Songcheck „Das Deutsche Finale 2026“ (7): „Optimist (Ha Ha Ha)“ von Molly Sue

Bild: ARD/SWR/Claudius Pflug

Ist sich Molly Sue als Optimistin ihres Sieges bei Das Deutschen Finale 2026 vielleicht schon sicher? Mit ihrem Beitrag möchte die Sängerin Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Heute nehmen wir im ESC-kompakt-Songcheck den Titel „Optimist (Ha Ha Ha) genauer unter die Lupe.

Molly Sue ist 25 Jahre alt und wuchs in der kleinen Küstengemeinde Laboe auf, mit der sie bis heute eng verbunden ist – der dortige Strand diente sogar als Drehort für ihr Musikvideo. Ihr musikalisches Talent zeigte sich früh: Bereits 2015 erreichte sie als 15-Jährige das Halbfinale von „The Voice Kids“ im Team von ESC-Siegerin Lena Meyer-Landrut (2010). Beworben hatte sie sich damals mit einem selbst aufgenommenen Badewannen-Video. 2018 folgte eine Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), wo sie mit 17 Jahren unter Coach Dieter Bohlen mit Coversongs wie „If I Go“ von Ella Eyre überzeugte. Parallel veröffentlichte sie auf YouTube und Instagram Coverversionen von Künstlerinnen und Künstlern wie Lana Del Rey, Birdy, Michael Jackson, Amy Winehouse oder Whitney Houston und baute sich damit eine Community mit Zehntausenden Followern auf.

Ein zentraler Teil ihres Lebens sind jedoch chronische Erkrankungen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten. Dazu zählen unter anderem Endometriose, Adenomyose und das Ehlers-Danlos-Syndrom. Die damit verbundenen Symptome – starke Schmerzen, Schwäche, Ohnmachtsanfälle und Erschöpfung – prägen ihren Alltag. Trotzdem bleibt sie bewusst optimistisch: „Meine Krankheiten machen mein Leben zum Kampf, aber Musik ist mein Ventil und meine Kraftquelle“, sagt sie. Ihre Familie unterstützt sie dabei intensiv, etwa bei Dreharbeiten unter eisigen Bedingungen.

Das Lied

„Optimist (Ha Ha Ha)“ ist Molly Sues autobiografischer Beitrag für den deutschen ESC-Vorentscheid Das Deutsche Finale 2026, der am 28. Februar in Berlin stattfindet. Text und Komposition stammen von Molly Sue gemeinsam mit Chris James und Sam Harper.

Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit sogenannten „unsichtbaren Krankheiten“. Menschen sei oft nicht anzusehen, ob sie chronisch krank sind, Schmerzen haben oder mental belastet sind. Ein Lächeln könne gleichzeitig Schutzschild und Stärke sein. Zeilen wie „I wear a smile on my face like this“ oder „I’m not breaking“ stehen symbolisch für diesen Gegensatz zwischen äußerer Fassade und innerer Resilienz. Molly Sue betont dabei ihre Haltung, aus jeder Hürde etwas Positives mitzunehmen. Der Song soll Betroffene empowern und dazu beitragen, Vorurteile abzubauen, ohne dass Leid erst bewiesen werden muss.

Musikalisch bewegt sich der Titel in der Welt des emotionalen Pops. Der Song verbindet gefühlvolle Melodien und Klavier mit einer treibenden Dynamik im Refrain.

Das offizielle Musikvideo, veröffentlicht am 11. Februar 2026, zeigt Molly Sue gemeinsam mit starken Frauen, die eigene Krankheitsgeschichten mitbringen – darunter Annika (Fibromyalgie) und Selina (Amputationen, Tumorerkrankung und Depressionen). Die Teilnehmerinnen wurden über Instagram, TikTok und NDR-Radio gecastet. Gedreht wurde unter anderem am Strand von Laboe bei gefühlten −15 Grad (das teile Molly Sue u.a. auf Instagram).

„Optimist (Ha Ha Ha)“ findet Ihr genauso wie alle anderen teilnehmenden Beiträge aus Das Deutsche Finale 2026 auch in unserer Spotify-Playlist.

Der Check

So haben die ESC-kompakt-Leser*innen gewertet:

Song allgemein: 8,1/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 3,7 /5 Punkten
Eignung des Künstlers für den ESC: 3,9/5 Punkten
Gesamtpaket: 3,7/5 Punkten

Im Hinblick darauf, welcher DDF-Beitrag Euch am besten gefällt, liegt Molly Sue und „Optimist (Ha Ha Ha)“ auf Platz 4 von 9.

Benny: Überraschung. Eine richtig gute Ballade im Line-Up, die berührt. Molly hat damit in diesem Jahr auf jeden Fall ein Alleinstellungsmerkmal und ihre Geschichte könnte auch international viele Menschen berühren. 10 Punkte

Bennet: Molly hat eine spannende Stimme und der Song ist inhaltlich interessant. Aber irgendwie harmoniert beides für mich nicht. Und auf der großen ESC-Bühne wird es leider untergehen. 4 Punkte

Berenike: Noch ein ruhiger, warmer Mutmachsong… Zu dem ich aber am wenigsten Zugang von allen finde. Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie wirkt es aufgesetzt auf mich (was vielleicht daran liegt, dass ich zuerst das Video geschaut habe und nicht die pure Studioversion gehört habe). Molly hat auch eine für meine Ohren eher unangenehme Stimmfarbe. 2 Punkte. 

