Russland: Putin beauftragt Durchführung des internationalen Musikwettbewerbs „Intervision“ im September 2025

Wladimir Putin – Foto: Instagram @russian_kremlin

Der russische Präsident Wladimir Putin (Aufmacherbild) hat am 3. Februar 2025 ein Dekret unterzeichnet, mit dem die Durchführung eines internationalen Musikwettbewerbs mit dem Namen Intervidenije (russisch für Intervision) beauftragt wird. Der Wettbewerb soll die internationale, kulturelle und humanitäre Zusammenarbeit weiterentwickeln. Neben Staaten der ehemaligen Sowjetunion hat Putin dabei vor allem die BRICS-Länder im Blick. Der russische Außenminister Lawrow hatte bereits zu Weihnachten berichtet, dass 25 Länder Interesse an diesem Wettbewerb hätten, den es als Gegenentwurf zum Eurovision Song Contest schon von 1977 bis 1980 gab.

Bereits am 26. Dezember 2024 hatte die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, dass Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit russischen und ausländischen Medien erklärte habe, dass 25 Länder Interesse an einer Teilnahme am internationalen Liederwettbewerb Intervision hätten.

Konkret sagte Lawrow nach Angaben von TASS:

„Nächstes Jahr haben wir eine neue Gelegenheit, gemeinsame Anstrengungen zur Entwicklung der multilateralen Zusammenarbeit zu unternehmen. Im September 2025 veranstalten wir den internationalen Songwettbewerb Intervision, an dem bereits mehr als 25 Länder ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet haben, darunter eine Reihe lateinamerikanischer Länder.“

Bereits am 12. September 2024 hatte Michail Schwydkoi, der Sondergesandte des russischen Präsidenten für internationale kulturelle Zusammenarbeit, den Wettbewerb für September 2025 angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt hätten 20 Länder ihre Teilnahmebereitschaft signalisiert gehabt, „darunter alle BRICS-Staaten“. Diese Staaten sind eine wirtschaftliche und politische Allianz der fünf aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (daher BRICS). Sie kooperieren in den Bereichen Handel, Finanzen und Geopolitik und streben eine stärkere multilaterale Weltordnung an, die unabhängiger von westlich dominierten Institutionen ist.

Heute nun hat der russische Präsident das entsprechende Dekret unterzeichnet, das die Wiederbelebung der Intervision und die Durchführung des Wettbewerbs für den September 2025 beauftragt.

Dekret von Wladimir Putin vom 3. Februar 2025

Im Detail besagt das von Putin unterzeichnete Dekret folgendes (Übersetzung von Google Translate – keine Garantie dafür):

Dekret des Präsidenten der Russischen Föderation 

zur Durchführung des internationalen Musikwettbewerbs Intervidenije (Intervision) im Jahr 2025

Um die internationale, kulturelle und humanitäre Zusammenarbeit weiterzuentwickeln, verfüge ich:

1. Die Durchführung des internationalen Wettbewerbs Intervidenije (im Folgenden: „Wettbewerb“ genannt) in Moskau und dem Moskauer Oblast im Jahr 2025.

2. Auftrag an die Regierung der Russischen Föderation:
a) ein Organisationskomitee für die Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs (im Folgenden als Organisationskomitee bezeichnet) zu bilden;
b) Entwicklung eines Maßnahmenpakets zur Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs unter Beteiligung der Regierung von Moskau und der Regierung des Moskauer Oblast sowie Sicherstellung seiner Umsetzung die angegebenen Maßnahmen;
c) Unterstützung bei der Medienberichterstattung über die Ereignisse im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs;

3. Die Ernennung des stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation, D. N. Tschernyschenko, zum Vorsitzenden des Organisationskomitees.

4. Das Organisationskomitee soll einen Genehmigungsplan für die wichtigsten Aktivitäten im Zusammenhang der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs erarbeiten.

5. Die Bildung eines Aufsichtsrats für den Wettbewerb, der die wichtigsten Aufgaben im Zusammenhang mit seiner Durchführung löst.

6. Der Aufsichtsrat des Wettbewerbs:
a) genehmigt auf Vorlage des Organisationskomitees das Konzept für die Durchführung des Wettbewerbs und die Vorschriften für die Durchführung des Wettbewerbs;
b) genehmigt die Ergebnisse des Wettbewerbs;
c) trifft Entscheidungen über die Hauptrichtungen der Entwicklung des Wettbewerbs in den Folgejahren, auch im Hinblick auf die internationale Zusammenarbeit;
d) koordiniert die Informationsunterstützung für den Wettbewerb, um die kulturelle Vielfalt zu fördern.

7. Die Ernennung des Ersten Stellvertretenden Stabschefs der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation, S. V. Kirijenko, zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats des Wettbewerbs.

8. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats des Wettbewerbs genehmigt die Zusammensetzung des Aufsichtsrats des Wettbewerbs.

