Maltas neuer Beitrag für den ESC 2022: „I Am What I Am“ von Emma Muscat

Malta hat es mal wieder getan: Das Land hat wenige Wochen nach der Vorentscheidung „Malta Eurovision Song Contest 2022“ und der damit verbundenen demokratischen Entscheidung für „Out Of Sight“ von Emma Muscat seinen Beitrag für den Eurovision Song Contest ausgetauscht – angesichts der dürftigen Bewertungen wohl eine gute Entscheidung. Zwar darf Emma Muscat weiterhin zum ESC 2022 nach Turin fahren, im Gepäck wird sie nun aber den Song „I Am What I Am“ haben.

Die 22-jährige Emma Muscat ist eine bekannte Sängerin und Model, das auch viel in Italien arbeitet. Als Kind einer wohlhabenden Familie begann sie früh mit der künstlerischen Ausbildung, wobei sie sich auf der Klavier fokussierte. Anschließend begann sie auch eigene Lieder zu schreiben. Ihre erste Single „Alone“ veröffentlichte sie 2016 auf YouTube. Ein Jahr später folgte bereits der zweite Song.

2018 nahm sie an der 17. Ausgabe der Talentshow „Amici di Maria De Filippi“ teil, wobei sie im Finale ausschied. Anschließend nahm ihre Karriere weiter Fahrt auf und sie nahm an diesen Shows teil und veröffentlichte weiter Musik. Zwischenzeitlich hatte sie einige Singles in den italienischen Charts.

Beim diesjährigen Malta Eurovision Song Contest 2022, in dem Emma als maltesische Vertreterin für den ESC ausgewählt wurde, traten insgesamt 22 Beiträge an. Von diesen wurden im Halbfinale fünf ausgesiebt, so dass im Finale am Samstagabend 17 Songs zu hören und zu sehen waren. Über den Sieger entschieden – wie im Halbfinale – mit je 50% der Stimmen die Zuschauer/innen und eine Jury.

Emmas neuer ESC-Beitrag „I Am What I Am“ wurde neben der Sängerin selbst von Julie Aagaard, Stine Kinck sowie Dotter-Freund und Mello-Komponist Dino Medanhodzic geschrieben.

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120 Comments
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tomudu
tomudu
4 Jahre zuvor

Die Liste der Songwriter schreit förmlich „Mello-Reject“. „I Am What I Am“ gefällt mir etwas besser als „Out Of Sight“, der ganz große Wurf ist es aber auch nicht. Schwer zu sagen, ob Malta damit seine Chancen signifikant verbessert hat.

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
4 Jahre zuvor
Reply to  tomudu

Ich bin ja eigentlich sehr mainstreamig veranlagt😅, aber das ist sogar mir in seiner angegospelten Art zu öde. Da wäre sie lieber bei „out of sight“ geblieben oder hätte sich bei ihrer Sangeskollegin Nicole Azzopardi ne andere Schwedenknotte „into the fire“ ausgeliehen – die war wenigstens noch schmissig!

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
4 Jahre zuvor
Reply to  ESCforETERNITY

Sorry😅 bin irgendwie auf Antwort geraten – ist aber gar keine😂

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

Hat die jetzt wirklich einen neuen Song sich ausgesucht? Darf sie das denn? Auch wenn mir ihr alter Song absolut nicht gefallen hat, sie hat doch mit diesem Song die VE gewonnen. Als Zuschauer der für diesen Song angerufen hat, würde ich mich ein bisserl verarscht vorkommen.

tomudu
tomudu
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

War 2016 bei Ira Losco ja ähnlich. Natürlich hat das immer einen Beigeschmack, regeltechnisch ist es aber in Ordnung, solange der alte Song noch nicht bei der EBU als Wettbewerbsbeitrag eingereicht wurde.

