Ukraine: Revamp für „Solovey“ von Go_A veröffentlicht

Quelle: eurovision.ua

Vergangenen Monat setzen sich Go_A mit ihrem Song „Solovey“ in der ukrainischen Vorentscheidung Vidbir 2020 gegen die Konkurrenz durch. Nun wurde eine neue Version ihres Beitrags für Rotterdam veöffentlicht. Die Gruppe bestehend aus Kateryna Pavlenko, Ihor Didenchuk, Taras Shevchenko und Ivan Hryhoriak wird diese neue Fassung am 12. Mai im ersten Halbfinale performen.

Bereits nach wenigen Sekunden ist ein etwas stärker pointierter Anfang zu vernehmen. Zudem ist ein neues Perkussionselement ergänzt worden, das in der ursprünglichen Version nicht zu hören war. Auch im Verlauf der Strophe ist die Instrumentation teilweise verändert. Die elektronischen Klänge wirken etwas verstärkt und schaffen einen etwas anderen Eindruck als die erste Fassung von „Solovey“.

Der Übergang zwischen den beiden Teilen der Strophe klingt ebenfalls etwas anders als zuvor. Vor dem Refrain setzen neue Perkussionselemente ein. Auch im Refrain selbst ist die Melodie durch die neue Instrumentation leicht verändert.

Vor dem zweiten Refrain ist zudem kurz eine E-Gitarre zu hören. Die im Song zu hörende Flöte ist ebenfalls deutlich präsenter und stärker in den Song eingebunden. Der Part nach dem zweiten Refrain ist ebenfalls angepasst worden und wirkt insgesamt in der Instrumentation voller als noch bisher.

Über den Song hinweg wurden zwar jeweils nur kleine Elemente angepasst oder neu hinzugefügt, insgesamt gesehen hört sich diese Fassung aber doch anders an im Vergleich zu der Version, die die Gruppe Go_A noch beim ukrainischen Vorentscheid performte.

Mit dieser neuen Version wird Go_A für die Ukraine am 12. Mai in der zweiten Hälfte des ersten Halbfinals an den Start gehen – sofern sich die Ukraine nicht noch vom Wettbewerb zurückziehen muss. Geschrieben wurde „Solovey“ von Taras Shevchenko sowie Kateryna Pavlenko.

Was sagt Ihr zum Revamp von „Solovey“? Gefällt Euch diese Version besser als die ursprünglich veröffentlichte erste Version des Songs?


43 Kommentare

    • Was??? Shaj wird überarbeitet??? Komplett unnötig, Arilena Ara hat eine mega Stimme und eine gute Ausstrahlung, der Song ist auch mega geil! Kann es einfach nicht nachvollziehen! Letztes Jahr wurden beim JESC (ebenfalls) der ukrainische Beitrag sowie der Walisische noch einmal revampt.
      Ukraine: Viel besser als davor!
      Wales: Leute können auch dumme Einfälle haben!

      Wo wir gerade von Arilena sprechen, hab‘ neulich ein Selfie von Isea Cili (Albanien JESC 2019) mit ihr auf Iseas Twitter-Account gesehen.

      Lasst Deutschland zum JESC 2020! Bitte!!!

    • Die Ukraine kann noch so schlechte Lieder zum ESC schicken, es kommt eh ins Grand Final und schneidet entsprechend ab!!!

      • Dafür das es angeblich schlecht IST, kommt es aber bei den Fans bisher ganz gut an… Vielleicht gibt es auch einfach viele die nicht deinen Geschmack teilen?

  1. Dieser Song obwohl ich ihn schrecklich fand hat sich bei mir im Ohr festgesetzt. Ständig bin ich auf der Arbeit Solovey am kreischen. Also leise vor mich hin. Im Revamp ist die Stimme der Interpretin nicht mehr ganz so nervig daher alles richtig gemacht👍🏻

    • Jo, ich bin auch ständig am mitquietschen.
      Und wenn ich so drüber nachdenke, weiß ich jetzt auch, warum mein Schatz freiwillig staubsaugt.