9. Das Außenministerium der Russischen Föderation leistet Unterstützung bei der Förderung des Wettbewerbs.

10. Dieses Dekret tritt am Tag seiner Unterzeichnung in Kraft.

Büro des Präsidenten der Russischen Föderation, V. Putin

Moskau, Kreml
3. Februar 2025″

Der Intervision Liederwettbewerb war ein Musikfestival, das in den 1970er Jahren als osteuropäisches Gegenstück zum Eurovision Song Contest ins Leben gerufen wurde. Organisiert wurde er von der Intervision, der Rundfunkunion sozialistischer Staaten, also ähnlich wie die Eurovision. Der Wettbewerb wurde von 1977 bis 1980 in der polnischen Stadt Sopot ausgetragen. Dort gab es davor bereits das Internationale Sopot-Festival, das auch nach 1980 unter diesem Namen fortgeführt wurde.

Die Teilnehmer der Intervision kamen (vorrangig) aus Ländern des Ostblocks, darunter der Sowjetunion, Polen, der DDR und der Tschechoslowakei. Das Festival war nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein kulturelles Ereignis, das die Zusammenarbeit zwischen den sozialistischen Ländern stärken sollte. Allerdings nahm zum Beispiel auch Finnland daran teil. 1980 gewann die Finnin Marion Rung den Wettbewerb mit dem Titel „Hyvästi yö“ (Auf Wiedersehen, Nacht). Die Sängerin war zuvor 1962 mit „Tipi-tii“ und 1973 mit „Tom Tom Tom“ beim Eurovision Song Contest angetreten.

Nach dem Ende des Kalten Krieges geriet der Intervision Song Contest zunehmend in Vergessenheit. In den 2000er Jahren gab es Versuche, ihn als Alternative zum Eurovision Song Contest wiederzubeleben, insbesondere für Russland und andere postsowjetische Staaten. Trotz mehrfacher Ankündigungen fand jedoch keine offizielle Neuauflage statt. Bisher, denn 2025 wird er nun auf Basis des Dekrets von Putin unter neuen Vorzeichen wiederbelebt.

Russland nahm zwischen 1994 und 2021 insgesamt 23 Mal am Eurovision Song Contest teil. Mehrere große Stars des Landes traten dabei an, und oft wurden vordere Platzierungen erreicht. 2008 gelang Dima Bilan mit dem Titel „Believe“ sogar der Sieg, so dass der Wettbewerb 2009 in Moskau ausgetragen wurde. In der Folge des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine ab dem 24. Februar 2022 wurde der Ausschluss des Landes vom ESC in Turin gefordert. Nachdem mehrere Länder mit einem Boykott des Wettbewerbs gedroht hatten, sollte Russland daran teilnehmen dürfen, schloss die EBU das Land davon aus. Am 26. Februar traten die russischen Mitgliedsender aus der EBU aus. Eine Teilnahme am ESC war damit nicht mehr möglich.

Wie bewertest Du die Pläne Russlands für eine Wiederbelebung der Intervision? Kannst Du Dir vorstellen, dass ein solches Festival mit Teilnehmerländern aus der gesamten Welt funktionieren kann? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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108 Comments
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Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬🤬

Last edited 1 Jahr zuvor by Malge1985
Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Du hast die Leerzeichen zwischen den Wörtern vergessen, sorry kann ich so nicht lesen 🤣

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

😂😂😂

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor

Dann scheint die Nicht-Teilnahme doch mehr weh zu tun, als man zugeben möchte…

Ich glaube nicht, dass sich dieses Konzept erfolgreich etablieren wird. Das hat damals schon nicht funktioniert, und auch die EBU zeigt uns, wie schwierig es ist, ein so einzigartiges Event auf einem anderen Kontinenten zu organisieren. Der Eurovision Song Contest ist eben etwas ganz Besonderes und lässt sich nicht einfach kopieren.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

„Dann scheint die Nicht-Teilnahme doch mehr weh zu tun, als man zugeben möchte“

Hatte das eben im anderen Thread auch schon geschrieben. Phantomschmerzen eines Phantoms.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Sehr gut ausgedrückt!

Marrc
Marrc
1 Jahr zuvor

Schön gesagt

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Was ist eigentlich mit dem Asia Song Contest? Da war doch auch vor paar Jahren was geplant. Ist das im Sande verlaufen.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Meines Wissens wollten sie sich lieber auf den American Song Contest konzentrieren, den es ja auch nicht mehr gibt.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Deren Ersatz für die Olympischen Spiele kam ja auch so super an. Riesiges Zuschauerinteresse, in 283 Länder übertragen, tolle Disziplinen, alle Athleten ungedopt.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
1 Jahr zuvor

Vielleicht wird das der Menschheit einen zweiten Trololo-Song schenken.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Die ersten Songs sind übrigens auch schon bekannt:

„Der Erstgeborene für das Vaterland“
„Unser Chef telefoniert nur Festnetz“
„Tausche meinen Mann gegen einen Nerzmantel“

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Wunderbare Titel! 😀

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor

Laut einer Doku sollte man damals das Licht einschalten, wenn einem ein Lied gefiel, und anhand des Stromverbrauchs wurde ein Sieger ermittelt. Merkwürdiges Ding.
Mir fallen spontan nur Türkvision und Jewrovision als weitere unoffizielle Abklatsche ein und suspekt sind mir alle.

