
Ein unerwarteter Sieg im serbischen Vorentscheid hat die Band LAVINA zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien geführt. Der Überraschungssieg dürfte ganz zur Freude von Metal-Fans gewesen sein, denn mit ihrem Song „Kraj mene“ sorgen LAVINA dafür, dass der ESC-Jahrgang 2026 auch einen Beitrag am Start hat, der in sich im Bereich dieses Genres bewegt.
Im Finale von Pesma za Evroviziju 2026 setzte sich LAVINA gegen insgesamt 13 andere Acts durch. Zuvor waren in zwei Halbfinalrunden jeweils sieben Beiträge in die Endrunde eingezogen. Eigentlich hatten viele Fnas die Sängerin Zejna mit ihrem politisch kontroversen Song „Jugoslavija“ vorne gesehen. Doch LAVINA konnte Jury und Publikum gleichermaßen überzeugen und landete in beiden Abstimmungen auf dem ersten Platz.
LAVINA haben bereits angekündigt, dass sie für ihren ESC-Auftritt nur minimale Änderungen planen, was die Inszenierung angeht. Die Performance ihres Songs „Kraj Mene“, wird also in ähnlicher Form in Wien präsentiert werden, wie sie schon beim Vorentscheid zu sehen war. Es sollen lediglich einzelne Aspekte noch stärker betont werden.
LAVINA ist eine Rock- und Metalband aus der serbischen Stadt Niš. Die Band hat sich vor sechs Jahren gegründet und setzt sich aus folgenden sechs Mitgliedern zusammen: Luka Aranđelović, Pavle Aranđelović, Andrija Cvetanović, Pavle Samardzić, Nikola Petrović and Bojan Ilić. Bekannt wurde die Gruppe vor allem durch ihr Debütalbum „Odisej“ aus dem Jahr 2022 sowie durch Auftritte auf Festivals in mehreren Ländern Europas. „Kraj mene“ ist der erste Song der Band in ihrer Muttersprache Serbisch.
Das Lied
„Kraj Mene“ wurde von LAVINA selbst gemeinsam mit Ivan Jegdić produziert und getextet. In dem Song kommen Einflüsse aus verschiedensten Metal- und Rockrichtungen zusammen und werden mit einer dramatischen und poetischen Ausdrucksweise kombiniert.
Das Lied Beginnt mit einem Teil, der von finsteren, hohen Stimmen aus dem Off eingesungen wird. Die Strophe beginnt auffällig ruhig und unaufgeregt und steigert sich bei der Hälfte minimal. Der Refrain wird mit einem geflüsterten Satz eingeleitet. Ab dem Refrain entfaltet sich das Lied, der Sänger hebt deutlich seine Stimme und wird von den Stimmen aus dem Off begleitet. Instrumentell sind vor allem ein Schlagzeug und Gitarren zu hören. Im zweiten Refrain steigert sich die Intensität und Dramatik des Liedes, bevor es dann zu einem metal-typischen Growling kommt, das sich bis in den letzten Refrain zieht. Im letzten Refrain kommt es zum Finale, das sich deutlich von dem vorherigen Teil abhebt. Dabei wird der Leadsänger nicht nur von Stimmen aus dem Off, sondern auch von einem weiteren Sänger unterstützt.
Auf Deutsch übersetzt bedeutet „Kraj mene“ „Neben mir“. Das Lied thematisiert eine schmerzhafte, einseitige Liebesbeziehung. Der Erzähler empfindet starke Emotionen für eine zweite Person, die seine Gefühle nicht erwidert. Im Mittelpunkt steht ein großer Schmerz und das Gefühl, sich immer weiter aufzugeben, ohne dafür Nähe oder Gegenliebe zu erhalten. Die Beziehung ist von einem Machtgefälle und emotionaler Kälte geprägt. Der Erzähler steht zwischen Hoffnung auf eine erfüllte Liebe und dem Bewusstsein darüber, dass ihn die Liebe zu seinem Gegenüber auf Dauer zerstört.
LAVINA treten mit „Kraj Mene“ für Serbien im ersten ESC-Halbfinale am 12. Mai auf Startposition 15 an.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Giulia: Ich finde es gut, dass auch in diesem Jahr wieder ein Metal-Beitrag dabei ist. Der letzte Refrain gefällt mir ganz gut. Allerdings ist in dem restlichen Lied überhaupt kein Wums drin und in den Strophen passiert kaum etwas. Besonders enttäuschend finde ich auch, dass sie schon angekündigt haben, die Inszenierung so zu lassen, wie sie im Vorentscheid war. Also werden sie so gut wie keine Inszenierung haben. Dabei hätte sich bei dem Lied eine düstere, musicalartige Inszenierung gut angeboten. 6 Punkte
Manu: Ist es nicht toll, dass mittlerweile jedes Musikgenre beim ESC willkommen ist? Für mich braucht es etwas, bis das Lied in Gang kommt, aber je länger „Kraj mene“ läuft, desto begeisterter bin ich. Der Breakdown zum Ende hin dürfte dann auch jeden Heavy-Metal-Liebhaber abholen. Melodiös, dark und rockig – i like! 8 Punkte
Max: Ein sehr düsterer Beitrag aus Serbien der ein gewisses Publikum auf alle Fälle ansprechen wird. Für die breite Masse ist es jedoch eher weniger gedacht und so wird es auch beim ESC vermutlich schwieriger. Zudem bleibt der Song nur schwer im Ohr hängen bei mir – obwohl ich prinzipiell rockige Nummern mag. 3 Punkte
Peter: Also, das Gebrülle im letzten Drittel kriegt mich, das ist faszinierend, dem kann ich mich nicht entziehen. Beim Gesamtkunstwerk von Lavina (weil nur ein Buchstabe anders ist, entstehen bei mir „perfect life“-Assoziationen) bin ich unentschieden, ob ich das gothic-cool oder kindisch finden soll. Finde aber, dass der ESC von solchen abseitigen Angeboten stark profitiert („Euro Neuro“ z.B. ist einer meiner all time favorites). 8 Punkte
Rick: Es ist zwar nicht mein bevorzugtes Genre, aber irgendwie ist die Nummer spannend – vermutlich wegen des ganzen Konzepts auf der Bühne. Auch die Screaming-Parts am Ende überzeugen mich. Dennoch fehlt eine wirklich eingängige Melodie und insgesamt wirkt die Nummer halt sehr düster. Der Song sorgt aber für musikalische Vielfalt beim ESC dieses Jahr und ich bin gespannt, wie das ankommt. 5 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 1 Punkt
- Benny: 2 Punkte
- Berenike: 7 Punkte
- Douze Points: 3 Punkte
- Laureen: 5 Punkte
- Marcel: 10 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 58/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Kraj Mene“ auf Platz 15.
Bisher erschienene Songchecks:
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: „Superstar“ von Senhit feat. Boy George
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Finale dürfte schwierig werden! Mit dem Song von Zejna hätte es besser geklappt.
Bist du dir da sicher?
Definitiv, auch wenn der Titel stark provokant ist.
So sehe ich das auch.
Kurzfassung:
„Kraj mene“ ist für mich mit Abstand meine Nummer 1 🖤. Ich liebe die Tiefe und wie sich der Song emotional immer weiter steigert. Nach dem Auftritt des Polufinales bei PZE habe ich mir den Beitrag die ganze Nacht in Dauerschleife angesehen. Ich glaube so eine Obsession mit einem Lied hatte ich noch nie!
Oben abzustimmen war für mich nun besonders schwierig, da ich in meiner Obsession wohl alles andere als neutral bin und ich das Gefühl habe, dass es ein Song ist, den man liebt oder hasst. Leute geben dafür wohl alle ihre Stimmen ab oder keine. Und die Jury könnte das ablehnen. Aber ich war mir auch sicher, dass die Jury von PZE Zejna die meisten Punkte gibt und da lag ich auch falsch. Und die Juries überraschen auch ganz gerne. Ich nehme das zum Anlass optimistisch auf eine Top10-Platzierung zu hoffen.
Mein Ranking:
🇷🇸: 1
🇲🇩: 2
🇧🇪: 6
🇭🇷: 7
🇸🇪: 10
🇲🇪: 12
🇱🇹: 14
🇫🇮: 17
🇵🇹: 24
🇬🇷: 26
🇬🇪: 27
🇵🇱: 29
🇪🇪: 32
🇸🇲: 33
🇮🇱: 34
– melodischer Aufbau und stimmliche Änderung: Das Lied beginnt ziemlich ruhig und erinnert zunächst eher an Dark Pop als an Metal. Leise und (fast) ohne Instrumente wird geäußert was passiert ist. Untermalt wird dies von dem Hintergrundsound, der die Anspannung und die Dunkelheit darstellt. Nun kommt es zum ersten Chorus in dem fast schon zärtlich die Verzweiflung dargestellt wird. Die Intensität wird verstärkt durch die Instrumente, die aber keinesfalls die Stimme überdecken. Es geht wieder bedrückend und mit leiser Stimme weiter. Doch er wird nicht erhört. Die Stimme wird lauter und klingt verzweifelter, um erhört zu werden und es wird auch genauso im Chorus gesungen. Doch während des Chorus steigt die Verzweiflung und es kommt zum Schrei der Katharsis! Unterstützt durch intensive Gitarren und Drums. Es kommt nochmal zu einem kurzen ruhigen Moment, der mit der Engelsstimme einen tiefen Moment der Trauer untermalt bevor Luka in gefühlt seinen letzten Atemzügen seine alles Belastende herausschreit. Hierbei stimmt sein Bruder Pavle, der zuvor am Keyboard war noch mitein. Luka bildet ab wie er sich die ganze Zeit fühlt durch intensives Screaming, während Pavle darstellt wie man sich nach außen hin äußert. Es endet mit einem letzten Growl ohne Instrumente und lässt die Intensität der Gefühle nochmal anders wirken. Über den gesamten Song hat man die Instrumente geschickt eingesetzt und nicht verzweifelt versucht die ganze Zeit auf die 12 zu hauen, wodurch wohl der stärkste Klimax des Jahrgangs entstanden ist!