  2. Solovey ist seit beginn an in meiner Top 10 , das wird sicher ins Finale gehen . Hoffe auch das der Sender den Beitrag auch nach Rotterdam schickt und seine Teilnahme nicht wieder zurück nimmt .

  3. Ich merke gar keinen Unterschied, außer dass der Gesang nicht mehr ganz so schrecklich für meine Ohren klingt. Ich denke aber, dass das eher am Unterschied live / Studioversion liegt und nicht am Revamp, keine Ahnung. Ich bleibe dabei, als Instrumental oder mit einer anderen Art von Gesang fände ich das wahrscheinlich ziemlich gut, aber so ist der Nervfaktor bei mir halt leider immer noch recht hoch. Da die Ukraine aber dieses Jahr ein absolutes Alleinstellungsmerkmal hat, gehe ich mittlerweile davon aus, dass das eine sehr gute Platzierung werden kann und das wäre vermutlich noch nicht einmal unverdient, auch wenn es nicht so richtig was für mich ist.

    • Vergleiche mal beispielsweise 0:02, 0:11, 0:16, 0:40, oder auch 1:00! Es sind wie gesagt wirklich Feinheiten, aber wenn man die Stellen vom Original und dem Revamp direkt nacheinander hört, stellt man diese fest! Aber du hast Recht, es ist wirklich marginal.

  4. Mir gefällt der Revamp tatsächlich Besser… hat sonst jemand Infos darauf wann die restlichen Songs kommen (Malta Aserbaidschan etc.?) heute noch iwer?

    • Nordmazedonien kommt voraussichtlich um 20 Uhr, dann San Marino gegen Mitternacht. Zum Rest gibt es nicht wirklich Infos, Destiny hat am Freitag eine Instastory aus Wien gepostet (Symphonix involviert?), ansonsten ist da nicht viel bekannt – aber das wird sich in den nächsten Stunden ändern!

      • Letztes Jahr waren die schon für Malta verantwortlich. Ich finde es furchtbar, dass im selben Jahrgang bestimmte Komponisten für mehrere Länder tätig sein können.

      • @Andi Ich verstehe dein Argument, klar, aber solange es gute Songs sind, kann ich damit leben. Gerade für ein so kleines Land wie Malta ist es sicherlich schwierig, professionnelle Songwriter aus eigener Regie zu finden. Auf jeden Fall sieht man zwischen Bulgarien und Deutschland dieses Jahr klare stilistische Unterschiede, die Songs passen jeweils zum Künstler – solange Symphonix in dem Stil weitermacht, habe ich auch nichts dagegen zu sagen!

    • danke für die Antwort Florian. die Russen lassen uns mal wieder bis zum Schluss im dunkeln stehen, um dann DEN Knaller rasuzuhauen…? 😀

      • Von Little Big gibts ja den kurzen Ausschnitt, der bei den russischen Nachrichten gezeigt wurde.
        (Song „Uno“)
        Würde ich jetzt nicht als DEN Knaller bezeichnen.

    • Habe jetzt erst gemerkt, dass wir eine Karin und eine Kathrin haben, und auch nur daran, dass die eine den Song liebt und die andere hasst. Ich hab es nicht so mit Namenmerken und muss mir jedes Jahr wieder antrainieren, wer den wer ist, und wahrscheinlich habe ich eurch beide bisher immer in eine Schachtel gesteckt. Bei Namen, die ESC und Zahlen haben,habe ich es schon lange aufgegeben mir zu merken wer das ist, die kommen alle in das Motzkopp-Regal.

      • Das ist aber nicht ganz fair, der ESCFan2009 ist ja nun das glatte Gegenteil eines Motzkopps. 🙂

      • @biobanane
        Also hassen ist jetzt ein bisschen hart ausgedrückt. Ich möchte ihn ja mögen und an sich gefällt er mir gar nicht so schlecht, nur empfinde ich den Gesang als ziemlich nervtötend.