Giovanni
Giovanni
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobiz

Das mit dem Licht einschalten als Abstimmung gab’s auch im westeuropäischen Fernsehen. Das kann ich mich erinnern.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Giovanni

Sicher? War es nicht die Betätigung der Toilettenspülung und Messung des Wasserverbrauchs Jahre vor Einführung der Telefonabstimmung?

Herr Haque
Mitglied
Herr Haque
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Beide Methoden gab es wohl bei „Wünsch dir was“, wie Alex John parallel schon kommentiert hat: https://de.wikipedia.org/wiki/Lichttest

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Giovanni

Ja.
In der Show Wünsch Dir was mit Dietmar Schönherr und Vivi Bach (ZDF, 1970er Jahre) wurde stets eine Stadt ausgewählt, die durch Ein- und Ausschalten der Leuchtmittel in der Wohnung über Kandidaten-Familien abstimmen sollten, was durch einen Mitarbeiter im jeweiligen E-Werk überwacht wurde

Meikel
Meikel
1 Jahr zuvor
Reply to  Giovanni

Das war bei „Wünsch dir was“ mit Dietmar und Vivi. War ’ne coole Sendung😉

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Meikel

Absolut und ziemlich anarchistisch. War allerdings ein wenig vor meiner Zeit.

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobiz

Den ersten Türkvision Gewinner hab ich gern gehört.
Das war irgendwie ‚anders‘, mega trashig und hatte Angst um den jungen Mann, dass ihn seine Tänzer auffressen wollten.
So böse wie die geschaut haben. 🤓

https://youtu.be/9XMnFL8VZRA?si=pEnz-i9lmw3bdOJz

Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Freue mich schon auf den Live-Blog!

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

Ich hab so ein bisschen Sorge was passiert sollte das Erfolg haben. Wird die EBU Mitglieder verlieren oder wird es egal sein ob Länder an beiden Veranstaltungen teilnehmen. Wie soll man überhaupt damit umgehen? Ignorieren, tabuisieren oder drüber lachen? Eigentlich kann es einem erstmal egal sein, sollen Putin und Lawrow im Duett furzen aber am Ende hat Putin immer einen schlechten Hintergedanken dabei und deshalb bin ich besorgt

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor

Besteht ernsthaft die Gefahr, dass ESC-Länder daran teilnehmen?

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Tobiz

Bestimmt Ungarn, Belarus, evtl. Georgien und … Transnistrien. Und weltweit sind gesetzt: Venezuela, Bolivien, Kuba, Nicaragua, El Salvador, Angola, Südafrika

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Der Hintergedanke ist einfach, sich nicht isoliert zu fühlen und eine alternative Realität den Leuten anzubieten. Aber hey … Russlands Zeitzonen überspannen ja nur 9 Stunden, dazu noch 2 Zeitzonen potenzieller europäischer/afrikanischer Länder und Lateinamerika ist nochmal ca. 7 Stunden hinter Moskauer Zeit. Die Abstimmung läuft übrigens so, dass massenhaft ausgefüllte Wahlzettel in Urnen gestopft werden. Für den Zuseher ein Ausdruck von Wahlfreiheit.

Herr Haque
Mitglied
Herr Haque
1 Jahr zuvor

Die EBU hat ja weitaus mehr Aufgaben als nur die Organisation des ESC. Mitgliederschwund erwarte ich jetzt nicht, nur weil es einen alternativen Liederwettbewerb geben soll. Und im zitierten Dekret geht es ja nicht darum, das Netzwerk von Fernsehanstalten „Intervision“ wieder aufleben zu lassen (die OIRT, zu der „Intervision“ gehörte, ist 1993 in der EBU aufgegangen, welche die europäischen Mitglieder der OIRT eingegliedert hat: https://en.wikipedia.org/wiki/International_Radio_and_Television_Organisation ), sondern nur den Liederwettbewerb.

Die erste Hürde ist eh, den Intervision-Liederwettbewerb (ISC) tatsächlich mal wieder auf die Beine zu stellen. Laut englischsprachigem Wikipedia-Artikel soll das Vorhaben bereits 2014, 2015, 2023 und 2024 vorangetrieben worden sein, da ging es aber kaum über laut Denken hinaus weiter: https://en.wikipedia.org/wiki/Intervision_Song_Contest Da erscheint das Dekret jetzt schon konkreter, aber das Vorhaben muss erst mal umgesetzt werden.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor

Kein von einer faschistoiden Mörderdiktatur aufgezogenes Pseudospektakel wird jemals an den ESC heranreichen. Der lebt ja auch von seinem Image als freies, farbenfrohes Event. Da kann die Faschistenklitsche ruSSland einfach nicht mithalten.

