Malik Harris steigt mit „Rockstars“ wieder in die deutschen Single-Charts ein

Gute Neuigkeiten für den deutschen ESC-Teilnehmer Malik Harris: Sein Song „Rockstars“, mit dem er am 14. Mai auf der Bühne in Turin für Deutschland antreten wird, hat es zurück in die Top 100 der deutschen Single-Charts geschafft und erreichte mit Platz 89 zugleich eine neue Bestplatzierung.

Schon in der letzten Woche konnte „Rockstars“ sich wieder in den Midweek-Charts platzieren, die jeden Mittwoch veröffentlicht werden. Diese Woche deutete sich die Rückkehr in die Single-Charts erneut an, am Mittwoch stand der Song auf Platz 83. Mit Platz 89 ging es dann zwar nicht ganz so weit nach oben, dennoch übertrifft Malik Harris die bisherige Platzierung von Platz 98 in der Woche nach dem deutschen ESC-Vorentscheid. Für „Rockstars“ ist es in der zweiten Chartwoche eine neue Bestplatzierung und zugleich für Malik persönlich die bisher höchste Platzierung in den deutschen Top 100.

Quelle: MTV Germany

Der Wiedereinzug von „Rockstars“ dürfte vor allem auf das weiterhin steigende Airplay für den deutschen ESC-Titel zurückzuführen sein. In der Kalenderwoche 14 ging es laut offiziell veröffentlichten Daten für Malik Harris bis auf Platz 13 hoch – übertroffen wird das im ESC-Bezug nur von der aktuellen Single „Remember Me“ von Michael Schulte, die sogar auf Platz 6 steht.

Doch auch in den Shazam-Charts sieht es mit Platz 11 für Malik weiterhin sehr gut aus. In den ebenfalls von MTV jeden Montag veröffentlichten Download-Charts kann sich der Song weiterhin platzieren, zuletzt auf Rang 47. In den deutschen iTunes-Charts ging es aktuell ebenfalls wieder etwas nach oben, zur Zeit springt Platz 49 heraus. Geholfen haben dürfte auch die Veröffentlichung des ersten offiziellen Remixes zu „Rockstars“ von YouNotUs, die im letzten Jahr schon mit Michael Schulte („Bye Bye Bye„) zusammenarbeiteten.

Neben Malik gibt es weiteren ESC-Bezug in den Top 100. Die neue Single „Spaceman“ von Electric Callboy und FiNCH, die nach Veröffentlichung am letzten Freitag bereits weit oben in den deutschen YouTube-Trends stand, steigt mit Platz 31 in die Top 100 ein. Das dazugehörige Musikvideo verzeichnet bereits über 1,3 Millionen Aufrufe.

Quelle: MTV Germany

Habt Ihr damit gerechnet, dass Malik Harris es mit „Rockstars“ wieder in die deutschen Single-Charts schafft? Seid Ihr zufrieden mit der aktuellen Chart-Performance des deutschen ESC-Beitrags?


60 Kommentare

  1. Um ganz ehrlich zu sein, wäre mir „Space Man“ von Sam Ryder als Neueinsteiger in die deutschen Single Charts milliardenmal lieber als die von Generic Prollboy.

  2. Erfreulich. Vielleicht ein gutes Zeichen für den ESC in Turin. Bestimmt kriegen jetzt ein paar Hater wieder nen Herzkasper.

      • Fakt ist das Rockstars schon jetzt die erfolgreichste Single von Malik ist. Das hat er vor dem ESC nicht erreicht. Ist doch schon einmal ein kleiner Erfolg.

      • Es wird nicht bei dieser einen (erneuten) Woche bleiben, da kannst du dich noch so drüber auslassen.
        Übrigens bin ich mir ziemlich sicher, dass wir Sam Ryder nie in den deutschen Charts sehen werden, es sei denn er gewinnt das Ding in Turin, was für mich undenkbar ist.

  3. Also ich kann bestätigen, dass es wirklich ziemlich oft gespielt wird. Aber leider immer nur die weichgespülte Radio Variante. Ich kann dass echt nicht verstehen. Naja, immerhin hat der NDR eine Sache geschafft einzuhalten… Hätte ich nicht gedacht.

  4. Ich glaube, dass Rockstars nach dem Finalabend relativ gute Downloadzahlen haben wird. So schlecht, wie die deutschen Fans den Song machen, ist er nicht.

    • Die meisten finden ihn gar nicht schlecht, sondern eben Durchschnitt, Ein guter Radiosong, für die große Bühne bleibt abzuwarten.

