Neue Presseschau zum Eurovision Song Contest 2024: ISAAK und Thorsten Schorn im Fokus

Bild Thorsten Schorn: NDR/Morris Mac Matzen

Der Eurovision Song Contest 2024 verschwindet nicht aus den Schlagzeilen. Beinahe täglich erscheinen neue Rezensionen und Hintergrundberichte. In unserer ersten „signature pieces“-Presseschau haben wir Euch mit den fundiertesten und reflektiertesten Stimmen und Einschätzungen, die wir gefunden haben, eine generelle Übersicht verschafft. Leider waren es nicht immer erfreuliche Ereignisse, die diese prägten.

Anknüpfend an die erste Presse-Übersicht daran wollen wir Euch heute ergänzend zu neuen Fundstücken (auch von Euch) über Pressestimmen informieren, die sich auf die deutsche Delegation konzentrieren, vordringlich auf den ESC-Vertreter ISAAK und den neuen ARD-ESC-Kommentator Thorsten Schorn.

Volker Probst befasst sich auf ntv.de in seinem Stück „Dieser ESC schreibt Skandal-Geschichte“ zwar auch mit dem leidlich bekannten politischen Themen, widmet aber erfreulicherweise unter der Sub-Headline „Isaak knackt den Code“ auch mit dem Sänger, der Deutschland aus dem eurovisionären Tal der Tränen geholt hat.

„Er sei zufrieden, sagte er nach dem Finale sichtlich gelöst, aber auch müde über sein Abschneiden. Und das kann er auch. Keine Frage: Isaak zählte zu den besten Sängern in diesem Jahr und brachte seine Performance mit „Always on the Run“ solide auf den Punkt, ohne auch nur eine Note zu versemmeln. Allerdings: In seinem Fall haben die Jurys wiederum ein gutes Stück weit an der passablen Platzierung mitgewirkt. Mit 99 Punkten wählten sie ihn auf den 10. Platz. Das Publikum hätte Isaak dagegen mit nur 18 Punkten zu Rang 19 verdonnert. Aber wie heißt es so schön? Der ESC hat seine eigenen Gesetze, die wir in diesem Fall gern zu unseren Gunsten auslegen, um uns mit Isaak über Platz 12 zu freuen.

So lassen sich zwei Lehren aus dem ESC 2024 ziehen. Erstens: Mit Deutschland darf es in Zukunft gerne in diese Richtung weitergehen. Zweitens: Mit dem ESC kann es so nicht weitergehen.“

Foto: Alma Bengtsson / EBU

Die Frankfurter Rundschau liefert uns einen Beitrag, der den Unterschied zwischen dem halbvollen und dem halbleeren Glas sehr schön illustriert. In guter Tradition hat Berenike am 16. Mai 2024 eine detaillierte Übersicht über das Abschneiden von „Always on the Run“ im Televoting in ganz Europa veröffentlicht – entsprechende Hintergrundanalysen inklusive. Ihr Beitrag heißt „Die Televoter mochten ISAAK ähnlich stark wie Lord of the Lost“ – also besser als erwartet.

Zwei Tage später erscheinen ähnliche Inhalte auch in etablierten Medien, inspiriert von Berenikes Fleißarbeit, nur anders verkauft. Armin T. Linder wählt in der Frankfurter Rundschau die Headline „Neue ESC Zahlen verraten, welches Land den deutschen Song am wenigsten mochte“:

„Aus den Ergebnissen lassen sich spannende Erkenntnisse rauslesen: Deutschland bekam die meisten Zähler nicht nur von der Jury aus Israel, sondern auch vom dortigen Publikum – möglicherweise auch aus politischen Gründen. Und: Isaak punktete auch bei den deutschen Nachbarn. Er sammelte drei Punkte im schweizerischen Televoting, vier im österreichischen, einen in jenem Luxemburgs. Die zwei Punkte aus Island könnten sich damit erklären, dass Isaak eine isländische Mutter hat.

Auch interessant: Wer fand Deutschland eigentlich am miesesten? Bemerkenswert: Keine einzige Jury rankte den Isaak-Song unter den sechs schlechtesten. Am wenigsten mochten die Jurys aus Kroatien und Dänemark den Beitrag – dort steht Platz 19 zur Buche. Beim Televoting hingegen sind die Ausschläge deutlicher.“

Zweimal werden identische Inhalte komplett unterschiedlich „verkauft“, zumindest was die Überschrift angeht. Lasst uns Berenike als Vertreterin der Positiv-Denken-Fraktion feiern.

Das vorausgeschickt möchte ich Euch noch zwei weitere Lesestück von ESC kompakt empfehlen: unser neuer Songchecker Johannes Floehr hat in der ersten Folge unserer Serie „Malmö Memories“ seinen sehr sympathischen Beitrag über seine Abenteuer beim ersten Vor-Ort-Dabei-ESC-Besuch geschrieben und unsere Gastbloggerin Giulia hat ein starkes Portrait über die Backgroundsängerin und die drei Backgroundsänger von ISAAK geschrieben. Ihr Stück „Die Stimmen hinter ISAAK“ erschien ausgerechnet einem Tag nach dem zweiten Skandal-Semi und hätte mehr Aufmerksamkeit verdient, weshalb ich es hier noch einmal hervorheben möchte.

Noch ein Phänomen ist mir aufgefallen. In den Presseveröffentlichungen und auch in 99% aller Kommentare hier und auf Social Media ist der 12. Platz exklusiv ISAAKs Erfolg. „Isaak hat den ESC-Fluch gebrochen und hat beim ESC abgeliefert – endlich mal keine Blamage für Deutschland.“ schreibt z.B. Kristina Baum bei Rolling Stone.

In den letzten Jahren waren die letzten und vorletzten Plätze in der Kommentierung danach aber beinahe ausschließlich ein Versagen der deutschen Delegation und des NDR – die Künstler:innen blieben in der retrospektiven Betrachtung weitgehend außen vor oder wurden sogar (oft zu Recht!) gefeiert.

Das geht so nicht. Genauso wie ein Misserfolg beim ESC immer ein ganzheitliche Analyse erfordert, genauso ist auch ein Erfolg eine Teamleistung, daher gebührt der Respekt vor dem Ende der Flopserie auch der deutschen Delegation unter Leitung von Head of Delegation Alexandra Wolfslast. Diese Gratulation findet sich kaum in den etablierten Medien, einzig Peter-Philipp Schmidt stellt in der FAZ auf eine ganzheitliche Perspektive ab und wirft in seinem Beitrag „Nicht ausruhen!“ aber gleichzeitig einen fragenden Blick nach vorne:

„Vielleicht ist es Isaaks Verdient, wenigstens etwas Begeisterung für den ESC geweckt zu haben – doch an einem schlüssigen Konzept hapert es.