Liz
Liz
11 Monate zuvor

Thilo mit Bobby: Ja, das kann gut sein, dass die EBU aus dem Ostblock viele Mitglieder verlieren wird. Wenn der Krieg mal vorbei ist, könnten sich wirklich alle osteuropäischen Länder für die Teilnahme an Intervision entscheiden. Immerhin hat seit vielen Jahren kein osteuropäisches Land den ESC gewonnen, bis auf die Ukraine vor ein paar Jahren. Ein Vorteil wäre es, denn dann gäbe es keine zwei Halbfinale. Schließlich hat Westeuropa nicht so viele Länder; es gibt ja nur noch Andorra, Monaco und Liechtenstein.

Wenn der ESC der EBU nicht bunt genug sein wird, dann kann man immer noch Länder, die zu den EBU-Mitgliedern gehören dazu holen, wie Ägypten, Algerien, Jordanien, Libanon und Tunesien. Diese Länder sind ja immerhin so tolerant und offen. 😉

Sh1ft_key
Sh1ft_key
1 Jahr zuvor

In einer gerechten Welt wären Israel und Russland beide vom ESC ausgeschlossen wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

… und die EU wegen Waffenlieferungen in die ganze Welt.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Soll ich dir ein Geheimnis verraten?

Die Welt war noch nie gerecht.

Traffy🧡I luv it
Traffy🧡I luv it
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

In einer gerechten Welt wäre der Lorax der aktuell Präsident spielt auch im Gefängnis.
Aber was ist bitte schon gerecht?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Und Du wegen Flachpfeiferei

Marina.
Marina.
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

In einer gerechten Welt müssten keine Länder ausgeschlossen werden.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Es überrascht mich nicht, so etwas wieder von Dir zu lesen. Was hältst Du eigentlich vom spanischen ESC-Beitrag? Oder vom belgischen? Ach ja, stimmt – alles, was nicht Israel ist, scheint Dich ja offensichtlich nicht zu interessieren.

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

In einer gerechten Welt, wäre die israelische Interpretin nicht vom Publikum ausgebuht worden und von einigen Konkurrenten angegangen worden.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Da hat mal wieder ein Antisemit keine Ahnung, warum ruSSland vom ESC ausgeschlossen worden ist. Langsam nervt diese stolz zur Schau gestellte Ignoranz ein wenig…

funtasticc
Mitglied
funtasticc
1 Jahr zuvor

Wenn Politiker (vor allem Autokraten) sich in Kunst und Unterhaltung einmischen, hat das IMMER einen Hintergedanken.

Putin hat die freie Meinung in Russland und Belarus abgeschafft, es gibt keine oder kaum noch freie Medien, die russische Bevölkerung wird seit Jahren gebrainwashed.
Und von jeher galt schon seit den Römern das Motto „Brot und Spiele“. Und wenn das Brot fehlt, werden dem Volk eben die Spiele vorgesetzt… allein um darzustellen, wie international man noch ist (und wie man sein Volk von unangenehmen Dingen ablenken kann).

Natürlich ist die Intervision keine Alternative zum ESC. Der ESC wurde von freien europäischen Sendeanstalten gegründet, um die europäischen Staaten nach dem Krieg wieder zusammenzuführen, eine weltoffene und tolerante Gemeinschaft aufzubauen und das zu zelebrieren.

Schaut man sich Putins Dekret an, weiß selbst der Blindeste, wie der Hase läuft. Alles wird vom Staat aufgebaut, genehmigt oder eben nicht genehmigt (man kann es auch Zensur nennen).

Der vom Staat beauftragte Aufsichtsrat „… trifft Entscheidungen über die Hauptrichtungen der Entwicklung des Wettbewerbs…, auch im Hinblick auf die internationale Zusammenarbeit… koordiniert die Informationsunterstützung für den Wettbewerb, um die kulturelle Vielfalt zu fördern.“

Ja, das Wort kulturelle Vielfalt kommt auch darin vor. Brasilianischen Karneval wird man dort vermutlich trotzdem nicht antreffen, denn dort wird ja auch eher der Bikinikleidung und weniger gefrönt.

Kann das russische Experiment gelingen? Ich vermute: Ja, aber aus ganz anderen Gründen. Wer sich wirtschaftlich gut mit Russland stellen will, wird auch teilnehmen. Dass das für die Bevölkerung dann auch noch unterhaltsam ist, steht auch außer Frage… schließlich sieht das russische Volk ja sonst kaum noch etwas Kulturelles aus anderen Ländern.

Und ich will den Westen gar nicht ausschließen: würde Trump die G20 Staaten „einladen“, an einem solchen Wettbewerb (muss nicht Musik, kann auch irgendwas anderes sein) teilzunehmen, stünden auch die westlichen Staaten Schlange, solange man damit Strafzölle und andere Restriktionen verhindern kann.

