Songcheck „Das Deutsche Finale 2026“ (6): „Jeanie“ von Dreamboys The Band

Bild: ARD/SWR/Claudius Pflug

Versucht es Deutschland dieses Jahr beim Eurovision Song Contest mit Mehrstimmigkeit? Wenn es nach Dreamboys The Band geht, dann ja! Die vier Sängerinnen treten mit dem Titel „Jeanie“ bei Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026 an. Text und Musik des Songs stammen von den vier Bandmitgliedern selbst. An der Komposition haben außerdem noch Benedikt Schöller und Timothy Auld mitgearbeitet.

Das Quartett besteht aus Johanna Gußmagg (Graz), Nina Caroline Wegener (Frankfurt am Main), Janine Villforth (Berlin) und Philippa Kinsky (Altötting). Die Sängerinnen haben sich allerdings bis auf die Letztgenannte allesamt Künstlernamen gegeben: Jo The Man The Music, Nina Caroline und VILLFORTH.

Kennengelernt haben sich die vier Solosängerinnen und Songschreiberinnen in Berlin – als Gruppe Dreamboys The Band treten sie aber noch nicht lange auf. Deshalb waren Presseberichte über die Band vor ihrer Teilnahme am deutschen Vorentscheid auch recht rar. Der österreichische Radiosender FM4 berichtete Anfang Januar über das neue Projekt der Grazerin Jo The Man The Music und bezeichnete Dreamboys The Band als „vielleicht das Feelgood-igste, was uns bis jetzt in diesem neuen Jahr passiert ist“. Eine ausführliche Bandgeschichte findet sich bei Universal Music.

Das Lied

Der Name Dreamboys The Band basiert auf einer WhatsApp-Gruppe. Dass Bands im deutschen Vorentscheid auftreten, deren Namen man sich nicht gleich erklären kann, ist aber spätestens seit The Great Leslie auch nichts Ungewöhnliches mehr. Ihre Debütsingle „Jeanie“ beginnt mit ein paar leisen unverständlichen Sätzen im Hintergrund der Musik, ehe die erste Strophe einsetzt. Es ist ein Empowerment-Song. Die besungene „Jeanie“ wird darin bestärkt, dass sie es nicht allen recht machen müsse und bereits so perfekt sei wie sie ist.

Diese „Jeanie“ ist aber allerdings keine wirkliche Person. Stattdessen könne man eine „Jeanie“ in allen von uns finden. Der sanfte Indie-Pop-Sound soll eine Ode an die Lebensfreude und die eigene Stärke sein. Der Song ist recht klar und konventionell aufgebaut. Er besteht aus zwei Strophen, einem jeweils anschließenden Refrain, einer kurzen Bridge und einem abschließenden Refrain. Mit offiziell 2:26 Minuten Laufzeit ist er nach „Herz“ von Bela der zweitkürzeste Titel im Deutschen Finale.

„Jeanie“ findet Ihr genauso wie alle anderen teilnehmenden Beiträge an Das Deutsche Finale 2026 auch in unserer Spotify-Playlist.

Der Check

So haben die ESC-kompakt-Leser*innen gewertet:

Song allgemein: 4,0/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 1,5/5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 2,4/5 Punkten
Gesamtpaket: 2,2/5 Punkten

Im Hinblick darauf, welcher DDF-Beitrag Euch am besten gefällt, liegt „Jeanie“ auf Platz 9 von 9.

Benny: Mir gefällt „Jeanie“ wirklich gut und ich freue mich auf alles, was die Dreamboys uns musikalisch noch schenken werden. Allein: Für den deutschen Vorentscheid und den ESC ist das Lied leider nichts. Aber wer weiß, vielleicht werden wir am Ende von einer The Common Linnets meets MARO Performance überrascht, daher vergebe ich ein paar extra Hoffnungspunkte. 6 Punkte

Bennet: Die vier Mädels von Dreamboys The Band haben mit „Jeanie“ einen spannenden Vibe. Ich habe das Gefühl, dass sich die Band erst noch finden muss; das hört man dem Song aber nicht an. Allerdings höre ich dem Song auch nicht an, wie er das Publikum beim ESC in seinen Bann ziehen soll. Da müssten noch einige Wunderlampen für gerubbelt werden. 3 Punkte

