
In der Millionenstadt Wien wird Daniel Žižka sicherlich einige Kreuzungen (engl. Crossroads) überqueren müssen. Im Mai wird der Prager dann nämlich sein Heimatland Tschechien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Der Sänger wurde in einem internen Auswahlverfahren vom zuständigen Sender Česká Televize (ČT ) gesucht und gefunden.
ČT startete im September 2025 einen offenen Bewerbungsaufruf, auf den 260 Einsendungen eingereicht wurden. Acht Kandidaten landeten auf der Shortlist. Die Auditions fanden intern und ohne Publikum in den ČT-Studios statt, gefolgt von der Entscheidung einer internationalen Expert*innen-Jurys aus Musikprofis und einer demografischen Jurys aus drei Ländern mit über 900 Befragten. Im März hieß es dann: Daniel Žižka wird Tschechien mit dem Song „Crossroads“ beim Eurovision Song Contest 2026 vertreten.
Daniel Žižka wurde 2003 in Prag geboren und zählt wohl zu den aufstrebenden Talenten der tschechischen Unterhaltungsbranche. Bereits im Kindesalter begann er, sich intensiv mit Musik zu beschäftigen. Eigene Songs schrieb Daniel schon mit zehn Jahren, mit fünfzehn nahm er erstmals einen Titel professionell auf. Er studierte Musical am renommierten Jaroslav-Ježek-Konservatorium in Prag und konzentriert sich heute auf Popgesang und Songwriting. Zu Beginn seiner Karriere trat er unter dem Künstlernamen Daniell auf und veröffentlichte mehrere Singles wie „AIM“, „Go On“ und „Wrong“. Später entschied er sich, wieder unter seinem echten Namen aufzutreten.
Getreu der Musicalausbildung ist Daniel Žižka neben der Musik auch als Schauspieler tätig. Er wirkte unter anderem in der Serie Taneční sowie im Film Případ se štěnicí mit.
Das Lied
„Crossroads“, co-geschrieben von Daniel Žižka und Viliam Béreš, thematisiert Lebensentscheidungen, innere Konflikte und die Suche nach Identität. Die „Crossroads“, also Kreuzungen, stehen dabei für die existenzielle Suche nach Orientierung in einer verwirrenden Welt: „Mother, I’ll get lost without a map / There’s too many ways / Inside this vicious spider web.“
Es handelt sich um eine emotionale Pop-Ballade mit „epischer“ Steigerung während des Beitrags. Insgesamt kann man den Beitrag als ruhigen, „dunklen“ Indie-Pop beschreiben mit zunächst minimalistischem Aufbau sowie späteren Tempiwechseln, atmosphärischen Sounds und mehr Instrumentierung.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: Ein sehr schöner und fesselnder Song, der mich sofort reinzieht. Da bekomme ich ganz viele Duncan-Laurence-Vibes. Mit einer guten Performance kann das weit kommen. Allein: Für das Extra-Quäntchen Wahrhaftigkeit dürfte Daniel gerne auf einen Teil der Stimmakrobatik verzichten. 8 Punkte
Berenike: Ich mag die sphärische Stimmung in den Strophen sehr. Leider verliert mich der Song im „Refrain“ und im „Finale“ dann aber vollkommen. Das sind für mich dann nur unzählige unangenehm langezogen gesungene Vokale. Gesungen mit einer für meine Ohren sehr unschönen Stimmfarbe. Echt schade, der Track hätte Potenzial gehabt sehr weit oben bei mir zu landen. So dann aber nur 4 Punkte.
Giulia: Das Lied erinnert vom Stil her an „Oh Boy“ und „Arcade“, was grundsätzlich positiv ist. Es ist ein qualitativ gutes Lied. Ich mag auch die düstere Stimmung. Allerdings ist deutlich zu unspektakulär, dass der Refrain lediglich aus dem Wort „Crossroads“ besteht. Das Ende ist mir auch ein zu konstruiertes, aber wenig inspiriertes Haschen nach Jury-Punkten. 5 Punkte
Laureen: Doch ja, da wurde schön etwas zusammenkomponiert. Insgesamt ist mir das aber zu gewollt – da hat man sich in Tschechien sehr den Kopf zerbrochen und studiert, was bei JJ gut funktioniert hat (ruhiger Start, dann Steigerung). Die Stimme ist fantastisch, aber der Beitrag könnte mehr „Personality“ haben. 5 Punkte
Max: Hier kommt man nicht über das Wort „atmosphärisch“ herum, ich gebe es zu. Aber es passt einfach, der Song zieht den Zuhörenden, oder eben mich, komplett in den Bann. Dann verleiht das überraschend dynamische Outro noch das gewisse Etwas. Wieder in sehr interessanter Beitrag aus Tschechien, dieses Mal müsste das Finale drin sein. 8 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 3 Punkte
- Douze Points: 5 Punkte
- Manu: 5 Punkte
- Marcel: 2 Punkte
- Peter: 8 Punkte
- Rick: 8 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 61/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Crossroads“ auf Platz 12.
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
Zweites Halbfinale
- Armenien: „Paloma Rumba“ von SIMÓN
- Aserbaidschan: „Just Go“ von JIVA
- Bulgarien: „Bangaranga“ von DARA
- Luxemburg: „Mother Nature“ von Eva Marija
- Rumänien: „Choke Me“ von Alexandra Căpitănescu
- Schweiz: „Alice“ von Veronica Fusaro
Bereits gesetzt für das Finale
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Auch hier: Finale!
Mir geht es beim Song wie eine Katze, wenn sie eine Gurke erblickt.
