Daði Freyr og Gagnamagnið fahren für Island zum ESC 2021

Lange rumorte es in der ESC-Bubble, ob Daði og Gagnamagnið für Island zum ESC 2021 fahren werden. Nun kann der Spekulation endlich ein Ende gesetzt werden, denn heute Mittag hat Daði selbst verkündet, dass er Island beim kommenden Eurovision Song Contest in Rotterdam vertreten wird.

Schon kurz nach der Absage des diesjährigen Song Contests äußerte Daði sich grundsätzlich positiv gegenüber einer erneuten ESC-Teilnahme. Jedoch stellte er eine entscheidende Bedingung: Daði möchte intern vom isländischen Rundfunk für den Wettbewerb ausgewählt werden. Schließlich hat er mit „Think About Things“ das isländische Publikum bereits überzeugt. Die isländische Vorentscheidung „Söngvakeppnin“ ist damit zumindest im kommenden Jahr Geschichte. Mit der heutigen Ankündigung steht auch bereits fest, dass Daði gemeinsam mit der Band Gagnamagnið in Rotterdam antreten wird.

Daði hat damit bereits einen vollen Jahresplan, da er rund um den ESC auf Europatour gehen wird. Dazu wird er auch fünf Termine im deutschsprachigen Raum spielen:

  • 23.03.2021: Wien – B72
  • 02.06.2021: Berlin – Columbia Theater
  • 03.06.2021: Hamburg – Mojo Club
  • 04.06.2021: Köln – Club Bahnhof Ehrenfeld
  • 05.06.2021: München – Strom

An den möglichen Promoevents in Amsterdam, Madrid oder London wird Daði damit wohl nicht teilnehmen können. Für den ESC im Mai hat er in seinem Terminplan jedoch reichlich Platz gelassen. Daði og Gagnamagnið werden wohl auch zum ESC 2021 als Topfavoriten ins Rennen gehen. „Think About Things“ steht auf Spotify mittlerweile bei über 50 Millionen Streams. Und mit der heutigen Bekanntgabe schließt er endgültig das Kapitel „Think About Things“ mit drei weiteren Remixes, die ab sofort auf allen gängigen Streamingportalen abrufbar sind.

Der isländische Beitrag für Daði og Gagnamagnið wird damit intern ausgewählt und im Frühjahr 2021 bekanntgegeben.

Was sagt Ihr zur Entscheidung des isländischen Rundfunks für Daði og Gagnamagnið? Und glaubt Ihr, dass Island auch im kommenden Jahr zu den großen Favoriten zählen wird?


26 Kommentare

  1. Sehr schade. Nix gegen Dađi, aber das Söngvakeppnin hatte immer einen ganz besonderen Charme, der nun im nächsten Jahr fehlen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass Island nicht längerfristig an seinen internen Nominierungen festhält.

  2. Es wird auf das Lied ankommen, ob er wieder zu den Favoriten zählen wird. Er hat natürlich einen großen Bekanntheitsbonus und viele Fans seines bisherigen ESC-Titels. Wenn der neue Song ähnlich catchy und die Performance wieder dieses Mitmachfeeling auslöst, dann ist er ein sicherer Favorlit.
    Allerdings haben wir schon viele potentielle Favoriten fallen sehen. Auch Sergay L. hat es beim zweiten Versuch auch nur auf die 3 gebracht.
    Alles hängt vom Song ab. Es ist nicht immer leicht, einen erfolg zu wiederholen, auch wenn alle Voraussetzungen gleich erscheinen.
    Ich traue es ihm und seiner Band auf jeden Fall zu. Entscheidend ist der Geschmack aller und was uns sonst noch angeboten wird. 2021 werden einige diesjährigen Favoriten zurückkehren. Mal sehen, wer am Ende das Rennen macht.

  3. Mir wird Songwegköpfen auch ziemlich fehlen, zumal ich auch kein großer Fan von Dadi war. Aber ich gönne es ihm natürlich total und es ist ja im Grunde auch eine schöne Meldung.