Danio: Klingt für mich sehr nach Olivia Rodrigo, mir fehlt aber irgendwie der Twist. Dadurch wirkt er für mich sehr lang. Mit einer guten Inszenierung könnte der Beitrag aber ein echter Underdog sein. 2 Punkte

Douze Points: Wow, das hätte ich nicht erwartet. Eine Klavierballade, die von Zerbrechlichkeit bis Optimismus alles transportiert. Dabei gibt es unerwartete Wechsel in der Instrumentierung, die überraschen und trotzdem schlüssig sind. So bleibt man dran und lässt sich von Molly Sues Stimme begeistern, die von super sanft bis trotzig-laut alles zu bieten hat. Mit der richtigen Inszenierung kann das auch beim ESC funktionieren. 8 Punkte

Giulia: Ich bin positiv von dem Lied überrascht. Ich finde das ist eine recht schöne Ballade. Vor allem Mollys Stimme gibt dem ganzen eine gewisse Qualität und die Melodie im Refrain ist sehr schön. Erinnert mich ein bisschen an „Jar of Hearts“ von Christina Perry, das damals total durch die Decke gegangen ist. Aber ich würde auch nicht ausschließen, dass das Lied (vor allem mit einer schwachen Inszenierung) untergeht. 7 Punkte

Laureen: Meine große Überraschung: Nach den Hörproben war ich nicht angetan und bin allgemein keine Freundin von Songtiteln mit „Ha Ha“ oder „Oh Oh“ oder whatever, aber für mich als GenZ geht dieser Text unter die Haut. Oder wie die Jugend sagen würde: Ich checke. 8 Punkte

Marcel: Vielleicht klinge ich selbst schon wie ein Optimist, aber mit diesem Lied würde Deutschland beim ESC wahrscheinlich am weitesten nach vorne kommen. Molly Sue hat eine erfreulich klassische Ballade dabei – mit einem Hintergrund, den alle Kommentatoren erzählen können und der emotional verfängt. Wenn sie den Song gut singt, sehe ich keinen Grund, warum hier kein Zoë-Më-Juryergebnis herausspringen sollte. Hoffentlich kein Zoë-Më-Televotingergebnis. Ha Ha Ha. 7 Punkte

Max: Sehr schöne Stimme und eine interessante Ballade mit einer gewissen Dramatik. Es erinnert irgendwie an frühere Vorentscheidtitel. Es reiht sich bei mir im Mittelfeld ein, könnte mit einer guten, atmosphärischen Inszenierung auch gut punkten. Leider nicht ganz mein Geschmack. 5 Punkte

Peter: Molly Sue hat eine großartige Stimme auf internationalem, hohen Balkanpop-Niveau. Der energetische, einprägsame Pathospop des Songs und die Stimmfarbe von Molly Sue harmonieren exzellent. Aber alles gab es schon mal und leider auch schon viel besser („Neka mi ne svane“). Für mich persönlich: super sympathisch. Aber hat das ausreichend Ecken und Kanten? 5 Punkte

Rick: Wer mich kennt, weiß: Balladen haben’s schwer bei Rick. Manchmal erreichen mich langsame, ruhige Songs zwar, aber bei „Optimist“ ist das gar nicht der Fall. Molly singt toll, aber zum einen fehlt mir Ausstrahlung und zum anderen wirkt die Komposition total belanglos auf mich. Nichts, was in Erinnerung bleibt, außer man zaubert ein wirklich kreatives und spannendes Staging, was in diesem Fall aber ziemlich unwahrscheinlich ist. 3 Punkte

Gesamtpunktzahl: 61/132 Punkten

Wie gefällt euch „Optimist (Ha Ha Ha)“? Wie sollte Molly Sue den Song beim Vorentscheid präsentieren, um ganz vorne zu landen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

Alle Songchecks zu Das Deutsche Finale 2026:



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117 Comments
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Matty
Matty
1 Monat zuvor

Mein zweiter Platz

Grischy
Grischy
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Wohl „erster“ 😅

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Grischy

Nein, in meinem Ranking ist Molly Sue auf dem zweiten Platz.

Grischy
Grischy
1 Monat zuvor
Reply to  Matty

Ok, Witz nicht gecheckt 👀

benegigs
benegigs
1 Monat zuvor

Bei der eingereichten Ballade Optimist (Ha Ha Ha) ist ihr Talent unverkennbar. Nur gegen Ende des Songs hätte ich mir noch einen kleinen Ausbruch aus der Balladenmonotonie gewünscht. Abgesehen davon ist aber meinerseits wenig zu bemängeln. In Reels und Interviews präsentiert sich MollySue stehts bodenständig und super sympathisch. Eigentlich die perfekte Vertreterin für Deutschland. Bei The Voice Kids war sie übrigens im Team Lena. Ob das ein gutes Omen ist?

nils1996
nils1996
1 Monat zuvor

Marcel einfach bester Kommentar mit Ha Ha Ha
Hoffentlich gibt es bei VE keine Bilder die im Hintergrund auf der Wand abgespielt werden.

dunefan5002
dunefan5002
1 Monat zuvor

Für mich die beste Ballade im Angebot. Was aber nicht heißt, das ich den Song für den ESC geeignet halte. Es gibt besseres im Angebot. Wie kaum bei einem anderen Song, steht und fällt alles mit der Liveperformance. Mich hats noch nicht wirklich berührt. Vor allen Dingen nicht bei dem ärgerlichen Musikvideo. Wo teilweise mitten rein in den Gesang gequatscht wird.

Maypril
Maypril
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5002

Das hat mich am Musikvideo auch gestört! Die Interviews sind ja eine schöne Idee, aber sie stören total den Hörfluss.

dunefan5002
dunefan5002
1 Monat zuvor
Reply to  Maypril

Falls sie die VE gewinnen sollte, würde ich ihr raten ein anderes Musikvideo zu erstellen ohne die Interviews. Denn internationale Blogger können mit den Interviews in Deutsch nix anfangen.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor
Reply to  dunefan5002

Zumindest sollten englische Untertitel eingeblendet werden.
Ich empfinde die Interviews aber ebenfalls als störend.

mauve
mauve
1 Monat zuvor

Dass der Song bei den Bloggern eher nicht so gut wegkommt, wundert mich! Ich bin mal heute komplett bei Benny. Eine unerwartet tolle Ballade, auch wenn mich beim Video die Unterbrechungen stören, weil sie den Fluss des Songs beeinflussen. Aber neben wavvyboi wünsche ich mir Molly, dass sie ins Superfinale kommt und uns eventuell in Wien vertritt. Wenn sie das gut auf die Bühne bringt, könnte der Song Juryfutter sein. 10/12 und mein 2. Platz!