Berenike: Noch einer von den vielen relaxt-entspannten Songs bei Das Deutsche Finale. Ich finde „Jeanie“ schon angenehm anzuhören. Aber auch hier gilt: Das geht doch unter im ESC-Finale. Ich will jetzt nicht sagen, dass ruhige Lieder per se nicht funktionieren. Doch auch ruhige Lieder können auf gewisse Art und Weise laut sein (siehe Lucio Corsi oder Salvador Sobral). Nur ist das keines davon. Aber wer weiß, Jurys scheinen ja auf Stimmharmonien zu stehen… Wenn selbst UK im letzten Jahr 88 Punkte gesammelt hat, dann ist vielleicht auch für Dreamboys The Band was drin? 3 Punkte 

Danio: Ich mag die Band und die Harmonien, der Song bleibt mir auch ein bisschen im Ohr. Aber leider viel zu wenig. Ich kann mir nicht vorstellen, wie der Song realistische Chancen in Wien hätte. 3 Punkte

Douze Points: Bei „Jeanie“ fühle ich mich sommerleicht mit einem Drink in der Hand, ganz entspannt. Tatsächlich setzt sich das „Jea-nie“ im Ohr fest und mir gefallen die Stimmen und (gefühlt sehr bekannten) Harmonien. That being said: Das sind die Basics. Ansonsten hat der Titel nichts, was beim ESC gebraucht wird, um herauszustechen und dauerhaft erinnert zu werden. 2 Punkte

Giulia: Bei „Jeanie“ kann ich nicht mehr als Unverständnis aufbringen. Mit „A OK“, Malous Song und „Herz“ haben wir schon drei radiotaugliche Feel-good-Popsongs. Eine Art von Lied, die sicherlich ihre Daseinsberechtigung hat, aber die das Gegenteil von dem ist, was man beim ESC braucht. Mit „Jeanie“ erreicht das für mich den Gipfel. Das Lied ist einfach fad. Das ist natürlich nur meine subjektive Meinung, weil das schlicht nicht meine Musik ist. Aber ich behaupte, dass es objektiv berechtig ist, die Frage zu stellen „Was möchte man damit beim ESC?“ 1 Punkt

Laureen: Bei dem Beitrag frage ich mich, welcher Song es hierfür nicht ins DDF-Line-Up geschafft hat. Waren alle anderen also noch ungeeigneter für den ESC? Das kann ich mir kaum vorstellen. 1 Punkt

Marcel: An wie viele Indie-Vorbilder erinnert euch „Jeanie“? Eine zeitlose Melodie, die sich so anfühlt, als würde man sie schon immer kennen. Ja, durch den mehrstimmigen Gesang sticht der Titel tatsächlich hervor. Allerdings ist der Song der vier S!sters dann doch zu seicht, als dass er mehr als ein „Aha“ hervorrufen würde. Für den ESC ist er leider nicht geeignet. 2 Punkte

Max: Höchstwahrscheinlich der Song im Startfeld, der am wenigsten für einen Wettbewerb geeignet ist. Sehr leichte Radio-Musik die in der Zeit nicht so zündet. Das Lied ist leider nicht mein Geschmack und mehr als „nett“ fällt mir hierzu nicht ein. 2 Punkte

Peter: Fleetwood-Mac-Reloaded. „Jeanie“ ist ein Crossover aus „Little Lies“ und „You Make Loving Fun“. Die Vielstimmigkeit ist wunderschön, aber „Jeanie“ ist im Vergleich zur Stevie-Nicks-Christine-McVie-Champions-League leider nur dritte Bundesliga. Es plätschert und plätschert. Hier könnte eine emotionale Inszenierung jedoch einiges rausreißen. 5 Punkte

Rick: An sich mag ich diesen Indierock-Style ja ganz gerne und höre sowas privat manchmal sogar. Aber für einen Wettbewerb? Da müsste die Komposition wirklich knallen. „Jeanie“ ist stattdessen lame, sehr schnell auserzählt und wirkt generell total lustlos. Ich finde auch gar keine Verbindung zu den vier Interpretinnen und finde die Auswahl dieses Acts höchst fragwürdig. Das Ganze würde im ESC-Televoting relativ sicher keinen einzigen Punkt erhalten. Fazit: Unbrauchbar! 2 Punkte

Gesamtpunktzahl: 30/132 Punkten

Wie gefällt Dir „Jeanie“ von Dreamboys The Band? Könnte dieser Song beim ESC gut ankommen? Schreib uns gerne Deine Meinung in die Kommentare!