Trakol
Trakol
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Das steht beim MESC wohl im Kleingedruckten. Ist ja 2016 auch schon vorgekommen

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Haben sie doch 2016 mit Ira Losco auch schon so gemacht. Und es hat sich damals als lohnend herausgestellt, denn das beliebte „Walk on Water“ erreichte Platz 12.
Das Publikum in Malta dürfte also an solche Tauschgeschäfte gewöhnt sein. Außerdem bleibt Emma Muscat ja als maltesischer Act bestehen und das ist schließlich die Hauptsache.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

„Außerdem bleibt Emma Muscat ja als maltesischer Act bestehen und das ist schließlich die Hauptsache.“

Nein nein nein, bei einem SONG Contest ist NICHT der Act die alleinige Hauptsache sondern es geht in erster Linie um den SONG.
Und wenn man in einer aufwendigem VE den SONG auswählen lässt verarscht man den Zuschauer und die anderen Künstler sowas von wenn man den kurz vor Schluss austauscht.

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Einigen von Euch kann man es aber auch einfach nie recht machen. Erst ist der Song zu langweilig und wird kritisiert. Nun ist er besser und es immer noch nicht richtig. Solange sie nicht mit den EBU Regeln in Konflikt kommen, können die Teilnehmerländer des ESC mit ihren Songs machen was sie wollen! Und wenn ein Austausch auch eine Verbesserung herbeiführt, warum nicht? Und außerdem ist die Vermutung groß, das Publikum in erster Line für Emma Muscats Song gestimmt, weil sie als Künstlerin dort sehr bekannt und beliebt ist. Nicht unüblich wenn ich mir andere Länder anschaue, wo auch der Name des Acts mehr Gewicht hat als sein Beitrag.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Stell dir mal vor das macht Schule. Dann werden die VE nur noch eine Farce. Denn dann sucht man nur noch nach einem Künstler. Der Song ist ja egal kann man ja austauschen. Mir geht es nicht darum ob ein Song gut oder schlecht ist sondern um den Grundsatz der Auswahl. Dafür brauchen wir keine VE mehr wenn der Song egal ist und ausgetauscht werden kann

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Ja, ganz Unrecht hast Du ja nicht. Aber nun ist es wie es ist. Und bis jetzt habe ich auch noch kein anderes Land erlebt, welches es Malta gleich getan hätte. Und ich glaube auch nicht das dieses Verfahren in Europa die Runde machen wird.
So, und nun haben wir halt einen schönen neuen Song bekommen. Und darüber freue ich mich und drücke die Daumen für’s Finale.

ESC1975 heute mal wieder Oberlehrer
ESC1975 heute mal wieder Oberlehrer
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Ich habe noch mal in den Regel nachgeschaut. Es ist alles erlaubt bis zum Treffen der HoD. diese Woche. Auch danach geht es theortisch noch, ist ja klar, wenn der Künster nicht kann, wie beispielsweise dieses Jahr vielleicht die Ukraine.

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor

JAWOLLLLLLL!!! Auf so einen Song habe ich die ganze Vorentscheid-Saison gewartet. Was für ein, nach 2016, erneut genialer Schachzug von Malta. Ich hatte mich zwar sehr über den Sieg von Emma Muscat gefreut, aber ihr Beitrag „Out Of Sight“ war ja leider wirklich ziemlich langweilig. Aber nun hat sich die zum Glück positiv verändert.

„I Am What I Am“ ist ein sehr schöner, fröhlicher, gut produzierter und melodischer Song. Und da diese musikalische Kombo (Starke Frau singt Up-Tempo-Nummer) im aktuellen ESC-Jahrgang nur geringfügig vorhanden ist, wird Malta selbstverständlich davon profitieren. Und zu guter Letzt ist auch noch Dotter an diesem Projekt beteiligt gewesen – Na, dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.

MALTA, WELCOME BACK TO THE FINAL!

Nilsilaus
Nilsilaus
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Nieder mit dem Song.
Nieder mit Malta.

Daniel
Daniel
4 Jahre zuvor

Sorry Malta. Die Rechnung geht mal gar nicht auf. „I Am What I Am“ gefällt mir deutlich schlechter als „Out Of Sight“. Ebenfalls ist das Lied auch komplett belanglos, wohingegen ihr MESC Gewinnerbeitrag immerhin noch einen netten Flow hatte.

Von mir gibts ein furchtbar, weil das neue Lied furchtbar langweilig ist.

