Rumänien: Findet das Finale der Vorentscheidung am 1. März statt?

Zweite Probe Rumänien Ester Peony On A Sunday ESC 2019 3
Foto: Thomas Hanses

Wird die rumänische Vorentscheidung „Selecţia Naţională“ in 2020 nach dem nicht gerade sehr erfolgreichen letzten Jahr doch fortgesetzt? Und findet das Finale am 1. März statt? Diese Vermutungen legt ein Artikel des Online-Portals news.ro nahe.

Demnach hat der Bürgermeister der Stadt Buzău verlautbaren lassen, dass das Finale der rumänischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2020 an ebendiesem Datum in der 115.000-Einwohner-Stadt im Südosten von Rumänien stattfinden soll. Oder besser gesagt: Er hält es für 99,9% wahrscheinlich, was auch immer das bedeuten mag.

Der Artikel bleibt im Hinblick auf das Vorentscheidungsformat sehr im Ungefähren, es gibt also keine weiteren Details zu möglichen Halbfinals oder Änderungen am im letzten Jahr viel kritisierten Abstimmungsmodus. Auch der rumänische Sender TVR hat sich bislang nicht zu diesem Thema geäußert, geschweige denn zu der Frage, ob es überhaupt einen Vorentscheid geben wird.

2019 bestand die „Selecţia Naţională“ aus zwei Halbfinals und einem Finale. Am Ende entschieden sechs Juroren sowie die TV-Zuschauer über Sieg oder Niederlage, wobei die Stimmen des Publikums nur zu einem Siebtel in das Endergebnis einflossen. Das sorgte für viel Kritik und und einen regelrechten Shitstorm im Nachgang. Auch in Tel Aviv lief es für die so ausgewählte Ester Peony (Aufmacherfoto) und ihr „On a Sunday“ suboptimal und sie schied als 13. im Halbfinale aus. Damit hat Dauer-Qualifikant Rumänien nun schon zweimal in Folge das ESC-Finale verpasst.

Im letzten Jahr haben wir die rumänische Vorentscheidung auch besonders intensiv begleitet, weil die ehemalige DSDS-Teilnehmerin Linda Teodosiu an der Show teilgenommen und am Ende einen guten vierten Platz erreicht hat. Wer weiß, vielleicht wagt Linda in diesem Jahr ja einen erneuten Anlauf?

 



19 Kommentare

  1. Eine interne Nominierung dürfte damit hinfällig sein. Eer Austragungsort liegt in der historischen Provinz Walachei und war bisher nur durch den dort ansässigen Fußballverein bekannt.

    Eine Reform des Vorentscheides ist dringend notwendig, vor allem die Livetabelle beim Zuschauervoting sollte abgeschafft werden.

  2. Es entbehrt nach vielen grottigen rumänischen Beiträgen in den letzten Jahren nicht einer gewissen Ironie, dass der VE in der Walachei stattfinden soll.

  3. Ich war letztes Jahr klar für Linda Teodosiu mit ihren Renegades. Zum deutschen Eurovision Song Contest Vorentscheid ist immer noch nichts bekannt. Hoffe auf Infos nächste Woche. Aber der NDR scheißt auf Eurovision Song Contest Fans wie Angela Merkel auf ihre Bürger/innen. Daher heißt es abwarten.

      • Ok Entschuldigung. Werde mich zurück nehmen. Trotzdem sollten langsam mal Infos kommen. Niederlande und Nordmadzedonien wählen dieses Jahr intern.

      • @ESCMYLIFE: In 2019 ist mir aufgefallen, dass es im Netz eine kleine Gruppe gibt, die versucht immer und überall extreme, rechte Positionen einzubringen, egal welches Thema. Deine Äußerung zu Frau Merkel, die real wirklich eine andere Frau ist als du denkst, gehört auch dazu. Also:
        – Versuche mal beim Thema zu bleiben. Hier also alles zum Vorentscheidung in Rumänien.
        – Falls du mehr einbringen willst, nur wo es wirklich zum Diskussion passt,
        – Grüble mal über deinen Namen hier. Escmylife wirkt großbuchstabiert wie eine Schrei, dazu sagst du damit, dass deine Welt nicht größer als den Deutsche ESC-Beitrag ist. Oder?

  4. Ich kann immer noch nicht verstehen warum bis jetzt wirklich keine(!) Info zum deutschen Vorentscheid eröffentlich wird. Gibt es überhaupt einen? Wie viele Künstler nehmen teil? Oder wird intern bestimmt?

    Ich gucke jeden Tag hier nach und hoffe dass es einen Beitrag zur deutschen Auswahl gibt

  5. Schlage Michael Schulte und Michael Leonardi fürn Vorentscheid vor. Außerdem rechne ich Rumänien dieses Jahr hohe Chancen ein. Sollten auch mal gewinnen nach vielen Jahren.

  6. Ist doch sowieso irgendwie alles sinnlos. Wenn es nicht bis zum übernächsten Sonnenaufgang 🌅 endlich Informationen zur deutschen Vorentscheidung gibt, vernichte ich alle KugelSCHREIBER in meiner Wohnung.

  7. Maybe on a sunday :p

    Lol, und nun zum Topic (obwohl ich ja mein offtopic sehr intelligent verfasst habe wie ich finde, lol) Rumänien hatte nach dem Debakel in 2016 wohl mit der Ausnahme von Yodel It wirklich keinen Lauf mehr. Während sie 2018 noch haarscharf und um ein paar Punkte daran gescheitert sind, ins Finale zu kommen war es 2019 schon gar nicht mehr so knapp. Die Diaspora-Votings haben deutlich nachgelassen für Rumänien – die Juryvotes waren letztens deutlich stärker als die Publicvotes. Woran das wohl liegen mag? Von 2002 bis 2016 hat sich das Land jedes Jahr für das Finale qualifiziert und häufig sehr gute Platzierungen eingeheimst – vor allem in den Semifinals. Häufig hat Rumänien dort einen Top3-Platz ergattert und dann im Finale etwas überraschend geschwächelt. In den ersten Jahren seiner Teilnahme beim ESC hat Rumänien übrigens überhaupt keinen Blumentopf gewonnen und musste viele Zwangspausen einlegen. Daher ist für mich Rumänien zumindest empirisch betrachtet eines der spannendsten ESC Länder überhaupt. Ich bin gespannt, ob sie in 2020 die Kurve kriegen. Vermutlich wäre es sinnvoll, die Gewichtung der Juryvotes wieder zur senken. But we will see. Good luck Romania 🙂

  8. Bis jetzt haben mich die Rumänen nur 2005 und 2007 wirklich überzeugt. 2018 und 2019 sind sie völlig zu Recht ausgeschieden, meiner Meinung nach. Aber ich bin gespannt, vielleicht bringen sie dieses Jahr mal einen richtigen Knaller.

  9. „On A Sunday“ war klasse, aber ich brauche dieses Jahr nicht nochmal so eine polarisierende Jurywertung. Lieber 50/50 internationale Jury und Televote, das ist das beste System mMn 🙂

  10. Wenn man jemanden in die Walachei schickt, dann wünscht man ihn sich ganz weit fort von einem selbst. Besonders bei nervigen und anstrengenden Zeitgenossen wünscht man sich dies gerne.
    Wahrscheinlich nimmt aly ryan teil.

  11. Der letzte gute Song aus Rumänien war Yodel it 2017. Nach zwei schlechten Jahren (2018, 2019) dürfen sie gerne wieder etwas brauchbares liefern. Da habe ich bei Rumänien mehr Hoffnung als bei Deutschland.

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