Ich könnte zehn Meter weit wegspringen.
Bei solchen Songs frage ich mich immer: dasselbe.
Wieso? Weshalb? Warum?
Und ich verstehe bis heute nicht, welche Message der Sänger mir eigentlich vermitteln will.
Soll das tiefgründig klingen oder einfach nur nerven?
Letztens hörte ich der Song beim Podcast „ESC Update“ an Schluss.
Da war ich kurz davor, das Handy an die Wand zu werfen.
Weil es gerade am Schluss immer unerträglicher wurde.
Kann mir auch nicht vorstellen, dass der Song beim Publikum gut ankommt.
Die Jurys werden bei dem Song naturlich sabbern.
Auf meinen ESC-Wunschzettel steht ein Semifinalaus für „Crossroads“.
Ganz fett unterstrichen.
Aber ich befürchte, dafür war ich nicht brav genug.
🥒🐱. 😂
Die Hupfdohlen sind auch immer dasselbe
Bei Dir hat sich ein Ö eingeschlichen …
ohne ö … 😉
Oops, ich habe es gerade gesehen.
OK, wir machen einen Deal: Tschechien nicht im Finale, dafür die Schweiz drin. Einverstanden ?
Wo soll ich unterschreiben?
https://youtu.be/2vKVZykQR1o
No Deal!
Deal! Sofort!
Bei einem Deal aber vorher in Amerika um Erlaubnis fragen. 😉🫣
Neee. Dürfen gerne beide ins Finale. 🙂
https://www.fernsehserien.de/news/young-sherlock-staubt-rasche-verlaengerung-fuer-zweite-staffel-ab
Yay! 😀
Finale ja, dank Jurys. Würde es die im Halbfinale nicht geben, könnte ich mir gut vorstellen das Daniel Zizka nur auf Platz 11 oder 12 landen würde, wie Aiko und Adonxs vor ihm. Stimme ist da, der Song ist auch nicht schlecht, aber da wäre mehr drin gewesen.
Das ist mir zu gewollt dramatisch!
Mich berührt der Beitrag nicht, und ich finde auf Dauer die Stimme unglaublich anstrengend.
Sicher kann er gut singen, und ein Finalplatz ist ganz bestimmt drin.
Bei mir verpufft die anfängliche Mystik.
Kannst Du meine Gedanken lesen? Mir geht es nämlich genauso.
Zwillinge von Geburt an getrennt!🤣
„Crossroads“ ist irgendwie 80 % Gjon’s Tears, 20 % Ochman. Es klingt wie etwas, das aus „Repondez-moi“, „Tout l’univers“ und „River“ zusammengerührt wurde. Dennoch aber Top-10-Material, das insbesondere bei den Juries sehr gut ankommen wird, auch wenn es da für den ersten Platz nicht reichen wird. Bei der Ausarbeitung des Liedtextes scheint man sich besonders Mühe gegeben zu haben, da dauert es schon ein bisschen bis man versteht, worum es geht. Vielleicht ist dieses Lied doch zu angestaubt und intellektuell (oder pseudointellektuell?), um genug Publikumsstimmen zu bekommen, die man braucht, um den Rekord von Mikoláš Josef zu knacken. Aber es könnte mal wieder für ein deutlich besseres Ergebnis reichen.
Ein Glück liebe ich sowohl Gjon’s Tears als auch Ochman! 😍
Ist nicht meine Musik. Vor allem bin ich in der Regel kein Fan von dieser Stimmakrobatik. Der Song wird ja oft mit Gjon’s Tears verglichen. Da kommt der Song aber für mich nicht mal in die Nähe.
Am Ende wird es aber wahrscheinlich ins Finale einziehen und könnte da auch ganz gut abschneiden.
Er hatte in amsterdam einen gesanglich ganz fabelhaften auftritt!
Dürfte bei der jury gross abräumen und beim televoting so mittelmässig. Ich würde ihn zu den sieg-aussenseitern zählen obwohl der song jetzt nicht der grosse bringer ist und er schon sehr nah an nemo und jj ist.
Trotzdem zusammen mit litauen mein tip für das diesjährige darkhorse.
Ich persönlich fand auch, dass Tout l’universe als Song nicht mehr ganz so stark war wie Repondez-moi. Dennoch hat Gjon’s Tears damals damit das Jury-Voting gewonnen.
Mein Tipp wäre, dass Tschechien diese Jahr mit Crossroads ins Finale kommt und dort so um Platz 10 landet, wobei das Lied bei den Jurys 5. oder 6. wird, aber im Televoting nur auf Platz 15 bis 20 kommt.
Der Auftritt war zweifellos top. Leider berührt mich der Gesang nur mäßig.
Ja, Tschechien ist wieder da und wie. Für mich einer stärksten Beiträge dieses Jahr. Der Song lebt stark von der Atmosphäre und erinnert mich stimmlich stark an Gjon’s Tears, dessen Beiträge 2020 und 2021 bei mir jeweils in den Top3 landete. Ganz so stark finde ich Crossroads nicht, aber hoffe, doch dass Tschechien damit ins Finale kommt und dort dann auch gut abschneidet. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich das Land nach den Enttäuschungen zuletzt vom ESC zurückzieht.