  5. Da ich hier in den Augen mancher Forumteilnehmer ohnehin als arrogant, besserwisserisch und rechthaberisch – ach ja ich habe noch das narzistisch vergessen – bin erlaube ich mir folgende Bemerkung:

    Ich habe schon immer gesagt, dass Malik Harris beim ESC einen Platz zwischen Platz 8 und Platz 15 erreichen wird. Der Wiedereinstieg in die Charts zeigt zumindest, dass es sich bei „Rockstars“ nicht um ein Strohfeuer zu handeln scheint, welches einmal strahlend hell erscheint und dann sofort wieder erloschen ist, indem es für zwei oder drei Wochen hoch in die Charts einsteigt und dann wieder aus den Charts verschwindet.

    Es gibt Songs, die müssen erst ihre Wirkung entfalten und so etwas kann manchmal etwas länger dauern. Dies ist bei „Rockstars“ der Fall.

    • Ich stimme dir bezüglich Maliks Titel zu. Er wird uns im Finale überraschen. Auch wenn ich aktuell auf das Mittelfeld tippe.

      • Die aktuellen Odds sagen aber etwas Anderes, denn da dümpelt Deutschland momentan auf dem 27. Platz herum.

      • Ich kann mich gar nicht erinnern, dass „Odds“ in irgendeiner Jury sitzen oder abstimmen dürfen.
        Habe ich etwas verpasst?

  6. Ich war gestern Abend auf einer Party mit rund 100 Gästen. Der DJ spielte „Violent Things“ von Ben Dolic. Die Tanzfläche war randvoll und alle waren am abtanzen. Schade, dass er 2020 nicht zu ehren kam. Wer weiß wo er mit dem Titel im ESC-Finale gelandet wäre.
    Bei Malik bin ich mir sicher im Mittelfeld.

    • Nun kann man den Auftritt in der Elbphilharmonie nicht wirklich als Maßstab nehmen, da ja kaum Zeit zur Vorbereitung blieb. Aber ich finde schon, dass Ben sehr verloren wirkte, und es ihm an Ausstrahlung fehlte.
      Muss sagen, mittlerweile hat er sich recht gut entwickelt, auch die Stimme. Von mir aus kann er es gern noch mal probieren.🙂

      • Nachdem er sich recht öffentlich darüber echauffiert hat, dass der NDR ihn 2021 nicht für das Rahmenprogramm angefragt hat, halte ich das leider für ausgeschlossen. Seine Teilnahme am Free ESC dürfte man beim NDR vermutlich auch nicht mit Wohlwollen gesehen haben.

  7. Toller Dance-Remix, wäre für mich für den ESC dieses Jahr unter den vielen ruhigen Nummern, die bessere Wahl gewesen als die ursprüngliche Version.

  8. Das freut mich ehrlich für Malik. 😊

    Ich bleibe dabei: „Rockstars“ ist ein schönes Lied, dass man sich gerne anhört, aber es langt natürlich nicht für Punkte beim ESC, vor allem nicht beim Publikum, fürchte ich. Vermute, er wird in jedem Land knapp die TOP 10 verfehlen, was natürlich exakt 0 Punkte im Televoting bedeutet.
    Aber es würde mich echt freuen, wenn „Rockstars“ wenigstens ein kleiner Erfolg in Deutschland wäre.

    • Das sind Leider realistische Aussichten… wenn man nur ‚gut‘ ist ohne herauszustellen… andere Nationen haben eine grosse Diaspora oder pflegen einfach gute (???) Klüngeln…ähm… Freundschaftstraditionen… aber Deutschland?
      Bleibt aber der emotionale Moment (siehe unten, mein Kommentar). Wer weiss. Es könnte doch was werden

      • Das würde mich für Malik schon freuen, wenn er wider Erwarten besser abschneiden würde. Allerdings muss man sich als Big-5-Land schon ein bißchen mehr einfallen lassen, als „nur“ angenehm zu klingen. Immerhin ist man direkt fürs Finale gesetzt, was sich ja auch als gravierenden Nachteil erweisen kann.
        Es gibt dieses Jahr wesentlich schwächere Beiträge wie „Rockstars“ (mMn), aber es ist auch davon auszugehen, dass die meisten davon schon in den Semis aussortiert werden.
        Okay, beim 2. Semi kann es schon passieren, dass der ein oder andere schwache Song durchrutscht, da ich dieses Semi als viel schwächer als das 1. einschätze.