Was wäre möglich gewesen, wenn sich Isaak auf eine richtige Inszenierung eingelassen hätte? So begeisterte er nur mit seiner Stimme – und fast auch nur die Juroren, die erkannten, was in dem Neunundzwanzigjährigen steckt. 99 Punkte bekam er von Jurys aus immerhin 23 Ländern, 37 nahmen teil. (…) Ausgerechnet der Straßenmusikant Isaak konnte die Zuschauer dagegen wenig begeistern, nur 18 Punkte gingen auf sein Konto, davon vier aus Österreich und drei aus der Schweiz. Das hatte auch damit zu tun, dass der Deutsche eher steif zwischen einigen brennenden Elementen agierte. In Zeiten von Reels und Tiktok erwartet auch das ESC-Publikum inzwischen mehr. (…)

Und daran ­hapert es bei Deutschland seit Jahren. Die Künstler bewerben sich und kommen mit einem Lied zum Vorentscheid, erst danach beginnt der Sieger, sich Gedanken über den Auftritt zu machen. Das ist meist zu knapp und zu spät, vor allem, wenn man sich nicht intensiv darauf einlässt. Der ESC ist kein reiner Gesangswettbewerb mehr, was man bedauern kann, aber man muss sich den neuen Gegebenheiten stellen, wenn man eine Chance auf einen Platz weit vorne haben will.“

Ebenfalls in der FAZ befasst sich Kira Kramer mit dem deutschen ESC-Kommentar durch Thorsten Schorn. Wir hatten im ersten Teil der Presseschau bereits über die überwiegend wohlwollenden spontanen Reaktionen in der Bubble berichtet, auch bei uns in den Kommentaren. Immer mehr Gewicht bekommt jedoch das von uns auch schon erwähnte Russland-Zitat, denn inzwischen hat sich auch die Politik (CDU) eingeschaltet.

Ursprünglich berichtet hatte zuerst Daniel Puskepeleitis in der BILD mit den Worten „Antisemitismus-Debatte nach dem ESC trifft den NDR“:

„Jetzt wird die Show auch in Deutschland zum Politikum! (…) Im Mittelpunkt stehen ESC-Kommentator Thorsten Schorn (48) und der verantwortliche Sender NDR.

Schorn hatte nach seiner viel gelobten Premiere auch Kritik in den sozialen Netzwerken kassiert. Er hatte während der Show über die anti-israelischen Demonstrationen auf Malmös Straßen berichtet und dann gesagt: ‚Es wird kritisiert, dass Russland nach dem Angriff auf die Ukraine von dem ESC ausgeschlossen wurde, Israel aber ungeachtet seines Vorgehens im Gaza-Streifen aber nicht.‘

Die CDU im Niedersächsischen Landtag thematisiert Schorns Äußerungen in einem Brief (liegt BILD vor) an NDR-Intendant Joachim Knuth (65). ‚Aus meiner Sicht hat der Moderator damit während der laufenden Unterhaltungssendung der antisemitischen Argumentation Raum gegeben, wonach der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf ein Nachbarland mit der israelischen Abwehrreaktion auf einen schweren terroristischen Angriff vergleichbar sei‘, schreibt Medien-Politiker Jens Nacke (52). ‚Es wäre daher geboten gewesen, diese Behauptung einzuordnen und dem Antisemitismus entgegenzuwirken.‘

War Schorn zu schlecht vorbereitet auf die erwartbaren Proteste rund um den israelischen Auftritt beim ESC? Das will auch Nacke von Intendant Knuth wissen.‘

Der missglückte Vergleich in der Finalshow ist dann viral explodiert und der NDR hat schnell reagiert wie Kira Kramer im FAZ-Artikel „ESC-Moderation habe ‚antisemitischer Argumentation Raum gegeben'“ berichtet:

„Die Moderationstexte seien akribisch vorbereitet worden. Allerdings würden diese ‚bis kurz vor der Sendung umgeschrieben oder müssen der Live-Sendung angepasst werden.‘ Aus Sicht des NDR habe Thorsten Schorn die Aufgabe, die er beim ESC in Malmö erstmalig übernommen hatte, ’sehr gut gemeistert‘. Eine Live-Kommentierung lasse ‚wenig Platz für eine umfassende Einordnung der Vorgänge rund um den ESC. Die Wortbeiträge zwischen zwei musikalischen Auftritten, wie in diesem Fall, sind sehr kurz, so dass für eine ausführliche Kommentierung komplexer Sachverhalte keine Zeit zur Verfügung steht.‘

Weiter zitiert die FAZ , ohne Namen zu nennen, den NDR („die ESC Redaktion“) wie folgt:

„Für die Einordnung verweist die Redaktion auf ihre Gesamtberichterstattung zum ESC, bei welcher auch die Proteste Thema gewesen sein. Den Vorwurf, dass die fehlende Einordnung einer antisemitischen Argumentation Raum gebe, weist der Sender zurück. ‚Der NDR teilt den Vorwurf nicht. Die Kommentatoren sind seitens der EBU zu einer möglichst neutralen Berichterstattung verpflichtet. Gleichwohl musste Thorsten Schorn den Zuschauerinnen und Zuschauern die hörbaren Reaktionen im Publikum im Hinblick auf die israelische Sängerin Eden Golan erklären.‘ (…) Der Sender weist darüber hinaus auf den klaren Bezug seiner Aussage zu den Demonstrationen vor dem Auftragungsort hin.“

Egal, wie diese politischen Diskussionen weitergehen und aufgelöst werden, in den Presse-Archiven werden sie bedauerlicherweise den Erfolg von Isaak und die Rückkehr von Deutschland auf die linke Seite des Votingtableaus überschatten.

Das größte After-Malmö-Thema in den deutschen (und in den internationalen) Medien sind übrigens weder ISAAK noch Thorsten Schorn. Dennoch kommt es in dieser Presseschau nicht vor, weil wir es umfangreich in Einzelstücken featuren – und damit auch Eurer stark überproportionalen Nachfragen Rechnung tragen. Seit Electric Callboy hat kein Einzelthema den Blog in Sachen Klicks und Kommentaren so beherrscht wie die Kontroversen rund um Joost, der für die Niederlande antreten wollte und der auch in den internationalen Charts alle anderen Songs des Jahrgangs 2024 übertrumpft. Spotify versendet fast täglich neue „Europapa„-Playlistrekorde.

Schließen möchten wir stattdessen aber mit einigen Fundstücken von zwei Bubble-nahen Stimmen.

Jan Feddersen hat in der taz in seinem Stück „Politisch war der ESC immer“ darin erinnert, dass der ESC seit Jahrzehnten auch eine Rolle „als politische Bühne“ gespielt hat.