– Performance der Band: Jedes Bandmitglied weiß exakt sich zu bewegen. Klar stehen sie alle im Hintergrund, aber weil jeder seine Position kennt wirkt es nochmal besser. So sind die Mitglieder am Anfang nicht zu sehen und laufen langsam ins Bild fast so als ob sie nicht gesehen werden wollen. Positionen werden während des Songs gewechselt ohne, dass es auffällt. Ganz besonders möchte ich Pavle wieder hervorheben, der nach vorne eher humpelt passend zur Verletzlichkeit des Songs.
– Lukas Performance: Luka weiß in jedem einzelnen Moment wie er sein Gesicht und seinen Körper bewegen muss. Die gebückte Haltung am Anfang mit der schwarzen Hand auf dem Rücken und den etwas verrückten Blick in die Kamera mit der Hand auf der Wange, das Schnipsen, die Eleganz in der Mitte mit dem Gesichtsausdruck der Trauer über den Schrei der Verzweiflung bis zum Fall in die Knie und dem Blick nach oben bittend um Hilfe. Und für die super Fans, die jetzt bis hierhin schon gelesen haben, streue ich jetzt mal ganz random die Info rein, dass man über Instagram auf den Discord-Server von Lavina gelangen kann.
– Staging: Es beginnt sehr dunkel in blau mit Nebel passend zum erdrückenden Gefühl. Die Drum leuchtet passend zum Beat auf. Die Lichter im Hintergrund stehen zum Beginn der zweiten Strophe gerade, doch erleuchten dann schief, fast schon durcheinander, als ob sie das Gefühlschaos, dass immer intensiver wird darstellen wollen. Passend zum Aufschrei färbt sich der Hintergrund plötzlich orange und die Pyrotechnik zündet. Zum Schluss steht wohl einer der schönsten Mikrofonständer beim ESC in Flammen.
– Kamerarbeit: Die Kamerarbeit könnte zugegebenermaßen besser sein, aber es gibt doch die ein oder anderen Highlights. So singt Luka „Warum siehst du auf mich herab“ und die Kamera filmt zu ihm von oben nach unten. Auch die besten Momente der einzelnen Bandmitglieder werden gut eingefangen. Insgesamt präsentiert die Arbeit perfekt Lavina als Band und gibt natürlich ein sehr schönes Schlussbild ab.
– Outfits: Generell sind die Outfits natürlich passend zum Genre. Dennoch hat jedes seinen individuellen Tupfer: So trägt der Gitarrist Pavle (ja die haben zwei Pavles) einen hochgeschlossenen Mantel, während Nikola (Bass) uns seinen Oberarm präsentiert. Bojan (Drums) hat als einziger eine Stoffhose an, um besser spielen zu können, doch dennoch passend zum Style der Band, obwohl man die Hose kaum sieht. Besonders wichtig ist aber Lukas Outfit. So trägt er zunächst einen Mantel, der fast schon wie ein Schutzschild wirkt. Dieser wird dann abgeworfen und Luka zeigt mit seinem Ausschnitt seine Verletzlichkeit. Er weiß aber auch, dass er gut aussieht. Andrija (auch Gutarrist) hat in einem Interview gewitzelt, dass sie aufgrund Lukas nackter Brust gewonnen haben 😁. Besondere Bedeutung bekommt die schwarz angemalte Hand (Nein. Das ist kein Handschuh!). Sie präsentiert die dunkle, sabotierende Seite der eigenen Persönlichkeit, die man abstoßen möchte. Dies ist auch nochmal in der Performance dargestellt. Als Markenzeichen trägt Luka übrigens auch bei Interviews etc. immer einen schwarzen Handschuh. Sehr durchdacht 😉
– Persönliche Bedeutung: Ich denke noch nie hat ein Song für mich ein Song so sehr an persönlicher Bedeutung gewonnen. Ich kenne dieses Gefühl aktuell gerade nur zu gut und der Song bietet mit eine Möglichkeit das auszudrücken. Abgesehen davon finde ich, dass er die Szene der Metalheads. Wie schreien nicht einfach nur aggressiv in der Gegend rum, sondern beschäftigen uns mit allen positiven und negativen Emotionen und lassen diese in einem kontrollierten Rahmen raus. Jede Seele auf der Suche nach einem Ventil ist herzlich Willkommen und wird mit offenen Armen begrüßt. Und genau das und den Wandel der Szene seit dem Beginn des Genres stellt Lavina nicht nur mit „Kraj mene“, sondern mit ihrem ganzen Auftreten dar.
Aus deiner Langfassung möchte ich dies nach vorne holen:
Auch wenn ich mit dem Beitrag und dem Genre eher wenig anfangen kann, war das eine sehr interessante Analyse, bei der man gemerkt hat, wie stark du dich mit Lied, Auftritt und Band auseinandergesetzt hast und wie viel dir „Kraj Mene“ bedeutet.
Jetzt sehe ich den Beitrag nochmal in einem etwas anderen Licht und ich freue mich immer, wenn jemand einen Herzenssong gefunden hat.
Dankeschön. Freue mich, dass sich nicht nur Fans des Songs den Text durchlesen
„Kraj mene“ ist auch meine Nummer 1. Danke für die ausführliche Interpretation. Ich kann mich dem, was du geschrieben hast, nur anschließen. Der Song ist ein Kunstwerk, bei dem wirklich jedes kleine Detail dazu dient die Bedeutung und Emotionen hinter dem Song rüberzubringen und bei mir kommt davon jede Menge an.
Wie geht so ein post? Nur in der Desktop Version?
In der Desktopversion ist es durchaus einfacher. Da gibt es einen Button. Geht aber auch manuell übers Handy. Ich gebe das mal an, wenn du das aber verwendest, musst du die runden Klammern durch eckige Klammern ersetzen:
(spoilertitel = „Beispieltitel“) Beispieltext (/spoiler)
Kann sein, dass ich da einen Fehler drin habe. Ich freue mich über Korrekturen von anderen Lesern
Danke für diese tolle Langfassung! Ich finde es super, wenn man sich so für etwas begeistern kann! ❤️
Der Titel ist zwar kein persönlicher Favorit von mir, wurde aber durch die Erklärung deutlich aufgewertet. Ziel erreicht würde ich sagen. 😊
Freut mich 😊
Dürfte sicher seine anhänger finden aber für mich ist das gar nix. 0/12
Steht bei mir ziemlich weit oben mit! Sehr schöner Aufbau, hebt mich emotional ab! Ich tippe auf einen Paltz zwischen 16 und 20!
Hey. Frohe Ostern von mir. Wo warst du denn die ganze Zeit?? 🙂
Schöne Ostern!
LU-KA war im serbischen Vorentscheid mein Favorit, aber auch mit LAVINA kann ich mich anfreunden.
Gehört mMn. unbedingt ins Finale!!!😉
Du mochtest ja auch Katharsis. Die immerhin nicht so unsympathisch rüberkamen.
Ich mag Katarsis immer noch, und ich befürchte dass wir morgen weit auseinander liegen.
Dennoch gibt es doch immer viele Übereinstimmungen!😉
Was ist denn morgen dran?
Dieses Hahr sind wir wirklich irgendwie meistens 100% d‘accord oder 180 Grad auseinander, keine Grauzonen
Ich vermute, der erste Beitrag im 2. Semi – Bulgarien!
Armenien wäre super Parg/Pargev bringt morgen seinen neue Single heraus. 🥰
Find ich tatsächlich auch ganz schlimm.
Ich gar nicht!!
Weit auseinander!
Was ist an denen denn unsympathisch?
An Katharsis nichts, sag ich ja – ich meinte den serbischen Act.
Das hatte ich verstanden. Aber was an dem serbischen Act ist unsympathisch, außer dass Du das Lied und den Auftritt nicht magst? Ist ganz ehrlich gemeint, vielleicht habe ich ja was verpasst.
Reicht das nicht?
Nun ja, ich fand Kaleen ja auch sympathisch, obwohl ich Lied und Auftritt ganz schlimm fand …
Der serbische Song wirkt düster und bedrohlich auf mich. Ich bin da ganz auf ESC4Eternity‘s Schiene und kann überhaupt nicht versteht , warum Leute in dieser Stimmung sein wollen.
Es hat auch nichts mit Antipathie gegenüber dem Land zu tun. Das mag ich zwar nicht besonders aber trenne da (bis auf Russland bekanntermaßen) vom Song. Ich hatte ja vor ein paar Jahren sogar mit Presidente beim SCC gespielt – weil ich den Song mag, er ist positiv und hat für mich gute Energie.
Damit kommen wir auch schon zum letzten Song dieses Semis, der passenderweise auch in der Realität das Halbfinale beenden wird.
Den Beitrag würde ich als einen Love/Hate-Song einstufen, wobei ich selber aber irgendwie gespalten bin.
Mehr Bands und die Repräsentation alternativer Musikgenres stehe ich eigentlich grundsätzlich positiv gegenüber, weshalb mich auch freut, dass uns diese musikalische Farbe auch dieses Jahr begegnet.
