37 Länder nehmen am ESC 2024 teil – Australien dabei, Rumänien weiter offen

Bild: EBU / Werner Nystrand / Folio / imagebank.sweden.se

Am Eurovision Song Contest 2024 in Malmö werden 37 Länder fest teilnehmen. Das hat die EBU heute bekanntgegeben. Während Australien weiter dabei ist, ist diese Frage für Rumänien noch offen. Die Rückkehr von Luxemburg zum ESC war bereits vor längerer Zeit angekündigt worden. 2023 waren in Liverpool ebenfalls 37 Länder im Wettbewerb. Während sich damit die Hoffnung auf 41 Teilnehmer zerschlagen hat, ist die Info letztlich deutlich früher gekommen als zuletzt von der EBU angekündigt.

Das sind die teilnehmenden Länder und ihre Rundfunkanstalten:

  • 🇦🇱 Albanien – RTSH
  • 🇦🇲 Armenien – AMPTV
  • 🇦🇺 Australien – SBS (als assoziiertes EBU-Mitglied)
  • 🇦🇹 Österreich – ORF
  • 🇦🇿 Aserbaidschan – İctimai
  • 🇧🇪 Belgien – RTBF
  • 🇭🇷 Kroatien – HRT
  • 🇨🇾 Zypern – CyBC
  • 🇨🇿 Tschechien – ČT
  • 🇩🇰 Dänemark – DR
  • 🇪🇪 Estland – ERR
  • 🇫🇮 Finnland – YLE
  • 🇫🇷 Frankreich – FT
  • 🇬🇪 Georgien – GPB
  • 🇩🇪 Deutschland – ARD/NDR
  • 🇬🇷 Griechenland – ERT
  • 🇮🇸 Island – RÚV
  • 🇮🇪 Irland – RTÉ
  • 🇮🇱 Israel – Kan
  • 🇮🇹 Italien – RAI
  • 🇱🇻 Lettland – LTV
  • 🇱🇹 Litauen – LRT
  • 🇱🇺 Luxemburg – RTL
  • 🇲🇹 Malta – PBS
  • 🇲🇩 Moldau – TRM
  • 🇳🇱 Niederlande – AVROTROS
  • 🇳🇴 Norwegen – NRK
  • 🇵🇱 Polen – TVP
  • 🇵🇹 Portugal – RTP
  • 🇸🇲 San Marino – SMRTV
  • 🇷🇸 Serbien – RTS
  • 🇸🇮 Slovenien – RTVSLO
  • 🇪🇸 Spanien – RTVE
  • 🇸🇪 Schweden – SVT
  • 🇨🇭 Schweiz – SRG SSR
  • 🇺🇦 Ukraine – Suspilne
  • 🇬🇧 Großbritannien – BBC

Insgesamt 35 Sender werden von Liverpool 2023 zurückkehren, wobei in Belgien nur der jährlichen Wechsel zwischen dem flämischen und dem wallonischen Sender erfolgt (in Malmö wird also der französischsprachige wallonische Sender RTBF dabei sein). Wirklich relevanter Neuzugang ist RTL aus Luxemburg, das das erste Mal seit 1993 wieder dabei sein wird und bereits einen umfangreichen Auswahlprozess eingeleitet hat.

Wie Die EBU meldet laufen aktuell noch Gespräche mit TVR aus Rumänien. Es ist also durchaus möglich, dass wir insgesamt 38 Länder in Malmö erleben werden.

Dass Australien auch 2024 beim ESC dabei ist, bedarf eigentlich einer weiteren Erklärung der EBU. Zuletzt hatte es eine Vereinbarung mit dem zuständigen Sender SBS für fünf Teilnahmen gegeben, die im Mai nach Liverpool erfüllt waren. Hier ist also die Frage offen, ob Malmö eine zunächst einmalige Erweiterung ist oder ob ein weiterer Mehrjahresvertrag geschlossen wurde.

Was sagst Du zum Verbleib von Australien im Wettbewerb? Welches andere Land hättest Du Dir noch beim ESC 2024 gewünscht? Lass uns Deine Meinung gern in den Kommentaren da. 



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35 Comments
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Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Nordmazedonien, Bulgarien, Montenegro verzichten also auf die Teilnahme und die gute Nachricht, daß Australien mitmacht!

