Belgiens Beitrag für den ESC 2022: „Miss You“ von Jérémie Makiese

Bild: Hadrien Hanse

Der belgische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2022 heißt „Miss You“, wird von Jérémie Makiese gesungen und wurde – wie angekündigt – heute am frühen Vormittag beim Radiosender VivaCité und auf dem TV-Sender LaUne erstmals öffentlich gespielt. Mittlerweile ist auch das offizielle Musikvideo zu dem Song verfügbar.

Jérémie Makiese wurde als allererster Künstler überhaupt für den diesjährigen ESC bereits im vergangenen September vom französischsprachigen Fernsehsender RTBF intern nominiert und auch bekanntgegeben. Der Sänger ist 21 Jahre alt und hat im April 2021 die vergangene Staffel von „The Voice Belgique“ gewonnen. Aus dieser Sendung haben es auch schon Roberto Bellarosa, Loïc Nottet, Blanche und Eliot zum ESC geschafft. Jeremie hat Geologie studiert und ist mittlerweile als Torwart beim Fußball aktiv – aktuell sogar beim Royal Excelsior Virton in der zweiten belgischen Liga.

Nun kennen wir also auch Jérémies ESC-Beitrag „Miss You“. Das Lied ist eine soulige Ballade mit R’n’B-Anleihen und erinnert an die frühen Solo-Werke von Justin Timberlake. Herausstechend ist, dass die erste Strophe und der erste Refrain zunächst wie bei einer klassischen Ballade mit Orchester klingen, bevor dann zur zweiten Strophe der Beat einsetzt. Geschrieben wurde „Miss You“ von Jérémie selbst gemeinsam mit BGRZ, Manon Romiti, Paul Ivory und Silvio Lisbonne.

Jérémie Makiese tritt mit „Miss You“ für Belgien in der zweiten Hälfte des zweiten Halbfinals des ESC 2022 am 12. Mai an. Erstmals öffentlich vortragen wird er das Lied am 9. April bei Eurovision in Concert in Amsterdam.

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80 Kommentare

  1. Oh je, heute ist kein guter Tag. Entweder nervige (UK, Belgien) oder langweilige (Griechenland) Songs.

  2. Sorry, ist leider auch nicht so das Wahre.

    Am Anfang denkt man man bekommt wieder so eine Bond-Ballade geliefert, nur um sich kurz darauf in so einer R&B-Nummer zu finden, nur leider in einer so aus dem Jahr 2010, also musikalisch viel zu spät.

    Seine Stimme gefällt mir zwar, aber irgendwie klingt mir das ganze zu künstlich und gewollt amerikanisch.

    Finale?? Vielleicht, dort aber ähnlich wie 2021.

    Von mir leider nur ein „so la la“.

  3. Das ist jetzt nicht ganz meins, aber es versucht (gewollt) an bestimmte Traditionslinien schwarzer Musik anzuschließen und das gelingt sogar , Außerdem können wir uns gut vorstellen, dass das auf der Bühne ziemlich gut kommen wird.

    Um so schlimmer der Vergleich mit dem mediokren Amateur-Schluchz, den Germanys Next Top-Flop da aufgeboten hat .

    5/8

  4. erster Eindruck: MEGA! Mega Stimme, toller Anfang. Dann wirkt es leicht repetitiv. Dennoch ein wirklich guter Beitrag aus Belgien. Well done!

  5. Eurovision Teilnehmer, Voice Gewinner, studiert und aktiver Fußballer? Damn son, leave some talent for the rest of us lol.

    Video gibt mir in der Art versch Sets und Tanz und so voll K-Pop Vibes.

    Hat mir überraschend gut gefallen.

  6. Wenn das live gut rüberkommt, fürchte ich, ist das genau das, was Juries sehen und hören wollen und mit Punkten belohnen. Mich lässt das trotz solider musikalischer Handwerkskunst eher unbeeindruckt.

  7. Der Song ist eine Mischung aus Pop und R’n’B und gefällt mir besser als der des Vorjahres. Das Video ist auch gut gemacht und wenn der Liveauftritt gut inszeniert und eine gute gesangliche Leistung abgeliefert wird, zieht Belgien damit ins Finale beim ESC ein.

    Das einzige, was mir an dieser Nummer gar nicht gefällt: sie ist auf Englisch und nicht auf Französisch. Der letzte französischsprachige ESC-Wettbewerbsbeitrag aus Belgien ist 17Jahre her und schied im Halbfinale aus, ABER trotzdem hätte es RTBF gut zu Gesicht gestanden, mal wieder einen Song in einer seiner drei Landessprachen zum ESC zu schicken. Frankreich und Schweiz haben es letztes Jahr vorgemacht, daß Französisch kein Hindernis bei einem erfolgreichen Abschneiden sein muß.

  8. Ich bin am Anfang total hooked und finds richtig gut – aber dann lässt es irgendwie doch etwas nach und entwickelt sich nicht so, wie ich erwartet/gehofft hatte. Es bleibt ein gutes Lied, aber Belgien hat schon bessere Beiträge gehabt. Ich glaube auch, dass er es schwer haben wird. RnB scheint beim ESC nicht so wirklich ne Chance zu haben.

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