„In der Genfer EBU-Zentrale ist man natürlich nicht naiv, dort weiß man seit langem, dass Politisches immer an sie herangespült wird. Aber dort tut man so, als sei man nicht zuständig. Was zählt, ist die Arbeit der Mitglieder. Russland und Belarus wurden mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine vor dem ESC 2022 einstweilen suspendiert, weil dort die TV-Sender nicht mehr unabhängig arbeiten können. Bei Israels Sender KAN hingegen, ausweislich seines Journalismus, der häufiger als diesem lieb ist, gegen Premierminister Netanjahu Position bezieht, ist dies nicht der Fall. (…)

Beim ESC 2009 in Moskau musste, anders als drei Jahre später im aserbeidschanischen Baku, die ESC-Community an Ort und Stelle kennenlernen, was ein aggressives Putin-Regime bedeutet. Der CSD am Eurovisionstag – zerschlagen; Regenbogenflaggen – verboten; ein antiqueeres Klima dort schlechthin. Das hatte allerdings jenseits der LGBT-Community kaum jemanden interessiert, das Politische als Problem wurde erst im Kontext der israelischen Präsenz beim ESC virulent. Die Mutter von Greta Thunberg, Malena Ernman, war in Moskau für Schweden am Start – und hatte noch nicht ihre Menschenrechtsagilität wie in diesen Wochen gegen Israel entdeckt. Von ihr zur russischen Homophobie damals: kein Wort.“

Jan Feddersen hat in seinem Kommentar „Volksabstimmung pro Israel“ auch die 323 Punkte für Israel im Televoting gewürdigt:

„Bei den eurovisionären Volksabstimmungen jedoch kam die Israelin auf so viele Höchstwertungen wie kein anderer Song. (…) Eden Golan wurde hervorragende Fünfte.

Das sind wichtige Hinweise, dass es um die Mainstreamigkeit der hamasgewogenen Proteste an Unis und im Kulturbetrieb nicht weit bestellt ist. Offenbar sind weite Teile des europäischen Publikums (und Anrainerstaaten) nicht bereit, Israel zu dämonisieren. Vielmehr reagiert das televotende Publikum – in seiner Anzahl kaum weniger gewichtig als die Schar der EU-Parlamentswählenden am 9. Juni – empfindlich auf menschenverachtende Attacken gegen eine Sängerin aus Israel.

Notiert werden muss auch, dass es eine starke Gruppe unter den ESC-Künstlerinnen* gab, die mit zur Verteufelung der Israelin beigetragen hat. (…) Sie berufen sich auf ihre Empfindsamkeit, scheuen vor offenem Diss gegen ihre Künstlerkollegin aber nicht zurück und sind doch kaum mehr als ästhetisch-egozentrischer Mob. Die Pfiffe verletzten die Gebote von Fairness, Respekt und Menschenfreundlichkeit. Es waren moralisch dreckige Kommentare per Pfeifattacken.“

Frank Albers von OGAE Germany, den wir in der ersten ESC-Presseschau mit einem bewegenden Kommentar nach dem Semifinale 2 zitiert haben, hat mich auf diesen Kommentar hingewiesen und er gehört hier unbedingt ergänzend dazu hin, erst Recht, weil er von einer bekannten Stimme in der Bubble formuliert wurde.

Schließen möchten wir, wie beim letzten Mal im Falle von Lukas Respondek, mit einem Text, bei dem wir empfehlen, nicht nur das Zitat, sondern den ganzen Text zu lesen. Ganz genau sind es sogar zwei Texte aus dem Blog Sixtus sagt miau unserer Leserin Tamara.

Im ersten Stück wendet sich Tamara direkt an ISAAK und den NDR:

„Lieber Isaak, man konnte Dir während Deiner Zeit in Malmö dabei zugucken, wie Du an Deiner Aufgabe gewachsen bist. Was ich da wirklich toll finde: Du hast Dich in nichts reinziehen lassen. Du hast einfach Dein Ding gemacht, in Dir geruht und hast Dich bzgl. Israel nach allem was ich weiß komplett neutral und korrekt verhalten. Das kann man Dir gar nicht hoch genug anrechnen. Den Lerneffekt hat man auch im Interview nach dem Finale gemerkt, wo Du Dich gefreut hast wie ein Plätzchen, dann aber auch die Frage nach der politischen Stimmung in der Halle und ob Dich das beeinflusst hat höflich aber bestimmt mit ‚da möchte ich nichts zu sagen‘ zurückgewiesen hast. Alles richtig gemacht.“

Eigenlob stinkt vermutlich auch, wenn man Dritte zitiert, aber die Verführung ist – aufgrund der engen Verbundenheit zu Tamara – zu groß, die sich in ihrem Fazit nach dem ESC unter anderem auch an uns wendet.

„Ich werde mich nun aus der ESC-2024-Saison verabschieden (ich brauche DRINGEND Abstand!) und möchte das gern mit einer versöhnlichen Note tun. Was eignet sich besser dafür, als ein paar Dankeschöns loszuwerden:

Zuallererst und zuallerwichtigst an das wunderbare Team von ESC kompakt. Ihr seid ja schon in normalen Jahren ganz groß – dieses Jahr war es übergroß. Wie immer habt Ihr ausgewogen, kompetent und sachlich über alles berichtet, was es so zu berichten gab. Aber in diesem Jahr gab es noch mehr: Ihr habt in Eigenregie die Songchecks organisiert und durchgeführt –  und was für welche! (…) Aber auch Eure Berichterstattung während der Krisenstunden zwischen dem zweiten Semi und dem Finale war großartig. Ihr wart uns auch hier zuverlässige Begleiter*innen, seid Euch nie in Spekulationen ergangen und habt uns trotzdem über das wesentliche immer auf dem Laufenden gehalten. Danke, danke, danke, wenn es Euch nicht gäbe, würden die ESC-Fans in Deutschland wohl am Stock gehen.“

Logo, es ist eitel, damit hier jetzt abzuschließen. Euch sei Tamaras sehr persönliches Pre-PED-Fazit als ganzer Text ans Herz gelegt. Getraut habe ich mich, die Passage über ESC kompakt als Text-Teaser auszuwählen, weil Tamara sehr wahrhaftig die Achterbahnfahrt nachempfindet, die wir in dieser Saison wie in keiner anderen – im Mikrokosmos ESC kompakt genauso wie auf der zeitweise deprimierenden EBU-Meta-Ebene – erlebt haben.

Für den vielen Zuspruch, den wir von vielen von Euch bekommen haben und der uns immer motiviert hat, geht unser Dankeschön an die vielen Stimmen, für die ich mir erlaubt habe, „Sixtus sagt Miau“ stellvertretend zu zitieren.

Damit wollen wir den Blick nach vorne werfen. Wie wird der ESC 2025 in der Schweiz aussehen? Auch dazu werden wir noch einige Pressestimme compilieren. Wenn Euch noch Veröffentlichungen auffallen, wie wir bislang übersehen haben, schreibt diese gerne in die Kommentare.



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104 Comments
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Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Die Aufregung um Thorsten Schorns Kommentar kann ich null nachvollziehen. Meine Empfehlung: Jeder, der sich darüber echauffiert, soll erstmal versuchen, denselben Sachverhalt neutraler zu formulieren – 30 Sekunden Zeitlimit nicht vergessen.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Kann das nur unterschreiben. Zumal er selbst keine Position zu irgendwas bezogen hat.

Böörti01
Böörti01
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

ebenso die vollste Unterstützung von mir

Er hat in kurzer Zeit erklärt, was ist und wie es gesehen wird – nicht gewertet.

