Songcheck Eurovision Song Contest 2026 (31) – Ukraine: „Ridnym“ von LELÉKA

Schon sehr oft war die Ukraine mit weiblichen Solo-Acts erfolgreich. Als Beispiele seien nur Jamala, Ruslana, Zlata Ognevich oder Ani Lorak genannt. Und auch diesmal versucht das Land nach einer für ukrainische Verhältnisse eher durchwachsenen Platzierung im letzten Jahr, wieder mit einer Sängerin auf die Erfolgsspur zurückzukehren: LELÉKA wird mit dem Titel „Ridnym“ für die Ukraine nach Wien fahren.

Die Auswahl des ukrainischen Beitrags erfolgte wie in den letzten Jahren über den Vorentscheids Vidbir. LELÉKA setzte sich in der Show gegen neun weitere Acts durch. Im Finale entschieden Jury und Publikum zu jeweils 50 Prozent über den Sieg und damit über den ukrainischen ESC-Beitrag für Wien. In diesem Voting konnte LELÉKA sowohl bei der Jury als auch beim Publikum mit jeweils 10 Punkten gewinnen und wurde bereits während der Show mehrfach von der Fachjury gelobt. Einen Monat später wurde schließlich ein Revamp des Liedes veröffentlicht.

Hinter dem Künstlerprojekt LELÉKA steht die ukrainische Sängerin, Komponistin und Jazzmusikerin Viktoria Leléka. Geboren am 10. November 1990 als Viktoria Korniikova in Perschotrawensk in der Donbass-Region, lebt und arbeitet sie seit 2016 in Berlin. Nach einem Schauspielstudium an der Nationalen Theaterhochschule I. K. Karpenko-Kary in Kiew studierte sie Jazzgesang am Jazz-Institut Berlin, Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und Filmkomposition an der Babelsberger Filmhochschule.

LELÉKA ist in der europäischen Jazzszene etabliert und regelmäßig auch auf renommierten deutschen Jazzfestivals zu sehen. In den letzten zehn Jahren hat sie fünf Alben und viele weitere Lieder veröffentlicht sowie Soundtracks für die ukrainische Fernseh-Serie „And There Will Be People“ komponiert.

Das Lied

„Ridnym“ zeichnet sich durch einen Wechsel von warmen, beruhigenden Teilen und dunklen, bedrohlichen Abschnitten aus. Der Song beginnt ruhig mit Bandura, einer ukrainischen Lautenzither mit harfenähnlichen Klang, und dezenten Streichern, die sehr schön mit LELÉKAs zarter Stimme harmonieren. In der Bridge vor dem Refrain wird das Geigenspiel kurz wilder und unheilvolle Soundeffekte kommen hinzu, dann wird das Lied im Refrain jedoch wieder fließend und beruhigend. In der Mitte des Songs wechselt LELÉKA von Englisch zu Ukrainisch und das bedrückende Grundgefühl kehrt musikalisch zurück. Zum Ende hin singt LELÉKA einen fast halbminütigen hohen Ton während Streicher Spannung aufbauen, bevor der Song wieder warm und hoffnungsvoll endet.

Der Titel des Beitrags „Ridnym“ (ukrainisch „Рідним“) lässt sich mit „An die Liebsten“ übersetzen. Der Song beschreibt mit Naturbildern den ständigen Wandel und die Vergänglichkeit des Lebens, in dem nichts dauerhaft sicher bleibt. Gleichzeitig vermittelt er die Hoffnung, dass aus Angst und Leid durch Mut und Zusammenhalt etwas Neues wachsen kann. „Ridnym“ vermittelt die Hoffnung, dass man aktiv an einer besseren Zukunft für sich und seine Liebsten arbeiten kann.

Musik und Text von „Ridnym“ stammen aus der Feder von Adama Cefalu und LELÉKA selbst. An der Musik hat außerdem Jakob Hegner mitgeschrieben.

