„Violent Thing“ – Wie wird der deutsche Beitrag von Ben Dolic in Rotterdam abschneiden?

Der deutsche Beitrag für den Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam wurde heute veröffentlicht. Ben Dolic singt für Deutschland „Violent Thing“. Pünktlich um 15:45 Uhr wurde auch das produzierte Video zu dem Song veröffentlicht. Gedreht wurde es in Sofia.

Wir haben Euch den Interpreten Ben Dolic bereits ausführlich vorgestellt. Außerdem konntet Ihr bereits darüber abstimmen, wie Euch der Song gefällt.

Nun ist eine Binsenweisheit, dass die Präsentation der Beiträge beim Eurovision Song Contest eine wesentliche Rolle spietl. Was für den einen Beitrag zu wenig Inszenierung ist, kann für den anderen zu viel sein. Schnell besteht auch die Gefahr, dass Dinge ins Lächerliche gezogen werden.

Deutschland hat im letzten Jahr mit dem Auftritt der S!sters einen ziemlich unentschlossenen Eindruck bezüglich Inszenierung in Tel Aviv hinterlassen. Man reiste mit Foto-Stockmaterial an und nahm alles weg, als die ersten Reaktionen negativ ausfielen.

In diesem Jahr nun hat der NDR angekündigt, nicht nur viel Zeit und Geld in die Auswahl des Beitrags zu investieren, sondern auch in die Umsetzung des Songs auf der Bühne. In diesem Zusammenhang sprach der neue ESC-Teamchef Christian Blenker schon von einer „Wahnsinns-Inszenierung“.

Das offizielle Video deutet bereits an, in welche Richtung die Umsetzung auf der Bühne in Rotterdam gehen könnte. Für die Inszenierung wurde mit verschiedenen renommierten Choreografen gesprochen und bereits Anfang Februar stand fest, wie „Violent Thing“ auf der Bühne umgesetzt werden soll. Als Choreograph dafür wurde Marty Kudelka verpflichtet, der sonst mit Größen wie J Lo und Justin Timberlake arbeitet.

Natürlich wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht, wie genau der Song von Ben Dolic auf der Bühne umgesetzt wird. Aber auf Basis der uns seit heute vorliegenden Informationen und der Akustik-Performance während „Unser Lied für Rotterdam“ möchten wir gern von Euch wissen, wie Deutschland bei ESC abschneiden wird.

Erster Eindruck: Was glaubst Du, wie der deutsche Beitrag "Violent Thing" von Ben Dolic beim ESC in Rotterdam abschneiden wird?

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134 Kommentare

  1. Der Junge Ben ist so schüchtern das mein Mutterherz klopft 💖

    Zum Lied da hat der NDR gut eingekauft und uns den langweiligen Vorentscheid erspart
    Kann sehr weit oben landen wenn er Live abliefert.
    Ich bin zufrieden und denke Top 10 ist möglich .
    Mir gefällt es sehr gut

  2. Da man bisher alle wichtigen Vorgaben befolgt hat wie Störfaktor VE-Televoter ausgeschaltet, erfolgreicher ESC-Komponist engagiert, moderner und massenkompatibler Song gefunden sowie sympathischer Castinshow-Teilnehmer ausgewählt, kann eigentlich nichts mehr gross schief gehen. Jetzt muss nur noch die Live-Performance stimmig sein und gelingen.
    Ich rechne daher mit einer Top10 – Platzierung.

    • „Da man bisher alle wichtigen Vorgaben befolgt hat wie Störfaktor VE-Televoter ausgeschaltet, erfolgreicher ESC-Komponist engagiert, moderner und massenkompatibler Song gefunden sowie sympathischer Castinshow-Teilnehmer ausgewählt, kann eigentlich nichts mehr gross schief gehen.“

      Wenn in Zukunft alle 40+x ESC-Songs genau so ausgewählt werden, verzichte ich gerne auf diese Veranstaltung.

      • Seh ich auch so. Oder dann einfach 40 teilnehmer die ein liedle singen und dann gewinnt einer. Ohne länderbezeichnung.

    • Das verhauen die jedes Jahr den Song gleich auf dem offiziellen Channel zu veröffentlichen. Stattdessen erscheint er auf einem neuen YouTube Account mit 0 Abonnenten…

    • Das liegt doch einfach daran, dass es noch eine ESC-Version geben wird. Die aber scheinbar noch nicht existiert? Ich hab ein bisschen die Befürchtung, dass der Teil zwischen dem zweiten und dritten Refrain rausfliegt und wir stattdessen den hohen Ton aus dem Clip aus „Unser Lied für Rotterdam“ hören werden…

  3. Der Song ist nicht übel, Ben kann definitiv singen. Wird eine bessere Platzierung für Deutschland als in den letzten Jahren (Michael-Schulte-Niveau nur dann, wenn die noch unbekannten Songs der anderen Länder sehr schwach sind).
    Der groß angekündigte „beste deutsche Beitrag überhaupt“ ist es aber keinesfalls. Diesen Titel haben eher die Beiträge von 1975 oder 1986 verdient – wobei man auch die beiden Siegertitel nicht vergessen sollte.

  4. Obwohl noch bei weitem nicht alle Beiträge feststehen: 100%ig Top 10. Mit der Tendenz eher weiter nach oben.
    Die ganzen Cassandra-Rufer müssen schon hoffen, dass die Live-Präsentation vergeigt wird, sonst waren ihre ganzen Prophezeiungen Wochen vor der Vorstellung des Beitrags Rohrkrepierer.

    • Mal wieder ein Mensch, der Null Ahnung von der Materie hat! Man darf etwas nicht mögen oder nicht gut finden, aber man muss nicht immer gleich unter die Gürtellinie gehen, aber da verrät die Person gleich, wie weit Sie denken kann, “ von 12 bis Mittags!“

  5. Ben wird auf NDR2 regelmäßig gespielt und hält sich bei iTunes tapfer auf 3. Die Reaktionen auf YouTube stimmen auch zuversichtlich. Ich glaube, dass wir einen potentiell erfolgreichen Beitrag am Start haben.

  6. Das wird doch das gleiche Desaster wie im letzten Jahr? Ich versteh nicht das man immer ins Ausland gehen muß um einen Komponisten zu beauftragen.Aber die besten Zeiten für Germany sind sowie so vorbei.Es kommen doch über das Jahr immer wieder gute Deutsche Songs auf den Markt.Lassen wir uns überraschen.

  7. Das Ding landet auf der linken Seite vom Scoreboard. Ich versteh euer absolutes Niedermachen nicht. Es ist kein Siegersong, aber Top 10 sind drin. Und an alle, die meckern, das es keine deutschen Autoren / Komponisten waren: schreibt für 2021 selber Songs, mal sehen, wie weit Ihr kommt.

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