Maltas neuer Beitrag für den ESC 2022: „I Am What I Am“ von Emma Muscat

Malta hat es mal wieder getan: Das Land hat wenige Wochen nach der Vorentscheidung „Malta Eurovision Song Contest 2022“ und der damit verbundenen demokratischen Entscheidung für „Out Of Sight“ von Emma Muscat seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest ausgetauscht – angesichts der dürftigen Bewertungen wohl eine gute Entscheidung. Zwar darf Emma Muscat weiterhin zum ESC 2022 nach Turin fahren, im Gepäck wird sie nun aber den Song „I Am What I Am“ haben.

Die 22-jährige Emma Muscat ist eine bekannte Sängerin und Model, das auch viel in Italien arbeitet. Als Kind einer wohlhabenden Familie begann sie früh mit der künstlerischen Ausbildung, wobei sie sich auf der Klavier fokussierte. Anschließend begann sie auch eigene Lieder zu schreiben. Ihre erste Single „Alone“ veröffentlichte sie 2016 auf YouTube. Ein Jahr später folgte bereits der zweite Song.

2018 nahm sie an der 17. Ausgabe der Talentshow „Amici di Maria De Filippi“ teil, wobei sie im Finale ausschied. Anschließend nahm ihre Karriere weiter Fahrt auf und sie nahm an diesen Shows teil und veröffentlichte weiter Musik. Zwischenzeitlich hatte sie einige Singles in den italienischen Charts.

Beim diesjährigen Malta Eurovision Song Contest 2022, in dem Emma als maltesische Vertreterin für den ESC ausgewählt wurde, traten insgesamt 22 Beiträge an. Von diesen wurden im Halbfinale fünf ausgesiebt, so dass im Finale am Samstagabend 17 Songs zu hören und zu sehen waren. Über den Sieger entschieden – wie im Halbfinale – mit je 50% der Stimmen die Zuschauer/innen und eine Jury.

Emmas neuer ESC-Beitrag „I Am What I Am“ wurde neben der Sängerin selbst von Julie Aagaard, Stine Kinck sowie Dotter-Freund und Mello-Komponist Dino Medanhodzic geschrieben.

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120 Kommentare

  1. Den alten Song hatte ich schon komplett verdrängt, den hier finde ich auch nicht viel einprägsamer oder als Song alleinstehend so viel besser…

    • Das kommt auf dem Spielleiter an. Da das Lied den Vorentscheid gewann, ist es nach meiner Logik nicht im Lesergame dabei.

      Weiß noch jemand von Euch, ob 2016 der erste ESC-Beitrag von Ira Losco beim SCC zur Wahl stand?

  2. Ernsthaft Malta?? Als ob es nicht schon unfair und unverschämt genug gegenüber den Zuschauern die für „Out of Sight“ angerufen haben ist, tauschen sie den Song tatsächlich gegen so eine lahme und abgeschmackte Gospelnummer aus??

    Sorry, gefällt mir absolut nicht und ich gönne dem Land jetzt das Aus im Semi!!

    Ach ja, es gibt für mich nur ein „I Am What I Am“. 😉

  3. Eine Belanglosigkeit gegen eine andere Belanglosigkeit ausgetauscht. Mehr braucht man dazu nicht sagen. Für die Umstände gibt es im Mai hoffentlich die verdiente Klatsche!

  4. Ein ganz schlimmer Song wird gegen einen ganz schlimmen Song getauscht und ein ganzer Vorentscheid ad absurdum geführt. Würde mich nicht Mal wundern, wenn da schon gemauschelt wurden ist.

  5. Das war 2016 schon fragwürdig. Wozu veranstaltet man denn dann erst diese langatmige, endlose Vorentscheidung, wenn man dann doch irgendwas auswählt, was dazu noch genauso nichtssagend ist? Bestätigt einmal mehr auch beim ESC das Image Maltas als Korruptionsinsel…

  6. Breaking News: Auch der Beitrag von Malik Harris hat einen Revamp erfahren: Er nennt sich jetzt Electric Callboy und performt „Pump it up“ 😉

  7. Ich mag Songs nicht, denen man sofort anhört, dass sie für den ESC geschrieben wurden. Außerhalb des ESC hat der Song keinerlei Chance. Überhaupt ist dieser Songtausch sehr unsympathisch.