LELÉKA tritt mit „Ridnym“ für die Ukraine im zweiten ESC-Halbfinale am 14. Mai 2026 auf Startplatz 12 an.

Der Check

Song: 3/5 Punkten
Stimme: 4,5/5 Punkten
Darbietung: 3/5 Punkten
Instant Appeal: 2/5 Punkten

Berenike: LELÉKA hat eine wunderschöne Stimme hat, sie hat so etwas Zartes und Zerbrechliches an sich, welches sehr schön mit der Harfe harmoniert. Für mich hat „Ridnym“ auch etwas Warmes und „Umarmendes“ an sich hat, was ich schätze. Und ich finde die eher sperrige Songstruktur spannend, das macht das Lied für mich interessant. 8 Punkte. 

Giulia: Ich fühle mich von dem Lied auf eine sehr angenehme Weise umarmt. Aus irgendeinem Grund lösen der Song und LELÉKAs Stimme bei mir Glücksgefühle aus. Ich finde, dass der lange Ton wenig hergibt, außer, dass sie ihre Stimme präsentieren kann. Die Inszenierung im Vorentscheid hat mir nicht gefallen, ich hoffe, dass die Ukraine da noch etwas besseres herzaubert. Aber das kann sie ja eigentlich. 7 Punkte. 

Laureen: Dieser Song hat mich Tag für Tag und Hören für Hören mehr erreicht. Im Vorentscheid war ich noch gar kein großer Fan, aber mittlerweile berühren mich der Beitrag und die Stimme von LELÉKA sehr. Auch live (in Amsterdam) ging das echt direkt ins Herz. Mein einziges Problem: Ich kann oft mit diesen „alles wird gut“-Lyrics nicht so viel anfangen, auch wenn das hier natürlich schön bildlich gedichtet ist. 7 Punkte. 

Marcel: Es hat bei mir wahnsinnig lange gedauert, bis ich endlich auch ein „Ridnym Boy“ werden konnte. Der Song macht es einem nicht leicht, in ihn hineinzufinden. Die Schönheit dieses komplexen und getragenen Titels öffnet sich erst nach vielfachem Hören. Diese Chance hat man beim ESC aber nicht. 3 Punkte. 

Peter: ​Die Ukraine hat sooo viele Milestone-Beiträge in den letzten zwei Jahrzehnten abgeliefert, nur „Ridnym“ gehört leider nicht dazu. Klar, LELÉKA hat eine starke mitreißende Stimme und einen schönen „instant appeal“, aber ihr Songmaterial ist nicht so aufregend wie erhofft, sogar ein bissel kitschig. Im Gesamttableau ist das ein schöner Beitrag, aber nicht so herausragend wie die Einreichungen der Vorjahre. 5 Punkte.

Punktzahlen der anderen Blogger*innen:

  • Bennet: 6 Punkte
  • Benny: 7 Punkte
  • Douze Points: 4 Punkte
  • Manu: 7 Punkte
  • Max: 4 Punkte 
  • Rick: 3 Punkte 

Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 61/132 Punkten.

Beim ESC-kompakt-Index landet „Ridnym“ auf Platz 30.

Wie schneidet der ukrainische Beitrag "Ridnym" von LELÉKA ab

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Bisher erschienene Songchecks

Erstes Halbfinale

Zweites Halbfinale

Bereits gesetzt für das Finale



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199 Comments
Teufelchen
Teufelchen
1 Monat zuvor

Dieser Song hatte mich schon beim Vorentscheid berührt. Das wird sicher eine gute Platzierung für die Ukraine.

Micha Knust
Micha Knust
1 Monat zuvor

Ich wollte so gerne Monokate in Wien sehen!!
In diesem Jahr fällt die Ukraine musikalisch bei mir durch.
Ich glaube dennoch, dass ein Finalplatz drin ist.

Steffen
Steffen
1 Monat zuvor

Der am meisten unterschätzte Beitrag in diesem Jahrgang. Für mich ein sicherer Top 10- wenn nicht sogar Top 5-Kandidat.

