Vor der deutschen Songpremiere: Interview mit Alexandra Wolfslast und Thomas Schreiber zum ESC 2021

Die Spannung steigt. In dieser Woche feiert Deutschlands Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam Videopremiere. Wenige Tage vorher sagen Alexandra Wolfslast (auf dem ESC-kompakt-Foto oben bei der Präsentation des Vorjahrestitels von Ben Dolic im Hotel Pier3 in Hamburg), Head Of Delegation Germany, also deutsche Delegationsleiterin, und NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber (Foto unten) was uns erwartet, was in den nächsten Wochen auf der „Road to Rotterdam“ geplant ist und was das alles mit „The Roop“ und Litauen zu tun hat.

Bild: NDR/Hendrik Lüders
ESC kompakt: Die ESC-Community ist beglückt: Der ESC 2021 findet statt – no matter what. Wie glücklich sind Sie persönlich darüber? Sie haben sich schließlich auch 2020 mit einem eigenen Konzept dafür eingesetzt, dass der ESC unter veränderten Rahmenbedingungen stattfindet.

Alexandra Wolfslast (AW) + Thomas Schreiber (TS): Erleichtert. Obwohl: Wir wissen ja noch nicht, ob wir als kleine Delegation nach Rotterdam reisen dürfen oder ob ausschließlich das Back-up-Video zum Einsatz kommen wird – aber die Gewissheit, dass es einen ESC 2021 geben wird, ist schon erleichternd und motivierend.

Noch gibt es für die konkrete Umsetzung des Wettbewerbs in Rotterdam verschiedene Szenarien. Wie ist ihre Einschätzung?

AW: Vorhersagen über die Zukunft sind ja so eine Sache – wir alle hoffen, dass wir nach Rotterdam reisen dürfen.

TS: Die Infektions- und die Todeszahlen sind nach wie vor erschreckend. Hoffen wir das Beste!

Überall in Europa fallen jeden Tag ESC-Entscheidungen. Wie tief steigen Sie in das Geschehen ein und beobachten, was die europäischen Delegationen unternehmen?

AW: Na klar verfolgen wir alle Entscheidungen rund um den ESC mit Interesse. Und bezüglich der Organisation sind wir in regelmäßigem Austausch mit den HODs aller teilnehmenden Länder.

Deutschland wird in 2021 den Newcomer Jendrik zum ESC entsenden. Er hat die nationale und die internationale Jury gemeinsam überzeugt. Wie deutlich hat er sich bei den Juroren durchgesetzt?

TS: Sehr deutlich, mit der höchsten Punktewertung, die wir bislang bei unserem System gesehen haben – in der Addition beider Jurys 11,82 von 12 möglichen Punkten.

AW: … und das in einem unglaublich starken Jahrgang mit vielen tollen Künstler*innen und Songs.

Denken Sie, dass die beiden Jurys auch mit Blick auf die weiterhin schwierige Corona-Situation genau die richtige Entscheidung getroffen haben, einen so positiven Sänger und mutmaßlich auch positiven Song zum ESC zu schicken?

AW und TS: Da können wir beide, weil wir es gemeinsam erlebt haben, sagen: ja, absolut – der richtige Song zur richtigen Zeit mit dem richtigen Mann!

AW: Ich glaube persönlich, dass nach einem Jahr Pandemie der Wunsch nach Spaß, Freude und positiver Energie groß sein wird. Und es ist ein Ohrwurm.

TS: Ich habe am 19. November den Künstler*innen, die gemeinsam im Palladium in Köln ihre Songs für die Jurys aufgenommen haben, gesagt: am liebsten würde ich Euch alle nach Rotterdam mitnehmen, weil Ihr so toll wart – und das meine ich auch so, erlaubt aber die Pandemie nicht. Was bei mir an Reaktionen auf die Entscheidung der Jurys für Jendrik angekommen ist: alle sind mit der Einschätzung der Jurys einverstanden und finden sie gut.

Sie haben sich in diesem Jahr entschieden, Künstler und Song nicht gleichzeitig zu veröffentlichen. Was war der Grund dafür und hat sich diese Entscheidung nach ihrer aktuellen Einschätzung bezahlt gemacht?

AW: Im Fall von Jendrik war das sehr sinnvoll. Wie ihr wisst, ist er auf den Social Media Kanälen sehr aktiv. Er nutzt jetzt die Zeitspanne bis zur Veröffentlichung des Songs, um seine außergewöhnliche Geschichte rund um seine ESC Bewerbung zu erzählen. Für mich eine perfekte „Showtreppe“ für die Videovorstellung.

Jendrik tritt mit einem eigenen Song an, wie zuletzt Michael Schulte. Ist das nicht ein guter Indikator für eine überzeugende Platzierung?

AW: Der Song ist gut, ein passender Kommentar zu unserer Zeit, der Künstler ist stark und hat eine großartige Präsenz auf der Bühne – alles andere sehen wir im Mai. Ich jedenfalls freu mich drauf.

Bislang hat es mit „You Let Me Walk Alone“ nur ein Song aus einem deutschen Songwriting Camp für Deutschland zum ESC geschafft. Lohnt sich der Aufwand in dieser Hinsicht?