        @Jorge
        Ja, bin aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr so schreibfreudig wie früher, aber ganz raushalten kann ich mich grade jetzt in der High Season dann doch nicht 😀. Lesen tu ich aber immer brav alles. Also fast alles 😇.

      • Naja, da war ich konsequenter. Ich habe dann vor Wiedereinstieg kurz abgecheckt, welche Profile sich geändert haben oder verschwunden sind. Grüße

  5. Ich mochte die erste Version sehr und Gott sei Dank haben sie den Song mit dem Revamp nicht verdorben. Der Song vereint Tradition und Moderne und verdient einen Platz im Finale und da auf der linken Seite des Scoreboards.

  6. Der Song war schon in der Erst-Version schlecht, dass hat sich in der überarbeiteten Version nicht geändert. Ukraine kann zum ESC hinschicken was es will, es wird eh ins Finale kommen und entsprechend abschneiden! Das hat leider nichts mehr mit der Qualität der Lieder zu tun.

  7. Die ESC-Nachproduktion ist etwas gefälliger. Das Instrumental finde ich toll! Das Vocal ist grenzwertig, aber nicht ganz so nervend wie bei Polen zuvor. Es gibt ja so Stücke, die sich einfräsen, aus denen eine Hassliebe entsteht – ich bin hier noch etwas unschlüssig.

  8. Mir gefällt das Lied nach wie vor. Ich denke auch, dass es ins Finale einziehen wird.

    Es sind eher Feinheiten, durch die sich die neue Version vom Auftritt beim Vorentscheid unterscheidet.
    Entscheidend ist ohnehin auf der Bühne – insbesondere die Abmischung von Livegesang und Instrumentaltrack. Möglicherweise wird letzterer bis Mai noch weitere Male überarbeitet …

    Zuletzt war nichts mehr davon zu hören, dass die Ukraine sich zurückziehen würde – möglicherweise konnte das finanzielle Problem gelöst werden …

  9. Ich muss sagen mir hat es der Revamp gerade ein wenig kaputt gemacht. 🙁 Ich mochte das Lied wirklich gerne, aber jetzt finde ich passt es nicht mehr so recht zusammen, irgendwie disharmonisch. Ich hasse es natürlich jetzt nicht, aber aus meinen Top 10 ist es raus.

  10. Das Revamp hat mich wie die erste Version magisch angezogen. Und zum tanzen. Das mit der Flöte zwischen drin finde ich nicht schlecht.

  11. „Solovey“ ist (nach wie vor) mein absoluter Favorit dieses Jahrgangs! Gerade der Schreigesang den viele Fans nervtötend finde, macht das gewisse Extra finde ich – fremd, unangepasst, flehend, für mich einfach faszinierend.
    Die Überarbeitung finde ich gelungen – die Gesangsstimme wurde etwas mehr in den Hintergrund gemischt, das Arrangement etwas aufgemotzt; hört sich jetzt ausgearbeiteter und harmonischer an ohne den Grundcharakter zu zerstören.

  12. Der Unterschied ist tatsächlich marginal und finde den Song immer noch ziemlich stark – hab halt auch ein Faible für ethno. Besonders erfreulich – und das bleibt hoffentlich auch so – ist, dass man in Landessprache singt. Diese Art von „Schreigesang“ ist denk ich auch mit Englisch gar nicht zu machen. Hoffentlich bleibt die Ukraine dabei – im Gegensatz zu letztem Jahr wärs diesmal wirklich extrem schade um diesen tollen Beitrag, der nun wirklich aus dem Rahmen fällt und den ESC somit mehr als bereichert!

  13. Gott sei Dank haben sie nur ein paar Feinheiten geändert.
    Vielleicht bringt es was beim Live-Auftritt, im Vergleich der beiden Studiofassungen hätte ich es nicht gebraucht.
    Hoffentlich ist es beim tschechischen Beitrag auch nicht mehr

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