Mit Metal als Genre selbst tue ich mich aber generell schwer, meine Schiene ist da eher der Indie-Rock, der dieses Jahr beim ESC leider eher spärlich vertreten ist.
Deshalb bin ich spätestens bei dem Growl-Part raus, der für meine Ohren einfach nur anstrengend ist. Die ruhigeren, dunkleren Strophen sind da schon eher meins, da ich ja auch schon andere düstere Beiträge aus dem Land gemocht habe, wie z.B. Samo mi se spava und Ramonda.
Ein wenig konnte ich mich tatsächlich in den Song reinhören und mittlerweile kann ich den gesungen Refrains schon etwas abgewinnen, auch wenn mich nach wie vor der Kontrast zwischen den leisen Strophen und dem ohne Vorwarnung explodierenden Refrain verwirrt und mir einen Zugang erschwert.
Was die Chancen im Contest betrifft, tippe ich auf eine Qualifikation dank vermutlich großem Televote-Support und der Unterstützung aus Montenegro und Kroatien. Polarisierende Songs können beim ESC nämlich durchaus Erfolg haben, da man ja nicht gegen, sondern nur für einen Song stimmen kann.
Die Position als Closer kommt Lavina zudem ebenfalls zu Gute. Solange die Jurys Serbien also nicht alle in ihre Bottom 3 setzen, sehe ich eine Qualifikation als gut möglich.
Im Finale wird der Song wohl eher im hinteren Mittelfeld mitspielen.
In meinem Ranking kommt Serbien auf 2,5/10 Punkte und einen Platz 32.
Treffend zusammengefasst.
Wir sind doch alle irgendwie Fans des ESC wegen der musikalischen Vielfalt.
Da gehört auch ein serbischer Metal- Song dazu, der sich langsam und düster aufbaut und im Growl Part laut endet
Ich finde den Spannungsaufbau sehr gut, bis zum Refrain lässt mich „Kraj mene“ gebannt zuhören.
Nur das Ende ist mir persönlich ein bisschen zu hart, aber für die Metal-Fans ist gerade dieser Teil wichtig.
Die würden sonst bestimmt nicht anrufen.
Obwohl die Darbietung nur mittelmäßig ist, wird es als Nischenbeitrag genug Stimmen abgreifen, direkte Konkurrenz im Rockbereich gibt es schließlich nicht.
Könnte mir vorstellen, dass LAVINA als Love or Hate Beitrag durchgängig in den Top7 des Televoting zu finden sein wird (bei Montenegro/ Kroatien natürlich ganz vorne)
Bei den Jurys ist das schwer einzuschätzen, vermutlich wird es im unteren Mittelfeld landen, aber doch nicht ganz hinten.
Was in Summe zu einer knappen Qualifikation reichen wird.
Im Finale dann irgendwo um Platz 20
Ich denke Serbien wird besser abschneiden, als viele denken. „Kraj Mene“ hat irgendwas.
Ich sehe Serbien ziemlich sicher im Finale.
Meine Top
01.Finnland🇫🇮 (1-3)
07.Kroatien🇭🇷 (7-13)
09.Griechenland🇬🇷(3-5)
11.Portugal🇵🇹 (16-20)
15.Montenegro🇲🇪 (16-20)
18.Schweden🇸🇪 (06-10)
19.Israel🇮🇱(6-10)
20.Moldau🇲🇩 (6-10)
21.Serbien🇷🇸 (11-15)
22.Litauen🇱🇹 (11-15)
29.Belgien🇧🇪 (NQ)
30.Polen🇵🇱 (NQ)
31.Georgien🇬🇪 (NQ)
33.Estland🇪🇪 (NQ)
35.San Marino🇸🇲 (NQ)
Die Komposition schleppt sich durch 3 min. Mit dem Geschrei am Schluss wacht man kurz auf. Insgesamt mir zu langweilig und düster. Ein Finaleinzug dürfte schwierig werden. Weil es eben düster und unspektakulär ist.
HAJDEEEEEEEEEEEEEEEE
Der Name wird zwar mit Levina assoziiert, doch haben wir hier eher eine Band, die wie „Lord of the Lost“ aus Transsilvanien anmutet. Ich war etwas erst darüber, dass Serbien den letzten Startplatz bekommen hat. Da scheint man doch wohl ein bisschen mehr über die Inszenierung zu wissen.
Mich hat das irgendwie abgeholt, das hat Charakter und wirkt halt auch noch beeindruckender, weil es düster ist. Vielleicht auch deswegen könnten „Lavina“ letztendlich erfolgreicher werden als „Lord of the Lost“, auch wenn Rot zu „Blood & Glitter“ besser gepasst hat. Der Gesang könnte vielleicht viele abschrecken, aber in Wien wird die Tonabmischung ganz anders sein. Deswegen ist ein Weiterkommen nicht ausgeschlossen.
Die Dracula-Optik und das Gegrunze sind nicht schlecht gemacht, der Backgroundchor erzeugt (wie bei Albanien) Opern- oder Musical-Feeling, da fällt das einfallsloe Lied dann gar nicht mehr so auf.
Aber: Da freut man sich auf 2 mögliche fröhliche Sieger wie Fräulein oder Jugoslawien, und dann gewinnt diese abschreckende Nummer… Das ist nachhaltig frustrierend. Und soll vielleicht auch die gute Laune verhindern…(?)
Schon wieder ein Song, der mir allein wegen dem Genre… gefällt! Ich finde es toll, dass Serbien sowas zum ESC schickt und wünsche Lavina alles Gute, das Halbfinale zu überstehen und einen Platz im Mittelfeld zu holen. 8/12
Diese Abstimmung hier ist einfach nur lost. Wer ernsthaft glaubt, dass der Song im Halbfinale stecken bleibt – trotz der Einzigartigkeit des Genres dieses Jahr, trotz der letzten Startposition, trotz der Hilfe der Nachbarländer Kroatien und Montenegro – hat wohl keine Ahnung vom ESC. Ich wage mal die gegenteilige Prognose und sage, dass LAVINA in den Semi-Top-3 sein wird.
Ich sage Top 5! Und im Finale Top 10.
Naja alles traf eigentlich auf Gate auch zu und trotzdem hat der Song erschreckend schlecht performt obwohl die Band jedenfalls in Westeuropa eine weit höhere Bekanntheit im Metalbereich hatte.
Ich rechne zwar auch nicht mit einem Aus, würde es aber nicht für ausgeschlossen halten – zumal es Juries im Halbfinale gibt.
Der krächzend klingende Gesang, der vielleicht für den ein oder anderen keiner ist, könnte ein Risiko einbringen. Aber die Tonabmischung im serbischen Fernsehen könnte durchaus unvorteilhaft sein. Aber Publikumspunkte könnte es zuhauf geben. Da sind ja so einige Länder dabei, die begeisterungsfähig sein könnten.
Die Strophen bauen ja spannend auf – nur leider entlädt sich die ganze Dramatik erst im letzten Refrain, wenn’s eh schon zu spät ist. Für die Jurys wird dieses düstere Metal-Gemurmel wahrscheinlich nicht so interessant sein.
Und beim Televote? Selbst mit Nachbarschaftshilfe rechne ich nicht mit vielen Punkten. Für mich ein sicherer Non-Qualifier. Da nutzt auch der letzte Startplatz nichts.
Serbien schickt mal wieder was Authentisches… das leider niemand außer den Hardcore-Metallern wirklich braucht.
Es gibt Songs, da ist die Antwort eindeutig „Nein“.
Meine Wertung für dieses Semi:
1 Finnland
2 Georgien
3 Schweden
4 Portugal
5 Israel
6 Montenegro
7 San Marino
8 Moldau
9 Griechenland
10 Kroatien
11 Litauen
12 Belgien
13 Serbien
14 Estland
15 Polen
Das ist ein Lied, welches ich beim ersten Hören rein intuitiv abgestoßen habe und mir daher mehrmals anhören musste, um Gefallen daran zu finden. Seitdem gefällt es mir aber auch so richtig. Das ist allerdings das Problem: Wenn die Leute im Mai einschalten, dann gibt es kein Schönhören. Es muss beim ersten Mal sitzen. Und bei dieser Art von Musik scheint zu gelten: Man liebt es oder man hasst es.
„Kraj mene“, was auf Serbisch „Neben mir“ bedeutet, kann sowohl als melancholischer Trennungssong über eine verflossene Liebe interpretiert werden, als auch (und das ist bei den kirchlichen Klangbildern vielleicht naheliegender) auch als ein an Gott gerichtetes Klagelied. Früher hat Gott ihm sein Herz gespendet, doch das lyrische Ich wusste Gottes Geschenk und Nähe nicht zu schätzen und hat es undankbar zertrampelt. Das lyrische Ich leidet darunter, dass Gott sich von ihm abgewandt hat und nur noch schweigend auf ihn herabblickt, während er hilfesuchend in den Abgrund schreit. Aber trotz der Abwesenheit Gottes beschwört das lyrische Ich wiederholt, dass er einen Platz neben ihn für ihn freihält und auf seine Rückkehr hofft, obwohl diese einseitige Liebe ihn langsam, aber sicher zerstört.
