte in den Greenroom, es folgen wieder Interviews mit den Acts. Andrija Jo ist ebenfalls guter Dinge und euphorisiert. Jetzt klingen die Moderatoren etwas betrunken? „Alcohol You“ aus Rumänien färbt etwa schon ab?! Wie auch immer…

7. EJO – Trag

EJO ist also das neue Yodel It? Ein stimmlich spannender Beginn, der in einen schwungvollen Refrain übergeht. Aber trotz des guten Instrumentalparts fällt der Song etwas ab, auch stimmlich wirkt es jetzt doch eher nervig als inspirierend. Das schlägt bei mir heute Abend nicht so wirklich ein.

4/10 Punkten

8. LIFT – Samo mi kaži

Musikalisch geht es mit LIFT deutlich anders als mit den bisherigen sieben Songs des Abends los. Das bringt Abwechslung und nimmt mich durchaus mit. Mir gefällt die Stimmung des Titels, es ist etwas neues an diesem Abend und wurde stimmig performt.

6/10 Punkten

9. Ana Milenković – Tajna

Natürlich darf bei so einer Ballade die Windmaschine nicht fehlen. Auch die Violine muss ihren Einsatz in dem Lied finden. Der Song verkörpert für mich ein wenig das, was man mit serbischer Musik beim ESC assoziiert. Und da liegt auch das Problem – der Beitrag wirkt kaum originell und wie am Reißbrett geplant.

4,5/10 Punkten

Erneut eine Schalte in den Greenroom. Und trotz des Loreen-Fiebers in Rumänien machen wir natürlich wie gehabt weiter.

10. Naiva – Baš, baš

Nach vielen Balladen kommt dieser leichte und musikalisch ansprechend gestaltete Song zum richtigen Zeitpunkt. Allerdings mag der Song etwas aus der Zeit gefallen sein, das wirkt nicht wirklich so, als wenn wir gerade im Jahre 2020 wären. Hymnenfaktor im Refrain besteht aber dennoch.

5/10 Punkten

11. Marko Marković – Kolači

Mit Trompeten starten wir in den Song. Okay, mit so einem Song habe ich nicht gerechnet. Die Stimme erreicht mich nicht wirklich, die Performance wirkt leicht überladen und nicht wirklich durchdacht. Ich weiß nicht wirklich, was ich dazu noch sagen soll. Aber der Song sollte es bitte nicht werden.

3,5/10 Punkten

12. Bane Mojićević – Cvet sa Prokletija

Auch das ist eine sehr berechenbare und typische Balkanballade. Aber entgegen dem ein oder anderen stimmlichen Ausfällen vorhin bringt Bane seinen Song sicher rüber. Das ist auch etwas wert. Das Zusammenspiel mit den Backgroundsängern klappt gut, ich finde, dass hier ein gutes Ambiente geschaffen wird. Zwar nichts berauschendes, eher auf Nummer sicher gehend, aber dennoch respektabel.

5,5/10 Punkten

Und das waren die zwölf Songs von Beovizija 2020. Wer hat euch am meisten überzeugt?

Hier meine Top drei:

Milan Bujaković & Olivera Popović – Niti (meine Überraschung des Abends), Andrija Jo und Thea Devy.

Im Greenroom herrscht super Stimmung. Aber wer ist auch nach der Punktevergabe noch glücklich? Und wer landet in den Nebeln von Norwegen?

So langsam bewegen wir uns in Richtung Bekanntgabe der Jurywertungen. Aber vorher noch mal ein Schnelldurchlauf, nicht der erste an diesem Abend.

Und jetzt kommt ein Flashback von Marija Šerifović, die 2007 für Serbien mit „Molitva“ gewann. Nun steht Marija auf der Bühne, um ihren Gewinnersong nochmals zu singen.

