Deutschland: So ähnlich wird die Inszenierung von Jendriks „I Don’t Feel Hate“ aussehen

Bild: Instagram @eurovision_de / Mantas Repecka

Jendrik hat sein Backup-Video für den Eurovision Song Contest 2021 aufgenommen. Soweit, so bekannt. Jetzt gibt es aber auch die ersten Eindrücke von der „I Don’t Feel Hate“-Inszenierung zu sehen, denn eurovision.de hat im Vorfeld der neuen Folge des Podcasts „ESC Update“ exklusive Fotos und ein Interview mit der deutschen Delegationsleiterin Alexandra Wolfslast veröffentlicht.

Bereits im Februar hat NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber uns verraten, was für das in diesem Jahr wegen Corona obligatorische Backup-Video geplant ist:

„Das Video wird Anfang März in Vilnius produziert: es gibt dort eine große Eishockeyhalle, die pandemiebedingt leer steht, und Creative Industries baut eine große Bühne, die sich in einer idealen Welt ein paar Länder teilen können – auf diese Art und Weise bekommen wir für ein immer noch erhebliches Investment eine Qualität, die wir, wenn wir es in Deutschland alleine machen würden, kaum bezahlen könnten, weil man davon sehr viele Sendeminuten in allen möglichen Genres herstellen könnte: Hallenmiete, Bühne, Licht, LED Wand, Ü-Wagen – je nachdem, wie lange man das alles braucht, ist man schnell bei sehr amtlichen sechsstelligen Summen.“

Es lohnt sich, das aktuelle Interview mit Alexandra Wolfslast zu lesen, weil sie darüber hinaus auch relativ genau beschreibt, wie sichergestellt wird, dass alle Acts ihre Videos unter gleichen und fairen Bedingungen (sprich: ohne Vollplayback, mit maximal drei Takes usw.) aufzeichnen. Darüber hinaus lohnt es sich natürlich aber vor allem auch, die Bilder anzuschauen, denn der Auftritt jetzt soll relativ nah dran sein an dem hoffentlich im Mai stattfindenden Auftritt in Rotterdam.

Wir sehen, dass Jendrik seine Glitzerschuhe und seine Glitzerukulele dabei hat, dass er ein schwarzes Shirt, ein rosa Sacko und eine blaue Hose trägt. Die Backgroundsängerinnen und -tänzerinnen tragen weiß und pink. Und es gibt natürlich das bereits angekündigte Peacezeichen in einer optimierten Version. Ein Foto, das besonders spannend aussieht, weil es eine neue Facette der Inszenierung zeigt, zeigt uns nur die schwarzen Silhouetten der Bühnenprotagonisten vor einem weißen Hintergrund.

Es macht auch Mut, dass die Delegation – wie Jendrik selbst – nicht zufrieden mit dem Auftritt bei Florian Silbereisen war, denn Alexandra Wolfslast verspricht:

„Was Jendrik betrifft, kann man wirklich sagen: Der kann das, der macht das. Man wird deutlich mehr sehen als bei der Performance bei Florian Silbereisen, da ist man ja schwindelig geworden. Aber das Gute daran war, dass es noch viel Raum lässt, dass man sich die Choreografie dann auch wirklich in Ruhe in Rotterdam angucken kann. Da kann man sich wirklich darauf freuen, das ist toll.“

Alle Fotos könnt Ihr entweder hier auf eurovision.de oder im folgenden Instagram-Post von eurovision.de sehen.

Eine weitere spannende Information aus dem Interview am Rande: Die „PrePartyES at home“ soll wohl auch in diesem Jahr wieder digital stattfinden und Jendrik wird sich daran beteiligen. Stay tuned!

Über Jendriks Performance in Vilnius und seine Pläne für die Bühne in Rotterdam werden wir auch heute Abend ab 19 Uhr in unserem ESC kompakt LIVE auf YouTube sprechen.