Leute, denen man nicht von A und B erzählen kann, weil sie die Erwartung haben, immer gleich auch C-Z mit Unterstreichungen der Ihnen wichtigsten Buchstaben mitgeliefert zu bekommen, können manchmal echt anstrengend werden.

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Rücktritt jetzt! Thorsten Schorn bedient mit diesen Relativierungen des russischen Angriffskrieges ganz klar Hamas- Propaganda und steht den antizionistischen Ausfällen von Künstlern beim ESC in nichts nach.

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Gegen welche Platte bist du denn gedonnert ? Schien ziemlich hart zu sein.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Murzel2003

Ignorieren, ist ein Troll.

Jens Henschel
Jens Henschel
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Schorn hat lediglich in neutraler Weise, also ohne eigene Wertung, die Stimmung von vielen Fans wiedergegeben. Mehr nicht

Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Es gibt eben Leute die wollen gar nicht reflektieren sondern einfach nur draufhauen.
Thorsten hat einfach wiedergegeben was nunmal viele Länder denken und kritisieren und deswegen Eden die Leidtragende wurde.
Das sollte man auch in Deutschland neutral wiedergeben können ohne attackiert zu werden.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Es spielt keine Rolle, wie viele denken, wenn nur relativiert wird.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Zum x-ten Mal: Russland tritt mit dem Verhalten des Regimes die Werte des ESC mit Füßen. Israel tut das nicht !

Wie oft denn noch ??????????????????????????????

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp
Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Es ist wirklich verrückt wieviele Menschen nicht in der Lage sind eine persönliche Meinung von einer neutralen Berichterstattung zu unterscheiden.
Thorsten hat in der Kürze der Zeit berichtet wieso man bei dem Auftritt von Eden Buhrufe hören wird und er kann ja nichts dafür dass leider viele Menschen Russland mit Israel gleichsetzen. Er hat mit keiner Silbe davon gesprochen, dass dies auch seine Meinung ist. Wenn man so etwas in seine Aussage hineininterpretieren möchte, dann ist das das die Entscheidung von jedem selbst, hat aber nichts mit Thorstens Berichterstattung zutun.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Thorsten hat nur einen Ausschnitt der Meinungen, die es zu diesem Thema gibt, als ‚die Einzige, die zu erwähnen ist‘ wiedergegeben. Das hätte er so nicht machen sollen. Es gab auch keinen Anlass diese bestimmte Meinung hervorzuheben (ausser sich bei einer Meinungs-Gruppe zusagen ‚einzuschleimen’^^). Es gibt zu dem Thema eben auch ganz andere Meinungen, die wahrscheinlich sogar von viel mehr Leuten unterstützt werden, als die, die er, ohne Not es machen zu müssen, kolportiert hat. Es war ein Fehler. Wenn man schon kursierende Meinungen wiedergibt, sollte man das Gesamtbild der Meinungen wiedergeben und nicht nur eine offensichtlich subjektiv ausgewählte Teil-Meinung.

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Thorsten Schorn hat die Motivation derjenigen dargestellt, die vor Ort hörbar gebuht haben. Das war sein Anliegen: Den Hintergrund der Aufruhr zu benennen.
Die Existenz einer Gruppe und deren Anliegen zu benennen sollte man in einer pluralistischen Gesellschaft nicht als „Einschleimen“, sondern als „journalistische Arbeit“ ansehen.

Wenn du meinst, dass (in 20-30 Sekunden) das Gesamtbild der Meinungen widergegeben werden soll (was ich als ehrbar erachte), dann hoffe ich dass du alle zig tausend verschieden nuancierten Meinungen meinst und nicht nur die Extrem-Positionen der Palästina-Freunde bzw. der Netanjahu-Verbündeten.
Das ist aber leider unmöglich. Gerade innerhalb weniger Sekunden in einem Unterhaltungsformat.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Die Aufregung kann man sehr wohl nachvollziehen. Das hat der sich sehr genau überlegt, was er da sagt. Anderes zu glauben ist wirklich sehr naiv. Schorn hat es geschickt verbrämt als Aussage anderer, hat eine eigene Bewertung unterlassen. Weiss gar nichtmal mehr ob er was zu den Buhrufen gesagt hat. Da hätte er ja reinquatschen können.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Ja, und was hat er gesagt? Dass sich manche Leute aufregen, weil sie den Vergleich zu Russland ziehen. Mehr nicht. Vollkommen wertungsfrei. Und das ist auch richtig so, denn seine eigene Meinung hätte an der Stelle auch überhaupt nichts zu suchen gehabt. Sein Job war, zu informieren und zu erklären. Das ist ihm mit diesem Kommentar vortrefflich gelungen.

Frank B.
Frank B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

Wenn unter „man“ ein paar Oppositionspolitiker, ein paar Journalisten und Trevoristos zu verstehen sein sollen, möchte ich die Verwendung des Begriffes „man“ an dieser Stelle in Frage stellen.

Das ist genauso unnötig wie das Abarbeiten an den 2 Sätzen von Thorsten Schorn, aber gehört der Vollständigkeit halber dazu.

Thilo mit Bobby
Mitglied
1 Jahr zuvor

Danke für den wunderbaren Artikel Peter, ich hoffe dieser schließt so ein bisschen das ganze Drama ab das wir erlebten und wir können ein bisschen zur Ruhe kommen um uns dann auf den SESC und den ESC25 zu freuen

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Feddersen wird ja immer mal wieder kritisch gesehen, aber das oben angeführte Zitat zur Teilnahme Israels und zur Unabhängigkeit des Senders KAN trifft genau den Kern, warum diese Debatte so schief und nicht mit vom ESC ausgeschlossenen Autokratensystemen vergleichbar ist. Schön dass sich Eden im Nachhinein politisch unabhängig gezeigt hat, man kann es als Bestätigung sehen. Seine Spitze gegen Ernman/Thunberg mit Verweis double standards finde ich ich auch sehr gelungen.

Und Danke @Peter für die inhaltliche Zuordnung, ALLE Beteiligten an Isaaks Ergebnis hervorzuheben. Es ist eben mehr als nur Isaaks Performance, was zu dem Erfolg geführt hat. Vom LineUp des Vorentscheids mit einigen Jury-friendly Nummern, bis zur Umgehung diverser ausgelegter Tretminen beim ESC.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jorge
eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Jahr zuvor

Als Berufsmusiker, Ehemann und Vater von 2 Kindern passte Isaak so gar nicht in das Eurovisionsschema 🙂 Und mir scheint, dass trotz des sehr akzeptablen Ergebnisses immer noch nicht viel über ihn berichtet wird. Auffallend ist aber, dass Isaak gerade in den Alternativmedien, die sich sonst gar nicht mit dem ESC beschäftigen, sehr gut angekommen ist. Mein Tipp für Isaak: Er sollte bei der Fußball-EM singen.