Steffen
Steffen
4 Jahre zuvor
Reply to  Daniel

Dir gefällt wirklich „Out of sight“ besser ? „Furchtbar langweilig“ passt doch eher auf den alten Beitrag. Der neue ist eine 100 %ige Verbesserung. Jetzt hat Malta wieder Chancen auf einen Platz ganz weit oben.

Daniel
Daniel
4 Jahre zuvor
Reply to  Steffen

Geschmäcker sind halt verschieden. Anscheinend kommt das neue Lied besser als das alte an. Nichtsdestotrotz: „Out Of Sight“ war in meiner Top 15. „I Am What I Am“ rutscht hingegen in meine Bottom 10 ab.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

Ich werte beim Barometer nicht mitvoten. Ich finde das unfair. Sowas sollte es nicht geben dürfen.

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

Da stimme ich dir zu. Wenn das jetzt Malik Harris machen würde, gäbe es einen Riesenshitstorm. Gewählt ist gewählt. Da der Song ja auch den EBU-Regeln entsprach, gabs keinen Grund den Song zu wechseln. Für mich ist es kein Grund, das der Song nicht so gut angekommen ist, den Song zu wechseln. Dann hätte sie ja schon bei der VE einen anderen Song einreichen können. Und dem maltesischen Publikum hat der Song, warum auch immer, gefallen. Sonst hätten die Malteser nicht dafür gevotet. Das ist ein Malteser Hilfsdienst mit einem Geschmäckle.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Jahre zuvor

Dann nimm doch „Gefällt mir weniger“. Drückt deine Abneigung gegen das Prozedere aus und gibt keinen Bonus für das Polarimeter.

Johannes
Johannes
4 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Aus dem Grund habe ich auch mit „ganz furchtbar“ gestimmt

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor

Na ja, nicht wirklich mein Geschmack, gefällt mir also weniger.
Davon abgesehen finde ich es sehr ungerecht gegenüber den anderen KünstlerInnen, einfach den Song zu wechseln.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
4 Jahre zuvor

Song einfach austauschen, dazu der narzistisch-gestörte Titel, dann das Gesicht mit den aufgespritzten Lippen… Als Gesamtpaket 0 Punkte.

Steffen
Steffen
4 Jahre zuvor

Hier hat man zur Abwechslung mal alles richtig gemacht und den langweiligen gegen einen wirklich tollen und mitreissenden Beitrag ausgetauscht. Malta liegt damit in meiner Top 5.

Matty
Matty
4 Jahre zuvor

Jetzt wünsche ich Malta noch mehr das Aus im Halbfinale! Warum hat man „Out of Sight“ nicht einfach überarbeitet um es ESC-tauglicher zu machen? Albanen hat es vorgemacht und lsrael wird heute eine runderneuerte Version von „l. M.“ veröffentlichen, um seine Chance für den Einzug ins Finale des ESC zu verbessern.

Johannes
Johannes
4 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Beide revampte Versionen, sowohl aus Tschechien als auch von Israel haben nichts dadurch gewonnen und werden wohl im Semi steckenbleiben wobei ich mir bei „I.M.“ sicherer bin.

Michi
Michi
4 Jahre zuvor

Naja, immerhin ist es eine Mittempo-Ballade weniger. Dafür kommt eine weitere Midtempo-Pop-Nummer dazu. Dotter-Vibes merk ich hier schon sehr. Der Refrain ist einem Plagiat von „Little Tot“ doch schon sehr nahe, was die Instrumentalisierung und den Beat anbelangt. Aber der Rest ist echt belanglos…
Puh, ob sich Malta damit einen Gefallen gemacht hat, ich glaube nicht. Mit einem kleinen Revamp und einer guten Inszenierung hätte man auch etwas aus dem alten Beitrag rausholen können.
Ich hab hier sehr starke Roxen-Assoziationen. Bleibt meines Erachtens im Halbfinale hängen als 12. oder 11. Wird jedenfalls sehr knapp mit der Quali…

Pablo
Pablo
4 Jahre zuvor

Malta bei mir von 33 auf 24

Matty
Matty
4 Jahre zuvor

Tschechien hst seinen Song „Lights off“ ebenfalls einer Runderneuerung unterzogen und heute auch veröffentlicht.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Ich meine den haben die beim rumänischen VE aufgeführt

Nils
Nils
4 Jahre zuvor

Die Nummer wirkt wie aus den späten 90ern. Solchen Pop gibt’s heute gefühlt ja gar nicht mehr, was auch wieder etwas schade ist. Für mich 5.5/10. Den vorherigen Song habe ich tatsächlich schon wieder komplett vergessen, wird dann wohl nix Dolles gewesen sein.