01. Tschechien 10 / 12
02. Portugal 10 / 12
03. Finnland 8 / 12
04. Kroatien 8 / 12
05. Rumänien 8 / 12
06. Schweden 8 / 12
07. Luxemburg 8 / 12
08. Armenien 7 / 12
09. Schweiz 7 / 12
10. Montenegro 6 / 12
11. Moldau 6 / 12
12. Serbien 6 / 12
13. Deutschland 6 / 12
14. Griechenland 5 / 12
15. Belgien 5 / 12
16. Polen 4 / 12
17. Israel 4 / 12
18. Litauen 4 / 12
19. Bulgarien 3 / 12
20. Estland 3 / 12
21. San Marino 3 / 12
22. Aserbaidschan 3 / 12
23. Italien 2 / 12
24. Georgien 2 / 12
Wenn ich schon überlegen muss, gefällt mir das Lied, dann ist das für mich kein großer Wurf. Ich kann den Song hören, aber er haut mich nicht um.
Ich bin ja doch ein bisschen überrascht, dass das hier so schlecht wegkommt. Für mich einer der besseren Beiträge im Feld, Finale und daselbst eine gute Platzierung sollte eigentlich klar gehen. Uneigentlich dürfen sie daselbst natürlich nicht wieder das Staging vermasseln (Kiss kiss goodbye, anyone?).
Nun gut, einen Dancebreak wird es wohl nicht geben….
Finde ich klasse und Teil meiner Top10!
Wer erinnert sich an Barbora Mochowa? Sie wollte 2 mal zum ESC. Sie hat mir Daniel nähet gebracht und Daniel hat ein wundervolles Lied gezaubert. Bin absolut entzückt
Der Song ist leider genau eine der Sachen, die ich nicht mag – weinerlicher Typ mit Stimmakrobatik. Ich musste auch gleich a Duncan und Gijon’s Tears denken. Im Gegensatz zu den beiden kommt er immerhin sympathisch rüber und der jungenhafte Look wird ihm sicher auch ein paar Zuschauerpunkte einbringen.
Ansonsten ist das primär Jury-Material. Davon gibt’s dieses Jahr so einige, mal sehen, inwieweit die sich gegenseitig die Punkte wegnehmen – es bleibt spannend.
Ich achte ja allgemein wenig auf Texte, aber das Zitat in der Rezension oben “Mother, I’m lost without a map… vicious spider web” klingt sehr bemüht und passt besser zu einem Musical.
Platz 6-10 schätze ich mal.
Gijon’s Tears finde ich sympathisch, auch wenn ich mit seiner Musik nur wenig anfangen kann.
Gut möglich das du gjon muharremaj noch mal beim esc hören darfst. In seinem letzten interview hat er gesagt, dass er gerne am fik teilnehmen würde oder sich auch vorstellen könnte, die premiere für den kosovo zu machen.
Ach du gute Güte! Da wäre mir Barbara Pravi für Serbien lieber …
Der Auftritt mit dem Ausdruckstanz im Pierrot-Look war etwas “verstörend” trifft es besser als unsympathisch, da hast Du recht
Ich fand das irgendwie niedlich. 😇
Ich auch. Vor allem weil man irgendwie gemerkt hat, dass sich gjon mit dieser performance nicht in seinem wohlfühlbereich befunden hat….ganz im gegenteil.
Der tolle Live-Auftritt in Amsterdam hat den Song in meine Top 10 gebracht!
Ich mag das Lied sehr, dazu die tolle Stimme. Es ist in meinen persönlichen Top 5. Von mir aus könnte Tschechien dieses Jahr gerne gewinnen.
For Mother Earth, man cannot change
Da hat der sensible junge Mann leider recht. 🙁
Musikalisch ist es für meinen Geschmack etwas zu gespreizt, aber in diesm Jahr reicht es trotzdem locker zu einem guten Mittelfeldplatz auf meiner Liste.
Dito
Darkhorse – stellenweise hat man schon Arcade-Vibes, aber es ist vielleicht zu düster und zu wenig mitreissend… Gut performt könnte das Top 3 oder sogar der Sieg werden, es kann aber auch voll abschmieren.
Ceska republika…. „Crossroads“ ist zweifellos ein anspruchsvoller Beitrag, der in das Seelenleben des Künstlers blicken läßt. Fängt interessant an, verliert sich aber zu sehr in Stimmakrobatik. Leider insgesamt zu wenig, daß es ganz vorne bei mir landet.
Für 7/12 reicht es aber allemal und insgesamt zu 16/35.
Hier ist alles möglich, sogar NQ würde ich nicht komplett ausschließen. Ich habe mal mit 11-15 abgestimmt.
Jury Offenbach
Platz 1 Israel 10,5/12
*
*
*
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 6 Schweiz 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/12
*
*
Platz 10 Montenegro 8/12
*
*
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*
*
Platz 16 NEU Tschechien 7/12
Platz 17 Armenien 6,5/12
Platz 18 Finnland 6,5/12
Platz 19 Kroatien 6/12
Platz 20 Moldau 6/12
*
Platz 22 Georgien 5/12
Platz 23 Belgien 5/12
Platz 24 Luxemburg 5/12
Platz 25 Litauen 4,5/12
Platz 26 Italien 4,5/12
Platz 27 Schweden 4/12
Platz 28 Bulgarien 4/12
Platz 29 Schland 3,5/12
Platz 30 Serbien 3,5/12
Platz 31 San Marino 3/12
Platz 32 Aserbaidschan 3/12
Platz 33 Rumänien 2,5/12
Platz 34 Estland 2/12
Platz 35 Polen 1,5/12
Ab morgen poste ich dann nur noch meine Top 21. Ich habe zunehmend keine Lust, mich mit den Flops dieses Jahr zu beschäftigen – die sind jetzt zum Glück allesamt durch
Täusche ich mich, oder ändert sich bei dir das Ranking immer auch ein wenig. Finnland und Georgien scheinen kontinuierlich zu sinken…
Bei Tschechien bin ich sehr gespannt dieses Jahr. Singen kann er, ohne Zweifel, aber irgendwo kommt es auch zu spät. Ich gehe hier von eine hohe Jurybewertung aus. Finale sollte drin sein.