Ich habe die Shows nur ausschnittsweise angesehen, und da fand ich den Kommentator ganz unterhaltsam.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Also die Kritik an Schorn finde ich auch sehr übertrieben, er hat halt nur das wiedergegeben was die Protestierenden gemeint haben, selbst aber keine Meinung kundgetan. Dass sich sich da die üblichen Verdächtigen wie Reichelt darau stürzen war natürlich klar.

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Die Aussagen Schorn’s sind ein Medienskandal, die weit über den ESC hinaus wirken und das ohnehin schon beschädigte Ansehen unseres Landes beschädigen.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Jahr zuvor

Ihr dürft euch gerne ein wenig Eigenlob gönnen, ihr habt in diesem schwierigem Jahr einen hervorragenden Job gemacht. Danke dafür.

Böörti01
Böörti01
1 Jahr zuvor

Ja, Peter, gerne dann auch bald den Blick nach vorn werfen.

Ich finde aber schon, dass mindestens eines noch weiter aufzuarbeiten sein wird – nämlich das Thema aus dem letzen Feddersen-Absatz: Politische Disharmonien gab es schon immer. Es gab unter den Künstler*innen in der Vergangenheit (mehrheitlich) aber dann wenigstens noch den gewissen und viel zitierten „United by music“-Spirit – oder zumindest ein Rückbesinnen und Fokuslenken auf den eigenen musikalischen Beitrag. In diesem Jahr hat der Künstler*innen-Jahrgang während „seiner Reise“, wie immer so schön gesagt wird, offen geätzt und gemobbt. Die „Reise“ ähnelte mitunter eher einer Generation-Z-Klassenreise unter denen eine paar Klassenschwierige den Blick vom Smartphone nahmen, um zu mobben und den Spirit zu verpesten.

Der EBU wird immer so einfach und gerne in Die-da-Oben-Manier die Schuld für so einiges gegeben. Dieses Mal hat der von uns Fans immer so hochgelobte und mit Immunität versehene Künstler*innen-Jahrgang (natürlich mit ihren Delegationen) aus meiner Sicht ein gutes Stück Verantwortung für einen möglichen Schaden am ESC getragen. Der Titel der letzten Presseschau „Der ESC hat seine Unschuld verloren“ traf es da nicht schlecht.

Für mich persönlich ist es leider noch zu früh, den Blick sofort unbedarft auf nächstes Jahr zu werfen. Das Glas muss bedauerlicherweise manchmal erst wieder halbvoll werden.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Gratulation an Tamara für ihren sehr gelungenen Kommentar!

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

Mit dieser infamen antizionistischen Gleichsetzung Israels mit Russland hat Thorsten Schorn das Ansehen Deutschland’s in der Welt massiv beschädigt und den Erfolg von Isaak in den Hintergrund rücken lassen. Das ist absolut inakzeptabel!

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Geht´s auch ne Nummer kleiner?? 🙄

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Dies ist ein Medienskandal mit noch nicht abschätzbaren Folgen.

Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Meinst du das ernst? Er hat nur berichtet was viele andere Länder und Menschen denken und warum Eden ausgebuht wurde. Das war ein neutraler Bericht der angespannten Situation. So etwas muss gesagt werden dürfen. Und welche Länder sollen Ansehen dadurch uns gegenüber verloren haben? Schließlich gibt es kein anderes Land das so sehr auf der Seite Israels steht wie Deutschland und das weiß auch jeder. Also komm mal wieder runter und hör auf hier zu trollen.

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Ob gewollt oder nicht: damit bedient er wieder ein Narrativ antisemitischer Akteure, demnach Israel ein Aggressor ist- so wie Russland.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Lol FOAD, Troll.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Hoffe du hattest einen angenehmen Sonntag. 🙂

Hier falls es dich interessiert, die jeweiligen Ergebnisse für Norwegen:

https://pbs.twimg.com/media/GN8apBlW0AAOwYA?format=jpg&name=4096×4096

Außer Nordeuropa und dem Baltikum kam der Song ziemlich schlecht an, grob gesagt immer schlechter je weiter südlich es ging.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Danke… ich finde Norwegen erst OK aber es nervt dann nach spätestens 2 Minuten.
Sonntag war gut, hoffe, Deiner auch. Ich bin ja mit dem Werwolf nach Hause gegangen und das war wie immer cool, der ist unkompliziert, er kocht morgens Kaffee und ich hol die Brötchen. Er ist echt ein Musterbeispiel für Integration. Wird natürlich in einem Fiasco enden aber enjoy it while it lasts. Geh gleich nach dem Essen auch wieder in den Laden.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Was wird ein Fiasko??

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Der Werwolf. Erstens wird es immer ein Fiasco, zweitens der Altersunterschied.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Geht in der Tat gar nicht… Vor allem, weil man dadurch Russland noch in eine Art Opferrolle drängt, was absolut unpassend ist.

Ich kann mittlerweile verstehen, warum so viele aus Solidarität für Israel angerufen haben (ich persönlichnicht, weil für mich andere Maßstäbe zählen)

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp
abi
abi
1 Jahr zuvor
Reply to  Mantaplatte

Wenn man die grammatikalische Form beachtet ist ganz klar, dass Thorsten Schorn nichts Gleichgesetzt hat sondern Berichterstattung betrieben hat.

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Das Statement von Herrn Albers hat mir am besten gefallen. Freue mich natürlich auch sehr, dass ISAAK den „Fluch der letzten und vorletzten Plätze“ durchbrechen konnte, aber noch mehr freut es mich, dass er sich als wirklich sehr sympathischer Künstler präsentiert hat, und sich nicht an der Hatz gegen Eden beteiligt hat.👍

Herr Schorn hat seine Sache wirklich ausgezeichnet gemacht, meiner Meinung nach.
Ich weiss nicht, ob es mittlerweile Trend ist, jede, aber auch jede noch so kleine Aussage auf die Goldwaage zu legen, und jede noch so kleine Bemerkungen zu zerlegen. Mir ist es gar nicht aufgefallen, oder ich habe mir nichts dabei gedacht, oder was weiss ich… aber man sollte auch mal „fünfe gerade sein lassen“ (mMn).

Last edited 1 Jahr zuvor by Gaby
mauve
mauve
1 Jahr zuvor

Da ich es bisher versäumt habe, möchte ich mich auch nochmals vor allem für die ESC Kompakt Reactions bedanken. Da ich eine Zeit lang beruflich und privat sehr eingespannt war, habe ich diese versäumt, aber allmählich nachgeholt. Das war für mich eines der Highlights dieser Saison, wie ihr das alles in kurzer Zeit auf die Beine gestellt habt. Danke! 🙂

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Vielen Dank, Peter, für diese Übersicht. Jetzt müssen wir nur noch auf den Ausgang der Causa Joost warten und die Daumen drücken, dass die EBU die richtigen Lehren aus ihrem Komplettversagen zieht. Ich fasse noch mal kurz zusammen: Kommunikation, Transparenz, proaktives Handeln, Ob das mit Herrn Österdahl möglich sein wird, muss sich zeigen. Mir scheint der Herr besser als CEO oder Pressechef eines Erdöl- oder Waffenkonzerns geeignet zu sein. Und Tamaras Lob an ESCK schließe ich mich selbstverständlich an. Soweit ich die ESC-Fanmedien überblicke, war ESCK dieses Jahr das einzige Medium, das sachlich und ausgewogen über den ESC in Malmö berichtet hat. 👍

Mantaplatte
Mantaplatte
1 Jahr zuvor

Ich bin der festen Überzeugung, dass die ARD aus den diesjährigen antisemitischen und antizionistischen Vorfällen in Malmö Konsequenzen ziehen muss. Jeder Künstler im Vorentscheid und auch die Moderatoren müssen ein eindeutiges Bekenntnis zum Existenzrecht Israels abgeben.