    • Roman Lob war damals auch auf Platz 6 im Televoting – mit einem Song, der „Rockstars“ gar nicht mal so unähnlich war. Man sollte unseren Song nicht unterschätzen.
      Die Platzierung bei den Buchmachern sagt da zum jetztigen Zeitpunkt auch nicht so viel aus. Das kann und wird sich in der Probenwoche und bis kurz vor dem Finale noch alles ändern, zumal gerade auf den Plätzen im Mittelfeld alles sehr dicht bei einander liegt.

      • Stimmt, wobei ich „Standing Still“ langweiliger fand, als „Rockstars“. Denke, die gute Platzierung lag nicht zuletzt am Charisma von Roman Lob. Er war so etwas wie die männliche Lena. Er brauchte gar keine große Performance, und ihm flogen alle Herzen zu.

      • @ Gaby

        „Standing still“ finde ich übrigens überhaupt nicht langweilig. das war damals sogar in meiner Jahrgangs-Top 3..
        „Rockstars“ finde ich etwas schwächer, da stört mich der überlange Rap-Part etwas. Aber
        gerade der scheint ja einigen besonders zu gefallen. Dennoch reicht es für meine Jahrgangs-Top 10 mit Platz 9, d.h. für mich gibt es in diesem Jahr viele Beiträge, die ich viel schlechter als unseren finde.

      • Ich finde gerade mit dem Rap-Part kann er ganz viel rausreißen. Denn das ist in diesem ansonsten doch etwas seichten Radio-Song das Alleinstellungsmerkmal, er müsste ihn so richtig dreckig raushauen – meine Meinung.

  9. Ich freue mich auch sehr für Malik. Gute Nachrichten wie diese befügeln auch den Künstler selbst und das ganze Team. Schade finde ich ganz persönlich, dass die ARD Popwellen oft auch auf die weichgespülte (nicht offizielle) „Rockstars“ Version ohne den Rap Part zurückgreifen. So als würde ein Galerist seinen malenden Künstler bitten, auf die „grellen“ Farben rot und gelb zu verzichten, weil sich seine Kunst/Bilder dann besser verkaufen lässt/lassen. Die arrogante Haltung der 50plus-Best-Ager-Playlist-Entscheider bei den sogenannten Popwellen, mit denen ich persönlich diese Weichspüler-Version-Entscheidung verknüpfe, ist unsympathisch.

    • unsympathisch

      Mit einem Euphemismus wird etwas, was eine möglicherweise anstößige oder unangenehm wirkende Bezeichnung hat, beschönigt, verhüllt oder sprachlich gemildert. [Duden] 🙄😀

  10. Mich freuts sehr für Malik! Ob der Song in Turin was reißt, bleibt abzuwarten – ich bin nach wie vor sehr skeptisch, obwohl ich dem supersympathischen und echt whas drauf habenden Malik wünsche, dass es eine gute Platzierung wird. Aber immerhin findet der Songs in den Charts statt, und das ist gut!

  11. Für Malik freut es mich wahnsinnig und damit ist „Rockstars“ auch der erste deutsche ESC-Beitrag seit 8 Jahren, der es zwischen VE und ESC mehr als eine Woche in die Charts schafft (Jamie-Lee außer Konkurrenz, da sie zuvor bereits eine große Plattform hatte und der Song schon ein „Hit“ war).
    Der Remix begeistert mich aber nicht so. Gerade im Rap-Part wirkt der Beat sehr bemüht und insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass die Songstruktur stärker aufgebrochen wird. So ist jetzt einfach nur die Gesangsspur etwas schneller gedreht und mit einem Beat unterlegt worden. Die geänderten, deutlich düstereren Harmonien finde ich aber ganz hübsch.

  12. Nee, vor Juni hatte ich nun wirklich nicht mit einem Wiedereinstieg Maliks in die Charts gerechnet. Beim NDR wird man sich die Hände reiben, dass der Plan, auf Radiotauglichkeit zu setzen, zumindest bis hierhin so gut aufgeht.

    Für uns sind das allerdings denkbar schlechte Neuigkeiten. Nicht nur wegen der extremen musikalischen Anbiederung ans Radio, deren Wiederholung im nächsten Jahr dadurch natürlich wieder wahrscheinlicher wird. Sondern schon allein, weil die Chartplatzierung zeigt, dass die Fan-Bubble und der Auftritt beim VE kommerziell nicht gegen stetes Airplay anstinken können. Wollte der NDR das Fazit nun vor dem Finale ziehen, wären wir als Fans damit quasi obsolet.