Alles ist Politik, alles ist vor allem eines: Der Machtwille einzelner.
Spiele ohne Brot, das ist das einzige, was das Volk bekommt. Es lebe die Autokratie.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Läuft die Wahl genauso ab wie eine Präsidentenwahl in Russland? Dann kennen wir den Sieger schon.

Brötchen
Brötchen
1 Jahr zuvor

Albern. Aber wie andere bereits kommentiert haben untermalt das nur erneut, wie sehr der Ausschluss aus dem Song Contest Russland weh getan haben muss. Die drohende Isolation kann man eben auch nicht mehr vor den blödesten Russen geheim halten, da will man jetzt gegensteuern.

Na mal sehen wie das Abstimmungsverfahren läuft mit so vielen Ländern die wenig von Demokratie halten. Wird doch noch stärker politisch motiviert sein als der ESC. Senden vermutlich zig klassische Balladen um „niveavoller“ zu wirken, mit explizitem Schwulen-Verbot, damit all die Konservativen drauf zeigen können wie viel besser Kunst unter Faschismus doch ist (lache mich tot).

Und am Ende gewinnt dann China jedes Jahr, da man ja dem neuen Hegemon Honig ums Maul schmieren will.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Brötchen

Es dient doch nur der Ablenkung der Bevölkerung von der 3 Tage Spezialoperation. Viel mehr sehe ich nicht dahinter.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Brötchen

Der ESC diente dem Kreml ja mehr als 20 Jahre als Propagandainstrument. Für wenig Geld konnte man da die Puppen tanzen lassen und viele Europäer waren noch dumm (!) genug und haben‘s nicht geschnallt und waren von den Gagarinas und Lazarevs ganz begeistert…

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Jahr zuvor

Dass Herr Putin es tatsächlich mal auf ein Aufhängerfoto hier bei ESCK schafft hätte ich auch nicht gedacht.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Wenn er das wüsste… oje oje

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Ich begrüße schon mal die Bots hier die uns dann die Welt erklären 🤣

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  Rusty

Der wird sich höchstens beschweren, dass sein Oberkörperfrei-Foto von der Fischerei und Jagd nicht verwendet wurde.

Momo
Momo
1 Jahr zuvor

I don’t wanna put in!

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor

Bei Musikshows im Russischen Fernsehen bekomme ich immer das Gefühl, dass das Publikum bedroht still sitzt, keine Emotionen zeigen darf, kurz: tote Hose im Saal.
Da Russland organisiert (und zahlt), darf man sich fragen wie so eine ‚Show‘ in den anderen Länder ankommt.

Marko mSuF
Marko mSuF
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Anmerkung: Die Übersetzung ist richtig. Da spurt man welche Sprache häufig übersetzt wird von Google Translate …

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Marko mSuF

Wer zuerst aufhört zu applaudieren, wird nach Sibirien deportiert.

sam
sam
1 Jahr zuvor

Da ärgert sich der Putin wohl immer noch sehr, dass seine Russen 2022 vom ESC ausgeschlossen wurden. Aber da ist er selber Schuld. Denn wer Krieg führt hat beim ESC nichts zu suchen. Und wer jetzt damit um die Ecke kommt, dass Israel doch auch beim ESC teilnehmen darf. Israel hat sich nur verteidigt, denn die Hamas hat den Krieg gestartet, zumindest soweit ich weiß. Und verteidigen wird man sich doch wohl noch dürfen, denn sonst müsste ja auch die Ukraine rausgeschmissen werden. Und mir tut es nicht wirklich leid, dass Russland nicht mehr daran teilnehmen darf, denn sie haben den ESC oft als Propaganda-Plattform genutzt und sehr oft die anderen provoziert. Das einzige Positive war, dass sie eigentlich immer richtig große Superstars zum ESC geschickt haben.

Last edited 1 Jahr zuvor by sam
ESC-Gast
ESC-Gast
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

„Zumindest, soweit ich weiß“. Genau das ist der Knackpunkt. In dieser Hinsicht läuft halt viel unter dem Radar, was wir nicht erfahren sollen. Genau wie der Krieg Israels gegen die Hamas hat der Krieg (uupps, beinahe das Präfix „Angriffs-“ vergessen) von Russland gegen die Ukraine eine jahrzehntelange Vorgeschichte, die ignoriert oder heruntergespielt wird und diese einseitige Berichterstattung der hiesigen Medien nervt halt unglaublich.
Den russischen „Songcontest“ werde ich trotzdem ignorieren.

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1 Jahr zuvor
Reply to  ESC-Gast

Was für ein Geschwurbele.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor

Ist doch alles richtig was ESC Gast geschrieben hat. Wo ist da geschwurbel? Gerade der Hinweis auf jahrzehntelange Vorgeschichte ist in meinen Augen sehr wichtig.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Es wäre ja schön, wenn ESC-Gast sein „überlegenes Wissen“ über die „jahrzehntelange Vorgeschichte“ hier einmal präsentieren würde, statt uns mit diesen Bröckchen Dummheit ratlos stehen zu lassen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Das ganze Thema naher Osten ist so kompliziert und langjährig , da hat selbst Tobias Huch ( YT ) gesagt das man erst nach Jahren durchsteigt. Das hier in ein paar Zeilen erklären zu wollen ist unmöglich.