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Bisheriges Ranking von mir:

Molly 10/12
Bela 6/12
Ragazzki 5/12
Laura 4/12
Myles 3/12
Sarah 3/12
Dreamboys 1/12

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Das würde ich so unterschreiben 🙂
Und da ich weiß, wer dein Platz 1 ist, stelle ich fest, dass wir uns bei den ersten 3 Plätzen einig sind. 😉

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Auch mein zweiter Platz.
Mein sechster und achter Platz kommen noch.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Monat zuvor

Ich bin wirklich gespannt, wie sie das Thema des Songs auf der Bühne umsetzen werden. Ist mein Favorit im Line-Up und auch einer Freundin der ich alle Songs gezeigt habe gefällt er am besten, vor allem wegen dem Thema und der Stimme von Molly Sue.

Nullpointer
Nullpointer
1 Monat zuvor

Und wieder ein nein von mir. Wieder ein Song, den alle schon so toll finden aber dann sich wundern warum 0 Punkte in Wien. Warum finden wir immer solche feelgood oder heile Welt oder moralisch aufgeladene Lieder toll? Klar liebes Mädchen eine schöne Stimme, aber das reicht nicht.
Zu aller Ehrenrettung ist der Song immer noch besser als einige andere Frechheiten die wir serviert bekommen.
Aktuell mein Platz 5

Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor
Reply to  Nullpointer

Welcher moralisch aufgeladene Song hat denn bisher null Punkte bekommen? Ich kann mich nur an das sehr persönliche Lied von Michael Schulte erinnern, das sehr gut abgeschnitten hat.

Wenn schon harsche Kritik, dann bitte auch etwas fundierter.

cars10
cars10
1 Monat zuvor
Reply to  Biobanane

Äh, da gab‘s doch mal diese Schwester, diesen Stinkefinger, ach lassen wir das. Sinnloses Unterfangen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  cars10

Die Schwestern haben 24 Punkte bekommen.

Jule216
Jule216
1 Monat zuvor
Reply to  Nullpointer

Molly Sue ist 25 Jahre alt, also eine erwachsene Frau

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Nun kommen wir zu den Song der mMn am besten für den ESC finde, da hier Jury Potenzial vorhanden ist, wie das beim Publikum ankommt steht unter einen anderen Stern.

Der Song erinnert mich wie Guilia schön beschrieb an Christina Perri. 🙂 Sie hat auch eine angenehme Stimme.

Platz 1: Dreamboys The Band – Jeanie 7 bis 8 von 12
Platz 2: Molly Sue – Optimist (Ha Ha Ha) 7 von 12
Platz 3: Sarah Engels – Fire → 4 von 12
Platz 4: BELA – Herz → 3 bis 4 von 12
Platz 5: Ragazzki– Ciao Raggazki → 3 bis 4 von 12
Platz 6: Laura Nahr – Wonderland → 3 bis 4 von 12
Platz 7: MYLE – A OK → 1 von 12

P.S. Ich habe meine Punkte für Dreamboys The Band etwas nach unten korrigiert. Ist aber trotzdem bis jetzt meine Nummer 1.

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Marianne Rosenberg geht auf Deutschlandtour und mach auch in Leipzig Station:

https://www.instagram.com/p/DVGOIsgDHIa/

Amion
Amion
1 Monat zuvor

Mein zweiter Platz.

Das kann beim ESC funktionieren, eine hohe Jurywertung ist erwartbar.

Amion
Amion
1 Monat zuvor

Wenn die Jury beim Vorentscheid keinen Aussetzer hat. müssten eigentlich Sarah , Wavyboy und Molly Sue ins Superfinale ziehen .

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Monat zuvor
Reply to  Amion

seh ich auch so

Der Thoddy
Der Thoddy
1 Monat zuvor
Reply to  Amion

stimme 100 % zu

rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Schöner song, gut gesungen. Aber gopferdeckel, warum hat auch dieser song keinen genau so schönen refrain?

JoBi
JoBi
1 Monat zuvor

Schon das Snippet hat mich neugierig gemacht und hat mir gefallen. Dadurch das es das letzte war, was veröffenticht wurde, war die Spannung bei mir groß. Und es hat sich gelohnt. Ich mag das Lied und hoffe das Molly Sue Deutschland vertritt.

Ohne nachzusehen ist Molly bei mir auf Platz 1/9

sunriseheaven69
sunriseheaven69
1 Monat zuvor

9 von 12 Punkten.Meine 2 Platz.Schöne Ballade.Zum Ende fehlt mir aber eine Steigerung.Die Jury wird es lieben.

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor

Ich finde es gut, dass Molly Sue die Bühne des ESC nutzt, um ein wichtiges Thema zu behandeln, ohne dabei jemals plakativ oder oberflächlich zu wirken. Stattdessen setzt sie auf moderne Lyrics, in denen sie betont ironisch mit ihrer persönlichen Situation umgeht. Die zwei Welten, zwischen denen Molly Sue sich bewegt, nämlich die der Stärke, welche sie die Herausforderungen meistern lassen, und der Schwäche, die sie nach einem Höhenflug und Zeiten der Besserungen wieder zum Rückzug zwingen, werden im Song gut rübergebracht. Diesen Kontrast hätte man mMn sogar noch stärker verdeutlichen können. Da kann aber das Staging noch sein Nötigstes tun. Das Staging ist allerdings meine größte Befürchtung. Das kann echt in die Hose gehen (Stichwort „Diashow“).

Ich mag in erster Linie die Einfachheit des Songs, insb. die einfache, aber effektive Instrumentierung, zuerst getragen vom Piano und im weiteren Verlauf von Streichern, Chören und himmlischen Klängen unterstützt. Der Fokus liegt aber ganz auf Molly Sue und ihrer Geschichte. Mit ihrer vielseitigen Stimme und den Wechseln zwischen Kopf- und Bruststimme hört sie sich fast wie eine Soulsängerin an, und US-amerikanische Musik scheint für sie der Bezugspunkt zu sein, da sie auch in den USA studiert hat. Damit ist es aber auch eine klare Abkehr vom letzten Jahr, wo man einen deutschsprachigen Song hatte, der die deutsche Musikszene repräsentierte. Das hier ist sehr amerikanisch. Vielleicht hätte es auch auf Deutsch funktioniert.