    Umso mehr Genugtuung empfinde ich darum dabei, dass die elektrischen Rufjungen dem NDR zu unserer Ehrenrettung erneut eine schallende Ohrfeige verpasst haben – wohlgemerkt ganz ohne Hilfe der ARD-Popwellen. Platz 31 oder Platz 89 ist ja doch ein gewaltiger Unterschied.

    Also, zumindest für den Moment. Die große Frage ist jetzt, wie sich das in den nächsten ein, zwei, drei Wochen verhalten wird. Es wird auf jeden Fall spannend.

    • Wobei ein längerer Aufenthalt in hinteren Gefilden (mal sehen, ob es dazu kommt) m.E. wertvoller ist als ein von Fans bewirkter hoher Einstieg, dem ein riesiger Plumps bzw. ein Rausfallen aus den Top 100 in der Woche darauf folgt. Auch das ist noch nicht ausgemacht, vielleicht hält sich „Spaceman“ ja länger als „Pump it“ (Platz 31 und dann raus)?

  13. @Matty: Ach Matty, es wäre mal schön wenn du einfach mal die Klappe halten würdest. Ständig musst du gegen unseren Song hetzen. Als wenn die einer abgehen würde, wenn Deutschland schlecht abschneidet. Einfach nur armselig.

  14. Also, Malik.
    Vom Anfang an war für mich klar, dass Rockstars der beste Song vom VE war.
    Und für mich definitiv besser als Pump It (mit diesem Song kann ich überhaupt nichts anfangen).

    Aber es geht auch um ESC. Pump It hätte mit Sicherheit gut abgeschnitten. Vor allem in diesem mid-Tempo-und-balladen Jahr.
    Und ausgerechnet in diesem Jahr verliert sich Rockstars mitten in diesem balladesken Gedränge.
    Nur ein Teil sticht deutlich emotional heraus, auch in Vergleich zu anderen Beiträgen, und das ist der Rap-Teil.
    Das könnte ein Michael Schulte-Moment wieder schaffen. Mal sehen. Die Idee mit den Fotos fand ich gut, mit den Instrumenten weiss ich nicht. Auch die Gitarre stört mich ein bisschen. Wenn überhaupt, bin ich dann nur für den Klavier am Anfang. Un dann Schluss

  15. Ich würde mich ja freuen, wenn Deutschland nach 2018 wieder gut abschneiden würde. Allerdings sehe ich Rockstars nicht in den Top 20. Aber vielleicht werde ich ja positiv überrascht… Aus meiner Sicht schneidet von den DACH-Ländern die Schweiz am Besten ab.

    • Und ich sehe von den DACH-Ländern Deutschland am besten platziert. Die Schweiz und vor allem Österreich sehe ich nämlich nicht so sicher im Finale.

    • Nun dann sage ich Von den DACH Ländern schneidet Österreich am besten ab. Sie werden es ins Finale schaffen und dort auf der linken Seite stehen. Deutschland auf der rechten Seite aber hoffentlich weit oben. Die Schweiz wird es schwer haben ins Finale zu kommen und wenn wird sie sich eher hinter Deutschland wiederfinden
      Viel Glück allen dreien

  16. Auch wenn ich es in den letzten Wochen schon oft geschrieben habe ist es hier bei diesem Artikel vielleicht nochmal eine gute Gelegenheit meine kurze und knappe Meinung zu unseren diesjährigen ESC-Song sowie unseren Vorentscheid zu schreiben:

    Ich finde unseren Song ganz gut und vor allem der Rap-Part gefällt mir! Ebenfalls finde ich, dass „Rockstars“ eigentlich kein großartiges Staging dann letztendlich beim ESC nötig hat, da dies zu diesem Song nicht so richtig passt. Vielleicht ein wenig wie bei Michael Schulte würde ich es machen wenn ich der Regisseur von unserem ESC-Auftritt wäre.

    Zu unseren Vorentscheid:
    Es war halt leider ein Vorentscheid mit lauter „Radiosongs“ weil halt eben die Radiosender beteiligt waren! Für unseren nächsten Vorentscheid würde ich jetzt einfach mal das Ergebnis dann beim ESC abwarten und dann erst über unseren Vorentscheid 2023 zu sprechen, auch wenn ich -wie schön öfter erwähnt- einen Vorentscheid mit Songs unterschiedlicher Genres (Schlager, Pop, HipHop, Rock) bevorzugen würde!