  4. Eine große Überraschung ist es ja nicht gerade, schließlich hat sich Island als einziges nordisches Land nicht sofort pro VE positioniert und für einen Einreichungsaufruf wäre es jetzt auch fast schon etwas zu spät. Dađi wird es wohl schwer haben, die großen Erwartungen zu erfüllen; es wäre ihm zu raten, nicht das diesjährige Konzept zu sehr zu kopieren, sondern vielleicht auch musikalisch in eine etwas andere Richtung zu gehen. Der mMn in den letzten Jahren etwas schwächelnden Söngvakeppnin tut die Pause vielleicht mal ganz gut.

  5. Ich freue mich von Herzen für jeden „re-selektierten“ Act, der 2021 (hoffentlich) nicht um den ESC geprellt wird. Alles Gute dem Dađi und seiner Gang. Vielleicht geht diesmal sogar was, das ich nicht schlimm finden muss – ich meine … muss ja nicht sein, aber schön wär’s halt 😅

  6. Erstmals nimmt RUV eine interne Nominierung für den ESC vor und hat alles richtig gemacht! Ich freue mich über die Teilnahme von Dadi!

  7. Ich halte das für keine gute Idee. Die Fallhöhe ist groß und der Hype wird nur schwer reproduzierbar sein. Aber warten wir mal den Song ab.

    • Sehe ich auch so. Hätte ihm zum Wiederantritt in 2022 geraten. Es geht ihm aber, glaub ich, eh nicht so viel um den ESC-Sieg, als um das Generieren von Bekanntheit, was im direkten Anschluss wohl besser funktioniert. Auch wenn es von der Platzierung her enttäuschender ausgehen kann .

      Für den Sender ist es unter den gegebenen Bedingungen schlicht einfacher. Und die Chance, dass der Hype anhält, verlockt halt zu sehr.

      Fänd es doof, wenn er quasi unabhängig von seinem 2021er Song noch für seinen 2020-Boom gevotet würde…

  8. Schön,das er wieder mit dabei ist:Aber das Spiel fängt wieder von Null an.Mal schauen was wird ??? Semi-Aus oder Sieg ??? Oder was auch immer.???

  9. Yaaay, ich freue mich 😀 Söngvakeppnin hatte zwar schon immer ein paar Perlen, aber das lässt sich im Prinzip über jede VE sagen, sodass ich niemandem hinterhertrauere, der mal ein Jahr pausiert, um die Gewinner von 2020 antreten zu lassen (abgesehen vom Mello, ich will meine 6 Shows im Frühjahr haben! xD Hoffentlich jedoch mit den Mamas). Dadi hatte auch schon 2017 einen guten Song am Start. Das wird was!

  10. Die Frage ist, ob das Lied eher wie „Think About Things“ sein wird – oder eher wie „Hvað með það / Is This Love“. Mit letzterem nahm Daði Freyr Pétursson am Söngvakeppnin 2017 teil und erreichte damit im Finale Platz 2. Die damaligen Auftritte unterscheiden sich rein optisch kaum von jenen in diesem Jahr – damals gab es allerdings nicht diesen Hype darum wie heuer. Das mag am Lied selbst gelegen haben – aber auch daran, dass es damals wohl kein begleitendes Video gegeben hat …
    Zum Vergleich hier der Finalauftritt von 2017:

    • Vor allem gab es im Jahr zuvor keinen auf Netflix zurückzuführenden Intenet-Hype.
      Jetzt ist wirklich das Können und das Vermögen des Künstlers gerfragt, auch andere Facetten von sich zu zeigen.

  11. Also ich stehe jetzt wahrscheinlich mit meiner Meinung ziemlich allein da aber ich mag Think about Things nicht weil ich die Genre nicht so mag also ich bin halt eher der Hard-Rock-/Raptyp aber ja…

  12. Jetzt mit ein bisschen Abstand hat sich „Think about things“ klar als mein Lieblingssong aus der ausgefallenen ESC-Saison herausgestellt, insofern freu ich mich da erstmal sehr drüber. Kann mir aber auch vorstellen, dass es nicht leicht wird, nochmal einen ähnlich guten Song aus dem Hut zu zaubern. Ich drück Dadi & Kollegen auf jeden Fall die Daumen!

  13. Schade, ich mag die isländische VEs immer sehr gerne. Natürlich gönne ich es Dadi, obwohl ich immer noch finde, dass es bessere Songs dieses Jahr gab.

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