Josh Suki
Josh Suki
4 Jahre zuvor

Überzeugt mch genausowenig wie der erste Song. Kann mir nicht vorstellen, dass es dieser Song ins Finale schafft.

100teljubam
100teljubam
4 Jahre zuvor

Versucht man normalerweise nicht, einen schlechten Song gegen einen guten zu tauschen – und nicht einen schlecht gegen einen genauso schlechten?

ESC1975 heute mal wieder Oberlehrer
ESC1975 heute mal wieder Oberlehrer
4 Jahre zuvor

Lieber Benny,
was Demokratie bedeutet solltest gerade du wissen. Natürlich kann eine Abstimmung demokratisch verlaufen, aber dann müssen auch die demokratischen Mindestprinzipien gewährleistet sein. Ob beispielsweise die Gleichheit bei einer Telefonabstimmung gegeben ist, ist fraglich, bei einer gewichteten Abstimmung wie mit Juroren ist sie das auf keinen Fall.

Ach ja, den Song werde ich genau so schnell vergessen wie den vorhergehenden.

ESC1975 heute mal wieder Oberlehrer
ESC1975 heute mal wieder Oberlehrer
4 Jahre zuvor

Nicht böse sein, aber ich finde Demokratie eben wichtig, so dass man die Begriffe nicht mit was unwichtigen wie einer Samstagabend-Show verknüpfen sollte.
Wie gesagt, weder geheim, noch gleich und vielleicht wenigstens frei.

Nilsilaus
Nilsilaus
4 Jahre zuvor

Sorry Benny…
Ich frage mich gerade wer hier Schwachstellen hat. Das muss ausgerechnet du sagen, der der SPD angehört und der persönliche Referenten (männlich) ist!

4porcelli stands with Ukraine 🇺🇦
4porcelli stands with Ukraine 🇺🇦
4 Jahre zuvor

Malta ist wie Deutschland ein Land, dessen Nichtteilnahme nicht stören würde – leider.

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

Zumindest würde der EBU das Geld von Deutschland fehlen.

Trakol
Trakol
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

und die Einschaltquoten…

Horst T
Horst T
4 Jahre zuvor

Das ist genau so wie Aserbaidschans Miracle 2016 aus der Kiste der aussortierten Mello-Songs. Und leider von ganz unten

Ano
Ano
4 Jahre zuvor

Klingt mir doch zu sehr nach „These days“ von Rudimental -gerade die Hook. Oder es ist einfach zu generisch…

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor

I am what i am…..
okay…. den titel habe ich schon mal gehoert…. 🙄

Egal, fuer mich gibt es sowieso nur I am WHO I am von Manizha…..

Trakol
Trakol
4 Jahre zuvor

Ich zitiere Matty auf meinen Kommentar vor ein paar Tagen, dass Malta einen neuen Song auswählen wird:
„Stimmt nicht, davon ist im Regelwerk des diesjährigen maltesischen Vorentscheides nichts zu lesen!“

Wo ist denn jetzt das ominöse Regelwerk? Habs bis heute nicht gefunden

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  Trakol

Du kennst doch Matty, der glaubt das erst wenn das ESC Kompakt berichtet oder Eurovoix. Dann kommt auch schon ne krude Begründung. Das ist ja auch nichts Neues 😉

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

Ich glaube am besten fasste es ein Kumpel von mir zusammen: „The Mamas singen ‚Little Tot‘ auf absoluter Sparflamme“. Das klingt total nach absolut durchschnittlicher Mellokost von vor 7 Jahren, die zumindest damals noch ganz erfolgreich war. Aber selbst dieses Jahr hätte es auch dort keinen Blumentopf gewonnen. Und das wird Malta hoffentlich ebenso nicht beim ESC. Völlig belanglos.

