Nordmazedoniens Beitrag für den ESC 2021: „Here I Stand“ von Vasil

„Here I Stand“ von Vasil ist Nordmazedoniens Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. Der Song samt Musikvideo wurde heute auf dem Eurovision YouTube-Kanal veröffentlicht, nachdem im Februar erstmals der Songtitel angekündigt wurde.

Im Januar wurde verkündet, dass Vasil Garvanliev, der beim ESC 2020 mit seinem Song „You“ in Rotterdam antreten sollte, erneut die Gelegenheit bekommt, sein Land beim ESC zu vertreten. Das nordmazedonische Fernsehen entschied sich damit ebenso wieder für eine interne Songauswahl. Dabei wurde der Song „Here I Stand“ (kurz HIS) ausgewählt, welcher inspiriert von seiner Enttäuschung über die Absage des Wettbewerbs im letzten Jahr entstanden ist. Der Song wurde dann mit den nordmazedonischen Songwritern Borche Kuzamovskia und Davor Jordanovski abgerundet und produziert.

Nach Medienberichten hat das mazedonische Fernsehen eine Vielzahl an Liedern aus ganz Europa erhalten. Es sei jedoch Vasils Eigenkomposition gewesen, die die interne Jury begeistern konnte. „Here I Stand“ sei laut Vasil in einem Moment entstanden, indem er mit sich selbst im Reinen war und seinen Emotionen freien Lauf lassen konnte. Daraus entstand eine Power-Ballade, in der Vasil seine Gefühlswelt ausdrückt. Im Verlauf des Songs baut sich die Instrumentation weiter auf, im zweiten Teil des Songs kommen Backgroundgesang und Chor hinzu, die seine Botschaft von Stärke und Selbstvertrauen untermauern.

Vasil selbst sagt über seine Rückkehr zum Eurovision Song Contest: „Selten im Leben bekommen wir nicht nur eine, sondern gleich drei Chancen, unseren Traum zu verwirklichen. 2019 stand ich stolz hinter Tamara Todevska (als Backgroundsänger, Anmerkung des Autors), 2020 widmete ich alles ‚YOU‘ – aber Covid sagte nein! 2021 nutze ich meine persönliche Reise und Geschichte, um mein Herz durch meine Stimme in eure Hände zu legen. Hört nie auf zu glauben, zu träumen und für das zu kämpfen, wofür ihr im Leben steht. Träume werden wahr!“

Beim diesjährigen ESC in Rotterdam möchte Vasil an den Erfolg von Tamara Todevska anknüpfen, die 2018 mit „Proud“ einen beachtlichen siebten Platz und damit das beste Ergebnis in der ESC-Geschichte Nordmazedoniens erzielte. Dafür muss Vasil sich aber zunächst am 18. Mai im ersten Halbfinale gegen die Konkurrenz durchsetzen, um seinem Land einen Finalplatz sichern zu können.

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104 Kommentare

  1. Ich möchte wirklich nicht nerven. Aber dieser Artikel kam in meinem Postfach nicht an. Und ich würde gerne wissen ob ich gekündigt worden bin oder es einen anderen Grund gibt, dass der Artikel nicht ankam?

  2. Ich habe es versucht, aber es geht nicht. Ich würde mir jetzt eine neue E-Mail-Adresse erstellen. Nicht das Sie sich wundern. Und natürlich nochmal abonnieren. Ist das für Sie ok?

  3. Also irgendwie nehme ich der Dramaqueen aus Nordmazedonien nicht ein Wort ab, was er da singt. Alles wirkt so schrecklich gekünstelt. Das er da noch Krokodilstränen vergießt, naja. Nee das ist nix und das wird nix.

  4. Puh!
    Ich habe ja eigentlich einen Soft Spot für Drama-Balladen, aber das hier ist mir definitiv zu pathetisch-schmalzig. Vasil hat eine großartige Stimme, aber der Song ist gar nicht mein Fall. Da wünsche ich mir ja fast „Home“ zurück.

  5. Ich hatte da jetzt eigentlich erwartet, dass von rechts Kobi Marimi und vom links Jade Ewen als Backgroundsänger einschreiten und dann Andrew Lloyd Webber am Klavier vom Himmel schwebt.
    Nein, tut mir leid, diese Sparversion vom legendären „Barcelona“ des seligen Freddie Mercury ist für mich ein bisschen too much. Immerhin singt er größtenteils gut, wobei ich an einigen Stellen auch einen Stimmen-Carcrash nicht gänzlich ausschließen würde. Seine Dancenummer vom letzten Jahr fand ich deutlich besser. Gerade noch „so lala“

  6. Ich musste nach 15 Sekunden fast schon wegschalten, weil ich das Intro so zum Fremdschämen fand. Darüber hinaus ist das mal wieder so ein richtiger Nicht-Song, der allein dafür zusammengestellt wurde, um die stimmlichen Fähigkeiten des Interpreten prominent zu showcasen (vgl. Slowenien). Vasil moduliert, jodelt und beltet sich recht strukturlos zu Tode, viel hängen bleibt nix.
    Aber nach fast zwei Jahrzeiten Castingshows und Supertalent reicht das scheinbar schon um bei vielen den Schalter zum pflichtmäßigen Ergriffensein und „Gänsehaut-pur-haben“ umzulegen. Ich gefühlskalter Klotz.