  17. Ich bin da ganz entspannt. Wir haben einen sympathischen Vertreter, der beim ESC sein eigenes Lied vorstellt und der sich wahrscheinlich auch bei der Präsentation keinen Stil überstülpen lassen wird. Hätten wir sowas jedes Jahr seit Lena gehabt, dann wäre Michael Schulte keine Einzelfall geblieben. Und wenn es mit dem guten Platz nichts wird, dann eben nächstes Jahr, vielleicht wirkt ja die Werbung durch die Radiosender und es werden noch ein paar Künstler mehr, die sich für den ESC interessieren.

  18. der sog. Wiedereinsteig das ist schlichte Fake News am Rande der Dreistigkeit.

    Charteinstieg ausschliesslich durch eine Handvoll von den 3 Musikgiganten $tark beeinflussten Radioredakteuren erzeugt, NICHT erzeugt durch aktive, tatsächliche und selbstbestimmte Konsumentennachfrage.

    Beim aktiven Konsum dümpelt Malik durch recht schwach in der Gegend herum. Rund die Hälfte der ‚Chartpunkte‘ kommen bei Malik durch das Zuschanzen der Radioredakteure zu Stande (ein extrem hoher Wert übrigens, der an sich einer Chartmanipulation gleichkommt, wenn man es genau nähme)

    . Zieht man diese Hälfte ab, reicht das nichtmal für die Single Top 200. Eher so um Rang 250.

    Das ist Wahrheit.

    Alles andere ist leider FAKE!

    • Sorry, was für ein Schwachsinn. Die Wahrheit ist, dass Malik wieder in die Charts eingestiegen ist. Wenn es für Dich gute und schlechte Platzierungsquellen gibt, musst Du die der anderen ja auch erstmal unter die Lupe nehmen…

      • @Benjamin Hertlein

        Dieser Typ ist einfach nur dreist, man sollte ihn am besten gar keine Beachtung mehr schenken, das ist vergeudete Lebenszeit!!

    • Moment mal, Leute, jetzt nicht den Boten erschießen, nur weil einem die Botschaft nicht gefällt.

      Zunächst mal klingt das ja schließlich so, als ob Trevoristos da irgendwelche tieferen Einblicke und Infos hätte.
      Und joa, Chartnotierungen, die letzten Endes nur durch Radio-Airplay zustande kommen, sind schon ziemlich halbgar.

      @Trevoristos: Kannst du da noch etwas elaborieren? Kann man das irgendwo einsehen, was Verkaufs-, was Stream- und was Airplay-basiert ist?

    • es ist leider die Wahrheit. Ich jedenfalls mag keine Falschmeldungen. Das ist im übrigen keineswegs Schwachsinn, sondern die Systembeschreibung der Charts von GfK gibt ja genau an wie deren Chart im Auftrag der Musikindustire ermittelt wird. Damit sollte man sich zuerst mal beschäftigen bevor dummes Zeugs gelabert wird.. Im UK werden die Charts so jedenfalls nicht ermittelt. Nach UK Verfahren, einem früher von der deutschen Musikindustrei gerne kopeirten Verfahren, würde Rockstars sehr weit von den Top 100 entfernt sein. Das ist leider Fakt und hat aber rein gar nichts mit wirklich unsachlichen und unfachlichen ‚Verschwöreungsbehauptungen‘ zu tun. Wenn ihr das System nicht rafft ist das Euer Problem. Wer keine Ahnung hat sollte den Ball flach halten 🙂

      • Die Chartserfassung ändert sich immer mal wieder.
        Man kann darüber streiten, ob Airplay in die Charts einfließen soll oder nicht, das stimmt.

        ABER jeder der großen Musik-Märkte in der Welt nutzt andere Systeme, das muss man als Fakt anerkennen.
        DU hast UK angesprochen, was ist mit Billboard (also USA)? Da gibt es seit über einem halben Jahrhundert Charts, die mit Airplay-Anteil zusammengestellt werden. Nach deiner Theorie (die du übrigens durch kein einziges Argument nachweist, außer durch leere Behauptungen [er wäre weit weg von der Top 100]) wäre Malik nach Billboard-Methode viel höher in den Charts….

    • So viel ich weiß, werden für die offiziellen deutschen Charts aber keine Radioeinsätze berücksichtigt?!
      Indirekt haben sie natürlich einen Einfluss, weshalb ich auch davor warnen würde, aus durch gezieltem Gepushe generierten (moderaten) Erfolg bei den Konsument*innen falsche Schlüsse über die eigentliche Attraktivität des Songs, und damit seine Erfolgschancen beim ESC zu ziehen.
      Zumindest aber beweisen die Entscheidungsträger*innen in diesem Jahr Engagement, was sich — bei Fortsetzung — langfristig bezahlt machen kann.