Timo1986
Timo1986
1 Jahr zuvor

Die CDU-Opposition im Niedersächsischem Landtag, welche wahrscheinlich aus der Sichtweise der Niedersächsischen Wähler (m/w/d) für diese Legislaturperiode aufgrund unbrauchbarer politischer Einschätzungen keine Regierungsverantwortung in Niedersachsen erhalten hat, sei mal folgendes gesagt:

Es wäre besser gewesen sich nicht zum ESC-Kommentator Thorsten Schorn zu äußern. Vor allem wenn die Ansicht der CDU-Opposition im Niedersächsischem Landtag den in Rede stehenden Kommentar von Thorsten Schon inhaltlich, fachlich kommunikationswissenschaftlich und juristisch derart falsch einordnet, so dass von einem vorhandenem Anstandsgefühl und sachlicher Neutralität jener CDU-Landtagsabgeordneten (m/w/d) nur noch mit größtmöglicher Gutmütigkeit ausgegangen werden kann.

Falls jene in Rede stehende CDU-Opposition im Niedersächsischem Landtag im Rahmen des ESC wieder mal mediale Aufmerksamkeit suchen sollte, dann gibt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viele ESC-Fans (m/w/d), die sich von ihr wünschen, dass jene CDU-Landtagsabgeordneten (m/w/d) sich anstatt an die Bild-Zeitung zu wenden lieber direkt Kontakt mit ihrer Parteikollegin Christine Strobl – gegenwärtig Intendantin der ARD – aufnehmen wird. Wenn dann noch mit dieser Kontaktaufnahme Christine Strobl ausdrücklich aufgefordert wird sowohl für das deutsche Finale 2025 als auch für den ESC 2025 in der Schweiz verbindlich und spürbar mehr finanzielle Mittel, also Geld, zur Verfügung zu stellen, dann würde die CDU-Opposition im Niedersächsischem Landtag sich nicht nur richtig verhalten, sondern auch noch etwas Gutes für die ESC-Kultur machen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Timo1986
Meckie
Meckie
1 Jahr zuvor

Auch wenn hier das Team vom NDR mit Lob bedacht wird. Mir kam es eher so vor, als ob alle beim NDR vom 12. Platz Isaaks total überrascht waren. Glaube nämlich, dass die alle nicht so wirklich an einen guten Platz Deutschlands geglaubt haben. Irgendwie hätten die Isaak in Deutschland vor dem ESC noch besser pushen können. Aber Werbung für ihn nach dem Vorentscheid war eher wenig, fand ich. Wenn man einen Act vor dem ESC besser pusht und bewirbt, dann steigen doch auch die Einschaltquoten, oder? Nicht nur im Radio oder versteckt online. Die starke Stimme Isaaks und authentische Performance haben geholfen, Jury-Punkte zu ergattern. Er war ziemlich selbstsicher und konnte gut singen. Auch wenn ich das Staging anders gemacht hätte, aber egal. Kommt es nur mir so vor, oder hat der NDR an Isaaks Erfolg wirklich nicht besonders fest geglaubt? Trotz der Platzierung bei internationalen Wettbüros und kritischer Fanstimmen in Deutschland usw.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Danke fürs Zusammenstellen, Peter.
Insbesondere die Aussagen von Jan Feddersen, als auch die getroffenen Meinungen zu Isaak habe ich interessiert und zustimmend gelesen.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Es war ein denkwürdiger und sehr spannender ESC. Daran werden wir Fans uns immer erinnern. In der Öffentlichkeit ist Malmö längst Geschichte und da interessiert sich nun wirklich niemand mehr für den ESC. Man fiebert wahrscheinlich etwas der Heim- EM entgegen.
Mich interessieren brennend zwei Fragen: wie geht es in Deutschland weiter (Bauchgefühl sagt da ist was im Busch) und tritt Joost Klein nächstes Jahr wieder an?

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
1 Jahr zuvor

Zu drei Punkten möchte ich mich äußern.
Erstens war die Leistung von Thorsten Schorn ganz ausgezeichnet, wurde er im Vorfeld und auch danach immer mit den Maßstäben eines Peter Urban gemessen, der seine beste Zeit auch schon länger hinter sich hatte. Er brachte frischen Wind in seine Kommentare, die zu jeder Zeit angemessen waren. Wer da etwas anderes gehört hat, suche bitte den nächsten HNO auf.
Zweitens danke für die Zitate von Jan Feddersen, der völlig zu recht auf die zum Teil grotesken Verhaltensweisen einiger Teilnehmer und Teilen des Publikums hingewiesen hat. Auch vor dem ESC macht die Verrohung der Sitten und die Respektlosigkeit somit nicht Halt. Keine angenehme Entwicklung.
Drittens mein Dank an Tamara für ihre Würdigung der Arbeit des ESC-kompakt-Teams. Das kann man nicht besser ausdrücken und dem schließe ich mich gerne an.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor

Uh, der Feddersen ist ja nicht unproblematisch. Daher ist seine Selbstdarstellung als Verteidiger der LGBT-Community ironisch.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobiz

In der Tat…. Seine Argumente klingen teilweise sehr schwurbelig.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

100% Zustimmung für Herrn Feddersen, endlich bringt es jemand auch mit Reichweite außerhalb der Bubble sachlich fundiert auf den Punkt.
Zu Thorsten Schorn: Er hat seinen Job super gemacht und der Mini-Skandal über das angesprochene Zitat macht mich traurig. Ist es heutzutage nicht mehr erlaubt, Kritik neutral wiederzugeben? Genau das hat er gemacht. Die Reaktion der CDU aus meinem Bundesland beschämt mich – wie die ganze Partei (am 9.6 wird meine Stimme garantiert nicht dorthin wandern). Solche Einstellungen fördern nur das Schwarz-Weiß-Denken, wenn man nicht mehr oft verbreitete Kritik neutral wiedergeben darf, wie es Herr Schorn getan hat.. Dass Thorsten Schorn jetzt Antisemitismus vorgeworfen zeigt, verdeutlicht das Problem, welches wir mit dem Begriff haben: Er ist mittlerweile so stark verwässert worden, dass die richtigen Antisemiten davonkommen, da man sich nur noch auf Kleinigkeiten fokussiert.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jofan
Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Absolute Zustimmung!!!
P.S.: Du hast doch sicher auch vorher nicht „schwarz“ gewählt, oder?

