Schweden: Startreihenfolge für das Melodifestivalen 2022 bekanntgegeben

Heute hat das schwedische Fernsehen SVT die Startreihenfolge der 28 Beiträge für das Melodifestivalen 2022 bekanntgegeben. Die 28 Acts hatten wir bereits hier und hier vorgestellt. In dieser Reiehenfolge werden sie in den vier Halbfinalen auftreten:

Halbfinale 1 in  Malmö (5. Februar) 
1. Malou Prytz - Bananas 
2.
Theoz – Som Du Vill
3. Shirley Clamp – Let There Be Angels 
4. Omar Rudberg – Moving Like That
5.
Danne Stråhed - Hallabaloo
6. Cornelia Jakobs – Hold Me Closer
7. Robin Bengtsson - Innocent Love

Halbfinale 2 in Göteborg (12. Februar)
1. LIAMOO - Bluffin
2.
Niello & Lisa Ajax – Tror Du att Jag Bryr Mig 
3. Samira Manners – I Want To Be Loved 
4. Alvaro Estrella – Suave
5. Browsing Collection – Face In The Crowd
6. John Lundvik – Änglavakt
7. Tone Sekelius – My Way

Halbfinale  3 in Linköping (19. Februar)
1. Cazzi Opeia-  I Can’t Get Enough
2. Lancelot - Lyckligt Slut
3. Lisa Miskovsky – Best To Come
4. Tribe Friday – Shut Me Up
5. Faith Kakembo - Freedom
6. Linda Bengtzing – Fyrfaldigt hurra!
7. Anders Bagge – Bigger Than The Universe

Halbfinale 4 in Lidköping (26. Februar)
1. Anna Bergendahl-  Higher Power
2. Lillasyster – Till Our Days Are Over
3. Malin Christin – Synd Om Dig
4. Tenori – La Stella
5. MEDINA - In I Dimman
6. Angelino - The End
7. Klara Hammarström- Run To The Hills 

Die Aufteilung der Acts auf die verschiedenen Halbfinale kann ganz unterschiedliche Gründe haben, sowohl dramaturgische als auch schlicht organisatorische. Innerhalb eines Halbfinales wird typischerweise darauf geachtet, dass sich Männer und Frauen sowie die Musikgenres abwechseln. Auf dem Aufmacherfoto ist zumindest zu erkennen, dass der Wechsel zwischen Frauen (rosafarbene Post-Its) und Männern (grün) gut eingehalten wird.

In der Vergangenheit war es außerdem auch so, dass der bzw. die große Favoritin als Letzte/r auf den Platz geht. In diesem Fall wäre das also Klara Hammarström. Die Sängerin ist das dritte Mal in Folge beim Melodifestivalen dabei. Bereits das ist ungewöhnlich. Dass sie nun die Vorrunde des Melodifestivalens beschließen darf, könnte dafür sprechen, dass sie mit einem „Hammar“-Song antritt.

Das Melodifestivalen wird wieder über sechs Samstage im Februar und März ausgetragen und wird von Oscar Zia moderiert. Zunächst gibt es vier Vorrunden, in denen jeweils sieben Songs vorgestellt werden. Die besten beiden ziehen direkt ins Finale ein, das am 12. März in Stockholm stattfindet. Die Lieder auf den Plätzen drei und vier kommen in das neue Semifinale, das bisher Andra Chansen (Zweite Chance) hieß. Vier von ihnen ergänzen die direktqualifizierten Beiträge im Finale, so dass dort also zwölf Aufritte zu sehen und zu hören sind. Der bzw. die Siegerin wird dann zu 50% von einem internationalen Juryvoting und zu 50% vom Televoting bestimmt.


17 Kommentare

  1. Ich hätte mit „The End“ geendet. Dann hätte man im letzten Semi auch nicht dreimal Männerstimmen hintereinander. Aber gut, so merkt man natürlich umso mehr, dass Klara von den Produzenten ein Favoritenstatus zugetraut wird.

  2. Oh, Klara Hammarström wird als letzte ihren Song präsentieren. Wenn das nicht auf einen Mega-Song hindeutet weiß ich auch nicht. Ich fand ihre ersten beiden Mello-Beiträge schon super und hoffe das, weil aller guten Dinge Drei sind, nun der große Knaller kommt. Die Jurys bedachten sie ja schon in diesem Jahr mit einigen Punkten. Also man darf gespannt sein.

    Ich freue mich aber auch schon sehr auf Anna Bergendahl, Lisa Miskovsky, Faith Kakembo, Malou Prytz und als Neuling Cazzi Opeia. Alles starke Sängerinnen.

    Wie ich schön öfter sagte, es wird endlich wieder Zeit, das eine Frau Schweden beim ESC vertreten sollte. Nach so vielen männlichen Acts und dem Verhindern der Mamas durch Corona wäre das nur gerecht.

  3. Team robin und linda hier)))
    Ich fand die variante in estland gar nicht schlecht, dass man landessprachen-blocks bildet. Mir ist, auch nach claras erfolg, schleierhaft warum in schweden die eigene sprache so stiefmütterlich behandelt wird.

  4. Schweden schickt einfach Shirley Clamp – Let There Be Angels 
    und wir schicken die No Angels mit dem noch zu schreibenden Song: But we’re here now 😀

  5. In den letzten zehn Jahren hat die letzte Startnummer am Ende nur zwei Mal gewonnen, seit Mello-Erweiterung fünf Mal; allzu hoch hängen würde ich das also nicht.
    Was man aber recht sicher sagen kann, ist dass die Startnummern 7 alle ins Finale kommen und die Startnummern 2 direkt aussortiert werden.

  6. Die Einteilung der vier Vorrunden ist schon gewöhnungsbedürftig, vor allem die Startnummer Sieben für die Hammarström, da hätte ich stattdessen Liam Cacatian Thomassen oder John Lundvik genommen. Wenn ich das mit meiner Einteilung in meinem Kommentar im Artikel „Melodifestivalen 2022 – Das sind alle 28 Acts für die schwedische ESC-Vorentscheidung“ vergleiche, dann gibt es folgende Übereinstimmungen:

    Halbfinale 1: Dan, Theoz, Omar und Cornelia
    Halbfinale 2: Niello & Lisa Ajax, Samira und Browsing Collection
    Halbfinale 3: Cazzi Opeia, Lisa Miskovsky und Tribe Friday
    Halbfinale 4: Lillasyster, Malin Christin, Tenori und Angelino

    https://esc-kompakt.de/melodifestivalen-2022-das-sind-alle-28-acts-fuer-die-schwedische-esc-vorentscheidung/

    Dazu gibt es noch Neuigkeiten aus Kroatien! Diese Woche Freitag werden nämlich offiziell die Teilnehmer am nationalen Vorentscheid Dora vorgestellt:

    https://eurovoix.com/2021/12/14/dora-2022-participants-december-17/

    Als mögliche Rückkehrer werden Mija Negovetić, Ella Orešković und ToMa gehandelt.

  7. Ja was ist denn da passiert? In Gruppe Göteborg 6 Zettelchen mit rotem Punkt, in Gruppe Linköping sind es nur 4! In den anderen 2 Gruppen sind es jeweils 5. Das kann doch kein Zufall sein.

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