Einen Recap mit den Songs des Abends kann noch über diesen Link auf YouTube abgerufen werden:

Mir wird zugetragen, dass es an ein Wunder grenze, dass Marija hier bei Beovizija heute auftritt. Ob es da in Vergangenheit Schwierigkeiten gab? Auf jeden Fall werden Videoausschnitte ihres Triumphes in der Heimat eingeblendet.

Und nun darf Marija einen weiteren Song performen. Das war noch nicht alles! Sehen sie nun Marija Šerifović Teil drei.

Jetzt sehen wir ein Video mit Nevena Božović, welches wohl im vergangenen Jahr in  Tel Aviv entstanden sein muss.

Und nun wird „Lejla“, der bosnische Beitrag aus dem Jahre 2006, gezeigt. Das wird dann der nächste Auftritt in der Sendung werden.

Laut Leser J.D.L. erreichen uns die ersten Ergebnisse gegen 23:40 Uhr. Danke für die Info, es kommt also noch der ein oder andere Intervallact.

Nun performt Hari Mata Hari einen weiteren Titel. Und auch hier darf Sänger Hari Varesanovic noch ein drittes Mal ran. Vielleicht gibt es danach die Jurywertungen?

Blick zur Halbfinalauslosung im Januar. Serbien wurde in Hälfte eins des zweiten Halbfinales gelost. Jetzt der Einspieler, der bereits auch bei Unser Lied für Rotterdam lief. Duncans Werbebotschaft für Rotterdam und #OpenUp läuft gerade wohl durch ganz Europa.

Nachdem wir nun alle auf aktuellem Stand sind, was den Austragungsort des nächsten Song Contests in den Niederlanden angeht, geht es aber nun noch weiter. Denn jetzt werden weitere Eindrücke direkt aus den Niederlanden gezeigt. Wer bisher noch keine Reisepläne gemacht hat – gut hinhören! Dazu Eindrücke aus der Ahoy-Arena in Rotterdam.

Erneut eine Schalte in den Greenroom. Trotz der Dauer der Sendung sind die Künstler weiterhin guter Laune. Marko wird zu den Moderatoren gebeten, er gibt seine Trompete zum Besten. Der Menge gefällt es.

Die Moderatoren erklären nochmals, wie das Voting jetzt abläuft. Jury und Publikum haben abgestimmt, diese Ergebnisse werden nun verkündet.

Als Erste vergibt Nevena Božović Punkte. 8 an „Niti“, 10 für Marko. 12 Punkte an Igor mit „Ples za rastanak“.

Aleksandra Milutinovic steht als Nächstes an der Reihe. Igor bekommt acht. Naiva kriegt zehn Punkte, 12 gehen an… Hurricane mit „Hasta la vista“!

Weiter mit Milan Durdevic. 8 für Neda Ukraden, Marko Markovic zehn und dieses Mal 12 Punkte an Thea Devy.

Aleksandra Kovac verkündet die nächsten Punkte. 8 Punkte für „Niti“, 10 an Hurricane und schließlich 12 Punkte für Neda Ukraden mit „Bomba“.

Den Abschluss macht Dragan Brajovic. Igor Simic bekommt acht Punkte, „Bas, bas“ zehn und 12 an… Hurricane!

Somit liegt Hurricane mit 47 Punkten an der Spitze des Juryvotings.

 

Nun die Ergebnisse des Televotings.

1 für Milan Bujaković & Olivera Popović

2 für Neda Ukraden

3 für LIFT

4 für Igor Simic

5 für Marko Markovic

6 für Bane Mojicevic

7 für Naiva

8 für Ana Milenkovic

10 für Andrija Jo

12 für Hurricane

Somit ist es offiziell: Hurricane gewinnen Beovizija 2020 und vertreten Serbien in Rotterdam mit „Hasta la vista„! An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle danke an alle, die fleißig dabei waren und kommentiert haben. Ich freue mich, euch am 7. März wieder auf ESC-Kompakt zum Dansk Melodi Grand Prix begrüßen zu dürfen und wünsche euch bis dahin eine tolle Woche!