75 Kommentare

  1. Ich bin seeeehr gespannt auf die Performance und ich glaube, dass Jendrik gute Laune verbreiten wird. Die Mimik vom Peace-Zeichen wird hoffentlich auch gezeigt. Und immer wenn ich den Titel lese, habe ich die Melodie im Kopf und singe oder summe leise vor mich hin. Ich bleibe optimistisch und ignoriere Wettquoten bis die Rehearsals starten.

  2. Side note: wieso klettert Malta in den Quoten (jetzt schon auf TOP 8) ….was wissen die Buchmacher, was wir nicht wissen?

    Freue mich auch, dass Victoria auf der Nr. 2 jetzt ist – ich glaube inzwischen auch, dass dieser gefühlvolle leise Song sehr gut ankommen wird (zumal Victoria eine ausgezeichnete live-Sängerin ist).

    • Der rettende Strohhalm. Bisher hat sich noch nichts als echter Sieger angeboten und jetzt hoffen halt alle auf Destiny.

    • Ich habe diesen Buchmachern und Vorstatistiken nie getraut. Malta auf 8 ohne zu wissen was das Lied angeht, dass ist doch quatsch vom Feinsten.

    • Malta selbst verändert sich gar nicht, die Quote ist schon länger im Bereich 15-20
      Bloß die Quoten der Konkurrenz steigen.
      Etwa Russland, Finnland oder San Marino hatten kurze Zeit Quoten unter 15, mittlerweile nicht mehr.

      Aber ich erwarte dieses Jahr größere Quotenbewegung während den Proben.
      Viele Teilnehmer werden keine Live- Auftritte bis zum ESC haben und somit tappt man als Zuseher sehr lange im Dunkeln.
      Also großes Überraschungspotential

    • Du Buchmacher wissen gar nichts, aber manche Leute, die wetten, denken vielleicht, dass der Sieger bislang noch nicht dabei ist und setzten deshalb blind auf Destiny.

  3. Die Bilder sehen sehr gut aus! Ich freue mich. Auch wenn es schiefgehen sollte, er wird definitiv positiv in Erinnerung bleiben. Anders als die Sisters oder Levina (kein persönlicher Angriff).

  4. Klar wird das herausstechen, aber der Song ist einfach nichts für die heutige Zeit. In den 90ern wäre sowas vielleicht noch gut angekommen, aber jetzt kann da nicht viel herausspringen. Daran kann ein tolles Staging auch nicht viel ändern.

    • Kommt es denn immer darauf an, ob etwas rausspringt? Ich möchte eine erfrischende Darbietung sehen, mit einem Künstler und seinen Freunden, die richtig Spaß daran haben.
      Allein bei so einer Veranstaltung teilhaben zu können und sich zeigen zu können, ist doch schon etwas Wunderbares.Und was ist schon Musik für die heutige Zeit. Alle Art von Musik passt in die Zeit, weil sie individuell ist und weil jeder da einen anderen Geschmack hat.

    • Na, dann darf hier mal an die Doredos (Moldawien 2018) erinnert werden – ein gutes, witziges Staging kann sehr wohl viel raussreissen – oder hättest Du – nur den Song betrachtet – jeh gedacht, dass man damit einen TopTen-Platz beim ESC erreichen kann.

      Jendrik`s Song schreit geradzu nach einer guten Performance auf der Bühne und wie man sieht wird sich ja dieses Jahr auch enorm dafür engagiert. Toll !! Das kann ganz schön spannend werden in Rotterdam und genau so solls doch sein.

      • Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern und gefällt mir immer noch, ein Meisterwerk und einfallsreicher als von Jendrikes ESC-Beitrag.

      • Ich hab jetzt gar nicht die Songs verglichen – es ging ausschliesslich um die Frage ob ne gute Performance und ein tolles Staging hilfreich sind oder nicht. Der Song von den Doredos war nun weiss Gott kein Meisterwerk – aber er wurde perfekt inszeniert, das blieb in Erinnerung und ist letztlich dann auch goutiert worden.

