Musik-Roundup: Neue Musik von Anna Bergendahl, Will Ferrell & My Marianne, Alicja und weiteren ESC-Künstlern

Auch in dieser Woche gibt es wieder unseren Überblick über aktuelle Neuveröffentlichungen aus der ESC-Welt. Dieses Mal sind unter anderem Anna Bergendahl, Will Ferrell & My Marianne, Alicja sowie weitere ESC-Künstler dabei.

Anna Bergendahl – „Thelma and Louise“

Es ist schon einige Zeit her, seit Anna Bergendahl neue Musik veröffentlichte – genau gesagt war dies „Kingdom Come“ für das Melodifestivalen 2020. Nun ist aber endlich ihre nächste, erst vor wenigen Tagen angekündigte Single „Thelma and Louise“ erschienen. Der Country-angehauchte Track knüpft in der Strophe ein wenig an „Speak Love“ (den Song kann ich an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen) an. Im Refrain harmoniert Annas Stimme schön mit der Instrumentation – der Übergang vom Refrain zurück in die Strophe ist besonders gut arrangiert. Geschrieben wurde „Thelma and Louise“ von Anna Bergendahl, Jimmy Jansson und Fredrik Sonefors. „Thelma and Louise“ ist ein weiterer starker Track von Anna Bergendahl – der möglicherweise unterschätztesten Künstlerin Schwedens.

„Thelma and Louise“ von Anna Bergendahl ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Will Ferrell und My Marianne  – „Husavik (My Hometown) – Cahill Remix“

Zum Erfolgshit „Husavik (My Hometown)“ aus dem Netflix-Film „Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga“, der sich gerade in Großbritannien hoher Beliebheit erfreut, gibt es nun den Cahill Remix, der den Song mit dem Gesang von Molly Sandén clubtauglich macht. Zum anhaltenden Erfolg des Netflix-Films haben wir vor Kurzem übrigens einen Artikel veröffentlicht, den ihr hier nachlesen könnt.

„Husavik (My Hometown) – Cahill Remix“ von Will Ferrell und My Marianne ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Little Big – „Tacos“

Wenn Little Big ein neues Musikvideo veröffentlichen, läuft Osteuropa Sturm und die Spitze der YouTube-Trends ist der Gruppe sicher. Dazu trägt nicht zuletzt natürlich auch die pardienhafte Darbietung der Videos und das Gesamtpaket der Marke Little Big bei. „Tacos“ steht dem in nichts nach – liefern Little Big mit dem Lied noch einen späten Sommerhit? Auf jeden Fall erreichen sie viele Leute mit dem Video, das übrigens auch in den deutschen YouTube-Trends zu finden ist (beim Verfassen des Artikels auf Platz 27).

„Tacos“ von Little Big ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Didirri – „The Critic“

Mit „Raw Stuff“ nahm Didirri an der diesjährigen australischen Vorentscheidung „Australia Decides“ teil und erreichte den vierten Platz. Nun gibt es neue Musik vom australischen Sänger und zum Song „The Critic“ ebenfalls ein Musikvideo. Der Pop-Rock-Track geht darin mit einer stimmigen visuellen Komponente einher. „The Critic“ geht direkt ins Ohr und Didirris Stimme passt sehr gut zu dem Track. Nach „Raw Stuff“ veröffentlichte Didirri in der Zwischenzeit noch die Songs „Don’t fight with what you’re fighting for“ sowie „Blue Mood Rising“. Am 25. September erscheint zudem die neue EP „Sold for Sale“.

„The Critic“ von Didirri ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Lidia Isac – „Mainile Sus“

Auf YouTube ist „Mainile Sus“ zwar schon seit Mitte 2018 verfügbar, doch erst Anfang August wurde der Titel von Lidia Isac dann – mit leichter Verspätung – auch auf den Streamingportalen zur Verfügung gestellt. Die schwungvolle Nummer versprüht direkt eine fröhliche Stimmung, was nicht zuletzt durch das comichafte Musikvideo unterstrichen wird. Gleichzeitig wird die romantische Botschaft des Titels durch dieses auch greifbarer, wenn man nicht der rumänischen Sprache mächtig ist. „Mainile Sus“ mit seinem leichten Gefühl auch gut in den Sommer.