„Kraj mene“ ist eine bedeutungsschwangere (und vielleicht blasphemische) Metal-Ballade und mit Sicherheit einer der authentischsten und emotionalsten Beiträge in diesem Jahrgang. Aber auch zugleich wohl der Kontroverseste. Diese Nischen-Musik hat sehr viele Liebhaber aber auch genauso viele Gegner oder andere Leute, die dem gleichgültig den Rücken zukehren. Ich persönlich höre dieses Genre privat nicht, aber ich bewundere den Hang zur Melodramatik, Ästhetik und Selbststilisierung. Der Leadsänger Luka hat das, was man heutzutage als „Aura“ bezeichnet. Er bringt eine enorme Gravitas auf die Bühne und ich bin sehr gespannt, wie die visuelle Präsentation in Wien ausfallen wird. In jedem Fall wird es sich von den anderen Beiträgen im Semi (und dann hoffentlich im Finale) abheben und man kann hoffen, dass aus dem Alleinstellungsmerkmal das Meiste herausgeholt wird.
Wenn man sich von den inneren Hemmungen befreien kann und das Lied so annimmt, wie es ist, dann kann man emotional sehr berührt werden, denn es ist ein sehr emotionaler Song. Ebenfalls muss man die Komposition auch handwerklich loben, und es sollte jedem bewusst sein, dass dieses „Growling“ des Leadsängers sehr anspruchsvoll und schwer zu meistern ist. Das ist keinesfalls zu unterschätzen. Ebenso wenig sind die Chancen Serbiens zu unterschätzen. Ich könnte mir ein ähnliches Ergebnis wie Blind Channel 2021 vorstellen.
Ich vergebe 8 von 12 Punkten.
DANKE für diese spannenden Insights.
.
Und einen schönen Osterausklang in die Runde.
Danke für die positive Rückmeldung und dir ebenfalls einen schönen Osterausklang, lieber Peter 🙂
Nicht Fisch, nicht Fleisch, trotzdem auch nix für mich als Vegetarier.
Ich brauchs nicht im Finale, glaub auch eher nicht, dass es dorthin kommt.
JoBi und sein Gehirn: Folge 15 – Serbien
Erster Eindruck:
🧑🦱 Das Lied ist cool.
🙂↕️🤘 ROCK!
🧑🦱 Yeah! Mein Favorit im PZE
Reaktion auf den Sieg:
🧑🦱😳 Lavinia haben gewonnen.
🙂↕️🤘 Yeah!
Fazit:
🧑🦱 Platz 3 in meinem Ranking.
🙂↕️🤘 Platz 11 – 16. Schade, aber Scheiß drauf!
Mein absolut letzter Platz, düster, depressiv und Aggro. Finde ich sogar noch schlimmer als Luke Black oder die Wasserleiche vor 2 Jahren. Absurderweise kam gerade der serbische Beitrag letztes Jahr, den ich tatsächlich mal mochte, nicht weiter.
Das Schicksal sollte die Band – der Name für mich schon ein schlechtes Omen – leider vermeiden können. Mit der Auslosung haben sie Glück gehabt und Metal-Fans scheinen oft ziemlich kritiklos alles was mit dem Genre zu tun hat, zu feiern. Der absurd gute letzte Startplatz tut sein übriges. Na ja, guter Zeitpunkt, Drinks/Snacks aufzufrischen. Im Finale dann 16-20.
Immerhin irgendwie ein abwechslungsreiches Semi mit meinem (Israel) und dem generellen Favoriten (Finnland). Dazu die Horrorbeiträge aus Serbien und Polen und Belanglosigkeiten wie Estland, Belgien.
NOT MY YEAR 😖
Man sollte nichts zu Dingen sagen, von denen man keine Ahnung hat – Metalfans sind recht kritisch – deshalb dürfte auch z.B. Baby Lasangna in der westlichen Metalszene keinen Impact gehabt haben. Metalfans erkennen zusammengeklaute und unterkomplexe Songs recht gut.
Lavinas Song ist stark aufgebaut und wirkt extrem authentisch und emotional.
Es ist völlig in Ordnung wenn man selbst mit dem Song nichts anfangen kann, aber Fans eines Musikgenres Kritiklosigkeit vorzuwerfen, weil man selbst keine Ahnung und kein Interesse am Genre hat ist ziemlich engstirnig.
Da kennst du uns aber schlecht.
Im ESC Kontext wird aber auch Ya Ya Ya in eine Schublade mit Kraj Mene getan 😂😂
Ich weiß. Dabei sind beide Beiträge genretechnisch meilenweilt voneianander entfernt.
JoBi und sein Gehirn: Folge 15 – Serbien
Erster Eindruck:
🧑🦱 Das Lied klingt cool.
🙂↕️🤘 METAL!
🧑🦱 Ist mein Favorit im serbischen Vorentscheid.
🙂↕️🤘 Yeah!
Reaktion auf den Sieg:
🧑🦱😳 Lavinia haben gewonnen.
😀🤘 Yeah!
Fazit:
🧑🦱 Platz 11 – 16 im Finale
🙂↕️🤘 Und Platz 3 in meinem Ranking. Yeah!
Ich wünsche euch allen noch frohe Ostern 🐰
War die letzten Tage nicht so aktiv, da ich bei meinen Eltern bin und mit meiner Familie gestern Ostern gefeiert habe.
Ich liebe Rocksongs bis hin zu Metal, auch beim ESC. „Kraj meine“ ist in erster Linie für mich aber eins: Anstrengend. In den letzen 50 Sekunden wird nur noch geschrien und auch wenn ich beispielsweise bei LOTL die Songs mit Growlparts sehr mag, habe ich hier nur noch das Bedürfnis meine Ohren mit heißem Wachs zuzuträufeln. Wenn ich ans Vorjahr denke, dann dort eher an Marko Bošnjak, dessen planloses Gebrülle mir auch auf den Senkel ging, als an den dusteren Indierocksong von Katarsis. Für die erste Hälfte des Songs würde ich noch Punkte geben, aber das Geschreie lässt den Punktepegel bei mir leider auf 0 sinken.
Mein Ranking:
Semi 1:
1. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
2. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
3. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
4. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
5. LELEK – Andromeda 🇭🇷
6. FELICIA – My System 🇸🇪
7. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
8. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
9. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
10. Akylas – Ferto 🇬🇷
——————————————
11. Alicja – Pray 🇵🇱
12. Senhit feat. Boy George – Superstar 🇸🇲
13. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
14. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
15. LAVINA – Kraj mene 🇷🇸
Finale (Gesamtranking):
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
6. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
8. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
10. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
—————————————
28. Alicja – Pray 🇵🇱
30. Senhit feat. Boy George – Superstar 🇸🇲
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
35. LAVINA – Kraj mene 🇷🇸
Mein Tipp:
Trotz des Genres und dem jugoslawischen Losglück bin ich mir nicht sicher, dass Serbien hiermit das Finalticket bucht. Insgesamt gibt es zu viel Krach in diesem ersten Semi und irgendwie glaube ich, dass die beiden anderen jugoslawischen Beiträge besser ankommen werden. Dann fehlen noch Zypern, Bulgarien und Österreich als Punktelieferanten. Ist in jedem Fall ein Borderliner und ich tippe eher auf ein Semi-Aus. Wenn doch Finale, dann Bottom 5.
Mein Fazit zu Semi 1:
Schon lange habe ich mich weniger auf ein Halbfinale im ESC gefreut. Es wird einfach zuviel Krach gemacht und mit billigen Methoden um Aufmerksamkeit geheischt. Daher ist eine Vorhersage über den Ausgang auch gar nicht so einfach.
Sicher im Finale: 🇫🇮 , 🇮🇱, 🇸🇪, 🇬🇷
Wahrscheinlich im Finale: 🇭🇷, 🇲🇪 , 🇲🇩
Borderliner: 🇱🇹, 🇬🇪, 🇵🇹, 🇷🇸 (in der Reihenfolge abnehmende Quali-Wahrscheinlichkeit)
Wahrscheinliches Semi-Aus: 🇵🇱
Sicheres Semi-Aus: 🇸🇲, 🇧🇪, 🇪🇪
Metal wird irgendwie immer in den Rocktopf geworfen und ist auch klar warum – aber ist schon ein ganz spezifisches Subgenre. Die Einordnung ist so sinnvoll wie zu sagen “Udo Jürgens und Beatrice Egli machen beide Schlager” (Udo würd ich eher als Chanson einordnen aber wurde ja oft als Schlager gelabelt da deutschsprachig).
Für mich ist es aber auch fraglich, ob „Kraj mene“ wirklich Metal ist. Das Rumgeschreie macht für mich diesen Song auch nicht zu einem lupenreinen Metalsong. Da fehlen z.B. noch stärkere Drum- und Gitarreneinsätze. Zwischen Rock und Rock gibt es natürlich gewaltige Unterschiede, aber das Hauptgenre heißt nun mal Rock. Übrigens hat Udo Jürgens auch Schlager gesungen, daher diese häufige Einordnung. Daneben hat er auch Chansons und Jazz intoniert. Somit konnte man ihn auch mit allen Attributen „Labeln“, oder einfach als Unterhaltungsmusiker bezeichnen.
Das ist mMn zwar auch nicht der ganz große Gut-Gebrüllt-Löwe-Wurf, aber bei all den belanglosen Popliedchen, die sich dieses Jahr im Angebot tummeln, reicht es trotzdem für meine TOP 10. Bzgl. der Punkte schwanke ich zwischen Berenike und Manu.
Bei mir ist es noch hinten, ich brauche aber bei solchen Liedern meist länger oder sie erreichen mich gar nicht. 🙃 Mal sehen wie es nach meiner heutigen Durchhörrunde ist.