    • Super Lied und ein toller spritziger Kerl. Leider wird be ESC zu viel gemogelt, so dass gute Sänger ins Abseits gestellt werden

  5. Wir dürfen kritisch mit „unserem Beitrag“ sein, aber eine gewisse Unterstützung sollten wir leisten.

    Jendrik hat auch eine Chance verdient!

  6. Ich bin immer noch kein Fan von dem Finger-Kostüm, obwohl ich ja aus Kölle, der Hauptstadt des Kostüms, komme.
    Lasse mich jetzt überraschen, drücke die Daumen, muss aber gestehen, dass Jendriks Song mir weitehin nicht gefällt. ✌️🤷‍♀️

    • Kann man helfen @ meckienrw? Hab noch etwas Saunageld übrig da diese ja in Bayern noch geschlossen sind um ein paar Münzen in den Orakelbrunnen zu werfen.
      Vielleicht erkenne ich ja doch ein etwas positiveres Omen und du hast die/ deine Vorzeichen nur falsch gedeutet 😉

      Ps, der Jendrik ist bei mir gerade so im Mittelfeld – Bauchgefühl, aber vielleicht muss ich mich nur mal wieder durchchecken lassen…

    • Hier ist auch noch alles zu 😂

      Und Bauchgefühl? Ne eher schon ne richtig große Vermutung. Das wird nix mit einem guten Platz, dafür wirkt es einfach viel zu aufgesetzt. Aber vielleicht irre ich mich und trotz miserabler Quoten und trotz dass der Song nirgendwo gespielt wird, ihn auch keiner streamen oder kaufen will, wird es dann doch ein „ordentlicher“ 19. Platz 😉

    • Und ich spende mein Saunageld (copyright meckienrw) für ein Monat, wenn Jendrik auf der linken Seite des Scoreboards aufscheint……

      • Tolle Aktion.
        Ich würde dich vermissen ….😉, aber ein Monat ist ja schnell vorbei.

  7. Verdammt – ich wollte doch noch einen „screenshot“ von den 32.800 dislikes bei Belarus machen – etwas für das ESC Album. Bin zu spät – Video ist gelöscht ……na gut, dann mache ich das eben von dem deutschen Video.
    Okay, ist nur Spaß ….mache ich natürlich nicht (ich warte noch, bis wir 33.000 haben).

  8. Aserbaidschan wird mit der Sängerin Samira Efendi mit ihrem Lied „Game of desire“ vertreten sein. Liedschreiber werden noch bekannt gegeben.

  9. na wenns glitzert wird’s bestimmt gut. und rosa Jäckchen… das finde ich so, ich muss es leider hart sagen, dämlich und erwartbar dass ich explodieren könnte. Wann aber wird der Song denn nun endlich mal live performt? Finde es sehr ärgerlich, dass eine Live Leistung vorenthalten wird. Was soll dieser Quark. Wird Zeit dass geliefert wird…

    • Gaaanz tief durchatmen, der kommt schon noch.
      Das haben wir von mindestens der Hälfte der Songs noch nicht, und wir kennen noch nicht mal alle Songs

    • Ich fürchte da wirst Du auf Leaks des Backup-Videos hoffen müssen. Ich glaube nämlich nicht, dass vor den Proben in Rotterdam irgendwelche Liveauftritte mit vollem Gesteck von Jendrik kommen werden.

    • Geliefert wird am 22.Mai. Darauf kommt es an beim ESC. Diese 3 min in Rotterdam. Das war immer so und wird immer so sein. So einfach ist das.

    • Klar, ich würd Jendrik und Co. auch gerne mal mit Live-Gesang erleben – der Song birgt da ja auch so einige Tücken und ist live mit der vielen Bewegung sicher nicht leicht zu singen. Andererseits hat es doch auch was für sich, dass wir nun warten wie die Kiddies aufs Christkind. Und das gilt ja nicht nur für den deutschen Act. Ist ja fast schon wie „früher“ als man bis zum grossen ESC-Abend nur ganz wenig bis gar nix kannte und sich überraschen lassen musste. Das haben wir „alle“ ein wenig verlernt.