197 Kommentare

  1. @ Florian: alles gut 😉 Wenn man halt schon etwas älter ist, dann weiß man so was. Und ich finde es toll, was ihr hier auf die Beine stellt und uns informiert! Danke dafür.

  2. Au ja, der serbische Sieg 2007. Freut mich wirklich für die Serben. Hätte mich aber noch mehr gefreut, wenn Molitva auch noch gut gewesen wäre (Nein, Ukraine war nicht mein Favorit). 🙂

      • Hab nur mal in einem artikel über sie gelesen, dass gegen sie ziemlich gehetzt wurde, von wegen lesbierin und so. Aber serbien soll ja in der beziehung ein bisschen offener geworden sein.

    • Wenn jemand aus Spanien behaupten würde, dass Lena in Deutschland gar nicht mal so beliebt ist, wäre das sicher auch diskutabel …

  3. Oh, Lejla. Das finde ich zum Beispiel besser als Molitva. Klar, an bosnische Meisterwerke der 90er kommt das auch nicht ansatzweise ran, aber ich höre den Song wirklich gerne.

  4. Hari Mata Hari (wie heisst der Sänger eigentlich wirklich?) gerade mit sehr schöner Old-Old-School-Unterhaltung, die ihn älter wirken lässt als er vermutlich ist 😉 – meine gerade eine schöne Ennio Morricone Hommage im Bläser-Solo gehört zu haben.

  5. Habe für mich vorläufig Milan & Olivera, Andrija, Lift und mit Abstrichen Igor & Thea gezogen. Wobei die Leuchtmittelreklame irgendwie skurril themenfremd war. Die Gala-Show-Auftritte und Nummerngirls sind ja allgemein nicht so mein Ding.

  6. Hach, das ist ja ein paradiesischer Abend für alle, die Musik vom Balkan mögen. Also für mich. 🙂
    Mein Kumpel Marko ist vor Ort und berichtet live aus dem Studio, in dem ein Publikum von 80 Leuten Stimmung machen soll. LOL Jetzt fehlt wohl nur noch Kaliopi.

      • ROFL
        Im Beovizija-Studio ist wohl eine Dame vor Ort, die nur dafür zuständig ist, das Publikum dazu zu animieren, Fotos und Videos zu machen, wenn die Kamera sich von hinten anschleicht. Von vorne wird das Publikum nie gezeigt. Schade für die Damen, die sich hübsch geschminkt haben …

  7. Na, Andrija Jo wird regelrecht gekillt von den Jurys…ein Punkt bleibt übrig. Hasta La Vista gewinnt das Juryvoting. Na, wenn das Televoting den Sieg verhindert, fress ich nen Besen!

    • Die drecks Jury hat Andrija gef* man, solche arschl* ich kann aber mit dem Sieg von Hurricane leben, dennoch hätte Andrija mindestens den zweiten Platz verdient

  8. Oje. So eine tolle Show mit guten Liedern, und dann gewinnt so was. Wie im letzten Jahr falsch gewählt. Das wird nix, Serbien. Schade.

    • Bei mir ist es nach wie vor Moldau. „Hasta la vista“ ist zwar eigentlich auch für die Tonne, aber irgendwie gehört solcher Trash dazu. Den schönen Balkansound gibt es ja schon von Kroatien.

      Ich bin noch gnädig und werte mit 2/10 – etwa auf dem Niveau des deutschen Beitrags (sorry)

      I

  9. Ich kotze im Strahl, dass diese Balkan-Pussycats gewonnen haben mit ihren billigen Outfits….
    HOW DARE YOU, SERBIA?!!!!!!!?!?!?

  10. der balladenmob? tobt wieder – ist viel zu schnell – woll?
    mit der nummer gewinnen die keinen blumentopf – war voll und ganz bei rumänien daher nur die votingphase mitbekommen.

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