„Mainile Sus“ von Lidia Isac ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Mumiy Troll – „Тот День Когда“

Wer erinnert sich noch an Mumiy Troll aus Russland? Ehrlich? Ganz genau, die Band nahm für Russland am Eurovision Song Contest 2001 teil und belegte mit „Lady Alpine Blue“ den zwölften Platz. „Тот День Когда“ ist ein angenehmer Alternative-Track, der vor allem durch die markante Stimme des Lead-Sängers Ilya Lagutenko hervorsticht. Seit ihrer Teilnahme 2001 hat die Gruppe insgesamt 13 Alben veröffentlicht und damit eine in Osteuropa sowie in Japan erfolgreiche Karriere fortgesetzt. Am 5. Dezember wird das 14. Studioalbum der Gruppe erscheinen.

„Тот День Когда“ von Mumiy Troll ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Jelena Tomašević – „Diraj mi usne“

Mit „Diraj mi usne“ gibt es auch neue Musik von Jelena Tomašević. Der stilvoll dargebotene Song entfacht im zweiten Part der Strophe Jelenas volles musikalisches Repertoire und wird im Refrain sogar tanztauglich. Jelena überzeugt dabei stimmlich auf voller Linie.

„Diraj mi usne“ von Jelena Tomašević ist jetzt unter anderem bei YouTube verfügbar.

Alicja – „Gdzieś“

Auch aus Polen gibt es neues von Alicja mit dem Song „Gdzieś“. Der Song ist eine Midtempo-Nummer, die Alicja vor einer eindrucksvollen Großstadtkulisse (vermutlich Warschau) zeigt. Der Song setzt sich deutlich von „Empires“ ab und ganz allgemein wirkt Alicja nur wenige Monate nach dem ESC 2020 deutlich erwachsener. Das hört man auch ihrer Musik an. Wir dürfen also gespannt sein, ob der polnische Rundfunksender TVP sie auch im kommenden Jahr nach Rotterdam schicken wird.

„Gdzieś“ von Alicja ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

BB Jean – „Si froid si chaud“

Hinter dem Duo BB Jean verbergen sich Laurie Darmon und Alma, die Frankreich 2017 beim ESC in Kiew mit ihrem Song „Requiem“ vertrat. Der neue Track „Si froid si chaud“ (So kalt so warm) ist eine ansprechend gestaltete Popnummer. Lauries und Almas Stimme passen gut zusammen. Im Refrain setzt der Beat ein und der Titel nimmt Fahrt auf.

„Si froid si chaud“ von BB Jean ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Isaiah Firebrace – „Know Me Better“

Auch Isaiah Firebrace hat mit „Know Me Better“ einen neuen Titel veröffentlicht. Die eingängie Popnummer könnte auch gut im Radio funktionieren. Im Pre-Chorus setzt eine leicht Dance-angehauchte Instrumentation ein, ehe der tropisch klingende Refrain folgt. Im Lyric-Video ist Isaiah frontal vor der Kamera zu sehen, das erinnert doch noch ein wenig an seinen Auftritt beim ESC in Kiew.

„Know Me Better“ von Isaiah ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Jessy Matador – „Oh mon bateau“

2010 landete Jessy Matador mit „Allez ola olé“ einen großen Hit und der Clip ist bis heute eines der am häufigsten abgerufenen ESC-Musikvideos. Mit „Oh mon bateau“ will Jessy nun einen neuen Sommerhit landen und dieses Gefühl kommt im Video auch direkt rüber. Passend zum Titel „Oh mon bateau“ ist Jessy unter anderem auf einer großen Yacht zu sehen. Auch die Outfits sind auf die Szenerie abgestimmt und Jessy befindet sich hier sichtlich in guter Gesellschaft zu sein. Das Video bringt damit den französischen Sommer auf die Bildschirme – der mir in diesem Jahr leider verwehrt blieb.