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Am 12. Dezember 2023 stellt Slowenien seinen ESC-Teilnehmer vor:
.
https://eurovoix.com/2023/12/05/slovenia-eurovision-2024-entrant-revealed-december-12/

Der Wettbewerbstitel ist wie beim ESC in diesem Jahr auf Slowenisch.

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Liebe alle, sorry, aktuell gibt es Probleme mit der Kommentarfunktion. Ich arbeite daran, dass das schnellstmöglich wieder läuft…

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Schaffst du!

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Sieht so aus, als könnten bei WordPress angemeldete Nutzer schreiben… Alle anderen müssen sich leider noch etwas gedulden – der Bug liegt jetzt beim technischen Support

Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor

Entwarnung!

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Das ist nach den ganzen Gerüchten um Mazedonien, Bulgarien oder sogar Kasachstan enttäuschend.

happinessengcolorado
2 Jahre zuvor

This was really informative.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Dass Nordmazedonien dann doch fehlt, überrscht mich etwas, scheint wohl wirklich eine Last-Minute-Entscheidung gewesen zu sein. Was man bisher aus Skopje so an Signalen gehört hat, klang ja eigentlich recht aufgeschlossen. Ich denke, je länger Rumänien jetzt noch rumeiert, desto eher sind sie dabei.
Bulgarien war ohnehin nur ein Wunschtraum und auf Kasachstan verzichtet man besser, das schafft am Ende nur Probleme.

Nächsten Sommer läuft übrigens die Drei-Jahres-Sperre für Weißrussland ab. Ich bin schon gespannt, wie die EBU den Fall dann handhabt.

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Was mich am meisten überrascht und bislang hier (wohl wissentlich) noch nicht thematisiert wurde, ist die Teilnahme Israels. Einerseits freue ich mich für das Land, ich sehe auch keinen Grund darin, sie auszuschließen, andererseits kann ich jetzt schon prognostizieren, dass es im Mai auch innerhalb der Community und bei den Shows sehr, sehr unangenehm werden könnte…

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Also innerhalb der Community erwarte ich ehrlicherweise keine Probleme. Israel wird im Großen und Ganzen ja als weltoffenes Land wahrgenommen mit dessen Politik man übereinstimmen kann oder auch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Israel so ungnädig behandelt wird, wie Russland es nach der Krim-Annektion wurde, aber vielleicht irre ich mich auch.

Problematisch wird es aber in der breiten Öffentlichkeit, wo organisierte Demonstranten schnell den Ton angeben (siehe Kommentare unter den Social Media Posts der EBU). Das wird bei öffentlichen Veranstaltungen (Eurovision Village / ggf. auch in den Shows in der Halle) bestimmt ein Thema sein und ich will da keine leitende Funktion in der Security haben.

ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Ich frage mich ehrlich, warum Palästina überhaupt von so vielen ESC-Fans, von denen ein Großteil queer ist, als eigener Staat gefordert wird, da das Land beim Equaldex als das siebtschlechteste Land im Bezug auf LGBTQ-Rechte gewertet wird, und der Grund, warum Israel nicht teilnehmen sollte, ist für mich auch mehr fragwürdig. Nicht Israel hat angegriffen, sondern Palästina, zusätzlich nutzt die Hamas seit Jahren Gaza als Schutzschild und verschanzt sich in Schulen.

Ich persönlich finde, dass beide Länder höchst kritisierenswert sind. Israel driftet aktuell in eine nationalkonservative-theokratische Richtung, während Palästina nun mal von einer Terrororganisation „regiert“ wird. Ein freies Palästina kann man heutzutage nicht mehr verantworten.