Meine Top
01.Finnland🇫🇮
03.Rumänien🇷🇴
06.Bulgarien🇧🇬
07.Kroatien🇭🇷
09.Griechenland🇬🇷
11.Portugal🇵🇹
12.Deutschland🇩🇪
15.Montenegro🇲🇪
16.Tschechien🇨🇿
18.Schweden🇸🇪
19.Israel🇮🇱
20.Moldau🇲🇩
21.Serbien🇷🇸
22.Litauen🇱🇹
23.Armenien🇦🇲
25.Schweiz🇨🇭
26.Luxembourg🇱🇺
29.Belgien🇧🇪
30.Polen🇵🇱
31.Georgien🇬🇪
32.Italien🇮🇹
33.Estland🇪🇪
34.Aserbaidschan🇦🇿
35.San Marino🇸🇲
Ich kann da überhaupt nix mit anfangen. Ich will Crossroads nicht und hoffe Daniel Ziska nimmt sich ein Vorbild an Andonx und scheidet im Halbfinale aus. Ist mir ein Rätsel, wie jemand sowas überhaupt mögen kann.
Ist mir ein Rätsel, wie jemand sowas überhaupt mögen kann.
Geschmäcker sind halt verschieden.
In der Tat….
Das tschechische Publikum wurde ja auch nicht gefragt ob es den Sänger mit diesem Lied will. Es ist ihnen einfach vorgesetzt worden.
Und so ist das Leben halt. Dana International, JJ, Nemo, Duncan Laurence und andere Sieger und erfolgreiche Acts wurden dem allwissenden Publikum auch einfach „vorgesetzt“. Nobody cares. Ich bin tatsächlich auch eher der Meinung, dass eine Vorentscheidung nicht immer das „richtige“ Resultat hervorbringt. Mutige Beiträge haben da meist keine Chance, wie man an deutschen Vorentscheidungen der letzten 20 Jahre eindrucksvoll sehen kann.
Wäre es ein Song der in einem düsteren „Roadmovie“ oder Thriller auftauchen würde , wäre es passend .
Ein wunderbarer Filmtrack , aber für den ESC no way.
Bei mir immerhin Platz 17/35
Leider verliert sich der Song gegen Ende total , der Anfang beginnt vielversprechend .
Jurypunkte sind wohl garantiert , aber der ganz große Wurf wird das meiner Meinung nach nicht, vor allem falls er ins Finale kommen sollte und dort einen Startplatz in der ersten Hälfte zieht.
Für mich ein solider Mittelfeldsong, der ins Finale gehört.
Der junge Mann gefällt mir optisch sehr…☺️
Mein persönlicher Platz 17, hinter Belgien und vor der Ukraine.
Ich finde den tschechischen Beitrag ehrlich gesagt in der ersten Hälfte richtig langweilig und ab der zweiten dann nur noch nervig. Das ist ein Lied, wie wir es jährlich im deutschen Vorentscheid haben. Dieses Jahr war es „A OK“, vor 2 Jahren „Oh boy“. Wer „Crossroads“ ganz toll findet, darf sich dann aber nie wieder über den langweiligen Einheitsbrei der deutschen VE beschweren. Und sind wir mal ehrlich: Käme das Lied aus Deutschland, würde es zerrissen werden.
Ich mag auch die Stimme von Daniel nicht, die es mir schwer macht, den Beitrag ungenervt zu hören, insbesondere zum Schluss, da geht mir die Stimmakrobatik echt auf den Zeiger und ist für mich anstrengend. Sind zum Schluss die Ideen für den Text ausgegangen oder warum kommen dann nur noch Laute und keine Worte mehr?
Hier wurde natürlich sehr auf Juryvotes hingearbeitet. Das Lied ist sehr – schon zu sehr – an „Arcade“ und beide Beiträge von Gjon’s Tears angelehnt. (Gjon habe ich übrigens in Malmö und Basel getroffen und er ist sehr herzlich und ein sehr lieber Mensch. ☺️)
„Crossroads“ könnte als Filmmusik von Coming of Age-Serien/-Filmen auf Netflix genutzt werden, da passt es gut rein.
Dank der Jurys wird Tschechien sich fürs Finale qualifizieren und irgendwo im Mittelfeld landen, das Publikum wird weniger angetan sein.
Die Bewertung meiner Mama:
Sie findet „Crossroads“ einfach nur langweilig und öde. Der Song gibt ihr nichts und hat dafür gesorgt, dass sie tatsächlich müde wurde und mehrmals beim Hören gähnen musste. Für meine Mama ist das Lied im wahrsten Sinne des Wortes zum Einschlafen, sie sagte: „Wenn du mal nicht schlafen kannst, hörst du das Lied und bist ruckzuck eingeschlafen.“
Zum Einschlafen finde ich gerade das Ende zu schrill….!
Sehe ich genauso, aber für meine Mama war die erste Hälfte schon so ermüdend, dass sie das schrille Ende kaum noch wahrgenommen hat. 😄
Glaube nicht dass es zerrissen werde würde, wenn es aus Deutschland käme, an Ryk haben wir aber ja gesehen, dass sich das deutsche Publikum eh nicht trauen würde sowas zu schicken.