TS: Wir haben allen Teilnehmer*innen Diskretion zugesichert, aber da eine ganze Reihe der Songs eine erfolgreiche Reise angetreten hat – sei es als Single ohne ESC-Bezug, sei es als Lied für ein anderes Land – ja. Denn allein in Malmö sind letztes Jahr für diesen ESC einige Ohrwurm-Songs entstanden, von denen man noch hören wird – vielleicht bald schon….

Sie haben der Öffentlichkeit voraus, den Song und auch die von Jendrik entwickelte Inszenierung zu kennen. Was halten Sie für die herausragenden Stärken des deutschen ESC Beitrags?

AW: Inhalt, Präsentation, Fröhlichkeit…

TS: Übrigens: die Inszenierung entsteht als Teamwork: im Kern arbeiten daran Jendrik, unser Regisseur Povilas (Varvuolis, verantwortlich auch für „Pabandom iš naujo“ 2020 und 2021), Choreograph Marianas (Staniulénas), Barbora, die den Media Content auf der LED-Wand entwickelt, Lauras (Luciunas, Leitung Creative Industries in Litauen) und Werner (Klötsch, Geschäftsführer Digame), Alex und ich.

Hinzufügungen in Klammern durch ESC kompakt

Sie haben kurz vor der Bekanntgabe von Jendrik als deutschen Act für den ESC ein Bild eines litauischen Ü-Wagens auf Twitter gepostet mit dem Text „recording of final videos for our juries | help from lithuania“. Was hat es damit auf sich?

TS: Nach dem Sieg von The Roop mit ‚On Fire‘ vergangenen Mai in der Elbphilharmonie bin ich mit den Künstlern und ihren Kolleg*innen von Creative Industries in Vilnius in einen Dialog gekommen, besonders mit Lauras Luciunas, dem Kopf der Firma. Daraus entstand das Ziel, mit dieser Truppe arbeiten zu wollen. Und zugleich wollten wir den Jurys bei der finalen Entscheidung eine weitere Ebene anbieten: welche Bühnenpräsenz haben unsere Kandidat*innen?

Diese Show, denn es war wie eine Show unter allerheftigsten Corona-Bedingungen – moderiert von Alina Stiegler – bei der alle Finalist*innen ihre Songs performten, haben wir mit unseren Freunden aus Vilnius produziert: Ü-Wagen, Bühne, Kamera, Regie, Licht, Media Content auf der LED Wand.

Das Hauptargument dafür, dass es in Deutschland keine Vorentscheidung mehr gibt, ist, dass sich viele Künstler keiner offiziellen Vorentscheidung stellen wollen. Denken Sie, dass das auch für Ben Dolic und Jendrik gilt und zeigt die Entscheidung der Jurys für diese beiden nicht, dass es gar keine großen Namen im Auswahlprozess braucht?

AW: Große Namen braucht es nicht unbedingt – und gleichzeitig wollen wir vermeiden, dass unsere Finalist*innen, und da waren schon ein paar Knaller dieses Jahr dabei, als Verlierer vom Platz gehen. So können die, die mögen, 2022 wieder, frei von Altlasten, mitmachen. Wir haben die Kandidat*innen des Jahrgangs 2021 übrigens explizit nach ihren Erfahrungen im Auswahlprozess befragt. Momentan befürwortet etwa die Hälfte der Befragten noch die Anonymität. Und fast alle würden gerne auch im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Wie sind sehr gespannt auf die Songpräsentation am 25. Februar 2021. Was ist exakt geplant und wie geht es danach weiter?

AW: Coronabedingt gibt es nur eine virtuelle Pressekonferenz, in der sich Jendrik noch einmal vorstellt, sein Video präsentiert und sich gemeinsam mit Thomas und mir den Fragen stellt. Wir arbeiten hier also mit kleinem Besteck. Umso mehr freuen wir uns über die offizielle Videopremiere in der ARD um 17:50 Uhr und kurz vor der „tagesschau“. Jendrik selbst wird am Folgetag in der „NDR Talk Show“ auftreten und dort mit Sicherheit auch die Ukulele auspacken. In der ARD Mediathek wird es ab dem 26.02. eine ausführliche Reportage geben, die sich intensiv mit der Person Jendrik befasst und natürlich darf man sich auf seinen ersten großen TV Liveauftritt bei den „Schlagerchampions“ am 27.02. freuen.

Bis zum 26. März 2021 besteht für jedes ESC Teilnehmerland die Verpflichtung, ein Live-OnStage-Video einzureichen – für den Fall, dass es pandemiebedingt nicht möglich sein wird, dass die Delegationen nach Rotterdam reisen. Ist das deutsche Video schon produziert und wenn nicht, wann und wo wird das Geschehen und wie wird das Video aussehen?

TS: Das Video wird Anfang März in Vilnius produziert: es gibt dort eine große Eishockeyhalle, die pandemiebedingt leer steht, und Creative Industries baut eine große Bühne, die sich in einer idealen Welt ein paar Länder teilen können – auf diese Art und Weise bekommen wir für ein immer noch erhebliches Investment eine Qualität, die wir, wenn wir es in Deutschland alleine machen würden, kaum bezahlen könnten, weil man davon sehr viele Sendeminuten in allen möglichen Genres herstellen könnte: Hallenmiete, Bühne, Licht, LED Wand, Ü-Wagen – je nachdem, wie lange man das alles braucht, ist man schnell bei sehr amtlichen sechsstelligen Summen.