KarinM
KarinM
1 Monat zuvor

Top 6 bis10, niedlicher Song mit süssem Refrain, i like🎈

eurovision-berlin
eurovision-berlin
1 Monat zuvor

Definitiv einer der besseren Beiträge. Schön atmosphärisch, ohne dabei kitschig zu wirken. Einziger Kritikpunkt ist ihre schwache Gesangsstimme, so ganz trifft sie die Töne nicht, was für die Ukraine eher ungewöhnlich ist. Aber das kommt an…

Timo1986
Timo1986
1 Monat zuvor

Wenn ich mir alle ESC-Songs aus der Ukraine seit ihrer ersten Teilnahme im Jahr 2005 so anhöre, dann ist „Ridnym“ von LELÉKA für mich der am wenigsten überzeugendste ukrainische ESC-Song.

Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. 😀

Unter’m Strich für mich ein interessanter und guter Song. 😀

Cali
Mitglied
Cali
1 Monat zuvor

Ukraine hat auch schon in diesem Jahrzehnt einige gute Sachen hervorgebracht, aber das letzte und dieses Jahr zählen definitiv nicht dazu, auch wenn Vidbir zumindest dieses Jahr etwas stärker war. Das mein letzter Platz gewonnen hat, sei mal dahingestellt…
„Ridnym“ lässt mich sehr ratlos zurück. Das Lied hat 180 Sekunden Zeit, mir irgendeine interessante Melodie oder Struktur zu präsentieren. Stattdessen bekommen wir…nichts? Die einzelnen Teile sind an sich ganz nett, aber zusammen hinterlässt das so gar keinen bleibenden Eindruck. Am ehesten noch der ewig langgezogene Ton, aber das nicht im positiven Sinne. Ich habe an der Stelle immer das Gefühl, das Lied ist nur die Salatbeilage und dient ausschließlich der Überbrückung zu dem Ton. Was soll das? Ich weiß es nicht. Da gab es im Vorentscheid deutlich interessantere sowie bessere Lieder.
Wird sich qualifizieren und im Televoting wie immer dreistellig abschneiden, ob es verdient ist, sei mal dahingestellt.

Prognose: Halbfinale 1/15 (100%) -> Finale Top 5
Meinung: Platz 35/35 (3 Punkte)

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor
Reply to  Cali

du läßt mich jetzt aber auch ratlos zurück. 🥴

Ulrich_uhs
Ulrich_uhs
1 Monat zuvor

Das ist mir zu zuckrig disney- und musicalmäßig. Aber ganz ohne Zweifel eine großartige Stimme. Und diese Mischung wird Leléka wahrscheinlich eine TOP 5 Platzierung einbringen. Ist zwar nicht mein Geschmack aber auf jeden Fall verdienter als z.B. Finnland oder Schweden (…falls die sich so hoch platzieren…)

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor

In der ukrainischen Vorentscheidung gab’s wie immer einige tolle Beiträge. Mein Liebling wäre der Song von Monokate gewesen, aber auch „Ridnym“ ist ganz wunderbar.

Von den drei superschönen Liedern mit einer Art von Frauen-Gesang, die mir typisch ost(mittel)europäisch erscheint (die anderen beiden: Kroatien und Lettland) ist die Ukraine zwar nur mein Platz 3, das reicht aber immer noch für meine Spitzengruppe.

Last edited 1 Monat zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Franny
Franny
1 Monat zuvor

Tut mir nicht weh, langweilt mich aber tierisch.
Ginge es nach mir, gäbe es dieses Jahr kein Finalticket für den ukrainischen Beitrag.