Amion
Amion
4 Jahre zuvor

Wie kann man einen relativ guten Song ,der Schönhörpotential hat , gegen so ein Machwerk austauschen ???

Die gerechte Strafe wäre ein Semi aus !

Das klingt wie i have a Dream von DSDS und Dieter Bohlen,und der obligatoriscjhe Gospel Chor furchtbar , davon hatten wir 2020 und 21 schon genug

Gerd Geomax
Gerd Geomax
4 Jahre zuvor

Also….verbessert haben sich die Aussichten Maltas auf das Finale durch diesen Song mMn nicht.
Es ist halt ein typische abgenudelter Mello-Resterampe-Song, genau wie sein Vorgänger und mit Emmas dünnen Stimmchen und im zweiten Semi ja auch erst der fünfte Titel aus zumindest teilweise schwedischer Feder. Dann noch dieser käsige Selfconfident-Text von der Stange…. für mich hart an der Grenze zwischen „so lala“ und „gefällt mir weniger“. Die Platzierung Maltas in meinem Ranking (Platz 36) ändert sich dadurch erst mal nicht….

Thomas O.
Thomas O.
4 Jahre zuvor

“ I am what I am“
Ja wer wäre das nicht gerne an ihrer Stelle? (reich, gutaussehend, berühmt)
Das sollte man eher aus einer Außenseiter-Position heraus singen, sonst kommt das wenig sympathisch rüber

Tobiz
Mitglied
4 Jahre zuvor

Der Satz I am what I am ist etwas repetitiv und der plötzliche Drop im Refrain passt du der Ballade eher weniger. In der 2. Hälfte wird der Song leicht unaufregend. Dennoch ein klares Upgrade zu Out of Sight. Mir gefällt es.

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Na wenigstens bin ich nicht der Einzige dem der neuen Beitrag von Malta gefällt. Und auch wenn ich das Argument der Ungerechtigkeit verstehen kann, ist „I Am What I Am“ trotzdem ein anständiger Song.
War eigentlich die Reaktion auf Ira Loscos Songtausch 2016 auch so teilweise übertrieben negativ wie heuer bei Emma? Ihr zwölfter Platz beim ESC in Stockholm lässt mich international etwas anderes vermuten.

Festivalknüller
Festivalknüller
4 Jahre zuvor

Man kann wohl davon ausgehen, dass das alles geplant war. Mit kleinem Mädchen in Großaufnahme gewinnt man locker die VE in Malta, weil man weiß, dass so was daheim zieht. Auf dem internationalen Parkett kommt man dann mit einer weichgespülten Mainstreamnummer, die meiner Meinung nach nicht unbedingt besser ist.
Alles doch sehr kalkuliert, was mir den Beitrag noch unsympathischer macht. Mein bisheriger Zuspruch ist verflogen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Bei einer internen Auswahl ist ein Songtausch zwar ärgerlich, aber zu aktzeptieren. Wenn ein Lied getauscht wir, das einen Vorentscheid gewonnen hat, zeugt das vom mangelndem Respekt gegenüber all jenen, die am VE teilgenommen haben oder auch nur Zeit investiert haben, um den VE zu sehen. Das ist ein charakterlicher Offenbarungseid, liebe Emma. Für mich findet Malta dieses Jahr beim ESC nicht statt; so habe ich es auch damals mit Ira Losco gehalten.

Das Lied habe ich mir noch nicht angehört, und ich habe momentan auch gar keine Lust, mir das anzuhören.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

Wie ich das oben auch schon geschrieben habe sehe ich das genauso wie du. Ich war natürlich zu neugierig und hab mir das Lied angehört. Klassische Melloware von vor 10 Jahren.
Malta sollte in unserer Burg ins Verlies wandern.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Verlies klingt gut.

trevoristos
Mitglied
4 Jahre zuvor

Der gesamte VE Prozess in Malta war demnach weitgehend eine linkische Farce und pure Geldverschwendung. Man hätte die Dame doch auch gleich direkt mit dem schwedischen Song nominieren können. Es stellt sich natürlich auch die große Frage, warum sie nicht gleich mit dem nun ausgewählten Song angetreten ist. Anrufe für Malta beim ESC Halbfinale haben aus allen diesen Gründen zu entfallen. Die Calls aus der Fanbubble könnte ja das Zünglein an der Waage sein, ob im Halbfinale für Malta Sense ist. Die Fan-Bubble scheint mir auch in diesem Fall uneinsichtig, sowas konsequent mit Nicht-Beachtung zu behandeln.Stattdessen wird darüber fabuliert, dass der ’neue‘ Song ‚besser‘ sei und sich allein daraus ein Start mit diesem Song als unterstützenswert darstellt.