AW: Lasst euch bitte überraschen. Jendrik selbst ist der wichtigste Teil der Inszenierung und wir arbeiten mit dem Team von Creative Industries daran, ihm den perfekten Rahmen für seine Performance zu schaffen.

Ist ein Choreograph für Jendriks Auftritt in Rotterdam engagiert? Haben Sie schon eine konkrete Vorstellung, wie der Bühnenauftritt aussehen wird?

TS: Der Choreograph ist Marijanas Staniulénas, der bei „Discoteque“ von The Roop in Rotterdam mit auf der Bühne stehen wird – cooler dude, war vorletztes Wochenende fünf Tage für Proben mit dem Team in Hamburg.

Wird Jendrik alleine auf der Bühne stehen?

AW: Er wird nicht alleine auf der Bühne stehen. Das Peace-Zeichen spielt eine Rolle und natürlich seine Backings. Näheres verrät euch Jendrik vermutlich noch selbst.

Sie haben beide  an verschiedener Stelle „Überraschungen“ für die Fans angekündigt. Mögen Sie das konkretisieren?

TS: Mit den Videos von Jendrik – und ich warne jeden, der mit ihm zu tun haben wird: Jendrik nimmt alles auf – wollen wir einen Blick hinter die Kulissen geben. Der Song ist eine Überraschung. Das Team, in dem die Inszenierung entsteht, ist neu, die beiden Videopremieren des Songs im Ersten. Es wird in der ARD Mediathek eine intensive Begleitung geben, unter anderem mit einer knapp halbstündigen Reportage hinter den Kulissen…

Coronainduziert sind die Möglichkeiten, für Jendrik europaweit Aufmerksamkeit zu erzeugen, in diesem Jahr eingeschränkt. Was ist geplant? Welche nationalen oder internationalen Promotion-Termine wird Jendrik in den kommenden Wochen absolvieren?

AW: Im Moment planen wir erst einmal verschiedene nationale TV- und Radio-Promotion-Termine. Zusätzlich steuert Eurovision.tv diverse Social Media Aktivitäten, die auch international ausgestrahlt werden.

Bleibt es dabei, dass der ESC 2021 gemeinsam von Peter Urban und Michael Schulte (hier gibt es ein aktuelles Interview mit Michael) für die ARD kommentiert wird?

TS: Ich hoffe, aber wir müssen abwarten, was die EBU in den kommenden Wochen zur Umsetzung in Rotterdam entscheiden wird.

Der NDR hat bekanntgegeben, in den nächsten vier Jahren 300 Mio. Euro einsparen zu wollen. Einzelne Rückkopplungen auf den ESC sind feststellbar, z. B. ist die Position des ARD Teamchefs nach dem Wechsel von Christian Blenker nach Stockholm (zumindest bislang) nicht nachbesetztworden. Welche Budgeteinsparungen in Bezug auf den ESC 2021 konnte der NDR weiterhin realisieren?

TS: Wir waren 2020 einfach in der glücklichen Position, dass wir zu dritt mit Christian und Alex personell gut aufgestellt waren. Die Elbphilharmonie, Sendeplätze, die Diskussionen mit der EBU und unseren Freunden in Rotterdam habe ich geführt, parallel hat Christian wahnsinnig viel für die Show aus der Elbphilharmonie getan, damit es sie überhaupt geben konnte, und ohne Alex wären zum Beispiel keine internationalen Künstler*innen unter Lockdown-Bestimmungen nach Hamburg gekommen. Dieses Jahr machen Alex und ich gemeinsam, und 2022 wird Alexandra das mit ihrem Team sehr souverän stemmen. Also das hat nichts mit den Kürzungen zu tun.

Gekürzt haben wir das Geld für die Reeperbahn 2021 – wir bekommen derzeit keine Genehmigung für eine Open-Air-Veranstaltung, auch nicht an einem anderen Ort – wir hätten es gerne vor dem Schellfischposten gemacht, wo „Inas Nacht“ entsteht. Keine Chance. Also machen wir das etwas kleiner und leider pandemiebedingt ohne Publikum aus einem unserer Studios, dafür aber unter anderem mit einem großartigen Künstler und seiner Band, der eine ESC-Geschichte hat und bei uns Musik machen wird…

Wird es bezogen auf das ESC Engagement der ARD in den nächsten Jahren weitere Einsparungen geben müssen?

TS: Ich würde mir eher wünschen, dass der ESC eine gemeinsame ARD Anstrengung wird.

Viele Fans sind traurig, dass es auf Eurovision.de in diesem Jahr keine Songschecks in der bisherigen Form mehr geben wird, was ebenfalls mit den o. g. Einsparungen begründet wird. Welche weiteren Rückkopplungen haben die notwendigen Budgetrücknahmen für Eurovision.de und weitere ARD/NDR ESC-Formate und -Aktivitäten?