Ein Kritikpunkt ist, dass der ganz große Moment ausbleibt. Der fast schon klischeehafte Moment, in der die Sängerin zum ganz hohen Ton ansetzt und ihn mehrere Sekunden hält, um auch allen zu beweisen, dass sie wirklich singen kann. Sogar Sarah Engels „Fire“ hat so einen Moment. Vielleicht ist es gut, dass Molly Sue dieses Klischee nicht bedient und stattdessen den Song ruhig abklingen lässt. Dennoch beschleicht mich am Ende das Gefühl, dass vielleicht das eine Puzzleteil fehlt. Das Tüpfelchen auf dem i. Somit werden die Erwartungen leider nicht ganz erfüllt und Molly Sue schöpft ihr Potenzial nicht vollständig aus. Vielleicht hätte sie sich aus ihrer Komfortzone wagen sollen, aber ich habe das Gefühl, in dem Songwriting-Camp in Frankreich hat man versucht, es den Künstlern so kuschelig wie möglich zu machen. Womöglich ist das nicht die richtige Umgebung, in der konkurrenzfähige ESC-Songs brüten können.

Das Lied ist ohne Zweifel Futter für die Jury, aber ich kann mir auch genug Szenarien vorstellen, in denen sich das breite Publikum von Molly Sues Sympathie und dem wichtigem Thema abgeholt fühlt. Wenn man eine Lehre aus dem Achtungserfolg von ISAAK aus 2024 ziehen kann, dann, dass ein Jury-Song mit starker Stimme nicht die schlechteste Idee ist, wenn man auf der linken Seite landen möchte. Das wäre wohl der perfekte Song dafür. Mein Platz 1 im diesjährigen Vorentscheid. Molly Sue hat es mit einem guten Staging selbst in der Hand.

Platz 1: Molly Sue – „Optimist“ (9/12 Punkte)
Platz 2: Sarah Engels – „Fire“ (7.5/12 Punkte)
Platz 3: Myle – „a ok“ (7/12 Punkte)
Platz 4: Laura Nahr – „Wonderland“ (6/12 Punkte)
Platz 5: Bela – „Herz“ (5/12 Punkte)
Platz 6: Dreamboys The Band – „Jeanie“ (4/12 Punkte)
Platz 7: Ragazzki – „Ciao, Ragazzki“ (3/12 Punkte)

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Hat sie nicht im Interview erwähnt, dass ein Klavier auf der Bühne steht und irgendetwas mit Tanz? Weiß das noch jemand?

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Ja, genau, daran meine ich mich auch zu erinnern. Einer sitzt am Klavier und dann noch eine andere Person, die aber kein Background-Sänger sein soll. Also wäre ein Tänzer sehr wahrscheinlich.

Ich persönlich hätte es bevorzugt, wenn sie selbst am Klavier sitzen würde, so wie einst Duncan Lawrence.

Ich weiß nicht, ob ein Tanz nicht vielleicht zu sehr ablenkt, vor allem wenn das so ein komischer Contemporary-Ausdruckstanz sein soll.

Als sie sagte, dass noch eine weitere Person auf der Bühne stehen würde, hatte ich aber plötzlich die seltsame Eingebung, dass es vielleicht ein Sandmaler sein könnte. Sie kommt ja aus dem hohen Norden und lebt am Strand. Und das wäre auch nichts Neues, da Ukraine 2011 und Moldau 2019 auch schon Sandmalerei in ihre Performance eingebaut haben.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Prometheus

Ich habe so ein wenig die Befürchtung, dass die inszenierung dem Song nicht gerecht werden wird … lassen wir uns überraschen!

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Das würde das Feld enger werden lassen und dann kann es ein sehr spannendes Voting-Verfahren werden mit Gefühlen von Erleichterung, Empörung bis zu Schock.

SirlInus
SirlInus
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Klavier und Tänzer erinnert mich böse an das Frozen Silence Fiasko von Fahrenhaidt.

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  SirlInus

Oder Ryk „You and i“, wobei den Song wirklich geliebt habe!

Marina.
Marina.
1 Monat zuvor

Mir tut es hier bei dem wichtigen Thema schon irgendwie leid es zu sagen, aber „Optimist“ sagt mir leider gar nicht zu. Es ist definitiv nicht der schlechteste Song im diesjährigen Aufgebot und Molly kann wirklich gut singen. Ich selbst versuche auch immer, egal wie schwer etwas zu scheinen mag, optimistisch zu bleiben und aus allen Situationen irgendwas positives zu sehen. Leider habe ich auch in meinem direkten familiären Umfeld chronisch Erkrankte und kann mich gut darin hineinversetzten, Menschen, mit chronischen Erkrankungen zu unterstützen. Der Grundgedanke und die Geschichte hinter dem Lied sind wirklich schön, aber das Resultat ist es leider nicht. Mich erreicht der Song nicht und die Botschaft kommt bei mir leider nicht an. Mir fehlt leider irgendetwas, damit der Song rund ist und ich ihn richtig fühlen kann. Ich finde, Balladen müssen einen richtig umhauen, man muss das richtig spüren und fühlen und das ist für mich hier nicht vorhanden.
Ich kann auch nicht einschätzen, wie das Lied in Wien abschneiden würde. Einerseits könnte es wirklich ein Zoë-Më-Ergebnis werden, andererseits aber auch in den Bottom 5 landen.

Die Bewertung meiner Mama:
„Das kenne ich irgendwoher“, war ihre erste Reaktion. Ihr kam das Lied einfach sehr bekannt und wie schon oft gehört vor, aber ihr fiel nicht ein, woran sie die Nummer erinnert.
Das Lied hat meine Mama ebenfalls nicht gepackt und ihr persönlich fehlte einfach ein richtiger Höhepunkt. Vielleicht muss man es sich öfter anhören, damit es ihr dadurch möglicherweise mehr zusagt, aber so ist es nicht ihrs.
Meine Mama hat betont, dass Molly gut singen kann, schätzt aber auch, dass „Optimist“ in Wien keine Chance hätte.