Jaws
Jaws
4 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Du hast vollkommen Recht. Eine totale Schweinerei. Die Alte bekommt hoffentlich eine vor den Latz geknallt. Das ist für mich ein No Go und da gehört von der EBU endlich mal was verändert. Malta fliegt hoffentlich raus , was auch trotzdem passieren wird.

Andi
Andi
4 Jahre zuvor

Da tauschen die Malteser einfach den Song aus und sind zu doof, wenigstens jetzt einen guten Song zu nominieren. Selbst beim Mello bekommt man so banale Töne nicht mehr vorgesetzt

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

Im übrigen ist der Israelische Revamp draußen. Also mir gefällt das viel weniger als die vorherige Version. Teilweise sind da wirklich nervige Soundeffekte drauf. Verbessert haben sie mit dem Revamp den Song meiner meinung nach auf keinen Fall.

usain1
4 Jahre zuvor

Hauptsache ist sowieso, sie kann schön auf der Bühne herumstöckeln. Ich merke übrigens gar keinen Unterschied zum vorherigen Song…

Rainer 1
4 Jahre zuvor

Ich weiss auch nicht was das soll. Sie ersetzen da einen song der das potential von einem 35.platz gehabt hätte durch einen song der dann vielleicht 28.wird.
Die idee ist an sich nicht schlecht für ambitionierte länder aber nur wenn der song dann auch wirklich hammer ist.

Tobiz
Mitglied
4 Jahre zuvor

Finde es schon interessant, wie viele hier den Songaustausch an sich bemängeln, dabei kommt das immer wieder mal vor. Wäre der Song ein Anwärter auf den Sieg, würde der ein oder andere auch sicher darüber hinwegsehen und zu der Entscheidung gratulieren.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

„Wäre der Song ein Anwärter auf den Sieg, würde der ein oder andere auch sicher darüber hinwegsehen und zu der Entscheidung gratulieren.“

Was ist denn das für eine grundlose und blödsinnige Unterstellung? Vielleicht fällt es Dir ja schwer das nachzuvollziehen, aber manche Menschen haben noch moralische Prinzipien, an die sie sich durchwegs halten.

escfan05
escfan05
4 Jahre zuvor

Nein darum gehts doch gar nicht. Wenn es um eine interne Nominierung geht, würde ich das zwar auch nicht gut finden, es wäre aber noch aktzeptabel. Aber hier hat eine VE stattgefunden, wo das Publikum für den vorherigen Song angerufen hat. Und jetzt kommt Frau Muscat daher, ach mein alter Song wird nicht gut bewertet, dann nehme ich halt nen anderen. Vielleicht hätten die Zuschauer für diesen Song gar nicht angerufen. Man kann ja am Song arbeiten, aber gegen einen anderen ganz neuen Song tauschen, nee das geht gar nicht. Und dann ist der Song den sie jetzt haben, genauso lahm, wie der alte Song. Gut singen kann sie nicht gerade die Madame Muscat. Aber sie kann ihr Botoxgesicht auf der Bühne gut spazieren führen. Mit dem Gummiboot in der Mitte, geht sie auch nicht unter.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor
Reply to  escfan05

Die Malteser hätten ganz einfach Aidan statt diese selbsverliebte Emma auswählen sollen. „Ritmu“ ist zwar auch kein Meisterwerk, aber zumindest steckt da Leben drin.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Wie oft ist den ein Song ausgetauscht worden nach einer VE. Mir fällt da nur Ira Losco ein Vllt verwechselst du das mit den Revamps.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
4 Jahre zuvor