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Micha

Nein, auf gar keinen Fall. 😅

Schlippschlapp
Schlippschlapp
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Ich auch nicht…

Micha
Micha
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Da bin ich ja beruhigt!

Reka
Reka
1 Jahr zuvor

Postscript: Diesen Film kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich habe ich einmal zufällig gesehen und finde ihn richtig gut. Es wird sehr sehr lange dauern, bis es wieder so sein könnte.

Filme: Tel Aviv on Fire – https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZTI5MzIzNTMtZDI2ZC00OTlhLThmZDktNDQyYTNmNjAwZjhl

Last edited 1 Jahr zuvor by Reka
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Wir können stolz auf Isaak sein, das hatte ich so nicht erwartet, es gab sogar Televotingpunkte. Er kam sympathisch rüber, war gut bei der Flaggenparade und hat Styling/Staging überdacht. Es wäre interessant zu wissen, wer dahinter steckt, irgendjemand in unserer 30+ Delegation kann wohl doch was.
Nur Slimane hat mehr an sich gearbeitet, wobei mir das Reduzieren der Habdgesten nicht so gefiel. Absolute Hammer-Performance. Er war letztendlich in Briefs auf der Bühne, während er eine deutliche Botschaft sendete.
Österreich kann stolz auf Kaleen sein. Sie kann nicht singen aber sie war sympathisch und authentisch und hat sich wie Tali und Silla mit Eden solidarisiert.
Eden war sehr tapfer. Ich fand das Lied öde aber sie hat dem unfassbaren Druck standgehalten. Mit 20. Der Hass war leider nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Halle. Die gesamte mobbende Hexenclique hätte disqualifiziert werden müssen.
Marko war super, toll dass er in Zagreb so gefeiert wurde!

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Hattest du schon mal eindeutige Träume mit Slimane?? 😉

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Rhetorische Frage, oder? Ditto MM und Selenskyy.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Selensky ist ehrlich gesagt nicht so mein Typ.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Er könnte auch wie Putin aussehen und ich fände ihn sexy, er ist einfach so bewundernswert. Wir haben tatsächlich auch zu 90% denselben Style.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Nope, also Putin ist optisch schon mal das wirksamste Verhütungsmittel.

Hier in Deutschland gibt es ja keine wirklich attraktiven Politiker.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Lindner ist ganz sexy aber natürlich grauenhaft. Für Heteros BB. Wagenknecht sah früher gut aus aber inzwischen verbittert.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Ne, den könntest mir auch auf den Rücken binden, macht nix mit mir.

Finde ja den litauischen Außenminister Landsbergis ganz lecker, aber bitte mit Bart.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Der ist auch sexy aber wie Du sagtest mindestens 3 Tage. Sanchez und Rishi dito. Macron sieht offensichtlich auch gut aus aber ist zu arrogant. Bei Rishi geht das, weil er nicht so clever ist und der Typ ist, der total aufgekratzt beim Date wäre.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Sunak ist auch nicht meins, hoffe wirklich dass die Tories bei der nahenden Parlamentswahl in die Wüste geschickt werden.

Sonst fällt mir gerade keiner ein der irgendwie attraktiv ist.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Orban natürlich – Witz. Die Tories werden vernichtet werden, völlig zurecht. Rishi redet dummes Zeug oder lügt, wirkt aber neben Truss wie ein Genie. Ich finde obwohl er nicht mein Typ ist den US-Außenminister Tony Blinken ganz sexy, er hat die Aura von Cary Grant.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Finde ansonsten die lettische Premierministerin ganz hübsch.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Nebenan in Estland Kaja Kallas auch.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Stimmt, die litauische Regierungschefin ist dagegen eher so der Merkel-Typ.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Um noch mal zum ESC zu kommen – Marko will man als besten Freund, oder?

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Joa, ist auch nicht schlecht, auch optisch.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Die gefärbten Haare gehen für mich nicht. Bei Kroatien denke ich immer schwarze Haare, mindestens 3 Tage.
Ich hab gerade wieder nen Cosmo, bin im Werwolf-Laden. Er bedient mich natürlich nicht, das wäre Strange aber mein Lieblingskellner und -Bartender arbeiten heute auch, ist ziemlich Porno.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

In was für Läden verkehrst du bitte?? Klingt teilweise wie eine schlechte Porno-Fanfiction. 🤣

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ist tatsächlich ein ganz normales RestoBar, die anderen Jungs sind Hetero. Es ist ganz witzig in ner ländlichen Gegend zu sein, es gibt immer den Proxy gay Laden, hier sind es der und die Shishabar. In der Kreisstadt nördlich von hier ist ein Laden, wo ich auch ganz locker Typen getroffen hab.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Klingt dennoch irgendwie strange.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Die Typen sehen hier fast alle gut aus. Es gibt hier 11 syrische Frisörläden (Werwolf ist Syrer, darum weiß der das), also kannst Du überall blind reingehen und sagen „wie Du“, die Jungs sind alle immer top gestylt.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Aha. 😅

Bei mir läuft momentan nix, bin immer noch Single.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ist nicht das schlimmste, wie gesagt, es wird unweigerlich kompliziert, meine Toleranz ist da nur bedingt. Von daher ist das gerade ideal, unkompliziert.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Bin zwar Single aber kein Mönch, ich hatte schon Kontakt.

Mehr sage ich da nicht, ist nicht der richtige Ort um über sowas zu schreiben.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Bitte auf Scruff oder Recon kontaktieren. Wobei ich da aus offensichtlichen Gründen gerade nicht aktiv bin.
Ich weiß, Du magst Bayern aber die verzweifelte Trainersuche finde ich sehr amüsant.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Sei mir nicht böse aber da lasse ich momentan lieber die Finger davon. War ne Zeit lang auf „Rindr“ und da waren mir zu viele Idioten unterwegs.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Finde ich auch furchtbar. Scruff hat dasselbe Prinzip aber da ist die Optik mehr meins. Ist sehr angenehm, hier oben zu sein – man trifft Leute real statt des ganzen Online-Theaters, das hat sich echt abgenutzt.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Mich hat da mal ein Typ angeschrieben und ich habe ganz normal gesagt dass er nicht so mein Geschmack ist. Dann ist der komplett ausgerastet und meinte ich solle ja gar keine Ansprüche haben und ob ich nicht selber im Spiegel geschaut habe und mich dann als „fette Sau“ betitelt. Habe dann natürlich sofort blockiert.

Oder auch ganz „reizend“, Kerle die meinen sie hassen es wenn man eine Konversation kommentarlos löscht, es dann aber selber tun sobald man ein Bild geschickt hat. 🙄

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Leute haben inzwischen diese Fantasievorstellungen, die 100% erfüllt werden sollen. Klappt selten, Sonntag Abend verzweifelt an. Ich bin da ziemlich klar, nur Otter und sollte auf dieselben Sachen stehen.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Was mich auch immer tierisch genervt hat war wenn Leute vom anderen Ende Deutschlands mir geschrieben haben und meinten ob wir uns treffen können. Äh, Hallo?? Ich habe einen Job, ich kann nicht mich nicht einfach so eben in den Zug setzen!! 🙄

Oder auch so Massage-Bots mit gestohlenen Profilbild die einem auf irgendeine Seite locken wollen.