Als kleines Beispiel meinerseits, im Mittelalter in Europa gab es viele kleine Ländereien mit Fürsten usw, nicht jeder konnte mit jeden und ständig gab es Kriege. So ähnlich kann man sich es da unten vorstellen nur viel komplexer weil da die Religion noch mit rein spielt.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Alki Bernd

Ach bitte nicht! Dass man einerseits faselt, Dinge würden „unter dem Radar“ passieren, man sie aber ja offenbar trotzdem wissen, reicht doch schon.

Am Ende geht es ja einfach nur darum, dass Kremlpropaganda nicht gleichwertig mit historischen und politischen Fakten präsentiert wird. Das nennt man dann „einseitig“.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Das Geschwurbel steckt im Gefasel über einseitige Berichterstattung, die ja so nervt, während Kremlpropaganda einfach unfairerweise nicht verbreitet wird. Und natürlich darum, dass irgendwas „unter dem Radar“ geschieht, er oder sie es natürlich weiß. Das ist simpelster Verschwörungsquark.

Und klar gibt es eine jahrzehntelange Vorgeschichte, aber die ist nicht so geheim, wie der Schreiberling tut.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W.

So ist es !

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Natürlich ist es Geschwurbel. Ich lasse mir doch von Verbrechern wie Putin nicht die Geschichte erklären. Angriffskrieg bleibt Angriffskrieg.

Zumindest bei diesem Thema ist übrigens die „Bild“ auf der richtigen Seite. Das war es aber auch schon.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC-Gast

Sahra, bist du es?

Na, wenn wir doch aber davon nichts erfahren sollen, warum weißt du es denn dann trotzdem? Läuft ja dann nicht so gut die ganze Verschwörung, hm?

Und auch geil, wie im ruSSischen Faschismus das Wort des Führers und seine Allmachtsfantasien mittlerweile Gesetz sind, hierzulande aber die „einseitige Berichterstattung“ unglaublich nervt. Manche Leute haben die Demokratie, in der sie leben dürfen schlicht nicht verdient. Und die jahrzehntelange Vorgeschichte des ruSSischen Angriffskrieges sind Jahrzehnte ruSSischer Unterdrückung anderer Völker in der Sowjetzeit.

Sh1ft_key
Sh1ft_key
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

Einen Vernuchtungskrieg zu führen, der von renommierten internationalen Menschenrechtsorganisationen und Völkermordforscher als Genozid bezeichnet wird, ist keine Selbstverteidigung.

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1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Hast Du Dich eigentlich je zu einem anderen Thema hier geäußert? Rhetorische Frage.

Hausmannskost
Hausmannskost
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Ist schon irgendwie strange hier! Wir sind alle Fans eines Musikfestivals (Wettbewerb) und dann gibt es hier Menschen die die Entführung, Misshandlung und Vergewaltigungen von Festivalbesuchern hinter ihren Argumenten runterfallen lassen. Wo ist dein Mitleid mit diesen unschuldigen Opfern? Wo ist deine Aufforderung diese endlich frei zu lassen…und zwar ALLE?! So erweckt es den Anschein, das dir diese Menschen egal sind!

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Hausmannskost

Juden sind ihm oder ihr egal. So deutlich muss man das ja mal sagen. Wer sich hier nur mit den immergleichen billigen Phrasen beteiligt, der zeigt ja ganz deutlich, woher der Wind weht.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Das Abschlachten und Vergewaltigen von Zivilisten aber auch nicht. So viel hohler Hass und gleichzeitig so wenig Ahnung. Da hat die Hamas wieder einen auf TikTok eingesammelt, wie es scheint.

ESC Paul
ESC Paul
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W.

Das Abschlachten und Vergewaltigen von Zivilisten findet im Gazastreifen doch täglich statt. Der israelische Präsident hat einen internationalen Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erhalten. Einerseits auf Putin rumhacken, anderseits so tun, als hätte Israel eine weiße Weste an, das ist nicht in Ordnung. Auch wenn die Bevölkerung nicht unbedingt verantwortlich für das Vorgehen der Regierung ist, macht es das nicht besser. Denn das ist in Russland genau so.
Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass die EBU wegen ihrer Entscheidungen so in der Kritik steht.

Tim
Tim
1 Jahr zuvor

Ich habe von Intervision damals nix mitbekommen, ich werde das auch in Zukunft ignorieren.

Tim
Tim
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim

Es wird aber interessant sein, zu sehen, welche websites, die letztes Jahr „aus moralischen Gründen“ die Berichterstattung über Israel eingeschränkt/ausgesetzt haben, nun bis ins kleinste Detail über Putins Propaganda-contest berichten werden. Hat natürlich alles ÜBERHAUPT nix mit Antisemitismus zu tun, nichwa?