Wenn dieser Stil im deutschen Vorentscheid dabei ist, wird es immer sehr kritisiert. Ryk bildet hier eine Ausnahme, das haben die meisten gemocht. Ich denke auch weiterhin, dass es bei den meisten nicht ankäme, wenn Deutschland ein Lied wie „Crossroads“ ins Rennen schicken würde.
Du und deine Mama scheinen ja einen ziemlich ähnlichen Geschmack zu haben 🙂
Das haben wir tatsächlich. In diesem Jahrgang sind wir uns weitestgehend einig, außer bei vier Liedern. 🙂
Und unsere Geschmäcker treffen ziemlich oft überein, nicht nur bei Musik, sondern z. B. auch bei Einrichtung oder Mode. In der Regel finden wir auch die gleichen Promis attraktiv. 😄
Tschechien und Portugal sind meine 0 Points Kandidaten.Überhaupt nicht meine Musik.
Dürfte von mir aus gerne gewinnen, das Lied hat mich von der ersten Sekunde an berührt. Mit einem sehr guten Staging sollte das in einer fairen Welt sehr weit kommen. Da die Welt nicht fair ist, kann ich mir aber auch ein Aus im Semi leider vorstellen.
In guten Momenten der legitime Nachfolger von Arcade und in den schlechten einfach nur zu gewollt. Gerade das Ende wird mir zu viel. Daher nur Platz 19 auf meiner Liste. Interessant ist, dass es thematisch ein bisschen an Wonderland von Laura Nahr erinnert.
Den Anfang finde ich super stark. Nach dem ersten Refrain verliert mich der Song leider.
In diesem Fall bin ich genau der Meinung von Berenike, der Anfang ist vielversprechend, die Stimmfarbe entwickelt sich vor allem zum Schluss hin unangenehm und insgesamt wirkt es etwas in die Länge gezogen….
Das lässt mich dadurch ein bisschen ratlos zurück…, aber ich glaub, wenn die Jury es feiert, dann erreicht der Song mindestens einen Platz im Mittelfeld…..
Wenn nicht, dann ist er im HF draussen.
Ah ja, dieser kleine, unauffällige, progressive Popsong, der an der richtigen Stelle zünden kann. Aber dann doch nicht zündet, weil die 3 Minuten um sind.
So geht es mir damit, mag das eigentlich, aber dann isser eigentlich vorbei und dann gesteht man sich ein, dass es doch gar nicht mal so gut war.
Ich glaube der Song wird im allgemeinen zu sehr überschätzt und kann dennoch sehr knapp das Finale schaffen, dann aber so um Platz 18 landen. Danach kräht kein Hahn mehr danach.
01. 🇭🇷 Kroatien
02. 🇦🇲 Armenien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
11. 🇧🇬 Bulgarien
12. 🇱🇹 Litauen
13. 🇱🇺 Luxemburg
14. 🇲🇩 Moldau
15. 🇷🇴 Rumänien
19. 🇩🇪 Schland
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
26. 🇵🇱 Polen
27. 🇨🇿 Tschechien
29. 🇷🇸 Serbien
30. 🇨🇭 Schweiz
31. 🇪🇪 Estland
32. 🇮🇹 Italien
33. 🇵🇹 Portugal
34. 🇸🇲 San Marino
35. 🇦🇿 Aserbaidschan
Ein interessanter Song, der es aber in keiner Situation auch nur ansatzweise in meine Playlist schaffen würde. Ich denke, dass Tschechien von den Jurys gerade noch so über die Linie geschleppt wird. NQ-Alarm ist allerdings auf jeden Fall gegeben.
Tschechien hat ja schon lange seine Sparte gefunden und schickt gerne solche atmosphärischen Leckerbissen ins Rennen. Nur leider fallen sie damit regelmäßig auf die Schnauze, und die Fehler wiederholen sich vermutlich auch dieses Jahr wieder.
Die Strophen gefallen mir richtig gut, auch wenn er sie so nuschelt, dass man kaum was vom Text versteht. Sei’s drum. Den ersten kurzen Refrain finde ich noch sehr cool gemacht, aber das trägt dann nicht mehr so richtig beim zweiten und dritten Mal. Was ich sehr cool finde, ist der Höhepunkt des Liedes – was ich ganz schlimm finde und das Lied für mich ein Stück weit zerstört, sind die letzten 15-20 Sekunden direkt im Anschluss. Anstatt dann den Refrain auszubauen, setzt man auf pure und völlig deplatzierte Vokalakrobatik. Sehr schade.
Stand jetzt sehe ich ein ziemlich sicheres Aus im Halbfinale. Klar, das spricht Juroren an und kommt da in die Top 10, aber das wird beim Televoting völlig durchfallen. Der Startplatz direkt vor Frankreich und hinter Rumänien hilft auch nicht wirklich. Erstaunlich, dass manche hier einen Siegesanwärter sehen…aber die Geschichte hatten wir letztes Jahr mit Tschechien auch schon, und wir wissen, wie das geendet ist. Dennoch viel Erfolg, ich habe immer Sympathien für Tschechien! 🙂
Prognose: Halbfinale 12/15 (60%)
Meinung: Platz 19/35 (6 Punkte)
In diesem Jahr wird der Begriff „episch“ aber sehr inflationär genutzt.
Episch finde ich hier leider gar nichts. Es ist mal wieder eine Midtempo-Ballade, die nach hinten hin immer höher, letztendlich sogar schreiend wird. Woran erinnert mich das bloß? 🤔
Nein, auch hier wird wieder nicht mein Geschmack getroffen… aber um den geht’s ja auch nicht. Aber warum wirkt inzwischen alles so offensichtlich abgekupfert?