Das beweist mal wieder pertrkt, wir toxisch das Eurofandom eigentlich ist und wie viel Spaß sie am ESC raubt. Aktuell gibt es aber nicht wirklich einen Grund, warum Israel gebannt werden sollte, soweit ich weiß, kommt von KAN keine Propaganda, anders als bei Belarus und Russland.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Im Osten ist also weiterhin Schwund. Schade. Ich hoffe, dass wir bald wieder bei 40 Teilnehmern sein werden, aber irgendwas scheint momentan nicht rund zu laufen … 🤔

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Ist für mich ok, die Semis ziehen sich für mich immer quälend lange hin, der meiste Schrott wird Gottseidank aussortiert. Rumänien kann eine Pause gut vertragen, die waren mal gut, aber immer schlimmer, dieses Jahr ein Tiefpunkt.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Für mich sind die Semis mittlerweile sogar interessanter wie das Finale, da es dort ab und zu doch noch Überraschungen gibt. Das Finale ist mMn doch relativ vorhersehbar, da die Wetten ja mittlerweile alles schon vorher wissen. Denn in den allermeisten Fällen behalten sie damit auch noch Recht. Das macht die Wertung für mich mittlerweile äußerst unspannend.

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor

Australien find ich gut. Dass Bulgarien fehlt ist schade. Rumänien als neuntgrösstest europäisches EBU Land darf eigentlich nicht fehlen. Teilnahmegebühr für Rumänien läge wohl bei knapp unter 200.000 €. Weitere 250.000€ bis 350.000€ würde wohl für Act und Entourage, Tv Team usw anfallen. TVR 1 ist aber anscheinend zuschauermäßig ‚bankrott‘. TVR1 hat aktuell in Rumänien 1,2% Zuseher-Marktanteil. TVR2: 0,7%, TVR3: 0,3%.

TVR1 postet auf seinem Facebook Eurovision Account seit dem 2023er Finale nichts mehr.
TVR ist fast ausschliesslich per Zuweisung staatlich finanziert. Die Werbeinnahmen sind ‚gering‘. (TV Werbemarkt Rumänien 2022: ca 350 Mio € jährlich). Der staatliche Zuschuss für die TV Sender von TVR beträgt schätzungsweise rund 180 Mio € bis 200 Mio €.
100.000 Zuschauer ‚kosten‘ demnach pro Sendestunde ca 13.500€. (In Deutschland kostet zb die ZDF Sendestunde (60 mins) im Durchschnitt je 100.000 Zuschauer nur ca 5.500 €). ARD mutmaßlich ca 10% bis 15% höher.
7 Mio Zuschauer rechtfertigen in Deutschland für 4h Programm daher Kosten von um die 1,75 Mio € (ohne 14-49J Zuschlag, ausgegeben wird nur um die 1 Mio €).
In Rumänien wären 220.000€ für 4h Programm gerechtfertigt (wenn man denn im Finale dabei ist, bei Nichtfinalteilnahme nur die Hälfte davon). Plus 10.000€ Werbeeinnahmen.
Aufgewendet werden müssten aber so round-about 500.000€. Defizit: 270.000€ bis 380.000€. Plus natürlich ‚Defizit‘ eines Vorentscheids (möglicherweise ebenfalls an die -150.000€). Ein Vorentscheid dürfte an sich nur 60.000€ kosten… dafür produziert dir aber keiner ne Live Sendung.
Das alles muss man ausgeben wollen.

Übrigens schaffte 2019 das Eurovision Finale in Rumänien eine 5% Quote bei 350.000 Zuschauern, obwohl nicht im Finale. 2021, auch nicht im Finale, waren es nur noch 178.000 (2,7% Quote). 2022, mit WRS im Finale, waren es aber auch nur 400.000 (aber 8,4% Quote). Der Vorentscheid 2022 schaffte 190.000 Zuschauer (4% Quote).
Programme von 3 bis 4 werbefinanzierten Privatsendern lagen jeweils weit davor.

Aber: Rumänien ist an sich kein Land, dass sich nicht ’ne halbe Million‘ leisten könnte, wenn es das wollte.

Der ESC ist leider in Rumänien wenig beliebt (weil dort halt das öffentlich-rechtliche bzw genauer gesagt staatliche Fernsehen unbeliebt ist). Die Sendung kann in Rumänien durch Werbeeinnahmen nicht selbsttragend sein (dafür müssten wirklich sehr hohe Zuschauerzahlen erreicht werden, so 2 Mio oder noch mehr, um hohe Preise bzw Anzahl der Werbeblöcke weit über dem Durchschnitt verlangen/verkaufen zu können). Kommt in Rumänien einfach nicht auf Quote und Zuschauer. Kein Wunder, da die Erfolgsquote von TVR beim ESC quasi einhergeht mit dem Dahinsiechen von TVR.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  trevoristos