Gerd Geomax
Gerd Geomax
1 Monat zuvor

Das diesjährige Vidbir fand ich im Vergleich zu den Vorjahren einigermaßen enttäuschend. So geht es mir dann auch mit dem Gewinnersong „Rydnim“. Irgendwie plätschert das für mich ein bisschen zu sehr vor sich hin. Der weitgehend auf Englisch gehaltene Text berührt mich nicht wirklich und der, zugegebenermaßen gut gesungene, lang gezogene Ton ist für mich nicht wirklich schlüssig, bzw. bildet für mich keinen echten Höhepunkt. LELÉKAs Stimme ist aber schön weich ne es gibt Stellen die klingen angenehm verträumt. Dennoch ist das für mich der schwächste ukrainische Beitrag seit langem. Was mache ich damit 🤔? Ich gebe mal 6,1/10 Punkte!
Mein Ranking:

Semi 2:
1. Daniel Žižka – Crossroads 🇨🇿
2. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 🇩🇰
3. AIDAN – Bella 🇲🇹
4. Atvara – Ēnā 🇱🇻
5. Delta Goodrem – Eclipse 🇦🇺
6. Alis – Nān 🇦🇱
7. Eva Marija – Mother nature 🇱🇺
9. Jonas Lovv – Ya Ya Ya 🇳🇴
10. Alexandra Cāpitānescu – Choke Me 🇷🇴
—————————————
11. SIMÓN – Paloma Rumba 🇦🇲
12. LELÉKA – Rydnim 🇺🇦
13. Veronica Fusaro – Alice 🇨🇭
14. DARA – Bangaranga 🇧🇬
15. JIVA – Just Go 🇦🇿

Finale (Gesamtranking):
1. Daniel Žižka – Crossroads 🇨🇿
2. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 🇩🇰
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
4. AIDAN – Bella 🇲🇹
5. Atvara – Ēnā 🇱🇻
6. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
8. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
9. Delta Goodrem – Eclipse 🇦🇺
10. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
12. Alis – Nān 🇦🇱
13. Eva Marija – Mother nature 🇱🇺
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
17. Jonas Lovv – Ya Ya Ya 🇳🇴
18. Sal Da Vinci – Per sempre sì 🇮🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
21. Alexandra Cāpitānescu – Choke Me 🇷🇴
23. Sarah Engels – Fire 🇩🇪 (insgesamt Platz 25)
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
—————————————
26. SIMÓN – Paloma Rumba 🇦🇲 (eigentlich Platz 23)
27. LELÉKA – Rydnim 🇺🇦 (eigentlich Platz 24)
28. Veronica Fusaro – Alice 🇨🇭(eigentlich Platz 27)
29. Alicja – Pray 🇵🇱 (eigentlich Platz 28)
30. Senhit feat. Boy George – Superstar 🇸🇲
31. DARA – Bangaranga 🇧🇬
32. JIVA – Just Go 🇦🇿
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
35. LAVINA – Kraj mene 🇷🇸

Mein Tipp: wird natürlich ins Finale kommen, weil es die Ukraine ist und wird wegen der anderen Balladenkonkurrenz wahrscheinlich einen Song aus dem Weg räumen, den ich lieber im Finale hätte (Lettland oder Tschechien z.B.). Im Finale dann im Mittelfeld bis Top 10. Nicht mehr und nicht weniger.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Monat zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Mein Songcheck Ukraine? Siehe Gerds Songcheck Ukraine.

Gunnar
Gunnar
1 Monat zuvor

„Ridnym“ empfinde ich persönlich als einen Song mit leichtem Depri-Touch.
Kann ich hören, muss ich aber nicht – ähnlich wie bei Ena von Atvara.