Das Rad muss ja nicht unbedingt neu erfunden werden, aber es könnte mal ein wenig schicker werden.
Update / „Mein Blogger-Sternzeichen“ 🌌
🤩 Wer hat genau die gleiche Punktzahl wie ich vergeben oder war zumindest am nächsten dran:
🇫🇮 Marcel
🇬🇪 (Marcel)
🇬🇷 (Douze Points – Laureen)
🇭🇷 Giulia – Laureen – Manu
🇲🇩 Max
🇵🇹 Douze Points
🇸🇪 (Berenike)
🇧🇪 Giulia
🇪🇪 Bennet
🇮🇱 Max – Rick
🇱🇹 Douze Points
🇲🇪 (Manu)
🇵🇱 Manu – Rick
🇸🇲 Bennet – Berenike
🇷🇸 Manu – Peter
🇩🇪 (Manu)
🇮🇹 Laureen
🇦🇲 Laureen
🇦🇿 Berenike – Douze Points – Manu – Marcel
🇧🇬 (Berenike – Manu)
🇱🇺 Douze Points – Laureen – Peter
🇷🇴 (Bennet – Douze Points)
🇨🇭 Max
🇨🇿 Douze Points – Giulia – Laureen – Manu
Bislang keinerlei Übereinstimmung:
😭 Benjamin 😂
Zwischenstand nach 24 von 35 Songchecks (im Rückwärtscountdown):
11. 🔹 Benjamin / 0
=9. 🔹 Peter / 2
=9. 🔹 Rick / 2
=7. 🔹 Bennet / 2,5
=7. 🔹 Marcel / 2,5
=4. 🔸 Berenike / 3
=4. 🔸 Giulia / 3
=4. 🔹 Max / 3
3. 🔸 Laureen / 5,5
2. 🔹 Douze Points / 6
1. 🔹 Manu / 6,5
Fortsetzung folgt … 👿😇
Irgendwie erreicht mich der Beitrag nicht. Ich erkenne aber klar die wirklich gute Gesangsleistung.
Dank der Jury wird Tschechien aber locker ins Finale kommen und dort auch zwischen Platz 10 und 20 landen.
Einfach genial dieser Song und diese Stimme! Finale unbedingt. Bei mir klar der Aufsteiger! Klopft an meine Top5 an.
Heute bin ich ganz bei Berenike. Die Strophen von „Crossroads“ sind wirklich wunderschön und atmosphärisch. Der Refrain ist aber leider kompositorische Arbeitsverweigerung und mit der Vokalakrobatik zum Ende kann ich gar nichts anfangen. Trotzdem ist Tschechien in meinen Top 20, einfach weil die Strophen schlicht Weltklasse sind. Es wäre aber so viel mehr drin gewesen.
Der Finaleinzug ist Formsache. Tschechien wird mit Australien den Jurysieg in diesem Semi unter sich ausmachen und auch im Finale vorne mitspielen. Im Televoting wird es schwieriger, deswegen tippe ich im Moment auf Platz 11-15. Mit einer starken Inszenierung ist aber auch deutlich mehr drin.
In den Lyrics geht es um das lyrische Ich, welches gar nicht unbedingt von sich selbst sondern eher um den Zustand der Welt im Allgemeinen spricht. Die Menschheit steht an einem Scheideweg bzw. an einer Kreuzung („crossroads“) und vor der schweren Last, eine schicksalhafte Entscheidung treffen zu müssen. Es ist jedoch die Wahlfreiheit, die schier endlose Auswahl an Handlungsoptionen, die uns überfordert und genau das Gegenteil bewirkt, nämlich Passivität. Neben der Kreuzung werden ebenfalls die Fäden als Metapher für das Schicksal angestrengt („There’s too many ways inside this vicious spider web. Crossroads, patterns and exceptions in a woven road“).
Daniel Zizka beklagt sich in diesem Lied also darüber, dass der Mensch sich nicht ändern kann und an seinem eigenen Unheil schuld ist („Ungrateful child in a golden cage, for Mother Earth, men cannot change“) und sich eskapistische Mittel sucht, um sich vom Schmerz abzulenken, wie Technologie und das Internet („Then trade our pain for a metal frame“). Aber mir ist das alles zu abstrakt und ich finde das vor allem in der aktuellen Situation eher unangemessen. Man muss Dinge genauso ansprechen, wie sie sind, und den Finger in die Wunde legen (wie z.B. beim gestrigen Beitrag). Wenn man in alle Richtungen offen ist, dann ist man nicht mehr ganz dicht. Und das ist das Problem von „Crossroads“. Es wirkt eher wie der pseudo-intellektuelle Erguss eines Prager Kunststudenten. Wenn man schon meint, mit einer „Message“ ankommen zu müssen, dann bitte mit mehr Substanz und alltäglicher Relevanz. Da bevorzuge ich sogar eher die unprätentiöse Ehrlichkeit mancher substanzloser Beiträge in diesem Jahr wie „Fire“.
Ich mag das Piano-Intro sehr, aber leider kommt das Piano im weiteren Verlauf des Liedes nicht mehr zurück. Daniel Zizka verschluckt mehrere Worte in seinem Gesang, sodass es Verständnisprobleme gibt. Und gegen Ende entwickelt es sich zu einer Gesangsübung, um dem Zuhörer (bzw. eher den Juroren) auch ganz klar zu beweisen, dass man singen kann.