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ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor

Um eine gute Platzierung zu erreichen, wäre Jeanie vermutlich nicht die beste Wahl. Das gilt aber meiner Meinung nach auch für die anderen Lieder im Vorentscheid.

Mir persönlich gefällt das Lied aber ganz gut. Da mir Platzierungen am Ende sowieso immer ziemlich egal sind, könnte ich sehr gut mit dem damit leben, wenn Jeanie am Ende den Vorentscheid gewinnen würde.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Könnte dieser Song beim ESC gut ankommen?



lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor
Reply to  elkracho

und jetzt alle TRIGEMA! 😺
ich habe tatsächlich 2 polos und glaube 2 t-shirts – in den 90ern gekauft und immer noch ok und farbstabil aber auch ein bißchen lütt für meinen traumkörper.

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Last edited 1 Monat zuvor by Franny
lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

von welchem artenstamm ist der eigentlich?

Last edited 1 Monat zuvor by lasse braun 🏴‍☠️
Franny
Franny
1 Monat zuvor

Der flache Eric? Stamm Henson? Lol

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

Nee eindeutig von den Simpsons 🤣

sam1
sam1
1 Monat zuvor

Sarah Engels gibt in ihrer Instagram-Story Einblicke in ihre Reise nach Berlin-Adlershof zum Deutschen ESC-Vorentscheid 2026 in Form eines Videos.

Last edited 1 Monat zuvor by sam1
Christian P
Christian P
1 Monat zuvor

Puh ich weiß nicht. Vielleicht habe ich da zu sehr die Aufmerksamkeitsspanne eines hyperaktiven Zwölfjährigen, aber mir ist solche Musik einfach zu langweilig und nichtssagend. Ich tue mich ja auch mit Balladen sehr schwer, wenn sie nicht das gewisse etwas haben. Aber außerhalb von Supermarkt Beschallung oder bei der Arbeit hören, um nicht abgelenkt zu werden, sehe ich so gar kein Szenario für mich, in dem ich diesem Song irgendwas abgewinnen kann.

Last edited 1 Monat zuvor by Christian P
Thomas K
Thomas K
1 Monat zuvor

Ich frage mich auch bei diesem Beitrag ob da nicht noch mehr geht?
Da bewirbt man sich um am ESC teilnehmen zu können und bekommt die große und oftmals einmalige Chance, dass das auch Realität wird.
Und wenn mir klar ist, dass ich vermutlich nur diese eine Chance habe muss man da nicht 120% geben? Stattdessen ist das ne chillige Nummer, die nichts neues tut oder gibt. Hauptsache die Botschaft kommt durch, dass man gut so ist wie man ist. Und da muss ich sagen, dass der Song musikalisch genau das wiederspiegelt. Ich bin gut so wie ich bin und das Lied ist gut so wie es ist. Warum soll ich da noch mehr tun? Und wir sind alle gut so wie wir sind und wenn einer nicht singen kann ist er gut so wie er ist und wenn man einen Song hört den man so schon 1000 mal gehört hat ist das gut so wie es ist.

Nicolas
Nicolas
1 Monat zuvor

Der Song ist ja ganz nett und die Harmonien haben durchaus ihren Reiz, aber meine Güte ist der Song beiläufig. Das ist was, das würde laufen, wenn man beim Urlaub morgens auf dem Balkon seinen Tee trinkt, aber doch nicht beim ESC. Ich muss leider sagen: Als ESC-Vorentscheid-Song BEEEEEEEEYOOOOOOOOOND abysmal!

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
1 Monat zuvor

Um meinen Göttergatten zu zitieren:
„Mit wem muss man verwandt sein, um diesen Beitrag in einen nationalen ESC-Vorentscheid zu hieven?!“

Und bei mir weckt er eine für mich auf ESC-Ebene seit jeher ausgesprochen ungute Assoziation: Schulabschlussball.
Andererseits muss man wohl oder übel so realistisch sein, daß sich der Contest schon seit Jahren in genau diese Richtung entwickelt (neben der ebenso fatalen Comedy-Schiene) … Steht aus meiner Sicht insofern exemplarisch für einen massiven Qualitäts- und Glaubwürdigkeitsverlust seit der Jahrtausendwende, sorry.