  7. WOW, WOW, WOW – na da ist sie ja endlich – DIE Powerballade des Jahrgangs – und was für eine – grandios!!! Es versteht sich von selbst, dass da nur ein „ganz ausgezeichnet“ vergeben werden kann.

    Ich hab jetzt noch Gänsehaut, Wahnsinn!!

  8. Sudbina hätte mich als Beitrag deutlich mehr begeistert. Der Song ist für Vasil sicherlich wichtig, aber ich persönlich finde die gesamte Machart deutlich zu übertrieben und schmalzig, da ist mir Thomas Forstners „Nur ein Lied“ immer noch lieber.

  9. Aus beruflichen Gründen konnte ich den gestern nicht hören, daher habe ich gerade eben gehört und muss sagen: „Wow“. Der Song klingt für mich wie eine Musical Ballade

  10. Oh je was für eine Dramaqueen. Ihm werden auf der Bühne beim Singen auch die Tränen kommen, 100%. Eindeutig zu viel des Guten und übertrieben.

  11. noch ein Fail. Grusel. Als ob das irgendwer auf Repeat hören wollte. Wird es in seinem Halbfinale auf Grund der schwergewichtigen Konkurrenz wohl nicht durchkommen. Da müsste er dann schon Wurst Live Qualität haben, was ich aber stark bezweifele.

  12. Solchen megaschwülstigen Sachen landen bei mir in der Regel weit, weit hinten und von „Empowerment“ bin ich mittlerweile ziemlich gelangweilt. Noch schlimmer fand ich zudem Israel 2019.

    Allerdings in dieser Rangliste noch vor Moldau, Zypern und Belarus platziert und von mir die Wertung 1/10.

  13. 10/10 Frankreich
    9/10 Litauen, Albanien, Schweiz
    8/10 Finnland, Ukraine, Bulgarien
    7/10 Deutschland, Spanien, Belgien
    6/10 Russland, Irland, San Marino, Dänemark
    5/10 Rumänien, Niederlande, Israel, Serbien
    4/10 GB, Österreich, Griechenland, Slowenien
    3/10 Italien, Estland, Australien
    2/10 Tschechien, Norwegen
    1/10 Portugal, Kroatien, Nordmazedonien, Moldau
    0/10 Zypern. Belarus

  14. Er ist sicherlich ein sehr guter Sänger aber der Song ist alles das was ich absolut nicht mag. Kitschig,schmalzig,weinerlich wie ein Disney Musical der schlechteren Art. Sehr schade um die wirklich gute Stimme.

  15. Schrammt gerade mal an der Nullerwertung vorbei, da ich Polen und Zypern noch weniger leiden kann (Belarus auch, aber derzeit nicht in der Wertung)

  16. Buargh!! Ich mag ja eigentlich Balladen und bin ja auch gegen eine gewisse Dosis Kitsch nicht abgetan, aber das ist mal so dermaßen schleimig und kitschig dass es unangenehm ist. Wie ein Titelsong von einer dieser überflüssigen Disney-Fortsetzungen die direkt auf DVD und Blu-Ray verheizt werden.

    Ne, überhaupt nicht meins!!

  17. Es wird gerade darüber diskutiert, dass der Beitrag zurück gezogen werden muss.
    Im ersten Video (mittlerweile zurück genommen) ist im Hintergrund ein Kunstwerk zu sehen, dass die Farben der bulgarischen Flagge zeigt – allerdings in falscher Anordnung.
    Daraufhin gab es wohl eine Petition, dass Vasil nicht zum ESC nach Rotterdam fahren soll, die mehrere tausend Menschen unterschrieben haben.

    • Das verstehe wer will. Wenn es eine andere Anordnung ist ist es nicht mehr die Flagge. Ungarn hat auch die gleichen Farben in anderer Anordnung. Da finde ich ja den Hickhack um El Diablo nachvollziehbarer

      • Entschuldigung mein Fehler.
        Habe es erst falsch übersetzt.
        Also die Streifen sind richtig angeordnet von den Farben, aber nicht waagerecht wie auf der Flagge sondern senkrecht.

    • So weit ich es verstanden habe, geht es aber auch darum, dass Vasil sowohl die Nord Mazedonische als auch die Bulgarische Staatsbürgerschaft hat.

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