    • Was heißt hier „Live-Leistung vorenthalten“ und „wird Zeit dass geliefert wird“? Den Live-Auftritt sehen wir im Mai beim ESC-Finale – vorher muss rein gar nichts geliefert werden. Es ist doch blöd, wenn im Voraus schon alles genau bekannt ist, ich kann Christian nur recht geben, was den Überraschungsmoment am (früher) magischen ESC-Abend betrifft.

      • Ich sehe das halt anders. Finde es gibt auch ausreichend Argumente die für eine rasch zu erfolgende Live Darstellung sprechen. Habe nicht gefordert, dass jetzt bereits eine Kopie der ESC Finaldarstellung kommen soll. Dieser megagigantische Überauftritt, den soll’s zum Finale geben. Aber Live singen während gross rumgetanzt wird, das fordere ich in advance zu hören, bevor ich wen unterstütze, der offensichtlich ja keinen sonderlich gut ankommenden Song am Start hat. T-Shirt (meinetwegen rosa gestreift, gepunktet oder geringelt) reicht. Die Hüpfkinder usw können auch zu Hause bleiben.

      • Wer verlangt denn von Dir, dass Du ihn unterstützt? Wenn Dir der Song an sich nicht gefällt (denn um den geht es ja bei diesem Song-Wettbewerb eigentlich) dann brauchst Du ihn doch gar nicht in welcher Form auch immer zu unterstützen; unter den anderen 38 oder 39 Liedern wirst Du bestimmt eines finden, welches Dir zusagt. Und vielleicht erlebst Du ja dann im Finale bei einem der nicht unterstützten Titel (vielleicht sogar dem deutschen) eine positive Überraschung.

      • man soll ja beim ESC nie was ausschliessen. Um den Song scheint es hier kaum noch zu gehen. Alle hoffen, dass ‚der Live Auftritt‘ die Wende bringt. Die Latte wird eigentlich immer höher gehängt, praktisch wie ein Damoklesschwert. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die anderen Länder zu doof sind auch nen top Auftritt hinzulegen. 2 bis 3 Lieder schneiden beim ESC immer überraschend deutlich besser ab, als zuvor erwartet eher wenige deutlich schlechter als erwartet. Ob dabei die visuelle Umsetzung die Hauptrolle spielt oder nicht, das ist unbekannt, da nicht nachweisbar. Selbstverständlich habe ich bereits Favoriten unabhängig davon, welche Songs im Vorfeld-Rennen gut liegen. Aber wenige. ESC Songausbeute lässt leider immer weiter nach. Ein Trauerspiel. Leider ist es keine Pflicht für alle ohne Vorentscheid nominierten Teilnehmer eine Live Performance im Vorfeld zu liefern. Das würde ich stark unterstützen. Kann dir auch sagen warum: Ich fand mal einen Beitrag aus Ungarn in der Videoversion supergut, kam bei Youtube auch mega an. Top Bewertungen. Live gabs das aber vorher nicht. Im Halb-Finale ausgeschieden. Hat live so krumm und schief gesungen, dass einem die Ohren bluteten. Gruselig hoch 10. Da fühlte ich mich böse getäuscht.

      • Danke für die ausführliche und durchaus nachvollziehbare Antwort. Und ja, es sind leider gar nicht soo viele Lieder, die anders abschneiden, als erwartet. Das nimmt dem ESC etwas von der früheren „Magie“, von der ich oben gesprochen habe (blöde Buchmacher 😉 ). Aber wenn man jetzt alle Live-Auftritte auch schon vorher genau kennen würde, dann wäre das Ergebnis womöglich NOCH vorhersagbarer.