      • das kannst du auf musikindustrie.de nachlesen, dass Airplay einbezogen ist. Ich saug mir hier ja wohl nix ausn Fingern, also bitte…Offensichtlich ist Airplay im unteren Bereich sogar echt massiv einbezogen. Genaue Blöße gibt man sich aber geschickterweise natürlich nicht, wieviel das denn nun konkret ist (soll ja möglichst keiner wissen…). Muss aber viel zu sein, sonst könnte Malik nicht auf 89 gelandet sein.

        Es ist im übrigen VÖLLIG AUSGESCHLOSSEN, dass ein Titel, der nicht in den Spotify Deutschland WochenTop 200 vertreten ist und zudem bei iTunes nicht wie geschnitten brot verkauft wird und zu dem es auch keine sich extrem gut verkaufende Single CD oder teure Vinyl Single gibt die deutschlandweite Wochen Top 100 erreichen kann.

        Das geht rechnerisch einfach schlicht gar nicht.

        Ausserdem ist Malik auch bei Apple Music, dem für die Charts zweitwichtigsten Gradmesser, nicht unter den Top 200. Daher ist letzte Woche für Malik eine Platzierung, was aktiven, selbstbestimmten Konsum betrifft wahrscheinlich, die ’schlechter als Rang 200′ ist. Ausgeschlossen ist natürlich 89. Ditte jeht nich. Jedwede Behauptung, der Song sei der 89.beliebteste Song der Woche in Deutschland muss man leider als „völligen Unsinn“ abtun. Das ist leider die Wahrheit.

        Übrigens hat das alles rein gar nichts mit Malik und seinen Song bezogen auf meine Like-Präferenzen zu tun.

      • Früher, als ich die Charts noch aufmerksam verfolgte, wurde Airplay auch schon mal berücksichtigt, und zwar für die Plätze hinter 50. Interessant war die Regelung, dass ein Titel, der schon in den Top 50 war (ich denke, längere Zeit in den Top 50 war, aber ich bin mir nicht mehr sicher), und dann hinter Platz 50 fiel, nur noch 2 Wochen lang in die Wertung kam und dann rausgenommen wurde, es sei denn, er schaffte es nochmals in die Top 50 zurück.

        Ich kann die Vorbehalte gegenüber Airplay-Berücksichtigung in den Charts verstehen, denn natürlich können so Songs gepusht werden. Andererseits gehen dadurch auch die Vorlieben der Leute, die nicht streamen oder CDs kaufen, in die Hitparade ein, denn die Sender wählen ihre Playlists ja auch ein wenig nach den Rückmeldungen ihrer Hörer aus (z.B. auch durch Hörerhitparaden). Die Beliebtheit bei den Hörern dürfte durchaus einen gewissen Einfluss darauf haben, wie lang ein Song in den Playlists der Sender bleibt.

      • Es gibt praktisch gar keine wichtigen Sender (bis auf SWR 3), die noch wirkliche Hörerhitparaden haben. Die Behauptung die Sender würden spielen, was gehört werden will ist halt eine Behauptung. Es ist zudem schwer erklärlich, warum ausgerechnet diese 3 Dutzend wichtigsten Radioredakteure wüssten, was ‚die Leute‘ hören wollen. Das ist nicht der Fall. Es ist richtig, dass bis glaub ich Anfang der 90er Radioairplay ab Rang 50 einbezogen wurde (die Chart damals aber auch nur 75 Titel umfasste), und zwar vor allem deshalb, da Verkaufszahlen damals ab ca Platz 50 sehr gering waren und vermutlich hohen Schwankungen unterlagen bzw Singles aus den Verkaufsregalen ausgelistet wurden. Das Angebot damals war auf Grund der beschränkt vorhandenen Regalfläche halt begrenzt und war auch abhängig davon ob ausreichend produziert wurde bzw ob ein Song als Single überhaupt erhältlich war. Eine Neu-Platzierung ab Rang 50 war damals sehr wichtig, da sowas fast immer zu Fernseheinsätzen führte, die damals von allergrösster Bedeutung waren. Heute hingegen gibt es selbst bis in die tiefsten Tiefen ein ausreichendes, allumfassendes, d.h. das Repertoire aller Länder umfassendes Angebot, da ja das Angebot quasi alle Songs enthält, die jemals ‚irgendwo‘ erschienen sind. Es gibt daher keine ausreichende Begründung für die Einbeziehung von Airplay. Das wird nur deshalb gemacht, da die Musikindustrie-Konzerne Chartplatzierungen u.a. nur extrem ungern Acts überlassen wollen, die z.B. an ihnen vorbei veröffentlichen. Bekanntlich stammen weit über 95% der Airplay Top 100 Titel von den großen Plattenfirmen. Viele dort hoch platzierte Songs finden trotz monatelangem heavy Airplay beim Streaming wenig Anklang. Beim Audio-Streaming liegt der Marktanteil von ‚Selbstveröffentlichern und unabhängigen Kleinstlabeln‘ bei immerhin schon ca 26% (USA Daten). Man kann natürlich eine Chart veröffentlichen, die Airplay enthält. Das muss dann aber ganz klar gekennzeichnet werden. Es ist dann eben keine Popularitätschart mehr. Mal nebenbei anzumerken ist, dass ca 25% des Musikkonsums (nämlich der, der auf Youtube stattfindet) in den sogenannten deutschen Charts gar nicht enthalten ist. Die Chart würde ‚mit Youtube‘ deutlich anders aussehen. In den aktuellen Top 100 der deutschen Youtube Musikvideocharts ist Malik laut Youtube natürlich nicht vertreten…

