Slowenien: Erste Infos zur EMA 2020 – Wildcard durch Online-Contest

Vor wenigen Tagen hat das slowenische Fernsehen bekannt gegeben, dass man am ESC 2020 in den Niederlanden teilnehmen wird. Zeitgleich wurden erste Details zur entsprechenden Beitragsfindung veröffentlicht. So soll, dann bereits zum 22. Mal, die Evrovizijska Melodija, kurz EMA, erneut als Vorentscheidung dienen.

Interessierte Künstler können ab sofort und noch bis zum 18. November Songs bei RTV SLO einreichen. Einzige Voraussetzung hierfür ist, dass man bereits mindestens drei Songs offiziell veröffentlicht haben sollte. Wer diesen Nachweis nicht erbringen kann, aber trotzdem für Slowenien singen möchte, für den bietet sich mit dem neuen Online-Format „EMA Freš“ eine Möglichkeit.

Bis zum 19. September können junge Acts unter 26 Jahren einen einmütigen musikalischen Eindruck via Video einreichen und dann darauf hoffen, auf der Website und den Social Media Kanälen des Senders zur Abstimmung gestellt zu werden. Das genaue Prozedere ist noch nicht bekannt, aber es sollen täglich Beiträge zur Wahl stehen und der letztliche Sieger von „EMA Freš“ bekommt eine Wildcard für die EMA 2020 zugesprochen.

Nachdem in diesem Jahr Zala Kralj & Gašper Šantl (Aufmacherbild) mit ihrem schön verträumten „Sebi“ für Platz 15 und auch die höchste Punktzahl Sloweniens in einem ESC-Finale sorgten, gibt es für RTV SLO eigentlich keinen Grund, am EMA-Prinzip etwas zu ändern. 2019 traten zehn Acts in einer Vorrunde gegeneinander an, eine Fachjury schickte die besten zwei in ein Superfinale, in dem sich dann Zala & Gašper nach einem Televoting klar durchsetzten.

Da RTV SLO aber noch keine weiteren Infos durchsickern ließ und der Sender dafür bekannt ist, gerne mal am EMA-Konzept zu schrauben, warten wir weiter gespannt ab.



4 Kommentare

  1. Ich bin ja mal gespannt, ob es Raiven im kommenden Jahr noch einmal versuchen wird und ob BQL zum Wettbewerb zurückkehren werden. Ansonsten wäre es schön, wenn nun auch Deutschland mal langsam in die Pötte kommen würde.

  2. Ich würde mir wünschen, dass dieses sinnlose System im nächsten Jahr geändert wird – wenn die Fachjury sowieso im Vorfeld acht Titel aussortiert, braucht es keine zweistündige Show in der man dem Publikum 10 Songs präsentiert…

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