  10. Jendrik war supersympathisch bein ESC-Kompakt Live-Talk …vielen Dank für das lustige Interview. Ich finde es super, dass die Backingmädels den Chorus größtenteils live singen werden. Outfits finde ich auch sehr gelungen – den Finger finde ich weiterhin gewöhnungsbedürftig, aber mal abwarten, wie es auf der Bühne aussehen wird.

  11. Ich kann euch mal wieder gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, dass wir visuals und Staging bekommen. Das sieht alles sehr hochwertig und professionell aus! Und sehr geiles Outfit von Jendrik!

  12. Der Auftritt vom Foto her hat schon was von Kindergeburtstag. Ich hoffe es geht gut. Denn Deutschland braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Jede weitere Pleite ruiniert den ESC Ruf hierzulande weiter. Es ist sowas wie eine Abwärtsspirale.
    Unser aktueller Beitrag ist auf Rang 35 bei den Quoten. Bei diversen Fanumfragen läuft es nicht gut für uns. Das Lied ist (bisher) ein kommerzieller Totalflop. Bei Gesprächen mit anderen ESC Fans ist die Ablehnung teils sehr groß.
    Ich bin grundsätzlich optimistisch. Und Deutschland ist bei mir derzeit auf Rang 7. Aber meine Zuversicht ist momentan nicht sehr hoch.

    • Das sind dann aber zumeist wohl auch diejenigen, die einen Gijon mit seinem Gewinsel schon als den sicheren Sieger sehen….

    • „Denn Deutschland braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Jede weitere Pleite ruiniert den ESC Ruf hierzulande weiter. Es ist sowas wie eine Abwärtsspirale.“
      Diese verkrampfte Haltung in Deutschland finde ich ziemlich anstrengend. Es gibt einige andere Länder, die trotz zahlreicher hinterer Plätze immer wieder mit Spaß dabei waren und bei denen die Teilnehmer, die hinten landeten, nicht so stiefmütterlich behandelt wurden.
      Der Ruf des ESC in Deutschland war übrigens schon mal eine Zeit lang so gut wie „ruiniert“ (meine mich als Grand-Prix-Fan prägenden Jahre 🙂 ), er hat es überlebt.

      • Anstrengend finde ich übrigens auch dieses bei vielen Kommentaren dieser Tage vorzufindende Starren auf die Buchmacher(innen) als Verkünder(innen) der Wahrheit.

        P.S. Das mit dem Gendern musste jetzt einfach sein, da ich während des Schreibens dieser Zeilen gerade einen Kommentator dieses Threads auf dem Bildschirm habe, der dies besonders liebt 😉

      • Ja, Finnland und Portugal sind so Länder, die einfach jedes Jahr mit Freude dabei sind, obwohl sie wirklich nicht gerade mit Erfolg gesegnet sind.😉

        In Deutschland zählt einzig und allein die Leistung, sogar in der Musik, die ja eigentlich der Unterhaltung dienen soll. Deshalb werden die KünstlerInnen auch bei Mißerfolg fallengelassen. Selbst, wenn der Act hierzulande beliebt ist und Erfolge feiern würde. Jeder Mißerfolg wird in Deutschland gleich als persönliches Versagen wahrgenommen. Und hier schließt sich der Kreis. Aus diesem Grunde möchte es sich kein bekannter Künstler antun, für Deutschland beim ESC zu starten. Sehr schade sowas, aber man kann es ihnen nicht verdenken.

      • Ich gebe Andi da recht. Sollte es wieder zu so einem Debakel kommen wie 2019 platzierungstechnisch, dann wäre das absolut fatal für den Esc in Deutschland.

  13. Ich finde ist natürlich Geschmacksache, ob einen der Auftritt gefällt. Ich finde aber, es wirkt einfach nur total aufgesetzt. Hauptsache Botschaft in nen Song gepresst.

    • Die Botschaft wird niemanden in Europa interessieren. Ich bin überzeugt, die wenigsten Zuseher werden auf Texte achten. Bei Jendrik bringt es auch gar nichts. Er singt den Text viel zu schnell.