Dueni
Dueni
1 Monat zuvor

Würde funktionieren! Schöne Nummer! Könnte tatsächlich spannend am Samstag werden.

Esc2026timo
Esc2026timo
1 Monat zuvor

Also ihre Stimme ist Mega und überhaupt nicht anstrengend oder nervig. Sie hat die beste Stimme beim Vorentscheid finde ich persönlich. Der Song ist Mega berührend und ich liebe ihn einfach. Auch für den Esc sehe ich hier großes Potenzial. Aber wie hier schon gesagt wurde bei dem Song steht und fällt alles mit der Inszenierung. Hoffe auf eine richtig gute Inszenierung. Aufjedenfall wissen wir ja gibt es einen Flügel auf der Bühne und mit ihr noch zwei weitere Personen auf der Bühne . Eine Person am Flügel und die andere wissen wir noch nicht. Denke die Jury wird es lieben top 5 bei der Jury nur beim Publikum bin ich mir nicht ganz sicher. Mein Gewinner und freue mich es live zu sehen am Samstag in Berlin

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Esc2026timo

Hat sie nicht noch Tanz im Interview erwähnt?

SvenEsc
SvenEsc
1 Monat zuvor

Die große Überraschung des Vorentscheids , eine wunderschöne Ballade die auch berührt.

Würde mich freuen, wenn Molly Sue zum ESC fährt und in dem Angebot was wir bis jetzt haben für Wien , wäre eine Ballade sicher gut.

Hoffe auf einen tollen Auftritt am Samstag und ein passendes Staging, im Interview klang das nämlich spannend

Esc2026timo
Esc2026timo
1 Monat zuvor

Carolin kebekus ist auch beim Vorentscheid dabei wurde gerade in hazels Podcast gesagt

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Esc2026timo

In welcher Funtion? Als Gast?

Esc2026timo
Esc2026timo
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Hazel meinte Entertainment Expertin

mauve
mauve
1 Monat zuvor
Reply to  Esc2026timo

Ah, okay! Danke!

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Esc2026timo

Das muss meiner Meinung nach jetzt nicht unbedingt sein

Holgivision
Mitglied
Holgivision
1 Monat zuvor
Reply to  Esc2026timo

Ich hab mir schon öfter gedacht, dass der Pausenact ja nicht unbedingt musikalisch sein muss. Aber wenn sie „nur“ als Entertainment expertin eingeladen ist, wird das wohl wieder nichts

Mrn
Mrn
1 Monat zuvor

Ich möchte hier niemanden angreifen, aber ich fühle mich bei dem ganzen Song die ganze Zeit unwohl. Ich habe selbst Endometriose und keiner bis auf meine engsten weiß das, ich würde selbst auch nicht sagen, dass ich „chronisch krank“ sei. Deshalb wirkt das ganze wie eine Mitleidsnummer. Gesang ist natürlich super

Marq
Marq
1 Monat zuvor
Reply to  Mrn

Das Video ist nicht gut gelungen, das stimmt. Wenn man das weglässt sieht es anders aus, da es doch inhaltlich um diesen Konflikt geht, einerseits den Schein zu wahren, um kein Mitleid zu ernten, und andererseits damit und mit der Krankheit zu kämpfen.

Karsten K.
Karsten K.
1 Monat zuvor

Wie Douze gestern sagte die jungen Leute sind sehr sparsam mit den Punkten 🤣🤣

Prometheus
Prometheus
1 Monat zuvor
Reply to  Karsten K.

Weniger Punkte als Sarah Engels hätte ich echt nicht gedacht. Aber „Fire“ hört sich eben nach ESC-Klischee pur an, also wenn man dem ESC zugeneigt ist, wird man auch eher das gut finden. Ist ja auch eine spaßige Nummer, am Ende des Tages, wenn man es nicht zu ernst nimmt.

-lobo-
-lobo-
1 Monat zuvor

Fällt gegenüber „A Ok“ ganz schön ab.
Könnte es aber dennoch in das Superfinale schaffen.

Maypril
Maypril
1 Monat zuvor

Gefällt mir besser als gedacht, aber dem Song fehlt meiner Meinung nach ein richtiges Highlight. Vielleicht kann die Inszenierung live noch etwas rausholen. Und ein wenig Kritik muss ich leider auch am Musikvideo üben: die Interviews sind zwar eine schöne Idee, aber mich stört es, dass sie immer wieder mitten in den Song eingeschoben werden. Das stört für mich total den Hörfluss.

Alex John
Alex John
1 Monat zuvor

In Laboe war ich schon mal als ich an der Ostsee Urlaub gemacht habe.
Da stehen doch ein markantes Ehrenmal für die deutsche Marine und ein U Boot Denkmal.
Den Song finde ich dagegen einfach nur langweilig.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

Genau! Vom U-Boot hab ich übrigens gelernt, dass ich Platzangst habe – ganz furchtbar.

Matze
Matze
1 Monat zuvor
Reply to  Alex John

War ich voriges Jahr im Urlaub

Häsle
Häsle
1 Monat zuvor

Ist nicht meins…

Last edited 1 Monat zuvor by Häsle
Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  Häsle

Na, wer hat denn beim Kommentar von wem abgeschrieben? Jetzt wissen wir, daß Häsle und Alex John die gleiche Person sind. Sam hatte das deutlich geschickter angestellt!

Last edited 1 Monat zuvor by Matty
rainer1
rainer1
1 Monat zuvor

Ot:
Bei uns im radio basilisk hab ich heute schon zum zweiten mal „Før vi går hjem“ gehört obwohl der sender noch nie ( meines wissens)einen esc-song gespielt hat.