P.S. Geschichte kommt irgendwann abends. Da die Sonne heute mal scheint, geht es jetzt raus an die frische Luft. 😎
Du Glücklicher. Ich gehe um 12 ins Büro: 2 Kolleg*innen haben diese Woche Urlaub, und meine Schwester liegt mit Erkältung im Bett. Ich denke, dass es sinnvoll ist etwas vorzuarbeiten …
Oh weh. Da wünsche ich deiner Schwester gute Besserung und dir einen stressfreien Arbeitstag.
Danke!
Zumindest wird heute das Telefon nicht klingeln. 😄
Da kommt man wenigstens mal zum Arbeiten. 🙂
Schöne Grüße von 3 Eseln. 2 grauen Eseln und einen weißen Esel. Kannte bisher nur graue Esel.
Esel 😍
https://tierpark-geithain.de/tierbestand.html?
Wenn du auf Esel klickst bei Tierbestand siehst du von den 3 Eseln jeweils ein Foto.
Oh! Im Tierpark Geithain habe ich meinen ersten Kuss erhalten. Von einem Hängebauchschwein. 🤣💋
Ach wie niedlich. 😀
Die sind ja niedlich! Esel sind meine Lieblingstiere.
Ich mag Esel auch gerne. 😀
Oh je. Dann wünsch ich dir viel Durchhaltevermögen!
Ich hab bereits das schlimmste Tankstellenwochenende hinter mir.
Gestern die stressige Mittelschicht, heute wieder Andrang. Und als Dank, dass ich für meine Kollegin länger geblieben bin, fiel mir dann auch noch das volle Tablett runter. Wäre eigentlich schon ihre Schicht gewesen. Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich für meine Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit von irgendeiner höheren Macht permanent bestraft werde.
Natürlich war der Chef heute da und hat es mitgekriegt. Mir war das so dermaßen unangenehm. Bin dann natürlich wieder länger geblieben (wie eigentlich immer). Das Schlimmste an dem Ganzen: Das Herunterfallen war so dermaßen laut, dass meine Ohren immer noch klingeln und richtig weh tun. Hab schon Angst, dass mir das bleibt oder sehr lange andauert. Konzertplanungen sind jetzt erst mal dahin. 🙁
So ein bisschen Glück wäre zur Abwechslung auch mal schön.
Ach Herrje. Da hat dich der Lelek Fluch anscheinend doch getroffen. 🙁 Fühl dich gedrückt von mir.🤗
Anscheinend. Danke.
Nicht mal mein Lieblingskunde war da. Wahrscheinlich im Osterurlaub. Aber war heute wohl besser so.
Hab übrigens endlich die Sour-Cream-Pommis gefunden. Gab es beim Kaufland. Allerdings zum Normalpreis. Hab mir gleich eine Tüte mitgenommen und gerade eben leergegessen. Sind schon sehr lecker.
Oh ja. Ab morgen übrigens bei Lidl für 1,11.
Für „einself1!11!!“ 😀
Ja. 😀
Auch ich drück Dich.
😙
Mir gefällt „Kraj mene“, ich mag das Düstere sehr. Ich höre den Song dann besonders gerne, wenn ich alleine sein will und mich in meine Wohnung verziehe und nur für mich bin. Ich fühle mich dann immer so verstanden. Allerdings fehlt mir bei dem Lied doch etwas der Wumms oder der Pepp, der es zu einem großartigen Song macht. Der Growling-Höhepunkt kommt leider zu spät und ist mir persönlich zu kurz. Es fehlt auch ein Mitsing- oder Mitmachpart, der dafür sorgt, dass man schnell oder sofort einen Zugang zu dem Song erhält bzw. ein Wiedererkennungsmerkmal hat. Dennoch fühle ich den serbischen Beitrag, da er mir von der Grundstimmung gefällt. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich grundsätzlich düstere Musik unter anderem auch gerne höre und gelegentlich mit ner dunklen Wolke über meinem Kopf durch den Alltag schreite. Das sind dann immer die Momente, in denen ich, wie zu Beginn erwähnt, alleine sein möchte.
„Kraj mene“ könnte gut als Filmmusik funktionieren. Insbesondere in Serien/Filmen, in dem es um Dark Fantasy geht oder Serienepisoden, in denen der Protagonist selbst einen düsteren Prozess durchlaufen muss.
Ich finde es schade, dass Lavina schon angekündigt haben, nicht besonders viel an der Inszenierung zu ändern, denn da hätte man was raus machen können, was die Leute anspricht.
Da Metal durchaus seine Anhänger hat, glaube ich, dass Serbien sich fürs Finale qualifizieren könnte. Dies allerdings nur knapp und sollte es nicht reichen, wäre auch die Nichtqualifikation knapp. Im Falle eines Finales würde ich den Beitrag im Bereich Platz 16 – 23 tippen.
Die Bewertung meiner Mama:
Ihr macht der Beitrag irgendwie Angst. Die Strophen findet sie gruselig, den Refrain dafür aber zugänglicher. Die Grundstimmung findet sie allerdings schon zu düster und fühlt sich dadurch nicht abgeholt. Auch sie mag eigentlich düstere Musik, sie hat früher immer gerne Black Sabbath gehört, aber „Kraj mene“ ist ihr dann doch zu dunkel.
Sie denkt aber ebenfalls, dass da ein Höhepunkt, der das Lied rund bzw. weniger sperrig macht, fehlt.
Der Gruseleindruck hat sich durch den gesamten Song für sie gezogen. So sehr, dass ihr sogar kalt wurde.
Da mach ich lieber mit Deiner Mutter ein Double Date.
Da es eine Doppeldate ist, bin ich neugierig, wer eure Datepartner wären. 😄
Du würdest sie zweifellos beide als gut aussehend empfinden 😀
Das würde ich niemals in Frage stellen, in der Hinsicht stimmt es immer hundertprozentig. 😄
Apropos gutaussehend:
Ich liege auf dem Sofa und war auf der Suche nach einer Serie. Bin bei „Young Sherlock“ gelandet. Meine Güte, da spielen ja nur Feger mit. 😉
Also Sherlock Holmes ist definitiv ein 🧹.
Ah, du kennst die Serie.
Nein, habe gerade aber die Darsteller mal gegoogelt.
😀
Der Soundtrack der Serie ist übrigens auch sehr gut. zwischen Indie-Rock und Folk-Punk.
Titelmusik: Kasabian 😀
OT: Beim RSH-Osterhitcountdown (Top 1000) war diesmal Alex Warren mit „Ordinary“ auf Platz 1.
Cool. 😀 Ich mag den Song. Auch seine anderen Songs höre ich gerne.
Mal gucken wo er bei den Top 837 von Radio Hamburg landen wird, letztes Jahr war er Platz 30.
Jap! 🙂
Und das hier:
Coolio.
Hier hast du die Auflistung aller Songs:
Placebo und Radiohead sind auch dabei. 🙂
https://music.apple.com/us/playlist/young-sherlock-official-playlist/pl.91f2a7173dd14be3b57f5e1333644bd6
Sehr gut. Miles Kane mag ich auch gerne.
Bei Radiohead komme ich nicht so richtig heran.
Radiohead finde ich ok. Aber Audioslave touchen mich mehr. Vor allem Chris Cornells Stimme.
Chris Cornell gefällt mir auch besser.
Mein Audioslave-Lieblingssong:
Oh ja. 🙂
Chris Cornell… auch tragisch. 🙁 Er und Chester… vereint.
Ja. Ich mochte auch sein Bondsong.
Absolut!
Jetzt werd ich sentimental und melancholisch…
Glaub, ich brauch mal ein paar Tage in dieser Stimmung. Allein zum Verarbeiten.
Deinen Typ Mann kennend wundere ich mich gerade – die Schauspieler bei Young Sherlock sehen wie Skater aus? Oder wie Eishockeyspieler?
Oder wie Metalcore-Sänger/Musiker? 🙂
Ich bin da flexibel.
Da wir gerade bei „düster“ sind… hier wird sogar von Anfang an gescreamt. 😉
Und zur Genre-Diskussion: ist Metalcore. Ergo: Metalheads (zu denen ich mich nicht zähle) verachten Metalcore. Ich liebe es. 🙂
Oh, das gefällt mir gut! 😍 Passt auch gut zu meinen Dunkle-Wolken-Alleinesein-Momenten, wie oben beschrieben. Wäre der serbische Beitrag so aufgebaut, wäre er perfekt. Danke fürs Zeigen. ❤️
Na sicher. Meine Bands teile ich doch gern mit euch. 😉
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Finnland (105 Punkte)
2. Schweden (97 Punkte)
3. Montenegro (84 Punkte)
4. Moldau (80 Punkte)
5. Griechenland (76 Punkte)
5. Kroatien (76 Punkte)
7. Israel (69 Punkte)
8. Belgien (67 Punkte)
9. Portugal (65 Punkte)
10. Litauen (60 Punkte)
11. Georgien (59 Punkte)
12. Serbien (58 Punkte)
13. Estland (52 Punkte)
14. Polen (46 Punkte)
15. San Marino (44 Punkte)
Frage: Geht es morgen mit dem zweiten Semi weiter oder folgen erst (wie letztes Jahr) die schon im Finale qualifizierten Länder die in dem Semi abstimmen??
Lass Dich überraschen…
Ah ok. Wenn es mit den vorqualifizierten losgeht und man alphabetisch bleibt wird es morgen hier abgehen.
Bestimmt wird es mit Bangaranga losgehen. Ich glaube, dass das 2. Halbfinale in den letzten Jahren für gewöhnlich nach Startreihenfolge aufgereiht vorgestellt wurde, da sie ja dann immer feststand.