Vielen Dank für diesen tollen Beitrag, trevoristos. Ich finde es (zum wiederholten Male) beeindruckend, wie du an Infos kommst und diese stimmig analysierst.
Wollte ich einmal schreiben, da ich auch häufig Beiträge von dir anfange und in der Mitte die Motivation verliere (nicht weil du Unsinn schreibst, sondern zu detailliert). Aber gut recherchiert und informativ schreibst du stets und dem Gejammere von einigen anderen Mitlesern hier, die das schon kritisiert haben will ich dann auch mal ein positives Feedback entgegensetzen.

Zu Rumänien: Die Infos erklären leider, warum das wohl auch nichts mehr wird. Ein kleines Land, in dem ein ESC-Finale keine 10% Marktanteil im TV erzielt ist wohl nur schwer für den Contest zu begeistern. Gerade wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk solch einen schweren Stand hat ist da die Finanzierung echt ein Problem.
Könnte mir vorstellen, dass die Probleme auch in einigen anderen Ex-Sowjet-Ländern bestehen, weil der ESC dort einfach kulturell nie dermaßen Fuß gefasst hat, dass sich die Ausgaben für die Sender dauerhaft lohnen (Slowakei, Montenegro, Nordmazedonien,…). Um so toller ist es doch, wie viele Länder aus der Region auch nach vielen Jahren immer noch unbeirrt mitmachen und offenbar den ESC ins gesellschaftliche Herz geschlossen haben.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Slowakei, Montenegro und Nordmazedonien früher Sowjetländer?? Oh weh, da hat einer im Geschichtsunterricht aber nicht aufgepasst.🤦‍♂️

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

ESC 1994 ExSowjet ist sicher so nicht richtig. Ich denke hier ist eher der Warschauer Pakt mit gemeint

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

@Thilo mit Bobby

Stimmt aber auch nicht so ganz da Jugoslawien aus dem dann ja u.a. Nordmazedonien hervorgegangen ist nie Teil des Warschauer Paktes war.

Sorry, aber als sehr geschichtsinteressierter Mensch kann ich solche Böcke nicht durchgehen lassen.😅

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

einige dieser Länder haben oft das Problem dass die staatlichen Sender sicher auch aus der Historie herrührend wenig beliebt sind und stark von der jeweiligen Regierung in Beschlag genommen werden.
Natürlich ist es nicht selten tatsächlich so, das wirklich nicht allzuviel Geld da ist und in den entscheidenden Etagen Leute sitzen die dem ESC nicht wohlgesonnen sind. Man denke da nur mal an Ungarn.

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor

Hauptsache Australien ist wieder dabei🙂

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Hätte irgendwie mit mehr Länder gerechnet. 🙁

Karin
Karin
2 Jahre zuvor

Grosse Erleichterung darüber das Australien mitmacht, aber Schade das nicht mehr Länder mitmachen

Rheez
Rheez
2 Jahre zuvor

Toll, dass Australien weiterhin dabei sein wird und Luxemburg, wie ja längst bekannt, zurückkehrt – dennoch an dieser Stelle nochmal eine Erwähnung wert.

Ein ESC ohne Australien wäre für mich wieder ein Schritt in eine bedauerliche Richtung, nämlich eine Verkleinerung durch den Verlust eines weiteren großen Landes.
Im Sinne der Völkerverständigung zur Not auch über die Politik hinaus, wenn diese untragbar ist, würde ich mich sogar sehr freuen, wenn man bezüglich der Türkei oder sogar Russland vielleicht irgendwann Lösungen abseits einer Beteiligung der dortigen öffentlich-rechtlichen Sender und ihrer Beeinflussung durch die Politik finden würde. Aber das geben die Regularien wohl nicht her. Zumindest im Fall von Russland würden die Meisten vermutlich auch auch einen wie auch immer gearteten „unabhängigen Act“ nicht akzeptieren können.

Ich finde es ein klein wenig schade, dass es nicht noch ein mehr oder weniger überraschendes Debüt (je nachdem, welches Land oder Territorium es dann geworden wäre) geben wird. Dies war ja per se eigentlich auch nicht zu erwarten und auch nur aufgrund des Getüchtes um 41 Teilnehmer in den Spekulationen, hätte mich aber irgendwie gefreut.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Rheez

Mit viel mehr als 37/38 Ländern hatte ich nicht wirklich gerechnet, daher bin ich jetzt nicht wirklich enttäuscht.