Matty
Matty
1 Monat zuvor
Reply to  rainer1

Einmal ist immer das erste Mal!

dunefan5002
dunefan5002
1 Monat zuvor

Mein Ranking vor der Show:

  1. Wavyboy
  2. Sarah Engels
  3. Bela
  4. Laura Nahr
  5. Ragatzki
  6. Molly Sue
  7. Dreamboys
  8. Malou Lovis
  9. Myle

Allen Kandidaten wünsche ich viel Glück für Samstag.

Biobanane
Biobanane
1 Monat zuvor

Ich mag es und es lässt sich auch wunderbar auf die ESC-Bühne bringen. Balladen sind ja beim ESC eher rar geworden, daher könnte das sehr gut abschneiden.
Diesmal muss ich Benny loben, der einfach mal dazu steht, dass es ihm gefällt, während anderen Schweden-Nasen nach Ecken und Kanten suchen oder kritisieren, dass alles schon mal da war. Würde Molly-Sue mit Mega-Lightshow im Mello auftreten wären die Gleichen hin und weg, Kanten gibt es da auch nicht dafür massig Plagiatsverdachtsfälle.

byJannik
byJannik
1 Monat zuvor

Ich finde Max hat hier einen Punkt: „Optimist” reiht sich für mich auch neben früheren Vorentscheidstiteln wie „Undream You” oder „The Day I Loved You Most” ein – aber irgendwie auch neben „Sister”. Für mich sind das alles eher so solala-Balladen, denen irgendwie der letzte Schliff fehlt um sie, in den Worten von Thomas Mohr, exzellent zu machen. Ich finde den Song trotzdem stärker als andere Titel im Line-up, sehe uns damit beim ESC aber ehrlich gesagt eher auf der rechten Seite, selbst mit Jury-Support. Außer Molly schafft es wirklich, mit dem Publikum zu connecten und die emotionale Schwere authentisch zu übermitteln. Dann kann es natürlich auch ganz anders laufen. Eins kann man ihr immerhin nicht vorwerfen. Der Song ist authentisch, und das trotz des SWR-Songwritingcamps. Aber das war bei Michael Schulte ja ähnlich. Ich denke, dass man mit einer schwachen Inszenierung hier schnell etwas falsch machen kann. Da ich aber davon ausgehe, dass man, wie bei Malik Harris, Michael Schulte und den S!sters, einfach wieder Fotos im Backdrop einblendet – das deutsche Publikum scheint davon ja immer ein großer Fan zu sein – könnte ich mir „Optimist” als überraschenden Sieger des deutschen Finales gut vorstellen und auch in meinem persönlichen Ranking reicht es immerhin für Platz 3. 

2. BELA – Herz [10/12]
3. Molly Sue – Optimist (Ha Ha Ha) [7/12]
5. Ragazzki – Ciao Ragazzki [6/12]
6. Sarah Engels – Fire [6/12]
7. Laura Nahr – Wonderland [6/12]
8. MYLE – A OK [5/12]
9. Dreamboys The Band – Jeanie [2/12]

MarcelK
MarcelK
1 Monat zuvor

Nach dem erstenmal hören fand ich den Song nicht gut. Mich stört ihre Stimme finde sie anstrengend. Mittlerweile habe ich den Song öfter gehört und ich kann ihn hören. Aber irgendwas feehlt mir. Glaube aber trotzdem dass er ins Superfinale gewählt wird.

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor

Vielleicht liegt es daran, dass ich jetzt beide Male die Video- und nicht die reine Studioversion gehört habe, aber die Brüche erschweren den musikalischen Zugang zu der Nummer unheimlich. Die Botschaft ist ja nicht verkehrt, aber mir ist das Ganze zu plakativ, zu offensichtlich verpackt. Und dadurch habe ich beim Anhören das Gefühl, als würde mir jemand eine Pistole auf die Brust setzen und sagen: „Du MUSST das jetzt mögen!“ Finde ich eher anstrengend.

Julian
Julian
1 Monat zuvor

Zwischenstand bei den Bloggern:

Sarah Engels 73 Punkte
BELA 71 Punkte
Molly Sue 61 Punkte
Ragazzki 55 Punkte
Laura Nahr 52 Punkte
Myle 39 Punkte
Dreamboys The Band 30 Punkte

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  Julian

Da lag ich mit einer Prognose falsch:
ich hatte gedacht, dass Molly Sue mehr Punkte von den Bloggern erhält als Sarah Engels. Naja, ich hoffe mit meiner anderen Prognose, wer sich da noch vor schieben könnte liege ich richtig 😉

Matze
Matze
1 Monat zuvor
Reply to  dirtsa

Wobei die Punktzahl von Sarah auch nicht sehr hoch ist.

mauve
mauve
1 Monat zuvor

Morgen kommt dann Malou and übermorgen als Highlight wavvyboi. 😉

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor
Reply to  mauve

Oder umgekehrt. 😜

dirtsa
dirtsa
1 Monat zuvor
Reply to  ESC1994

Ne, ich schätze mauve hat Recht 🙂

Tomietuuna
Tomietuuna
1 Monat zuvor

Ein Song wie aus der Taschentuchwerbung…
Ja, sie hat eine gute Stimme, ABER gute Stimmen hatten auch Ann-Sophie, Lavinia, die Sisters und viele Andere.
Wie bleibt dieser Song in Erinnerung und warum sollte man dafür anrufen?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Wer ist denn diese Lavinia?

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Eine italienische Popsängerin die mit Ely Oaks einen kleinen DJ Hit hatte. 🤓

Tomietuuna
Tomietuuna
1 Monat zuvor

Sorry, Levina natürlich. Die Autokorrektur hat’s vermasselt.

GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Schon mal was von den Jurys gehört?

Tomietuuna
Tomietuuna
1 Monat zuvor
Reply to  GEF

Und die Juries haben die gesangliche Leistung von Ann-Sophie, den Sisters, Jamie -Lee im Finale des ESC dann belohnt?

Deutschland würde hier wieder in die „authentisch langweilige Balladen-Falle“ tappen.
Eine Ballade muss nicht langweilig sein, siehe Gjon’s Tears, Michael Schulte, etc.