Ne, letztes Jahr nicht. Da kamen zuerst die Songs der gesetzten Finalisten die im Semi abstimmen/auftreten durften und dann erst die aus dem zweiten Semi und dauch da nach Alphabet und nicht nach Startreihenfolge. Da ging es nämlich mit Armenien los obwohl Australien startete.
Kann man hier nachprüfen:
https://esc-kompakt.de/songcheck-esc-2025-25-litauen-tavo-akys-von-katarsis/
Mit Abstand bester Song des Jahrgangs!
Gefällt mir sehr gut.👍
Hoffe mal, dass der Beitrag ins Finale kommt. Schwer zu sagen, wo er dort landen könnte… aber ein Mittelfeldplatz ist durchaus drin.
Marcel vergibt 10 Punkte für den Beitrag? Das überrascht mich gerade etwas. 😂
Spaß beiseite. Ich finde den serbischen Beitrag dieses Jahr sehr spannend und definitiv besser als „Mila“ letztes Jahr. Daher würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Serbien den Sprung ins Finale schafft. Bringt auf jeden Fall auch musikalisch gesehen einen hübschen Farbtupfer in den diesjährigen ESC Jahrgang. 🇷🇸
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie gut man mit diesem Growling inneren Schmerz ausdrücken kann (siehe auch AWS 2018). Ist derzeit zwar nur mein Platz 21, weil ich nicht bei jedem einzelnen Hören den kompletten Zugang zum Lied finde, sondern in der passenden Stimmung sein muss, kämpft aber beständig mit Rumänien um den Titel des besten Rock-Songs des Jahres.
Das hast du schön geschrieben.
Ich bin ja Heavy Metal Liebhaber und mich holt Kraj Mene so überhaupt nicht ab. Die ersten zwei Drittel des Songs sind einfach nur lahm und die Screams hintenraus klangen besonders im Vorentscheid überhaupt nicht schön.
Trotzdem werden Lavina es wohl ins Finale schaffen, dort dürfte ein Ergebnis um Platz 20 herum wohl das Maximum sein.
Hm, irgendwie kann ich zu diesem Song kaum was sagen weil er mir doch relativ egal ist. Klingt insgesamt lange wie mit angezogener Handbremse bis dann der unmelodische Refrain um die Ecke kommt. Danach bin ich raus, und die letzten 50 Sekunden wo nur noch rumgeschrien wird tun auch nichts um mich wieder einzufangen, stimmlich trifft er leider auch nicht so meinen Geschmack. 😐
Joa, was glaube ich wie der Song ankommen wird?? Dass Serbien das Semi abschließt kann beim Televoting vom Vorteil sein, außerdem sind Kroatien und Montenegro ebenfalls anwesend. Könnte es daher schon ins Finale schaffen, dort wird der Song aber eher ne Randerscheinung bleiben da der Appeal außerhalb des ehemaligen Jugoslawiens und der Diaspora eher begrenzt sein dürfte. Habe daher für Platz 16-20 abgestimmt, ein Semi-Aus würde mich aber auch nicht überraschen. 🤷
Schreckliches Geschreie…. das übelste Stück für mich in diesem Jahr. Wird aber sicher genügend Fans finden, um ins Finale zu kommen und im Mittelfeld zu landen.
Dauert mir etwas zu lang, bis es richtig losgeht. Gefällt mir aber. Finale sollte sicher sein. Dann irgendwo zwischen 15 & 22.
Dem schließe ich mich an.
Für mich der zweitstärkste Song des Jahres und er wäre bei mir in den letzten drei Jahre meine Nr. 1 geworden.
Allerdings brauchte ich einige Durchgänge bis ich den Song lieben konnte und unklare Vocals haben mit Ausnahme von Bambi Thug (mit der besten Inszenierung eines Songs aller Zeiten) beim ESC nie wirklich funktioniert, obwohl ich schon AWS bockstark fang (immernoch mein ESC-Song Nr. 1).
Ich rechne mit einem Finaleinzug und dann mit einem Mittelfeldplatz. Leider hat es bei ESC Tradition, dass schwäche Rock und Metalsong stärker outperformen, sodass ich vermute, dass sich Rumänien tatsächlich vor Serbien platziert. Aus Sicht eines regelmäßiges Metalhörers ist das für mich echt schwer verständlich…
Aber für die Entdeckung solcher Songs schaue ich den ESC! Ich habe mir schon das letzte Album von Lavina angehört und war ebenfalls angetan auch wenn dieser Song der stärkste war.
Im Halbfinale werde ich jedenfalls nur für Serbien anrufen. Finnland ist eh qualifiziert und die beiden Songs liegen dieses Jahr meilenweit vor allem anderen.
Eines meiner persönlichen Highlights. Generell fand ich die serbischen Beiträge aus den letzten Jahren sehr stark. Ich denke, dass der Titel ins Finale kommen könnte, aber im Mittelfeld Platz nehmen muss. Das ist für den Großteil der Zuschauer doch zu speziell. Wie auch immer, der Titel dürfte hervorstechen, so wie Portugal dieses Jahr, nur in die andere Richtung.
Zur serbischen ESC-Teilnahme generell habe ich mich ja bereits ausführlich geäußert, insofern an dieser Stelle lediglich die Kurzfassung: Serbien bei der Intervision macht Sinn, Serbien bei der Eurovision macht keinen Sinn und hat nur noch die Funktion, die Teilnahme des Kosovo zu blockieren.
Immerhin teilt (mindestens) ein Mitglied von Lavina meine Ansichten zu „Jugoslavija“, womit die Voraussetzung erfüllt war, daß ich mir den serbischen Beitrag für Wien überhaupt zu Gemüte führe, von dem ich lange nur wußte, daß er zu den Top Three meines Göttergatten zählt. Auch mir gefällt das musikalisch und vom Staging her ausgesprochen gut.
Prognose:
Platz 6 bis 10 im Grand Final.
Persönliche Wertung:
8 Songcheckpunkte von mir – klar unter meinen Qualifikanten des ersten Semis und insgesamt wahrscheinlich knapp außerhalb meiner Top Ten.
🇫🇮 7 🇬🇪 10 🇬🇷 2 🇭🇷 7 🇲🇩 2
🇵🇹 6 🇸🇪 0 🇧🇪 4 🇪🇪 5 🇮🇱 10
🇱🇹 4 🇲🇪 3 🇵🇱 10 🇸🇲 6 🇷🇸 8
Meine drei ESC-Lieblingsbeiträge aus Serbien (Rang 3 könnten eventuell Lavina übernehmen):
🥉 „Kruna“ – Nevena Božović / Tel Aviv 2019
🥈 „Ljubav je svuda“ – Moje Tri / Malmö 2013
🥇 „Ljubim te pesmama“ – Extra Nena / Malmö 1992 (offiziell noch für Jugoslawien)
Auch wenn es manchmal schwer fällt, sollte man sich bei der Beurteilung eines ESC-Songs nicht davon beeinflussen lassen, ob dieser Song möglicherweise die Teilnahme eines großen persönlichen Favoriten aus der VE verhindert hat. Und ja, mir wäre der Knaller „Yugoslavija“ um so vieles lieber gewesen (und auch andere Titel aus der serbischen VE haben mir gut gefallen), dennoch kann ich ohne schlechtes Gewissen versichern: „Kraj mene“ schafft es völlig unabhängig vom VE-Geschehen auf meinen letzten Platz dieses Jahrgangs.
Dabei hätte dieser durchaus vermieden werden können, denn es ist immerhin eine Melodie erkennbar, die sich gar nicht mal so schlecht anhört. Aber dieses unsägliche Gebrüll gegen Ende ist einfach unerträglich (und Ihr könnt mir noch so oft erzählen, was für eine großartige Kunstform Growling doch ist, liebe Metal-Fans).
Ich fürchte, der Titel wird es ins Finale schaffen und auch da gar nicht so schlecht abschneiden, die Fans dieses Genres werden den Titel nach oben pushen. Aber immer noch besser ein einziger Growling-Beitrag als mehrere (auf die sich dann immerhin die Stimmen verteilen würden).
„Ist es nicht toll, dass mittlerweile jedes Musikgenre beim ESC willkommen ist?“
Auf dieses Genre würde ich sehr gerne verzichten.
Leben ist kein Wunschkonzert. 🤷
Ich freue mich immer sehr über Deine begleitenden Kommentare mit wertvollen, meinen Horizont enorm erweiternden Weisheiten, die dem Leben eine völlig neue Perspektive geben können 🙂
Sorry, aber jetzt klingst du echt wie ein Bot. 🤣
Wie nett von Dir, dass Du nun auch noch Anstrengungen unternimmst, mir bei meiner Identitätsfindung behilflich zu sein 😉
(ich hätte oben auch ein Zwinkersmiley setzen sollen)
Ja sorry, aber du hast wirklich genau die selben Formulierungen benutzt, nur auf Deutsch.
Ich kenne mich mit Bots nicht so aus (und habe es bisher geschafft, auf KI, zumindest auf ihre nicht-versteckten Varianten, komplett zu verzichten), aber ich hatte halt nach einer möglichst blumigen Formulierung gesucht.
Aber Vielfalt ist doch was Schönes, auch wenn einem nicht alles gefällt.😇
Grundsätzlich schon. Aber ich habe schon den Eindruck, dass so manch einer, der hier gerne von Diversität schreibt, auch so das eine oder andere Genre hat, das er nicht gerne beim ESC sieht, so scheint mir „Schlager“, was immer man darunter verstehen mag, hier ein eher negativ konnotierter Begriff zu sein, von Partyschlager (wo ich gewisse Vorbehalte durchaus verstehen kann) ganz zu schweigen. Man denke nur daran, wie wichtig es vielen Fans war, „Lied mit gutem Text“ (ich mag den selbstironischen Titel) von Ikke Hüftgold zu verhindern – mir wäre es viel lieber als „Blood and glitter“ gewesen.