Ich sehe die Ukraine nicht unbedingt in den TOP 10 im Finale, eher auf einen
der Plätze 11-15. Ich glaube auch allgemein, dass es ein Jahrgang werden könnte,
wo sich sichere TOP 10 Länder in der Vergangenheit wie halt die Ukraine, Italien
und Schweden vllt. mal von den TOP 10 verabschieden müssen.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Gunnar

Wir sind uns bei Ridnym und Arvada mal wieder einig

Gunnar
Gunnar
1 Monat zuvor

Ja immer öfter treffen sich auch unsere Musikgeschmäcker, auch wenn
bei Akylas Welten dazwischen liegen. Aber deine Nr. 1 Israel liegt ja bei
mir auch ganz weit vorne und meine bisherige Nr. 5 Armenien meine ich
gelesen zu haben, gefällt dir auch sehr gut. 👏

Last edited 1 Monat zuvor by Gunnar
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Monat zuvor
Reply to  Gunnar

Yeah! Armenien wird bei mir 3-5, ich warte noch bis Ende der Songchecks, die haben bei mir bis auf meine Top 2 (ISR und MLT) und die Bottom 3 (GRI, BUL, SER) einiges durcheinander geworfen worden. Armenien, das ich vorher selten mochte, ist damit mein klares Lieblingsland der letzten 3 Jahre mit 4-1 und Paloma Rumba.

Gunnar
Gunnar
1 Monat zuvor

👍 Jetzt stehen noch 2 meiner persönlichen TOP 10 Songs an, denen ich bisher allerdings kaum Chancen in Wien einräume.

Last edited 1 Monat zuvor by Gunnar
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Gunnar

Bei mir sind es drei.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Armenien ist bei mir derzeit auf 10. Mal sehen, ob Simon ein ahnliches scharfes Outifit tragen wird wie bei „Eurovision in Concert“. Obwohl ich es ja sonst nicht so mit Äußerlichkeiten habe (grins)

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor

Meine Bottom 3 sind Polen, Estland und San Marino. Bulgarien und Serbien auch nicht weit davon entfernt. Bei Griechenland kommen wird nicht zusammen, ist aber OK.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Gunnar

Auch Israel-Fan

Nilou
Nilou
1 Monat zuvor

Ich bin etwas spät, aber was soll’s.

Nachdem die Ukraine letztes Jahr mit Ziferblat einen meiner Herzensacts überhaupt geschickt hat, waren die Erwartungen für dieses Jahr natürlich groß.

Trotz qualitativen Titeln konnte mich das Vidbir-Line-Up allerdings nicht so recht überzeugen. Obwohl ich Lelékas Beitrag durchaus Interessantes abgewinnen konnte, erschien mir irgendetwas seltsam an dem Lied. Melodie und Gesangsart haben mich wohl irritiert.

Seit ich aber beim Vidbir-Staging die visuelle Idee der Pusteblume/ des Löwenzahns gesehen habe, habe ich mich langsam immer mehr mit dem Beitrag angefreundet. Die Performance live in Amsterdam miterleben zu dürfen hat diese Entwicklung dann noch verstärkt und ich muss wirklich sagen, dass das ein magischer Moment war und Leléka generell eine wirklich facettenreiche Künstlerin zu sein scheint.

In Wien würde ich eine erneute Platzierung in der Top 10 prognostizieren, dann wahrscheinlich minimal höher als Ziferblat, da wohl noch mehr Jury-Appeal besteht aufgrund der beeindruckenden langen Note und der Tatsache, dass viele Ukrainer hinter dem Song zu stehen scheinen. Das Erreichen der Top 5 dürfte sich aber etwas schwerer gestalten, dafür ist „Ridnym“ wohl doch zu sperrig.

In meinem Ranking kommt die Ukraine auf Platz 15 mit 6/10 Punkten.

Ein bisschen OT, aber an dieser Stelle würde ich gern nochmal eine kleine musikalische Empfehlung für ein ebenfalls hörenswertes Stück ukrainischer Musikkunst geben.
Dabei handelt es sich wenig überraschend um die neueste Single von Ziferblat, deren kommendes Album bald erscheinen wird. Ist natürlich auch wieder was Spezielles, aber mich berührt dieser Song wieder total:

Udo Schmidt
Udo Schmidt
1 Monat zuvor

Letztes Jahr in meinen Top 3,dieses Jahr in meinen Bottom 6. Ich werde einfach nicht warm damit…

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Einleitung
Ich versuche diesmal die Songchecks in einer ironischen Geschichte zu verpacken.
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.

Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.

Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.

Ukraine

Heute ist die Ukraine an der Reihe die Bimmelbahn „Delle“ bringt die Teilnehmer wie gewohnt zum Marktplatz.

Als erstes steigt Laud aus, er wird Leuchtturmwärter und außerdem eröffnet er noch ein Star Wars Museum. Zudem ist er noch für die Feuerwache verantwortlich, wenn es nötig ist.
The Elliens werden als Soffleure im SCC Theater arbeiten.
ShchukaRyba gründen einen Improvisationsgesangsverein.
Monokate arbeitet als Elektro-Akustikerin.
Valeriya Force wird Psychiaterin der Stadt.
Jerry Heil arbeitet als ESC/SCC Päpstin.
Khayat wird der Felsenbergdoktor.
Mr. Vel arbeitet in der ESC/SCC Schule.
Molodi gründen ein SCC/ESC Hall Of Fame Museum. Dieses Jahr soll u.a. Aiste eingeführt werden.

Nun kommt Leleka aus der Bimmelbahn „Delle“. Die Bewohner der Stadt sind zunächst verwundert, fährt denn nicht schon eine Leleka aus Kroatien zum ESC? Da wird den Bewohnern der Stadt erklärt, dass die kroatische Band Lelek ohne a sind und die Ukrainerin Lelek mit a ist.
Leleka gründet nach ihrer Rückkehr vom ESC ein Kamerateam.

Anwärter für das SCC Game:

Monokate – Ти тут (Ty Tut)
Valeriya Force – Open Our Hearts
LAUD – Lightkeeper
ShchukaRyba – Моя земля (Moya Zemlya)
MOLODI – THE LEGENDS
KHAYAT – Hertzi
Mr. Vel – Do Or Done
The Elliens – Crawling Whispers
Jerry Heil – CATHARTICUS
Марта Адамчук – Silver Pines
MON FIA – Do you hear me?
OKS – Say it all
KARYOTYPE – DNA
ANSTAY – By The Way

ESC Vertreter:

LELÉKA – Рідним (Ridnym)

Geschichte vom Vortag:

https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-30-norwegen-ya-ya-ya-von-jonas-lovv/comment-page-2/#comment-778324

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

Scheint so, als hätte man in der Ukraine die Spießigkeit für sich entdeckt. Das ist leider die übelste Nummer, die mir aus der Ukraine in den letzten Jahren unterkam. No, thanks!

Ich würde auch ein für die Ukraine schwaches Televoting erwarten.

Last edited 1 Monat zuvor by Jorge
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

Dieses Jahr klappt’s noch besser als sonst, nämlich fast bei jedem Lied: Ich bräuchte mir eigentlich gar keine eigene Beurteilung überlegen, sondern einfach nur das Gegenteil von Deiner nehmen 😉 .

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

„Spießigkeit“

?
also was manche da so alles hineininterpretieren!?
das ist schlicht und ergreifend echte musikkunst, sehr verehrter mitforist. 🦋

Jorge
Jorge
1 Monat zuvor

Das Offensichtliche zu leugnen, ist keine gute Strategie.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor
Reply to  Jorge

das jerry? trauma scheint tief zu sitzen. 🐰

Malge1985
Malge1985
1 Monat zuvor

Die Ukraine hat ein mMn recht guten bis sehr guten Vorentscheid, wo mir eigentlich nur 3 Lieder nicht gefallen haben. Leider hat genau eins von den 3 Liedern den Vorentscheid natürlich gewonnen. Der Song an und für sich klingt ja durch aus spannend allerdings ist der Song mir dann doch zu zerstückelt und wenn er mal Fahrt auf nimmt, wird sofort wieder die Bremse gezogen. Ist für mich seit Corona mit der schwächste Titel aus der Ukraine.

P.S Wie habe wir eigentlich bei den meisten Balladen wieder ein Marey Carey Jahr, da will man ja nur 🏃‍♂️🏃‍♂️🏃‍♂️.