Last edited 1 Monat zuvor by Tomietuuna
GEF
GEF
1 Monat zuvor
Reply to  Tomietuuna

Also die gesangliche Leistung der S!stets und Jaimee Lee war ja auch nicht außergewöhnlich, auch die Songs waren eher uninteressant. Ann-Sophie hätte nach heutigem Voting-System ein etwas besseres Ergebnis erzielt. Ihre Stimme war gut, aber der Song ziemlich gewöhnlich und vorhersehbar. Der Jahrgang 2015 war zudem brutal stark. Dennoch hat mich ihr Ergebnis überrascht. Allerdings muss man ja sagen, dass durch das Splitvoting Jurypunkte nicht mehr vom Publikum einkassiert werden können. Die Schweiz wäre sonst letztes Jahr nicht 10. geworden, sondern 17.

cars10
cars10
1 Monat zuvor

Schön, das mal wieder auch die persönliche Leidensgeschichte erwähnt wird. Das zieht bei mir leider so gar nicht.
Das Lied reiht sich nahtlos in die verbliebene Riege ein, blaß und etwas fade.

GEF
GEF
1 Monat zuvor

Für mich ist das mit der beste und auch erfolgsversprechende Song im Lineup. Denn wenn sie es schafft, den Song live gut zu singen, müsste sie dafür eigentlich eine gute Jury-Bewertung bekommen, etwa wie die Schweiz letztes Jahr. Dann reicht auch ein mäßiges Televote-Ergebnis für einen Platz auf der linken Seite der Tabelle.

Ich finde den Song sehr interessant. Anders als andere Beiträge hängt er sich auch nicht nur an einem musikalischen Thema auf, sondern hat nach dem eigentlichen Chorus (mit dem Optimist) noch eine schöne Steigerung, die dem Song Tiefe verleiht. Das stört mich z.B. an dem ukrainischen Beitrag, der zwar eine wunderschöne Anfangsmelodie hat, die dann aber immer und immer wieder wiederholt wird. Ich finde auch nicht, dass der Song allzu sehr auf die Tränendrüse drückt. Die Einspieler wird es ja auf der Bühne hoffentlich nicht geben. Musik hat aber ja sehr viel mit Emotionen zu tun und die können doch mal positiv wie negativ oder auch melancholisch sein. Müssen denn immer alle Künstlerinnen mit einem aufgesetzten Dauergrinsen auf der Bühne rumhopsen? Die Abwechslung macht es doch aus.

ESC1994
ESC1994
1 Monat zuvor

Also manche Bewertungen der Blogger haben mich schon sehr überrascht, manche positiv, manche negativ. 😐

Für mich persönlich jedenfalls ist das DIE positive Überraschung unter den Beiträgen. Sehr schöne Stimme und für so traurig-melancholische Sachen bin ich momentan aus privaten Gründen auch ziemlich empfänglich.

Vielleicht hätte es zum Schluss eine etwas größere Steigerung geben können, aber insgesamt finde ich dass „Optimist“ die drei Minuten am besten nutzt.

Bin sehr gespannt auf die Inszenierun, so am Klavier wäre schön. Sollte es der Song ins Superfinale schaffen drücke ich ihm jedenfalls alle Daumen die ich habe. 😊

Abschneiden in Wien?? Glaube eher Punkte von der Jury, aber mit guter Inszenierung könnte es auch vom Publikum was geben. Ich würde mich jedenfalls für den Song nicht schämen müssen. 🙂

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor

für mich wäre das die wohl beste wahl,eine halbe note vor wavvyboi und diese beiden acts sind m.e. als einzige acts der 9er auswahl auch seriös! ESC-tauglich.
die österreicher haben es nicht hinbekommen,einen musikalisch guten act auszuwählen und bei uns hängt gedeih und verderb zunächst von der allmächtigen jury ab – ich hoffe,die verkacken es nicht.😼

Anmey
Anmey
1 Monat zuvor

Ich kann mich den positiven Blogger-Stimmen grundsätzlich anschließen. „Optimist“ ist auf jeden Fall eine starke Ballade auf hohem internationalem Niveau. Ich höre den Song auch gerne, der letzte Funke springt für mich allerdings nicht über.

Beim ESC wäre da mit einer guten Performance auf jeden Fall ein Top-Ergebnis bei den Jurys drin. Ich glaube aber, dass Molly beim VE das unsägliche Votingsystem einen Strich durch die Rechnung macht, wenn sie im Superfinale ohne Jurys auskommen muss.

Goynen1967
Goynen1967
1 Monat zuvor

Optimist ist in der vollen Version bei mir deutlich gestiegen. Auch wenn ich mit der Art des Songs und teilweise dem Gesangsstil Schwierigkeiten habe…wenn das live gut klappt macht der Song stark Eindruck…Top 3 Alarm

7 Punkte

tinytina
tinytina
1 Monat zuvor

Mein Platz 4. Klingt gut, oder?!

Naja, nichts von der diesjährigen Auswahl überzeugt mich vollends. Wavvy ist zwar auf meinem 1. Platz, aber auch hier gefällt mir bei weitem nicht alles.

Daher ist Platz 4 auch wenig aussagekräftig. Solide, ja. Aber es berührt mich nicht wirklich. Und stimmlich muss sie mich am Samstag überzeugen. Studioversionen bieten da oft nur bedingt Anhaltspunkte…

Sollte sie nach Wien fahren, wär das aber in Ordnung für mich.

Punkte: 6/12.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Monat zuvor

Mich erreicht der Song leider auch nicht, aber das hat ja nichts zu bedeuten, ich bin ja nicht die Allgemeinheit.
Da zieht sich der der Song gefühlt unendlich, ich empfinde die Stimme auch als unangenehm, das Ha Ha Ha verstehe ich immer noch nicht und das störende „Gequatsche“ im offiziellen Video sollte wenigstens englische Untertitel haben, um international verstanden zu werden.

Und ist die Botschaft wirklich richtig? Ich bin selbst unerkannt schwerbehindert und möchte, wie jeder Mensch, mit Respekt und Freundlichkeit behandelt werden.
Ist das nicht der Fall, nehme ich es in erster Linie als Kritik an meiner Person, nicht an meinen Krankheiten… die sieht man ja nicht.