Trotz der sehr hochwertigen Produktion finde ich es auch leider einfach langweilig. Die anderen hiermit verglichenen Beiträge hatten bei aller Kunst immer noch den primären Anspruch, zu unterhalten und verfügten über genug Pop-Elemente. Das hier ist eher Pseudo-Avantgarde mit langgezogenen Tönen, sphärischen Klängen, übertriebenen Hall-Effekten und nicht stringenter Komposition ohne klare Melodieführung. Mir gefällt das im ESC-Kontext eher weniger. Ich hatte dennoch Spaß, den Text zu analysieren, auch wenn hier mein Resultat lauten muss: Viel Lärm um Nichts. Das Lied hält sich für schlauer, als es ist.
Dennoch: Es ist einer der wenigen Beiträge, bei denen ein realistischer Pfad zum Sieg aufgezeigt werden kann, wenn das Staging auch gelingt. Das ist ein Lied, welches wie „The Code“ und „Wasted Love“ vielleicht kein großes Nachleben haben wird, aber an genau diesem Abend die Leute überzeugen wird. Ein Fall von „zur richtigen Zeit, am richtigen Ort“. Als Creative Director wurde der Musikvideo-Regisseur Ruy Okamura engagiert. Wenn man es hier schafft, an die bahnbrechenden Sergio-Jaen-Stagings anzuknüpfen („Doomsday Blue“, „Wasted Love“), dann wird mit „Crossroads“ zumindest in den Top-5 ernsthaft zu rechnen sein.
Ich vergebe 6,5 von 12 Punkten.
Wieder mal ein großartiger Kommentar, chapeau !
Ist übrigens noch jemandem aufgefallen, daß die ersten Takte sehr an „Children“ von Robert Miles erinnern ? Ist aber vielleicht nur Zufall.
Sehr guter Vergleich. Kann auf jeden Fall sein, dass man sich davon bzw. von ähnlicher Musik inspirieren ließ
Danke für Deinen Kommentar, habe manche Passagen noch gar nicht so intensiv studiert, aber ich finde Du hast Recht, der Sinn des Textes ist sehr abstrakt und fast zu philosophisch. Es will vielleicht zum Nachdenken anregen, aber irgendwie fehlt mir dann doch eine, sagen wir, mal Schlussfolgerung, was der Song allerdings musikalisch wieder in den akrobatischen Tonübungen zum Ausdruck bringt, er legt sichl damit ebenfalls auf nix fest…Die Musik fällt ein bissschen auf Unverständnis?
Sehr speziell und schwermütig, gesungen ist der Text auch nicht leicht verständlich ….Bin ja gespannt, wie sowas beim Televoting ankommt…?
Ja, ihr habt alle recht, der Song erinnert an „Arcade“ und Gjon’s Tears und „Crossroads“ wirkt etwas konstruiert (das sind die meisten anderen Beiträge dies Jahr ja üüüüberhaupt nicht 🤣 ). Und die dritte Steigerung am Ende ist eine zu viel.
Trotzdem ist das Ergebnis gut. Und ich mag die Atmosphäre des Songs. Fegertechnisch ist Daniel nicht meins, aber sein Aussehen schadet ihm sicher auch nicht.
Im schwachen Jahrgang bei mir Platz 8.
Wenn das Staging passt und er stimmlich abliefert (hat er in Amsterdam bei den zwei letzten Steigerungen nur bedingt, hört genau hin), könnte das für die Top Ten reichen…
MMn wird „Crossroads“ leider zu langatmig von den Strophen getragen.
Der wichtige Refrain nimmt zu wenig Platz ein, selbst im mehr dynamisch gesungenen Schlusspart. Da fehlt mir gefühlt etwa 1 halbe Minute, dass sich der
Refrain mal so richtig entfalten kann. Trotzdem stehe ich dem Song in seiner Gesamtheit mehr positiv gegenüber.
Ich mag Daniels Stimmfarbe und sein Auftritt in Amsterdam hat mich überzeugt.
Die Daumen für einen Finaleinzug sind gedrückt. Dort tippe ich auf einen der Plätze 16 – 20. Bei mir reiht sich „Crossroads“ bisher im vorderen Mittelfeld ein.
Bei mir ähnlich wie bei Frankreich und Polen , zu viel „Sehr bzw hört nur, welch Wunder-prächtige Stimme ich habe und was ich damit alles anstellen kann „, zu gewollt, und ich weiß auch nicht, weshalb ich den Sänger nicht so sympathisch finde, wirkt etwas schwermütig, soll aber wohl genau so sein. Verwirrend finde ich die Unterteilung der einzelnen Beiträge in „Juryfutter“ (meist Songs wie der tschechische) und „Televotingliebling“ (meist die uptempo Songs , die „Spaßacts“), dann wird gemixt und abgewogen, welcher Teil wohl überwiegend wird, ich fände es großartig, wenn unabhängig ob ich ihn mag oder nicht – ein Beitrag siegen würde, den kaum jemand auf dem Plan hat, zB Montenegro, Litauen, Portugal oder Kroatien. Oder auch Georgien
Langweiliges Lied. Tut nicht weh und ist schnell wieder vergessen. Ich behalte nur die langgezogenen Töne mit ääähhhh in Erinnerung.
Dark Horse des Jahres. Könnte mit guter Bühnenshow sogar gewinnen, weil es live so klingt, wie bei der Audio.