      • Ich sag mal….
        I may stutter when I speak
        you don’t need to call me freak
        It’s not trigonometry
        Inside we’re the same

    • ist doch logisch, dass das zumindest in großen Teilen aufgesetzt ist. Er ist 26 und nicht 16. Würd ja halbwegs gerne Mäusken spielen was das so besprochen wurde. Obwohl…man würde wahrscheinlich seinen Ohren nicht trauen. Trägt er diese Jacke zb freiwillig? Falls ja müsste man ihm vorwerfen die blödesten Allerweltsplatüden über Gays rausreichen zu wollen. Ob Jendrik sympathisch ist, oder nicht ist weitgehend ohne Belang, da Deutschland und auch alle anderen Länder nie oder praktisch nie Kandidaten haben/hatten, die unsympathisch gewesen wären, oder sind. Fakt ist, dass sein Song die Amazon Music Top 1500 verlassen hat. Lena ist mit ihrem uralt Satellite locker an ihm vorbei (507 aktuell). Kann der am schlechtesten jemals ankommende deutsche ESC Beitrag durch einen wie auch immer als gut durchgebrachten Live Auftritt aus der Asche des Miserfolgs fröhlich blühend hervorkommen? Man soll zwar nie nie sagen, aber solch ne Hoffnung ist wie ‚mit nem vollbeladenen 40 Tonner über 2cm dickes Eis fahren zu wollen und zu glauben man würde es locker ‚rüber‘ schaffen‘.

      • Was das Outfit betrifft hat Deutschland 1998 den Barbara-Dex-Award gewonnen und es könnte dieses Jahr damit ein zweites Mal klappen. Nordmazedonien, Serbien und Portugal haben diese Auszeichnung auch schon zweimal bekommen.

        Der diesjährige Gastgeber Niederlande holte den Barbara-Dex-Award vor sechs Jahren und mir ist bis heute schleierhaft, warum das so war. Der Preis hätte Schweden gewinnen müssen! Da wurde das Outfit aus der Altkleidersammlung vom Internationalen Roten Kreuz zu einem Ramschpreis abgegriffen.

      • Er kann schneller in den Charts sein als Du glaubst. Das hängt nun vom Ergebnis in Rotterdam ab. Auch Michael Schulte ist so richtig erst nach dem ESC in den Charts durchgestartet.

      • Ich habe eine Flasche Wein intus. Das als Entschuldigung. Es nervt mich, dass Du vermeintlich gesicherte Wahrheiten verbreitet möchtest. Ich wollte – bei Deiner offensichtlichen Intelligenz – noch ein Wort zur Interpunktion bringen, aber das wäre blöd. Kurz gesagt: wir veröffentlichten Meinungen, nicht Wahrheiten

    • Also wenn man so manchen Kommentar hier liest dann kann man echt froh sein, dass Jendrik da nichts davon mitbekommt – er liest solche Fanblock-Kommentare schlicht nicht. Er hat es in einem Interview mal so begründet, dass ihm die Fans da per se viel zu analytisch an die Sache heran gehen, zu seziererisch und der Spass und die Freude an der Sache ESC oftmals ganz verloren geht.

      Und wenn ers lesen würde, dann gilt sicher sein Motto: „I don´t feel hate, I just feel sorry“….Recht hat er!!

      • Recht hat der Jendrik. So mancher Kommentar erinnert echt an eine (von mir verhaßten) Mathestunde, in der die Formel für den ESC-Erfolg gesucht wird. Die gibt es aber schlicht nicht, und das ist gut so.🙂

  14. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich erwarte überhaupt nicht, dass Deutschland immer vorne landet. Sind wir mal ehrlich, wie langweilig sind die Schweden Ergebnisse der letzten Jahre. Ich persönlich finde so ein Auf und Ab gut und viel spannender. So wie die Österreicher seit 2014.
    Aber nach den vielen Pleiten braucht Deutschland dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Um den ruinierten ESC Ruf hierzulande wieder etwas aufzupolieren.
    Ob das mit dem aktuellen Beitrag gelingt?