TS: Es ist so, dass wir sogar an mehreren anderen Stellen höhere Aufwendungen haben, unter anderem um den Gesundheitsschutz zu gewährleisten – z. B. auch mit der zusätzlichen kleinen Show im Palladium, mit der Inszenierung für Rotterdam und durch das Backup-Video.

Sie treten zum 1. Mai dieses Jahres ihre neue Aufgabe als Degeto-Geschäftsführer an. Der ESC 2021 findet erst drei Wochen später statt. Werden Sie den ESC in diesem Jahr noch vollumfänglich verantworten? Wie wird ein notwendiger Übergang organisiert?

TS: Ich werde vom 12. bis zum 23. Mai in Rotterdam sein und in der Proben-freien Zeit meine Degeto -Videokonferenzen machen.

Es sind durch ihren Wechsel zur Degeto gleich drei Jobs neu zu besetzen – der des NDR Unterhaltungschefs, der des ARD Unterhaltungskoordinators und der des obersten ESC Verantwortlichen beim NDR. Wird es einen oder mehrere Nachfolger für diese Aufgaben geben und wann wird das bekanntgegeben?

TS: Darüber wird der NDR bzw. die ARD sicher bald informieren. Sie werden verstehen, dass ich nicht derjenige bin, der über die – in meinen Augen übrigens sehr überzeugende – Nachfolge informiert – aber eine exzellente und verlässliche Konstante gibt es: Alexandra Wolfslast als HOD und ihr Team aus Assistenz und Produktion. Und über eines bin ich auch ganz zuversichtlich: meine Kolleg*innen arbeiten schon an guten Ideen für 2022.

Werden Sie dem ESC auch nach 2021 in irgendeiner Form verbunden bleiben? Gibt es mglw. sogar Netflix-Style („The Story Of Fire Saga“) Degeto-Produktionen mit ESC Bezug?

TS (lacht): …. das weiß ich nicht. Aber vielleicht mal eine Produktion, in der ein Jendrik Sigwart mitspielt, oder für die ein Michael Schulte Musik schreibt, oder ein Roman Lob oder eine Elzbieta Steinmetz….

Liebe Alexandra Wolfslast, lieber Thomas Schreiber, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Das Interview wurde schriftlich geführt.

Weitere neue Impressionen aus dem ESC-kompakt-Fotoshooting mit Jendrik (Copyright Volker Renner, viel mehr Bilder und Insights von Jendrik gibt es hier)


133 Kommentare

  1. Jetzt ist eh klar. Ein siegersong mit einer siegerperformance.
    Ein interessantes interview. Interessant wäre noch zu erfahren, welche länder an dieser hockey-halle partizipieren

    • Wirtschaftlich macht es ja Sinn, Estland, Litauen, Lettland, Belarus, Finnland, Polen, is ja alles ums Eck. Ich stutze gerade der hohen Bewertung. Fast volle Punktzahl bei 120 Jurymitgliedern. Holla die Waldfee

  2. Mich würde sehr interessieren, ob die Länder dieses Jahr keine Teilnahmegebühren zahlen mussten. Schließlich haben sie diese letztes Jahr zur EBU überwiesen.

    • Soweit ich weiß sind alle Teilnehmerländer für die Bezahlung letztes und auch dieses Jahr gewesen – zumal 2020 ja schon einiges geplant und ausgegeben wurde.

  3. @esc_kompakt ist denn schon bekannt, wann der Song auf den gängigen Plattformen zur Verfügung steht? Nach der Videopremiere oder doch schon vorher? Das war ja noch offen.

  4. Tolles Interview und finde die Idee auch super sich Kosten zuteilen in Vilnius , bin mal gespannt wer da alles dabei ist. Litauen und Deutschland ist klar und man lernt sich dort schon kennen.
    Freu mich auf Donnerstag , schon krass welch einen hohe Punktzahl er bekommen hat . Das lässt einen hoffen das was tolles kommt .

    • Das wird ja wohl kein gemeinsamer Event sein, sondern die Länder werden nacheinander die Bühne mieten, nehme ich mal stark an.

  5. Interessante Einblicke. Die Litauen-Connection ist ja sehr kurios, bin gespannt was da am Ende bei rauskommt.

    Nebenbei: tick tack, der Leak von Jendriks Song ist jetzt 24h her und es ist bemerkenswert, dass es ESC-Kompakt keine einzige Zeile wert war. Wär schade, wenn es hier irgendwelche Gentlemen‘s Agreements mit dem NDR gäbe.

      • Aber wenn die nicht nach Rotterdam dürfen, unabhängig von der Anzahl, dann ist die Frage doch eigentlich auch hinfällig. Vor allem warum sollten die Kommentatoren nach Rotterdam und die Acts nicht? Das würde dann auch kein Sinn machen. Dann lieber die Kommentatoren Zuhause lassen und die Acts nach Rotterdam. Ich würde Michael sehr als Kommentator begrüßen.