Etwas enttäuscht bin ich von der Informationspolitik zu Australien: Wenn man die Rückkehr von Luxemburg 12 Monate vorher auf großer Bühne kommuniziert wäre für Australien doch zumindest schon eine eigene Pressemeldung im Vorfeld drin gewesen, in der man erklärt hätte, ob es wieder eine zeitlich befristete Zusammenarbeit ist oder ob Australien jetzt dauerhaft dabei ist.
Ich meine, dass das Land offiziell immer noch jährlich „als Gastland“ eingeladen werden muss aufgrund der Regularien. Aber das könnte man doch auch locker ändern, wenn man wollte und dem Land somit eine dauerhafte Teilnahme garantieren (unter bestimmten Regeln natürlich).

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Sehr schade finde ich, dass Nordmazedonien und Montenegro nicht teilnehmen werden. Eher könnte ich auf Rumänien (aus musikalischer Sicht) verzichten. Australiens Teilnahme nehme ich wohlwollend zur Kenntnis, bin aber kein Fan ihrer Beiträge (bis jetzt). Die meisten ihrer Beiträge bekommen bei mir das Prädikat „radiotauglich“. Muss ja nicht grundsätzlich schlecht sein. Allerdings finde ich die meisten ihre Songs meist ziemlich langweilig, treffen einfach nicht meinen Geschmack.

P. S. Das „belgische Modell“ wäre vielleicht auch eine Option für Deutschland. Die großen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF sind doch beide in der EBU. Sie könnten sich doch auch mal abwechseln. Kämen evtl. mal andere Impulse zustande.

Fred
Fred
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Nicht nur die ARD und das ZDF sollten sich abwechseln, auch innerhalb der ARD dürften ruhig mal andere Landesrundfunkanstalt zum Zuge kommen, oder versteht einer, weshalb der Vorentscheid alljährlich ausschließlich dem NDR zugewiesen wird?

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Fred

Kann mir das nur so erklären, dass sich bisher keine andere Sendeanstalt darum gerissen hat, die Verantwortung für die deutsche Teilnahme beim ESC zu übernehmen… Sie zu verpflichten, dürfte schwierig werden.🤔

trevoristos
Mitglied
trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Fred

der SWR wäre dran. Dieser Sender hat es noch nie nen VE alleine organisiert. Verfügt über 1 MRD an Beitragseinnahmen…

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Fred

Der SWR bzw. dessen Vorgänger SWF war 1978 für den Vorentscheid zuständig. Dieser wurde aber im Radio statt und die Zuhörer durften per Postkarte abstimmen.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Der für den ESC verantwortliche Sender MRT hat eben eine Erklärung veröffentlich, weshalb Nordmazedonien nicht am ESC in Malmö teilnimmt:

https://eurovoix.com/2023/12/06/north-macedonia-mrt-explains-absence-from-eurovision-2024/

Die gute Nachricht ist, daß MRT den ESC mit seinen drei Liveshows dennoch überträgt.

Tim S.
Tim S.
2 Jahre zuvor

Ok, halt nur Luxemburg ein Rückkehrer, würde aber einen Besen fressen, wenn Nordmazedonien und Monaco nicht 2025 zurückkehren.

ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim S.

Nordmazedonien wahrscheinlich da das Land Interesse am ESC und JESC hat. Monaco unwahrscheinlich, wäre jetzt mal so meine spontane Einschätzung

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Die Abwesenheit Nordmazedoniens wundert mich nach den bisher gesendeten Signalen doch sehr. Immerhin scheint es da aber nicht am Interesse zu scheitern. Ansonsten sind das alles keine Überraschungen, bin gespannt was da noch kommt.

Bezüglich der Teilnehmerzahl muss man halt bedenken, dass zwei verlässliche Teilnehmer (natürlich völlig zu Recht) ausgeschlossen wurden. Da wird es dann mit der 40 schwierig. Wir haben aber ja in Liverpool gesehen, dass es auch mit weniger geht.