An sich hat das Lied schon einiges was mir gut gefällt. Ne tolle Stimme sowie ne schön düster-melancholische Stimmung in den Strophen. Nur leider sind die finde ich immer noch viel zu lang und der Refrain zu kurz geraten, dadurch gibt es für mich ne gewisse „Schieflage“ im Song. Und der Refrain ist auch eher laut und disharmonisch für meine Ohren. Ach ja, den langgezogenen Schrei der zeigen soll wie lange er den Ton halten kann hätte ich auch nicht gebraucht. 😐
So finde ich es trotz guter Anlagen leider nur nett, was aber immerhin schon mal mehr ist als bei vielen anderen Songs dieses Jahr. Finale?? Puh, da bin ich überfragt. Könnte etwas schwierig werden da der Großteil der Balladen in diesem Jahr im zweiten Semi gelandet ist. Und ich wage es zu bezweifeln dass alle es ins Finale schaffen werden. Glaube auch eher dass es eher ein Jurysong ist, fürs Publikum könnte das wie Ryks zwei Versuche im deutschen Vorentscheid zu verkopft sein. Es könnte aber dann wenn es gut läuft durchaus für das untere Ende der Top 10 reichen, habe aber hier mal für Platz 11-15 gestimmt. 🙂
Eigentlich ein richtig schöner Song, wenn das Geschrei am Ende nicht wäre. Da hätte man weniger auf den JJ-Zug aufspringen müssen.
Schafft es aber recht sicher ins Finale, denk ich. Und wird dort auch auf der linken Tabellenhälfte landen, schätz ich.
Apropos Geschrei aus Tschechien… diese Prager Jungs spielen diese Woche im Nürnberger MUZ: 😉
Sehr interessanter Beitrag. Erinnert mich auch in gewisser Weise an „Oh „boy“,kann mich aber noch mehr überzeugen. Sagenhaft guter Sänger,bin auf das Bühnenstaging gespannt. Tippe erstmal auf 11 bis 15,kann mir aber auch eine höhere Platzierung vorstellen.
Seh ich persönlich schon mal im Finale. Der Song ist gut, aber er klingt schon arg nach einer Gjon’s Tears-Abklatsche. Mein Geschmack ist es auch nicht zu 100% Trotzdem kein Problem, denn die Jury wird darauf abfahren. Da bin ich mir sicher. 6/12
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Finnland (105 Punkte)
2. Schweden (97 Punkte)
3. Montenegro (84 Punkte)
4. Moldau (80 Punkte)
4. Bulgarien (80 Punkte)
6. Griechenland (76 Punkte)
6. Kroatien (76 Punkte)
8. Rumänien (73 Punkte)
9. Italien (70 Punkte)
10. Israel (69 Punkte)
11. Belgien (67 Punkte)
11. Deutschland (67 Punkte)
13. Portugal (65 Punkte)
14. Tschechien (61 Punkte)
15. Litauen (60 Punkte)
16. Georgien (59 Punkte)
17. Serbien (58 Punkte)
18. Armenien (53 Punkte)
19. Estland (52 Punkte)
20. Luxemburg (50 Punkte)
20. Schweiz (50 Punkte)
22. Polen (46 Punkte)
23. San Marino (44 Punkte)
24. Aserbaidschan (23 Punkte)
Die Platzierung des deutschen Beitrags ist schon erstaunlich. 😮
Hi Toggie. Wie läuft es bei dir??
Meine Schwester war übers Wochenende bei uns, ist immer noch ne komische Stimmung.
Bin ziemlich durch. Ich zähle die Tage bis zum Urlaub.
Portugal im Mittelfeld und vor Tschechien. 🥳
🥳 🥳 🥳
Ja ich finde die Platzierung bei den Bloggern auch zu schlecht.
Ja, viel zu niedrig. Es gilt für uns alle die Pflicht, den deutschen Beitrag zu unterstützen. Die Blogger sollten an den Polarkreis migrieren, dort gefällt ihnen die Musik ja besser‼️Wir sind on 🔥!
love it, emotional schön und kompositorisch durchdacht, in meiner Top 5, bin mal gespannt, hoffentlich klappt das gesanglich, der Schluss ist schon extrem
.
tippe auf 6 bis 10
🎈🎈🧺🎈🎈
🧔♂️Schau mal, Jakub! Sind das nicht die Ballons der SCC Wahlkampfagentur?!
👴🏼Tatsächlich, Göttergatte! Dennis führt irgendwas im Schilde…
🧔♂️Ach herrje, wieso erscheinst du denn hier als alter Opi, Jakub?!
👴🏼Grrr, da sitzt doch bestimmt Regine an der Technik!!!!
👩🏻🦰So ist es…
Ich:
„Na, was gibt’s Neues?“
Mein Göttergatte:
„Regine hält Dich für eine uralte Seele mit der Weisheit eines buddhistischen Mönches …“
Ich:
„Nehm‘ ich – aber trotzdem hat sie wohl endgültig nicht mehr alle Brötchen im Korb!“ 🧺 🙃
😉 😁
Ich sag mal so: Brötchen sind tatsächlich keine im Korb… 😇
Luzac: 👮♂️🥀🔫
😇
„Regine hält Dich für eine uralte Seele mit der Weisheit eines buddhistischen Mönches …“
👩🏻🦰 Oder für bettlägerig und senil…
👨🏻🦱 Regine!!!!
👩🏻🦰 Was denn? Ich biete doch nur eine alternative Lesart an…
🤔 Ich muss dringend mal nachforschen, welcher meiner Verflossenen 🫠 mit Regine nur meinetwegen Schluss gemacht hat?! 💔
(Könnte allerdings ’ne Weile dauern … 😜)
🤣
Vom Hocker reißt es mich nicht. Nett, aber belanglos.