  6. Das Interview lässt sich aus meiner Perspektive wie folgt zusammenfassen: sehr gute Fragen, sehr schwache Antworten.

  7. Weiß jemand, wie die Bewertung der Acts durch die Eurovisions-Jury und das internationale Panel durchgeführt wird?
    Kann jeder Juror den Acts eine beliebige Punktzahl von 1-12 geben? Oder werden die Acts wie beim ESC in eine Reihenfolge mit Bewertungen von 0-12 Punkten gebracht?
    Insbesondere in Szenario 1 wäre eine Bewertung mit durchschnittlich 11,8 Punkten beachtlich.

    • Eine Bewertung erfolgt in den gängigen ESC-Schritten. Vorteil dieser Bewertung ist zudem auch, dass dadurch nicht alle Finalbeiträge Punkte erhalten und eine realistischere Abstimmung in ESC-Bezug möglich ist 🙂

    • In Szenario 2 wäre es noch beachtlicher.. entweder der Rest taugte gar nix, oder die Zahl ist schlicht falsch. Ich sag mal so,.so ein Ergebnis hat es beim ESC so noch nie gegeben.

    • Irgendwas mit Angst vor Öffentlichkeit, wenn ich das richtig verstanden habe … *stöhn* Vielleicht sollte man sich nicht für den ESC bewerben, wenn man Angst vor Öffentlichkeit hat. Ich erinnere mich noch gut an Ben Dolics Live-Auftritt letztes Jahr: Das Kaninchen im Scheinwerferlicht eines amerikanischen Trucks.

      • Bei manchen Wertungen des ESC-Publikums könnte man meinen, dass deren Geschmack auch nicht besser ist.

      • ***kicher*** wohl wahr….inner VE scheut der gemeine Deutsche Up-Tempo wie der Teufel das Weihwasser. Allerdings muss man konstatieren, dass nur selten wirklich gute Up-Tempo-Mucke in deutschen Ve`s dabei war.

  8. Hat Herr Schreiber seine letzte Antwort mit einem Smiley versehen oder woher wusstet ihr, dass er lacht? Unten steht, das Interview wurde schriftlich geführt, daher die Frage.

  9. Mein Dank geht an Alexandra Wolfslast und Thomas Schreiber für die Auskunft, Information und Gelassenheit.

    Nur gemeinsam schaffen wir (hoffentlich) 2022 wieder eine gewisse Normalität herzustellen.
    Der Coronavirus wird uns mittelfristig zukünftig immer wieder geschäftigen, wenn auch nicht mehr in einer Pandemie…so die Aussage vieler Experten und Virologen. Grippenviren haben die Menschheit auch weiterhin fest im Griff. Menschen werden an Malaria oder Ebola schwer erkranken, vielleicht sterben. HIV ist auch noch da. Leider ist das alles so.

    Wie wir zukünftig mit Massenveranstaltungen im Bereich Sport, Kultur, Musik, Politik etc. umgehen werden, wird sich zeigen. Aber ein zurück gibt es nicht mehr.

  10. So eine hohe Punktzahl…
    Ich glaube, in dem kleinen inoffiziellen Schnipsel werden wohl die langweiligsten 18 Sekunden des Songs ohne Zusammenhang gezeigt. Die Jury, die Violent thing ausgewählt hat, ist anspruchsvoll und versteht ihr Geschäft.
    Ich freue mich jetzt schon auf den Song 🙂
    Wahrscheinlich werden wir den Song aber schon vor 12 Uhr hören können, da die meisten Songs in Neuseeland 12 Stunden vor unserer Zeit veröffentlicht werden und dann bestimmt auf YouTube gestellt werden.

  11. Es wird immer Leute geben, denen ein Song nicht gefällt, das ist doch total okay, es wäre ja langweilig, wenn jeder denselben Geschmack hätte.
    Ich fände es aber toll, wenn man sich nicht gleich so vernichtend ausdrückt, so nach dem Motto: „Der Song ist Schrott“, „Damit werden wir sowieso wieder Letzter“ usw. Ich meine, nur weil mir ein Song nicht gefällt, kann ich doch nicht so allgemeingültige Pauschalisierungen von mir geben. Es wäre halt cool, wenn man sich einfach sachlicher äußern würde. Wäre dann auch für den Künstler (also in dem Fall Jendrik) einfacher.🙂

  12. Am traurigsten bin ich, dass die Songchecks nicht wie gewohnt stattfinden. Hab ich das irgendwo übersehen? Was ist denn dort stattdessen geplant? Oder entfallen sie womöglich sogar ganz? :'(

    Vielen Dank für das sehr informative Interview!

  13. Herr Schreiber wird sich es sicherlich nicht nehmen lassen, ein paar Tage in Rotterdam zu genießen bevor er geht.

    Ansonsten ein angenehmes Interview im Vergleich zu früher. Ich erinnere mich noch an Herrn Schreibers legendäre Antwort „Dieser Argumentation kann ich nicht folgen.“

  14. ich bin ja mal gespannt, welche Künstler bei der deutschen Vorauswahl dabei gewesen und es leider nicht geschafft haben, unser Land beim ESC zu repräsentieren.

    • Die von esc kompakt genannten Spekulationen waren schon die richtige Richtung. Siehe Lienne, OXA Benedikt Köstler, Anna Pape etc.