Franny
Franny
1 Monat zuvor

Es gibt aber durchaus auch gute Schulbands in Vorentscheiden. 😉

Alex_aus_Schweden
Alex_aus_Schweden
1 Monat zuvor

die band ist genau wie damals Sisters unauthentisch. gefühlt nur für den esc ins leben gerufen, zu 100% 0Punkte…nein, mit Abstand schlechteste Wahl für germany.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
1 Monat zuvor

Mir ist gerade aufgefallen das Jeani der ideale Werbesong ist der im Hintergrund läuft während schöne Bilder zu sehen sind.

Also Waschpulver oder ein Auto ( Cabrio ) oder ein Sommergetränk, da ist viel möglich solange gute Laune und Sonnenschein dabei sind.

Nils
Nils
1 Monat zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Yogurette

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

Jetzt beschert uns der Vorentscheid noch ein Romantic-Drama Soundtrack …

GEF
GEF
1 Monat zuvor

Ich finde es immer interessant, wie viele hier meinen, genau zu wissen, was beim ESC erfolgreich sein wird und was nicht. Bei LOTL waren sich hier fast alle einig, dass es wenigstens ein Mittelfeldplatz wird, bei Isaak meinte die große Mehrheit, dass er unter die letzten 5 käme. Vielleicht wäre ja auch Mal ein bisschen Demut angesagt. Man hat von den Mädels ja noch nicht Mal eine Live-Performance gesehen. Es gab schon so viele Songs, die angeblich gar nicht beim ESC funktionieren können. Bei den Common Linnets hat man exakt genau das gesagt. Der Song ist ganz nett im Radio, aber komplett ungeeignet für den ESC. Vor dem ESC war er auf Platz 26 in den Wettquoten.

Meines Erachtens gibt es keinen typischen ESC Song. Es kommt immer auf die Kombination aus Song, Performer und Staging an. Auch muss bedacht werden, dass es auch eine Jury gibt, die annähernd so viele Punkte vergibt wie die Zuschauer. Ich glaube auch, dass die Band beim Televoting nicht viel holen wird, aber so schlecht muss sie bei den Juries nicht abschneiden. Vergleichbare Bsp. dafür wären Schweiz 2022 oder UK 2025, die zwar 0 Punkte im Televoting holten, aber unter die Top10 bei den Jurys kamen.

Ich glaube nicht, dass sie es nach Wien schaffen und es wäre auch gar nicht meine erste Wahl (eher die Vierte oder fünfte), aber ich es auch unfair, wenn man ihnen von Vornherein gar keine Chance gibt.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Honig ums Maul schmieren bringt aber auch nix, Ehrlichkeit ist da immer noch besser. 🤷

Außerdem war die Schweiz 2022 bei den Jurys auf Platz 12, also nix mit Top 10.

Last edited 1 Monat zuvor by ESC1994
GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Was ich eben kritisiere, ist, dass man seine Einschätzung über eine mögliche Eignung eines Songs für den ESC allzu oft vom persönlichen Musikgeschmack abhängig macht. Gefällt einen der Song nicht, gilt er dann meist als ungeeignet. Viele Songs,die in der Bubble gut ankamen, sind beim ESC aber nicht so gut abgeschnitten. Dennoch wird Sissal hier z.B. immer noch in der Regel positiv bewertet, während andere Künstler als gescheitert deklariert werden

ESC Jul
ESC Jul
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Ich würde auch noch Schweiz 2025 ins Spiel bringen

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Ich finde es immer interessant, wie viele hier meinen, genau zu wissen, was beim ESC erfolgreich sein wird und was nicht.

Man sollte immer den Auftritt abwarten.
Da stimme ich dir absolut zu.
Letztendlich erlebt man immer positive und
negative Überraschungen.
Und der normale Zuschauer tickt anders als die Bubble.
Leider ist Nörgelei momentan wieder sehr omnipräsent.
Ist mir euch beim heutigen Live wieder aufgefallen.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Monat zuvor

Für mich ist es der schwächste Beitrag im Vorentscheid. Bei mir bleibt nichts hängen, und richtige Wohlfühlstimmung kommt leider auch nicht auf.

Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor

Bin gespannt ob diese Band Bestand hat, oder doch nur ein ESC (Vorentscheid) Projekt ist.

Waterloo
Waterloo
1 Monat zuvor

Laureen und Giulia haben vollkommen Recht! Welche Redakteure haben dieses Nichts ausgesucht? Welche Song-Perle musste dafür dem deutschen Finale fernbleiben? Da schlafen einem ja die Füße ein. Die vier Damen sind auch nicht sonderlich sympathisch. Eine Frechheit vom SWR uns so etwas vorzusetzen! Die kompakt-Blogger haben noch viel zu positiv bewertet.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor

Ich musste doch ein bisschen überlegen, aber dann fiel es mir ein… hier die (bessere) Version von Jeanie:
https://youtu.be/PFH4Acq8840?si=lipiIy6G50tUMfcw

Es könnte eventuell auch ein anderes Lied von Wilson Phillips sein… die hören sich ja auch alle ein bisschen ähnlich an, aber dann hab ich es nicht gefunden.
Dieses ist übrigens von 1992.

Oder doch eher dieses?
https://youtu.be/pe-eKwfoCGA?si=MLLNdpOUXHYnwCcX

Last edited 1 Monat zuvor by funtasticc
chris
chris
1 Monat zuvor

Finde den Song am wenigsten geeignet für den ESC. Der Anfang ist noch ganz ok, dann nach dem ersten Refrain plätschert er so vor sich hin, und dann ist er auch schon zu Ende. Da hätten die Mädels wirklich noch was drauf legen können.
Höre zwischendurch ganz gern Indie und Alternative Rock, aber das ist nix für mich was ich öfters hören möchte.
Schade dass für den ESC nicht potentiell geeignetere Songs/Bands ausgewählt werden. Fand The Great Leslie aus dem letzten Vorentscheid eigentlich ganz super.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor

Puh, Jeanie hat alles, was man beim ESC nicht braucht. Ein vor sich hin tingelndes Lied, nett, ohne Ecken und Kanten, keine herausragende Melodie, keine Steigerung, kein Höhepunkt, kein kreativer Text. Einfach nur belanglos.

Wenn ich mir vorstelle, daß für so etwas auch in den letzten Jahren Acts wie Electric Callboy oder From Fall to Spring aussortiert werden, spüre ich, wie die Wut in mir hochsteigt.
Dafür können die Mädels nichts und ich hoffe, dass sie nicht zum ESC müssen. Denn das wären 0 Punkte mit Ansage!

Für die Fahrstuhlmusik gibt’s von mir einen Höflichkeitspunkt.

1. Fire 8/12 (Tipp für den ESC: Platz 15-20)
2. A Ok 6/12 (Tipp für den ESC: Platz 20-25)
3. Ciao Ragazzki 6/12 (ESC-Tipp: Platz 25)
4. Bela 5/12 (ESC-Tipp: Platz 25)
5. Wonderland 4/12 (Tipp: Platz 25)
6. Jeanie 1/12 (Tipp: Platz 25)

Last edited 1 Monat zuvor by ESChris
Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Wenn ich mir vorstelle, daß für so etwas auch in den letzten Jahren Acts wie Electric Callboy oder From Fall to Spring aussortiert werden, spüre ich, wie die Wut in mir hochsteigt.

Hach ja. Leider wird sich das nicht ändern. Da bin ich mir sicher. Dieses Jahr zeigt allerdings, dass andere Länder diesebezüglich auch nicht viel besser sind.

ESChris
ESChris
1 Monat zuvor
Reply to  Franny

Ja, ich fürchte auch, dass das eher die Regel bleiben wird. Und ja, es gibt viele Länder, die das so ebenso machen. Aber es ist ja kein Naturgesetz 😉

Franny
Franny
1 Monat zuvor
Reply to  ESChris

Aber es ist ja kein Naturgesetz

Und das ist gut so. 😉

Mrn
Mrn
1 Monat zuvor

Glaubt es oder glaubt es nicht, ich habe seit 3 Tagen einen Ohrwurm von diesem Lied. Ich traue es dem SWR zu, dass dieses Lied leider gewinnen wird. Die I’m sorry, zero points, garantiert