Bulgarien 2013 und Albanien 2915 fallen mir noch ein, wobei dort die offizielle Begründung war, dass der Komponist die Songs letztendlich nicht für den ESC freigegeben hat; ob man das für überzeugend hält, kann jeder selbst entscheiden.
Weißrusslnd hat auch einige Male Interpreten und/oder Song getauscht, aber die haben es mit Demokratie ja ohnehin nicht so.

schorschiborsch
schorschiborsch
4 Jahre zuvor

Ich glaube, Belarus 2013 hat auch getauscht. Statt „Rhythm of love“ kam „Solayoh“…

murzel2003
Mitglied
murzel2003
4 Jahre zuvor

Da wurde beliebige Austauschware gegen beliebige Austauschware ausgetauscht. Ein Lied, das gradezu danach schreit, dass, wenn es im Radio läuft, man den Sender wechselt.
Wenn es das Semi übersteht (woran ich zweifle), dann höchstens wegen des äußeren Erscheinungsbilds der Interpretin, was sicher noch durch ein stoffarmes Kostüm unterstrichen werden wird.

goynen67
4 Jahre zuvor

Der erste Beitrag der Dame war ja so gar nichts. Dieser hier ist schon etwas besser, lag wohl noch in Schweden in der Schublade für….wenn uns nix anders einfällt. Ich finde ( und fand es 2016 auch ) diese Aktion schon übel. Vor allem für den Song der bei der VE dann auf Platz Zwei landet. Das diese Verarsche auch ein zweites Mal funktioniert ist schon krass. Die Malteser haben wohl kein Problem damit, sonst hätte man sich das kein zweites Mal getraut.

Festivalknüller
Festivalknüller
4 Jahre zuvor
Reply to  goynen67

Solche Ungereimtheiten kommen in Deutschland übrigens auch öfter mal vor:
Ein Kümmert tritt an und will nicht,
eine Gracia erschummelt sich durch gezielte Verkâufe die Ve-Teilnahme, eine Corinna wird wegen Vorveroffentlichung disqualifiziert und im letzten VE werden zwei unterschiedliche (Text-) Versionen eines Beitrages bewertet….
Auch irgendwie krass.

AlexESC
AlexESC
4 Jahre zuvor

Sorry, aber einen Song austauschen weil der welcher im Vorentscheid ausgewählt wurde nicht gut ankommt ist für mich schon ein bisschen…ja…im Kindergarten würde man glaube ich „Spielverderber“ sagen!

Kontrapunkt
Kontrapunkt
4 Jahre zuvor

Das ist Betrug an den Jurys und am Publikum, die Zeit in die Auswahl des anderen Liedes gesteckt haben, auch wenn es mir nicht gefallen hat, aber es hat eben gewonnen. Dieser Betrug muss bestraft werden. Bitte im Halbfinale raus wählen.

Inge Periotte
Inge Periotte
4 Jahre zuvor

Was für’n origineller Titel.

Bülencita
Bülencita
4 Jahre zuvor

Uhh, die könnte unserem Malik gefährlich werden.

JoBi
JoBi
4 Jahre zuvor

Das Lied hört sich an, als ob sie „Out of Sight“ mit einem neuen Text versehen hätten. Ich finde es belanglos und gefällt mir weniger.

Festivalknüller
Festivalknüller
4 Jahre zuvor

Man hätte es wissen können. Wer kleine Kinder auf die Bühne zerrt und das für den ESC, wo das gar nicht gestattet ist, führt nichts Gutes im Schilde.

S. K. 500
S. K. 500
4 Jahre zuvor

Weiß nicht, manche Passagen gefallen mir beim alten Song besser, manche beim neuen. Von daher…, muss ich nochmal im Vergleich zu den anderen Songs hören, ob Malta jetzt in meiner Platzierung zwei Plätze vor oder nach hinten rückt oder da bleibt, wo es aktuell ist.

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

Seid ihr ernsthaft überrascht über die Aktion von Malta? Da kennt ihr Malta aber schlecht. 😛

Lissi
Lissi
4 Jahre zuvor

Also meine Musik ist das nicht .