Wenn ich schon dabei bin: Die Anziehungskraft des Grand Prix lag in meinen Teenager-Jahren unter anderem gerade auch darin, dass bestimmte Formen von Musik da eher NICHT zu finden waren. Rock bzw. Hardrock hatte für mich etwas Muchohaftes mit irgendwie homophobem Einschlag (wobei diese Sichtweise damals schon zu einfach war, heute ist sie in dieser Verallgemeinerung noch weniger zutreffend), die „echten“, die mackerhaften Männer haben in der Regel über den Grand Prix die Nase gerümpft, also war das genau das Richtige für mich.
Dein Bild von Rockfans braucht ganz dringend mal ein Update.
Du hast aber schon den Inhalt der Klammer in meinem Kommentar drüber gelesen? Wobei das zugegebenermaßen eher mein Verstand ist, der das sagt. Emotionale Assoziationen sind tiefer, und ich werde auch in Zukunft bei raubtierartigem Gebrüll und bei Headbanging nicht zuallererst an eine sanfte, sensible, friedliebende Ausprägung von Männlichkeit denken.
Wirkt im Zusammenhang mit dem Rest des Textes halt nur so semi-glaubwürdig.
Hm… „Lied mit gutem Text“ war jetzt auch nicht wirklich mein Geschmack. Habe wirklich gar nichts gegen Schlager, aber bei dem Song
war mir ein bisschen zu viel „deutsches Klischee“ drin… also, diesen dauergrölenden biertrinkenden „Malle-Urlauber“. Aber grundsätzlich gibt es wirklich schöne Schlager (mMn). Marie Reim z. B. fand ich wirklich nicht schlecht.
Der „La la la“-Gesang (abgerundet durch eine wunderschöne Flöteneinlage), der in Dir Assoziationen an den dauergrölenden Malle-Urlauber wachruft, klingt in meinen Ohren wesentlich angenehmer als das Growling in so mancher Metal-Produktion, aber die Geschmäcker sind eben verschieden, und das ist auch gut so. Bei Marie Reims „Naiv“ sind wir uns übrigens einig 🙂
Vielleicht wird bei dir, ähnlich wie bei mir, der Growler noch zum Grower. 😉
Das sollte ich vielleicht nicht sofort zu 100% ausschließen, denn „Wunder gescheh’n“ (Zitat Nena) 😉 Vielleicht hilft’s, wenn ich mir vorstelle, dass sich das brüllende Raubtier danach in ein süßes Kuschelkätzchen verwandelt.
Das hilft bestimmt, wir sind ja beide Katzenliebhaber.
PS: Luka, der Leadsänger aka Growler, ist hauptberuflich Musiklehrer für Kinder. Nach dem Auftritt bei PzE ’26 hat er seine Schüler und Schülerinnen ganz lieb gegrüßt aus dem Green Room, fand ich sehr sympathisch. Gemeinsam gegen Stereotype! 😉
Huch, da ist ja dann für genügend Growling-Nachwuchs gesorgt 😉
(Nein, ich weiß, Stereotype sind blöd)
Ich nicht – wenn es gut gemacht ist.
Schwermütiger Hard Rock, der mehr nach schlimmer Depression klingt, als nach Lebenslust und Vorfreude auf eine Samstagabend Fernsehshow.
Mag ich gar nicht, wird aber sein Publikum finden.
Hinzu kommt ein optimaler Startplatz. Denke das schlüpft durch, wird dann aber im Finale eher eine untergeordnete Rolle spielen. Wenn wir vorher nicht alle wegen schlechter Laune in den Graben gesprungen sind.
01. 🇭🇷 Kroatien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
12. 🇱🇹 Litauen
14. 🇲🇩 Moldau
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
26. 🇵🇱 Polen
29. 🇷🇸 Serbien
31. 🇪🇪 Estland
33. 🇵🇹 Portugal
34. 🇸🇲 San Marino
🤔 Würde natürlich irgendwie glaubwürdiger wirken, wenn nicht ausgerechnet Kroatien Deine Nummer 1 wäre. Oder anders formuliert: Kann es sein, daß Du keinen blassen Schimmer hast, worum es im kroatischen Beitrag überhaupt geht? 🇭🇷
Er hat überhaupt nichts über den Text geschrieben, sondern nur über den Sound. Schockierenderweise gibt es einige von uns, die den ESC nicht als Lyrik-Festival sehen.
Traurig, aber wahr.
Einmal ganz abgesehen davon, daß der ESC kein Instrumentalbewerb ist.
Wird Dir aber bestimmt viele Likes einbringen …
Glaub ich nicht mal, im Schnitt sind die Leser hier ziemlich Text- (und Statistikaffin. Darum sicher auch die Begeisterung für Fire mit seiner Empowerment-Message.
Bei mir geht’s allgemein mehr um das Gesamtpaket – Sound, welche Gefühle spricht ein Song bei mir an. Ich liebe zB Mon amour und Dansevise auch wenn die Texte für manche nichtssagend sind. Aber sie erwecken halt positive Emotionen und Erinnerungen in mir.
„Bei mir geht’s allgemein mehr um das Gesamtpaket – Sound, welche Gefühle spricht ein Song bei mir an.“
Danke, das geht mir genauso und ich bin froh, dass es auch andere hier gibt, die einen Song nicht so streng in allem genaustens unter die Lupe nehmen und es von anderen so gerne erwarten. Ich habe ja fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich nur aus dem Bauchgefühl heraus mein Empfinden mehr oder weniger für einen Song zum Ausdruck bringe.
Kenn ich… ist schon irgendwie faszinierend, wie unterschiedlich Leute Musik wahr- und aufnehmen. Mir wäre das zu kompliziert. Ich will die Musik erleben, nicht analysieren.
Nochmals Danke, dieser für mich schon fast ausufernde Perfektionsmus dabei, jedes Wort und die Überleitung zum nächsten Satz wie gemalt aus einem Lehrbuch kann ich schon gar nicht genießen.
Und dabei immer Liebchen und Nettchen und ich denke mir, nun hau doch mal einen raus, wenn du verstehst, was ich meine.
Nein, sind sie nicht, denn „Jugoslavija“ bspw. unterbietet inhaltlich sogar die beiden weißrussischen Einreichungen von 2021, und sieh Dir an, wie das hier gefeiert wird. Da wird mir wirklich speiübel! Und dieselben Leute faseln dann von Meinungsfreiheit, Menschenrechten und Respekt. Das ist schon totaler Hirnausfall.
Und die Gesamtpaket-Aussage ist ein Widerspruch in sich, denn zum Gesamtpaket würde die Kenntnis des Textes ja dazugehören. Wobei ich keinerlei Einwände dagegen habe, wenn jemand Musik rein atmosphärisch wahrnimmt, solange er realisiert, daß es dann eben lediglich ein Teilbereich ist, zu dem er sich äußern und über den man sich mit ihm austauschen kann.
Last but not least, speziell in Deinem Falle, will heißen mit der Hersh-Vorgeschichte, ist es ja fast schon tragisch, daß Dir die Textinhalte von „New day will rise“ und „Michelle“ nicht klar sind …
Merci cherie
Das sind komplett unterschiedliche Songs, also worüber redest du Brudi?
Ich mag den Song zwar, aber stimme dir in deiner Schlussfolgerung zu! 👍😂
Ich bin eigentlich nicht der ganz große Rock-Fan, aber dieser Song erreicht mich komplett. Er hat eine Kraft und emotionale Tiefe, die mich absolut begeistert. Sogar das Growling, das ich meistens eher schwierig finde, fügt sich in die Steigerung sehr gut ein. Dazu muss ich sagen, dass der Refrain auch einfach sehr sehr stark ist. Mein Platz zwei des Jahrgangs und eins in diesem Semi.
Was den Finaleinzug angeht, mache ich mir keine Sorgen. Der Song hat in diesem Semi ein klares Alleinstellungsmerkmal und wird genug Zuschauer und Juroren erreichen, um es locker zu schaffen. Im Finale sehe ich dann eher ein Ergebnis wie Litauen letztes Jahr, Platz 16-20. Ich würde mich aber natürlich sehr freuen, wenn es besser ausgeht.
So, das erste Semi ist komplett – highest time to vote, wie der Nichtengländer so schön sagt … 🎉 🥳
🔹 1 Punkt an Wallonien für Belgien 🇧🇪
🔹 2 Punkte an Finnland 🇫🇮
🔹 3 Punkte an Portugal 🇵🇹
🔹 4 Punkte an Serbien 🇷🇸
🔹 5 Punkte an Estland 🇪🇪
🔹 6 Punkte an Kroatien 🇭🇷
🔹 7 Punkte an San Marino 🇸🇲
🔹 8 Punkte an Georgien 🇬🇪
🔹 10 Punkte an Israel 🇮🇱
🔹 12 Punkte an Polen 🇵🇱
😭 😈 Damit tragischerweise leider ausgeschieden:
Litauen 🇱🇹, Montenegro 🇲🇪, Griechenland 🇬🇷, Moldawien 🇲🇩 und Schweden 🇸🇪
Mutmaßliches tatsächliches Abstimmungsverhalten:
🔹 1 Stimme für San Marino 🇸🇲
🔹 1 Stimme für Georgien 🇬🇪
🔹 3 Stimmen für Israel 🇮🇱
🔹 5 Stimmen für Polen 🇵🇱
Mein Göttergatte:
🔹 1 Stimme für Polen 🇵🇱
🔹 9 Stimmen für Israel 🇮🇱
🤔 Kommen jetzt die Big Four plus Gastgeber dran oder gleich das zweite Semi?