      • Ich habe gerade eben nachgeschaut (Wikipedia, „Deutsche Singlecharts“), die Top 100 gibt’s schon seit 1989, für die Plätze 51 bis 100 wurden die Airplay-Charts von 1989 bis 2001 mit einbezogen (ich hätte gedacht, dass das länger ging); die Sperrklausel (Titel wird rausgenommen nach 9 Wochen hinter Platz 50 oder 2 Wochen nach Rausfallen aus den Top 50) galt von 1997 bis 2010; Streaming wird seit 2014 mit berücksichtigt. Seit dem 04.12.2020 werden die Airplay-Charts wieder mit einbezogen (für die gesamten Top 100, nicht nur für die Plätze hinter 50 wie früher) und seit 06.01.22 sieht es laut Wikepedia so aus:

        „… fortan werden neben Airplays, Downloads, physischen Verkäufen und Premium-Streams auch Musikstreamings aus den werbefinanzierten, kostenfrei zugänglichen Musikangeboten von Audio- und Video-Streaming-Services berücksichtigt. Ebenso werden fortan auch Daten des Videoportals YouTube zur Ermittlung der Singlecharts einbezogen, das betrifft sowohl Free- als auch Premium-Streams …“

      • Tja das musst du noch genauer zitieren. Es geht hierbei sowieso immer um den angeblich erzielten Umsatz der bei youtube aber schwer ermittelbar ist da youtube das gar nicht der gfk meldet. Youtube hat zudem geringen Umsatz aber hohes Konsumaufkommen. Daher ist der tatsächlich stattfindende Konsum etwas anderes als in dieser Chart dargestellt wird. Die Platzierungen sind demnach in der Realität abweichend. Ist zwar keine Fantasiechart aber interessenbasiert gemorphed ist sie nunmal. Die Vermischung von aktiven und passiven Konsum ist eh nicht statthaft. Ist international auch unüblich.

      • man kann das Beispiel des Songs ‚Bling Bling‘ heranziehen. Bei Spotify rein auf 34. in den offz charts rein auf 15. (34 bei Spotify = 967.000, die 15 bei Spotify lag bei 1,27 Mio, heisst knapp 300.000 durch Youtube, da ja null Radioeinsätze). Bei Youtube Deutschland in der Erstwoche aber die fette Nummer 1 mit 5 Mio Plays. Diese 5,04 Mio Plays werden zu umgerechnet 303.000 Spotifyplays-Äquivalenten runtergekocht. Das heisst 100 Youtubeplays zählen nur soviel wie in etwa 5 bis 6 Spotifyplays. lol. Leider reinster Unsinn. Konsum ist Konsum. Und der Konsum einer Bild-Ton Kombination ist eigentlich natürlich sogar hochwertiger, als der reine Tonkonsum…Maliks ca 700 Radioeinsätze, die rein passiven Musikkonsum darstellen, entsprechen ebenfalls fast 300.000 Spotifyplays. (ne 89 auf Spotify entsprechen 561.000 Plays, Malik ist bei Spotify aber ausserhalb der Top 200 bei ca 280.000, heisst ca 280.000 vorwiegend durch Radio und ganz bissl Video. Wer da keine klare Unwucht sieht, der muss blind wie sonstwas sein. Somit: 1 verkaufter Download entspricht 1.29 Chartpunkten, 100 Abo-Audiostreams entspricht ca 0.9 Chartpunkten, 100 Videostreams entspricht 0.045 Chartpunkten und 1 Radioeinsatz entspricht aber ca 5.5 Chartpunkten. Finde den Fehler…