    • Bis jetzt funktioniert der deutsche Beitrag nicht. Der Finalauftritt MUSS es rausreissen. Choreo statt Song. Bild statt Ton. Na das geht garantiert Bombe gut. Ausserdem muss der deutsche Beitrag paar Tage vor dem Finale bei den Odds steigen sonst Essig. Mit Schweden kann sich Deutschland nichtmal im Ansatz messen. Bei uns herrscht provinzieller Dilettantismus gepaart mit Sendungsbewusstsein und einer ordentlichen Prise ‚ach, egal‘. In Schweden ist knallharte Konkurrenz angesagt vor dem sich auch die bekanntesten Namen nicht scheuen.

      Aber soweit ich mich erinnere ist der deutsche Beitrag ohne sonderlich bombastischem Live Auftritt durchgewunken worden. Da fanden ja welche den Song toll bis fantastisch. Dass die 100 alle DA zufällig rumgesessen haben und nicht vor Youtube & Spotify sitzen, das ist schon seltsam.

  15. Ich finde Jendrik sehr sympathisch. Der Song ist dafür. Kann ja nix dafür, das Europa nur langweilige Mainstreammucke mag.

  16. Ich hoffe die Grütze landet auf dem letzen Platz das ist der größte Mist was ich bisher gesehen habe hoffentlich 0 Punkte

      • Simmt @ Joergi, das ist in der Tat armselig. Also jeder weiss hier, dass ich mit Herrn Schulte 2018 auch absolut nicht einverstanden war – den letzten Platz hab ich ihm schon wegen der ESC-Sache im allgemeinen nicht gewünscht. Und das hat jetzt überhaupt nix mit übersteigertem Patriotismus zu tun – dieser ist natürlich ebenfalls unangebracht. Beim ESC gehts um was ganz anderes!!!

  17. so sehr ich immer Deutschland die Daumen drücke und so angenehm ich Jendrik als Person finde, hoffe ich dass Deutschland diesmal ganz hinten landen wird, denn ich finde das Lied super nervig und einfach nur schlecht. Das hat nichts mit fehlendem Patriotismus zu tun, sondern einfach nur mit Musikgeschmack.
    Sorry Germany: zero points.

    • Dein Musikgeschmack in Ehren. Aber dem, eigenen Vertreter zu wünschen, das er Letzter wird, finde ich absolut niedertraechtig. Auch ich habe schon Deutsche Beiträge nicht gemocht, aber ich habe trotzdem auf die bestmögliche Platzierung gehofft. Denn das ist für den Künstler ein persönliches Drama. Gerade weil Jendrik so viel Eigeninitiative gezeigt hat. Ich finde die deutsche Unsitte den eigenen Künstler mit Hohn und Spott zu demütigen einfach nur zum kotzen.

  18. Also, ich hoffe nicht das Deutschland (Jendrik) ganz hinten landet, aber ich persönlich würde für sein Lied nicht anrufen. Und ich kann’s niemanden verübeln es ebenfalls nicht zu tun. Ob der Auftritt in der finalen Show viel rausreißen wird, kann ich mir bei dem Song auch eher nicht vorstellen. Dieses Fingerkostüm ist auch wirklich nicht cool. Ich find Jendrik auch sympathisch und wünsche ihm alles Gute, aber ich sehe ihn mehr im Kinder Tv. Auf KiKa zB. Ich meine das nichtmal böse. Trotz allem freue ich mich auf den ESC Abend nach einem Jahr Pause. 🙂

  19. Der Humor hat leider das Niveau von Kteisiiiradio auf pubertär. Musik spielt in der Liga Rodolfo Chikilicuatre meets Gottlieb Wendehals. Der NDR hat mal wieder keine Ahnung, das wird ein Desaster