„Oh mon bateau“ von Jessy Matador ist jetzt unter anderem bei Amazon, bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Donny Montell – „Kai Nieko Kito Nelieka Man“

Donny Montell hat mit „Kai Nieko Kito Nelieka Man“ einen großen Hit in Litauen gelandet. Bereits sein zuletzt erschienener Titel „No Strings“ ging musikalisch in die Richtung von The Weeknd und der Beat erinnert doch zumindest in der Strophe stark an dessen Hit „Blinding Lights“. Der Retrosound scheint in Litauen hervorragend anzukommen, das Musikvideo konnte in 3 Wochen fast 300.000 Aufrufe verzeichnen, Donny erhielt für den Song viel positiven Zuspruch.

„Kai Nieko Kita Nelieka Man“ von Donny Montell ist jetzt unter anderem bei iTunes und auf Spotify verfügbar.

Alle in diesem Artikel erwähnten Titel könnt Ihr natürlich über unsere Spotify-Playlist „ESC-Neuveröffentlichungen | 2020“ abrufen, welche fortlaufend aktualisiert wird. Außerdem könnt ihr täglich von 19 bis 20 Uhr ESC-Neuveröffentlichungen bei ESCape Radio hören.

Bevorstehende Veröffentlichungen:

28. August: Katrina and the Waves – „Hearts, Loves and Babys“ (Album)

30. Oktober: Kate Miller-Heidke – „Child in Reverse“ (Album)

Was sagt Ihr zu den heute vorgestellten Neuveröffentlichungen? Welcher Song gefällt Euch am meisten? 


5 Kommentare

  1. „Thelma and Louise“ habe ich seit gestern schon mindestens 5 Mal gehört und finde es superklasse! Insbesondere der Part, in dem sie die titelgebenden Frauen im Refrain besingt, hat es mir von der Art wie sie es singt, extrem angetan 😀 Ich sollte demnächst mal den Film „Thelma and Louise“ sehen 😀

  2. 1. Anna Bergendahl ist so eine tolle Künstlerin 😍. „Thelma and Louise“ gefällt richtig, richtig gut.

    2. „My Hometown“ ist ganz nett, reisst mich jetzt aber auch nicht vom Hocker.

    3. Was für ein geniales Video😀😊. Ich finde Little Big cool. Okay, von Gesang kann man nicht gerade sprechen, aber „Tacos“ macht einfach Spass😊

    4. „The Critic“ hat zwar eine angenehme Melodie, klingt aber, meiner Meinung nach, ein bisschen langweilig.

    5. „Mainile sus“ ist wirklich ein schöner Ohrwurm, macht richtig gute Laune“🙂

    6. Mumiy Troll – ich erinnere mich, dass waren doch diese leicht verpeilten Typen, wo ich damals dachte, die hätten wohl einen Wodka zuviel intus. Aber der Song klingt wirklich nicht schlecht, ein bisschen düster, mag ich.🙂

    7. Jelena Tomasević ist großartig.😍 „Diraj mi usne“ ist mal wieder ein Meisterwerk.

    8. „Gdzieć“ gefällt mir besser als „Empires“, wobei ich den Song auch nicht schlecht fand, aber hier bewahrheitet sich irgendwie, dass es für osteuropäische Künstler ratsamer sein kann, in ihrer Heimatsprache zu singen🙂

    9. „Si froid Si chaud“ ist cool, hat das Zeug zum Sommerhit, meiner Meinung nach.

    10. „Know Me Better“ – na ja, typischer 0815-Pop.

    11. „Oh mon bateau“ hat auch was Erfrischendes, coole Nummer.

    12. „Kai Nieko Kito Nelieka Man“, okay ganz nett, aber umhauen tut’s mich nicht.

    Fazit: Diesmal waren ja mal ganz tolle Neuvorstellungen dabei, vielen Dank.😊

    • Anna Bergrndahls Song gefällt mir auch wieder richtig gut. Es ist immer noch ein Affront, dass sie 2010 nicht im Finale war.

      Bei dem Lied von Jessy Matador dachte ich, das Lied kenne ich. Tatsächlich ist das ein Lied aus den 80ern, damals von Eric Morena. Mir gefällt das Cover von Jessy mehr muss ich sagen.

  3. Meine Neuerscheinungssieger sind „Thelma and Louise“ und „Tacos“.

    Husavik hätte jetzt nicht wirklich einen Club-Remix gebraucht. Man muss doch nicht immer alles zwingend tanzbar machen. 🙁

    Und Isaiah… I would love to know him better…^^

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