Was ich auch immer ziemlich eklig fand war irgendwelche älteren Männer (50+) die einem auf Englisch angeschrieben haben und meinten sie seien auf der Suche nach einem Sugar-Baby um dass sie sich kümmern wollen. 🤢

Last edited 1 Jahr zuvor by ESC1994
4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Ich hatte tätsächlich mal jemanden, der ein altes Profil bild von mir hatte, hab ich natürlich gleich geblockt.
Mein schlimmstes OnlineDate war in Bournemouth. War bestimmt 10 Jahre älter als gedacht, fand den Weg von Heathrow nicht, Stonehenge das in der Nähe ist, auch nicht. Sohn und Enkel wohnten oben, völlig bizarr.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Ok, das stelle mich mir extrem merkwürdig vor.

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Es war völlig bizarr. Die Freundin vom Sohn war aus Österreich, von daher konnten wir alles ziemlich schnell abklären, die dachten natürlich zuerst, ich wollte den ausnehmen. Weil mein Flieger 2 Tage später war bin ich dann zurück nach London. Alles völlig absurd.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Würde gerne weiter schreiben, aber ich weiß nicht wie gerne es die Blogger sehen wenn wir die Kommentarspalten mit unseren Männergeschichten vollspammen. 😅

Dir jedenfalls eine gute Nacht!!

4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Dir auch. Laden müsste gleich dichtmachen, bin also versorgt.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Wollte mich als weibliche Hete eigentlich nicht in euer nettes Männergespräch einmischen. 😉 Aber zu den Politikern: Was ist mit Justin Trudeau? 🙂 Und Marko (krasses Beuteschema) gefiel mir mit seinen naturbraunen Haaren und seinem 3-Day-Stubble auch tatsächlich am besten. Und nun in die Heia. Festivalbierchen wirken noch. Cheers! 😀

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Hoffe Du konntest gut schlafen 😜. Trudeau ist spannend, weil er seinen Look öfter wechselt. Das ist ungewöhnlich bei Politikern. Macron oder Rishi sehen immer gleich aus. Selenkyy ist eine andere Ausnahme, er hat sich die Haare trimmen lassen und den Bart wachsen lassen, um zu zeigen, dass er Teil der Truppe ist. Trudeau ist da außergewöhnlich.

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
Nils
Nils
1 Jahr zuvor

Diskussionen über die Fuckability von Politikern: 😬

Last edited 1 Jahr zuvor by Nils
4porcelli - Bring Hersh home!
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1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Wir können ja nicht immer nur über Slimane und MM posten 😜

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Eben!! Mein erster ESC-Crush war Ott Lepland, hat bei seiner Teilnahme 2012 zum Glück immer sehr enge Hosen getragen.😁

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Oh ja die war verdammt eng oder kann auch sein das es die Natur mit ihm sehr gut meinte 😎

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Kann natürlich auch sein. 😅

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Was denn?? Die Welt ist mittlerweile so kompliziert, da darf man auch mal Gespräche führen die man nicht sooo ernst nehmen darf.😁

Last edited 1 Jahr zuvor by ESC1994
Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Ja, danke. 🙂 Trotz Hammer-Tinnitus, der leider noch anhält. War das laut gestern. Stimmt, Trudeau sticht da schon raus. Hatte vor einigen Jahren mal so ’nen Mini-Crush auf ihn. Ist aber wieder verflogen. 😀

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Tinnitus hab ich auch an und ab, furchtbar.

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor

Es ist natürlich menschlich, wenn man wegschaut und Unrecht in der Nachbarschaft ignoriert, um nicht selbst Nachteile zu erleiden. Dass sich ISAAK persönlich aus den Kämpfen hinter der Bühne herausgehalten hat, um sich selbst auf seinen Auftritt fokussieren zu können, verstehe ich irgendwie. Mit einer Woche Abstand bin ich allerdings der Meinung, dass sich die deutsche Delegation zu dem unfassbaren Eden-Mobbing nicht hätte neutral verhalten dürfen. Wenigstens ein öffentlicher Appell zu gegenseitigem Respekt und vernünftigem Umgang miteinander wäre nötig gewesen. Auch eine Verurteilung der Pfiffe gegen eine ESC-Künstlerin von irgend einer offiziellen deutschen Seite habe ich komplett vermisst. Damit meine ich keine politischen Statements oder geschichtlichen Exkursionen, sondern einfach nur eine Erinnerung an angemessene menschliche Umgangsformen.

Die Bubble und die Fanmedien haben sich hier ganz überwiegend als unmenschlich und diskriminierend erwiesen. ESCK möchte ich ausdrücklich ausnehmen, es war sehr wohltuend, wie Ihr berichtet habt. Dennoch: Im Nachgang zum ESC habe ich sehr vieles gelesen, was von früheren ESC-Künstlern gesagt und geschrieben wurde und ich bin entsetzt darüber. Genauso schlimm finde ich die Aussagen vieler Fanmedien. Ich verstehe absolut nicht, wie sich diskrimininierte Minderheiten derart unmoralisch verhalten können, wenn sie sich selbst mal in einer stärkeren Position sehen. Je länger ich darüber nachdenke, desto schlimmer finde ich dieses Verhalten. Es geht soweit, dass ich keinerlei Freude mehr dabei empfinde, die diesjährige ESC-Musik zu hören. Ich fürchte ich brauche eine lange Pause vom ESC. Nach fast 50 Jahren wird mir das nicht leicht fallen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Ich schließe mich dem Lob von ESCK an und möchte noch darauf hinweisen, dass OGAE Germany auch sehr fair berichtet hat, auf ihrer Facebook-Seite gab es außerdem immer mal wieder diesen Hinweis:

„Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass wir in diesem Forum keine diskriminierenden anti-semitische, anti-israelische und anti-palästinensische Kommentare tolerieren und diese umgehend löschen. Dies gilt auch für jegliche andere Form von Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung.“

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Mir fällt auf, dass „Lob von ESCK“ missverständlich formuliert ist, ich wollte damit natürlich sagen, dass ich ESCK auch gerne loben möchte („Lob an“ oder „Lob für“ wäre wohl klarer gewesen, klingt in meinen Ohren aber irgendwie seltsam).

Haraldur
Haraldur
1 Jahr zuvor

Ja, da gebe ich Dir vollkommen recht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Haraldur

Ich habe auch noch kein einziges Lied der Klasse 2024 meiner Playlist hinzugefügt. Ich mag mir die Lieder einfach nicht mehr anhören.

Tamara
Mitglied
Tamara
1 Jahr zuvor

Oh Mann 😊😊😊😊😊

Ich fühle mich extremst geeht und bin sehr gerührt. Dankeschön, lieber Peter!

Viele Grüße an alle von über der Nordsee (vom Deck meiner Fähre)