  20. lasse hat sich bisher gar nicht groß zum deutschen beitrag geäußert.
    den mittelfinger als satirischen beitrag zu was auch immer fand ich sehr gelungen,ist aber im sinne einer mittlerweile total fehlgeleiteten political correctness VERBOTEN!
    ich stecke da nicht drin aber meine vermutung ist,daß der NDR einen ganz bestimmten beitrag im sinne einer politischen agenda gesucht hat und mit jendrik relativ sofort fündig geworden ist. ;
    vorgabe war:junger mann gerne schwul aber kein muss,angenehmes unverstelltes authentisches äußeres singt ein eher einfach gestricktes poplied (ok der krawallpart ist dann sozusagen subtile résistance) über den sogenannten hass,wobei das ganze auch als direkte botschaft an die gesellschaft zu verstehen ist.
    fazit allgemein:vielleicht ein bißchen zu viel auf einmal! – ohne die leider penetrante botschaft wäre der widerstand möglicherweise sehr viel geringer ausgefallen?
    mein fazit:da steckt einfach zuviel nanny drin!
    wer sich einigermaßen auskennt,weiß,daß dieses sogenannte „haßgesetz“ schon länger brach liegt(selbst unser bundespräsident hat es nicht sofort unterschrieben!),weil es nicht nur gegen unser grundgesetz,sondern in vielen dingen(komplex!) auch gegen den gesunden menschenverstand (die etwas älteren hier kennen den vielleicht noch) verstößt – vielleicht hatte der NDR hier etwas anschubhilfe angedacht? ;
    nur meine bescheidene theorie zum thema – grundsätzlich bin ich jendrik wohlgesonnen im sinne eines würdigen abschneidens und da spielt der erzielte platz am ende keinerlei rolle (sollten sich einige ergebnisfreaks hier mal hinter die ohren schreiben!) nur denke ich auch,daß es an der zeit ist,dem von mir eigentlich sehr geschätzen NDR(siehe z.b. nordreportage und ähnliches) das besteck langsam mal wieder aus der hand zu nehmen.
    kolbenfresser!
    ich lasse mich höchstens damit besänftigen,daß es wieder einen richtigen vorentscheid im TV gibt a la estland(blaupause!),melo ect. und hoffe mal auf besserung in 2022 und wünsche jendrik,daß er,falls das ergebnis am ende nicht so dolle ist, medial nicht so in die mangel genommen wird wie anna b. anno 2010 bei den schweden. 🙂

  21. Und diese Aufregung für 3 Minuten im Mai – hoffe nur das in Vilnius gute Arbeit geleistet wurde – sieht bei der Corona Entwicklung eher nach nem Video-Contest aus …..
    Mich holt der Deutsche Beitrag immer noch ab und hängt im Ohr 😉
    Jendrik wird auffallen und vielen in Europa Spass machen – was wollen wir mehr erwarten in dieser Zeit
    Denken wir nur an die Auftritte von Gracia/AlexSings/JamieLee/AnnSophie/Sisters ….. sowas will ich einfach nicht mehr und auch keinen schwedischen Einheitsbrei ….. mehr Mut ist doch erstmal gut 😉

    • Dass der Neuen Rechten der Beitrag nicht schmeckt, war zu erwarten. Ich habe mich letzte Jahr schon gewundert, das aus der Ecke kein größerer Aufschrei kam, wo doch Ben gar kein „Bio-Deutscher“ war. Da wir hier nicht in Osteuropa sind, wo diese Kreise beunruhigend viel Einfluss auf die Sender-Verantwortlichen zu haben scheinen (siehe Nordmazedonien), braucht man sich darum (noch) nicht zu kümmern.

      • Hatte eigentlich grade beschlossen, den Kommentar zu ignorieren, weil er eh schon nach hinten gerutscht war. Dann sage ich aber doch auch noch etwas dazu: Extrem zweifelhafte Quelle und deshalb werde ich den Artikel auch sicher nicht lesen.

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