Nä, mir hat der Song schon als Snippet nicht gefallen und die Vollversion überzeugt mich erst recht nicht.
Das zieht mich eher runter als dass es mich optimistisch stimmt und beim ESC selbst gäbe es für mich keinen Grund, dafür anzurufen. Ist nur meine Meinung, tut mir leid.

Tomietuuna
Tomietuuna
1 Monat zuvor
Reply to  funtasticc*

Für Cha Cha Cha haben die Leute ja nun auch nicht wegen Käärijäs chronischer Krankheit angerufen…
Meine auch, dass er versucht hat dies im Vorfeld des UMK unter Verschluss zu halten und hat dann erst wegen den tabloids angefangen Bezug zu nehmen.

Bin selbst chronisch erkrankt und für mich haben diese Betroffenheitslieder immer so nen Beigeschmack.

Last edited 1 Monat zuvor by Tomietuuna
Matze
Matze
1 Monat zuvor

Ob Berenike überhaupt ein Song gefällt ?

tinytina
tinytina
1 Monat zuvor
Reply to  Matze

Dafür findet sie bestimmt jeden San Remo Song gut. Das gleicht sich alles wieder aus. 😜

Waterloo
Waterloo
1 Monat zuvor

Stört nicht weiter, reißt aber auch nicht vom Hocker. Die Krankheitsgeschichte interessiert mich nicht, das ist keinerlei Kriterium, um beim ESC anzutreten. Ganz im Gegenteil: Man merkt die Absicht und ist verstimmt, um einen Klassiker zu zitieren. Die Opfer-Karte mal schön eingesteckt lassen, bitte. Stimme und Song okay – für den ESC reicht das Lied aber bei weitem nicht.

Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor

Molly Sue mit „Optimist (Ha Ha Ha)“. Mein persönlicher DDF-Favorit und bisher überhaupt einer meiner Jahrgangsfavoriten. Der Beitrag selber ist relativ simpel, aber wirksam. Bringt viele Dinge mit ohne dabei Überladen zu wirken. Und es steht natürlich noch nicht fest, aber wenn Molly Sue das genauso auf der Bühne singen kann, wie in der Audio-Version, dann ist das hier absolutes Jury-Futter. Wahnsinnsstimme. Erinnert mich wirklich an internationale Stars.

Am Ende hätte der Beitrag nur gerne noch etwas, ich sage mal Pep vertragen können. Nichtsdestotrotz mag ich ihn und gebe sehr gute:

10 von 12 Punkte.

Für den ESC könnte ich mir im besten Fall ein Ergebnis wie ALIKA vor 2 Jahren vorstellen. Das Potenzial ist aufjedenfall da und für mich das größte unter allen 9 VE-Teilnehmern.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor
Reply to  Delta

ich könnte mir derzeit ein alika-ergebnis eher für atvara aus lettland vorstellen.
wo unsere wahl dann landen könnte,ja darüber denke ich erst nach wenn ein act feststeht auch wenn mir tatsächlich letzter platz gedanken bei einem ganz bestimmten werk in den sinn kommen.🐰
das werk von molly sue meine ich damit aber nicht.

Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor

Hmmm. Ena ist für mich weniger Powerballade. Es würde aber aufjedenfall in ähnlichen Gewässern fischen wie Optimist. Ich denke es gehört zum Spaß dazu spekulieren zu können. Für eine etwaige Platzierung müssten wir ja auch eine ordentliche Inszenierung hinbekommen und trotz Fortschritten bin ich da immer erstmal skeptisch 😉

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor
Reply to  Delta

also bei der (außer)ordentlichen inszenierung sehe ich ja lettland klar im vorteil. 😎

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Aus dem Song kann man wirklich was machen.
Der Song berührt, und sie hat eine schöne Stimme.
Dir einzige wirkliche Alternative zu „XY“:

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Monat zuvor

Marcel: Vielleicht klinge ich selbst schon wie ein Optimist,

Nö.
Wenn man in den letzten Jahren nicht den falschesten Eindruck
erhalten hat, ist dies noch ein weiter Weg.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Monat zuvor

Ich bin mir ziemlich sicher, wenn Israel dieses Jahr mit dem Song antreten würde, wären sie wieder Televoting-Top-Drei. Viel schlechter als die beiden letzten israelischen Balladen finde ich Optimist jetzt nämlich auch nicht.

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor

Molly Sue mit ihrer Ballade ist die einzige, der ich es zutraue Sarah Engels den Sieg bei DDF streitig zu machen, ja sogar die Siegerin werden könnte. 😀

Käme es tatsächlich so, dann würde ich mich darüber genauso freuen wie über einen dritten Sieg von Marco Mengoni beim Festival di Sanremo, sollte er irgendwann nochmal daran teilnehmen. 😀

Beim ESC in Wien hätte Molly Sue definitiv einen Top 10 Platz sicher. 😀

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Monat zuvor

So sehr ich auch Symphatie für die Song-Thematik habe, mit Optimist (Ha Ha Ha) werde ich einfach nicht warm. Für mich sind das drei Minuten Langeweile.
Ich muss bei diesem Lied an Voyage denken, das hat bei den Jurys auch gepunktet und ich sehe Molly Sue durchaus im DDF-Finale. Aber wenn sie es tatsächlich nach Wien schaffen sollte, dann droht ihr im Televoting das selbe Schicksal wie Zoe Me im Vorjahr.

Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor
Reply to  Funi_Cula

Ein Schicksal, dass ich nach über 9 Monaten immernoch nicht verstehen kann!

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
1 Monat zuvor
Reply to  Delta

Echt nicht? Ich hatte das schon nach den Probeausschnitten erwartet.

Delta
Mitglied
Delta
1 Monat zuvor
Reply to  Funi_Cula

Ganz ehrlich? Nein, habe ich nicht. Das war mein persönlicher Platz 3 im letzten Jahr. Ich hatte zwar erwartet, dass es nicht ganz so viele Punkte werden, aber 0 hatte mich dann doch schockiert.