1.Halbfinale
Platz 01: Portugal
Platz 02: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 03: Litauen
Platz 04: Belgien
Platz 05: Israel
Platz 06: Moldau
Platz 07: Finnland
Platz xx: Moldau (Hardstyle Version)
Platz 08: Estland (Revamp)
Platz 09: Montenegro (Eurovision)
Platz xx: Serbien (Englisch Version)
Platz 10: Georgien
Platz 11: Serbien
Platz 12: Polen
Platz 13: Schweden
Platz 14: San Marino
Platz 15: Kroatien

2.Halbfinale:

Platz 01: Armenien
Platz 02: Albanien
Platz 03: Rumänien
Platz 04: Aserbaidschan
Platz 05: Malta
Platz 06: Schweiz
Platz 07: Norwegen
Platz xx: Aserbaidschan (Rock Version)
Platz 08: Australien
Platz 09: Lettland
Platz 10: Luxemburg
Platz 11: Dänemark
Platz 12: Ukraine
Platz 13: Tschechien
Platz 14: Bulgarien

Final 5:
Platz 1: Italien
Platz 2: Deutschland

Gesamtranking nach 31 Songchecks:

Platz 01: Portugal
Platz 02: Armenien
Platz 03: Griechenland
Platz 04: Albanien
Platz 05: Rumänien
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 06: Aserbaidschan
Platz 07: Malta
Platz 08: Litauen
Platz 09: Schweiz
Platz 10: Belgien
Platz 11: Israel
Platz 12: Norwegen (neu)
Platz 13: Moldau
Platz xx: Aserbaidschan (Rock Version)
Platz 14: Finnland
Platz 15: Australien
Platz xx: Moldau (Hardstyle Version)
Platz 16: Estland (Revamo Version)
Platz 17: Montenegro (Eurovision)
Platz 18: Italien
Platz xx: Serbien (English Version)
Platz 19: Lettland
Platz 20: Luxemburg
Platz 21: Deutschland
Platz 22: Georgien
Platz 23: Serbien
Platz 24: Dänemark
Platz xx: Estland (Originalversion)
Platz 25: Ukraine
Platz 26: Polen
Platz 27: Schweden
Platz 28: Tschechien
Platz 29: Bulgarien
Platz 30: San Marino
Platz 31: Kroatien

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Monat zuvor
Reply to  Malge1985

Danke für Deine Nummer eins !

MarcelK
MarcelK
1 Monat zuvor

Finale ja! Aber top10 wird schwer. Song gefällg mir gut. Reicht aber nur für platz 21

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Monat zuvor

alles was ich voller leidenschaft für die musik bei lettland geschrieben habe,gilt auch 1:1 für die ukraine.
top5! (getippt)

Matty
1 Monat zuvor

Ziferblat vertrat die Ukraine vergangenes Jahr beim ESC und der neue Song heißt „Божеволію“ (Wahnsinn):

Matty
1 Monat zuvor

Tvorchi vertrat die Ukraine vor drei Jahren beim ESC und der neue Song heißt „Xолод“ (Kalt):

Matty
1 Monat zuvor

FIЇNKA nahm letztes Jahr am ukrainischen Vorentscheid Vidbir teil und ihr neuer Song heißt „вівтар“ (Altar):

Matty
1 Monat zuvor

Alyona Alyona vertrat die Ukraine vor zwei Jahren mit Jerry Heil beim ESC und ihr neuer Song heißt „Ми залишимось людьми“ (Wir werden menschlich bleiben):

Matty
1 Monat zuvor

YAKTAK nahm vor zwei Jahren am ukrainischen Vorentscheid Vidbir teil und sein neuer Song heißt „Залишила“ (Sie ging):

Matty
1 Monat zuvor

DK Energetik nahm letztes Jahr am ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir teil und der neue Song heißt „плавить“ (Schmilzt):