      • Genau das sind die Fakten, die ich hören wollte. Aber das sind nun mal die Regularien.
        Und ich finde schon, dass es einen Unterschied macht, ob man sich eine CD-Maxi kauft oder sich den Titel runterlädt, als wenn man ihn quasi kostenlos bei spotify streamt (denn wir haben da ja wohl alle ein Abo). Wie gesagt, über Radioeinsätze kann man streiten. Ich bin auch nicht glücklich darüber, aber nun ist es mal so geregelt. Immerhin schwächt es den ewigen Rap-Shit ab.
        Aber das: „Die Vermischung von aktiven und passiven Konsum ist eh nicht statthaft. Ist international auch unüblich.“ ist eben falsch. Das Beispiel Billboard habe ich oben bereits angeführt.

      • Diese Regeländerung ist tatsächlich an mir vorübergegangen (so intensiv beschäftigte ich mich mit den Charts allerdings auch nicht mehr). Gefällt mir gar nicht, und wenn man ehrlich ist, wirft das auf Titel, die trotz viel Airplay hinten rumdümpeln (oder den Einstieg ganz verfehlen, wie die aktuelle Nummer von Maikel Schulte) jetzt ein noch viel schlechteres Licht. Jedenfalls, wenn man Popularität als Bewertungsmaßstab heranzieht.
        Trotzdem ist es unredlich, dem Autor Fake News zu unterstellen, denn nach den gültigen (undemokratischen) Regeln ist Rockstars nunmal platziert.
        Gibt es außer den USA, wohin ein solches System mit ihrem Kapitalismus auch irgendwie passt, noch weitere Länder, in denen die offiziellen Charts auf Basis einer Mischkalkulation aus passivem und aktivem Konsum ermittelt werden?

  19. Soeben hatte Malik seinen Auftritt bei der Preparty in Madrid. Wie immer war er gut. Aber irgendwie habe ich das Gefühl sein Beitrag wird in Turin überhört. Der Song ist zu unauffällig und dadurch droht uns wieder der letzte Platz.

  20. Zurück zum Thema, der Wiedereinstieg in die Charts bedeutet das er mehr gespielt wurde mit allen Folgen. Ansich ein gutes Zeichen für Turin, aber das hat für die Platzierung dort mMn überhaupt keinen Einfluss.
    In Turin zählt nur der Song , die Show und wie gut er die Töne trifft. Genau in dieser Reihenfolge. Bei Punkt eins und drei mache ich mir wenig Sorgen, da Malik bewiesen hat das er live perfomen kann.
    Zur Platzierung, da viele weniger gute Songs in den semis ausscheiden, denke ich alles was besser als Platz 20 für Malik wird wäre ein Erfolg.
    Mit einer super Show ( die ich dem NDR nicht zutraue ) könnte auch Platz 10 – 15 raus kommen.

    Denke Platz 18 wäre für alle ein gutes Ergebnis, da die Fans dem NDR immer noch vorwerfen können nicht das beste rausgeholt zu haben und weiter auf Veränderungen des VE zu drängen und der NDR aber wiederum sieht , das sein Konzept nicht völlig verkehrt war. Hoffe durch so ein Ergebnis sehen dann beide Seiten die guten und schlechten Seiten des Konzepts und arbeiten BEIDE daran dieses dann zu überarbeiten/ verbessern.

    Hoffe Text ist nicht zu lang für euch zu lesen .😬

  21. Sollte Deutschland auch in diesem Jahr schlecht abschneiden muss sich beim NDR gewaltig etwas ändern. Der ESC hat sich verändert, der NDR lebt noch in den 2000ern. Wen interessiert Radio? Unsere junge Generation nicht. Die Musik spielt heutzutage auf den Streamingdiensten und Youtube. Ich höre kein Radio und kenne niemanden der Radio hört. Maneskin haben bewiesen, dass der ESC eine Platform für Künstler sein kann und diese Platform sollte man sinnvoll nutzen und talentierte Künstler und gute Songs pushen. Der ESC ist keine Zirkusveranstaltung mehr. Der NDR soll den ESC endlich ernst nehmen. Mit Malik wird das nichts aber ich wünsche ihm viel Glück.

    • Wo hat ESC-Kompakt denn geschrieben, dass das ein Grund zum Feiern ist 😀 Es ist lediglich ein Informationsbeitrag 😀 da wird nichts gelobt oder hochgepriesen 😀

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