Sh1ft_key
Sh1ft_key
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim

Nein, weil Israel und das Judentum zwei verschiedene Paar Schuhe sind.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Sh1ft_key

Du hast doch absolut keine Ahnung, du antisemitisches Früchtchen.

Thomas O.
Thomas O.
1 Jahr zuvor

Könnte musikalisch eine interessante Mischung bei Teilnehmern aus allen Kontinenten werden (wenn man das politische mal außen vor lässt)

Der Siegersong von Marion Rung ist übrigens sehr schön

Erdogan hat sowas ähnliches mit seinem Wettbewerb aller Turkvölker versucht, den fand ich musikalisch sehr unterhaltsam. Danke an dieser Stelle an Oliver Rau, ohne den ich diesen Wettbewerb nie entdeckt hätte!

Mein Lieblingssong 2020 kam damals aus Jakutien:

Tim
Tim
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Genau! Da kannst du dann – frei von der
lästigen politischen Dimension und ekelhafer LGBT-Propaganda – in vollen Zügen so musikalisch interessante Lieder genießen wie „Galasy z Mesta -Ya nauchu tebya“.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim

Wow, was für ein unnötiger Kommentar, Thomas hat hier nur seine Meinung geäußert und du kommst mit dem Propagandasong aus Belarus, der 2021 zurecht disqualifiziert wurde? Nur weil es leider auch solche Musik gibt, heißt das doch nicht, dass es in den Ländern nicht weiterhin Künstler gibt, die weiterhin gute Musik machen, man kann sich doch auch ungeachtet der Politik in den Ländern für diese interessieren.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Tim

Du wolltest es doch ignorieren.

Dina
Dina
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Das gefällt mir richtig gut, danke fürs Teilen!

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Jahr zuvor
Reply to  Thomas O.

Super Song …musste peinlicherweise erstmal nachsehen, wo Jakutien liegt , also dieser Beitrag hätte auch Erfolg beim ESC gehabt

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Sergej Lawrow und Musik, da passt was nicht.

„… denn böse Menschen haben keine Lieder.“

„Dekret“ ist übrigens jetzt schon mein persönliches Jahres-Unwort. 🙁

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Reimt sich nicht von ungefähr auf „Sekret“ und „Egghead“

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

ich will mal hoffen,daß sich die (politischen) gemüter bis zum malta-semi heute abend wieder beruhigen – anbei mal eine kostprobe von der aus meiner sicht derzeit besten sängerin auf dem planeten.
sie hat (u.a.) die ultrarare gabe mit 2 stimmen gleichzeitig singen zu können und sie wird wohl bedingt durch die haltung des westens nie die ESC-bühne zu sehen bekommen,was ich dann schon sehr schade finde und na klar lasse mag die musik der viel zu früh tragisch verstorbenen alexandra (stimmfarbe!) wirklich sehr.😎

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

zugabe 🌻🦋

4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
1 Jahr zuvor

Das „Dekret“ klingt mal
Wieder typisch Russisch-vequast, es scheint hauptsächlich um das Aufstellen mehrerer Lagen Bürokratie zu gehen – und das alles soll angeblich dieses Jahr noch passieren lol.
F*ck the Orks – Slava Ukraini!

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Help the 🦦 save his people United24
Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Möge es der Fürst der Finsternis versuchen – ich kann mir den verklemmten Wettbewerb schon vorstellen – das Licht und die Wärme werden sich am Ende wieder durchsetzen.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Ich kann mir vorstellen, dass einige länder an beiden wettbewerben teilnehmen wollen. Bin gespannt wie die ebu auf dieses ansinnen reagiert.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Ebu sollte sich bei einer Teilnahme an beiden nicht einmischen da der zweite Wettbewerb nicht ihrer ist. Solange das Land weiter die Vorraussetzungen für den ESC erfüllt, sehe ich kein Hindernis das es an beiden Wettbewerben teilnimmt.

Christian W.
Christian W.
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Genau. Wer für Faschisten das Röckchen heben und an so einer Propaganda-Peinlichkeit teilnehmen will, der soll sich ruhig zum Otto machen.

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Jahr zuvor

Na und? Wird ebenso erfolgreich sein wie der Kopieversuch USA… die eingeladenen Länder sind in ihrem Musik Geschmack so unterschiedlich, keine Ahnung wie das klappen soll. Und viele der Länder manipulieren ja schon ihre Wahlen, da werden sie bei einer ResteVision erst recht besch… und wenn Russland dann das 3. Mal in Folge „gewonnen“ hat, wird eh wieder eingestampft, am besten komplett ignorieren, das ärgert immer am meisten.

André Wieland
André Wieland
1 Jahr zuvor

Spannend, weil ich nicht vermutet habe, dass Putin der Rauswurf beim ESC wirklich so wehtut. Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass Putin sich erbarmt, eine Verordnung zu unterschreiben, die die Veranstaltung einer ESC-Alternative anordnet.