  15. So ähnliche Interviews, zumal auch noch schriftlich geführt, und damit wäre das hier wirklich eher ein Pressetext als ein Interview, gab es in den Vorjahren zur genüge.
    Ob der hier prognostizierte Hype den Donnerstag überlebt? Wir werden sehen.

    Persönlich finde ich es übrigens sehr gut, dass Herr S. endlich etwas anderes machen wird. Die Jahre mit ihm waren eine Qual und manchmal an Leuteverdummung nicht zu überbieten.

    • Ich kann auf Herrn Schreiber gut und gerne verzichten. Vor allem dieses ganz miese VE-Konzept 2017 ging allein auf seine Kappe. In den anderen Fällen hat eben das Publikum nicht glücklich gewählt….

      • IGerne als Info: Die ESC-Jury, die wohl jetzt etwas mehr als 11 Punkte im Durchschnitt vergeben hat, hatte damals etwas über 6 Punkte an die S!sters vergeben. Die S!sters wären ohne Televoting also nur auf Platz 3 insgesamt gelandet.
        Die Jury alleine hätte damals Makeda nach Israel geschickt. Platz 2 wäre Aly Ryan gewesen. So lange ist das doch garnicht her und in der Wiki kann man die Zahlen nachlesen. Warum wird also jetzt der Mär von der bösen Jury, die die S!sters nach Israel geschickt haben, erzählt?

      • Sag mal, was laberst Du? Hatte die internationale Jury S!sters auf der 1 oder nicht? Diese Nebelkerzen immer… arbeitest Du beim NDR?

      • Dann nochmal für Dich die damaligen Werte zum Mirtmeisseln:
        S!sters: ESC-Jury 640 Punkte. Durchschnitt 6,4
        Internationale Jury 187 Punkte. Durchschnitt 9,35
        Kompletter Durchschnitt: 7,875
        Makeda: ESC Jury 840 Punkte Durchschnitt 8,4
        Internationale Jury 186 Punkte Durchschnitt 9,3
        Kompletter Durchschnitt: 8,85
        Aly Ryan: ESC-Jury 991 Punkte Durchschnitt 9,9
        internationale Jury 125 Punkte Durchschnitt 6,25
        Kompletter Durchschnitt: 8,075

        Also Meckie, welcher Act wäre nach Israel gefahren, wenn es kein Televoting gegeben hätte? Und welcher Act wäre Zweiter geworden? Und wqievielter wäre S!sters gewordeen?

    • Ich finde es hier immer wieder witzig, wie hier die Jurys immer wieder etwas „einbrocken“.
      Das die S!sters gemeinsam von Zuschauern und internationaler Jury ausgewählt wurden ist ja nun hinreichend bekannt. Wenn ich mir das restliche Angebot des Vorentscheids 2019 noch mal zu Gemüte führe….welche Alternative hatten sie denn? Ich fand Makeda als Gewinnerin der Panel-Abstimmung auch nicht besser und auch die anderen Acts. 2019 wurden die Fehler im Songwrite-Camp gemacht. Dort wurde es nicht geschafft, ein brauchbares Lied zu kreieren, das von brauchbaren InterpretInnen glaubhaft mit guter Show auf die Bühne gebracht wird. Ich habe in dem Vorentscheid jedenfalls keins gesehen.

  16. Danke für das ausführliche Interview.
    Bin schon gespannt auf den Song. Kontroversen wird er sicherlich auslösen, soviel steht schon fest. Hoffen wir, dass es kein Gemetzel wird. 😉

  17. Ich hoffe nicht, daß der deutsche Beitrag in Richtung Stefan Raab und Guildo Horn oder aber auch Koza Mostra & Agathonas Iakovidis (Griechenland 2013) sowie Twin Twin (Frankreich 2014) und ganz besonders Little Big (Rußland 2020) geht, denn dann heißt es nämlich im gesamten europäischen Ausland, daß wir Deutschen nur andere Länder kopieren können. Deutschland hatte schon im letzten Jahr als „Copycat“ (Kopierkatze) seinem Namen alle Ehre gemacht, als man sich bei Sarah McTernan aus Irland bediente (ich sage nur Theke)! Apropos Irland: Dustin the Turkey war 2008 auch ziemlich peinlich, was im Buch „Europe 12 Points“ von Matthias Breitinger ausgiebig beschrieben wird!

    • @Matty, an so Vergleiche mit dem grottigen Herrn Horn oder auch Herrn Raab solltest Du noch nicht mal denken – BITTTEEE!! Aber wir müssen natürlich abwarten, der Schnipsel ist einfach nicht aussagekräftig (genug) – dennoch denke ich dass Jendrik als gestandener Musical-Darsteller bestimmt keine Blödelnummer draus machen wird. Und rein äusserlich macht er doch einen recht gut Eindruck, er ist auf alle Fälle „vorzeigbar“ – dazu seine wohltuend positive, selbstbewusste Art – also ich hab da bisher echt n´recht gutes Gefühl, dass das diesmal was tolles werden könnte mit dem deutschen Act beim ESC.