    • So ist es und dafür gibt es von mir eine ganz klare 0 von 12 Punkten und ist mein neues Schlußlicht. Das kann ich selbst Schweden und Australien nicht antun.

  8. Malta zeigt ein befremdliche undemokratisches Verhalten.
    Da haben Menschen Geld für ihre Anrufe bzw. Abstimmung ausgegeben für ein Lied, welches sie als ihr Favorit auserkoren hatten. Nun, dieser Liedtausch.
    Ich bin über eine solche diktatorische Vorgehensweise schockiert. Unfassbar.

  9. Ich finde das sollte verboten werden, das man nach einer VE mal einfach so einen Song austauschen kann, nur weil man meint der Song würde keine Chancen haben beim ESC. Grundsätzlich soll gelten gewählt ist gewählt. Wenn sie wenigstens einen Song genommen hätten, der wirklich besser wäre. Aber anscheinend kann die nur mediocre Songs singen. Aber immerhin hat sie die Haare schön.

  10. Und der Refrain klingt wie der von Nætur (1994).
    Ich korrigiere mich: das ganze maltesische Paket ist eine Frechheit.

  11. Ich verstehe die Aufregung um den Songtausch nicht. Der Austausch ist doch regelkonform. Die maltesische VE dent in erster Linie zur Auswahl des Interpreten und nicht zwingend des Liedes.

    • Und warum heißt dann der VE in Malta, Malta Eurovision SONG Contest wenn nur Interpreten gesucht werden? Natürlich dürfen Sender im Prinzip machen was sie wollen aber wenn sie so einen VE veranstalten und lassen dann zu das der Song nochmal getauscht wird ist das respektlos gegenüber anderen Teilnehmer und den Zuschauern die fürs Voten bezahlen. Aber okay wenn du andere Infos hast und in Malta das so gesehen wird wie du das sagst werde ich nochmal darüber nachdenken müssen.

    • Ira Losco hat übrigens beim Malta Eurovision Song Contest 2016 mit zwei Songs teilgenommen und ist dann mit einem neuen Song mit dem sie nicht teilgenommen hat nach Stockholm.

      • Ich glaube den meisten TV-Zuschauern im Mai wird es egal sein auf welche Weise die Lieder ausgesucht wurden.
        Im Fall von Malta finde ich es eine Aufwertung des Jahrgangs, da der Song einfach kommerzieller und stärker ist als der Vorgänger. Meinetwegen könnten noch mehr Nieten ausgetauscht werden. Das würde dem Jahrgang am Ende nur gut tun.

  12. Oh, echt das ist eine Schande. Mir hat Out of Sight wirklich gefallen, hatte ene Melodie die gut ins Gehör ging und auch blieb. I am what I am ist ja mal einfach nur be**** Schablonen-Pop vom Feinsten. Habs gerade gehört und schon wieder vergessen!

  13. Neue „Bottom 5“

    34. Bulgarien 2,5/12
    35. Israel 2/12
    36. Australien 1/12
    37. Schweden 1/12
    38. Malta 0/12

  14. Sich natürlich noch bei schwulen Fangemeinde anbiedern, echt ätzend….

    Strunzödes Teil, hätte auch der NDR nehmen können. Die Juries werden es möglichweise ins Finale hieven.

  15. Ich dachte schon ich bin der einzige, für den das nach NDR klingt: Du kannst schwarz, schwul, dick oder alt sein, sei einfach was du bist. Wahnsinn, so eine Botschaft ist modern und der Sound läuft auch auf Antenne Brandenburg, das schicken wir zum ESC. Vorentscheid? Egal, das Gemoser stehen wir durch. Das Publikum hat eh keine Ahnung.

  16. Ich find’s ja auch Mist, aber man muss auch einräumen, dass das die Italiener auch schon öfter so gemacht haben. Sanremo mag zwar eigenständiger als der MESC sein, aber gerade so ein Maß an Eigenständigkeit würde ich mir ja auch für Deutschland wünschen – ein Festival bei dem die Leute erstmal nur um seiner selbst teilnehmen, ohne sich Gedanken machen zu müssen, ob man mit dem Beitrag dann auch zum ESC fährt …

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