Damit reiht sich Vladimir Putin also in die illustre Runde von Christer Björkman, Stefan Raab und Simon Cowell ein, die in den letzten Jahren alle versucht haben, eine ESC-Alternative auf die Beine zu stellen – womit sie alle mehr oder weniger weit gekommen sind bzw. mehr oder weniger erfolgreich waren.

Die erste Hürde wird wohl die Zeitverschiebung werden. Um welche Uhrzeit veranstaltet man einen Wettbewerb in Moskau, an dem auch lateinamerikanische Länder teilnehmen? Wenn man in Russland eine Primetime-Show machen möchte, müssen sich die Lateinamerikaner vormittags vor den Fernseher schwingen. Ob sie dafür ihre Siesta unterbrechen?

Für wie viele Länder dürfen Kirkorov und sein Dream Team komponieren? Wissen die Lateinamerikaner, dass sie gegen Kirkorovs Jury-Kartell keine Chance haben? Und wenn Putin singt, nennt man das dann eigentlich „Ein Lied für Den Haag“?

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor
Reply to  André Wieland

Hihi ! Und statt Schweden werden Schwedische Gardinen den Wettbewerb dominieren !

Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Na ja, glaube ich, dass sich dieser Wettbewerb auf Dauer etablieren wird…

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Der große Staatsmann mit dem Fetisch für rote Atomknöpfe hat Spaß verordnet – also haltet euch auch alle daran!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Unbedingt….

Aber irgendwie wundert mich diese Aktion so überhaupt nicht. Das ist so typische Propaganda eines Verbrechers, der auf weltoffen machen will.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Sehe ich auch so…

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Als es im 2.WK für Adolf & Consorten nicht so lief, wurden auch die teuersten Propaganda-Filme gedreht. Natürlich werden wir die größte, teuerste Show mit Kopien westlicher Stars zu sehen bekommen.

Marrc
Marrc
1 Jahr zuvor

Gesamte Welt? Nein bitte nicht! Und weit kommen tut das auch nicht, weil es Russland ist. Somit ein deutlicher Boykott.

Sebastian M
Sebastian M
1 Jahr zuvor

Propaganda-Vision würde besser als Titel passen.

Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
Jacqob'99 🎗 Senza Pietà 💪
1 Jahr zuvor

Also von Putin gäb’s echt geilere Aufmacherphotos – mit
Bären 🐻, Tigern 🐯 oder Wölfen 🐺. Liegt insofern nahe,
daß er wohl auch auf Otter steht … 🦦

Biobanänli
Biobanänli
1 Jahr zuvor

Vielleicht sollte man die Titel von Putin ausschreiben, es fehlt dabei das „vom Internationalen Gerichtshof gesuchter Kriegsverbrecher“.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Es brodelt mal wieder die Gerüchteküche. Es wird über eine Rückkehr von Andorra zum ESC 2026 spekuliert:

https://www.instagram.com/p/DFqIyjiN8BW/

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Andorra per Dekret von Putin dabei?

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

Das Dekret hat es wirklich in sich!

Meckie
Meckie
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Falscher Thread: Hier geht es um Russland und um Putin!

Last edited 1 Jahr zuvor by Meckie
Gerd Geomax
Gerd Geomax
1 Jahr zuvor

Ich gratuliere Wlady recht herzlich zu seinem Entschluss…äh Dekret. Das wird gewiss genau so ein großer Erfolg wie seinerzeit vor 48-45 Jahren. Das der Wettbewerb damals nach nur vier Ausgaben und zehn Jahre vor dem Fall des eisernen Vorhangs eingestellt wurde spricht für das riesige weltweite Interesse.
Aber vielleicht wird er ja auch die Bewohner seiner Vasallenstaaten (und die, die es werden wollen) per Dekret zwingen seinen sicher heteronormativen, von jeglichem westlichen Einfluss gesäuberten und künstlerisch hochanspruchsvollen Meisterwerken zu lauschen.

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
1 Jahr zuvor

Das hat ja schon bei der Türkvizyon so gut funktioniert, die ja unter ähnlichen Vorzeichen – beleidigte Abwendung vom diversityverseuchten westeuropäischen Kulturbegriff durch einen Diktator – startete und es auch nur auf wenige Ausgaben brachte.
Wobei ich zugeben muss, die mit Interesse und großem Vergnügen verfolgt zu haben, weil sie mich mit so herrlichen Phänomenen wie z.B. dem tuwarischem Kehlengesang vertraut gemacht haben. Insofern würde ich vermutlich auch die Intervision verfolgen, wenn das technisch möglich sein sollte.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Aufrechtgehn

Wie heißt es so schön: Nichts und niemand ist unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
Auch der Grrrrand Prrrrix der Fürchtmusik Volksmusik hatte ja seinen ganz eigenen „Charme“.

jo2602
jo2602
1 Jahr zuvor

Welche Länder sollen beim Intervision Wettbewerb teilnehmen? Vielleicht nur russische Regionen? Der Mann hat echt einen an der Klatsche.

Malge1985
Malge1985
11 Monate zuvor