    • Also ich höre im Schnipsel, weder etwas von Stefan Raab noch etwas von Guildo Horn, noch etwas von Koza Mostra, noch etwas von Twin Twin, noch etwas von Little Big, noch etwas von Dustin The Turkey.
      Wo holt Ihr Euch immer diese seltsamen Vergleiche??Du

  18. 11,82 Punkte im Schnitt bei 20 + 100 Köpfen. Alter Schwede. Was geht denn da ab??

    Weiß jemand den Schnitt von Michael Schulte zufällig von damals (ohne Publikum natürlich)?

    • Wenn ich die Zahlen der Wikipedia richtig deute, dann dürfte der Schnitt bei etwas über 10 gelegen haben bei Michael Schulte

  19. Also wenn der Song so hoch bewertet wurde, muss uns ja am Donnerstag ein Knallersong erwarten. Die Erwartungen sind jetzt ziemlich hoch

  20. Habe es mal ausgerechnet:
    11,82 x 120 = 1418,4
    1419 Punkte wäre Schnitt 11,825 (wäre somit 11,83); also 1418 Punkte müsste er bekommen haben (11,81666 aufgerundet 11,82)
    Wenn er von 10 Leuten 9 x 12 und 1 x 10 bekommen hätte, wäre der schnitt 11,8. Also 108 x 12 Punkte und 12 x 10 Punkte wären ein Schnitt von 11,8.
    Also entweder waren die anderen 14 Acts im Finale nicht anwesend oder haben komplett schief gesungen, oder Jendrik hat mit dem Lied allesamt vernichtet und zu Grund und Boden gesungen.

    Wenn das Lied so in Europa ankommt wie dort, dann dürfte es ziemlich weit oben landen. Zumal das Lied noch polarisieren wird. Das könnte von dem Standpunkt aus Richtung Berlin / Hamburg 2022 gehen.

    Aber da warte ich persönlich doch lieber mal ab, wie das Lied ist 😀

    • Ich würde nur von dieser Zahl nicht auf seine Konkurrenz schließen. Es kann auch einfach heißen, dass Jendrik extrem rausgestochen ist, weil er eben was ganz anderes gemacht hat und so die 12er eingesackt hat. Der Rest war dann eben „nur“ normal gut.

      • Ja, man kennt auch nicht die anderen Sachen. Vllt. waren da einfach auch Songs dabei die sich gegenseitig die Votes weggenommen haben, oder es gab andere Gründe. Man weiß es nicht.

  21. In Jendrik’s Instagram-Story zeigt er durch das Pfauen Bild auf, dass wir trotz Snippet noch nicht wissen, was auf uns zukommt. Und er den Release feiert. Ich bin wirklich sehr gespannt 😁!!

  22. Abwarten bis Donnerstag und dann ein Urteil bilden. Ich bin gespannt auf das Lied und gehe bis dahin noch 2 mal zur Arbeit, nehme Corona Schnelltest ab bei Kollegen und freue mich ab Donnerstagnachmittag auf meine freien Tage …………gute Nacht

    • Ja, Paul, er hat dazugeschrieben, dass er bei der Frage, ob er Fire Saga Teil 2 bei der Degeto produzieren will, lachen musste. Und er will dann Roman Lob engagieren, was ich sehr sehr funky finde.

  23. Wie ist das „Jendrik nimmt alles auf“ zu verstehen? Müsste ich, wenn ich mich mit ihm unterhalte, oder auch nur, wenn ich ihm über den Weg laufe, damit rechnen, gefilmt zu werden? Meine Sympathien würde er damit bestimmt nicht gewinnen (ja, ich weiß, er kommt bestimmt auch gut ohne sie zurecht …).

    • Ich denke eher, dass, wenn du ihn triffst, die erste Frage sein wird: „Dürfen wir das aufnehmen?“ oder „Können wir ein Bild machen?“
      Er hatte im deutschen Delegationsteam bestimmt den Beinamen „Foto-Jendrik“ oder „Film-Jendrik“ 😂

      „Wer hat nochmal gewonnen?“
      „Jendrik.“
      „Wer?“
      „Foto-Jendrik“
      „Achso, der…“ 😂😂😂

  24. Gibt es Anstrengungen den ESC auf die alle Rundfunkanstalten der ARD zu verteilen. Verantwortung abzugeben oder geht es nur um die Kosten?

  25. TS: „Ich würde mir eher wünschen, dass der ESC eine gemeinsame ARD Anstrengung wird.“

    Bei dem Satz keimt doch Hoffnung auf…

  26. Schön aber auch, dass TS noch auf Gebührenkosten nach Rotterdam will, auch wenn er dann nicht mehr im Amt ist… Erinnert mich an ein Interview mit esckaz vor ein paar Jahren, wo er als seine Hauptprio beschrieben hatte, dass ein schönes Hotel am Austragungsort ausgesucht werden musste…

  27. Die Gründe gegen einen öffentlichen Vorentscheid liegen aus Entscheidungsträgersicht ja eigentlich auf der Hand:
    1.) ein größerer Pool an Berwerbern, die mangels Image-Verlust auch an Bord bleiben
    2.) einfachere Steuerungsmöglichkeiten beim Auswahlprozess