War der andere Track aber auch nicht . Nicht so wichtig daher

Frank B.
Frank B.
4 Jahre zuvor

Ich wüsste nicht, warum ich jetzt gegen den Austausch protestieren sollte.
Einerseits weil ich weder den alten noch den neuen Song im Finale sehe (was mit einer anständigen Inszenierung natürlich klappen kann).
Außerdem hat der Sender bis zur Einreichungs-Deadline alle rechtlichen Möglichkeiten das zu nominieren, was Ihnen beliebt – egal wie der Entscheidungsprozess davor gelaufen ist.

Die Leute, die sich echt aufregen dürfen sind die Künstler, die im VE unterlegen waren. An deren Stelle würde ich mich nicht mehr bewerben und auch anderen davon abraten. Sollte das passieren, wird das für das maltesische TV eine viel größere Strafe als ein paar garstige Kommentare im Internet.

sam
sam
4 Jahre zuvor

Hier ist übrigens das Offizielle Musikvideo:

ag9
ag9
4 Jahre zuvor
Reply to  sam

Pu, das macht es ja noch schleimiger und berechender!

Jastus
Mitglied
4 Jahre zuvor

Wäre ich Malteser und hätte im Vorentscheid für „Out of Sight“ abgestimmt, wäre ich jetzt ziemlich angefressen. Was für eine Farce. Wozu dann der Vorentscheid?
Noch dazu kommt, dass ich den neuen Song völlig belanglos finde. „Out of Sight“ gefiel mir besser.
Malta scheidet hoffentlich im Semi aus.

Steffen
Steffen
4 Jahre zuvor
Reply to  Jastus

Die Malteser sind vielleicht sogar froh über den neuen Song. Sicher, sie haben für den anderen Song in der VE abgestimmt. Aber mal ehrlich: In dieser VE gab es so gut wie keinen guten Song. Emma hätte auch mit „I am what I am“ dort locker gewonnen. Zumindest sind die Chancen für das Fiale mit dem neuen Lied deutlich gestiegen.

Nilsilaus
Nilsilaus
4 Jahre zuvor
Reply to  Jastus

Das Geld für die Anrufe und auch die das Festival selbst, hätte man gleich verbrennen können. Totale Zuschauerverarschung.

Branko
Branko
4 Jahre zuvor
ag9
ag9
4 Jahre zuvor
Reply to  Branko

Oh, ich dachte, das kommt Live. Aber mit einer guten Woche Verzögerung?!? Ein paar Stunden, damit es Abends läuft würde ich ja noch verstehen…

„Warum nur, Warum?“

Steffen
Steffen
4 Jahre zuvor

Die vielen negativen Stimmen zum neuen Beitrag kann ich nicht nachvollziehen. Für mich ist der neue Song eine sehr klare Verbesserung. „Out of sight“ lag bei mir weit hinten im Ranking: 2/10
„I am what I am“ hat von mir 8/10 erhalten und liegt somit auf Platz 5 meines Rankings. Praktisch von ganz unten nach ganz oben.
Wenn mir der Auftritt gefällt, gibt´s dafür von mir auch ein paar Anrufe.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor
Reply to  Steffen

Dein Musikgeschmack in allen Ehren aber hier geht es doch gar nicht darum ob der neue Song besser oder schlechter ist, es geht um die Moral das sowas respektlos ist gegenüber den Zuschauern die fürs Voting bezahlt haben und gegenüber den anderen Künstlern. Denk mal darüber nach, stell dir vor ein Vater kauft seinem Sohn ein teures Fahrrad, für das er einen halben Monat arbeiten musste, damit er damit ein Wettrennen fahren kann und kurz vor Beginn des Rennen kommt ne reiche Tante und schenkt ihm auch eins das er natürlich dann nimmt weil es ihm besser gefällt. Ist vllt ein blöder Vergleich aber der Vater wäre dann wohl zurecht beleidigt weil es respektlos war. Ja es ist Regelkonform und es stimmt das die Sender gewisse Entscheidungsfreiheiten haben aber das heißt nicht das man das nicht kritisieren darf. Das blöde ist das im Mai die meisten Zuschauer davon nichts wissen oder es vergessen haben, Malta gehört dafür im Halbfinale abgestraft. Als maltesischer Fan hätte ich keine Lust mehr beim nächsten VE abzustimmen ich wüsste ja nicht sicher ob der im Gewinnfall nicht trotzdem noch ausgetauscht wird.