Dass du einfach meinen Platz 1 rauskegelst. 🥲
Der einzige Beitrag, den wir beide kicken, ist Litauen. 😅
🇲🇪 Glaube mir, unter meinen Nichtqualifikanten zu sein, ist in Wahrheit ein gutes Omen dafür, daß man die Quali schafft … 😉 😂
In die Fussstapfeb von Måneskin treten LAVINA definitiv nicht.
Tendenziell gehe aber eher von einem Finaleinzug aus, als von einem Scheitern.
Im ESC-Finale kömmen LAVINA dann aber unter die Räder.
Ich bin kein Fan dieses Genres, aber dieser Song gefällt mir ganz gut.
Auch von mir gibt es jetzt einen Zwischenstand zum 1. Semi:
1. Litauen 🇱🇹 7,5/10
2. Montenegro 🇲🇪 7/10
3. Belgien 🇧🇪 7/10
4. Finnland 🇫🇮 7/10
5. Kroatien 🇭🇷 7/10
6. Moldau 🇲🇩 7/10
7. Griechenland 🇬🇷 6,5/10
8. Israel 🇮🇱 6/10
9. Georgien 🇬🇪 5/10
10. Schweden 🇸🇪 5/10
11. Portugal 🇵🇹 4/10
12. Estland 🇪🇪 4/10
13. Polen 🇵🇱 3,5/10
14. Serbien 🇷🇸 2,5/10
15. San Marino 🇸🇲 1,5/10
Meine Top 3 ist wirklich sehr unpopulär, wobei Montenegro zumindest bei vielen Fans noch gut ankommt. Leider habe ich das Gefühl, dass alle drei von ihnen große Schwierigkeiten bei einer Qualifikation haben werden. Deshalb bin ich dankbar, dass ich in dem Semi stimmberechtigt bin, auch wenn ich noch lieber im Semi am Donnerstag meine Stimmen abgegeben hätte, da meine komplette Top 4 dort ist und Alis und Aidan jede Unterstützung gebrauchen können.
Durchnittlich habe ich im ersten Semi jedem Beitrag 5,36 Punkte gegeben, was überraschender Weise über dem Durchschnittswert des gesamten Jahrgangs bei mir liegt.
Meine Prognose sieht wohl erstmal so aus:
(Sehr) sichere Qualifikanten:
Finnland 🇫🇮, Israel 🇮🇱, Schweden 🇸🇪, Griechenland 🇬🇷
Wahrscheinliche Qualifikanten:
Moldau 🇲🇩, Kroatien 🇭🇷, Serbien 🇷🇸
Borderline Ja:
Portugal 🇵🇹, Litauen 🇱🇹, Montenegro 🇲🇪
Borderline Nein:
Georgien 🇬🇪, Polen 🇵🇱, Belgien 🇧🇪
Unwahrscheinliche Qualifikanten:
San Marino 🇸🇲, Estland 🇪🇪
Wie ich abstimmen werde, weiß ich noch nicht, das wird auch von den Live-Auftritten abhängen. Aber Montenegro würde ich nach all dem Aufwand wirklich so sehr eine Final-Qualifikation wünschen, dass das wohl erstmal eine große Priorität wird. Es wäre wirklich eine Schande, wenn Nova Zora im Semi stecken bleiben würde und Montenegro sich dann wieder ganz vom Contest verabschieden würde.
Litauen auf der eins! Das bekommt von mir auf alle fälle ein 👍
Ist doch immer wieder schön, wenn man sieht, dass man mit seiner Meinung nicht komplett allein ist.
Mannometer… ich traue mich da echt nicht an eine Prognose heran. Im 2. Semi noch weniger. Den ein oder anderen Shock-Q oder Shock-NQ gibt es ja jedes Jahr.
Was den persönlichen Geschmack anbelangt, finde ich, dass Schweden durchaus mal ein Jahr aussetzen kann, was aber sehr unwahrscheinlich ist.
Ich würde Portugal und Georgien opfern, damit Montenegro und Litauen weiterkommen.
Und beim Rest ist es mir nicht so wichtig. Ich mag Polen und Belgien zwar sehr, aber es wäre für mich kein Weltuntergang. Die Lieder verschwinden ja nicht von der Bildfläche. Es sind auch nicht unbedingt die geeignetsten, weshalb man am Finalabend durchaus auf sie verzichten kann.
San Marino und Estland sollten aber wirklich Dead On Arrival sein. Da hilft auch der Nostalgie-Faktor nichts mehr.
Ich verstehe, was du mit der Schwierigkeit von Prognosen meinst. Das Seltsame ist ja zu wissen, dass man eigentlich nie alle Qualifikanten richtig haben kann, wenn man nicht eine gewagte Prognose darunter hat, da es eigentlich in fast jedem Semi eine Überraschung gibt.
Und ja, das zweite Semi ist noch viel schwieriger vorherzusagen. Außer Aserbaidschan haben da viele Beiträge gleich große Chancen und es wird ein absolutes Hauen und Stechen geben.
Schweden bräuchte ich jetzt auch nicht unbedingt, aber wenn es viele Fans glücklich macht, dann soll es so sein.
Wie du schon sagst, letzendlich ist es auch vielleicht gar nicht so wichtig, ob ein Song jetzt weiterkommt oder nicht, immerhin bleiben die Lieder die wir mögen auf unseren Playlists und die Artists können trotzdem vom Contest profitieren.
Nur im Fall von Montenegro nimmt es schon eine größere Rolle ein, da es eben über das Schicksal des Landes beim ESC entscheiden könnte.
So ziemlich die gleiche Einschätzung !
Top 16 bis 20, für mich einer der besseren Songs, hätte mir ohne Growlen und Gebrüll noch mehr gefallen😜
Ich sollte das wohl mehr mögen. Aber weder schafft es der Frontmann, mir da einen besonderen Epic Moment zu vermitteln, noch finde ich den melodischen Minimalismus besonders gelungen. Mir fehlt da auch Charisma. Das Stück landet bei mir in der achselzuckenden Solala-Zone, ich hoffe aber auf die Finalqual(ifikation).
Liebesschmerz wird hier also verarbeitet. Bei mir ist es eher der Ohrenschmerz, der dann ab dem Geschrei beginnt. Ja, ich freue mich auch für die Metal-Liebhaber, das so ein Genre dabei ist. AWS damals aus Ungarn war doch auch Metal, oder? Damit konnte ich mich anfreunden. Hiermit leider gar nicht. Ich habe es mir auch extra gerade nochmal ganz angehört, aber ich komme immer zur gleichen Entscheidung.
Bitte im Halbfinale hängen bleiben🙏.
Lavina: Progressive Metal
AWS: Post Hardcore (Metalcore)
Klingt schon anders. 😉
Blind Channel: Nu Metal
Måneskin: Alternative Rock (bissi Glamour Rock)
Nika Kocharov and YGL: Indie Rock
Sudden Lights: Indie Rock
Joker Out: Indie Rock
Ollie: v.a. Alternative Rock
Horror Dance Squad: Modern Metalcore
Lordi: klassischer Hardrock
Athena: Ska Punk
LOTL: Dark Rock (aber da kennt sich Dirtsa besser aus)
.
.
.
Sorry! 😉
Leonardo Da Vinci: Barock. 🤓
Ich wollte übrigens mal Kunstgeschichte studieren… 😉
Bin da aber eher bei Magritte und Escher. 🙂
Das ist auch was feines. 🙂
Super, danke. Jetzt weiß ich, was genau ich gut finde.
Post Hardcore(Metalcore)
Nu Metal
Alternative Rock
Indie Rock
Und teilweise Dark Rock, wenn es Richtung LOTL geht
😀 😀 😀
Haha! 😀
Immer gern geschehen. 😉
Wobei die Schubladen nur (noch) bedingt gelten, da gerade junge Bands gerne zwischen den Subgenres experimentieren. HVNDS zum Beispiel. Ich mag das, da es oft speziell und besonders klingt.
Mein persönlicher Platz 19, hinter Griechenland und vor Australien.
Tendenz eher steigend.
OT aus Spanien:
🔶 RTVE lässt die Tür zum ESC bei den BenidormFest-Regeln offen:
„Für den Fall, dass RTVE am Eurovision Song Contest 2027 teilnimmt, verpflichten sich die Teilnehmer, das Lied mit den Anpassungen aufzuführen, die notwendig wären, um die Anforderungen der EBU zu erfüllen.“
https://x.com/i/status/2041100670988595217
Ich gehe davon aus, dass Spanien beim ESC 2027 in Neapel – der wo er auch immer stattfinden mag – wieder dabei sein wird. 😀
Und das ist auch gut so ! 😀
Du warst auch der Meinung dass Spanien sich garantiert nicht zurückzieht.
Ich bin eben ein Optimist. 😀
Außerdem muss ich ja auch nicht jeder Mehrheit hinterherlaufen, nur weil es „En Vogue“ geworden ist, egal was Spanien macht, Spanien / RTVE dann in die antisemitische Ecke zu stellen.
Oder realiätsfremd, je nachdem. 🤷😜
Manchmal bin auch ich ganz gerne realitätsfremd. 😀
Und in China ist ein Sack Reis umgefallen!
Positiv ist, dass ich ungefähr weiß, wie der Song geht. Also bleibt der schon mal in Erinnerung.