    1. hat langfristig natürlich nur dann Sinn, wenn auch mal jemand gewählt wird, die/der den öffentlichen Vorentscheid nachweislich gescheut hätte (würde das die/derjenige überhaupt offen zugeben?).
    2. beruht auf der Annahme, dass das TV-Publikum zuverlässig die falschen Kandidaten gewählt hat. Selbst wenn diese These zuträfe, wurde schon letztes Jahr mehrfach angeregt, den Vorentscheid ins Internet zu verlagern, um die

    • Das das Publikum den falschen kandidaten wählt, wurde nie gesagt (hat sich aber inzwischen offenbar ziemlich festgesetzt), sondern, dass das falsche Publikum, nähmlich Zuschauer, die sie für den ESC überhaupt nicht interessieren, abstimmt.
      Und zu Punkt 1: Ben hat letztes Jahr in einem Interview tatsächlich gesagt, dass er sich einem öffentlichen Vorentscheid nicht gestellt hätte.

      • Zustimmung. Allerdings ist der Unterschied zwischen „das falsche Publikum“ und „die falsche Wahl“ in der Stoßrichtung eher marginal. Und nichts gegen Ben Dolic, aber 1.) habe ich falsch formuliert, meinte schon vor allem Leute von höherem Bekanntheitsgrad …

  28. Das mit Litauen klingt sehr vielversprechend. Ich hoffe, dass das Konzept aufgeht. Bin eigentlich guter Dinge diese Jahr. 2022 dann aber mal wieder mit echten Vorentscheid. Künstler dieser Kategorie denk ich suchen auch nach Aufmerksamkeit, die sie nicht bekommen, wenn sie Zweiter bei einer internen Auswahl werden.

  29. Breaking News: Auf der Compilation „Ich find Schlager toll“, die am 12.3. erscheint ist der Song „Jendrik – I don’t feel hate“ enthalten. Also falls der Titel bislang noch nicht offiziell war, jetzt dürfte er es sein! 😁

  30. „Ich find Schlager toll“…. ich weiß nicht, ob das so die Plattform ist, die ich mir für deutsche ESC-Beiträge wünsche. Aber vermutlich wird der Song da gut reinpassen.

  31. Bei der GEMA ist der Song übrigens auch schon gelistet, mit Jendrik Sigwart und Christophos als Komponisten und Texter. Angegebene Länge ist 2:57.

  32. Also nach dem Hören des Songs hätte ich mir eher gewünscht, dass man die Kosten für den Suchprozess einspart, anstatt die Songchecks. Bei den Songchecks kam zumindest immer etwas Gutes bei raus…

      • Oh ein Mann im Mittelfingerkostüm !!!! Versteh dich gerade nicht is doch egal wer drin steckt, ein lebender Mittelfinger war gerade nicht da

      • Klar, wenn man etwas nicht sofort voll lustig findet, hat man keinen Humor und geht zum Lachen in den Keller.
        Es geht ja auch nicht darum, ob da eine Frau oder Mann drinsteckt. Ich frage mich, warum das überhaupt sein muss. Aber vielleicht erschließt es sich ja über den kompletten Song.

        Und mir war das nicht klar, weil ich zu der überwiegenden Mehrheit gehöre, die Jendriks Insta-Storys nicht verfolgt.

      • In dem Song und in seinem Video geht es um Diskriminierung verschiedener Menschen. Der Mittelfinger ist die charmante Art und weise, wie man mit Rassisten und Mobber umzugehen hat 😉

      • Dagegen ist inhaltlich nichts zu sagen.
        Die Message versteh ich schon. Aber deswegen muss es mir ja musikalisch nicht gefallen.

      • Nein natürlich nicht. Ihr Kommentar bezog sich ja oben auch ausschließlich auf das Mittelfinger Kostüm.

      • Du darfst mich gern duzen. 🙂
        Und ja, das Mittelfinger-Kostüm löst bei mir verzweifeltes Gelächter aus. Wie Goethe schon sagte: Man merkt die Absicht und man ist verstimmt.

      • Du brauchst auch gar nicht Jendriks Insta-Storys verfolgen. ESC kompakt reicht aus, um voll auf dem Laufenden zu sein. 😉

    • Sorry, wollte keinen Streit hier heraufbeschwören. Hätte ich den Link zum Video bloß nicht hier abgeschickt. 🙁 Bitte nicht sauer sein! Vertragt euch alle bitte wieder!

  33. Der komplette Song wurde auf Facebook geleaked und so weh es mir tut ich finde den Song wirklich nicht gut. Er ist zwar lustig gemeint aber da muss auf der Bühne echt noch was kommen damit da eine gute Platzierung rausspringen soll.

  34. Songs mit aufgesetzter Erziehungs-Botschaft sind in den letzten Jahren nie gut beim ESC angekommen. So was ist auch nicht authentisch, sondern einfach nur affig. Wenn dann das noch durch so nen Tritratrullala-Song unterstützt wird, wird es sogar richtig lächerlich.

  35. Der Song ist ok. Die hervorragende Bewertung kann allerdings nicht alleine am Song gelegen haben, sondern muss auf Jendriks Bühnenpräsenz zurückzuführen sein.

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